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Leserstimmen (126)

Andy Weir: Der Marsianer

Der Marsianer Blick ins Buch

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-31691-1

Erschienen: 14.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Rezension: Der Marsianer

Von: Freigeistbloggerin Datum : 12.06.2017

www.freigeistbloggerin.blogspot.de

Der Marsianer
von Andy Weir

509 Seiten
Heyne
Science-Fiction
13.10.2014

TB: 14,99 € Ebook: 8,99 €

Inhalt:

Gestrandet auf dem Mars
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes …
https://www.randomhouse.de/Paperback/Der-Marsianer/Andy-Weir/Heyne/e445571.rhd
Meinung:
Jahrelang bin ich darum geschlichen. Les ich es und wenn welches Cover? Aber ich fand dann das Originalcover am besten, doch das ist leider nur im Internet zu bekommen.Das orange-rote Cover erinnert richtig an den Mars und der schwebende Astronaut passt auch perfekt.
Doch irgendwann hab ich es mir bei Amazon bestellt. Mein erstes Heyne-Buch. Hab mich mega darauf gefreut. Ich bin in letzter Zeit sehr auf Science-Fiction gekommen, die Bücher gefallen mir immer sehr gut!

Die Schreibweise gewinnt keinen Preis. Es ist teilweise eher wie ein Bericht beschrieben und wenn Mark schreibt ist es eher eine leichte und doch eher schulische Schreibweise. Aber am Ende hat das einfach dazu gepasst.
Der Charakter Mark Watney hat mir gut gefallen. Er war sehr symphatisch und hat immer einen Witz auf den Lippen, aber anders hätte er das Ganze auch nicht seelig überlebt. Aber er ist auch sehr schlau, hat gute Biologiekenntnisse und kann aus allem etwas zaubern (auch wenn es manchmal in die Hose geht).

Die Karte am Anfang war oft sehr hilfreich wenn Mark einen Ort benannte und ich erstmal keinen Schimmer davon hatte, wo das sein könnte. Dadurch war die Reise von ihm auch bildlicher als das Buch alleine es hätte sein können. Auch die ganze restliche Gestaltung hat mir gut gefallen. Die tagebuchähnlichen Einträge sind ich Sol eingeteilt, was, nachdem ich dies gegoogelt hatte, sich als Marstage herausstellte. Diese sind kürzer als die Tage auf der Erde, was sich auch auf die Kommunikation mit der Erde auswirkte. Diese war übrigens super interessant und ich habe es gern gelesen, wenn die Kollegen auf der Erde geschrieben haben.

Bald möchte ich auch den Film sehen und somit dann einen Film-Buch-Vergleich auf dem Blog hochladen. Darauf könnt ihr euch freuen, aber nun zum Fazit.

Fazit:

Science-Fiction ist nicht für jeden etwas, doch dieses Buch sollte man gelesen haben. Es ist spannend, packend und hat auch Humor. Der Charakter war mir symphatisch und hat mich oft zum Lachen gebracht. Seine Reise über den Mars wird mit einer Karte sehr gut bildlich veranschaulicht und ich hab mich mit ihm sehr wohl gefühlt und sicher.
Außer der Schreibweise im Buch hab ich genossen es zu lesen, aber langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich einen Stern wert ist. Ich hab es gern gelesen und kann es euch mit gutem Gewissen ans Herz legen.

Der Marsianer

Von: meli_1809 Datum : 23.09.2016

https://www.wattpad.com/story/57206307-buch-rezensionen

Titel: Der Marsianer
Autor: Andy Weir
Seitenanzahl: 512
Sprache: Deutsch (aber auch auf Englisch zu kaufen=
Preis: Ebook 8,99€, Taschenbuch 9,99€, Paperback 14,99€, Hörbuch 9,95€
Verlag: Heyne
Klappentext:
Gestrandet auf dem Mars.
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...
Meine Meinung:
Auf den ersten Blick ist dieses Buch kein Buch das ich normalerweise lesen würde, jedoch habe ich es trotz meiner Bedenken gelesen und es hat mich beinahe von meinem Bett gehauen (ja ich lese auf meinem Bett wo lest ihr denn?).
Es ist ein Science Fiction Roman und wie ich denke hat das Buch keine einzige Überschneidung mit einem anderem Genre.
Das Buch ist ein Gemisch aus Spannung und Drama. Es ist ein gelungenes Buch das auf einer einzigartigen Storyline ruht.
Dieses Buch kriegt von mir jedoch nicht alle Herzen, da der Anfang und auch manch andere Stellen eher schleppend waren und nicht leicht zu lesen waren.
Doch trotz allem empfehle ich dieses Buch jedem Fan von dem Film und natürlich ScFi Fans!
Bewertung:<3<3<3<3 (4 von 5 Herzen)
Sonstiges: Der Film zu dem Buch ist atemberaubend und somit ein MUSS für alle Fans des Buches.

Lieblingsbuch aus dem Jahr 2015

Von: Kaddy Datum : 19.06.2016

www.kaddy-kd.de

Das Thema des Romans kann man ganz einfach in nur wenigen Worten zusammenfassen. Und zwar handelt es davon wie ein Astronaut (Mark Watney) versucht auf dem Mars zu überleben, nachdem seine Crew ohne ihn abgereist ist und stirbt dabei fast. Das klingt nach einem super guten Film aber ist das Buch genau so spannend wie man sich den Film vorstellen würde? Ja, das ist es.

Am Anfang vom Buch „Der Marsianer“ war für mich sehr zäh und mühsam zu lesen. Ehrlich gesagt habe ich mich eher berieseln lassen als das ich das Buch genossen habe. Eine Menge Fakten und Informationen rund um den Mars und einer Raumfahrt kamen da auf einen zu. Diese benötigt allerdings um sich ein kleines Grundwissen anzueignen, damit man nachvollziehen kann weshalb manche Handlungen passieren. Da ich mich nicht mit so Fakten, wie z.B. über die Raumfahrt, auskenne kann ich nicht beurteilen ob der Autor (Andy Weir) das meiste frei erfunden hat oder tatsächlich so ist wie er es geschrieben hat. Der Schreibstiel ist sehr direkt und die Geschichte verliert sich nicht in unnötigen Dramen. Nachdem man die Flut an Informationen verdaut und überstanden hat liest sich das Buch super gut und vor allem will man ziemlich schnell immer mehr wissen. Teilweise kam es mir sogar vor als könnte die Geschichte wirklich war sein und irgendwo da draussen kämpft ein Astronaut ums Überleben.

Mir hat aber auch sehr gut gefallen wie er die einzelnen Charaktere im Roman gestaltet hat. Vor allem Mark Watney ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. Klare Sympathie Punkte für Watney gab es für die Art und Weise wie er seine Nachrichten verfasst hat. Aber auch kleine Dinge wie z.B. seine erfundene Einheit „Piraten Ninja“ haben ihn immer liebenswerter gemacht. Daher ist auch meine absolute Lieblingsstelle im Buch die, wo alles ausweglos erscheint aber Watney der Crew trotzdem eine alberne Idee mitteilt. Diese Situation zeigt, dass egal wie schlecht die Lage für Watney aussieht er nicht aufgibt und sich in eine Ecke verkrümelt sondern kämpft und seinen Humor nicht verliert.

Schnell habe ich als Leser angefangen zu hoffen, dass Mark Watney das unmögliche schafft. Überleben. Während dem Lesen hat man sich immer die Frage „Schafft er es oder schafft er es nicht?“ gestellt und die Spannung war für mich, gegen Ende, auch teilweise nicht mehr auszuhalten.


Fazit
Trotz meinen anfänglichen Bedenken finde ich, dass „Der Marsianer“ ein gelungenes Buch ist. Mit dem Protagonisten Mark Watney habe ich gelacht, gebangt und geweint. Ja, die ein oder andere kleine Freudenträne ist mir beim Lesen gekommen.

Das Buch ist richtig spannend und fesselnd. Den Leuten, die sich schon den Film angesehen und gefallen daran gefunden haben empfehle ich das Buch zu lesen. Sehr viele der Zusammenhänge und wichtige Momente kamen nicht im Film, sodass es sich echt lohnt das Buch in die Hand zu nehmen.

Selbst in lebensbedrohlichen Situationen nie humorlos

Von: Let 'em eat books Datum : 18.06.2016

letemeatbooks.zwiebelbaguette.de/

Klappentext:

Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakulärste Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt...
Inhalt:

Mark Watney, Botaniker und Ingenieur, wurde auf dem Mars vergessen. Nicht etwa durch ein Versehen, sondern, weil man ihn für tot hielt. Nun sitzt er fest, denn selbst wenn er sie erreichen könnte, seine Crew könnte ihn nicht auf der Oberfläche abholen. Für ihn beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, darum, wie lange seine Ressourcen halten, wie lange die Technik noch überlebt, und ob er überhaupt jemals vom Planeten kommen kann. Dabei ist nicht jeder Plan, der in der Theorie genial klingt, auch in der Umsetzung noch so leicht.



Charaktere:

Die Hauptrolle spielt natürlich Watney, der 'Marsianer'. Er hat einen recht derben Humor, der aber auch in den eigentlich unwirtlichsten Situationen durchkommt, so dass er sehr sympathisch, wenn auch manchmal ein klein wenig albern und manchmal etwas vulgär erscheint. Man kann ihm aber zu Gute halten, dass Höflichkeit nun wirklich nicht mehr von Bedeutung ist, wenn man annehmen muss, dass man eh stirbt.

Die anderen Charaktere spielen eigentlich nur Nebenrollen, sind teilweise aber auch sehr liebevoll aufgebaut, und bringen fast alle auch ihre eigene, kleine Spur Humor mit.



Fazit:

Die Geschichte ist spannend erzählt, teils im Missionslog von Watney, teils aus einer normalen Roman-Erzählperspektive, teils in Kommunikationslogs, aber nie so durcheinander gebracht, dass es verwirren würde. Alles ist klar erkennbar und die Grenzen verwischen nicht. Watney ist ein sehr 'plastischer' Charakter, man kann ihn sich gut vorstellen und sich vielleicht nicht ganz in seine Situation versetzen - einziger Mensch auf einem großen Planeten ist wohl keine Situation, in die der Leser je kommen kann -, aber mitleiden, mitfiebern kann man sehr gut. Einzig die technischen Details sind nicht immer vollkommen nachzuvollziehen, wenn man keinerlei Ahnung von Technik hat. Das stört den Erzählfluss aber nicht. Man hat nicht das Gefühl, wirklich etwas zu verpassen, nur, weil man sich mal eine Kleinigkeit nicht ganz vorstellen kann. Dennoch gibt es hier leichte Abzüge. Was mir aber wirklich gefehlt hat und daher einen Stern Abzug mit sich zieht, sind am Ende jedes Logs die Aufzählungen, was ihm noch bleibt. Bei vielem war es kein Problem, aber die Stunden Außeneinsatz im Raumanzug, die er ableisten kann, waren von Anfang an genau bemessen und ich hatte zwischendurch immer das Gefühl, dass er die Grenze doch eigentlich längst erreicht haben müsste. Das hat mich hin und wieder gestört, dass ich da keine Anhaltspunkte hatte, ob mein Gefühl, mein Misstrauen begründet war.
Insgesamt aber ist es eine spannende, humorvolle Science-Fiction-Erzählung, die auch für Nicht-Technik-Nerds gut zu lesen ist und bei der man selbst in lebensbedrohlichen Situationen dank Galgenhumor noch laut lachen kann. Hat mir sehr gut gefallen.

Realistisch, humorvoll und unterhaltsam

Von: Leseträume Datum : 17.05.2016

www.sabrinaslesetraeume.de

Mark Watney ist Mitglied der dritten bemannten Mission auf dem Mars. Alles läuft wie geplant, bis ein gewaltiger Sandsturm über das Basislager hinwegfegt und die Crew zum Abbruch zwingt. Auf dem Weg zu ihrem Raumschiff wird Mark von seiner Antenne getroffen und bricht bewusstlos zusammen. Seine Kameraden halten ihn für Tod und reisen ohne ihn ab. Durch mehrere glückliche Umstände überlebt er den Unfall, befindet sich aber nun allein auf dem roten Planeten. Zwar hat er noch seine Ausrüstung sowie das gesamte Basislager, aber keine Chance zu kommunizieren. Die nächste Crew soll in 4 Jahren in 3200km Entfernung eintreffen. Damit hat Mark einen Hoffnungsschimmer und versucht irgendwie zu überleben.


Zum Cover des Buches möchte ich nicht viel sagen, denn es ist einfach nur das Bild von Matt Damon als Mark Watney. Wie schon öfter erwähnt, will ich meiner Phantasie freien Lauf lassen, wenn ich mir die Protagonisten vorstelle und nicht etwas vorgesetzt bekommen. Das ist auch der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Aber da es bei Büchern nicht nur um Cover geht, kann ich das verschmerzen, wenn der Inhalt gut ist. Ob das bei „Der Marsianer“ der Fall sein wird, werdet ihr nun lesen.

Der Protagonist Mark Watney ist ein optimistischer, humvorvoller und sehr kreativer Überlebenskünstler. Sein Überlebenswille ist enorm, denn egal wie viele Rückschläge er einstecken muss, er gibt einfach nicht auf. Das an so einem menschenfeindlichen Ort wie dem Mars nicht alles läuft wie geplant, ist sicherlich jedem klar, aber die Wege die Mark findet, um mit seinen begrenzten Mitteln, die Situation doch noch zu retten, sind spannend zu verfolgen. Als Techniker und Botaniker der Crew verfügt er über ein ziemlich großes Wissen, was er sich natürlich zu Nutze macht. Was ich an ihm aber am sympathischsten finde, ist sein pechschwarzer Humor und wie er selbst in der verzwicktesten Situation noch einen Witz reißt.

»Was ich im Überfluss besitze sind Plastiksäcke. Sie unterscheiden sich kaum von normalen Mülleimerbeuteln, aber da sie für die NASA angefertigt wurden, kosten sie vermutlich 50.000$. Außerdem habe ich Klebeband. Gewöhnliches Klebeband, wie man es im Baumarkt bekommt. Anscheinend kann nicht einmal die NASA Klebenband aus dem Baumarkt verbessern.«
(Seite 53)

Allerdings muss man den Humor mögen und vor allem, die kleinen Nebenbemerkungen verstehen, die Mark ab und zu von sich gibt. So gibt es Erwähnungen von Comic-Figuren und einige Gedankengänge die einfach nur typisch männlich sind und bei denen manche Frauen sicherlich mit den Augen rollen.

Aber die Sprüche, Gedanken und Kommentare in diesem Buch macht die Geschichte zu etwas besonderen, denn die Handlung an sich ist ein Drama. Allein auf dem Mars, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt, ohne die Möglichkeit zu kommunizieren und auf sich aufmerksam zu machen. Ein sehr düsteres Szenario. Aber wie Mark in die Sache herangeht, die Ideen, die Gedanken und Gefühle dazu sind wirklich interessant zu verfolgen. Es ist zwar spannend und man will wirklich wissen, wie es weitergeht bzw. ob Mark es schafft, am Ende doch irgendwie zu überleben, aber gleichzeitig will man auch wissen, was er als Nächstes anstellt, welche Idee er hat um seine Situation zu verbessern. Ein weiterer interessanter Punkt in dem Buch ist, dass es alles sehr realistisch geschrieben ist. Natürlich gibt es einige Punkte, die wirklich noch Science Fiction sind, aber der Großteil sind physikalische und chemische Begebenheiten, welche schon bewiesen worden sind.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Mark erzählt. Es ist so gestaltet, dass seine Erlebnisse in Tage unterteilt ist und er ein Logbuch führt, in dem er seine Ideen und Gefühle für die Nachwelt aufnimmt. Dadurch hat man auch immer den Überblick, wie lange er nun schon auf dem Roten Planeten gestrandet ist.

Für mich ist es das beste Science Fiction Buch, dass ich je gelesen habe, obwohl ich zugeben muss, dass es noch nicht viele waren. Aber der Marsianer hat die Latte ziemlich hochgelegt. Dieses Buch ist auch für Männer geeignet, die ansonsten nicht viel mit Büchern anfangen können. Von mir gibt es jedenfalls

5 von 5 Punkten.

Bestes Buch seit langem

Von: Die Vorleser Datum : 17.05.2016

dievorleser.blogspot.de

Original: The martian, 2014 (Roman)

Der Astronaut, Mark Watney, ist einer der sechs Teilnehmer der Ares 3 Mission und fliegt mit ihnen auf den Mars. Alles läuft nach Plan, doch am sechsten Sol muss die Mission aufgrund eines Sandsturmes abgebrochen werden. Die Crew flieht zum Marsrückkehrmodul - kurz MRM -, welches sie zum Raumschiff bringen kann, doch Watney wird von einer fliegenden Antenne getroffen und bleibt auf dem Mars zurück. Er erwacht einen Sol später, von seinen Kameraden für tot gehalten und als einziger Mensch auf dem Planeten. Mark ist auf sich selbst gestellt und von nun an hat er nur noch zwei Ziele:
1. Kontakt zur Erde aufnehmen
2. Überleben.

Einer aufmerksamen Mitarbeiterin der NASA fallen auf einem Satellitenbild einige Veränderungen an der Wohnkuppel und das Fehlen eines Leichnams auf. Sie kontaktiert den Direktor der Marsoperationen Dr. Venkat Kapoor und nach kurzer Zeit wird klar, Mark Watney hat überlebt. Auch wenn noch unklar ist, wie er das geschafft hat und was er momentan auf dem Mars unternimmt, ist die NASA in Aufruhr. Es gibt nur noch eine Mission auf der ganzen Erde: Rettet Mark Watney.


Ich könnte Stunden lang von dem Roman schwärmen, doch ich versuche mich hier einigermaßen kurz zu fassen:

Der Marsianer erschien bereits als Paperback 2014 beim Heyne Verlag, ich kann die Filmausgabe als Taschenbuch mit Matt Damon auf dem Cover mein Eigen nennen. Dadurch hatte ich natürlich direkt ein innerliches Bild von Mark Watney, doch meiner Vorstellung von seinem Leben auf dem Mars hat dies kein Abbruch getan. Da Matt Damon einer meiner Lieblingsschauspieler ist und er meiner Meinung nach in sehr vielen guten Filmen mitgespielt hat, fand ich das Cover sehr ansprechend und es hat mich auch neben dem interessanten Klappentext dazu gebracht, das Buch zu lesen.

Der Astronaut Mark Watney ist alleine auf dem Mars und benutzt das Logbuch als Tagebuch, um der Welt seine Geschichte zu hinterlassen. Nachdem er den normalen Verlauf einer Marsmission beschrieben hat, erklärt er, wie er überhaupt überleben konnte und befreit seine Crew von aller Schuld ihn hier gelassen zu haben. Danach denkt er sich auf höchst kreative Weise einen Weg aus, zu überleben und von diesem Planeten weg zu kommen. Seine Fähigkeiten als Botaniker und Techniker sind für ihn dabei von großem Nutzen. Seine Schilderungen sind alle sehr humorvoll und haben mich fasziniert.
Viele technische Umbauten und Berechnungen werden geschildert, was zunächst vielleicht etwas kompliziert erscheint, doch mich als Chemieleistungskursler (gibt es dieses Wort überhaupt?) begeistert haben. Die Herstellung von Wasser oder die Baumaßnahmen an einem Rover kann Andy Weir eindrucksvoll und so einfach darstellen, dass auch ein Laie wie ich sie nachvollziehen konnte.

Neben den Erzählungen des Protagonisten auf dem Mars, wird ungefähr nach 150 Seiten die Sicht der Erde geschildert. Sofort waren mir Dr. Venkat Kapoor und die anderen NASA-Mitarbeiter sympathisch und ich habe spannungsvoll darauf gewartet, was für geniale Ideen sie sich zur Rettung Watneys einfallen lassen. Auch die Situation der Crew wird erzählt, die an dem Verlust eines Mitglieds leidet und wie sie die Nachricht seines Überlebens aufnehmen. Die fünf Astronauten sind alle auf ihre Weise wundervolle Menschen, die man einfach mögen musste.



http://www.kino.de/wp-content/gallery/der-marsianer-rettet-mark-watney-2015/marsianer-rettet-mark-watney-der-4-rcm0x1920u.jpg


http://www.kino.de/film/der-marsianer-rettet-mark-watney-2015/#
Der zugehörige Film wurde 2015 unter der Regie von Ridley Scott verfilmt und fand große Zustimmung. Neben vielen Nominierungen gewann der Science-Fiction-Film einen Golden Globe in der Kategorie Bester Film - Komödie oder Musical und Matt Damon erhielt die passende Auszeichnung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical.
Leider habe ich den Film im Kino verpasst, habe mir aber vorgenommen ihn noch zu sehen. Jedoch habe ich ein wenig Sorgen, dass meine Vorstellungen über die Wohnkuppel, den umgebauten Rover und allgemein über die ganze Welt des Mars enttäuscht werden. In meinen Kopf ist eine ganz neue Welt entstanden und das Buch hat mich gefesselt und gleichzeitig total fasziniert.

Als ich eines Abends aus dem Fenster geschaut habe, sah ich den Mond. Selbstverständlich weiß man, dass Menschen auf dem Mond waren, aber hat man es sich wirklich schon mal vorgestellt? Ich nicht. Doch als ich dann den Mond sah, wurde mir klar, wie groß dieses Universum eigentlich ist. Die Menschen sind tausende Meter in den Weltraum geflogen und haben auf anderen Planeten gelebt, die wir von hier aus gar nicht sehen können. Für mich war dieser Moment wirklich faszinierend. Ich habe mir vorgestellt, wie Mark Watney gerade über den Mars fährt. Diese Erkenntnis war für mich wirklich faszinierend.

Andy Weir hat mich mit seinem Roman wirklich zum Nachdenken gebracht und mit jeder Zeile begeistert. Der Marsianer ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und für jeden zu empfehlen.


Heyne Verlag, 2015; aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Seiten 509, 9,99€

Für das Rezensionsexemplar danken wir Heyne.

Ein realistischer und packender Science Fiction Roman

Von: Paules Bücherkiste Datum : 11.05.2016

paules-buecherkiste.blogspot.de/

Titel: Der Marsianer ~ Rettet Mark Watney
Autor: Andy Weir
Preis: € 9,99 [D]
€ 10,30 [A]
Verlag: Heyne
Seiten: 509

Inhalt

Ein Mann. Allein. Auf dem Mars.
BRINGT IHN ZURÜCK!

Bei einer Expidition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakuläre Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt...

Meinung

Der Marsianer steht nun schon eine Weile auf meiner Wunschliste und nun habe ich das Buch vom Bloggerportal zugeschickt bekommen (an dieser Stelle danke dafür).
Das Buch wird aus Marks Sicht in Form eines Logbuchs erzählt, die Teile die auf der Erde spielen sind allerdings in der dritten Person geschrieben.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und angenehm zu lesen.

Das Buch ist ziemlich realistisch und hat sehr viel auch mit Physik und Chemie zu tun, was gar nicht mal so schlimm ist, da der Autor nicht nur irgendeinen Vorgang runtergeschrieben hat sondern den auch erklärt hat und das fande ich sehr interessant fand.
Den Spannungsbogen fand ich eigentlich auch gut, der Autor hat im Buch Wendungen passieren lassen, wo ich mir teilweise gedacht habe: ,,Oh Gott, was soll Mark denn jetzt bloß machen"?
Ab einem bestimmten Punkt war mir dann klar wie er im Endergebnis gerettet wird, was die Geschichte für mich aber nicht beeinträchtigt hat.

Mark war mir von Anfang an symphatisch, er hat die Situation hurmorvoll und mit einer Portion Sarkasmus beschrieben und trotz seiner miesen Lage nicht aufgehört einen Weg zu überleben zu suchen.


Fazit

Ein sehr realistischer und packender Science - Fiction Roman, mit tollen Charakter und mit Spannung.
Somit bekommt das Buch von mir 5/5 Sternen
Eine definitive Leseempfehlung von mir auch für Nicht - Science Fiction Fans.

Eine großartige, mitreißende Geschichte,

Von: Rike Datum : 09.05.2016

Inhalt:

Bei der Mission zum Mars, die jahrelang geplant wurde, geht schon nach sechs Marstagen alles schief. Ein Sandsturm zwingt die Crew zum Missionsabbruch. Auf dem Weg zu der Raumkuppel wird Mark Watney von einem Trümmerteil getroffen und fällt schwer verletzt einen Abhang hinunter. Die Crew hält ihn für tot. Als er aufwacht, muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass die Crew fort ist – und er allein auf dem Mars.

Meine Meinung:

Ich hatte anfangs ein bisschen Angst davor, dass es sich zu einem totalen Flop entwickeln würde. Doch ich habe mich komplett getäuscht. Von der ersten Seite an hat mich Mark Watneys Geschichte unheimlich gefesselt. Ich glaube, ich habe selten ein Buch gelesen, das mich dermaßen mitgerissen hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, und wenn ich nicht gelesen habe, musste ich permanent daran denken. Die Geschichte wird in Logbuch-Einträgen aus Marks Sicht, aber auch durch Szenen des Geschehens auf der Erde erzählt. Mark kämpft um sein Überleben, er muss sich etlichen gefährlichen Situationen stellen- und irgendwie schafft er es immer, die Sache mit Humor zu sehen. Ich fand das Buch auch an keiner Stelle langatmig oder öde, eher spannend, seine Gedankengänge nachzuvollziehen. Manchmal bin ich seinen wissenschaftlichen Erklärungen nicht ganz hinterhergekommen, weil man dazu gewisses Grundwissen brauchte und ich mich mit Physik nicht besonders gut auskenne. Aber auch das hat der Geschichte nicht im Geringsten geschadet!
Das einzig negative, was ich sagen kann, ist, dass ich mir an vielen Stellen mehr Emotionen von Marks Seite gewünscht hätte.


Fazit:

Die Reise zum Mars ist für uns bis jetzt noch nicht greifbar, und trotzdem war alles unglaublich realistisch. Definitiv eines der besten Bücher, die ich in meinem ganzen Leben gelesen habe!

Der Marsianer: Rettet Mark Watney

Von: Die Wortwächterin Datum : 05.05.2016

Der Marsianer: Rettet Mark Watney


- Worum geht’s im Buch?
→ Gestrandet auf dem Mars
Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …

- Was mochte ich an dem Buch?
→ Der Autor hat sich augenscheinlich mit der Technik vertraut gemacht, denn so detailgetreu wie alles beschrieben wurde, kam es mir manchmal vor als würde ich genau neben Mark stehen und alles genau vor mir sehen.
Der Humor in dem Buch war auch nicht zu verachten. Kleiner Tipp von mir: lest das Buch nicht im Bus oder in der Bahn, es kann sein das ihr urplötzlich loslacht oder in irres Gekicher ausbrecht und schief angesehen werdet.
Es war unglaublich zu lesen wie Mark mit all den Rückschlägen fertig wurde und trotzdem immer weiter gemacht hat. Er hat einfach nicht aufgeben wollen und ich zolle dieser fiktiven Figur meinen Respekt. Ich hätte mich wahrscheinlich weinend zusammengerollt und hätte geweint ;)

- Welcher ist mein Lieblingscharakter?
→ Natürlich ist Mark mein Lieblingscharakter im Buch :) Im Film nicht so, da mir der Schauspieler nicht gefällt, aber das tut hier ja nichts zur Sache :D

- Würde ich das Buch noch mal lesen?
→ Definitiv! Es ist eines meiner Lieblingsbücher geworden und ich werde es sicher noch ein paar mal lesen.

- Wie viele Punkte gebe ich dem Buch?
→ Ich gebe diesem Buch ganz klar 5/5 Punkten und kann es wärmstens weiter empfehlen.

Erschreckende Realität

Von: Eva Keks Datum : 28.04.2016

lieblingsecke.blogspot.de

Wie der Klappentext beschreibt, bleibt Mark Watney durch einen unglücklichen Unfall alleine auf dem Mars zurück. Als die NASA das mitbekommt, startet eine verzweifelte Rettungsaktion. Währenddessen kämpft Watney um sein Überleben und muss allen Problemen trotzen. Ob er gerettet wird, müsst ihr selber herausfinden.

Der Großteil des Buches ist in Logbuchform verfasst. Der Leser reist aber genau zu denen Orten, wo gerade das Wichtige passiert. So erlebt er die Reaktionen der NASA, als sie erfahren, dass Mark Watney noch lebt. Ebenfalls ist er hautnah dabei, als der Crew mitgeteilt wird, dass sie einen lebenden Watney zurückgelassen haben.
Darüber hinaus darf er aber auch zu dem Tag (oder Sol) zurückreisen, an dem Watney zurückgelassen wurde.

Dadurch, dass die Geschichte recht komplex ist, erforderte das Lesen viel Aufmerksamkeit. Ich persönlich fand es schon anstrengend. Dennoch wurde alles wirklich anschaulich und gut erklärt, allerdings bin ich mehrfach an die Grenzen meiner Fantasie gestoßen und hatte damit ab und an Probleme den Film in meinem Kopf wirklich reibungsfrei abzuspielen.

Niemand sollte zu diesem Buch greifen, der unglaubliche Spannung erwartet. Es ist nicht spannend im Sinne eines Thrillers. Aber durch und durch war ich gespannt, ob er durchkommen wird oder eben nicht. Durch die wechselnden Perspektiven war alles denkbar.

Der Aufbau der Geschichte ist eigentlich recht einfach. Es hält sich mit einer "Problem tritt auf, wird gelöst, nächstes Problem tritt auf und muss gelöst werden" Struktur über Wasser. Das ist jetzt natürlich sehr vereinfacht, aber im Groben ist es genau das, was die Geschichte voranteibt.

Die letzten 30 Seiten haben mich wirklich aus dem Leben gekegelt und mich emotional sehr mitgenommen. Denn ich zweifel nicht daran, dass es genauso oder zumindest ähnlich stattfinden könnte. Erschreckend realistisch..

Dennoch hat es mich ein wenig Überwindung gekostet mit dem Buch zu beginnen, aber ich bereue es kein Stück.


Fazit:

Man muss kein Nerd sein, um in die Geschichte einzutauchen. Ebenso muss man kein Naturwissenschafts-Ass sein, Ich bin wirklich glücklich, dass ich das Buch gelesen habe und würde es jedem Empfehlen, der einfach mal was anderes lesen will oder in ein neues Genre tauchen will.

Gelungene Sci-Fi

Von: Kim Datum : 10.04.2016

lucynyuusa20152016.blogspot.de/?m=1

Name: Der Marsianer
Der MarsianerAutor/in : Andy Weir
Originaltitel: The Martian
Verlag : Heyne
Seitenanzahl: 508
Erscheinungsdatum : 14.09.2015
Format : Taschenbuch
Preis: 9,99€






Handlung:
Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos.
Als er aus seiner Ohnmacht erwacht,ist er alleine..ganz alleine .
Auf dem Mars.
Ohne die Crew der Ares 3.
Die Spektakulärste Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt.
Es ist ein großer Aufwand für die NASA ihn zu retten,seine Crew Mitglieder sind entsetzt als sie hörten das Mark noch Lebt und ohne zu überlegen erklären sie sich bereit zu helfen Mark vom Mars zu holen.

Persönliche Meinung:
Der Marsianer ist das Debüt Buch von Andy Weir und ich muss zugeben das ich Leute wie ihn beneide.
Ich meine ich freue mich riesig für ihn das er mit seinem Debüt Buch so einen großen Hit geschrieben hat .
Ich bin eigentlich nicht so der Sci-Fi Fan ,aber ich muss sagen das dieses Buch mich hungrig auf andere Sci-Fi Bücher macht.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte musste ich mir sofort den Film kaufen und auch den Film fand ich Klasse.

In diesem Buch fand ich vor allem den Charakter von Mark Watney echt toll und wie er mit dieser Situation umgeht ist echt gut beschrieben.

Lieblings Stelle/Zitat:
So sieht die Situation also aus.
Ich bin auf dem Mars gestrandet und kann weder mit der Hermes noch mit der erde Verbindung aufnehmen.
Alle halten mich für tot.
Ich sitze in einer wohn kuppel, die Einunddreißig tage stabil bleiben soll.
Wenn der Oxygenarator versagt,ersticke ich.
Wenn der Wasseraufbereiter versagt verdurste ich.
Wenn die wohn kuppel nicht hält, explodiere ich einfach.
WWenn das alles nicht passiert, geht mir irgendwann der Proviant aus, und ich verhungere.
Also bin ich am Arsch.

Ich fand das Buch echt klasse!

Ein wahrer Pageturner!

Von: Effi_reads Datum : 01.04.2016

effireads.blogspot.de/

Die Story: Astronaut Mark Watney wurde bei einer gescheiterten Mission zurückgelassen – auf dem Mars. Anstatt aufzugeben, kämpft Watney um sein Überleben. Doch wie stellt man das auf einem Planeten an, der unbewohnbar ist?

Auf den Punkt gebracht: Ein wahrer Pageturner und dank Hauptcharakter Mark Watney ein richtiges Lesevergnügen.

In mehr Worten:

Der erste Satz: Ich bin sowas von im Arsch.

So fasst Mark Watney seine Situation zusammen, allein auf dem Mars gestrandet zu sein. Und dieser erste Satz zeigt schon, was für eine Art Mensch Mark ist. Wer hier einen trockenen, wissenschaftlichen Bericht erwartet oder gar eine Person, die vor Verzweiflung nichts mehr hinbekommt, ist hier an der komplett falschen Adresse.

Ich bin wahrlich niemand, der sich viel (oder gern) mit Physik oder anderen Naturwissenschaften beschäftigt, was ein Grund dafür ist, dass ich länger einen Bogen um das Buch gemacht habe. Doch Berechnungen und Erklärungen mindern den Lesespaß nicht im Geringsten und bremsen das Lesen auch nicht aus, weil Watney dazu viel zu viele unterhaltsame Anekdoten erzählt und seinem Überlebenskampf mit einer ordentlichen Portion Humor wegsteckt.

Andy Weir lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. Ein Ereignis jagt das Nächste und nicht selten fragt man sich, wie Watney es schaffen wird, seinem Schicksal wieder ein Schippchen zu schlagen. Und mit jeder Hürde, die er auf seine unvergleichliche, humorvolle Art nimmt, wächst er einem mehr und mehr ans Herz. Watney ist unglaublich clever, widerstandsfähig und mutig, dabei vergisst er nie seinen Witz und beweist sich als wahres Stehaufmännchen.

Stirb an einem anderen Sol, das wäre ein guter Name für einen James-Bond-Film. (S. 380)

Trotz dieser Qualitäten hat er jedoch auch etwas ungemein Bodenständiges und Liebenswertes an sich, das ihn schnell zu einem Helden macht, mit dem ich mitfieberte.

Die Story ist rasant und bietet wenige Momente zum Durchatmen – genau das, was das Buch so grandios macht.

Fazit:
Eine spannende Idee, eine fundiert recherchierte und überraschend locker dargestellte Story, machen Andy Weirs Erstlingswerk schon zu einem tollen Roman. Doch Der Marsianer wird erst durch die unvergleichliche Erzählstimme von Mark Watney zu dem, was er ist: ein extrem unterhaltsamer Pageturner, dem man sich nicht entziehen kann.

Der Marsianer [Buch-Review]

Von: Chochi Rain Datum : 22.03.2016

mitsuki.wordpress.com

Als ich den Film Der Marsianer das erste Mal gesehen habe, war mir klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Obwohl kaum mehr als beispielsweise in Gravity passierte, war dieser Film vom ersten Moment an spannend und Matt Damon lieferte eine fantastische schauspielerische Leistung ab. Die Frage die sich mir jedoch stellte war: Kann ein Roman, bei dem es darum geht, dass ein Mann alleine in der Ödnis des Mars feststeckt und ums überleben kämpft, mit einem Film mithalten, der Ödnis und Langeweile zumindest mit packenden Bildern überspielen kann?

Aber bevor ich hier direkt zu meinem Fazit springe, fangen wir doch erst einmal von vorne an. Der Marsianer, das Erstlingswerk von Andy Weir, erschien bereits 2011 in kleiner Auflage, wurde schnell von Kritikern gelobt und nochmals 2014 herausgegeben. Bereits 2015 folgte die Verfilmung mit der oscarnominierten Darstellung von Matt Damon.

Der Roman erzählt auf 512 Seiten die Geschichte des Astronauten Mark Watney, der ein Teil der Crew der dritten bemannten Marsmission ist. Als ein Sturm ausbricht und die Crew den Planeten evakuieren muss, verliert er seine Mannschaft und wird &ndas; weil sie davon ausgehen müssen, dass er im Sturm umgekommen ist – alleine auf dem Planeten zurückgelassen. Mit seinen Fähigkeiten als Mechaniker und Botaniker versucht er aus seinem kleinen Vorrat und den wenigen Dingen, die er zur Verfügung hat, genug Nahrung anzubauen, bis die nächsten Astronauten auf dem Mars eintreffen sollen.

Zunächst wird die Geschichte auch Sicht Watneys erzählt, der seine Logbucheinträge nutzt um eine Art Tagebuch zu führen. Dabei beschreibt er humorvoll wie er auf dem Mars überleben möchte und was er erlebt hat. Gewürzt werden diese Beiträge mit vielen naturwissenschaftlichen und technischen Details, die dem Leser die Plausibilität seines Überlebens zu vermitteln suchen.

Nach etwa dem ersten viertel der Geschichte wird außerdem erklärt, was währenddessen im NASA-Hauptquartier geschieht, wie sie bemerken, dass Mark noch am leben ist, und eine Rettungsmission auf die Beine stellen. Erzählt werden diese Abschnitte in einer klassischen Autorenstimme.

Von da an werden Marks Einträge kürzer und zügiger.

Da ich vorher schon viel von dem Buch gehört habe und es viele Menschen als eines der besten Bücher unserer Zeit beschreiben, war ich beim Lesen schon fast etwas enttäuscht. Ja, das Buch ist sehr gut recherchiert und erklärt sehr eindrucksvoll, wie Mark auf dem roten Planeten überleben kann. Viele Dinge, die im Film etwas unlogisch wirkten [wie zum Beispiel die Frage: Wieso kann ein Botaniker die vielen technischen Änderungen vornehmen, die für sein Überleben von Nöten sind?] werden im Buch geklärt und ich frage mich, weshalb sie in der Filmversion weggelassen wurden. Gleichzeitig ist dies jedoch auch die große Schwäche des Romans. Viele technische Details werden zu ausführlich erklärt. An einigen Stellen wäre es von Vorteil gewesen Details wegzunehmen um das Tempo des Buches zu beschleunigen.

Es reicht beispielsweise zu erklären, dass er etwas bestimmtes aufschraubt. Weir beschreibt jedoch vorher, wie Mark in seinen Raumanzug steigt, welches Werkzeug er benutzt und dann wie er jede der einzelnen Schrauben löst. Dabei kann sich der Leser denken, dass er seinen Raumanzug anziehen muss, wenn er auf dem Mars herumläuft und ein Satz wie “Und dann löste ich alle Schrauben, die Teil A und B zusammenhielten.”, ist vollkommen genügend um die Situation zu verstehen.

Leider muss ich daher zu meinem vorher angedeuteten Urteil zurückkehren: Die Filmversion ist besser als das Buch, da es hier einen besseren Erzählrhythmus gibt und langwierige Passagen durch Landschaftsaufnahmen und Musik interessanter gemacht werden können. Außerdem ist es etwas anderes ob man sieht wie Matt Damon Dinge auseinandermontiert oder diese Prozedur über vier Buchseiten hinweg geschildert wird.

Dies soll euch nicht den Eindruck vermitteln, dass das Buch nicht lesenswert ist. Im Gegenteil ist es ein spannender und wirklich außergewöhnlich gut recherchierter Roman. Er wirkt durchweg logisch. Hat man die ersten hundert Seiten alleine mit Mark überstanden, so zieht das Tempo plötzlich an und in Dialogen schlägt er sich sehr viel besser, als in ausschweifenden Monologen.

Alles in allem würde ich dem Roman 3,5 von 5 Sternen geben.

Einfach Weltklasse!

Von: Fiorella Datum : 16.03.2016

blaueblaubeere.blogspot.de/

Letzten Herbst habe ich den Film Der Marsianer im Kino gesehen und schon da stand für mich fest. Ich muss das Buch lesen!
Ich bereue es nicht. Es ist einfach Weltklasse und zu Recht der New York Times-Bestseller!

Die NASA hat eine Mission, Ares 3 genannt, zum Mars geschickt. Sechs Astronauten sollen für 31 Tage auf dem Mars leben, Erdproben nehmen und andere Dinge erforschen. Doch nach einem heftigem Sandsturm müssen sie ihre Mission abbrechen - es wäre sonst zu gefährlich.
Doch dabei wird Mark Watney vermeintlich tödlich von einer Antenne getroffen und bleibt zurück. Seine Crew weiß keine andere Möglichkeit. Sie müssen ohne ihn zurück auf das Raumschiff Hermes und nach Hause fliegen.

Während auf der Erde Trauerfeiern in Gedenken an den Astronauten Mark Watney stattfinden, erwacht er am anderen Tag, halb von Marssand bedeckt. Er hat überlebt!

Es ist ein moderner Robinson Crusoe Roman. Mark ist allein auf diesem roten Planeten, mit nichts außer der Wohnkuppel, den Luftschleusern, und zwei Rovern. Er kann keinen Kontakt zur Erde aufnehmen und die Wohnkuppel und Vorräte sind nur für 31 Tage gedacht. Die nächste Ares 4 Mission landet aber erst in vier Jahren auf dem Mars.

Mark Watney ist Botaniker und Ingenieur. Er baut Kartoffeln an und ist somit der erste, der auf dem Mars etwas anbaut. Überhaupt ist er bei allem der Erste und die ganze Welt schaut dabei zu. Er zeichnet sich vor allem durch seinen unbezahlbaren Humor, Witz und Sarkasmus aus. Er nimmt sich selbst und seine missliche Situation auf die Schippe. Probleme verwandelt er in Abenteuer. Er ist ein unerschüttlicher Optimist und gibt einfach nicht auf, egal wie oft er dem Tod gerade wieder einmal knapp entkommen ist.

Zitat:
1. Ich bin seit mehreren Marstagen in einem Staubsturm.
2. Mist

Seite 412

Der größte Teil des Romans ist in Ich-Form von Mark Watney verfasst, der seine Erfahrungen im Logbuch, wie in einer Art Tagebuch festhält. Dazwischen gibt es imme rmal wieder die Situationen auf der Erde und Hermes, die geschildert werden. Ich finde der Film hat sich wirklich sehr nah an das Buch gehalten und ich bin froh an dieser Stelle den Film zuerst gesehen zu haben, denn es gibt sehr sehr viele technische Fakten und Probleme, die mit Physik und Chemie zu tun haben. Es hat mir große Freude bereitet dies nach zu lesen, weil es skurril und kompliziert und eigentlich unmachbar klingt, aber doch realistisch machbar möglich scheint. Außerdem hatte ich dazu immer die Bilder aus dem Film im Kopf, das sich erneut dieses große Abenteuer miterleben durfte.

Zitat:
"Ich muss mir überlegen, wie ich Essen für drei Jahre anbauen kann, auf nem Planeten, auf dem nichts wächst. Zum Glück bin ich Botaniker. Der Mars wird sie noch fürchten lernen, meine botanischen Kräfte."


Es ist einfach Wahnsinn, was der Autor da auf die Beine gestellt hat. Es liest sich wie etwas wirklich so passiert ist - so echt und so lebendig. Ich fieberte mit und obwohl ich natürlich alles kannte, war ich voller Spannung und bin nach wie vor einfach nur begeistert. Ich fieberte mit und ich konnte die Spannung, die Elektrizität und Gefühle, Ängste und andere Stimmungen und Emotionen der Menschen auf der Erde bis hoch ins Universum spüren.

Fazit:

Auch für nicht Science Fiction Leser meine top Empfehlung. Aber überlegt euch das doch mal! Er war 18 Monate, eineinhalb Jahre allein auf dem Mars!!!

Buch-Kritik "Der Marsianer"

Von: Chris Großöhmigen Datum : 20.02.2016

www.nerdzig.de

Sol 1

Welch ein Start für eine Woche. Dabei sah es doch nach einer ziemlich langen und öden Woche aus. Mich erwarteten wieder einmal fünf Tage Spätdienst. Fünf Tage mit wenig Freizeit und noch weniger Zeit für diesen Blog. Ich beschloss daher, das Beste daraus zumachen und suchte die nächste Buchhandlung auf, um zu mindestens eine sinnvolle Beschäftigung zu finden, die mich vorm "Tod durch Langeweile" bewahrt. Schon seit einigen Tagen hatte ich da diesen einen Titel im Kopf und suchte daher nach "Der Marsianer". Als jedoch meine Suche nach dem Buch ohne Ergebnis blieb, zückte ich mein Handy und suchte das entsprechende Cover. Dies war schnell gefunden und ich stellte beschämt fest das sich ein ganzer Stapel des Buches eine Regalreihe weiter rechts befand. Es war eindeutig Montag.

Nun saß ich da an der Haltestelle der S-Bahn und wartete auf selbige. Warum also nicht ins neue Buch schauen? Gott, ich wollte nicht mehr aufhören! Ich schaffte vielleicht zwanzig Seiten und war schon süchtig. Jetzt musste nur noch die nächste Pause kommen. Der Job ist Ordnung, aber dieses Buch will gelesen werden! Ich würde jetzt jede freie Minute verwenden, um es zu lesen.

Sol 2

Hatte gestern hundertfünfzig Seiten geschafft. Muss weiterlesen! Ich sollte aber vielleicht mal erzählen, worum es geht. Der Roman handelt von dem Astronauten Mark Watney, der Teil der sogenannten Ares 3-Mission ist und durch eine Verkettung von dramatischen Ereignissen auf dem Mars zurückbleibt. Seine Crew, die NASA, seine Familie und an sich die gesamte Menschheit denkt, er ist tot. Fortan geht es ums nackte Überleben. Er braucht Luft, Nahrung und Wasser, wenn er auch nur einen Tag auf dem roten Planeten überleben will. Wie er das (scheinbar) Unmögliche schafft, wird von Autor Andy Weir zum Teil sehr streng wissenschaftlich beschrieben und bleibt trotzdem nachvollziehbar. Übrigens ist dies sein Debutroman und bis hierher kann ich sagen das er alles richtig gemacht hat. "Der Marsianer" hat mich voll und ganz gepackt.

Sol 3

Bin auf Seite 320 angekommen. Ich sehne mich nach der langen Pause und stürze mich sofort aufs Buch, als diese beginnt. Muss weiterlesen! Mark muss leben! Ja, der Charakter von Mark Watney ist mir verdammt nochmal sehr ans Herz gewachsen. Das liegt wohl auch daran, dass er scheinbar gut mit seiner (ziemlich aussichtslosen) Situation zurecht kommt. Sicher würden wir Nicht-Astronauten in dieser Lage so ziemlich komplett verzweifeln und wären bereits nach wenigen Stunden oder Tagen einen einsamen und schmerzlichen Tod gestorben - atme einmal tief ein und aus - aber zum Glück sitze ich auf meinem Stuhl und kann miterleben wie Mark weiter ums Überleben kämpft.

Sol 4

Hab das Ziel fasst erreicht. Mir fehlen noch ungefähr fünfzig Seiten bis zum (hoffentlich) Happy End. Mark muss leben! Sein Wille zum Leben ist unglaublich stark und ungebrochen. Ich habe gefühlt in den letzten drei Tagen ein Dutzend mal miterlebt, wie er immer wieder dem Tod nah war und es trotzdem geschafft hat (Das Indiz von zweihundert noch folgenden Seiten habe ich gekonnt ignoriert). Mark muss leben! Immer wieder ging mir dieser Satz durch den Kopf und dementsprechend flogen die Seiten nur so vorüber.

Dann endlich. Geschafft! Die letzte Seite.


Sol 5

Es ist Freitag. Die letzte Schicht für diese Woche ist geschafft und ich gehe nach Hause. Es ist Nacht und ich schau raus aus der S-Bahn zum Nachthimmel hoch. Irgendwo da...

Fazit:

"Der Marsianer" ist packend, mitreißend und unterhält noch lange nach der letzten Seite. Andy Weir hat mein Herz und Hirn rasen lassen und dafür bin ich dankbar!

Großartige Überraschung

Von: Sabine Schütt Datum : 15.02.2016

mybookishdream.blogspot.com

‘Der Marsianer‘ ist das erste Science Fiction Buch, das ich je gelesen habe. Ich bin auf es gestoßen, da mich der Film so begeistert hat. Und das Buch war der Hammer! Ich wollte, auch wenn ich das Ende bereits kannte, nicht mit dem Lesen aufhören. Andy Weir hat einen großartigen Schreibstil. Mark Watney, der Protagonist des Buches ist wunderbar. Er ist in Situationen, in denen andere ernst wären, einfach super sarkastisch. Es kamen jede Menge Angaben vor, die was mit Chemie oder Biologie/Botanik etc. zu tun hatten, aber das gehörte dazu und es wurde so erklärt, dass man es als Leser verstehen konnte. Die Spannung sank zwischendurch immer mal ein wenig, aber es gab dennoch genug, was meiner Aufmerksamkeit erforderte.
Ich kann das Buch weiterempfehlen, wenn man ein Fan von Sarkasmus und einer dennoch bewegenden Geschichte ist.

Weir, Andy - Der Marsianer

Von: Ever Datum : 04.02.2016

www.fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2016/02/rezension-weir-andy-der-marsianer.html

Cover und Titel
Das Cover ist ein typisches Filmcover. Jedoch ist es passend und besonders schön gestaltet finde ich den Umriss der Berge im Visier. Es ist schön, aber das Originalcover mag ich tatsächlich lieber :D (Aber ist das nicht immer so?)
Der Titel "Der Marsianer" ist schön gewählt worden. Weniger gut gewählt finde ich den Untertitel "Rettet Mark Watney". Wenn man ihn eigenständig liest, passt er sehr gut. Allerdings kann man da auch schnell einen falschen Schluss ziehen ._.

Meine Meinung
Bei "Der Marsianer" handelt es sich um einen Debütroman. Eine Tatsache, die mich sehr überrascht und fasziniert hat.
Der Protagonist Mark Watney ist ein Astronaut, der nach einer abgebrochenen Mission, allein auf dem Mars ums Überleben kämpft. Vorrangig wird die Geschichte mithilfe von Logbucheinträgen erzählt, wie ein Tagebuch, was bedeutet, dass sie aus der Ich-Perspektive des gestrandeten Astronauten dargestellt wird. Watney hat sich vorgenommen etwas für die Nachwelt festzuhalten. Er will beweisen, dass er nicht einfach gestorben ist, sondern um sein Leben gekämpft und alles gegeben hat. Vermutlich will er wohl auch einfach etwas Zeit totschlagen.
Ich liebe seinen Humor. Immer wieder brachte mich seine Art einfach zum Schmunzeln. Aber seien wir mal ganz ehrlich - ohne Humor würde man die Tatsache, dass man ganz allein auf einem Planeten sitzt, wohl auch nicht verkraften. Frei nach dem Motto: Wenn der Tod schon für der Tür steht, dann erwarte ich ihn wenigstens mit einem Grinsen im Gesicht.
Später kommen noch weitere Perspektiven hinzu, sodass der Leser nachvollziehen kann, was zeitgleich auf der Erde vor sich geht. Wie reagieren die NASA Leute? Wird überhaupt entdeckt, dass Mark noch lebt? Was für Maßnahmen werden eingeleitet? Was sagt die Bevölkerung?
Das einsame Leben auf dem Mars bringt eine interessante Überlebensstrategie mit sich. Überhaupt - die gesamte Marsexpedition hat eine große Menge an Technik, Mechanik und allerlei Chemie und Physik im Gepäck.
Natürlich spielen diese Dinge hier eine große Rolle. Kurzzeitig hat mich diese Tatsache etwas beunruhigt. Denn ich habe einfach mal so überhaupt gar keine Ahnung von all diesen Dingen. Wenn ihr jedoch etwas Vorstellungskraft besitzt, dann ist das kaum ein Problem. Denn Andy Weir beschreibt nahezu alle chemischen Vorgänge, mechanische Zusammenhänge (und so weiter) bis ins Detail - und das ohne, dass es langweilig wird.
Der Autor hat hier eine wahnsinnig gute Story auf die Beine gestellt. Sie ist spannend und gleichzeitig voller Emotionen. Es ist toll zu sehen, wie er eine ganze Nation - nahezu die ganze Weltbevölkerung! - an einem Strang ziehen lässt.
Das passiert heutzutage leider viel zu selten.
Eine tolle Geschichte in Kombination mit einem wirklich guten Schreibstil hat die Seiten nur so dahin fliegen lassen.

Fazit
Ein Debütroman, in den ich zwar bereits einige Erwartungen gesteckt habe, der mich jedoch noch einmal völlig aus den Socken gehauen hat.
Es ist atemberaubend, wie Andy Weir so viel Realismus in einen spannenden, emotionalen Lebenskampf gesteckt hat. Und das auch noch auf einem unbekannten Planeten.
Eine absolute Leseempfehlung! :)

Empfehlung
Sollte dich das Thema Raumfahrt, Mars oder Technik (etc) nur annähernd interessieren, solltest du mit "Der Marsianer" ein sehr gutes Buch in den Händen halten.
Falls dich das alles nicht interessiert und du einfach nur eine tolle Story mit viel Tiefe lesen möchtest, darfst du auch gerne zugreifen :)
Ein Buch, dass einem im Hinblick auf den Zusammenhalt, viel geben kann.

Grandioses Weltraumabenteuer

Von: Fragmentage Datum : 24.01.2016

fragmentage.blogspot.com

Mark Watney hat ein Problem. Als einer der ersten Menschen überhaupt nimmt er an einer monatelangen Marsexpedition teil, als sein Team in einen schweren Sturm gerät. Marks Anzug reißt, er verliert den Anschluss an sein Team und wird schließlich für tot erklärt und zurückgelassen. Doch Mark überlebt und ist fortan völlig auf sich allein gestellt. Allein auf einem unwirtlichen Planeten, auf dem menschliches Leben ohne Raumanzüge oder künstliche Atmosphären nicht möglich ist, und mit Vorräten, die auf Wochen statt Jahre rationiert sind. Ein atemberaubender Überlebenskampf beginnt, der von Mark selbst in seinen Logbüchern dokumentiert wird.

Der Marsianer war eines meiner absoluten Lesehighlights 2014. Es ist zwar Science-Fiction, aber unserem derzeitigen technischen Kenntnisstand so nah und Marks Ausführungen hochkomplex, aber dennoch plausibel erklärt, dass man als Leser den Eindruck gewinnt, diese Geschichte könnte sich tatsächlich genau so abspielen. Stellenweise meint man fast, dass man live dabei ist, mit der ganzen Welt den Atem anhält und Marks Schicksal verfolgt, so wie es im Roman geschildert ist. Dass Marks Charakter so authentisch, sympathisch und humorvoll rüberkommt, verstärkt dieses glaubwürdige Gefühl. Doch auch die Nebendarsteller sind sorgfältig ausgearbeitet und in ihrer jeweiligen Funktion sehr vorstellbar. Mir gefiel, dass Charakter unterschiedlichster Herkunft, Farbe und Geschlecht vertreten sind, das ist gerade für dieses nach wie vor männerdominierte Genre nicht selbstverständlich.

Ich kann Der Marsianer uneingeschränkt allen empfehlen, die für Technik und Raumfahrt ein wenig Interesse aufbringen können und die es nicht nervt, wenn sie möglicherweise nicht jeden wissenschaftlichen Exkurs verstehen und im Detail nachvollziehen können. Ich selbst, als reine Geisteswissenschaftlerin, bin stellenweise gedanklich ausgestiegen, nicht ohne fasziniert anzuerkennen, dass es wohl tatsächlich Menschen gibt, die Marks Gedankengängen problemlos folgen können. Leser, die von solchen Aha-Momenten des eigenen Unwissens eher genervt sind, sollten dieses Buch wohl eher nicht anpacken, es ist doch ziemlich "heavy" im technischen Bereich.

Fazit: Der Marsianer ist ein grandioses Raumfahrtabenteuer voller Humor und spannender Wendungen. Ich glaube nur, dass ich es "selber gelesen" noch etwas gieriger verschlungen hätte. Der Vorleser des Hörbuchs ist zwar echt gut, aber einige Passagen zogen sich doch ein bisschen, was natürlich hauptsächlich an mir liegt, weil ich so ein Science-Idiot bin :)

Humorvoll und sarkastisch; Watney MUSS einfach gerettet werden

Von: pattyliest Datum : 20.01.2016

pattyliest.blogspot.de

INHALT
Die Crew von Ares 3 befindet sich für eine längere Expedition auf dem Mars. Während ihres Aufenthaltes zieht jedoch ein gewaltiger Sturm auf und zwingt die Crew zum Abbruch. Bei der Flucht vom roten Planeten wird Mark Watney von einer umherfliegenden Sendeantenne durchbohrt und wird mitgerissen. Die Crew ist geschockt; nach Ausfall der Kommunikation zwischen Watney's Raumanzug und der Crew, dem Verlust des Sichtkontaktes und dem immer stärker werdenden Sturm, sieht sich die Crew gezwungen Watney für tot zu erklären. Ohne ihn aufzubrechen.

Zu aller Überraschung hat Watney überlebt und ist nun völlig alleine. Die Sendeantenne, die ihn fast getötet hätte, hindert ihn nun daran Kontakt mit der Erde und seiner Crew Kontakt aufzunehmen. Mit jedem weiteren Tag im Nichts spürt Watney die bedrückende Einsamkeit immer mehr. Doch sein Wunsch zu überleben lässt ihn weitermachen. Seine Kreativität und Einfallsreichtum helfen ihm immer wieder durch schwierige Situationen. Zwischen durch verlässt in der Glaube ans Überleben und dennoch macht er weiter. Er macht weiter um die eigentliche Aufgabe von Ares 3 zu erfüllen; er erforscht den Planeten, um der Menschheit eine Chance zu geben.

MEINUNG
Mein Freund war begeistert vom Hörbuch und hat mich im Oktober ins Kino geschleppt, um wenigstens die Verfilmung des Bestsellers zu schauen. Science Fiction ist nur bedingt mein Genre, aber wenn dann schaue ich lieber entsprechende Filme anstatt Bücher zu lesen. Der Film mit Matt Damon hat mich allerdings umdenken lassen; besonders nach dem mein Freund zwar vom Film begeistert war, aber dennoch ständig das Hörbuch gelobt hat. Im Urlaub griff ich dann endlich zum Buch und habe die Seiten regelrecht verschlungen. Obwohl ich bereits wusste was passieren würde, war ich gefesselt von Watney und seiner Art mit der Situation umzugehen. Mit Witz, Sarkasmus und einfach so viel Humor schreibt er seine Logbucheinträge. Machen ihn mit jedem verstrichenen Sol (Marstag) sympathischer. Ich habe richtig mit dem Botaniker Mark Watney mitgefiebert, mitgelitten und mich auch für ein gefreut. Besonders überraschend ist es für mich, dass ich immernoch Kartoffeln essen kann.

Andy Weir ist es gelungen einen spannenden Science Fiction Roman zu schreiben, in dem mir persönlich sogar die technischen Hintergründe einen Mehrwert lieferten. Es wirkte einfach unglaublich realistisch - eher wie eine Geschichte auf wahrer Begebenheit. Einfach nur klasse. Allerdings war die Übersetzung für mich nicht an jeder Stelle gelungen; was jedoch nicht am Übersetzer lag, sondern einfach an der deutschen Sprache per se. Das nette englische Wort mit F ist einfach so vielseitig einsetzbar und im Deutschen fehlt ein solch universelles Schimpfwort einfach, welches nicht gestelzt wirkt und einfach ehrlich. Scheiße bringt es nicht immer und in jeder Situation. Somit musste für mich an manchen Stellen die zuvor aufgearbeitete Glaubwürdigkeit leiden. Was dem Roman an sich keinen Abbruch getan hat, aber ich hatte immer den Hintergedanken, dass eben bestimmte Situationen im Englischen sicherlich besser rüberkommen. So auch Watney's Faszination für stinknormales Klebeband. Klebeband ist keine Magie, sondern 'duct tape'. Zwar ist 'duct tape' immernoch ein Produkt aus dem Baumarkt, aber einfach genialer als normales Klebeband. 'Duct tape' kann alles reparieren und sollte wirklich angebetet werden (vgl. S. 306).

FAZIT
Der Marsianer lebt von seinem sympathischen Protagonisten Mark Watney. Die perfekte Kombination von Abenteuer, Wissenschaft und Humor macht den Roman für mich zu einem lesenswerten Erlebnis für Jeden. Andy Weir bekommt von mir verdiente 5 von 5 Punkten, da ich nach Film und Buch immernoch Lust auf das Hörbuch habe. Einfach lohnenswert!

Unglaublich spannend und super humorvoll...

Von: Nadja Datum : 17.01.2016

booksaretrueadventures.blogspot.com/

Der Marsianer von Andy Weir

Ich finde es sehr schwierig Rezensionen zu Büchern zu schreiben, die mir so gut gefallen haben, dass ich eigentlich gar nicht anders kann als über sie zu schwärmen. Dafür gibt es zwei Gründe, erstens soll das hier eine Kurzrezi werden und kein eigener Roman und zweitens weiss ich jetzt schon, dass egal was ich hier schreibe, es meiner Begeisterung nicht gerecht werden wird. Eigentlich will ich euch einfach sagen: Lest unbedingt dieses Buch!

Bei mir ist es jetzt schon mehrere Wochen her, seit ich das Buch beendet habe, aber wenn ich mir meine Notizen jetzt nochmal durchlese, dann würde ich es am liebsten direkt nochmal lesen. Leider habe ich dafür keine Zeit, stattdessen habe ich das Buch allen in meinem Umfeld empfohlen und meine Ausgabe sieht inzwischen auch schon reichlich abgenutzt aus, so oft wurde sie schon gelesen.

Ich würde das Buch auch wirklich jedem empfehlen, der gerne spannende Bücher liest, egal ob diese Person sonst gerne Science Fiction liest oder nicht. Sobald man mal angefangen hat zu lesen, kann man das Buch wirklich kaum mehr aus der Hand legen und ich habe über die Hälfte des Buches an einem Nachmittag verschlungen. Mich hat schon lange kein Buch mehr so gefesselt und in seinen Bann gezogen.

Mir war auf keiner Seite langweilig. Mark Watneys Überlebenskampf auf dem Mars, wurde richtig toll beschrieben. Ich fand es faszinierend, wie Watney für jedes Problem eine Lösung findet und fand es super interessant, wie genau dieser Prozess beschrieben wurde. Watney war auch ein echt toller Protagonist, er ist natürlich super intelligent und sehr kreativ, wenn es darum geht mit seine begrenzten Mittel so einzusetzen, dass er trotz allem überleben kann. Zudem hat er auch einen tollen Humor und war mir schon von der ersten Seite an extrem sympathisch, weshalb man auch super mit ihm mitfühlen und mitfiebern kann.

Mir hat jedoch auch sehr gut gefallen, dass man nicht nur Watneys Sichtweise hat, sondern auch Kapitel aus der Sicht seiner Crew, die ihn zurück gelassen hat, und den Verantwortlichen der NASA auf der Erde bekommt. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen und man bekommt so auch ein Gefühl dafür, wie alle mit Watney mitfiebern und alles daran setzten ihn zu retten. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass die Geschichte nie hoffnungslos wird und auch wenn alles schief läuft, bleibt die Geschichte humorvoll.

Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschichte in der ein Mann allein auf dem Mars ums Überleben kämpft gleichzeitig so spannend und so lustig sein könnte. Es gibt so viele tolle Momente, da muss ich schon nur wenn ich daran denke Grinsen. Der Marsianer ist definitiv eines der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe.

Spannend, aber ...

Von: Storyworlds Datum : 10.01.2016

storyworlds.booklikes.com/

... nicht über das ganze Buch hinweg.
Mark Whatney, als Botaniker und Ingenieur/Bastler, Mitglied der Marsmission Ares 5, ist unter Captain Lewis und mit 4 weiteren Astronauten bereits seit einigen Tagen auf dem Mars, als ein schwerer Sandsturm, einen sofortigen Abbruch der Mission erforderlich macht. Auf dem Weg zur rettenden Kapsel wird Mark von den anderen getrennt und verletzt, sein Raumanzug ist durchbohrt, und der Rest des Teams lässt ihn schließlich - vermeintlich tot - zurück. Doch Mark lebt und ist nun, abgeschnitten vom Team und jeglicher Kommunikationsmöglichkeit, der einzige Mensch auf dem Mars.

Wie gut, dass Mark Mac Gyver-Qualitäten hat. Er erweist sich als unglaublich erfinderisch, wenn es darum geht, nicht nur seinen Essensvorrat zu erweitern, sondern auch, technische Geräte so umzubauen, dass sie ihm nützen.
Über weite Strecken ist dieses Buch unglaublich spannend (und man übersieht dafür die fehlende sprachliche Qualität), ab einem gewissen Punkt beginnen die ausführlichen technischen bzw. naturwissenschaftlichen Beschreibungen wie er jetzt was rausfindet bzw. richten kann oder auch, warum etwas schief ging zu lang. Und damit langweilig.

Insgesamt aber nette Unterhaltung mit einer sehr spannenden Grundkonstellation, die vielleicht nicht die ganze Länge des Buches trägt, aber auf alle Fälle lesenswert ist.

Eine sehr positive Besprechung dieser Mars-Robinsonade gibt es bei Science-Blogs (und noch eine weitere, nicht so positive) und in diesem Video gibt es einen Faktencheck zu Film und Buch.

Der Marsianer
von Andy Weir übersetzt von Jürgen Langowski
September 2015, Heyne Verlag
Kostenloses Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Wie überlebt man auf dem Mars?!

Von: Tintenhain Datum : 02.01.2016

www.tintenhain.wordpress.com

Mark Watney, Astronaut der Marsmission Ares 3, gerät mit seinen Kameraden in einen Sturm. Durch einen Zusammenprall mit einer herumfliegenden Antenne wird er bewusstlos. Seine Crew kann nur noch seinen Tod annehmen und lässt ihn zurück. Doch Mark Watney hat überlebt und beginnt einen Überlebenskampf auf dem toten Planeten, auf sich allein gestellt und von einem unbändigen Lebenswillen getrieben.

Der größte Teil des Buches besteht aus dem Logbuch. Mark Watney beschreibt hier nicht nur, wie sein Tag abläuft, sondern auch sehr detailliert die Berechnungen, wie ein Überleben möglich sein kann. Es wird oft sehr technisch, bleibt dabei aber überraschend verständlich. Selbst ich habe die chemischen Beschreibungen zur Gewinnung von Wasser aus Treibstoff verstanden, obwohl ich in Chemie nie etwas kapiert habe. Trotz der vielen Berechnungen und technischen Details wird es nie langweilig. Mit einfacher, zuweilen ein wenig derber Sprache gelingt es Andy Weir, den Leser durchgehend bei der Stange zu halten.

Es ist beeindruckend, mit welchem Erfindungsreichtum und kühlem Kopf Mark Watney auf dem Mars ums Überleben kämpft. Er verliert dabei nie den Humor, was dem Buch zusätzlich eine besondere Note verleiht. Mir hat es einfach Spaß gemacht, wie er für selbst die verzweifeltsten Situationen noch einen trockenen Spruch auf Lager hat, auch wenn es sich meistens um Galgenhumor handelt. Es tut gut, dass trotz der aussichtslosen Lage, in der sich Watney befindet, immer ein Hoffnungsstreifen am Horizont auftaucht, auch wenn natürlich Widrigkeiten immer wieder für Rückschläge sorgen. Denn so sehr der Mars lebensfeindlich ist, so sehr ist Watney ist ein unermüdliches Stehaufmännchen. Was meiner Meinung nach zu wenig gewichtet wird, ist wie sich die totale Einsamkeit auf die Psyche auswirkt. Wenn man den langen Zeitraum betrachtet, ist es unwahrscheinlich, dass Watney sich in diesem Punkt nicht verändert.

Mich hatte das Buch mit seiner ausgereiften technischen, jedoch durchgehend verständlichen Seite und der zugleich lockeren Sprache sofort in seinen Bann geschlagen. Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen. Die nächsten Tage las ich nichts anderes mehr. Zwischendurch diskutierte ich immer wieder mit meinem Mann, der den Film gesehen hatte. Es war ein richtiges Leseerlebnis, das mich mal wieder auf den Geschmack von Science Fiction gebracht hat. Wobei ich vermute, dass es nicht viel realitätsnahe Science Fiction wie “Der Marsianer” gibt.
Das Buch ist auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Science-Fiction-Fans!

Das große technische Wissen und die Kenntnisse um die Raumfahrt haben mich dann auch nach dem Autor recherchieren lassen. Andy Weir ist zwar nicht, wie von mir recht bald vermutet, selbst in der Raumforschung tätig, sondern Informatiker und Softwareentwickler. Seinem großen Interesse für die bemannte Raumfahrt, Technik und Physik geht er in der Freizeit nach. Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte des “Marsianers”. Zunächst veröffentlichte Weir das Buch mangels Interesse auf seiten der Verleger, kapitelweise auf seiner Website. Dadurch entstand Kontakt zu seinen Lesern, die ihrerseits Kritik übten und mit Ideen und Fachwissen wissenschaftliche Inhalt und Hintergründe verbesserten. Als das Buch in seiner Endfassung stand, baten die Leser darum, es nicht nur als kostenlosen Download von der Website, sondern auch bei Amazon beziehen zu können. Der Verkauf über Amazon lief bald besser als der Download auf der Website. So weckte Weir mit seinem Buch dann doch noch das Interesse der Verlage. Das Buch wurde mit Matt Damon in der Hauptrolle verfilmt.

“Der Marsianer” wurde 2015 von der Zeitschrift “Bild der Wissenschaft” als “Wissensbuch des Jahres” in der Kategorie Unterhaltung ausgezeichnet.

© Tintenelfe

Der Mars und ich

Von: kinderdok Datum : 29.12.2015

kinderdoc.wordpress.com

Hat ein bisschen was von “Apollo 13”, versetzt ins nächste Jahrtausend, in dem der Marsastronaut bei einer missglückten Mission auf der Oberfläche des Planeten zurückgelassen wird. Seine eigenen McGyver-Anstrengungen und die Rettungsaktion der Erde stehen im Mittelpunkt des Buches. Inwieweit die ausführlichen physikalischen und chemischen Ausführungen der Wahrheit entsprechen, kann ich nicht sagen, schlüssig klang das alles schon. Am Ende wird es richtig schön actionmäßig knapp und unglaubwürdig, ein wenig mehr Verzweiflung hätte den Protagonisten zudem nachvollziehbarer gemacht. In jedem Fall *das* Buch der kommenden Raumfahrtgeneration, sehr weitsichtig.

abgebrochen

Von: pia Datum : 22.12.2015

www.thegalaxyofbooks.blogspot.com

Da mir der Anfang des Buches schon so garnicht gefallen hat habe ich mich nach längerem überlegen dazu entschieden es abzubrechen

Alleine auf dem Mars

Von: dressesandplaces.com Datum : 18.12.2015

dressesandplaces.com

Ich bin eigentlich kein Science-Fiction-Leser. Oder besser gesagt: Ich habe noch nie zuvor ein Science-Fiction-Buch gelesen. Ich treibe mich meistens eher in der Thriller-/Historische-Romane-/Gesellschaftsromane-Ecke herum und bin nie auf die Idee gekommen, auch mal im Science-Fiction-Bereich zu stöbern. Aber man soll ja immer offen sein für neue Genres und da „Der Marsianer“ auch bei vielen Normalerweise-lese-ich-kein-Science-Fiction-Lesern gut ankam und ich mich zudem auch sehr für Astronomie interessiere (warum bin ich bloß noch nie auf die Idee gekommen, einen SF-Roman zu lesen?), habe ich mich auch mal daran getraut.

Und… dieses Buch ist tatsächlich witzig.

Die Geschichte von Mark Watney, dem Astronauten der alleine auf dem Mars zurückgelassen wurde, wird anhand von Logbucheinträgen erzählt, in denen er dokumentiert, was er alleine auf dem Mars so treibt und was ihm dabei durch den Kopf geht. Die Logbuch-Einträge sind dabei aus der Ich-Perspektive geschrieben. Mark Watney ist ein ausgesprochen fröhlicher Charakter, der niemals der Trübsal bläst (und im Extremfall nur für wenige Minuten frustriert ist), sondern einfach auf humorvolle Art das Beste aus der Situation macht.

„Vielleicht fragen Sie sich, was ich sonst mit meiner Freizeit anfange. Einen großen Teil verbringe ich damit, faul herumzusitzen und fernzusehen. Aber das tun Sie ja auch, also urteilen Sie nicht zu streng über mich.“ S. 361

„Ich freue mich schon darauf, dass ich eines Tages Enkelkinder habe. ,Als ich jünger war, musste ich mal bergauf bis zu einem Kraterrand laufen! In einem EVA-Anzug! Auf dem Mars, ihr kleinen Scheißer! Habt ihr das gehört? Auf dem Mars.’“ S. 411

Die Logbucheinträge werden unterbrochen von Textpassagen mit einer auktorialen Erzählperspektive. So erfährt der Leser, wie die NASA entdeckt, dass Mark Watney noch auf dem Mars ist und was sie für Überlegungen anstellen, um ihn zurückzuholen, wie die Presse auf die Tatsache reagiert, dass ein Mensch auf dem Mars vergessen wurden, was seine Crew im Weltall so treibt, warum schon wieder irgendetwas exoplodiert ist, und was abseits von Mark Watney auf dem Mars so vor sich geht.

Das Buch lässt sich leicht lesen, allerdings geht es auch naturwissenschaftlich und technisch hoch her. Ständig wird irgendwas zusammen- oder auseinandergebaut und es wird gerechnet und gerechnet. Und ein Problem folgt dem nächsten. Auf fast 500 Seiten läuft einfach nichts glatt. Ich war irgendwann ziemlich genervt davon, dass schon wieder irgendwas kaputt gegangen ist / nicht funktioniert hat / in die Luft geflogen ist. Und obwohl Mark Watney derjenige war, der alles wieder zusammenbauen / sich einen Plan überlegen musste und dementsprechend die Arbeit hatte, während ich gemütlich auf meinem Bett lag und am Lesen war, empfand ich es trotzdem als ärgerlich und anstrengend. Aber vielleicht sind Science-Fiction-Bücher einfach so gestrickt. Das weiß ich nur nicht, da ich sie eigentlich nicht lese und somit keine Vergleichsmöglichkeiten habe.

Insgesamt hat mir „Der Marsianer“ aber gut gefallen. Er bringt alles mit, was einen guten Roman ausmacht: Man wird sofort mitten ins Geschehen geschmissen, die Geschichte ist außergewöhnlich, die Gegebenheiten interessant, die Charaktere warmherzig und oben drauf gibt es noch ein bisschen Situationskomik.
Er hat mich neugierig gemacht, auch mal andere Romane aus dem Genre zu lesen.

Sehr empfehlenswert!

Von: monasbuecher Datum : 13.12.2015

monasbuecher.blogspot.com

Zum Inhalt

Darrow lebt auf dem Mars und muss den Planeten für die Menschheit vorbereiten, damit diese irgendwann auf der Oberfläche des Planeten leben können. Dafür müssen er und das restliche 'rote' Volk hart schuften. Seine Frau Eo ist davon überzeugt, dass sie wie Sklaven behandelt werden und kämpft um die Freiheit der Roten. Dafür wird sie mit dem Tod bestraft. Daraufhin erfährt Darrow ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst bewohnbar und die 'Goldenen' leben in Luxus auf der Oberfläche. Mit der Hilfe von einigen Anderen wird Darrow in das Leben der Goldenen eingeschleust und gibt sich als Goldener aus, um später eine Rebellion zu organisieren.



Meinung

Ich bin relativ gut in die Geschichte reingekommen - natürlich war vieles erstmal unverständlich oder kompliziert, da es sich um eine andere Welt handelt, aber das hat sich schnell alles geklärt. Am Anfang ist auch gleich einiges spannendes passiert, was mich sehr überrascht hat (Ich habe mir den Klappentext vorher nicht durchgelesen)! Die Lüge, in der Darrow und die anderen Roten leben fand ich schon krass und konnte mich dadurch gut in ihn hineinversetzen.

Darrows 'Umwandlung' in einen Goldenen fande ich aber sehr übertrieben und irgendwie auch grausam, wenn man sich vorstellt, was da alles mit ihm gemacht wurde..Dennoch hat mir die Richtung, die die Geschichte genommen hat ziemlich gut gefallen und ich war schnell sehr gespannt, wie alles weitergehen wird. Auf dem Klappentext steht übrigens noch, dass es etwas für alle Fans von Tribute von Panem ist. Das kann ich persönlich nur bestätigen, da es einige Parallelen zu Panem hat.

Der Schreibstil war eigentlich sehr locker zu lesen, doch ab und zu habe ich nicht ganz verstanden, was denn gerade passiert. Ich habe ein paar Sätze gelesen und dachte mir dann nur 'Was ist hier gerade passiert?'

Nachdem Darrow dann in dem Institut eingeschleust wurde und 'das Spiel' seinen Lauf genommen hat, fande ich es wirklich sehr spannend! Es ist sehr viel passiert und es gab immer wieder Wendungen, die man so nicht erwartet hätte!
Nur von dem Ende hätte ich mir noch etwas mehr erhofft. Für mich hätte es noch etwas aufregender sein können.



Fazit

Red Rising ist definitiv sehr zu empfehlen! Auch wenn es ein paar Parallelen zu Panem hat, ist es doch eine andere Geschichte und wirklich sehr spannend. Ich habe das Buch sehr genossen!

Gestrandet auf dem roten Planeten

Von: Katrin Datum : 01.12.2015

www.inkunabel.wordpress.com

Vor vielen, vielen Monden – und ich meine jetzt nicht Phobos oder Deimos – stolperte ich spät nachts einmal über eine lange Leseprobe zu Andy Weirs Science-Fiction-Roman Der Marsianer. Sofort war mir klar: Dieses Buch MUSS ich lesen! Die eigenen guten Vorsätze werden jedoch manchmal von anderen Ereignissen überholt. In diesem Fall rief mir erst der vielgelobte Blockbuster zum Buch wieder diese genialen ersten Seiten ins Gedächtnis. Also verfolgte ich etwas verspätet aber begierig die Fährnisse des gestrandeten Astronauten Mark Watney.

Der ist, wie er selbst zu Anfang des Buches versichert, absolut im Arsch. Während einer Forschungsmission auf dem Mars wird er aufgrund eines gewaltigen Sandsturms vermeintlich tot von seinen fünf Crewmitgliedern auf dem Planeten zurückgelassen. Ursprünglich sollte die Mission der Wissenschaftler lediglich zwei Monate dauern, nun hat Watney jedoch keine Möglichkeit den lebensfeindlichen Planeten zu verlassen oder Kontakt zu jemandem herzustellen. Zu allem Übel steht die nächste Marsmission der NASA erst in vier Jahren auf dem Plan. Seine Ausrüstung: eine intakte Wohnkuppel samt Wasser und Sauerstoff, sechs Raumanzüge, Proviant für knapp 300 Sol, diverses Werkzeug, jede Menge gefriergetrocknete Kotbeutel sowie zwei Marsrover. Wie lange kann Mark Watney allein überleben, wenn er mit geradezu unüberwindbaren Hindernissen konfrontiert ist? Ein verzweifelter Kampf um jeden zusätzlichen Tag beginnt, den er im Grunde nicht gewinnen kann.

In dieser misslichen Situation, ohne Hoffnung auf baldige Rettung oder auch nur Kommunikation würden die meisten wohl wahnsinnig werden. Nicht so Mark Watney! Nicht so Mark Watney! Seine NASA-Psychologin schätzt ihn als einen umgänglichen Kerl ein, der ein exzellenter Problemlöser ist und außerdem selbst im trübsten Dunkel noch alles mit Humor nimmt. Selbst wenn er Millionen Kilometer von zu Hause entfernt nur Diskomusik und grässliche 70er-Jahre-Serien seiner ehemaligen Crewmitglieder zur Unterhaltung hat. Letztendlich rettet Watneys Optimismus ihm genauso häufig das Leben, wie sein sturer Selbsterhaltungstrieb und das an Genialität grenzende Improvisationstalent.

Denn – ja! – daran besteht absolut kein Zweifel: Der Mars will diesen Astronauten umbringen! Unüberlegte Aktionen oder diverse unglückliche Zufälle tun ihr Übriges, um ihn auf Trab zu halten. Immer, wenn gerade einmal alles rund läuft, passiert eine Scheußlichkeit, die Mark zum Beispiel dazu nötigt, sich erschüttert in einem der Mars-Rover zu verstecken. Da holt man als Leser selbst erst einmal tief Luft. Puh! Aber da Watney ein gewitzter Ingenieur und Botaniker ist, steckt er jeden Arschtritt des roten Planeten ein und zeigt ihm noch lachend den Stinkefinger. Sein Galgenhumor lockert immer wieder die dramatischen oder beschreibenden Passagen des Romans auf. Ob er nun gerade Wasserstoff und Feuer kombiniert, mittels Super-Harz einen leckgeschlagenen Raumanzug flickt oder auf tagelange Erkundungstour geht – unterhaltsam ist das immer.

Es kommt dem Buch also nur zugute, dass Mark Watney seine Geschichte in umfangreichen Tagebucheinträgen persönlich erzählt. In einem lockeren, häufig unerwartet witzigen Plauderton erklärt er selbst komplizierte naturwissenschaftliche oder technische Details verständlich. Unterbrochen wird dieser Stil meist nur an besonderen Wendepunkten. Diese Abschnitte schildern unter anderem was zeitgleich im NASA-Zentrum auf der Erde passiert oder auf dem Raumschiff „Hermes“, mit dem Marks Ex-Crew zurück Richtung Heimatplanet fliegt. Die Nebencharaktere spielen bis auf wenige Ausnahmen nur eine geringfügige Rolle, sind jedoch trotz der Kürze ihrer Passagen differenziert dargestellt. So verfolgt der Leser alle Geschehnisse fast ausschließlich aus Marks einsamer Perspektive. Klingt etwas eintönig? Ist es nicht! Der Roman liest sich sehr flüssig und baut mithilfe verschiedener Vorhaben oder Etappen bis zum Schluss Spannung auf. Die kleinen Unterbrechungen des Mars-Alltags wurden hierbei an genau den richtigen Stellen eingestreut.

Der Marsianer hat mich wirklich begeistert und ist nicht nur etwas für eingefleischte Science-Fiction-Fans. Beeindruckt hat mich auch die Recherche des Autors, denn seine Schilderungen entsprechen dem heutigen bzw. zukünftigen Stand der Technik oder sind tatsächlich realisierbar. Diese Akkuratesse und der angenehm flapsige Tagebuchstil verleihen der Geschichte eine Authentizität, die einen häufig schaudern lässt. Den Komfort einer umfangreichen Musiksammlung, regelmäßiger Körperpflege oder abwechslungsreichen Essens wusste ich nach der Lektüre jedenfalls besser zu schätzen. Gespannt blätterte ich Seite für Seite um und hoffte bis zum Schluss nur eines: Dass Mark Watney doch bitte, bitte vom Mars gerettet werden soll!

Katrin, www.inkunabel.wordpress.com

Einzigartig!

Von: Nadine's Bücherwelt Datum : 29.11.2015

everyones-a-book.blogspot.de/

Das Buch wollte ich haben, als ich den Trailer zum Film gesehen habe. Jetzt wo ich es gelesen habe kann ich sagen, dass ich sehr gespannt auf die Umsetzung des Films bin. Das Buch ist nämlich einzigartig :)

Die Einzigartigkeit beginnt mit den Logbucheinträgen von Mark Watney, der Person um die es hier gehen wird. Mark lernt man durch die Einträge wirklich gut kennen, auch wenn über sein Leben auf der Erde so gut wie nichts erzählt wird. Hier kommt es wirklich nur auf seine Mission auf dem Mars und natürlich das Überleben an.

Was man nämlich sofort erfährt: Mark wurde zurückgelassen, weil seine Teamkameraden dachten er sei tot. Und das ist für ihn natürlich alles andere als gut. Da ihm dann keine Möglichkeit der Kommunikation geblieben ist und er nur die Wohnkuppel hat, die auf dem Mars ist muss er eben nutzen was er hat. Und so kommt es dazu, dass er alles tut um eben doch zu kommunizieren und sich alles so umbaut, dass er überleben kann.

Was mir besonders gut gefallen hat war, dass man ihn wirklich erstmal nach und nach kennen und verstehen lernt. Mark überzeugt durch seinen einzigartigen Humor, den er selbst in den schwierigsten Situationen nicht ablegt. Obwohl er sich als einziger Mensch auf dem Mars befindet merkt man, dass die Hoffnung immerzu bleibt und das ermutigt auch den Leser, nicht aufzugeben.

Was auch interessant war sind die vielen chemischen und mathematischen Gedanken und Vorgänge in diesem Buch. So muss immer wieder überlegt werden, wie man Sauerstoff oder Wasserstoff herstellen kann und wie letztendlich auch für Kontakt zur Erde gesorgt werden soll. Auf sowas wäre ich wahrscheinlich nie gekommen und auch das finde ich einfach super durchdacht.

Irgendwann stellt sich dann auch eine zweite Erzählperspektive und darauf wieder eine dritte ein. Zuerst einmal kommen die besorgten Erdbewohner hinzu. Dazu gehören natürlich hauptsächlich die Leute, die all das bewerkstelligt haben. Als Leser verfolgt man dann immer wieder Gespräche mit Mitch, Venkat, Annie usw. die ich ebenfalls gut eingebracht fand. Außerdem war es schön zu verfolgen, wie die Leute alles gespannt verfolgen und sich überlegen, wie sie ihn retten können.

Apropos retten! Auch seine Teamkameraden, die natürlich auf dem Weg zur Erde sind, möchten das tun. Schnell bieten sich Möglichkeiten ihrem Freund zu helfen, vorausgesetzt er überlebt. Diese Reise dauert an sich nämlich gute anderthalb Jahre für Mark Watney und er müsste etwa 500 Tage durchhalten. Das macht den Leser an sich erstmal sprachlos und hat mich wirklich gepackt.

Obwohl ich finde, dass man kaum persönliche Details zu den Charakteren erhält finde ich auch, dass das gar nicht nötig war. Insgesamt dreht sich die Geschichte nur um das Überleben und Retten von Mark auf dem Mars, was irgendwie mal was ganz anderes war. Dieses außergewöhnliche zeichnet sich durch die Perspektiven, Einträge, den Humor und auch die detaillierten Beschreibungen aus.

Fazit:
Wer wirklich mal was anderes sucht und Lust hat den Mars zu besuchen, der ist hier absolut richtig! Ihr solltet euch vor allem auf detaillierte Beschreibungen von den Gedanken und Überlegungen der Protagonisten machen, die eben auch mathematisches und chemisches Denken beinhalten. Auch dieses 'Weltraumdenken' fand ich sehr abwechslungsreich und gewöhnungsbedürftig, trotzdem finde ich, dass sich das Buch schnell weglesen lässt, wenn man erstmal reinfindet. Und ich muss sagen, reinfinden tut man wirklich schnell. Der einzigartige Humor, der selbst in den unmöglichsten und hoffnungslosesten Fällen noch vorhanden war ist einfach toll und lässt den Leser immerzu schmunzeln, lachen oder nachdenken. Die Charaktere waren toll, auch wenn man kaum private Dinge erfahren hat. Hier dreht es sich eben wirklich um den Mars und.. Mark Watney!
Ich vergebe 4,5 Leseschmetterlinge :)

SciFi-Entertainment vom Feinsten!

Von: abooklove Datum : 24.11.2015

www.abooklove.wordpress.com

Worum geht's?
Dem Astronauten Marc Watney ist etwas Unglaubliches widerfahren: Seine Crew hat ihn verwundet auf dem Mars zurückgelassen, unter der Annahme, er sei während eines Sandsturms gestorben. Als er bemerkt, dass er völlig auf sich allein gestellt ist, und eigentlich keine Überlebenschance hat, beschließt er, alles in seiner Macht stehende zu tun, um sein Leben zu erhalten und die geplatzte Marsmission zumindest halbwegs erfolgreich abzuschließen. Ohne Crew muss er sich zunächst um die einfachsten lebensnotwendigen Dinge kümmern. Luft, Wasser und Nahrung drohen knapp zu werden, wenn man bedenkt, dass eine Rettungsmission einige Jahre in Anspruch nehmen würde. So wird Marc unter anderem zum ersten Kartoffelbauern auf dem Mars. Als ihm schließlich auf unfassbare Weise gelingt, mit der Erde Kontakt aufzunehmen, nimmt die Handlung eine unfassbare Serie von Wendungen...

Was mir gefallen hat
“Ich bin sowas von im Arsch”. So lautet der vielversprechende erste Satz des Buchs, das zum größten Teil in Logbuchform geschrieben ist. Mit Marc Watney wird ein sympathischer Hauptprotagonist gezeichnet, aus dessen Sicht der Leser den Großteil des Romans erlebt. Marc Watney ist eine einfache Natur, was ausgezeichnet zum Schreibstil von Andy Weir passt. Die Monologe sind unterhaltsam bis derbe. Der Rest der Crew, die sich gerade am Rückflug zur Erde befindet, sowie einige Protagonisten auf dem Heimatplaneten werden relativ knapp beschrieben, was der Unterhaltung aber keinen Abbruch tut. Die Handlung lebt wie erwartet von der Spannung. Auf Hoffnungsschimmer folgen Katastrophen, und umgekehrt. Die knapp 500 Seiten vergehen wie im Flug, ohne auch nur einen Moment zu langweilen.

Was ich nicht gut fand
Wer ein literarisches Glanzfeuerwerk oder ausufernde Szenenbeschreibungen erwartet, wird enttäuscht. Andy Weir ist sicherlich kein zweiter Stephen Baxter. Die Übersetzung ist an einigen Stellen etwas hakelig, was möglicherweise in der zweiten Auflage, die kurz vor dem Film erschienen ist, korrigiert wurde. An der Handlung kann man nur einige Details bemängeln. Schwer vorstellbar ist etwa die unfassbare Sturheit einiger NASA-Mitarbeiter auf der Erde, wenn es um die Kommunikation mit dem gestrandeten Astronauten geht. Will man allen wissenschaftlichen Fakten im Roman folgen, ist zumindest naturwissenschaftliches Interesse zu empfehlen, was die Einstiegshürde für Nicht-SciFi-Leser etwas erhöhen könnte.

Fazit
Der Roman ist SciFi-Entertainment vom feinsten und macht viel Lust auf die Verfilmung von Ridley Scott. Bestens geeignet für Technik-Freaks und z.B. MacGyver-Fans. Die Geschichte ist zu fast jedem Zeitpunkt spannend, ohne aber dramatisch zu werden. Erzählerisch und kompositorisch ist der Roman sehr einfach gehalten, was ausgezeichnet zum sympathischen Hauptprotagonisten Marc Watney passt. Literarische Ausschweifungen oder eine Liebesgeschichte sucht man in diesem Buch allerdings vergebens. Aber das muss ja wirklich nicht in jedem Roman dieser Welt vorkommen ;-)

Packende Story mit humorvollem Hauptcharakter

Von: Nine im Wahn Datum : 23.11.2015

nine-im-wahn.blogspot.de

[ERSTER SATZ]
"Ich bin sowas von im Arsch."

[INHALT]
Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf... (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Ich muss zugeben, dass ich erst durch die Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden bin. Doch generell mag ich Weltraumgeschichten und finde es faszinierend, wenn ich etwas über die aktuellen Fortschritte in der Raumfahrt lese. Das ist so krass! :D Vielleicht wird ja wirklich noch Leben auf anderen Planeten entdeckt? Oder ich erlebe noch, wie weit entfernte Planeten erobert werden? ;D

Die Geschichte vom Marsianer war daher sehr interessant für mich, auch wenn wir denke ich noch nicht wirklich so weit sind. Doch es war ein interessantes So-kann-es-in-Zukunft-aussehen-Konstrukt. Und dann... was würde ein Mann tun, wenn er auf dem Mars gestrandet ist? Wow!

Zunächst hat mich die Erzählform überrascht, denn das Buch startet in einer Art Tagebuch-Form, da Mark Watney seit er gestrandet ist, das Logbuch der Crew alleine weiterführt und von seinem Überleben berichtet. Dabei muss ich erwähnen, das Mark ein so unglaublich humorvoller Charakter ist! Oh mein Gott, ich bin verliebt in ihn! Wenn ein Mann in so einer verzweifelten Lage noch so viel Lebensmut und Humor beweisen kann, ist er einfach ein Traummmann und man sollte ihn sich krallen. Meins! Ich war zuerst da! Jetzt gehört er mir, muahaha!! ;D

Doch da der Leser natürlich auch gerne erfahren möchte, was in der Zwischenzeit auf der Erde geschieht – wie finden sie heraus, dass Mark noch lebt und was tun sie, um ihm zu helfen? – gibt es neben den Logbuch-Einträgen auch die Sicht auf einige NASA-Mitarbeiter. Dabei ist es interessant zu sehen, was sie alles für Mark tun, wie alle zusammenhalten und wie die ganze Nation mitfiebert. Für mich war das ein wirklich interessanter Einblick in die Raumfahrttechnik, doch natürlich war Marks Kampfs ums Überleben noch spannender! Denn er ist unmittelbar für sein Leben zuständig, da die Erde viel zu viele Lichtjahre entfernt ist, als dass er auf schnelle Hilfe hoffen kann. Und dabei greift er zu wirklich faszinierenden Mitteln. Ich bin einfach nur Baff, was alles möglich ist mit Chemie, Botanik und einer Menge Einfallsreichtum!

Ich darf gar nicht zu viel verraten, um euch nicht die Spannung zu nehmen, aber ich kann euch versprechen, dass ihr immer mal wieder überrascht sein werdet, das Buch nur verschlingen könnt und am Ende einfach nur glücklich seid. Ja, dieses Buch hat mich total geflasht und ich bin restlos begeistert! Ich würde jetzt aber nicht sagen "Schreibt mehr solche Bücher", denn ich finde, dieses Buch ist einfach einzigartig und soll auch so bleiben.

Jetzt bin ich auf den Film gespannt! :D

[FAZIT]
Wow, ich bin absolut von diesem Buch überzeugt. Ein total sympathischer und humorvoller Hauptcharakter, der selbst in so einer verzweifelten Situation für Lacher sorgen kann. Eine packende Story, die man nicht vergessen kann, einen Einblick in die Raumfahrt gibt und total genial ist. Ich weiß gar nicht, was ich sagen kann, außer "Lest es selbst".

Der Marsianer, Andy Weir

Von: Mia M. Datum : 22.11.2015

www.miasbuecherchaos.blogspot.de

Der Marsianer, Andy Weir

Titel: Der Marsianer

Autor/-in: Andy Weir

Originaltitel: The Martian

Übersetzung aus dem Englischen von: Jürgen Langowski

Genre: Science - Fiction

Erscheinungstermin: 13. Oktober 2014

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-31583-9

Seitenanzahl: 512 Seiten

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Quelle


Inhaltsangabe:

Gestrandet auf dem Mars - Das Science Fiction Ereignis des Jahres. Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

Der Autor:

Andy Weir

Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert.

Cover:

Ich finde das Cover sehr passend. Es ist das Filmcover auf dem man den Schauspieler (Matt Damon) in einem Astronautenanzug sieht. Das Cover passt zum Inhalt des Buches und zeigt grob um was es in dem Buch geht.

Meine Meinung:

Ich bin mit Respekt an dieses Buch gegangen da, ich dachte ich würde vieles nicht verstehen und nicht damit klar kommen. Dennoch muss ich sagen das Andy Weir alles sehr ausführlich und detailliert beschrieben hat sodass, auch Menschen wie ich, die noch nie auf dem Mars waren alles verstehen konnten.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Ich fand ihn super zu lesen. Alles war verständlich und detailliert erklärt (das ist sehr wichtig wenn man sich mit der Thematik nicht auskennt). Den Großteil der Geschichte erfährt man aus der Sicht von Mark Watney, der ein Logbuch führt. Bei diesem Buch musste ich an einigen Stellen wirklich lachen da, Mark Watney obwohl er ums überleben kämpft trotzdem den Mut und Humor nicht verliert. Im Laufe des Buches erfährt man auch was auf der Erde geschieht und manchmal wird es auch aus einer Erzählersicht geschrieben. Das macht das ganze noch interessanter. Andy Weir konnte mich mit seinem Schreibstil voll und ganz überzeugen.

Die Charaktere:

Die Charaktere sind alle sehr realistisch beschrieben. Über Mark Watney erfährt man kaum etwas nur das er Botaniker und Ingenieur ist. Auf der Erde hat er keine Kinder und keine Frau. Im Laufe des Buches ist mir Mark total ans Herz gewachsen. Er ist so authentisch, klug, ehrlich und voller Lebenswillen sodass, man ihn einfach nur mögen muss.

Die Handlung:

Die Idee ist toll und die Handlung wurde fantastisch umgesetzt. Alles war so realistisch und spannend sodass, ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es war total interessant über die Thematik mehr zu erfahren und sich mit dem Thema auseinander zusetzen. Es ist alles total leicht erklärt und wissenschaftlich nachvollziehbar.

Fazit:

"Der Marsianer" ist ein sehr realistischer Science - Fiction Roman den ich trotz der schwierigen Thematik sehr gerne gelesen habe. Die Idee wurde fantastisch umgesetzt und die über 500 Seiten ließen sich sehr schnell lesen. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen!!

"Der Marsianer" von Andy Weir bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

Der Marsianer - Andy Weir

Von: misshappyreading Datum : 17.11.2015

misshappyreading.blogspot.de/

Meine Meinung:

Um ehrlich zu sein hatte ich mir das Buch anders vorgestellt. Ich dachte der Unterhaltungsfaktor wäre wesentlich größer. Das heißt erst mal musste ich mich mit den ganzen Berechnungen, chemischen Reaktionen und physikalischen Fakten anfreunden.

Die Geschichte um Mark Watney ist spannend und unterhaltsam! Zwischendrin kam ich mir leider vor wie ein "Dummchen", denn ich hatte keine Ahnung was er mit 80% seiner Aussagen meinte. Zu meiner Schande muss ich gestehen, diese Passagen habe ich großzügig überfolgen.

Versuch durch geführt, Versuch gescheitert oder erfolgreich - mehr Info brauchte ich nicht. Warum es an einer Berechnung harperte ist vielleicht gut zu wissen, doch mir sagt das überhaupt nichts.

Wie Mark sein Überleben sicherstellen möchte ist allerdings sehr unterhaltsam und die langweiligen wissenschaftlichen Passagen wert.

Große Auswahl gibt es bei den Charakteren nicht. Sicher spielt ein Teil auch auf der Erde, doch entscheidend ist Mark Watney, und der ist ja alleine (auf dem Mars).

Der Schreibstil und der Charakter hängen eng zusammen. Das Buch ist zum Großteil wie ein Logbuch/Tagebuch aus Sicht von Mark geschrieben. Der hat neben seinen Überlebensversuchen einen charmanten und leicht sarkastischen Humor.

Alles dreht sich um die Frage: Kann Mark Watney noch gerettet werden? Die Frage hällt die Spannung stets oben.

Mein Fazit:

Zeitweise langatmiger wissenschaftlicher Part (das war nie mein Thema und wird es auch nie werden XD). Die Geschichte um Mark Watney selbst ist spannend und unterhaltsam.

Ich war dabei !

Von: Audrey Blogshelf Datum : 17.11.2015

www.blogshelfannaudrey.wordpress.com

Meine Meinung

- Ich war dabei! - Naja, eigentlich nicht wirklich, aber das Buch ist so lebendig geschrieben, dass ich vollkommen in das Geschehen eintauchen konnte.

Mark Watney und fünf weitere Astronauten befinden sich auf dem Mars, als ein gewaltiger Sturm losbricht. In der Annahme, dass Watney den Sturm nicht überlebt hat, brechen seine Kollegen ihre Mars-Mission ab und machen sich auf den langen Heimweg zurück zur Erde. Doch Mark ist nicht tot und ist nun alleine auf dem Mars. Ohne Aussicht auf Rettung... doch dann fasst er Mut und nimmt sich seinem Schicksal an. Eine umfassende Rettungsaktion beginnt.

Von Beginn an spannend und gespickt mit Ideen, wie man in scheinbar ausweglosen Situationen doch noch eine Lösung findet. Dabei lernt man "im Vorbeigehen" viel über Chemie, Physik, Elektrotechnik und Botanik. Alle Fakten sind nachvollziehbar und sollen auch schon überprüft worden sein. Der Autor selbst räumt nur ein, dass der Sturm, der zur Katastrophe führte, wegen der dünnen Marsatmosphäre nicht diese Kraft hätte entfalten können.

Die Hauptfigur spricht direkt zum Leser, was meiner Meinung nach sehr gut passt. Also eigentlich spricht er in ein Logbuch. Für den Fall dass er es doch nicht wieder zurück schaffen sollte, muss doch jemand erfahren wie seine letzten Tage, Monate oder Jahre verlaufen sind. Dabei richtet er sich nicht mal an die NASA, sondern einfach an denjenigen, der es findet. Deswegen erklärt er viel und ist auch manchmal nicht ganz so sachlich. Denn auch der Humor ist ein Mittel zum weiter machen für Watney geworden und lockert die Geschichte ein bisschen auf.

Es ist spannend ihm bei seinem Überlebenskampf zu begleiten, auch wenn - dass kann ich ja schon mal vorne weg sagen - keine anderen Marsianer in dem Buch vorkommen. Er kämpft also, wenn dann nur mit sich selbst oder der Technik die ihn am Leben erhalten soll. Spannend ist das Ganze, weil die Pläne dann leider doch nicht immer so klappen, wie sie eigentlich sollten und man sich des öfteren Sorgen um den einsamen Astronauten machen muss. Man will dann ja schon, dass er wieder zurück nach Hause kommt.

Nun zum Film - Ich muss sagen wie immer sagen: Die Verfilmung schaue man sich vor dem Buch an, denn sonst fallen einem wie mir überall Kürzungen und Vereinfachungen auf ... Wenn ihr Lust und Geld habt °^° dann schaut euch auch bitte den Film an - WOOOOOW - Episch, majestätisch

Fazit

Ein SEHR spannender Roman, fachlich sehr gut unterlegt, aber leicht lesbar, ich habe nur ein Wochenende gebraucht, die 500 Seiten zu lesen, konnte kaum aufhören.

Insgesamt erhält dieser Roman von mir 5 von 5 Herzen

Der Marsianer (Rezension)

Von: Lisasbuecherweltenblog Datum : 15.11.2015

https://lisasbuecherweltenblog.wordpress.com/

„Klebeband ist Magie...“

Autor: Andy Weir

Preis: 9,99€

Verlag: HEYNE<

Inhalt:
Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …


Meinung:
Vom sehr wissenschaftlich aussehenden Cover vielleicht etwas abgeschreckt, haben sich meine Befürchtungen auf ein ellenlanges, sich hinziehendes Buch zum Glück nicht bestätigt und ich bin auf ganzer Linie beeindruckt.

Der Autor hat das Buch sehr einfach strukturiert. Informationen über Familien und Freunde werden kaum bis gar nicht erwähnt, wären aber auch, wie ich finde, komplett fehl am Platz. Immerhin bezieht es sich auf eine Ausnahmesituation – ein einzelner Mensch auf dem Mars- und mir hat es sehr geholfen, sich noch genauer in die Figuren hineinzudenken.

Die Kapitel sind in die einzelnen Marstage (Sol) eingeteilt und größtenteils aus der Sicht von Mark Watney geschrieben. Es soll eine Art Tagebuch darstellen, denn Watney sagt selbst, sollte er nicht überleben können die Menschen wenigstens noch sein Tagebuch retten. Der Erzählstil spricht den Leser direkt an, ist sehr locker und mit perfektem Sarkasmus unterlegt. So bezeichnet Watney selbst seine Situation als „im Arsch“. (Ich meine, gibt es eine treffendere Bezeichnung für diese Situation?)
(SPOILER!)
Doch zum Glück ist dieser Charakter unglaublich intelligent und einfallsreich und rettet sich aus jeder Situation – mag sie auch noch so verzwickt und aussichtslos erscheinen.
(Spoiler Ende)

Ab und an ist man als Leser auch mal auf der Erde unterwegs und sieht die Arbeit der Wissenschaftler, Pressearbeiter und NASA- Chefs die alles daran setzen, Mark vom roten Planeten zu retten und dafür auch mal die ein oder andere verrückte und riskante Aktion starten.

Es gab einige stellen im Buch, an denen es plötzlich so wissenschaftlich wurde, dass ich als Laie Probleme hatte überhaupt etwas zu verstehen. Normalerweise kann ich mir das Meiste mit ein bisschen Fantasie noch ganz gut vorstellen aber das war wirklich zu komplex und speziell. Doch dies hat meinen Lesefluss nicht unterbrochen und nach einigen Sätzen war wieder alles klar und ich hatte ganz nebenbei noch einiges über physikalische Vorgänge und die NASA gelernt.
Alles in allem hat mich dieses Buch sehr angesprochen. Man hat kaum gemerkt, dass dies noch hochgradige Science Fiction und Zukunftsdenken ist und manchmal kam es mir wirklich sehr sehr real vor was nicht zuletzt am wirklich angenehmen Schreibstil des Autors Andy Weir liegt.
Er hält den perfekten Grad zwischen Wissenschaft und spannendem Roman an den richtigen Stellen ergänzt von perfektem Sarkasmus. Vom wissenschaftlichen Teil des Buches kann und möchte ich auch nicht mehr sagen, da ich das fachlich überhaupt nicht einschätzen kann. Doch für mich hat es sich keinesfalls allzu weit hergeholt angehört mehr war es als hätte der Autor das Gedankenexperiment gewagt und versucht mit dem heutigen Stand der Wissenschaft auszukommen und auf dem Mars zu überleben.
ich gebe dem Buch 5/5 Sternen. Es war in diesem Jahr definitiv ein Highlight und ich freue mich sehr es gelesen zu haben!

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Absolut lesenswert!

Von: Sanja Datum : 09.11.2015

secrets-of-nobody.blogspot.de/

Der Marsianer ist ein authentischer Science-Fiction-Roman, der gleichzeitig auf eine fesselnde Art spannend und humorvoll ist. Mich hat der Roman mit seinem Abenteuer absolut süchtig gemacht. Ich habe viele gute Bücher gelesen, aber dieser Roman gehört zu den besten!

Der Marisaner

Von: Ira Christina Boysen Datum : 06.11.2015

jadesbuecherstube.blogspot.de/p/impressum.html

Der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich sehr schnell in der Geschichte um Mark wieder. Mark selbst mochte ich sehr. Er versuchte einfach aus der nicht gerade angenehmen Situation noch etwas zu machen und um keinen Preis der Welt aufzugeben. Auch seine Ideen, die er mitunter als Maßstab entwickelte, waren manchmal recht amüsant.
Geschrieben ist das Buch zum Großteil als Logbuch, das Mark führt. Dadurch bekommt man einen recht guten Einblick in sein Denken, Handeln und Fühlen sowie in die Person Mark Watney. Ein kleiner Teil des Buches erzählt die Geschichte der Crew an Board des Raumschiffs Hermes sowie am Boden beim Überwachungsteam dieser Mission, sodass man auch ein wenig Einblick in die Geschehnisse an diesen Orten bekommt. Der Sprachstil, den Weir verwendet, ist schön und flüssig. Auf überflüssige Schnörkel verzichtet der Autor hier allerdings, sodass es gut zur Geschichte passt. Der Spannungsaufbau wird gleich von Beginn an langsam aufgebaut und bis zum Ende immer weiter ausgebaut, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Auf dem Cover sieht man das Gesicht eines Mannes in einem Raumanzug. Ich vermute mal, dass es sich hier um Watney handeln soll. Insgesamt passt das Cover sehr gut zur Geschichte.

Da mir dieses Buch insgesamt sehr gut gefallen hat, bekommt es insgesamt von mir
5 von 5 Sternen