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Leserstimmen (12)

George R.R. Martin: Wild Cards - Der höchste Einsatz (Wild Cards - 2. Generation) (3)

Wild Cards - Der höchste Einsatz Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3130-0

Erschienen: 24.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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ein gelungener Abschluss

Von: Kendra Datum : 29.11.2017

traumfantasiewelten.blogspot.de/

Das Buch „ Wild Cards (3) : Der höchste Einsatz von George R.R. Martin, das ja eigentlich ein Gemeinschaftsprojekt mit anderen Autoren ist , konnte mich wieder sehr überzeugen und auch begeistern. Dieser Abschlussband hat mich wirklich, wie es bereits der 2.Band getan hatte, in den Bann gezogen. Obwohl es manchmal sehr kurios und abgedreht ist, mag ich die einzelnen mittlerweile liebgewonnen Charaktere, die erneut ihren Auftritt haben und für den nötigen Schwung sorgen. Denn erneut sind die Kampffähigkeiten der Asse gefragt.

Diesmal begleiten wir die Asse: Jerusha und Wally in den Kongo.
Denn dort vermutet der sensible Blechmann finstere Machenschaften, da sein dortiger Brieffreund Lucien sich nicht mehr bei ihm meldet….
Dort angekommen wird bald schon klar, dass etwas Schreckliches den Kindern angetan wird….sie werden mit dem Wild Cards Virus infiziert , um aus ihnen besondere Kindersoldaten zu formen.
Hinter all dem hat natürlich der Oberfiesling und mittlerweile schon aus den anderen Bänden gehasster Typ: Tom Weathers die Finger mit im Spiel.
Er selbst jedoch hat einen ganz besonderen gefährlichen Feind, nämlich in gewisser Weise sich selbst….
Doch nicht nur Jerusha und Wally können wir auf ihren beschwerlichen und gefährlichen Weg begleiten, sondern wie gewohnt wechseln nicht nur die Settings, sondern auch die Sichtweisen. Und so kann man sehr gut jeglichen Einzelweg der Helden miterleben. Bis alle Weg sie im Showdown zusammenführen.

Es ist gewohnt actionreich, aber auch die einzelnen Schicksale der Protagonisten werden auf einer wirklich tollen anrührenden und emotionalen Art und Weise aufgegriffen und vertieft.
So hat jeder von ihnen sein ganz eigenes Päckchen im Leben zu tragen.
Man leidet mit ihnen mit und ich hatte sogar einige Male Tränen in den Augen, da mich manche Momente wirklich berührt haben. Denn nicht alle von unseren liebgewonnen Helden werden überleben….Also Taschentücher schon mal bereit legen.

Dieser Abschlussband verdient wirklich die volle Punktezahl. Obwohl ich als einzigen kleinen Minuspunkt hinzufügen will, dass ich unseren Drummer Boy aus dem Vorgänger Band als mitspielende Figur vermisst habe, grummel^^

Eine Reihe die mich von mal zu mal (bzw von Band zu Band) mehr begeistern konnte. Zum Glück hatte ich am Anfang nicht aufgehört mit dem Lesen, denn dann wäre mir eine tolle Story entgangen! Die zwar anders, aber wirklich außergewöhnlich faszinierend und aufregend ist.
Jerusha, Wally, Michelle, Bugsy, Noel , Niobe und all die anderen Wild Cards die wir auf ihre Missionen begleiten durften , ich werde sie alle vermissen.

Wie auch die zwei Bände zuvor super!

Von: Bucheule1902 Datum : 22.10.2017

https://bucheule1902.wordpress.com/

In dem Buch "Wild Cards - Der Höchste Einsatz" von George R. R. Martin und weiteren Autoren, geht es um den dritten Band der Wild Cards Reihe, in welcher Rusty versucht einen Brieffreund zu retten und eine waghalsige Mission startet, unterstützt von einer Freundin.

Das Cover ist dunkel gehalten und im Mittelpunkt steht eine junge Frau, welche seine "Wild Card" hochhebt. Hierbei handelt es sich um Bubbles, welche je nachdem wie oft sie getroffen wird, an Gewicht zunimmt oder aber durch abwerfen von Blasen wieder dünner wird.

Das Buch ist aus Sicht verschiedener Personen geschrieben, und man erfährt sehr viel von den einzelnen Beziehungen zwischen den Komiteemitgliedern aber auch, mit welchen Gewissensbissen bzw. Ängsten sie zu kämpfen haben.

Das Buch beginnt bei Michelle alias Bubbles, welche sich im letzten Band schützend vor ihre Freunde gestellt hat um sie vor Drake, welcher eine Atomexplosion auslösen kann, zu schützen. Drake wurde von Radical benutzt um sein Ziel weiterzuverfolgen.

Neben Michelle geht es aber auch um Rusty, welcher sich immer weiter aus dem Komitee zurück zieht, da er nicht mehr mit seinem Kumpel Drummer Boy zusammen arbeiten kann, denn dieser hat in dem letzten Buch aufgehört, dem Komitee zu helfen, da es für ihn ethische Konflikte gab. Auch Rusty versucht seine Ethischen Probleme zu überwinden uns somit beginnt er, Kinder in Afrika zu "Sponsoren" und zu unterstützen. Gemeinsam mit einem kleinen Jungen führt er eine Brieffreundschaft doch plötzlich bricht der Kontakt ab und Rusty beginnt sich sorgen zu machen.

Gemeinsam mit Jerusha macht er sich auf den Weg in das Kongo oder auch bekannt als das Peoples Paradise of Africa, welches von Radical unterstütz wird. Während ihrer Reise erfahren sie, dass immer mehr Kinder verschleppt werden und nicht mehr auftauchen, da bekommt Rusty das Gefühl, dass auch seinem Brieffreundschaft das zugestoßen sein muss.

Bubbles bekommt während ihrer Zeit im "Zelt" in ihren Träumen Besuch von Adesina, ein Mädchen, welches versucht mit ihr Kontakt aufzunehmen und von ihr gerettet werden zu wollen. Nachdem sie wieder anfängt Blasen zu werfen und ihr Gewicht verloren hat, macht sie sich gemeinsam mit Joey, auch bekannt als Hoodoo Mama, auf den Weg in den Kongo um Adesina zu befreien.

In diesem Band gibt es zwei wesentliche Hauptcharaktere, so ist es hier Rusty und Bubbles.

Rusty hat wie auch Bubbles bei der ersten Staffel American Hero mitgemacht, ist jedoch früh aus der Sendung ausgeschieden. Neben seinem Ziel, seinen Brieffreund zu retten, verliebt er sich außerdem in Jerusha, welche ihn auf seinem Abenteuer begleitet.

Bubbles ist Gewinnerin der ersten Staffel von American Hero und hat sich wie einige andere der ersten Staffel, dem Komitee der UNO angeschlossen. Man erfährt von ihr, welche Beziehung sie zu ihren Eltern hat und das diese seid ihrem Unfall nicht sehr leicht sondern schlechter geworden ist.



Mein Fazit:

Der Dritte Band gefällt mir genauso gut, wie die Bände zuvor und ich bin noch immer begeistert von der Reihe. Ich kann das Buch nur empfehlen die ein wenig Fantasy in der Realen Welt unterbringen wollen, denn es spielt an wie auch die Bücher zuvor an Schauplätzen von der ganzen Welt, aber hauptsächlich in Amerika.

Inhalt okay, Erzählstil flop!

Von: applepiebooks Datum : 14.08.2017

applepiebooks.blogspot.com

Damals habe ich das Buch beim Bloggerportal angefragt, weil ich das Cover und auch den Inhalt sehr ansprechend fand. Ich wusste allerdings noch nicht, dass dies der dritte Teil einer Trilogie ist. Daher habe ich mir vorab die ersten beiden Teile gekauft. Und was soll ich sagen- ich wurde enttäuscht.
Mein Hauptkritikpunkt ist der Schreibstil bzw. der Perspektivenwechsel. Das Buch wurde von vielen verschiedenen Autoren verfasst, die jeweils eins oder mehrere Kapitel geschrieben haben. Das ist an sich kein Problem, wobei es das Lesen schon etwas erschwert, wenn der Schreibstil andauernd wechselt. Mein größtes Problem war jedoch, dass die Personen ständig gewechselt haben und so der Lesefluss unterbrochen wurde. Man hatte sich gerade an eine Person gewöhnt, da endet das Kapitel und die Person spielt im ganzen Buch keine Rolle mehr. Ich kann verstehen, dass die Intention war, einen möglichst guten Eindruck der Situation aus vielen verschiedenen Perspektiven zu schaffen. Ich persönlich bin damit aber nicht klargekommen.
Der Inhalt konnte deshalb natürlich nicht so sehr überzeugen wie erhofft. Dabei ist die Handlung eigentlich relativ spannend und das Grundkonzept hat mir ganz gut gefallen.
Leider bin ich im Großen und Ganzen enttäuscht von diesem Roman, wobei mir die Idee des Inhalts eigentlich sehr gut gefällt.
Deshalb kann ich leider auch nur 1,5 von 5 Sternen vergeben.

Irgendwo in Afrika

Von: StMoonlight Datum : 09.07.2017

https://gedankenteiler.blog/category/bucher-rezensionen/

Die Thematik ist schwierig und (leider) sehr aktuell. Sei es (Atom)Krieg oder auch Kindersoldaten. Diese Konflikte spielen (fast nur) in Afrika und bedienen meiner Ansicht nach viele Klischees. Hier hätte ich mir einfach mehr Überraschungsmomente gewünscht, ebenso wie bei der Handlung selbst, denn oft ließ sich bereits viele Seiten vorher erahnen, was als nächstes passiert.
In diesem Roman spielt nicht nur die Haupthandlung eine Rolle. Jeder Protagonist hat zusätzlich sein eigenes „Päckchen“ zu tragen. Der eine mehr, der andere weniger. (Wie im richtigen Leben.) Diese Nebenschauplätze machen die Geschichte zwar durchaus realistischer, für meinen Geschmack war es jedoch einfach zu viel. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen.
Die Bücher von George R.R. Martin mag ich. Normalerweise.  „Wild Cards“ konnte mich leider nicht fesseln, was – schon auf Grund dessen, dass es ein richtig dicker Wälzer ist – leider nicht begeistern. Vielleicht lag dieses auch einfach daran, dass ich die vorangegangenen Bände nicht kenne und mir somit oft der Zusammenhang fehlte.

Rezension zu "Wild Cards"

Von: Josi Datum : 17.03.2017

buechertraumweltbyjj.blogspot.de/2017/02/rezension-zu-bester-letzter-sommer.html?m=1

Titel: Wild Cards- Das Spiel der Spiele
Herausgeber: George R. R. Martin
Verlag: blanvalet
Taschenbuch 9,99€
540 Seiten



Klappentext

Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gibt es viele. Da ist z.B. Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Gardener, die Pflanzen beherrscht. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neuste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Cover

Das Cover finde ich ganz gut. Es ist eher schlicht in grün und grau Tönen gehalten. Die Zerstörung, die im Hintergrund zu sehen ist sowie die Frau im Vordergrund, wirken realitätsgetreu und sehr echt. Das Buch ist relativ klein und handlich, aber mit seinen 540 Seiten doch ein kleiner Schinken ;)

Meinung

Die Charaktere haben mir alle gut gefallen. Es gibt nicht wirklich einen Protagonist oder eine Protagonistin. Alle Charaktere waren interessant und haben mich auf Ihre Weise fasziniert. Durch die immer wechselnden Sichtweisen war es manchmal ein wenig verwirrend. Man musste am Anfang eines Kapitels meist nicht, wessen Gedanken man vor sich hat, und auch die Zeitenwechsel waren ein wenig anstrengend. Nichtsdestotrotz war es interessant, etwas über die Leben & Gedanken der jeweiligen Asse/Joker zu erfahren. Alle hatten ihre eigene Geschichte und man hat wiedereinmal erfahren, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Manchmal hat mir einfach dann doch die Spannung gefällt. Es hat sich teilweise ein wenig hingezogen.
[Achtung Spoiler]

Ab der Mitte des Buchs wurden die Aufstände in Ägypten immer mehr eingebaut, wobei ich zum Teil einfach wieder nicht mitgekommen bin und nicht alles verstanden habe. Es war leider oft ein wenig unübersichtlich, wo jetzt genau was passiert ist.

[Spoiler Ende]

Da das Buch von vielen verschiedenen Autoren geschrieben wurde, waren die Schriebstile auch jeweils ein wenig anders. Bis auf die paar "Verwirrungen" haben sie mir alle zugesagt und ich bin gut mitgekommen.
Manchmal hat mir einfach dann doch die Spannung gefällt. Es hat sich teilweise ein wenig hingezogen.


Fazit: Gutes Buch, mit vielen Höhen und tiefen.
4/5 ��

stimmige Fortsetzung

Von: Eva-Maria Obermann Datum : 16.01.2017

buchblog.schreibtrieb.com/wild-cards-der-hoechste-einsatz-george-r-r-martin-hg

Während Bubbles nach der Aufnahme der Atombombenexplosionsenergie als riesiger Koloss im Koma liegt versucht Noel ein normales Leben mit seiner Frau zu führen. Bugsy dagegen ist von Normalität weit entfernt, kann er doch mit seiner toten Freundin nur über ein anderes Ass zusammen sein. Doch Bubbles träumt von einem Mädchen zwischen Leichen in Afrika und Rusty will mit Gardeners Hilfe seinen kleinen Brieffreund befreien, der in Tansania entführt wurde. Zu dumm, dass das Komitee dabei ist, zu verbürokratisieren. Die Asse sind auf sich gestellt und ihr schlimmster Feind Radical hat Furchtbares mit den Kindern vor.
Das Buch hat mich wieder umgehauen. Die Thematik ist schwer und trotz der fantastischen Grundlage erschreckend realistisch, denn Kindersoldaten kennen wir auch. Dabei geht das Buch unglaublich gelungen vor. Die unterschiedlichen Perspektiven ranken sich um die Thematik und die Figuren kommen auf unterschiedlichen Wegen zum Ziel. Dass auch Radical selbst betrachtet wird, zeigt die tiefe Psychologie, der die Figuren zugrunde liegen, sehr gut. Hier wird gut nachgedacht und stimmig konzipiert, ohne auf Überraschungen zu verzichten. Es wird dramatisch und die einzelnen Fäden fassen immer wieder ineinander.
Ich finde es etwas schwer, dass die Konflikte hier nahezu nur in Afrika stattfinden. Hier hat der zweite Band mit dem zweiten Kampfschauplatz Amerika Abwechslung geboten. Auch, dass viele Gegner für die amerikanischen Asse Ausländer sind, schmeckt leicht bitter. Doch auch hier zeigen sich durchaus Methoden, die dem amerikanischen Patriotismus zumindest teilweise entgegenwirken. Es gibt deutsche und britische Figuren und der „Endgegner“ ist Amerikaner. Trotzdem würde ich mir zu diesem Punkt etwas mehr Entwicklung wünschen. Immerhin haben sich quasi die ersten drei Bände mit Afrika beschäftigt. Jetzt sollte etwas Neues kommen!
Dass neben dem übergreifenden Plot des Konflikts jede Figur ihre eigenen Probleme zu bewältigen hat, finde ich gut und wichtig. In jedem Band treten neue oder zumindest andere Hauptcharaktere auf, es gibt viel Entwicklung und immer wieder auch Abschiede. Gerade dadurch verliert sich meiner Meinung nach nicht der Überblick. Es wäre nicht allzu einfach für jemanden, der die ersten Bände nicht kennt, sich auf den dritten Einzulassen, aber ich denke, es geht. Denn ohne Redundant zu werden gibt es die wichtigsten Infos und die Charakterisierung der Figuren wird mit Band zu Band tiefer, so dass es auch hier wieder Neues zu entdecken gibt.
Gelungen finde ich auch immer wieder, dass jeder Band sein rundes Ende hat. Nur sehr wenige Fäden verbleiben in der Luft und alle nur soweit, dass es zu keiner großen Schlussfrage kommt. Niemand hängt hier über Klippen. Großartig ist vor allem, dass die unterschiedlichen Autoren beim Lesen absolut nicht zu merken sind. Eventuell sorgen sie dafür, dass die Figuren in sich authentischer wirken, weil sie eigene Gedanken habe und eine individuelle Sprache. Eben das, was ein gut konzipierter Roman für seine Figuren haben sollte. Doch es gibt keine stilistischen Einbrüche, alles ist aufeinander abgestimmt und die gemeinsame Entwicklung einfach toll.
Zuletzt mag es eventuell beschwerlich sein, dass es immer wieder um Bürokratie und Politik gibt. Doch das sind eben die Hürden, die sich den Helden der Reihe tagtäglich in den Weg stellen. Es gibt Beziehungsprobleme und Familienstreitigkeiten, Annäherungen und Entfremdung. Doch für mich machen diese Punkte die Reihe unheimlich realistisch. Hier wird ja nicht nur Fantasy betrieben, sondern eine Art alternative Realität geschaffen, die tief und komplex strukturiert wurde.

Rezension Wild Cards 3 - Der Höchste Einsatz

Von: Barely Lived Datum : 30.12.2016

barelylived.blogspot.de/

Der dritte Teil der Reihe steigt direkt in das Geschehen ein und machte es so am Anfang etwas schwierig hineinzukommen. Doch der Schreibstil ist sehr flüssig und so ist man bald in der Geschichte. Die Handlung verläuft circa über einen Monat, was es recht einfach macht und gut zu lesen, da es keine großen Zeitsprünge gibt. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven ( von verschiedenen Autoren ) geschrieben, was es am Anfang etwas schwer gemacht hat, da ich einige Charaktere deutlich lieber mochte als andere und der Leser oft mehr weiß als die Charakter. Doch nach und nach sind mir alle ans Herz gewachsen, wobei Jerusha (Gardener) meine Lieblingsfigur blieb. An manchen stellen fand ich es schade, dass nicht näher auf die Gefühle der Charaktere eingegangen wurde, dann es wurde zwar beschrieben, was sie machen und dadurch Emotionen zum Ausdruck gebracht aber nicht weiter darauf eingegangen. Das sind allerdings eher Kleigkeiten die mich gestört haben und insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und alles sehr echt und nachvollziehbar. (mag vielleicht komisch klingen aber vielleicht kennt ihr das wenn man Bücher ließt und findet, dass das Geschehen unlogisch ist oder die Charaktere seltsam handeln - so war es jedenfalls nicht) Ach und das Cover ist ein Traum muss ich mal bemerken und die Buchrücken mit den Karten im Bücherregal *-*

Tolle Story zu einem ernsten Thema

Von: Nicole Just Datum : 28.12.2016

nahrungsfuersgehirn.blogspot.de/

Hallöchen, ich hoffe, ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden und hattet tolle Stunden mit euren Liebsten. :) Heute habe ich für euch den dritten Teil der "Wild Cards" Reihe, die von George R.R. Martin herausgegeben wird, den man vielleicht wegen seiner "Game of Thrones" Bücher kennt. Erschienen ist dieses im Penhaligon Verlag.

Inhalt:

Einst war er ein Held. Doch nun ist er wahnsinnig!

Immer mehr Kinder werden in Afrika in ein geheimes Labor verschleppt, wo sie absichtlich mit dem Wild-Cards-Virus infiziert werden. Die meisten sterben oder mutieren auf schreckliche Weise. Doch einige wenige werden zu Assen mit superheldengleichen Kräften und anschließend gezwungen, für das People's Paradise of Africa zu kämpfen. Dahinter steckt Radical, das wahrscheinlich mächtigste Ass der Welt, der endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Das Kommitee – die Ass-Eingreiftruppe der UNO – muss ihn aufhalten. Doch der Radical ist der tödlichste Gegner, dem sie sich je gegenübergesehen haben.

Meine Meinung:

Mir hat es super gefallen. Die Story ist spannend und flott erzählt. Die Charaktere und ihre Fähigkeiten sind interessant. Auch das Thema ist wirklich gut, und nicht mal weit hergeholt. Zu meckern habe ich nichts, außer vielleicht, dass mir nach einer Weile oft die Arme sehr schwer wurden... Das lag nicht an der Story, sondern an dem riesen Schinken. :D

⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 möglichen ⭐. Tolles Buch mit tollen Charakteren.

Rezension zu "Wild Cards 3 - Der höchste Einsatz"

Von: Zsadista Datum : 18.12.2016

zsadista.blogspot.de

In Afrika geschehen unheimliche Dinge. Kinder verschwinden und das in Massen. Was passiert mit diesen Kindern? Wer interessiert sich noch dafür?

Nur Wally, alias Rustbelt, macht sich seine Gedanken. Meldet sich doch sein Brieffreund Lucien nicht mehr. Auch er ist ein Kind in Afrika. So setzt sich Wally in den Kopf mit dem Ass Gardener zusammen nach Afrika zu reisen und Lucien zu suchen.

Doch was sich dort tut ist einfach nur unmenschlich. Werden die Kinder doch extra mit dem Wild-Cards-Virus infiziert um zu sehen, zu welchen Assen sie sich entwickeln. Doch die vielen, die auf der Strecke bleiben, interessieren nicht. Man will einfach nur eine Elite Armee erstellen, koste es, was es wolle.

„Wild Cards 3 – Der höchste Einsatz“ ist der dritte Band der Wild Cards Reihe aus der Feder mehrerer Autoren, präsentiert von George R.R. Martin.

Der dritte Teil ist der erste, den ich aus dieser Reihe gelesen habe. Auch ohne die anderen Bände zu kennen, bin sehr gut in die Geschichte eingestiegen. Es bleiben eigentlich keine Fragen offen.

Die Autoren haben fantastisch zusammen gearbeitet. Die Vielfalt an Ideen zu den Assen ist umwerfend. Die Story ist interessant, spannend und hat viel zu bieten.

Der Schreibstil ist spannend, ausgereift und mitreißend. Es ist nicht festzustellen, dass das Buch von mehreren Federn geschrieben wurde. Es liest sich flüssig, wie ein Werk von einem Autor.

Der Hintergrund der Geschichte hat es in sich. Kinder zu entführen um Experimente mit ihnen zu machen ist schon harter Stoff. Dazu kommt noch, dass den Akteuren egal ist, ob die Kinder sterben oder was aus ihnen wird. Primär ist nur das Ergebnis interessant. Das Buch ist zwar soweit nur eine erfundene Geschichte, regt aber trotzdem zum Nachdenken an.

Das Cover führt die ersten beiden Bände weiter. Jeweils ein Ass mit seiner Karte ist zu sehen. Es ist recht einfach, für mich aber absolut ansprechend. Auf der Umschlagseite ist noch eine Karte von Afrika abgedruckt.

Eine absolute Leseempfehlung von mir für das Buch. Jetzt muss ich mir noch die ersten beiden Teile vornehmen.

Spannung pur

Von: meggie Datum : 28.11.2016

Wally alias Rustbelt macht sich Sorgen um Lucien, ein Kind aus Afrika, mit dem er eine Brieffreundschaft aufrecht erhält. Doch Wally hat schon länger nichts mehr von Lucien gehört, was sehr ungewöhnlich ist. Der Wunsch, in den Kongo zu reisen, um nach Lucien zu sehen, setzt sich so in Wally fest, wie seine Haut aus Eisen besteht. Zusammen mit dem Ass Gardener alias Jerusha Carter macht er sich auf den Weg dorthin.
Gleichzeitig finden andere Asse heraus, dass Kinder in Afrika in geheime Labore verschleppt werden. Ihnen wird das Wild Card-Virus injiziert, um eine Armee von Kinder-Assen zu erhalten. Doch schlägt das Virus bei vielen Kinder nur in der Art an, dass sie sich in Joker verwandeln. Für das People`s Paradise of Africa ein Grund, Massenmorde an den Kindern zu begehen.
Und dann ist da noch Radical, der tödlichste Gegner der Asse, aber auch das mächtigste Ass selbst.

Nach einem genialen Auftakt mit Band 1 "Das Spiel der Spiele" und dem doch sehr enttäuschenden zweiten Teil "Der Sieg der Verlierer" habe ich mich nun dem dritten Teil widmen können - und war wieder völlig gebannt von der Schreibweise, der interessanten Geschichte und dem Spannungsbogen, der sich von Anfang bis Ende aufrecht erhält.

George R.R. Martin und seine Autorenkollegen haben es geschafft, wieder eine actionreiche Geschichte zu schaffen, die mich in den Bann gezogen hat. Ich bin zurückgekehrt ins Wild Card-Universum, in die unendlichen Möglichkeiten, die sich ergeben. Die Mischung aus Fantasy und Science-fiction bietet großen Handlungsraum und jeder Autor, der an der Story beteiligt war, hat sich auch wieder richtig austoben können.
Schon allein die verschiedenenen Asse, die sich die Autoren ausgedacht haben, sind genial. Sei es Bubbles, ein ehemaliges Model, dass nun aus der Haut Blasen entstehen lassen kann und diese durch Kontrolle als Waffe einsetzt. Oder Jonathan Hives, der sich in einen großen Wespenschwarm auflösen kann. Aber auch die Kontrolle über die Toten, diese Fähigkeit hat Hoodoo-Mama. Oder Gardener, die nur Kraft ihrer Gedanken aus jedem Samen eine Pflanze entstehen lassen kann.

Jeder Autor hat sich eine eigene Figur ausgedacht und zusammen haben sie es geschafft, alle miteinander agieren zu lassen.

Die Geschichte an sich ist sehr erschütternd. Kinder werden dazu benutzt, eine Armee aufzustellen. Der ihnen injizierte Wild Card-Virus führt dazu, dass sie entweder zu Assen werden - was aber nur bei wenigen der Fall ist - oder sie werden zu einem sog. Joker. Und wenn sie zu diesem werden, werden sie nicht gebraucht und in Massengräber geworfen. Tausende Kinder kommen dadurch zu Tode und die amerikanischen Asse wie Rustbelt, Gardener, Bubbles, Hoodoo-Mama, Noel, Cameo und Bugsy wollen dies nicht weiter geschehen lassen. Erst machen sie sich unabhängig voneinander auf den Weg in den Kongo, doch letztendlich merken sie, dass sie zusammenarbeiten müssen.
Und dann ist da noch Radical alias Tom Weathers, der sich als mächtigstes Ass erweist und diese Macht natürlich auch dazu ausnutzt, Böses zu tun. Zusammen mit den Geschwistern Nshombo baut er die Armee auf und will damit die Welt überrennen. Er muss aufgehalten werden.

Ich bin immer wieder überrascht, wie es möglich ist, dass viele Autoren zusammen ein Buch schreiben können. Aber es ist geglückt. An "Der höchste Einsatz" waren insgesamt 12 Autoren beteiligt. Dabei hat sich jeder Autor ein oder mehrere Asse ausgedacht. Der bekannteste Autor ist wohl George R. R. Martin, der auch gleichzeitig der Herausgeber ist. Seine Figuren sind: Hoodoo-Mama, Klaus Hausser alias Lohengrin, Jay Ackroyd alias Popinjay, Donation Racine alias Tricolor.

Aber wie gesagt, unendliche Fähigkeiten, unendliche Möglichkeiten. Und so wundert es nicht, dass es im amerikanischen schon etliche Bände zu der Wild Cards-Reihe gibt. Auch wenn ich vom zweiten Band sehr enttäuscht war, mich der dritte aber wieder so richtig mitreißen konnte, bleibe ich der Reihe treu und freue mich auf weitere Erscheinungen. Vor allem, da es sehr interessant ist, dass jedes Buch von anderen Assen handelt bzw. bestimmte Asse in den Mittelpunkt gestellt werden.

Fazit:
Spannend bis zum Schluss.

Ein super Abschluss der Reihe

Von: Samy Datum : 24.11.2016

twoforbooks.blogspot.de/

Dies ist das letzte Band der Trilogie, nun vielleicht aber auch nicht wir müssen wohl abwarten, und ich muss sagen es Endet so wie es angefangen hat, spannend und fesselnd. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen denn ich wollte unbedingt wissen wie alles endet. Ich finde den Schreibstil einfach klasse und die Handlung ist wo wunderbar durchdacht das man einfach nicht aufhören kann zu Lesen. Dieses Buch kann mit seinen beiden Vorreitern mithalten denn es überzeugt noch mehr und ich einfach noch viel packender. Doch egal wie spannend ein Buch geschrieben ist, wenn es schlecht geschrieben ist kann es nicht überzeugen. Was hier eben nicht der Fall ist. Diese Reihe ist so einzigartig wie auch die andere Geschichte von George R.R. Martin. Ich finde es phantastisch das er neben Game of Thrones die Zeit hat noch so eine fesselnde Geschichte zu schreiben, selbst wenn es eine Zusammenarbeit mehrerer Autoren war. Mich hat diese Reihe gepackt und überzeugt. Ich kann euch die Reihe nur empfehlen. Das Cover reiht sich in die Reihe ein. Ich finde es wirklich toll das auch mal eine Frau auf dem Cover ist, da passt dann natürlich dieses Lila mit hinein. Wunderbares Ende einer sehr guten Trilogie, falls es das Ende sein sollte. Mich hat diese, vorerst, letzte Buch der Reihe sehr gefesselt. 5 Füchse für ein wunderbares Buch.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Von: Samys Lesestübchen Datum : 05.11.2016

samysbooks.blogspot.de/

Inhalt:

Schreckliche Machenschaften kennen keine Grenzen und wenn sich unter sie noch wahre Superhelden ohne Skrupel mischen ist das Böse an einem Punkt angekommen an dem es nicht mehr zu stoppen scheint. Als immer mehr Kinder in Afrika Opfer dieser Machenschaften werden um dort in einem geheimen Labor mit dem Wild-Card-Virus infiziert zu werden, hat dies schreckliche Folgen. Die meisten sterben bei dem Versuch, andere mutieren auf schreckliche Weise und nur wenige entwickeln sich zu Assen mit superheldengleichen Fähigkeiten. Aber auch diese erlangen nicht die erwünschte Freiheit, sondern werden wie Sklaven gezwungen für das People´s Paradise of Africa zu kämpfen. All dies geht auf die Kappe von Radical, eines der mächtigsten Asse der Welt, welcher endgültig dem Wahnsinn verfallen ist und die Welt unter seine Fittische an sich reisen möchte.

Es wird Zeit dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung zu machen und so ruft es das Komitee auf den Plan, eine Ass-Eingreifgruppe der UNO. Im Kampf um Freiheit und Weltfrieden sieht sich das Komitee dem stärksten Gegner aller Zeiten gegenüber und ihn zu stoppen scheint schier unmöglich zu sein!

Meine Meinung:

Mit dem Abschluss der Wild-Card-Trilogie ist dem Autor George R.R. Martin ein actionreicher, spannender und voller Wendungen gestalteter Endspurt gelungen.

Der Einstieg gestaltete sich anfänglich etwas schwieriger, denn er beginnt mitten im Geschehen und man muss erst einmal herauskristallisieren wer denn nun wirklich der Feind und der Freund ist, dennoch ist es sofort extrem fesselnd gestaltet und nachdem man alles quasi sortiert hat, möchte man gar nicht mehr aufhören mit dem lesen. Es war wirklich eine Überraschung für mich, dass ich innerhalb von knapp 2 Tagen am Ende angelangt war und das Gefühl sich einschlich, noch mehr von dieser Gruppe lesen zu wollen. Schon traurig, dass es wirklich das Ende dieser Reihe darstellen soll, denn es ist noch so viel ungenutztes Potential vorhanden, aus dem man locker noch 1-2 Bücher mehr hätte machen können.

Dennoch ist es für mich ein grandioser Abschluss, der mich aufs Neue nochmal total in seinen Bann gezogen hatte. Erst hatte ich wahre Zweifel, ob ich den dritten Band wirklich lesen sollte, da mich sein Vorgänger nicht zu 100% umgehauen hatte und ich nicht davon überzeugt war, dass es besser werden kann. Doch so muss man wiederum sagen, dass es wie bei vielen Werken von George R.R. Martin ist, er beendet seine Reihen immer mit einem riesen Knall und bindet so seinen Leser wieder an sich und seine Schreibkunst!

Der Schreibstil ist einfach mega! Energisch, fesselnd, flüssig und voller Action weiß er seinen Leser an das Buch zu binden und nie mehr los zu lassen!

Die Charaktere sind vielschichtig und einzigartig. Alle haben ihre Kanten und Ecken, und genau dies macht sie entweder sehr sympathisch oder eben nicht. Einen wahren Liebling kann ich nicht benennen, denn es waren viele Sympathieträger darunter, aber ganz klar kann ich Radical als absoluten Ich-Hab-Angst-Und-Mag-Ihn-Gar-Nicht-Charakter nennen.

Fazit:

Mit einem ordentlichen Knall findet erneut eine grandiose Reihe ihr Ende und ich bin am Boden zerstört. Alles was mir am zweiten Band fehlte, holte George R.R. Martin in diesem Band nach und hat mich total geflasht. Leider fand ich es an manchen Stellen etwas zu vollgestopft und so bliebt einiges an ungenutzten Potential auf der Strecke, welches er locker in 1-2 weiteren Bänden hätte umsetzen können. Dennoch muss ich sagen, dass diese Trilogie an Spannung & Action ein enormes Unterhaltungsspektrum mit sich bringt, welches man sich absolut nicht entgehen lassen sollte!