Leserstimmen zu
Die andere Seite des Himmels

Jeannette Walls

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Jeanette Walls erzählt unheimlich lebhaft eine Geschichte zweier Mädchen, verwickelt in große Themen wie Herkunft, Familie und die sich daraus ergebenden Konflikte, Werte der Gesellschaft, Gerechtigkeit. Ein fesselndes Buch mit großer Empathie. Der Diskurs im Kontext des Buches zum Buch "Wer die Nachtigall stört" könnte nicht besser sein, hier handelt es sich um ein Stück der Weltliteratur mit sehr guter Darstellung von Rassenkonflikten und deren möglicher Verarbeitung. Mit welcher Exaktheit die verschieden Charaktere im Buch von Jeanatte Walls beschrieben werden, ist schon erste Klasse. Der Part mit den Emus passt gut in eine Geschichte, die zeigt, dass Werte und Wertschätzung die zentralen Themen unserer Gesellschaft sind. In dieser Hinsicht macht das Buch auch sehr nachdenklich. Ein Zitat zum Schluss sollte man sich merken: "Du hörst nicht auf zu kämpfen, bloß weil Du merkst , das Du verlierst." (S. 348) Eine wunderschöne Metapher. Ich habe bereits heute begonnen, das nächste Buch von Jeanette Walls, "Schloss aus Glas", zu lesen.

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Die beiden Schwestern Bean, 12 Jahre, und ihre ältere Schwester Liz, sind oft auf sich alleine gestellt. Doch das stört sie nicht, denn sie können gut auf sich aufpassen. Ihre Mutter hat in ihrem Leben nur Platz für ihre Träume, nur wenig für ihre Töchter. Deshalb wundern sich Bean und Liz nicht, als sie nach einem Streit die Flucht ergreift. Dass sie allerdings wochenlang verschwindet, ist neu. Die beiden schlagen sich quer durch Amerika von Kalifornien bis nach Virginia um bei ihrem Onkel unter zu kommen. Endlich lernen die beiden ihre Familie kennen. Doch gerade als sie sich wie zu Hause fühlen, taucht ihre Mutter wieder auf… Meinung Schreibstil Ich kann zwar nicht genau beschreiben warum, aber der Schreibstil von Jeanette Walls hat mich einfach vom ersten Satz an komplett gefangen, quasi magisch angezogen. Ich kann wirklich nur ganz schwer erklären warum. Die Geschichte wird uns von Bean erzählt, zum Teil so sachlich, nüchtern und realistisch. Walls hat es geschafft, diese Sachlichkeit und Nüchternheit dennoch authentisch für eine recht selbstbewusste, aber trotzdem kindliche 12jährige zu schreiben. Ich glaube, dass ist, was mich so fasziniert. Charaktere und Geschichte „Sie hatte mich gerettet. So eine Schwester war Liz. Und deshalb machte ich mir an dem Abend, als das ganze Chaos anfing, auch keine Sorgen, dass Mom seit vier Tagen weg war.“ (S. 10) Bean und Liz sind zwei so wundervolle, authentische und liebenswerte Charaktere. Die Geschwisterliebe und der Zusammenhalt strahlt aus jedem Satz heraus. Gemeinsam trotzen sie der Umwelt, schlagen sich durch, auch wenn ihre Mutter sie wieder im Stich lässt. Zusammen fahren sie mit dem Bus nach Bayler, als ihre Mutter mehr als zwei Wochen verschwindet und langsam das Jugendamt aufmerksam wird. Liz weiß noch, das dort ihr Onkel Tinsley wohnt. Dieser wirkt anfangs etwas verschroben und weiß nicht recht, wie er damit umgehen soll, dass die beiden vor seiner Tür stehen. Schnell merkt man aber, wie liebenswürdig er eigentlich ist und wie schwer er es in seinem Leben bisher so hatte. Da verzeiht man ihm auch seine Verschrobenheiten. Allgemein sind sämtliche Charaktere, egal ob die liebenswerten oder die bösen, sehr realitätsnah gezeichnet. Obwohl ihre Mutter die Mädchen oft im Stich lässt, so kann man sie dennoch nicht hassen, denn schnell merken wir, was sie selber alles mitgemacht hat und das sie psychisch viele Probleme mit sich trägt. Wir erleben nicht nur, wie sich die beiden durchschlagen und wie sie eine nicht gerade einfache Kindheit meistern. Sondern werden ebenfalls mit schweren Themen wie dem löchrigen Rechtssystem der damaligen Zeit, der Rassentrennung und dem Vietnam-Krieg konfrontiert. Denn die Geschichte spielt in den 70er Jahren. Das machte die Geschichte aber keinesfalls langweilig oder überfrachtet sondern hat sie zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wells schafft es die Kindheitsgeschichte zweier unzertrennlicher, herzensguter Schwester geschickt mit den damaligen Verhältnissen in einer typischen Kleinstadt der Südstaaten zu verweben und einen fesselnde Geschichte zu erschaffen. Fazit Jeanette Walls konnte mich in allen Punkten überzeugen. Mit ihrem nüchternen, sachlichen Schreibstil der dennoch das kindliche der 12jährigen Bean, die die Geschichte erzählt, widerspiegelt, hat sie mich gefangen. Sie schafft es die Problematiken einer Kleinstadt der Südstaaten in den 70er Jahre mit löchrigem Rechtssystem, Rassentrennung und den Meinungen zum Vietnam-Krieg mit einer berührenden Kindheitsgeschichte zweier liebenswerter und herzensguter Mädchen zu verweben.

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Nachdem ich die Autobiographie der Autorin " Schloss aus Glas " gelesen hatte, musste ich unbedingt auch dieses Buch von ihr lesen. Diesmal ist es eine erfundene Geschichte, wobei die Autorin, aber in einem ähnlichen Thema bleibt. Hier geht es um die beiden Schwestern Bean und Liz, die sehr schnell lernen müssen verantwortungsbewusst und selbständig aufzuwachsen. Die Mutter ist sehr unzuverlässig und labil und lässt beide Mädchen gerne öfter und über Tage alleine zu Hause. Doch diesmal kommt sie nach Wochen immer noch nicht zurück, die Nachbarn werden neugierig, die Polizei schaut vorbei. Da entscheiden sich die Mädchen, zum Onkel zu fahren in der Hoffnung, dass er sie aufnimmt. Auch das Buch war richtig, richtig gut! Es konnte mich sofort von der ersten Seite packen, fesseln, den Kopf schütteln lassen, hoffen, entsetzen, bewundern, wütend werden, traurig machen. Man merkt sofort, dass die Autorin weiß wovon sie erzählt, da sie sehr ähnliches als Kind erlebt hat, teilweise noch schlimmer. Beide Protagonistinnen mochte ich sehr und ich habe sie Beide sehr für Ihre Stärken bewundert. Sehr gut gelungen fand ich auch wie unterschiedlich sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln, wie die Rollen sich umdrehen, sie Beide füreinander sorgen und sich brauchen. Bean ist die Ich-Erzählerin. Stark, selbstbewusst, realistisch und mit großem Sinn für Gerechtigkeit. Werte, die ich sehr schätze und ich nur an Bean bewundern kann. Bewundernswert finde ich sowieso, wie beide ihr Leben meistern, durch dick und dünn gehen, sich behaupten und sich nicht klein kriegen lassen und einiges wagen, was die Erwachsenen in ihrem Umfeld sich nicht trauen. Für ihr Alter zeigen sie durch die Umstände und die vielen besonderen Erfahrungen, die sie in ihren jungen Jahren erlebt haben, eine sehr ehrliche und wahre Reife. Ein Buch, dass ich nur empfehlen kann, es war super!!!

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Inhalt: Als ich gesehen habe, dass das neuste Werk von Jeannette Walls, die mich schon mit "Schloss aus Glas" fasziniert hatte, endlich als Taschenbuch erhältlich ist, musste ich einfach zuschlagen. Dieses Buch lebt meiner Meinung nach, zu großen Teilen, von der Sympathie, die man den beiden sehr ungleichen Schwestern entgegen bringen muss. Ich habe sie vom ersten Moment an, in mein Herz geschlossen. Sie stehen füreinander ein, helfen sich aber auch anderen Menschen, denen sie vertrauen, beschützen sich gegenseitig. Sie sind in der Welt anfangs sehr auf sich allein gestellt und so sind sie in manch einem Bereich schon reifer als man es in ihrem Alter erwarten würde. Beide sind selbstbewusst und intelligent. Zu Beginn der Handlung kümmert sich Liz, um ihre jüngere Schwester Bean, im Laufe der Geschichte ändert sich dies und Bean übernimmt mehr Verantwortung und gewinnt an Stärke. Beide machen Fehler und müssen an den daraus resultierenden Folgen wachsen. Es wird eine Vielzahl an wichtigen gesellschaftlichen Themen angesprochen, die in den siebziger Jahren, in den USA die Bevölkerung bewegten u.a. der Vietnamkrieg, Rassismus bzw. Veränderungen/Anpassungen gesellschaftlicher Normen oder Nixon. Auf diese Themen geht die Autorin behutsam ein, es wird jedoch eher objektiv oder aus der Sicht der Kinder darüber gesprochen. Aufbau/Struktur/Stil: Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Bean, der jüngeren der Schwestern. Jeannette Walls gelingt es mit unglaublich viel Gefühl, warmherzig zu schildern wie wichtig die Liebe, Zuneigung und Vertrauen (auch in sich selbst) im Laufe des Heranwachsens sind. Sie schreibt sehr flüssig, lebendig und führt den Leser direkt in den Ort des Geschehens. Stellenweise fühlt man sich in die damalige Zeit versetzt, mir ist es sogar so vorgekommen als wäre ich selbst in der Zeit des gesellschaftlichen Umschwungs. Vielleicht auch, weil gerade das Thema Rassismus, heute wieder mehr als aktuell ist. Fazit: Ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen :-) Besser gehts nicht :-) Es ist eine wahnsinnig, schöne, fesselnde Geschichte über das Heranwachsen von Liz und Bean und die Hürden, die sie auf diesem Weg bewältigen müssen. Absolut empfehlenswert !

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Ich liebe die Werke von Walls, weil sie einfach mit einer wunderbaren Leichtigkeit schreibt, dabei aber niemals platt und lustlos wirkt. Es ist ein schöner Roman mit tollen Charakteren und einer liebevollen und manchmal etwas skurrilen Story. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung, wie für jedes andere ihrer Bücher!

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"Spricht nicht darüber. Das wird alles nur noch schlimmer machen.9783453357969_Cover[1] Im erzkonservativen Byler unterscheidet sich das Leben erheblich von dem Dasein, das Liz und Bean bisher in Kalifornien führten. Aber Kailfornien ist weit, die Mutter mal wieder auf einem ihrer Selbstfindungstripps verloren gegangen, die Väter der beiden Teenager nicht existent. Für die Mutter scheinen die Töchter nur eine Verlängerung ihrer selbst zu sein. Im steten Strudel aus Dramatik und Euphorie bemerkt sie nicht, dass ihre Kinder auch eigene Wünsche, eigene Träume, ein eigenes Leben haben. Amerika in den Siebzigern. Liz ist fünfzehn, ihre Halbschwester Bean zwölf, als ihre Mutter dieses Mal für eine längere Zeit verschwindet. Sie tauchen unter, als die Polizei vor der Tür steht. Mit einem Greyhoundbus geht es auf eine weite Reise nach Virginia, dort soll ein Bruder der Mutter leben, Onkel Tinsley. In der extrem konservativen Byler, beginnt für die Mädchen ein anderes Leben. Zum äußeren Umbruch kommt der innere Umbau der Pubertät dazu, für den aber eigentlich keine Zeit bleibt. Liz und Bean haben genug mit dem alltäglichen Überlebenskampf zu tun. Die Handlung der Geschichte gleicht einer Heldenreise im Märchen. Die (fast noch) Kinder brechen auf, von einem Dasein, das meist schwierig, doch von innerer Freiheit geprägt ist, in ein Leben das hinter der konservativen Idylle auch seine dunklen Seiten verbirgt. Es sind schöne und bittere Erfahrungen zu bewältigen. Die Heldinnen des Romans stellen sich dem Leben, das nicht immer auf ihrer Seite zu sein scheint mutig und meist unerschrocken. Die beiden ersten Romane von Jeanette Walls begeisterten mich, besonders der Roman „Schloss aus Glas“ in dem die Autorin ihre eigene Biografie aufarbeitet. Jeanette Walls ist eine wunderbare Erzählerin. Das Motiv einer Kindheit im Chaos verbunden mit Widerstandskraft und dem Finden des eigenen Weges sind die Themen, die ihre Romane durchziehen. Die andere Seite des Himmels ist ein spannender Roman über zwei Mädchen die ihrem Schicksal selbstbewusst und gewitzt die Stirn bieten Das Buch erschien in deutschen Übersetzung im März 2015 im Heyne Verlag (Randomhouse Verlagsgruppe). Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Die zwölfjährige Bean und ihre drei Jahre ältere Schwester Liz können gut auf sich allein aufpassen – und das müssen sie auch, denn ihre Mutter lebt nur für den eigenen Traum einer Musik-Karriere, die vermutlich niemals kommen wird. Im Zuge dessen flieht sie auch vor den Problemen des Alltags und lässt ihre Töchter für ihre ständigen Selbstfindungstripps und Männergeschichten alleine zurück. Bean und Liz haben sich daran gewöhnt, bis eines Tages ihre Mutter unerwartet lange fort bleibt und die Kinder sich zu einer Reise quer durch Amerika entscheiden, die sie zu ihrem Onkel nach Virginia und den Wurzeln ihrer Familie führt. Dort erfahren sie viel über ihre eigene Geschichte und geraten in eine typische Südstaaten-Kleinstadt, deren konservativen Normen die liberalen Schwestern mit Unverständnis begegnen. Mit einer fast kindlichen Unschuld versuchen sie, ihre eigenen Probleme zu lösen und sich nicht um gesellschaftliche Konventionen zu kümmern, was ihnen viele neue Freunde beschert, aber auch alte Familienfeinde auf den Plan ruft. "Die andere Seite des Himmels" hat mich begeistert. Nicht nur die sommerliche Leichtigkeit der Erzählung, sondern auch die sympathischen Schwestern, die mit ihrer frühreifen aber entschlossenen Art ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen und dabei viel über das Leben lernen, mit mal mehr und mal weniger dramatischen Folgen. Überhaupt war ich erstaunt über die Vielfalt der gesellschaftlichen Themen, mit denen der Leser fast spielend konfrontiert wird. Angefangen von Nixon, dem Vietnamkrieg, der Beendigung der Rassentrennung bis hin zum falsch verstandenen Selbstverständnis familiärer Ehre oder aufkommendem Feminismus müssen sich Bean und Liz mit vielen Fragen über die Probleme der beginnenden 70er Jahre beschäftigen, wobei Ihre Antworten durchaus gesellschaftskritisch und liberal ausfallen, jedoch ohne die Finger mahnend zu erheben. Dadurch driftet die Erzählung auch nicht in eine pseudopolitische Abrechnung mit dem Kleinbürgertum der Südstaaten ab, sondern bewegt sich immer in einem angenehmen, fast unparteiischen Rahmen, der den Erlebnissen der Schwestern nicht die Bühne streitig macht. Letztendlich bleibt die Wurzel der Erzählung, das Verhältnis zwischen den immer selbständiger werdenden Kindern und ihrer labilen Mutter, auch immer die Triebfeder für die Entscheidungen und Handlungen der Kinder. Und so entwickelt sich unter dieses Randbedingungen eine liebenswerte und sehr spannende Geschichte, bei der es dem Leser mit fortschreitender Seitenzahl immer schwerer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Die zauberhaften und mutigen Schwestern Bean und Liz ziehen uns in ihren Bann und machen "Die andere Seite des Himmels" zu einem Buch, welches man nach dem Lesen der letzten Zeile gerne noch mal von vorne beginnt. Jeannette Walls ist seit 2007 hauptberuflich als Autorin tätig, davor war sie Journalistin und Moderatorin einer Sendung im Frühstücksfernsehen des MSNBC. Bekannt geworden ist sie durch die Bücher "The Glass Castle" ("Schloss aus Glas", 2006) und "Half broke horses" ("Ein ungezähmtes Leben", 2011). In beiden Werken verarbeitet sie autobiografische Erlebnisse, die sich sicherlich teilweise auch in "Die andere Seite des Himmels" ("The Silver Star", 2013) finden lassen. Walls wurde 1960 geboren und führte bis zum 17. Lebensjahr mit ihren Geschwistern und ihren Eltern ein Leben, das von vielen Umzügen und teilweiser Obdachlosigkeit gezeichnet war. Zuletzt bewohnten Sie eine von Ratten und Schlangen verseuchte Drei-Zimmer-Wohnung ohne sanitäre Anlagen oder Heizung. Mit 17 verließ Walls ihre Eltern und zog zu ihrer Schwester nach New York, wo sie ihren High School-Abschluss machte und danach mit Hilfe vieler Nebenjobs ein erfolgreiches Studium am Barnard College absolvierte. Heute lebt Sie mit ihrem zweiten Mann John J. Taylor (Journalist) und ihrer Mutter auf einer großen Farm außerhalb von Culpeper in Virginia.

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Die andere Seite des Himmels von Jeannette Walls Buch: Kalifornien 1970. Bean Holladay und ihre älteste Schwester Liz sind Teenager, als ihre geniale Mutter mal wieder von der Bildfläche verschwindet. Für die Mädchen zunächst nicht weiter beunruhigend. Sobald Probleme am Horizont auftauchen, ergreift ihre Mutter die Flucht. Doch dieses Mal scheint die Sache ernst zu sein…Nachdem die Fürsorge bei den Mädchen auftaucht, wissen sie, dass sie sich schnellstens aus dem Staub machen müssen. Mutterseelenallein legen sie den langen Weg nach Byler, Virginia, zurück, dem Heimatort ihrer Mutter. Dort betreten sie eine Welt, die anders ist als alles, was sie bisher erlebt haben. Sie lernen ihren verschrobenen, aber liebenswerten Onkel Tinsley kennen, erfahren erstmals, dass ihre Mutter aus einer wohlhabenden Familie stammt, und erkunden staunend das familieneigene Anwesen. Bean und Liz gefällt es in ihrer neuen Umgebung, sie merken jedoch bald, dass sie in dem konservativen Ort zuweilen anecken. Und weil sie sich nichts gefallen lassen, haben sie plötzlich den mächtigsten Mann der Gemeinde gegen sich... Autor: Jeannette Walls wurde in Phoenix, Arizona, geboren. Sie studierte am Barnard College und arbeitete über zwanzig Jahre als Journalistin in New York. 2006 erschien ihr internationaler Bestseller Schloss aus Glas, der in 23 Sprachen übersetzt wurde. Eine Kinoverfilmung ist in Arbeit. Ein ungezähmtes Leben, die 2009 veröffentlichte Romanbiographie über ihre Großmutter, belegt seit Jahren die deutschen Bestsellerlisten. Walls lebt mit ihrem Mann in Virginia. Meinung: Jannette Walls stellt uns ihr neues Buch vor, die andere Seite des Himmels, in dem sie eine Familiengeschichte zu ihrem besten darlegt. Die Story ist aus der Ich-Perspektive Beans geschrieben, wodurch man alles wunderbar nachvollziehen kann, wie es in dem Mädchen aussieht und in ihr vorgeht. Auch die anderen Charaktere hat die Autorin gut beschrieben, wie die von Liz, Beans große Schwester. Der Schreibstil der Autorin lässt den Leser in die Geschichte eintauchen. Beide Mädchen, nachdem ihre Mutter ständig den Hang hat spurlos zu verschwinden, versuchen alleine zurechtzukommen. Nur leider müssen sie ihre Sachen packen bevor die Fürsorge sie abholt, und so schlagen sie sich zu ihrem Mütterlicherseits Onkel. Was ihnen dort wiederfährt, erfahrt ihr im Laufe des Buches. Fazit: Eine wundervolle Geschichte, die das Leben zweier Mädchen beschreibt.

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