Leserstimmen zu
Abenteuer Vertrauen

Maike Maja Nowak

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Sich ganz auf einen Hund und sein Wesen einlassen zu können, ist ein großes Abenteuer. In ihrem neuen Buch „Abenteuer Vertrauen“, erschienen im Mosaik Verlag beschreibt Maike Maja Nowak mit gefühlvollen Worten, ihre Reise zum inneren Kern ihres neuen Hundes Raida. Es ist eine Reise auf einem steinigen Weg, denn Raidas Charakter ist stark, ursprünglich, rissig und eigenwillig. Gewohnt tiefgründig schildert die Autorin, wie die gegenseitige Wahrnehmung von Hund und Mensch zu einem respektvollen Umgang miteinander beitragen kann. Ihre humorvolle Schilderung gerade der Situationen, in denen es mal nicht ganz rund läuft, zeigt dem Leser deutlich, dass ausgerechnet diese Situationen dazu beitragen, dass Mensch und Hund sich gegenseitig dabei helfen, innerlich zu wachsen. Auch wenn das Buch eher wie ein Roman geschrieben ist, vermittelt Nowak doch einen klaren Eindruck ihrer Vorgehensweisen und der Leser kann gut nachvollziehen, wie sie bestimmte Situationen mit ihren Hunden steuert und Konflikte auflöst. Ein bisschen deplatziert empfinde ich Nowaks Ausflug in die Thematik der vererbten Rudelstellungen, im letzten Drittel des Buches. Mich stört es ein wenig, dass sie über dieses kontroverse Thema schreibt, ohne „das Kind“ beim Namen zu nennen. Wer sich in der Hundeszene auskennt, weiß um ihre Zusammenarbeit mit Barbara Ertl, einer sehr strikten Vertreterin dieser Theorien, und deren konfliktreiches Scheitern. Nichts davon findet sich in diesem Buch wieder. Lediglich eine nebulöse Andeutung über eigeninitiierte Forschungen taucht im Abgang des Buches auf. Aber auch hier fehlen Informationen zu den konkreten Forschungszielen. Das ist mir nicht genug. Wenn ein in der Hundeszene konfliktreich diskutiertes Thema angeschnitten wird, erwarte ich von einer designierten Hundeexpertin eine sachlich differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Thema. Vielleicht wäre es besser gewesen, dieses Thema für ein nächstes Buch aufzusparen. Trotzdem ist „Abenteuer Vertrauen“ ein Buch, das sich zu lesen lohnt.

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Da ich regelmäßig in unserem Tierheim helfe und hier auch die Hunde mitbetreue, habe ich mir dieses Buch bestellt. Beschreibung des Buches: „Abenteuer Vertrauen“ von Maike Maja Nowak ist als Hardcover 2016 im Mosaik-Verlag erschienen. Es hat 365 Seiten. Die Autorin Maike Maja Nowak hat bereits mehrere Bücher über das Zusammenleben mit Hunden herausgebracht. Sie arbeitet als Hundetrainerin. Kurze Zusammenfassung: Das Buch ist in 4 Teile aufgeteilt: Anfühlen, Entdecken, Erkennen, Weitergehen Die Autorin beschreibt das (Zusammen-)Leben mit ihren Hunden nachdem ein neuer Hund dazukommen ist. Einige schwarz/weiß Fotos bereichern den Text. Mein Leseeindruck: Die etwas andere Art eines Sachbuches über Hunde hat mir von Anfang an gefallen. Die Autorin nimmt den Leser mit auf das Leben mit einem neuen Hund in ihrem Rudel, das zuvor aus drei Hunden bestand. Dabei erzählt sie, wie sie auf den hellen Labrador Raida aufmerksam geworden und sich in ihn „verliebt“ hat. Das erste Aufeinandertreffen der vier Hunde und das Zusammenfinden in die Rollen beschreibt Frau Nowak sehr authentisch und mit viel Gefühl. Im gesamten Buch wird man als Leser mitgenommen. An manchen Stellen gibt die Autorin auch Einiges aus ihrem eigenen Leben (Kindheit) preis, zieht Vergleiche und analysiert. Die Vergleiche mit dem menschlichen Rollenverhalten untereinander machen das Buch auch für Nicht-Hundebesitzer lesenswert. Hier kann man viel über „Leithunde“, über Aufgabenverteilung und Teamarbeit lernen. Alles, was man im alltäglichen und im Arbeitsleben erlebt, kann man auch im Zusammenspiel von Hunden beobachten und eigene Schlüsse ziehen. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, werden mir manche Verhaltensweisen von Hunden (als auch Menschen) klarer und ich versuche nun anders damit umzugehen, die Tiere zu verstehen und andere Ansätze beim Zusammenleben zu finden. Viel beobachten, loben und bestimmte Aufgaben für jeden einzelnen Hund finden, die er am besten beherrscht (genau wie beim Menschen ;-) ) Ich hätte mir noch ein paar mehr Farbfotos gewünscht… Fazit: Ein lesenswertes Buch für alle, die sich mit Hunden beschäftigen, aber auch für Menschen, die Hunden nur ab und an im Alltag (z.B. Spaziergang) begegnen.

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Zugegeben: als ich den Titel und die kurze Buchbeschreibung las, dachte ich zuerst an ein neues Fachbuch zum Thema Hund, zumal die Autorin durch den Verbund der unabhängigen Wegbereiter für Mensch-Hund-Kommunikation, der Forschungsgruppe zum Verhalten von Haushunden und internationalen Referentin in der Hundewelt ein Begriff ist. Als ich dann aber das Buch in Händen hielt, war ich zuerst von der Aufmachung überrascht: hochwertiges Hardcover, schön gestalteter Umschlag und als Einleitung (wie übrigens dann auch am Schluß) ein Lied der Liedermacherin Nowak. Liedermacherin? Ja! Denn wir erfahren in diesem Buch, welches auch einer Biografie ähnelt, mehr über das Leben der Autorin – sie schreibt im Zusammenhang mit ihrem neuen vierbeinigen Wegbegleiter Raida (Nr. 4 und zugleich Nr. 1 ihres Rudels) über ihre Kindheit, ihre erste „Berufswahl“ zur Liedermacherin, ihrer Auszeit in einem kleinen autarken Dorf und ihrem Weg über Wanda zur Hunde-Fachfrau, die Mensch und Hund einander näherbringen möchte. Diese Intention zeigt sich auch in ihren Geschichten, die sie mit Raida und über ihn erzählt: sie findet Parallelen zu ihrem Kindsein, die sie in der Mensch-Hund-Beziehung und dem Verständnis für das Verhalten weiterbringen. Sie bezieht ihre Umwelt, ihre täglichen Begegnungen mit in die Betrachtungen mit ein und zeigt uns LeserInnen, besonders wenn wir selbst Hundeerfahrung haben, dass es sich lohnt, mehr hinzuschauen, sich hineinzufühlen, zu führen und geführt zu werden. Mit einem Stück weit Psychologie dient das Buch also auch dem eigenen Wachsen an und in der Erfahrung. Besonders interessant fand ich übrigens die knapp 70 s/w-Bilder, die nicht gestellt, sondern aus dem Leben – aus der Bewegung heraus entstanden sind und die Situation einfangen sollten. Anfänglich las ich zuerst den Text und sah mir hinterher die Bilder an; da ich mich aber gerne in meiner Einschätzung selbst auf den Gesichtsausdruck und den Bildeindruck leiten lasse, habe ich im Verlauf des Buches immer mehr zuerst das Bild angeschaut, mir dazu meine Gedanken gemacht und danach die Gedanken von Fr. Nowak gelesen – sehr interessant! Die eigenen Erfahren prägen einen und so fand ich so manche Parallele in den Ausführungen der Autorin... auch wenn ich so manches anders sehe (aber eben aus meiner Erfahrung heraus), hat mich das Buch immer mitgenommen, interessiert und war hierdurch teilweise auch anstrengend zu lesen. Aber anstrengend ist ja auch das Leben und Lernen mit Raida ;) daher gebe ich schmunzelnd zu, in meiner Lebenssituation lese ich lieber das Buch als mich Raida zu stellen. Wer die Muse hat, sich auf das anspruchsvolle Buch, den bibliografischen Inhalt, das hündische Sachverständnis und die „Seele“ dieses Buches einzulassen – auch im Hinblick darauf, Konkurrenzdenken zwischen „Berufskollegen“ außer Acht zu lassen und das kleinkarierte Gehabe in der Hundehalter-/Tierschutzwelt hinter sich zu lassen – der findet in diesem Buch einen wahren Schatz an Erfahrungen, die zum Denken anregen und Ansporn dienen, nie mit dem Lernen aufzuhören... mit dem Abenteuer Vertrauen als Basis.

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Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Cover Die Hundeflüsterin aus der ZDF-Serie abgebildet mit vier Hunden. Ein Bild der Eintracht, der liebevollen Beziehung zueinander, ein Bild der „Mensch zu Hund Beziehung“. Inhalt Bereits das Inhaltsverzeichnis macht deutlich, das es um Anführen und Präzenz, um Gemeinschaft, Entdecken, dem Geben von Freiräumen und den Unterschied zwischen extrovertierten und introvertierten Hunden geht. Doch zuerst ist ein Liedtext „Wie Träumende auf einem schlafenden Löwen“ von Maike Nowak abgedruckt. Stimmt es in das Thema ein? Ist es nur ein netter Text? Ich las es nach dem Buch erneut und empfand es als Zugabe, die am Ende des Buches besser aufgehoben wäre, doch dies mag Geschmackssache sein. Im Buch berichtet sie dann, wie Hunde auf Düfte reagieren, davon Hunde miteinander bekanntzumachen, aneinander zu gewöhnen und von Menschen und den Umgang miteinander. Sie schreibt von der Stasi, Repressalien, die sie erlebte und vergleicht hündisches Verhalten mit menschlichem. Dies mag irritieren und Fragen aufwerfen. Doch es ist interessant zu lesen und kurzweilig, zumal sie auch auf alltägliche Situationen eingeht, beispielsweise bei Fremdfütterungen. Hundebesitzer oder nicht, jeder kennt es, wenn ein Hund fremdgefüttert wird. Hier beschreibt die Autorin den Kampf, gegen nettgemeinte Fütterungswillige und das ‚sich durchsetzen‘ gegen den Hund, selbst wenn er Frauchen oder Herrchen seinen Willen aufdiktieren möchte und bereits eine Drohgebärde einnimmt. Ob man den Kampf so umsetzen sollte, mag jeder für sich selbst entscheiden. In der Realität hätte ich bisher sicher anders reagiert. Zielgruppe Hundenarren und solche, die Hunde verstehen wollen, ohne den Vergleich mit menschlichem Verhalten zu scheuen und sich auf verschiedenste Erkenntnisse einzulassen, die durchaus nachdenkenswert sind. Stil In der Ich-Perspektive erzählt, berichtet dieses Buch aus dem Erfahrungsschatz der Autorin. An mancher Stelle gibt sie Vorgaben an die Hand, die abgewandelt nutzbar sind. Fazit Lehrreich und informativ zugleich, nimmt es den Leser an die Hand und zeigt alltägliche und weniger alltägliche Situationen, die teilweise interessant verknüpft mit menschlichem Verhalten sind. Lohnt sich. Rezension von Wichmann-Reviews.de

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Sehr einfühlsam

Von: Elisabeth Wieland aus Planegg

26.06.2016

Ich habe Frau Nowak heut ein Riverboat gesehen und gehört und werde mir sicher sofort einige ihrer Bücher kaufen. Es ist erstaunlich, was sie über Hunde sagt und wieviel besser man den eigenen Hund dann verstehen lernt. Ich freue mich aufs Lesen. Ich habe das Buch noch nicht gelesen, muss aber Sternchen ankreuzen, sonst kann ich diese Mail nicht absenden!

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