Leserstimmen zu
Die Tote Nr. 12

James Patterson

Women's Murder Club (12)

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Es geht weiter mit dem Club der Ermittlerinnen. Lindsay hat gerade ihre Tochter zur Welt gebracht und gewöhnt sich langsam aber sicher an ihr Mutterglück. Bald fängt sie auch wieder an zu arbeiten und die ersten Fälle lassen nicht auf sich warten. Die Freundin eines Footballstars wurde ermordet, ihre Leiche verschwindet aus der Pathologie. Ein Professor sieht scheinbar Morde voraus, kann aber keinen Täter vorhersagen. Und zusätzlich soll sie dem FBI helfen, einem verurteilten Serienmörder seine Geheimnisse zu entlocken. Und auch privat geht es rund, ihr kleines Baby ist krank und die Ärzte suchen nach einer Erklärung für die plötzlichen Fieberschübe der Kleinen. Claire wird wegen der verschwundenen Leiche degradiert und Cindy verliert ihre Beziehung zu Rich Conklin vor lauter Arbeit aus den Augen. Auch bei Yuki geht es rund, sie hat einen wichtigen Fall, bei dem die Verteidigung plötzlich mit ungeahnten Wendungen das Verfahren an sich reisst. James Patterson schafft es in kurzer Zeit seine Leser in den Bann zu ziehen. Durch die kurzen Kapitel denkt man sich immer "Ach, ein Kapitel geht noch" und schwuppdiwupp hat man das halbe Buch gelesen. Obwohl ich jetzt eine längere Pause in dieser Reihe hatte, fiel es mir nicht schwer wieder ins Setting zu finden. Das Kopfkino lief von Anfang an und die Auflösung der einzelnen Erzählstränge waren durch die Bank sehr spannend und spektakulär. Fieser Weise endet das Buch mehr oder weniger mit einem Cliffhanger, glücklicherweise ist Band 13 der Reihe aber schon erschienen und so kann ich ihn auch bald lesen. Von mit eine absolute Leseempfehlung für alle Thriller Fans.

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Ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht genau, was ich von dem Thriller halten soll - irgendwie ist er schon ganz spannend. Aber auf der anderen Seite erwartet man auch, dass die Handlungsstränge irgendwann zusammenfinden - das tun sie aber gar nicht, einzige echte Verbindung sind die regelmäßigen Treffen des Clubs der Ermittlerinnen. Auch habe ich irgendwie den Eindruck, dass das Ergebnis vieler Handlungsstränge relativ vorhersehbar sind - etwa die Geschichte mit der Tochter (welche das ist, verrate ich natürlich nicht), ist für mich ziemlich fehl am Platze genauso wie das Ende der Geschichte um den Frauenmörder. Ich habe gar nicht verstanden, wie es dazu kam und auch nicht, nachdem ich es zwei oder dreimal durchgelesen hatte. Insgesamt habe ich mich schon unterhalten gefühlt, aber es ist nicht wirklich ein Thriller, der sich lohnt, ich war eher enttäuscht, zumal Patterson ja schon einer der sehr bekannten Thrillerautoren ist - für mich gehört es allerdings zu den schwächsten seiner Bücher. Aber bei ihm habe ich ohnehin den Eindruck, dass er inzwischen fast ausschließlich mit seinem Namen Geld verdient, kaum noch mit richtig guten Büchern.

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