VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (6)

Maria Lang: Tragödie auf einem Landfriedhof

Tragödie auf einem Landfriedhof Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 16,99 [D] inkl. MwSt.
€ 17,50 [A] | CHF 22,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75460-1

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(4)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Schöner und gemütlicher Kriminalroman, teilweise etwas langatmig

Von: Cocolinchen Datum : 08.01.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/


Worum geht's?
Eigentlich sollten die Weihnachtstage ruhig, friedlich und feierlich werden. Wie jedes Jahr eben. Doch ein plötzlicher Todesfall nimmt allen die festliche Stimmung. Der Inhaber des kleinen Lebensmittelladens in Västlinge wird tot aufgefunden. Offensichtlich hatte da jemand seine Finger im Spiel, denn ein natürlicher Tod sieht anders aus. Und so beginnen die Ermittlungen in dem kleinen Dorf und Kommissar Christer Wijk sorgt für Unruhe und ein ungemütliches Klima. Doch wer hat dem Opfer Arne Sandell das angetan? Hat die Witwe etwas damit zu tun oder die ruppige Vertretung des Küsters? Verdächtige und Theorien gibt es bald genug, aber was stimmt wirklich?


Meine Meinung:
Besinnliche Weihnachtstage sehen eindeutig anders aus und Puck und Einar Bure haben sich die Zeit mit ihrer Familie sicher auch ganz anders vorgestellt. Doch dann stecken sie mitten in einem Mordfall.
Grundsätzlich hat mir die Idee gefallen und der Fall ist auch in Ordnung. Das kleine Dorf hat etwas Bedrückendes an sich und man spürt die Abgeschiedenheit förmlich. Der perfekte Schauplatz für einen Mord. ;-)
Doch leider gestalten sich die Ermittlungen als ein wenig zu zäh. Der Kriminalroman ist sehr gemütlich und das ist nicht immer automatisch schlecht, doch an manchen Stellen war es mir dann leider doch eine Spur zu lahm. Schade eigentlich!
Die Charaktere haben mir nämlich gefallen. Auch die kleine, vorlaute Lotta. Sie ist die Tochter des Pfarrers von Västlinge und hat eine lebhafte Fantasie. Aber die Kleine hat in den Tagen zuvor auch das ein oder andere beobachtet und aufgeschnappt....

Dann sind da noch Puck und Einar, die ich beide eher als ein wenig langweilig empfunden habe.
Kommissar Wijk bespricht sich mit dem Paar und den anderen im Pfarrhaus, was teilweise doch ein wenig unrealistisch wirkt. Sie geben alle ihren Senf dazu und so werden die eigentlich ernsthaften Ermittlungen zu einem kleinen Detektivspiel. Das hat mich irgendwann ein wenig gestört.

Der Fall an sich ist aber unterhaltsam und die Verbindungen der Personen untereinander interessant. ;-) Außerdem haben die teilweise sehr schrulligen Charaktere für Abwechslung und lustige Momente gesorgt.

Leider hat mich dieser sehr gemütliche Stil mit einigen inhaltlichen Wiederholungen doch ein wenig am Fortkommen gehindert. Irgendwie wurde der Lesefluss immer wieder unterbrochen. Ich wollte zwar schon wissen, was denn nun wirklich passiert ist, aber manchmal hatte ich das Gefühl im Treibsand festzuhängen und nicht weiterzukommen. Daher habe ich für die Tragödie auf einem Landfriedhof leider auch etwas mehr Zeit benötigt. Die 235 Seiten wären ansonsten für mich kein Problem und das Buch innerhalb von zwei Tagen auf jeden Fall durch gewesen. Aber wie gesagt, irgendwie konnte ich diesen Roman immer wieder sehr gut aus der Hand legen.

Dieser Kriminalroman war mein erster von Maria Lang, die in Schweden als Krimikönigin gefeiert wird. Daher bin ich sicher, dass ich es noch einmal mit einem ihrer Bücher versuchen werde.
Tragödie auf einem Landfriedhof wurde 2013 in Schweden sogar neu verfilmt.

Ein sehr gemütlicher Kriminalroman mit guten Charakteren und einem spannenden Fall, der mir stellenweise leider etwas zu langatmig war. Ansonsten aber zu empfehlen! Vor allem dann, wenn man es mal wieder ein wenig ruhiger haben möchte. Und zwischendurch tut so ein Krimi auch ganz gut. Immer nur rohe Thriller sind für die Seele bestimmt nicht der Hit. ;-)


Ein toller, klassischer Kriminalroman

Von: Caro Kruse Datum : 18.02.2016

www.krimikiste.com

.. im Stile Agatha Christies. Ein sehr kurzweiliges Buch!

Wiederentdeckt

Von: Michael Lehmann-Pape Datum : 07.01.2016

www.rezensions-seite.de

Auch wenn der Mord zunächst nicht auf einem Friedhof geschehen zu sein scheint, unbestreitbar ist Arne Sandell tot. Und nicht nur verschwunden, wie seine Frau zunächst meint. Und der Roman ist ja noch lang, zu diesem Zeitpunkt, vielleicht findet sich da noch Gelegenheit, auf dem Friedhof des Dorfes Entdeckungen zu machen.

Jene Ehefrau zunächst, die bei dem verwitweten, aufrechten Pfarrer voll scheinbar unerschütterlicher Haltung das ein oder andere an Gedanken, Gefühlen auszulösen scheint.

Das zumindest schwant dem Leser und diese Ahnung wird natürlich ehrvorgerufen durch die ganz hervorragenden, bildkräftigen Assoziationen, die Maria Lang mittels ihres schriftstellerischen Könnens mit wenigen Federstrichen und Buchstaben zeichnet. Hier eine kleine, angedeutete Beschreibung der aufgelösten Ehefrau, dort ein Verweis auf das Kleid, dass sie trägt und dass dem Anlass im Dorf wenig angemessen erscheint und dann ein kleiner Gefühlswall, der über die kantigen Gesichtszüge des Pfarrers zu huschen scheint.

Und schon ist der Leser mittendrin in einem klassisch konzipierten Krimi, wie ihn Agatha Christie auch nicht besser geschrieben hätte.

Alle Elemente dieser zwar alten, aber nicht altertümlich wirkenden Kunst verwendet Maria Lang.
Ein geographischer übersichtlicher Ort (und Tatort), ein englisches Dorf (wie einen Orient Express oder ein Hotel am Nil oder dutzende andere Orte in anderen, klassischen Kriminalromanen).
Eine überschaubare, aber nicht zu knappe Anzahl an beteiligten Personen (ein gutes Dutzend). Beziehungen untereinander, die zunächst nicht offenkundig vorliegen, aber im Lauf der Zeit mehr und mehr zu Tage treten.
Mit offenkundigen Motiven für einen Mord, mit verdeckten, aber nicht minder schwerwiegenden Motiven, mit überraschenden Wendungen bis eben hin zum Schluss, in dem ebenso klassisch die (Laien-) Ermittlerin Puck Bure (mit Unterstützung ihres Mannes), die Verhältnisse offenlegen und den Täter bezichtigen wird.

Stimmungsvoll eingebunden in die knackig kalte Weihnachtszeit, beginnend am Heiligen Abend und mit vielfachen Untiefen und einem allezeit mitratenden Leser (dem es Lang nicht einfach machen wird, selbst auf den Täter, die Täterin zu kommen).

Wobei diese klassischen Elemente alleine natürlich nicht einen guten Krimi bereits garantieren. Die klare Zeichnung der Personen, die Lang nach den ersten gesetzten Ausgangsereignissen zunächst in Ruhe vorstellt, die hintergründigen Verdachtsmomente, die verdeckten Linien zwischen so manchen zunächst harmlos wirkenden Charakteren, das Zusammenspiel von Begierden und der obersten Priorität, Haltung zu bewahren (aber eben nicht für jeden im Umfeld), all das ergibt ein lebendiges, sehr ruhig geschildertes und, vom Stil her, einfach schön zu lesendes Ganzes, in dem die einzelnen Puzzlesteine der Ereignisse mit Liebe und Akribie gestaltet werden.

Keine Handys, keine Forensik, keine DNA, keine computergestützten Ermittlungen, sondern eine solide „Handarbeit“, in der die Frage nach Täter und Motiv die wichtigsten Elemente des Falles sind (und nicht das technische Beiwerk oder die menschlichen Abgründe mancher moderner Ermittler).

Rundum zum Genuss zu empfehlen.

Wiederentdeckt

Von: Michael Lehmann-Pape Datum : 07.01.2016

www.rezensions-seite.de

Auch wenn der Mord zunächst nicht auf einem Friedhof geschehen zu sein scheint, unbestreitbar ist Arne Sandell tot. Und nicht nur verschwunden, wie seine Frau zunächst meint. Und der Roman ist ja noch lang, zu diesem Zeitpunkt, vielleicht findet sich da noch Gelegenheit, auf dem Friedhof des Dorfes Entdeckungen zu machen.

Jene Ehefrau zunächst, die bei dem verwitweten, aufrechten Pfarrer voll scheinbar unerschütterlicher Haltung das ein oder andere an Gedanken, Gefühlen auszulösen scheint.

Das zumindest schwant dem Leser und diese Ahnung wird natürlich ehrvorgerufen durch die ganz hervorragenden, bildkräftigen Assoziationen, die Maria Lang mittels ihres schriftstellerischen Könnens mit wenigen Federstrichen und Buchstaben zeichnet. Hier eine kleine, angedeutete Beschreibung der aufgelösten Ehefrau, dort ein Verweis auf das Kleid, dass sie trägt und dass dem Anlass im Dorf wenig angemessen erscheint und dann ein kleiner Gefühlswall, der über die kantigen Gesichtszüge des Pfarrers zu huschen scheint.

Und schon ist der Leser mittendrin in einem klassisch konzipierten Krimi, wie ihn Agatha Christie auch nicht besser geschrieben hätte.

Alle Elemente dieser zwar alten, aber nicht altertümlich wirkenden Kunst verwendet Maria Lang.
Ein geographischer übersichtlicher Ort (und Tatort), ein englisches Dorf (wie einen Orient Express oder ein Hotel am Nil oder dutzende andere Orte in anderen, klassischen Kriminalromanen).
Eine überschaubare, aber nicht zu knappe Anzahl an beteiligten Personen (ein gutes Dutzend). Beziehungen untereinander, die zunächst nicht offenkundig vorliegen, aber im Lauf der Zeit mehr und mehr zu Tage treten.
Mit offenkundigen Motiven für einen Mord, mit verdeckten, aber nicht minder schwerwiegenden Motiven, mit überraschenden Wendungen bis eben hin zum Schluss, in dem ebenso klassisch die (Laien-) Ermittlerin Puck Bure (mit Unterstützung ihres Mannes), die Verhältnisse offenlegen und den Täter bezichtigen wird.

Stimmungsvoll eingebunden in die knackig kalte Weihnachtszeit, beginnend am Heiligen Abend und mit vielfachen Untiefen und einem allezeit mitratenden Leser (dem es Lang nicht einfach machen wird, selbst auf den Täter, die Täterin zu kommen).

Wobei diese klassischen Elemente alleine natürlich nicht einen guten Krimi bereits garantieren. Die klare Zeichnung der Personen, die Lang nach den ersten gesetzten Ausgangsereignissen zunächst in Ruhe vorstellt, die hintergründigen Verdachtsmomente, die verdeckten Linien zwischen so manchen zunächst harmlos wirkenden Charakteren, das Zusammenspiel von Begierden und der obersten Priorität, Haltung zu bewahren (aber eben nicht für jeden im Umfeld), all das ergibt ein lebendiges, sehr ruhig geschildertes und, vom Stil her, einfach schön zu lesendes Ganzes, in dem die einzelnen Puzzlesteine der Ereignisse mit Liebe und Akribie gestaltet werden.

Keine Handys, keine Forensik, keine DNA, keine computergestützten Ermittlungen, sondern eine solide „Handarbeit“, in der die Frage nach Täter und Motiv die wichtigsten Elemente des Falles sind (und nicht das technische Beiwerk oder die menschlichen Abgründe mancher moderner Ermittler).

Rundum zum Genuss zu empfehlen.

Genau das Richtige für die Weihnachtszeit

Von: frischgelesen.de Datum : 21.12.2015

frischgelesen.de

Da es bei uns einem Wunder gleich käme, wenn es doch noch Schnee zu Weihnachten gäben würde, muss man sich eben auf andere Weise in Winterstimmung versetzen. Und ich habe den perfekten Weihnachtskrimi gefunden.

Die „Tragödie auf einem Landfriedhof“ von Maria Lang beginnt nämlich direkt an Heiligabend und endet mit dem mitternächtlichen Glockenschlag in der Silvesternacht. Also wirklich die perfekte Lektüre für die nächsten Tage. Und da sich alles in einem kleinen Örtchen mitten in Schweden abspielt, liegt natürlich auch reichlich Schnee. Es ist also ganz egal, ob ihr die „Tragödie auf einem Landfriedhof“ bei Schneegestöber vor dem häuslichem Kamin lest, oder, wie im Moment bei uns möglich, bei Sonnenschein auf dem Balkon.

Von Maria Lang habe ich vorher noch nie etwas gehört, aber schon das Autorenfoto am Ende des Buches hat mich sehr neugierig gemacht. Maria Lang, die eigentlich Dagmar Maria Lange heisst ist so etwas wie die Königin der schwedischen Krimis. Sie wurde 1914 geboren und hat insgesamt 42 Krimis veröffentlicht, von denen einige auch verfilmt wurden. Maria Lang ist 1991 verstorben, aber ihre Kriminalromane erleben gerade ein Revival.
Und da mir und auch meiner Mama „Tragödie auf einem Landfriedhof“ sehr gut gefallen hat, werden wir noch nach weiteren Büchern von Maria Lang Ausschau halten. Als nächstes steht „Nicht nur der Mörder lügt“ auf unserer Liste, was ebenfalls im btb Verlag erschienen ist.

Die Bücher haben eine sehr schöne Aufmachung, mit toll gestalteten Einbänden, genau richtig um sie zu sammeln. Oder zum Verschenken an Bücherfreunde.

Da die „Tragödie auf einem Landfriedhof“ auch nicht so ein dicker Wälzer ist, sondern wirklich ein kurzer knackiger Krimi, ist dieses Buch ein perfektes Präsent unter dem Tannenbaum für weihnachtlichen Übernachtungsbesuch. Oder ihr legt dieses wunderbare Buch in das Gästezimmer. Wir haben es wirklich innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, genau passend für Wochenendgäste, oder?

Jetzt aber noch kurz zur Story: Die „Tragödie auf einem Landfriedhof“ führt uns in eine schwedische Gemeinde direkt ins Pfarrhaus, wo sich Familie, Freunde und Gemeindemitglieder ganz unterschiedlicher Art begegnen. Ich konnte mich schnell in die Handlung einfinden. Die einzige Schwierigkeit bestand darin, dass die schwedischen Namen für mich etwas verwirrend waren. Aber das bekommt man nach einigen Seiten auch hin. Und man lernt auch einiges, denn ich wusste vorher nicht, was ein Ulster ist. Soll ich es verraten? Es ist ein schwerer Wollmantel. Ja, nicht nur reisen bildet. Man kann auch einfach klassische schwedische Krimis lesen und bildet sich.

Jedenfalls wird die weihnachtliche Stimmung durch einen völlig unerwarteten Leichenfund getrübt und es kommen einige Geheimnisse zum Vorschein. Plötzlich gibt es einige Verdächtige und eine Menge Anschuldigungen. Es bleibt bis zum Schluss spannend und ich war ein bisschen traurig, als das Buch von Maria Lang zu Ende war. Insofern ist es gut, dass die Dame so viele Krimis geschrieben hat, da habe ich noch einiges zu Lesen.

Beschauliche Krimikost aus Schweden

Von: Poesie und so Datum : 21.12.2015

poesieundso.blogspot.com

„Die schwedische Agatha Christie“ – so wird Maria Lang (die „Tragödie auf einem Landfriedhof“ übrigens schon 1954 geschrieben hat) in den Werbetexten zu ihren Büchern gerne mal beschrieben. Und da ich Agatha Christie und ihre Ermittler genauso gerne mag wie Schweden, kann man mich mit dieser Kombi natürlich schnell neugierig machen.

Worum geht’s? Weihnachtszeit im schwedischen Västlinge: Das beschauliche Dörfchen liegt friedlich unter einer schönen Schneedecke und im Pfarrhaus bereitet man sich auf das Fest vor – bis ein Mord an Heilig Abend die Idylle stört. Gemeinsam mit den anderen Dorfbewohnern machen sich Pfarrer Ekstedt und seine Familie auf die Suche nach dem Täter, und bald wird klar, dass er immernoch im Ort unterwegs ist.

Ich muss sagen, dass mich dieser Krimi etwas zwiegespalten zurück lässt. Einerseits passt vieles: das Setting ist schön winterlich-gemütlich, auch die Handlung – die eher cosy als bloody ist – fand ich in großen Teilen ganz okay. Aber irgendwas fehlte dann leider doch. Nachdem ich mal drauf hatte, wer von den Protagonisten wer ist (mit ungewöhnlichen nordischen Namen nicht immer ganz so einfach, aber zum Glück gibt’s vorne im Buch eine Übersicht), fand ich recht gut in den Roman rein und fühlte mich bis ungefähr zur Hälfte auch einigermaßen unterhalten. Aber dann wurde es allmählich etwas zäh und ich habe gemerkt, dass mein Interesse an der Handlung und den einzelnen Figuren nachließ und sich stattdessen ein wenig Enttäuschung breit machte.

Ich weiß nicht genau, woran es liegt: Ob mir einfach der Vergleich zu Agatha Christie „im Nacken saß“ und Erwartungen geweckt hat, die der Roman dann doch nicht halten konnte; oder ob mir die Handlung auch ohne diesen Vergleich zu dünn gewesen wäre. Mir hat jedenfalls eine gewisse Raffinesse gefehlt, und ich habe mich dabei ertappt, wie ich beim Lesen ein wenig teilnahmslos wurde und nicht wie sonst üblich mitgerätselt habe, wer wohl der Mörder sein könnte und welche Spur ins Leere führen wird.

Obwohl bei mir der Funke leider nicht übergesprungen ist, würde ich „Tragödie auf einem Landfriedhof“ Lesern empfehlen, die „extremely cosy crime“ zu schätzen wissen. Fans von Agatha Christie würde ich dagegen eher zum Original raten.