Leserstimmen zu
Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Paula Hawkins

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Hallo ihr Lieben! Erstmal danke an Randomhouse, blanvalet und an das Bloggerportal, dass ich das Buch lesen durfte. Ich habe mich unendlich darauf gefreut. Einfach weil ich so viel Gutes davon gehört habe. Viele Rezensionen erzählten über ein mysteriöses Ende, unerwartet und sehr geheimnisvoll. Außerdem liebe ich das Cover einfach. Cover: Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover so mitgerissen und ich liebe es auch immer noch. Es ist so schön. Allein das Blau und das Foto der Wellen, die auftreten, wenn ein Tropfen oder ein Stein auf Wasser auftrifft. Dazu dieser geheimnisvolle Untertitel: Traue keinem. Auch nicht dir selbst. Erst beim zweiten Hinsehen habe ich gesehen, dass sich im Wasser zusätzlich etwas spiegelt (ich verrate es mal nicht, für den Fall, dass noch jemand am Anfang auf den Schlauch steht so wie ich). Das Cover regt also definitiv zum Lesen an! So muss das sein! Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas anstrengend. Ich habe mich sehr durch das Buch gequält… Dabei weiß ich nicht mal woran das lag. Aber es kam einfach keine Spannung hoch. Dazu kam einfach die Perspektive. Es wird insgesamt aus verdammt vielen Sichten geschrieben (dazu komme ich gleich) Aber vor allem wird bei einer Person so geschrieben: Ich sah dich wie du dies machtest. Wie du das machtest. Wie du dies. Wie du... Wenn ihr so einen Schreibstil hasst… Ich hatte echt Schwierigkeiten damit. Charaktere: Kommen wir zum schwierigen Teil des Buches… Die Charaktere… Und nun kommen wir zum wirklichen schweren Teil der Rezension. Ich kann euch nichts zu denen sagen. Ja ich habe das Buch gelesen. Und ja, zu einigen ist was hängen geblieben. Zu Jules, Lena, Helena und Patrick und Sean. Das waren für mich persönlich die wichtigsten Charaktere. Aber es gab noch weitere Charaktere. Viel zu viele. Aus deren Sichten wurde auch erzählt. Viel zu viel erzählt. Zu uninteressant für die Geschichte. Zu langweilig. Jeder hatte seine Geschichte. Manche Charaktere hatten zwar eine kleine Entwicklung. Aber sonst? Es gab nicht wirklich ein Punkt wo ich sagen konnte: Ja mit der oder dem kann ich mich identifizieren. Den oder die mag ich. Sie waren mir alle gleichgültig. Inhalt: Der Inhalt. Ja der Inhalt. Was soll ich euch dazu sagen? Ohne euch zu verraten um was es geht? Ist der Inhalt logisch aufgebaut? Vielleicht. Warum vielleicht? Für einige ist er das. Für einige nicht. Für mich nicht. Ich habe keinen richtigen Sinn dahinter gefunden. Für mich war das alles ein durcheinander. Ich habe das Ganze als ein willkürliches Schreiben empfunden. Hauptsache irgendwie Verwirren ohne irgendeinen Sinn dahinter. Klar, es gab einen Anfang, es gab eine Handlung, es gab ein Ende. Aber es baute so unnatürlich unsinnig aufeinander auf. So langweilig. Es war keine Achterbahnfahrt. Es war nicht so, dass ich gesagt hätte: Wow was passiert jetzt? Dazu die gefühlt 1000 Sichtweisen. Was will ich mit so vielen? Leider taten die dem Buch so gar nicht gut. Fazit: Es ist jetzt zwei Tage her, seitdem ich das Buch beendet habe. Zwischendurch habe ich mich gefragt: Hast du zu lange gebraucht? Hast du viel zu viel Zeit verstreichen lassen zwischen den Leseabständen? Ist es deswegen so? Ich habe mir vorgenommen, dass Buch irgendwann zu rereaden. Bis dahin gebe ich dem Buch 1 Stern. Weil es mich einfach so gar nicht umhaut. Außerdem verstehe ich so üüüberhaupt nicht, warum einige sagen, dass man selbst am Ende nicht weiß, wer der Mörder ist ^^´´

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Das Cover allein war hier Schuld, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, denn der Klappentext kam diesmal gar nicht sooo gut bei mir an. Aber nachdem ich in ihrem vorherigen Buch neben der Story vor allem Paula Hawkins Schreibstil ungewöhlich, aber gut fand, hatte ich auch hier zunächst keine Zweifel. Schnell wird im Buch klar, dass nicht nur der Tod um Nel Abbott das große Thema ist, sondern so gut wie alle Bewohner in Beckford eine geheimnisvolle Vergangenheit haben. Und da kommen wir dann auch schon zum Problem. "Into the Water" besteht aus so vielen Charakteren, die uns alle ihre Geschichte erzählen wollen, sodass ich manchmal schon durcheinander gekommen bin und die Seiten auch nochmals gelesen habe, um nichts zu verpassen. Diese Geschichten sind nur leider meines Erachtens wenn überhaupt mäßig spannend, sodass ich das Lesen als mühsam empfunden habe. Der auch hier gute Schreibstil konnte meine Enttäuschung auch nicht lindern, sodass ich nach Pausieren und neuem Lesen einfach aufgegeben habe. Ich habe ca. die Hälfte des Buches gelesen, aber selbst wenn man den Eindruck hatte, dass es jetzt zu einer Aufklärung kommt, zog es sich nur erneut weiter hin. Niemand aus diesem Buch hat es geschafft, dass ich seine oder ihre Geschichte verfolgen wollte, sie wirken allesamt eher unsympathisch und anstrengend. Die Konsequenz daraus ist, dass ich das Buch abgebrochen habe und ich habe nicht den Eindruck, dass ich etwas verpasse.

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