Leserstimmen zu
Engelskalt

Samuel Bjørk

Ein Fall für Kommissar Munch (1)

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Paperback
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Die Geschichte: Ein Spaziergänger macht eine schreckliche Entdeckung: ein kleines Mädchen in einem seltsamen Kleid hängt tot an einem Baum, um ihren Hals trägt sie eine Botschaft, auf ihrem Rücken eine Schultasche. Was will der Mörder damit ausdrücken? Das müssen Kommissar Holger Munch und sein Team herausfinden … und das wird zu einer extrem schweren und obendrein gefährlichen Aufgabe. Die Hinweise deuten immer mehr auf einen persönlichen Bezug zu Holger hin, was die Sache noch verzwickter macht. Eine große Hilfe bei den Ermittlungen ist Mia Krüger: eine junge Polizistin mit bewegter Vergangenheit, die leider gerade eine schwere Phase durchmacht … Meine Meinung: Anfangs lernen wir die beiden Hauptermittler Holger Munch und vor allem seine (Ex-)Kollegin Mia Krüger näher kennen. Mia hat den Tod ihrer Zwillingsschwester niemals verkraftet und befindet sich gerade in einer sehr depressiven Phase. Doch Holger braucht sie, denn Mias Fähigkeiten könnten die entscheidenden Hinweise liefern in einem Fall, in dem es um zwei tote kleine Mädchen geht. Die beiden Ermittler waren mir gleich sympathisch, genau wie praktisch der ganze Rest des ungewöhnlichen Teams. Obgleich vor allem Mia und Holger auch einiges an privaten Problemen mit sich herumschleppen, wirken sie nie verbittert. Es macht einfach Spaß, sie und ihre Kollegen bei der Arbeit zu begleiten. Kluge, engagierte Leute, die sich immer aufeinander verlassen können. Keine Intrigen oder Sticheleien, naja, abgesehen natürlich vom Umgang mit einem unangenehmen Vorgesetzten. Die Ermittlungen wirken auch recht glaubwürdig, es ist alles prima nachvollziehbar und nicht übertrieben, wie es oft in Thrillern der Fall ist. An Spannung fehlt es trotzdem an keiner Stelle. Das liegt auch daran, dass man einige der involvierten Personen schnell ins Leserherz schließt und deshalb noch mehr mit ihnen mitfiebert. Durch den flüssig lesbaren und sehr lebendigen Schreibstil mit vielen Dialogen fliegen die Seiten nur so dahin. Die Story fesselt, einige Überraschungen und Wendungen sorgen zusätzlich für beste Unterhaltung. Mir hat der Auftakt zur neuen Reihe super gefallen und ich freue mich schon sehr auf Nachschub. Das Ende des Buches lässt noch einige Fragen offen. Nicht zum Fall an sich, denn der wurde stimmig aufgelöst, aber im Privatleben der Ermittler liegt noch einiges im Argen. Die Kombination zwischen Kriminalfall und Nebenschauplätzen ist dem Autor übrigens bestens gelungen, denn alles wirkt wie aus einem Guss, nichts erscheint überflüssig oder unpassend – einfach toll geschrieben! Fazit: Genialer Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Ein tolles Team, über das ich unbedingt noch mehr lesen will! Thrillerunterhaltung vom Feinsten: spannend, emotional und super durchdacht!

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Inhalt: Im Wald wird ein kleines Mädchen, welches schon fast puppenhaft als Schulmädchen gekleidet ist, tot aufgefunden. Um den Hals hängt dem Mädchen ein Schild mit der Aufschrift: Ich reise alleine. Auch weitere Kinder verschwinden ohne jede Spur. Der Ermittler Holger Munch steht vor einem großen Rätsel, welches er nicht alleine lösen kann. Zur Hilfe holt er sich eine Ermittlerin namens Mia Krüger, welcher Dinge auffallen, die andere oft übersehen. Eigentlich hatte sie sich auf eine Insel zurückgezogen um Selbstmord zu begehen, doch auf den Fotos des toten Mädchens entdeckt sie ein Detail, das auf einen Serienmörder hinweist. Somit beschließt sie mit am Fall zu arbeiten und gemeinsam probieren sie den Fall zu lösen. Es gibt in dem Buch aber auch noch weitere Handlungsstränge, wie beispielsweise eine seltsame Kirchengruppe im Wald, welche schon fast sektenartig wirkt. Meinung: Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert und war unglaublich spannend! Schon allein durch den tollen Schreibstil wurde man sofort gefesselt. Die Personen wirken sehr authentisch und man bekommt wirklich einen guten Gesamteindruck. Außerdem werden die Personen nach und nach eingeführt, so ist man an keiner Stelle überfordert und kann der Handlung gut folgen. Das Buch ist sehr komplex durch die vielen Handlungsstränge, die meiner Meinung nach aber nicht verwirrend sind, sondern das Buch einfach noch spannender machen. Am Ende fügen sich die Handlungsstränge auch zu etwas gemeinsamen, auch wenn dennoch Fragen offen bleiben. Ich wurde am Ende sehr überrascht, da das Ende sehr unerwartet kam und ich mit etwas ganz anderem gerechnet hätte. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Spannung garantiert!

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Ein wahrlich meisterhafter Thriller! Gelungene Story, toll entwickelte Charakter und soviel menschliche Abgründe - hier kann man das Buch einfach nicht zur Seite legen! Lesenswert für alle Thrillerfans!

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Super spannend!!!

Von: Taka

09.01.2016

Inhalt: Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: Ich reise allein. Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ... Cover: Das Cover sieht auf den ersten Blick sehr kalt und düster aus. Besonders gefällt mir, dass der Titel des Buches mit einer Art Nadelstichen designt wurde. Das gibt dem Cover den richtigen Effekt, um es kälter und düster aussehen zu lassen. Erster Satz: "Walter Henriksen saß am Frühstückstisch und versuchte verzweifelt, etwas von dem Frühstück hinunterzubringen, das seine Frau ihm aufgetischt hatte." Meine Meinung: Ein kleines Mädchen wird im Wald tot aufgefunden, aufgehängt an einem Springseil. Schon die ersten Handlungen im Buch lassen das Blut im Ader gefrieren, denn es passieren sehr schreckliche Dinge. Es gibt immer mehr tote Kinder, die aber vor ihrem Tot sehr schön zurechtgemacht wurden, und die Puppenkleider an haben. Der Ermittler Holger Munch geht diesem Grauen auf die Spur und es wird sehr spannend im Laufe der Ermittlungen. Mit an seiner Seite ist Mia Krüger, die an den Ermittlungen mit beteiligt ist. Als Leser fragt man sich ständig, wer nun der grausame Mörder ist. Und das bekommt der Autor wirklich sehr gut hin, den Leser zu fesseln und das bis zum Schluss der Geschichte. In der Handlung ist eine echt tolle Spannug drin. Fazit: Der Thriller von Samuel Bjork war sehr fesselnd. Der Autor fesselt den Leser von erstem Moment an. Den Thriller kann ich euch echt weiter empfehlen. Von mir bekommt die GEschichte 5***** von 5***** Sternen.

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Spannend

Von: Drakonia

28.12.2015

[REZENSION] Samuel Bjork - Engelskalt Verlag: Goldmann Verlag Format: Broschiert Erscheinungsdatum: 20. April 2015 Seiten: 544 Preis: 12,99 Klappentext: Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ... Meine Meinung zum Cover: Das Cover ist düster und mystisch gehalten. Man sieht eine Kirche im Hintergrund, einen verlassenen Ort. Der Titel ist aufgemacht, als seie er genäht. Im Namen des Autors und im Titel "stecken" noch die Nähnadeln. Anhand dieser Titelaufmachung, hat mich das Buch angesprochen. Meine Meinung zum Buch: Man steigt ziemlich schnell in das Geschehen ein. Ein Spaziergänger findet zufällig eine Mädchenleiche im Wald. Aufgeknüpft an einem Baum mit einem Springseil, zurecht gemacht wie eine Puppe. Man lernt im Lauf des Buches fast alle Ermitter genau kennen. Vorallem aber Holger Munch und Mia Krüger. Munch ist ein etwas älterer rauchender Ermitter, zudem Vater und Großvater. Mia hat ihre gesamte Familie verloren und möchte selber nicht mehr leben. Im gesamten Buch gibt es verschiedene Storylines. Es dreht sich um das tote Mädchen und um weitere Mädchen. Zudem um eine Sekte die im Wald lebt und um das Leben von Mia und Holger. Ich fand das Buch teilweise etwas langatmig. Grund dafür war, die ganzen verschiedenen Namen und Orte. Dennoch fand ich es spannend geschrieben. Man hatte mal den Eindruck, man weiß schon wer der Täter ist, dann plötzlich doch nicht. Zum Ende hin fand ich es sehr psyscho geschrieben, dennoch gut. Das Buch bekommt von vor 4,5 von 5 Büchern

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Ein 6-jähriges Mädchen wird im Wald tot aufgefunden. Aufgehängt an einem Springseil, mit einem Schulranzen auf dem Rücken. Es ist ein grausiger Fund und die Polizei rotiert. Holger Munch, der leitende Ermittler, macht sich auf den Weg auf eine Insel, wo er Mia Krüger dazu überreden will, bei den Ermittlungen dabeizusein. Mia hatte sich nach einem Vorfall während eines Einsatzes von der Polizeiarbeit zurückgezogen und hatte vor, sich umzubringen. Sie ist ein körperliches Wrack, sieht sich aber die Fotos an, die ihr Holger zeigt. Mia, die mehr sieht als andere, stellt anhand eines kleinen Zeichens fest, dass es noch weitere tote Kinder geben wird. Sie lässt Holger ziehen, ohne ihn bei seinen Ermittlungen helfen zu wollen. Als ihr später noch etwas zu dem Mädchen einfällt, verschiebt sie ihren geplanten Selbstmord und steigt doch bei den Ermittlungen mit ein. Bald gibt es ein weiteres totes Kind, ebenfalls wieder 6 Jahre alt und mit Schulranzen ausgestattet. Aber das ist noch nicht das Ende und die Polizisten ermitteln in alle Richtungen. Das erstaunliche ist, dass die Mädchen gewaschen und schön zurecht gemacht wurden. Sie haben Puppenkleider in ihrer Größe an und sind ansonsten unversehrt. Welcher Irre macht so etwas? ... Das war mal ein Thriller, der vor Spannung nur so strotzte. Aus dem anfänglichen einen toten Mädchen werden mehr. Die Polizei ermittelt bis zur Erschöpfung. Holger Munch, der leitende Ermittler, ein Kettenraucher wie er im Buche steht, ist geschieden und hat noch immer mit der Trennung zu tun. Zu seiner Tochter hat er ein gespanntes Verhältnis, aber seine Enkeltochter Marion liebt er abgöttisch. Marion befindet sich im gleichen Alter wie die toten Mädchen, so dass ihm diese Fälle besonders zu Herzen gehen. Holger hatte früher schon mit Mia Krüger zusammengearbeitet und schätzt ihre Herangehensweise an die einzelnen Fälle. So versucht er natürlich, sie zur Zusammenarbeit zu überzeugen. Als sie letztendlich einwilligt, sieht er eine große Stütze in ihr. Der Autor bringt anfänglich viele neue Protagonisten ins Spiel, die später nicht mehr auftauchen. Dabei handelt es sich um die Umstände, wie die Mädchen verschwinden. Es gelingt ihm mühelos, den Leser absolut in die Irre zu führen. Viele Ansätze, wer der Mörder / die Mörderin sein könnte, werden aufgezeigt, auf die ich mich als Leser jedesmal gestürzt hatte. Aber es findet ein Katz- und Mausspiel des Täters statt, das nicht nur die Polizei in Atem hält, sondern auch den Leser. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, ihn festzuhalten und den Atem anhalten zu lassen. Morde an Kindern sind immer schlimm, schon allein der Gedanke kann einen das Blut in den Adern gefrieren lassen. In diesem Buch gibt es mehr als ein totes Kind und das macht betroffen. Mia Krüger stellt Vermutungen an, dass diese Fälle im Zusammenhang stehen mit einem vor 6 Jahren entführten Säugling, der nie gefunden wurde. Die Zusammenhänge sind letztendlich so bizarr, dass ich im Leben nicht auf den Täter gekommen wäre. Bis zu dieser Erkenntnis musste ich viele Erzählebenen überwinden und einzelne private Verstrickungen miterleben, die im Nachhinein stimmig sind. Das Ganze ist am Ende rund, wobei ich das ein oder andere Mal gegrübelt habe, wo es denn hinführen würde. Das gesamte Ermittlerteam, allen voran Holger und Mia, sind effektiv bei der Arbeit und zeigen, was sie können. Sie gehen an ihre Grenzen, was sie ausgesprochen sympathisch macht. Die Spannung, die Samuel Bjørk gleich zu Beginn einsetzt, steigert sich stetig und zieht am Schluss noch einmal richtig an. Man ist nun nicht mehr in der Lage, das Buch wegzulegen, man muss es auslesen und wissen, wer der Täter ist und was die Gründe seiner Morde waren. Mich hat das Buch völlig überzeugt und ich empfehle es sehr gern weiter.

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Inhalt Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: Ich reise allein. Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird … Meine Meinung Dadurch, dass direkt am Anfang eins der Mädchen gefunden wurde, ist man direkt im Buch drin und es gibt keine lange Vorstellung der Figuren. Man bekommt ein gutes Bild von allen und die Beschreibungen sind nicht langweilig. Ich mag es, dass die Kapitel aus verschiedenen Sichten geschrieben sind, dadurch bekommt man von allen ein gutes Bild. Der Autor führt seine Leser sehr an der Nase herum. Immer wieder werden Puzzleteile zusammengefügt, wodurch der Leser einige Antworten bekommt, gleichzeitig kommen aber auch wieder neue Fragen dazu. Ab diesem Moment konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wollte wissen wie es weiter geht. Die Spannung steigt rasant. Immer mehr Puzzleteile fügen sich zusammen und man denkt, man wüsste, wer der Täter ist und wieso alles passiert ist, aber auch da liegt man falsch. Am Ende war es dann natürlich die Person, von der man es am wenigsten geglaubt hätte. Das Buch verliert nie die Spannung und auch wenn es manchmal ein bisschen verwirrend ist, versteht man am Ende alles. Fazit Ein sehr guter Thriller, der die Spannung nicht verliert. Ich kann ihn wirklich nur empfehlen. Von mir bekommt das Buch 5/5 Punkten.

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Ich muss ehrlich sagen, dass dieser Thriller mir wirklich unter die Haut ging und das passiert mir nicht allzu oft. Dieser Thriller hat alles: Spannung, Psychopathen, Wendungen über Wendungen, Verwirrungen und Ermittler, die authentisch genug sind. Was diesen Thriller ausmacht, sind die verschiedenen Personen, die darin Vorkommen und fast alle ihr eigenes Kapitel haben und dass das, was man denkt komplett falsch ist. Die Handlungsstränge sind so konzipiert, dass man gar nicht mehr weiß (abgesehen von den Hauptpersonen Holger Munch, Mia Krüger und den anderen Ermittlern) wer welche Rolle spielt und wer gestört genug ist, kleine Mädchen im Wald aufzuhängen. Absolut gelungen und ein wirklich perfides und bis ins letzte Detail Katz-und-Maus-Spiel. Würde ich jederzeit weiterempfehlen, weil allein schon der Klappentext Spannung pur verspricht und dieses versprechen absolut eingehalten wird. Und außerdem finde ich, solange man selbst noch im Dunkeln tappt wer der wahre Mörder ist und nicht schon nach 20 Seiten weiß, dann muss der Thriller gelesen werden. Ich hoffe, dass der gute auch noch weitere Bücher mit Munch und Krüger schreibt. P. S. Danke an den Goldmann Verlag für das Leseexemplar :))

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