Leserstimmen zu
Traumlieder

George R.R. Martin

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Eine gute Mischung

Von: Nimue

17.11.2016

„Traumlieder 1“ ist eine Sammlung von diversen früheren Werken eines meiner Lieblingsautoren, George R. R. Martin. Sie sind so vielseitig zusammengestellt, dass wirklich für jeden Sci-Fi- und Fantasy-Fan etwas dabei sein sollte. Doch wer etwas wie „Das Lied von Eis und Feuer“ erwartet, sollte wirklich bedenken, dass es sich hierbei um Kurzgeschichten handelt, die Martin zum Teil in seinen Anfängen als Autor in den 70er- und 80er-Jahren geschrieben und teils in Zeitschriften veröffentlicht hat – und das merkt man auch. Nicht jede strotzt vor Genialität, manche waren für mich lediglich durchschnittlich oder haben mich völlig kalt gelassen (wie z. B. „Die Festung“ oder „Ein Turm aus Asche“). Manche empfand ich als gruselig, düster und wirklich spannend, wie zum Beispiel „Die Ausfahrt nach San Breta“, in der ein Auto samt Familie dazu verdammt ist, denselben Unfall immer wieder zu durchleben. Auch „Die zweite Stufe der Einsamkeit“ nahm mich sehr gefangen und ist für mich definitiv eine der besseren Geschichten der Sammlung. Man erlebt des Leben eines Astronauten auf einer Raumstation durch seine Tagebucheinträge mit. Es wird zwar nur wenig über ihn selbst und seine Mission bekannt, allerdings erlebt man sehr bedrückend seine Erfahrungen mit der Einsamkeit und sein endloses Warten auf seine Ablösung. Das Ende bleibt offen und lässt viel Raum für Spekulationen. „Abschied für Lya“ hat mich ebenfalls total begeistert und fasziniert. Eine fremde Art, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, eine Verbindung mit einem Parasiten eingeht, der sie über Jahre hinweg langsam „auffrisst“ und zu guter Letzt „vereinigen“ sie sich völlig... Mit knapp 100 Seiten ist die Geschichte nicht nur die längste in diesem Band sondern auch eine, die mich traurig und ergriffen machte. „Das bleiche Kind mit dem Schwert“ war dann wieder eine dieser Geschichten, in die ich gar nicht rein kam. Ich wurde einfach überhaupt nicht warm damit, weder mit der Story noch mit den Charakteren. Es packte mich gar nicht und meine Gedanken schweiften sogar immer wieder ab. Die Sammlung enthält also eine gute Mischung aus sehr gutem bis durchschnittlichem Sci-Fi und Fantasy. Als Einstieg für einen Martin-Neuling würde ich es jedoch auf keinen Fall empfehlen, da es natürlich nicht an seine bekannteste Reihe heranreicht. Trotz dieser gemischten Gefühle hatte ich als eingefleischter Fan viel Freude beim Lesen. Nicht zuletzt wegen den sehr interessanten eingestreuten biografischen Kapiteln, die noch mal einen ganz anderen Einblick gewähren. vorzeig-bar.blogspot.de

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Enttäuscht

Von: Carmen

13.12.2015

Ich habe schon viel gutes über die Bücher von George R.R.Martin gehört. Sie seien voll von Magie der Worte und könnten einen Leser verzaubern. Doch was ich hier in den Händen hielt war alles andere. Ich habe es zu ende gelesen da ich hoffte es würde am Ende besser aber es blieb wie es der Anfang versprochen hat. Zähflüssig und ohne das mich die Geschichte auch nur in ihre Nähe lies ist sie an mir vorbeigegangen. Leider finde ich nicht die richtigen Worte um das zu beschreiben was ich empfinde. Enttäuschung vielleicht? Ich hatte mir von diesem großen Schriftsteller mehr erwartet. Wahrscheinlich ist es nur etwas für Leser die seine neusten Werke schon kennen. Für Neueinsteiger ist es nicht geeignet.

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Nur für Liebhaber von George R. R. Martin

Von: Morgenstern aus NRW

09.10.2015

Wer an biographischen Erzählungen und dem Werdegang Martins interessiert ist, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Wer die Arbeiten des Top-Autors allerdings aufgrund seiner neueren (Fantasy-) Werke verfolgt, wird enttäuscht sein.

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Das erste Buch der mittlerweile drei Bände umfassenden „Traumlieder“-Reihe setzt sich aus mehreren Kurzgeschichten des „A Song of Ice and Fire“-Autors George R. Martin zusammen. Hier erfährt der geneigte Leser, wie Martin als Kind mit dem Schreiben begann, denn der Autor berichtet von ersten Schreibversuchen im Kindergarten. Seine ersten Geschichten handeln von Monsterjägern; er verkaufte sie an Nachbarskinder. Martin outet sich als großer Comic-Fan und ist so seit Beginn seiner Karriere im Fantasy- aber auch Science Fiction-Genre beheimatet. Die meisten der Traumlieder-Geschichten spielen auf fremden Planeten oder in Fantasiewelten; da sie schon einige Jahre auf dem Buckel haben, wirken einige aus heutiger Sicht etwas befremdlich. Man merkt ihnen ihre Entstehungszeit, die 60er und 70er Jahre, an. Es finden sich auch historisch inspirierte Geschichten, z.B. „Die Festung“, eine Erzählung aus dem schwedisch-russischen Krieg um die Themen Intrigen, Gewalt und Verrat. Einige der Erzählungen hängen zusammen, doch die meisten können unabhängig voneinander gelesen werden. Traumlieder I ist eine fragmentarische Zusammenstellung der Geschichten mit ihrer jeweiligen Entstehungsgeschichte. Die Traumlieder-Geschichten sind kurzweilig; in ihnen tritt besonders deutlich Martins Begabung für Sci-Fi-Geschichten zutage. Allerdings sind viele der Geschichten sehr skurril und zusammen mit den sehr speziellen Entstehungsgeschichten nur absoluten Martin-Fans zu empfehlen. Auffallend sind die besonders ausführlichen Beschreibungen der Charaktere und ihre persönliche Entwicklung im Rahmen der Geschichte; hier lässt sich eine Parallele zu Martins Epos „A Song of Ice and Fire“ ziehen, in welcher er diese Detailverliebtheit vollends auslebt. Wer einen sanfteren Einstieg in das Martin-Universum jenseits von „A Song of Ice and Fire“ sucht und besonders Martins Science Fiction-Erzählungen kennenlernen möchte, ist mit dem Werk „Der Planetenwanderer“ besser beraten.

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gesammelte Kurzgeschichten

Von: kleeblatts buecherblog

15.08.2015

Schon lange vor „Das Lied von Eis und Feuer“ hat der Autor sich dem gewidmet, was er sehr gut kann: dem Schreiben. Hier vor allem von Kurzgeschichten. Dieser Band versammelt nun einige der besten Kurzgeschichten, die er geschrieben hat. Die meisten davon sogar ausgezeichnet mit Preisen. Der Autor hat – wie ich finde – einen schönen Sammelband geschaffen. Man findet darin nicht nur seine Kurzgeschichten, sondern auch eine kleine Autobiographie. Vor jeweils drei Geschichten erzählt er, wie er seine Liebe zum Schreiben fand, warum ihn gerade Comics so begeistern, wie sein Leben verlaufen ist und wie er dazu kam, die verschiedenen Geschichten überhaupt zu schreiben. Außerdem schildert er, wie schwer es war, die Geschichten an Zeitungen/Zeitschriften/Comics zu verkaufen, welche Umstände dazu führten, dass Geschichten einfach verschwanden und wie er dafür bezahlt wurde. Natürlich auch, was er mit dem schwer verdienten Geld gemacht hat. Meist wurde es in Comics umgesetzt oder auch mal für ein handgezeichnetes Cover „verschwendet“. Es war hochinteressant, Einblick in das Leben des Autors zu erhalten und die Hintergründe für sein Schaffen erklärt zu bekommen. Die Kurzgeschichten dazwischen sind eigentlich eher ein kleines Schmankerl. Von Science-fiction über Fantasy bis hin zu Horror ist fast alles vertreten. So begibt man sich in das Weltall, erlebt Abenteuer mit Dokor Weird (einem fantasylastigen Indiana Jones) oder führt Krieg. Die Geschichten sind total unterschiedlich, mal besser, mal schlechter. Die meisten sind Geschmackssache (mir lagen die Kriegsgeschichten nicht so, dafür war ich begeistert von „Der Held“. Hier möchte Kagen eigentlich nur dem Weltall entkommen und noch bis ans Ende seiner Tage friedlich auf der Erde leben. So stellt er einen Versetzungsantrag. Doch sein Vorgesetzter Grady versucht, ihn zu überreden, doch auf einen anderen Planeten zu wechseln und als Ausbilder zu arbeiten. Kagen allerdings bleibt bei seiner Entscheidung. Was genau dann passiert, müsst Ihr allerdings selbst lesen. Insgesamt erwartet einem ein gelungener Mix aus allem, für jeden ist etwas dabei und man bekommt zusätzlich den Einblick in das Leben eines genialen Autors. Ich freue mich auf die weiteren Bände mit Kurzgeschichten und weiteren Einblicken in Traumlieder II + III. Fazit: Die gesammelten Erzählungen von George R.R. Martin.

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George R. R. Martins Bandbreite an Geschichten ist enorm. Ich bin kein unbedingter Fan von Kurzgeschichten aber hiermit wurde ich überzeugt. Besonders die autobiographischen Details machen dieses Buch zu einem wahren Traum. Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum:13.10.2014 Verlag : Heyne Taschenbuch ISBN: 9783453316119 Flexibler Einband 500 Seiten Sprache: Deutsch Genre: Fantasy/Sci-Fi/Horror Art: 3 Bände - Kurzgeschichten Autor: George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thronesverfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico. Klappentext: Darauf haben Millionen Game Of Thrones-Fans gewartet Dass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy- Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen beiden Erzählbänden Traumlieder und Schwertlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern wird: Das Porträt eines Mannes, der allmählich dem Wahnsinn verfällt, oder das unheimliche Schicksal eines Autors, dessen Selbstbezogenheit ihm zum Verhängnis wird, sind nur zwei der Geschichten dieser einzigartigen Storysammlungen. Ob Werwölfe, Magier, das ganz normale Grauen nebenan oder das Weltall: George R. R. Martin versteht es, seine Leser zu fesseln wie kein anderer. Die beiden Erzählbände vereinen erstmals die wichtigsten seiner vielfach ausgezeichneten Kurzgeschichten. Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet - typisch wie bei jedem Buch des Autors werden Titel und Name hervorgehoben. Ansonsten überzeugt das Cover durch eine elegante Schlichtheit. Es drängt sich nicht auf hat aber ein gewisses Etwas! Schreibstil: Während man zu Beginn noch deutliche bis weniger deutliche Schwächen erkennen kann, sieht man spätestens ab Mitte des Werkes welches Talent in George R. R. Martin bereits in jungen Jahren steckte. Das Buch beinhaltet Geschichten aus seinen jüngsten Jahren bis hin zu den 80 Jahren, bevor im Jahre 1996 sein Fantasyepos "Das Lied von Eis und Feuer" erschien, der mittlerweile auf 7 Bände angelegt ist. Es ist sehr interessant die Entwicklungen des Autors so miterleben zu können und daher stört es mich auch keineswegs das gerade die Geschichten zu Beginn schwächer sind, vorausgesetzt man lässt das Alter außer Acht! Meinung: Lange vor seinem Durchbruck wurden diese Geschichten zu Papier gebracht und heute ist sein Name aus dem Fantasy und Science-Fiction Bereich der Buchhändler nicht mehr wegzudenken - der Erfolgsautor George R. R. Martin. Ich kannte bisher nur seine Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" und da ich ein bekennender Anhänger dieser Buchreihe bin auch auch die Serie liebe, musste ich dieses Buch einfach lesen. Ich war neugierig was mich in diesem Buch abseits von Westeros erwarten würde und ich war überrascht. George R. R. Martin ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren unserer Zeit und zählt somit zu den wahren Größen in der Autorenbranche in der ein Vorstoß keineswegs ein Zuckerschlecken ist. Besonders reizvoll an diesen Kurzgeschichten sind die autobiographischen Kommentare die dem Leser tiefe Einblicke in sein Leben bescheren. Schon als kleiner Junge hatte er seine liebe zu Comics entdeckt und Geschichten, welche in einem anderem Universum abseits von unserer alltäglichen Welt haben ihn fasziniert. Es dauerte nicht all zu lange als er sich selbst versuchte am Schreiben. Kurz gesagt das Buch überzeugt nicht nur mit Können sondern auch mit einem gewissen Charme, aber auch mit tiefsinnigen Zeilen, die einen zum Nachdenken anregen. Insgesamt ist das Buch, welche die Kurzgeschichten von George R. R. Martin bis in die 80er zusammenfasst, nicht nur für Fans dieses Autors ein Leckerbissen, sondern vielleicht auch eine Stütze oder besser gesagt eine Inspiration für junge Autoren die noch etwas in der Luft hängen was ihren Werdegang betrifft. Fazit: Traumlieder zeigt tiefe Einblicke in das Leben von Herrn Martin - Höhen und Tiefen - aber auch eine unglaubliche Bandbreite und Vielseitigkeit abseits des gewohnten Fantasygenre. Einige dieser Geschichten haben mich wirklich gefangen und zum Ende hin kann man schon erahnen welches Talent in ihm schlummert und so ist es auch kein Wunder das sein Fantasyepos "Das Lied von Eis und Feuer" ein Kassenschlager wird. Cover: 1 von 1 Sternen Schreibstil: 1 von 1 Sternen Thematik/Inhalt: 1 von 1 Sternen Protagonisten: 0,5 von 1 Sternen Gesamteindruck: 1 von 1 Sternen 4,5 Sterne von 5 möglichen

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Der Heyne Verlag präsentiert: Traumlieder von George R. R. Martin Kostenpunkt: 14,99 € https://www.youtube.com/watch?v=XpNNfFewzXM&feature=youtu.be Diese Rezension wurde gemeinsam mit der lieben Simone erstellt, die sich an einem Bücherprojekt für meinen Video-Blog "Lesen mit Freunden" beteiligt hat. Wir wünschen euch viel Spaß! Vor weg: Dies ist die allererste Kurzgeschichtensammlung, die wir je gemeinsam gelesen haben und dabei ist sie auch noch von einem unvergleichbaren Mann verfasst, der zu den größten Fantasy-Autor der Welt gehört und den man ohne Zögern mit Herrn Tolkien vergleichen kann. Vielen ist der Autor bestimmt durch die Bestsellerreihe "Games of Thrones" bekannt oder durch die gleichnamige TV-Serie. Wir haben unsererseits noch nie ein vollständiges Buch von ihm gelesen und sind durch die TV-Serie auf ihn aufmerksam geworden. Dafür von unserer Seite ein großes Danke! an die Macher :), denn ohne diese grandiose TV-Serie wären wir nie auf diesen Schriftsteller gestoßen. Durch den Anriss von "Games of Thrones" haben wir gemerkt, dass Mr. Martin ein sehr detailverliebter Autor ist. Davon ist in seinen ersten Werken jedoch noch nichts zu spüren. z. B. "Nur Kinder fürchten sich im Dunkeln" (die erste Kurzgeschichte im "Traumlieder") Zu dieser Zeit befand er sich allerdings auch im Studium und musste sich mit weitaus mehr auseinandersetzen, als nur seinen Schreibstil zu verbessern, denn zu dieser Zeit betrieb er die Schriftstellerei noch "nur" als Hobby. Damit merkt man aber auch eines: ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen (schlimm wär's ;) ) und so musste auch er klein anfangen. Mr. Martin ist es in diesem Buch gelungen, seine Entwicklungsgeschichte in kleineren biografischen Abschnitten mit seinen Fans zu teilen und dabei seine eigenen Erfahrungen und Hürden lebhaft und interessant darzustellen. Schnell merkt man, dass er sich nie wirklich auf ein Genre festlegen wollte und es wohl auch nie wird. So ist er den meisten zwar als Fantasy-Autor bekannt, früher hat er aber auch fesselnde Horror-Geschichten geschrieben und Sci-Fi nimmt auch heute noch einen großen Teil seines Lebens ein. Das Beste an seinen Geschichten sind seine Protagonisten, von denen er über die Jahrzehnte unzählige gesammelt hat und auch gern über die Klinge springen ließ. Man kann sich wunderbar in die Charaktere hineinfühlen, mit ihnen leiden und sich in sie verlieben. Mr. Martin würde es sogar gelingen, uns an eine Welt zu fesseln, in denen er Hunderte von Seiten nur damit ausfüllt, detailgetreu Umgebungen und Umstände zu beschreiben, ohne auch nur einen Protagonisten in Erscheinung treten zu lassen. Wem würden wir das Buch empfehlen? Allen Fans von Mr. Martin, da es uns so einiges über sein früheres Leben berichtet und zeigt wie schwer der Weg doch war, bis er von seinen Werken leben konnte und wie viele seiner Geschichten auch spurlos verschwunden sind.

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Zum Cover: Ich finde das Cover sehr schön, jedoch mag ich den Aufkleber "Vom GoT Bestseller-Autor" nicht. Solche Aufkleber machen für mich das Cover kaputt. Aber na ja, der Hintergrund ist echt schön. Ich mag dunkelblau und dieses verwaschene "mal heller mal dunkler" gibt dem Buch einen flauschigen Anblick. Zum Inhalt: In diesem Buch befinden sich viele verschiedene Kurzgeschichten aus George R. R. Martins Anfangszeit. Die meisten Geschichten kommen aus dem Science-Fiction Bereich, werden zwischendurch jedoch von anderen Erzählungen unterbrochen. Nach Erscheinungsdatum sortiert, erzählt der Autor vor jedem Kapitel etwas über die Entstehung, den Veröffentlichungsprozess oder seine Erfahrungen aus dem Studium. Meine Meinung: Bis auf Wild Cards, welches nicht wirklich von ihm verfasst wurde, hatte ich bisher keine literarischen Berührungspunkte mit George R. R. Martin gehabt. Aus diesem Grund und aus der Neugier was der Autor noch so alles neben Game of Thrones schreibt, hab ich mich dazu entschlossen das Buch in mein Regal einziehen zu lassen. Wie viele von euch wissen, ist mein Regal ziemlich Fantasy-lastig und Science-Fiction ist auch eher nicht mein Genre, trotzdem hab ich die verschiedenen Geschichten gerne und ziemlich zügig gelesen. Denn durch die, zu Beginn, kurzen Texte ist es mir leichter gefallen, Geschichten die mir nicht lagen, zu lesen. Wie bereits erwähnt, wird vor jedem Kapitel von George Martin selbst erklärt wie es zu den Geschichten kam. Durch diese Erläuterungen und die Einblicke in sein Leben, konnte man den kleinen George, der seine Geschichten für ein Paar Dollar an die Nachbarschaft verkaufte, auf seinem Weg zum ausgezeichneten Autor verfolgen. Die Rückschläge, die Verluste mancher Geschichten, aber auch die Highlights, die Erfolge und Triumphe des Autors haben ihn für mich in ein völlig neues Licht gerückt. Es hat mir gezeigt, dass der Erfolg den er heute hat, nicht auf einmal auf ihn zu geflogen kam, sondern dass auch er für diesen kämpfen musste. Und das hat er mit einer unheimlichen Hartnäckigkeit getan. Neben den (überwiegenden) Sci-Fi Geschichten, finden sich auch andere, was mir das Lesen noch weiter erleichterte. Ausserdem wurde mir dadurch der unheimlich facettenreiche Schreibstil des Autors nur noch bewusster. Verschiedene Perspektiven, Settings und Problemstellungen wurden von dem Autor so genial wiedergegeben, dass es fast schon gruselig ist. Die Wandelbarkeit des Schreibstils hat mich wirklich sehr beeindruckt. Fazit: Das Buch ist einzigartig. Auch wenn ich kein Fan des Genres bin und wahrscheinlich auch nie werde, war es toll zu lesen und hat mir in vielen Fällen Denkanstösse gegeben.

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