Leserstimmen zu
Sunset Beach - Liebe einen Sommer lang

Kira Licht

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Abbys Leben könnte eigentlich kaum besser laufen: Ihre Eltern haben eine Filmfirma und sind damit auch erfolgreich, sie gehört zu einem tollen Freundeskreis und hat einen glatten Einserdurchschnitt. Doch als Leo, ein Junge mit knallblauen Augen, neu an die Schule kommt, wird ihr ruhiges Leben ganz schön durcheinander gewirbelt. Nicht nur, dass sie wegen ihm am ersten Tag zu spät kommt und zweimal zur Direktorin zitiert wird, sie muss bei einem für die Abschlussnote relevantem Schulprojekt ausgerechnet mit diesem Chaoten zusammenarbeiten. Doch auch wenn sie Leo eigentlich nicht leiden kann, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf und die beiden kommen sich immer näher… Mir hat das Buch gut gefallen. Ich bin am Anfang gut in die Geschichte reingekommen, und auch bis zum Ende drin geblieben. Die Protagonist*innen waren mir durchaus sympathisch, auch wenn sie aus meiner Sicht durch und durch klischeehaft und ein bisschen zu perfekt waren. Abby ist wunderschön, eine blonde Südstaatenschönheit mit Superbody, schlagfertigem Humor, vielseitig und sehr mädchenhaft. Leo ist extrem gutaussehend, neckend, geheimnisvoll, sexy, witzig und charmant. Außerdem gibt es viele (ebenfalls etwas klischeehafte) Nebencharaktere. Zum Beispiel Abbys lebensfrohe Freundin Silver, der eifersüchtige Tucker, Leos sensible Schwester Allegra und Abbys Chaoseltern. Sie peppen die Geschichte ein bisschen auf. Durch die wechselnde Ich-Perspektive konnte man hautnah miterleben, wie Abby und Leo sich fühlen und wie sich die zarte Verliebtheit zwischen ihnen entwickelt. Das fand ich sehr nett. Zwischendurch war ich aber auch echt sauer auf Abby, weil sie sich sehr häufig so zickig und theatralisch aufgeführt hat. Obwohl ich ein Fan von Happyends bin, ging mir die Versöhnung dann aber doch ein bisschen zu schnell. Kira Licht hat einen flüssigen, locker-luftigen, humorvollen Schreibstil. Während des Lesen musste ich oft über den verbalen Schlagabtausch zwischen Abby & Leo schmunzeln. Außerdem beschreibt die Autorin die Landschaften sehr gut. Das Flair der Stadt mit ihren Luxusvierteln wie Montecito und ihren strahlenden Künstlerpromenaden mit spanisch-mexikanischem Touch, kam super rüber. Ich konnte mir alles gut vorstellen, die Schauplätze wirkten sehr lebendig. Es geht in dem Buch auch um ernstere Themen wie Angst, Tod, Depression, Druck, Trauer, Verantwortung und Essstörungen. Insgesamt überwiegen aber positive Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie. „Sunset Beach“ ist kein tiefgründiges Buch, aber eine nette und kurzweilige Lektüre an Strand oder Pool – spritzig, erfrischend & humorvoll…!

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Was für ein schönes Buch. Das Buch fing nicht mit einem großen Knall oder mit besonders viel Spannung an, doch die Autorin gibt genügend Anreize dennoch weiter zu lesen und bald darauf, nimmt die Story an fahrt auf. Der Einstig ist mir wegen der witzigen Anfagsszene gut gelungen, Kira Licht behält diesen Humor auch weiterhin bei. Als Leser steigen wir direkt in Abbys Leben am Ende der Sommerferien ein, bekommen einen gute Einblicke in ihren Charakter und in die Welt in der sie lebt. Sie ist von der Art sehr witzig, intelligent, ehrgeizig und vor allem stur. Was auch zu starken und unterhaltsamen Dialogen zwischen ihr und unserem Protagonisten Leo führt, die mich immer wieder zum lachen gebracht haben. Leo finde ich am Anfang etwas schwierig und konnte nicht so richtig Einschätzen was ich von ihm halten sollte. Doch nach dem uns die Autorin mittels Kapitel aus seiner Sicht Eindrücke in sein Leben gewährte, fing ich an Leo toll zu finden. Zwar ist er eine Art großmäuliger Ego, doch er hat eine echt tolle Seite, besonders wenn es um seine Schwester geht, war er richtig zum Anbeißen. Im Grunde war mir klar, worauf es in dieser Geschichte hinaus läuft und auch der Handlungsverlauf war vorhersehbar, doch das war nicht weiter schlimm, da die Story interessant und Kiras Schreibstil einfach toll war. Auch wurde mir an einigen Stellen das Herz aus der Brust gerissen. Das Kira Licht schreiben kann, weiß ich schon seit ihrem wundervollen Fantasy Roman "Gold&Schatten" und auch hier war ihr Schreibstil locker, flüssig zu lesen, keine Stolpersteine im Satzbau und oft richtig witzig. Als Leser*inn wird man wunderbar verwöhnt von ihrer tollen Art zu schreiben. Das Cover ist recht ansprechend, passt zum Inhalt, ist aber nicht der große Knaller. "Sunset Beach" ist die perfekte Sommerlektüre, unterhaltsam, fantastisch Geschrieben, tolle Charaktere. Das Buch bekommt 5 von 5 Sternen. XOXO eure Leini

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Sunset Beach

Von: Lovin Books

12.06.2019

Nachdem ich Kira Licht’s Debüt wirklich toll fand, musste ich “Sunset Beach” einfach lesen. Ich habe mich auch wirklich riesig drauf gefreut und den Einstieg fand ich wieder total toll. Ich mochte Abby sofort, obwohl sie eigentlich so eine typische California Beauty ist. Aber sie ist eben sympathisch und liebenswürdig dabei. Die erste Begegnung mit Leo war auch echt witzig und ich konnte ihren Ärger so gut verstehen. Ich habe mich selber über soviel Dreistigkeit aufgeregt. Allerdings muss ich sagen, dass sie die beiden dann sehr rasch näher kommen und dafür, dass sie ihn vorher so blöd fand, lässt sie sich echt leicht bekehren. Dazu kommt, dass mir die Lesefreude etwas durch die vielen Grammatikfehler genommen wurde. Eigentlich achte ich auf sowas nicht sonderlich und lasse es meist auch nicht in eine Bewertung einfliessen. Allerdings sind hier wirklich viele Rechtschreibfehler und Sprünge in den Zeiten und meiner Meinung nach war das echt zuviel des Guten. Zumal das Buch bei einem großen Jugendbuchverlag erschienen ist und das Korrektorat diese Fehler hätte finden müssen. Für mich war es dadurch manchmal leider etwas anstrengend, weil ich leicht genervt davon war. Die Story hat mich dann auch nicht so vom Hocker gehauen. Es war für mich etwas in die Länge gezogen und es gab einige Stellen, die mich schlichtweg gelangweilt haben. Soviele alltägliche Szenen, die mich nicht interessierten und die ich dann eher überflogen habe. Dennoch mag ich Kira Licht’s lockeren und witzigen Schreibstil. Sie hat auch einige Höhen in ihrer Geschichte und ich fand es stellenweise wirklich gut und lustig. Sunset Beach konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Die vielen Rechtschreibfehler und Zeitensprünge haben mich echt genervt. So etwas sollte bei einem großen Jugendbuchverlag eigentlich nicht passieren. Die Story ist ganz nett, aber irgendwie auch nichts besonderes. Stellenweise habe ich mich echt gelangweilt… 3 von 5 Punkten

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Meine Meinung In „Sunset Beach - Liebe einen Sommer lang“ geht es um Abby, die ein wohl geordnetes leben hat mit Aushilfsjobs und mit Freunden verabreden. Als Leo neu in ihrer Schule kommt, bringt der verschlossene Junge sie völlig aus dem Konzept, weil beide ständig aneinander geraten. Als beide zusammen an einem Projekt arbeiten soll scheint Leo ganz anders zu sein. Abby hat einen geordnetes leben und es besteht aus Schule, Freunden und aushelfen in der Filmproduktionsfirma ihrer Eltern. Sie steht vor ihrem letzten Schuljahr und muss sich Gedanken über ihre Zukunft machen. Leo ist neu an Abbys Schule, weil seine Mutter neu geheiratet hat und dieser eine große Villa hat. Er will dieses letzte Schuljahr so schnell es geht hinter sich bringen... Der Schreibstil ist angenehm flüssig wird im Wechsel aus der Perspektive von Leo und Abby erzählt. Der Leser kann so beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle während der Handlung. Die Nebenfiguren wie, die Clique von Abby wie Silver sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit. Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Abby gezogen. Sie und Leo sind beide sehr verschieden, aber das Schicksal führt beide trotzdem zusammen. Das Cover sieht einfach genial aus und macht direkt Lust in die Geschichte zu starten. Fazit Eine besondere Jugendbuch Geschichte in einer schönen Kulisse.

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Rezension: Sunset Beach ~ Liebe einen Sommer lang • Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist in einem hellen Orange gehalten und zeigt in den Spiegelungen der Sonnenbrille Palmen eines Strandes. Es ist spiegelt für mich das Gefühl des Buches wieder und sprüht Sommergefühle aus. Auch wenn es nicht besonders spektakulär ist, finde ich wirklich sehr schön! 5/5 ⭐️ • Worum geht es eigentlich? Das wohlgeordnete Leben der 17-jährigen Abby, bestehend aus Schule, Freunden und kleineren Aushilfsjobs in der Filmproduktionsfirma ihrer Eltern, gerät aus dem Gleichgewicht, als der verschlossene Leo neu an ihre Highschool kommt. Ständig bringt er sie auf die Palme und seine leuchtend blauen Augen gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Als die beiden ein gemeinsames Schulprojekt aufgebrummt bekommen, überrascht Leo Abby auf ganzer Linie ... • Klingt nach einer Klischee Romanze? Mag sein, aber dem ist nicht so. Die Geschichte ist wunderschön, traurig aber auch witzig und spannend. Die Charaktere, vor allem Abby haben es mit angetan. Sie ist witzig und sympathisch, denn welche 16 Jährige will bitte Anthropologie studieren? Aber auch Leo, der am Anfang eher unsympathisch wirkt, wird mit jeder neuen Seite sympathischer. Man erfährt, wieso er am Anfang so ein „Arsch“ ist und was ihn und seine Zwillingsschwester so leiden lässt. Mit viel Witz und Charm kommen sich die beiden Näher und entfernen sich doch manchmal auch wieder von einander. Ob am Ende alles gut wird? Aber auch das komplette Setting der Geschichte ist ein Traum. Die Spannung bleibt durch weg bestehen und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Die Worte lasen sich so leicht und flüssig, denn „Sunset Beach“, ist alles, aber keine Klischee Romanze! 5/5 ⭐️ • Der Schreibstil ist toll. Er ist modern und passt zu den handelnden Figuren und wirkt dennoch nicht aufgesetzt oder unnatürlich. Das Buch liest sich sehr locker und flüssig, es hat mir in der Tat wirklich zugesagt! Auch hier 5/5 ⭐️ • Zusammenfassend kann ich sagen, das mir das Buch gut gefallen hat. Es ist eine schöne Geschichte mit Witz, Humor aber auch tiefgründigen Problemen des Erwachsen werden. Es geht um Verluste und Wünsche und zwei Herzen. 5/5 ⭐️

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Seit ihrem fantastischen Erstlingsroman "Gold und Schatten" habe ich ein Auge auf Kira Licht geworfen und bei ihrem neuen Jugendbuch gleich zugeschlagen. Dass ich dieses Buch gestern in einem Rutsch durchgelesen habe, lag nicht nur daran dass es perfekt zu den hochsommerlichen Temperaturen bei uns gepasst hat sondern vor allem an dem hohen Suchtfaktor und der locker und luftigen Erzählweise. Von mir gibt es einen ganz klaren Daumen nach oben! Das Cover ist leider nichts wirklich Besonderes, passt aber sehr gut zum Thema. Zusehen ist ein Gesicht in Nahaufnahme, in dessen Sonnenbrille sich Palmen spiegeln. Der warme, orangene Grundton, der klare, weiße Titel und die verschnörkelte Schrift passen dabei gut ins Bild. Wenn ich dieses Cover ansehe, denke ich an Sommer, Sonne und Strand - die perfekte Grundvoraussetzung um ins heiße Kalifornien zu entführen und zum Träumen zu bringen. Erster Satz: "Ich komme ja schon!" Mit diesem Satz steigen wir ein in das Leben von Abby Banks, das eigentlich kaum besser laufen könnte. Sie lebt im reichen Santa Barbara, ist die Tochter zweier Werbefilmproduzenten, gehört zu einem tollen Freundeskreis und hat ihr ganzes Leben vor sich, das sie mit ihren ehrgeizigen Plänen füllen kann. Jetzt gilt es nur noch das letzte Jahr Highschool erfolgreich hinter sich zu bringen und ihren Einserschnitt abzusahnen. Doch als sie ein entscheidendes Schulprojekt ausgerechnet mit dem eingebildeten Neuen Leo als Projektpartner angehen soll, scheint ihre sichere Note in Gefahr. Denn nicht nur dass er am ersten Schultag fast ihre beste Freundin umgefahren hat und ihren Parkplatz weggeschnappt hat, sie wurde auch schon zweimal wegen ihm zur Direktorin zitiert. Doch auch wenn sie ihn eigentlich nicht leiden kann, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf und die beiden kommen sich immer näher. "Spinner...", höre ich Silver neben mir murmeln. Doch ich reagiere nicht. Er ist frech. Er provoziert mich. Er flirtet mit mir. Eindeutig. Ich seufze leise, während mein Herz noch immer flattert wie ein aufgeschreckter Vogel. Ich glaube, das hier könnte kompliziert werden." Auch wenn definitiv von Anfang an klar ist, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, bleibt es bis zur letzten Seite spannend. Kira Licht erfindet das Genre YA nicht gerade neu aber ihre amüsante und mitreißende Erzählung, in die sie durch Geheimnisse, die Verstrickungen an einer amerikanischen High-School und "Sommer, Sonne, Kaktus"-Feeling aufpeppt, entwickelt durchaus Suchtpotential. Mit viel Schwung und Enthusiasmus proträtiert sie das offene, erwartungsvolle Gefühl der Jugendlichen in ihrem Abschlussjahr, das von Aufbruch, Träumen, Lebensplanung und Konflikten geprägt ist. Dabei fließen auch immer wieder ernstere Nuancen wie Verlust, Trauer, Verantwortung, Depression und Druck durch die Eltern mit ein. Insgesamt überwiegen aber positive Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie. Als sie dann noch ein Ass aus dem Ärmel zieht und Hundebabys ins Spiel bringt, war ich endgültig verloren ;-) "Bei dem Gedanken an Leo kribbelt es in meinem Bauch. Irgendetwas dreht zarte Pirouetten, wirbelt in mir umher mit klitzekleinen Schwingen. Es ist ein süßes, berauschendes, Gefühl. Es lässt mich versonnen lächeln. Mich federleicht werden. Mir wird schwindelig, als ich das Gefühl erkenne: Es ist die Vorfreude, ihn wiederzusehen. Hilfe!" Das Setting in Santa Barbara ist dabei auch spannend gewählt. Surfen, Strandpartys, Sonnenuntergänge und kurze Kleider halten die Stimmung gut während die Protagonisten für ihr Schulprojekt "Playground Scout" die Stadt erkunden, um geeignete Plätze für Spielplätze zu finden. Das Flair der Stadt mit ihren Luxusvierteln wie Montecito und ihren strahlenden Künstlerpromenaden mitt spanisch-mexikanischem Touch, kam dabei super rüber. Dazu beigetragen, dass das Setting lebendig wird hat natürlich auch Kira Lichts spritziger, erfrischend humorvoller und lockerer Schreibstil. Sie zieht ihre Geschichte rasant auf und sorgt durch schlagfertige Dialoge, kreative Ideen, skurrile Begegnungen und leise Romantik dafür, dass es während der 512 Seiten niemals langweilig wird. Durch ihren einmaligen Humor, der mich ein wenig an Jennifer L. Armentrout in ihren besten Jahren erinnert hat, bringt sie immer wieder ein wenig Schwung in die Geschichte und hat mich ein ums andere Mal zum Lachen gebracht. "Was hat sie, dass du wegen ihr alles durcheinanderwirfst?" Ich springe in meinen Wagen und lasse den Motor an. Auf dem Hof sind noch die Reifenspuren von Bambis Wagen sichtbar. Alles in mir verkrampft sich schmerzhaft. Der Gedanke, dass ich sie verloren habe, greift nach meinem Herz wie eine Klaue aus Stacheldraht. "Leo?" "Ja?" "Was hat sie?" Ich muss schwer schlucken. "Alles, Ches." Brutal gebe ich Gas. "Alles." Auch die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die netten Nebenprotagonisten wie Abbys lebensfrohe Freundin Silver, der eifersüchtige Tucker, Leos sensible Schwester Allegra oder Abbys Chaoseltern machen die Geschichte ein bisschen bunter. Abby ist mir ein bisschen zu perfekt als blonde Südstaatenschönheit mit Superbody, schlagfertigem Humor, vielseitigen Interessen, eiskalter Cleverness und herzlichem Mitgefühl. Dennoch fand ich sie sehr sympathisch und vor allem ihre ungewöhnliche Obsession mit forensischer Anthropologie und ihrer Lieblingsserie "Bones" hat sie besonders gemacht. Auch Leo muss man einfach mögen wenn er Abby konsequent "Bambi" nennt, sich rührend um seine Schwester kümmert und seinen Frust im Schwimmbad ablässt. Durch die wechselnde Ich-Perspektive kann man sehr bald verstehen, wie er sich fühlt. Einen wirklichen Draht zu ihm habe ich aber leider nicht aufbauen können. Auch die obligatorische Prä-Happy-End-Problematik und die schnelle Versöhnung nach riesigem Drama konnten mich nicht wirklich überzeugen. Ansonsten konnte Kira Licht trotz des genretypischen Aufbaus mit viel Einfallsreichtum und Kreativität wieder ein ganz besonderes Lesegefühl hervorrufen. Fazit: Diese Geschichte kommt mit "Sommer, Sonne, Kaktus"-Feeling, schlagfertigen Dialoge, kreativen Ideen und leiser Romantik daher und entwickelt einen hohen Suchtfaktor. Spritzig, erfrischend, humorvoll - trotz typischer Genre-Klischees lesenswert!

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Meinung Dieses Buch war definitiv mehr als "nur" eine Liebesgeschichte. Die Geschichte war viel komplexer und gar nicht einfach oder leicht. Die Autorin Kira Licht konnte mich wirklich faszinieren und zog mich in den Bann ihrer wunderbaren neuen Geschichte. Da ich bereits ein Buch von der lieben Autorin Kira Licht gelesen habe, wusste ich schon im Vorfeld, dass ich auch ihr nächstes lesen möchte und einfach lesen muss. Mich hatte es so begeistert und auch "Sunset Beach" konnte mich vollkommen überzeugen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Es passt perfekt zum Frühling und natürlich dem anstehenden Sommer, den ich kaum noch erwarten kann. Es lud definitiv zum Träumen ein und ich konnte mich direkt auf das Buch einlassen. Es brachte nämlich schon den gewissen Flair rüber, den man für die Geschichte braucht. Der Schreibstil war wieder einmal und wie ich ihn sowieso bereits erwartete einfach nur grandios und perfekt. Kira Licht besitzt eine unglaublich schöne und leichte Art zu schreiben und ich fing direkt an zu träumen. Zudem liebte ich den Wechsel der Perspektiven. Denn diese wechselten stets zwischen Leo und Abby, sodass ich die beiden noch besser verstehen und kennenlernen konnte. Und ich kann euch sagen, dass es sich bei diesem Buch nicht einfach nur um eine Liebesgeschichte handelt. Denn die Geschichte ist viel komplexer und so viele andere Themen spielen eine Rolle. So hat Leo ein Probelm mit seiner Mutter und seinem Stiefvater. Er und seine Schwester Alegra haben es nicht gerade leicht nach dem Tod ihres Vaters. Zudem wird das schwere Thema Essstörung angeschnitten. Diese Mischung aus den verschiedensten Ereignissen fand ich genau richtig. Diese brachten noch mehr Spannung in die Geschichte und machten sie so zu einer ganz einzigartigen. Ich wollte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Am liebsten hätte ich in der Sonne gesessen und sie beim Lesen gespürt, da dieser Augenblick so gut gepasst hätte. Doch auch so konnte ich mich nicht mehr von den Seiten losreißen. Die Protagonistin Abby, die von Leo auch gern Bambi genannt wird, liebte ich von der ersten Seite an. Sie zog mich magisch an und besaß etwas Geheimnisvolles. Eigentlich war sie die perfekte Protagonistin und eine perfekte junge Frau. Wunderschönes Aussehen, wahnsinnig interessante Hobbys und ein super kluges Köpfchen. Doch diese Perfektion war nicht zu aufdringlich. Sie viel sogar fast gar nicht auf. Kira Licht hat es hier geschafft, genau das richtige Verhältnis, genau das richtige Maß zu treffen und sie nicht überheblich oder eingebildet wirken zu lassen. Denn das war sie ganz und gar nicht. Doch auch Leo gefiel mir wahnsinnig gut. Er schlägt sich mit seinen ganz eigenen Problemen herum und macht sich viele Gedanken und Sorgen. Auch hat er seit seinem Schulbeginn nur Augen für Abby. Das Ende war wie erwartet zauberhaft und wunderschön, so, wie ich es mir erhofft und gewünscht habe. Fazit Die Autorin Kira Licht konnte mich einmal mehr überraschen und wirklich begeistern. Sie zählt mittlerweile zu meinen liebsten Autorinnen und ich liebe ihre Bücher. Auch ihr neues Buch "Sunset Beach" zog mich direkt in seinen Bann und ließ mich nicht mehr los. Ich bin wirklich fasziniert und freue mich auf alle weiteren wundervollen Bücher von ihr.

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Sunset Beach Das wohlgeordnete Leben der 17-jährigen Abby, bestehend aus Schule, Freunden und kleineren Aushilfsjobs in der Filmproduktionsfirma ihrer Eltern, gerät aus dem Gleichgewicht, als der verschlossene Leo neu an ihre Highschool kommt. Ständig bringt er sie auf die Palme und seine leuchtend blauen Augen gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Als die beiden ein gemeinsames Schulprojekt aufgebrummt bekommen, überrascht Leo Abby auf ganzer Linie ... Wenn man sich das Cover anguckt,den Titel und den Klappentext liest, erwartet man als Leser eine schöne leichte Sommerlektüre. Doch schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass das definitiv nicht alles ist... Leo und Abbys Geschichte besteht aus so viel mehr, als nur ein Sommerflirt zu sein. Die beiden Hauptcharaktere sind so unglaublich authentisch dargestellt. Die Geschichte beinhaltet so viel Tiefgang und super emotionale Passagen. An eine Lesepause war für mich nicht zu denken...man wurde quasi gezwungen dran zu bleiben - das ging nicht anders! Auch die Nebenfiguren sind toll ausgearbeitet und sehr sympathisch. Im Lauf der Story gibt es einige Höhen, aber auch immer wieder Tiefen, die man als Leser miterleben darf. Ich habe viel geschmunzelt und gelacht, ebenso hin und wieder ein Tränchen rollen lassen. Von purer Glückseligkeit bis hin zur absoluten Wut war alles dabei. Sehr viel dazu beigetragen hat auch der Schreibstil von Kira Licht. Dieser hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Man fliegt einfach richtig schnell durch die Seiten. Alles ist anschaulich beschrieben,sodass man mittendrin ist,statt nur dabei. Das Buch wird abwechselnd aus beiden Sichtweisen der Protagonisten erzählt. So fiel es mir besonders leicht sowohl Abbys,als auch Leos Gedanken- und Gefühlswelt zu verstehen. Beide tragen einen "voll gepackten Rucksack" mit sich, der zum Beispiel Verlustängste und elterlichen Druck beinhaltet. Kira Licht hat außerdem die Fähigkeit, genau an den richtigen Stellen, Spannung oder Gefühle einzubauen. In einem Moment war ich traurig, im nächsten wurde ein Geheimnis gelüftet und schon wurde mal wieder in ein Weit voll Gefühle geschmissen. Das führte bei mir dazu, das es für mich,in diesem Buch, zu keinem langen Moment kam. Liebe Kira, du hast mich mit deinem Buch voll abgeholt. Ich liebe Abby und Leo und wäre nun sehr gespannt, was das Leben für die beiden noch bereit hält. Ich danke dir für diesen tollen Roman. Mach weiter so und ich wünsche mir von dir noch viele tolle Bücher. Danke.

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