Leserstimmen zu
Ein Traum am Kaminfeuer

Abby Clements

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Inhalt: Amelia und Jack sind ein glückliches, verheiratetes Paar. Nun steht Amelias 30. Geburtstag an und sie erinnert sich daran mit ihrer Freundin Carly einmal eine Liste erstellt zu haben, was sie alles noch vor diesem Datum schaffen möchte. Unter anderem wollte sie in einem gemütlichen Cottage auf dem Land wohnen. Ihre derzeitige Londoner Wohnung ist jedoch das genaue Gegenteil. Jack kann sich nicht so richtig mit der Idee anfreunden, aber als sie sich ein wirklich hübsches Cottage in Kent anschauen, ist auch er Feuer und Flamme. Das Cottage ist geräumig, top in Schuss und hat einen wunderschönen Garten. Zudem ist es nicht zu weit nach London und auch ihre Mutter wohnt etwas näher dran. Als sie den Zuschlag vom Eigentümer erhalten ist ihr Glück perfekt. Bis sie einen herben Tiefschlag in der Schule erhält. Die Stelle für die Leitung der Englisch-Abteilung hätte ganz klar an Amelia gehen müssen, doch der Direktor befindet, dass frisches Blut an die Schule muss. Und so hat Amelia nicht nur keine Chance einen besseren Job zu erhalten, sie muss sich auch noch von einigen Klassen trennen, die zukünftig der neue Leiter übernehmen soll. In Amelias Kopf brennt eine Sicherung durch und sie kündigt. Leider war diese Kurzschlussreaktion nicht gut durchdacht, denn ohne eine Anstellung wird ihnen der Kredit bei der Bank nicht genehmigt und sie müssen sich von ihrem Traumcottage in Kent verabschieden. Dumm nur, dass sie ihre Wohnung bereits gekündigt und an Nachmieter gegeben haben. Also sitzen sie in ein paar Monaten ohne Dach über dem Kopf da. Nun ist guter Rat teuer. Ein weiteres Cottage erregt die Aufmerksamkeit des Paares und als es zum Besichtigungstermin geht, liegt Amelia mit einer Grippe flach. Jack macht Fotos des kleinen hübschen Häuschens und ist ganz begeistert. Als sie sich das Cottage zwei Wochen später anschauen möchte, lässt sie die Besitzerin nicht rein. Von außen hat es zwar Ähnlichkeit mit ihrem Traumhäuschen, aber ansonsten ist der Garten verwildert und der Lack irgendwie ab. Amelia hat ein ungutes Gefühl, trotzdem unterschreiben sie und Jack den Vertrag. Immerhin ist es 100.000 Pfund günstiger und liegt somit im Budget der beiden. Schon bald wird Amelia jedoch jäh auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Das Cottage ist stark renovierungsbedürftig, der Garten muss anständig gestutzt werden und die Sachen der alten Dame stehen bei ihrem Einzug noch immer im Häuschen rum. Amelia ist fix und fertig. Was haben sie sich nur dabei gedacht? In den kommenden Wochen versucht sie das beste aus ihrer Lage zu machen, immerhin hat sie nun Zeit, da kein neuer Job in Sicht ist. Während sie ihre Arbeitswut in das Cottage steckt, entfernt sich Jack immer weiter von ihr. Es gibt ein Thema, das sie beide nicht zum Abschluss bringen können und die Kluft, die sich daraus entwickelt scheint immer unüberwindbarer zu werden. Und dann gibt es da noch Callum, der Enkel der Vorbesitzerin und ein Mann der gut anpacken kann. Amelias Gefühle spielen verrückt und am Ende steht sie vor einer wichtigen Frage: Was will ich? Meinung: Auch wenn der Titel nach einem Weihnachtsbuch klingt, ist es keins. Also keine Sorge, man kann es auch durchaus im Sommer lesen. Amelia und Jack entfliehen der Großstadt um ein wenig Ruhe in ihr Leben zu bringen, aber so ganz einfach ist solch eine Umstellung nicht. Schon als Amelia ihren Job gekündigt hat war klar - das wird nix. Die finanzielle Lage macht den beiden schwer zu schaffen und auch der zeitintensive Job von Jack trägt einiges zum Unmut bei. Auf der einen Seite hat man also die Beziehung der beiden Hauptcharaktere und auf der anderen Seite eine Art 'Schöner Wohnungen - Do It Yourself'-Programm. Ganz ehrlich? Ich fand es toll! Klar hätte ich Amelia immer mal wieder schütteln können, aber vieles hätte kaum anders laufen können. Amelias Gedanken werden nur vom Cottage gefüllt. Der erste Gedanke am Morgen 'In welcher Farbe streiche ich das Schlafzimmer' und der letzte am Abend 'Passen die Gardinen zum Stoffmuster der Couch?'. Es ist schön zu lesen, wie sie sich mit der Situation zurecht findet und sich darüber auch irgendwie selbst findet. Ich mag den Schreibstil von Abby Clements und da es bereits das dritte Buch von ihr ist, behalte ich sie scharf im Auge und lauer auf weitere die mir in die Finger geraten könnten. Sie schreibt wirklich gut und auch so, dass man nach 3 Sätzen im Buch verschwunden ist. Bei der Übersetzung hat man sich jetzt keinen Gefallen getan, da es inklusive der Aufmachung als Weihnachtsbuch eingestuft wird. Ja, Weihnachten kommt drin vor, aber die Geschichte fängt im Sommer an und zieht sich dann halt über die kommenden Monate. Meine ersehnte Abkühlung habe ich beim Lesen so leider nicht erhalten.

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Vor einiger Zeit hatte ich euch ja schon mal ein Buch von Abby Clements vorgestellt. Heute kommt ein weiteres Werk von ihr, nämlich "Ein Traum am Kaminfeuer". Was auf den ersten Blick aussieht und klingt, wie ein Buch für verschneite Winterabende, kann getrost auch als Sommerlektüre genutzt werden. Da sind wir auch schon am einzigen negativen Kritikpunkt. Aufgrund der Covergestaltung und des Titels, ist es sicherlich ein Buch, das sich nicht viele im Sommer kaufen würden, obwohl es eigentlich nur so heißt, weil die Geschichte ihr Ende im Winter findet und es eben der Traum der Hauptfigur ist. Schauen wir uns doch mal den Klappentext genauer an: " Endlich könnte sich Amelias Traum vom Cottage auf dem Land erfüllen- wären da nicht ein paar Hindernisse... Amelia hat einen Traum: mit ihrem Mann Jack im eigenen gemütlichen Cottage auf dem Land vor dem Kaminfeuer sitzen. Und plötzlich erhält das Paar aus London tatsächlich die Chance, ein heruntergekommenes Cottage am Rande eines bezaubernden Dorfes in Kent zu kaufen. Ihr neues Heim erfordert allerdings mehr Arbeit als gedacht. Es stellt sogar ihre Ehe auf eine harte Probe, denn bei den Renovierungsarbeiten lernt Amelia durch die Geschichte des Hauses ganz neue Dinge über die Liebe. Und während Weihnachten unaufhaltsam näher rückt, muss sie sich schließlich fragen, ob ihr Kaminfeuertraum jemals wahr werden wird. " Die Covergestaltung gefällt mir, wie auch schon bei dem anderen Buch der Autorin, sehr gut. Viel Glitzer und schöne weihnachtliche Ornamente. Außerdem ist auch das Cottage abgebildet, um das sich das ganze Buch ja dreht. Ich finde, es ist noch nicht mal so sehr der Titel, der das Buch weihnachtlich macht, sondern vor allem die Umschlaggestaltung. Vielleicht hätte man das etwas neutraler machen können, um auch im Frühling oder Sommer Käufer und Leser zu erreichen. Denn das Buch an sich ist wirklich toll. Es ist in drei Teile aufgeteilt: Teil 1 "Sommer", Teil 2 "Herbst" und Teil 3 "Winter". Während man im Sommer noch allgemeinere Dinge und die Vorgeschichte erfährt, geht es im Herbst und Winter schließlich um die Renovierung des Cottage. Jedes Kapitel ist einem Raum des Hauses gewidmet und startet mit einem kurzen Absatz zur Ideensammlung. Danach geht es in den einzelnen Kapiteln immer darum, wie sie diesen Raum letztenendes verändert haben. Jeder, der schon mal mit seinem Partner ein Haus gekauft hat, oder eine Wohnung renoviert hat, um dann anschließend noch einen nervenraubenden Umzug hinter sich zu bringen, der weiß, dass so eine Veränderung die Beziehung auch immer auf eine Probe stellt. Bei dem einen weniger schlimm, bei dem anderen eine harte Probe. Dann geht es darum, gemeinsam den Weg zu gehen und an einem Strang zu ziehen. Genau vor solchen Schwierigkeiten stehen Amelia und Jack, denn während sie das Cottage renoviert und dabei tatkräftige Unterstützung von den Enkeln des Vorbesitzers bekommt, geht Jack weiterhin seinem Beruf in London nach und hat nur wenig bis gar keine Zeit für das Hausprojekt und für seine Ehe. Doch einer der beiden Enkel ist immer für Amelia da und gibt ihr die Geborgenheit, die eigentlich ihr Mann ihr geben sollte. Werden Jack und Amelia die Kurve bekommen und ihre Ehe retten? Oder steht Amelia womöglich mit dem Cottage am Ende alleine da? Oder ist sie gar nicht so alleine, wie sie immer dachte? Ihr erfahrt es, wenn ihr dieses Buch kauft ;-) Es lässt sich leicht und locker lesen und ist, eingekuschelt in eine Decke mit einer schönen Tasse Tee, ein idealer Abendbegleiter. Bestellen könnt ihr das Buch, erschienen im Goldmann Verlag mit der ISBN 978-3-442-48191-0 für 8,99€ unter anderem auf der Verlagswebsite. Viel Spaß beim Lesen dieses schönen Nicht- nur- Winter- Buches :-)

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Aufmachung des Buches Das Cover des Buches ist unabhängig vom Inhalt des Buches schön weihnachtlich. Auf rotem Hintergrund sind silberne Schneeflocken und Verzierungen angedeutet, sowie Weihnachtglöckchen mit Schleife. Im unteren Buchdeckel sieht man noch ein rotes Häuschen in einer verschneiten Landschaft. Die weihnachtliche Buchgestaltung gefällt mir sehr gut, nur kann diese den Leser leicht in die Irre leiten, denn der Inhalt des Buches spielt nur auf den letzten 10 Seiten zur Weihnachtszeit ;-). Inhalt In „Ein Traum am Kaminfeuer“ von der Autorin Abby Clements überlegt sich das junge Ehepaar Amelia und Jack ihre kleine Londoner Wohnung zu verkaufen und auf dem Land ein Cottage zu kaufen. Nach einigen Hausbesichtigungen und Anfangsschwierigkeiten, finden die beiden ein renovierungsbedürftiges Cottage in Hazelton, das sie sich kaufen. Es gibt viel zu tun, denn in dem Haus und im Garten herrscht größtes Chaos. Amelia, die zunächst abgeschreckt ist, geht plötzlich mit hohem Elan an die Arbeit und findet in Callum, dem Enkel der Vorbesitzerin des Cottages, und seinem Cousin große Unterstützung. Nur Jack kann sich in den Renovierungsarbeiten kaum einbringen, denn sein Job lässt es derzeit nicht zu. Es kommt zu Eheproblemen und Streitigkeiten. Wird Amelia wohlmöglich Weihnachten alleine verbringen müssen? Meine Meinung Abby Clements hat hier ein gutes Buch, dass sich flüssig lesen lässt, geschrieben. Eigentlich geht es hauptsächlich in dem Buch um die Renovierungsarbeiten eines Cottage, dass die Ehe von Amelia und Jack auf die Probe stellt. Die Geschichte ist aber mit kleinen Nebenhandlunge sehr gut verpackt und interessant zu lesen. Die kreativen Ideen, die Amelia zur Verschönerung ihres neuen Zuhauses anwendet, verstärken bei mir die Lust auch mal wieder gestalterisch mehr zu unternehmen. Amelia näht aus Leidenschaft und auch ich versuche mich hin und wieder an der Nähmaschine. Nun verspüre ich auch noch mehr den Drang mich auszutoben^^. Amelia hat echt tolle Ideen. Also hiermit bewirkt das Buch bei mir selbst so einiges ;-). Jack dagegen fand ich etwas zu nachlässig. Ich kann sein Frust schon verstehen, aber ich finde, er hat sich einfach viel zu wenig bei den Renovierungsarbeiten eingebracht. Was letztendlich aus dem Cottage wird, ist eigentlich mehr Amelias Werk. Die kleinen Nebenhandlungen, wie die Geschichte um die Trennung von Amelias Eltern oder der Vorbesitzerin des Cottage, finde ich auch interessant. Was mich allerdings leicht irritiert hat, ist die Tatsache, dass der Roman als eine Art Weihnachtsbuch beworben wird. Schon das Cover wirkt weihnachtlich. Doch das Buch selbst spielt nur ganz am Schluss zur Weihnachtszeit. Das heißt, wer ein Weihnachtsbuch sucht, ist hier nicht ganz richtig. Nichts desto trotz hat mir die Handlung gut gefallen und ich habe mich beim Lesen wohlgefühlt. Man verspürt auch die Lust Englands Landschaft näher kennenzulernen. Mein Fazit Ein gutes Buch mit schöner Handlung, aber kein Weihnachtsbuch trotz des Covers. Ich gebe diesem Buch vier gute Sterne und bedanke mich beim Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Romans für Rezensionszwecken. Es hat mir Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

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Ein altes Cottage verändert das Leben

Von: Nadine B. aus Schaumburg

10.03.2015

Das Ehepaar Jack und Amelia leben in einer kleinen Wohnung im Osten von London. Amelia steht vor ihrem dreißigsten Geburtstag. Beruflich unterrichtet sie seit wenigen Jahren als Lehrerin an einer Sekundärschule. Als in Amelias Schule personelle Veränderungen anstehen, und Amelia sich eigentlich nach einer Luftveränderung sehnt, versuchen Jack und Amelia ein Haus auf dem Lande zu bekommen. Die britische Autorin Abby Clements schrieb einen bildhaften und emotionalen Roman, der die Leserin in das Stadtleben und Landleben Großbritanniens eintauchen lässt. Ihr Sprachstil und ihre Handlungsstränge sind nachvollziehbar. Die Dialoge liegen im Bereich des angenehmen „Sprachschmalz“, so dass die Dialoge nicht mit übertriebenen Liebenswürdigkeiten überbordend wahrgenommen werden. Die Geschichte an sich passt gut in die kalte herbstliche und winterliche Atmosphäre, was letztendlich auch der Handlungszeitraums des Romans dazu beiträgt, denn die Geschichte beginnt im Mai und endet an Weihnachten. Wer hin und wieder leichte nachvollziehbare Lektüre, oder generell gerne Familienromane liest, kann ich diesen Roman weiter empfehlen. Da ich den Vorgänger-Roman „Ein Kuss unter dem Mistelzweig“ gelesen habe, wollte ich diesen Roman unbedingt lesen. Abby Clements Romane kann man, muss man aber nicht, gut in der Vorweihnachtszeit lesen. In der Regel haben ihre Romane romantische Elemente, die in herbstliche bis vorweihnachtliche Atmosphäre vollenden oder zur Weihnachtzeit beendet werden.

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Inhalt: Amelia, die kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag steht und immer von einem Haus auf dem Land träumte, lebt gemeinsam mit ihrem Mann Jack und dem Kater Dexter in einer kleinen Londoner Wohnung. Schon länger denken sie über einen Umzug in eine ruhigere Gegend nach und als Amelia sich wieder an ihre Liste mit Dingen erinnert, die sie vor ihrem dreißigsten Geburtstag getan haben will, überredet sie ihren Mann Jack sich gemeinsam ein Haus außerhalb Londons anzusehen. Sie wagen es und kaufen etwas überstürzt ein in die Jahre gekommenes Cottage in einem kleinen Ort, in dem auch Amelias Mutter lebt. Nach dem Hauskauf ist ihr Budget für die Renovierung ziemlich gering und an dem Haus muss mehr gemacht werden als zunächst vermutet. Meine Meinung zum Buch: Mich lässt dieses Buch sehr zwiegespalten zurück. Einerseits finde ich die Grundidee gut und ich war gespannt, wie sich Amelia auf dem Land einlebt. Andererseits war das Buch absolut nicht das, was ich anhand des Klappentextes und vor allem des Covers vermutet hatte. Die Protagonistin Amelia, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, fand ich nett, aber so richtig warm wurde ich einfach nicht mit ihr. Da gab es zu viele Sachen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Einerseits möchte sie unbedingt ein Cottage kaufen und andererseits kündigt sie plötzlich kurz nachdem der Kredit bewilligt wird ihren Job, und überhaupt ihr ganzer Umgang mit dem wenigen Geld, das ihnen zur Verfügung steht, fand ich merkwürdig. Über Amelias Ehemann Jack erfährt man nur wenig und ich konnte ihn nur schwer einschätzen. Er arbeitet beinahe rund um die Uhr und so muss Amelia fasst alles alleine renovieren und einrichten. Letzten Endes war es nur eine Frage der Zeit, dass darunter die Beziehung leidet. Sehr gut gefallen hat mir jedoch der leichte und bildhafte Schreibstil. Ich konnte mir den Garten und die einzelnen Räume, die Amelia nach und nach einrichtet sehr gut vorstellen und auch die Ideensammlung am Anfang jedes Kapitels war dabei sehr hilfreich. Dennoch fand ich die Handlung dann auf Dauer einfach etwas fad. Es ging seitenweise nur um die Renovierung und wie welcher Raum eingerichtet wurde und ich hatte oftmals das Gefühl eine Reportage aus einem Einrichtungs-Magazin zu lesen. Außerdem kam so gut wie nichts zum Thema Weihnachten in dieser Geschichte vor und das fand ich in Bezug auf das Cover doch sehr verwirrend. Etwas positiver hat mich dann jedoch das Ende der Geschichte gestimmt und gerne hätte ich da im Nachhinein noch viel mehr über die Vorbesitzerin des Hauses, Eleanor erfahren. Mein Fazit: "Ein Traum am Kaminfeuer" ist eine lockere und leichte Lektüre für zwischendurch, von dem man sich jedoch nicht zu viel versprechen sollte. Meiner Meinung nach, sollte jeder selber herausfinden, ob das Buch passend ist oder nicht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es besonders für Einrichtungsliebhaber die richtige Lektüre ist.

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INHALT: Amelia und ihr Mann Jack wohnen in einer kleinen beengten Wohnung in London. Doch Amelias Traum ist es, aufs Land in ein kleines idylisches Cottage zu ziehen. Ihr Mann stimmt zu, als sich Amelia auf die Suche nach einem neuen Zuhause begibt. Als beide fündig werden, entpüppt sich das Cottage als Sanierungsalptraum und Idylle und Zuhause rücken in weite Ferne. Sogar die Ehe der beiden scheint in Gefahr. Amelia bekommt durch die Renovierungsarbeiten Einblicke in die wichtigen Dinge des Lebens. FAZIT: Das Buch hat die typische Aufmachung eines Weihnachtsbuches und ist es eigentlich gar nicht, denn das Buch teilt sich in vier Jahreszeiten auf und hat sein Finale an Weihnachten. (Daher kann man es unbesorgt auch in den anderen 11 Monaten des Jahres lesen.) Nachdem der Kauf des Cottages abgeschlossen ist, wird jedes Kapitel mit Einrichtungsvorschlägen begonnen. Auf diese Art und Weise hat der Leser (fast) Lust mitzuhelfen oder sich selbst ein Cottage zu zu legen. Die Beschreibungen der Einrichtung und des Gartens sind wunderschön und man gerät richtig ins Träumen. Die Landbevölkerung und auch die Beziehungen zu Amelias Familie und Freunden sind wunderbar geschildert und man kann ihre Gefühls- und Gedankenwelt gut nachvollziehen. Bei den ersten paar Kapitel hatte ich zwar "Einstiegsschwierigkeiten", da mir Amelia zu langsam und tranig vorkam, aber irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es mit Ameila und Jack, ihrem Cottage und all den netten Nebenfiguren weitergeht. Dies ist nun mein drittes Buch der Autorin und ich bin begeistert: 4,5 von 5 Punkten (aufgrund der lahmen Einleitung). Alle Bücher der Autorin sind übrigens Einzelbücher und eignen sich hervorragend zum Verschenken! http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2014/12/abby-clements-ein-traum-am-kaminfeuer.html

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Amelia und ihr Mann Jack leben in einer kleinen 2-Zimmerwohnung, sie ist klein, aber sie sind glücklich. Amelia steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und besinnt sich ihrer Vorhaben, die sie erledigen wollte, bevor sie 30 wird. Ein Punkt auf der Liste war, auf dem Land zu wohnen. Sie wagen es, sie kaufen sich ein Häuschen, das aber ziemlich heruntergekommen ist. Mit dem wenigen Geld, welches ihnen noch zur Verfügung steht, müssen sie sehr haushalten, was heißt, dass viele Arbeiten, die in dem Haus zu erledigen sind, von ihnen selbst ausgeführt werden müssen. Sie packen es an. Amelia kündigt ihren Job und hat unfreiwillig Zeit für das Haus. Jack, der noch immer in London arbeitet, muss pendeln. Jack hat mit dem Kauf des Hauses aber noch anderes im Sinn, was mit Amelias Lebensplanung so gar nichts zu tun hat ... Oft passiert es, dass Paare sich trennen oder streiten, während sie ein Haus bauen. Amelia und Jack, bislang in London ansässig, kaufen sich ein Haus, bei dem an allen Ecken etwas renoviert oder neu gemacht werden muss. Sie müssen mit dem Geld sehr haushalten, denn nachdem Amelia gekündigt hatte, wurde ihnen auch der Darlehensantrag zum Kauf eines Hauses nicht bewilligt. Nun heißt es mit dem auszukommen, was da ist und das ist nicht immer leicht. Während Jack weiter seiner Arbeit nachgeht und leider nicht dazu kommt, Amelia während des Umbaus zur Seite zu stehen, wie er es versprochen hat, kümmert sich Amelia derweil um die Bewohnbarmachung von Haus und Garten. Glücklicherweise stehen ihr zwei junge Männer zur Seite, Spencer und Callum, die beiden Enkel der Vorbesitzerin. Während sich Jack immer weiter von ihr entfernt, nachdem er feststellen musste, dass sie beide nicht den gleichen Lebenstraum hat, fühlt sich Amelia immer mehr zu Callum hingezogen. Ich hatte mich so auf das Weihnachtsbuch der Autorin gefreut, nachdem ich von dem Buch "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" so begeistert war. Leider ist außer dem wunderschönen Cover nichts weiter vorhanden, was nur in etwa einem Weihnachtsroman ähnelt. Das Buch beginnt im Mai eines Jahres und endet zu Weihnachten. Nach dem Kauf des Hauses hoffen die beiden, dass sie Weihnachten mit ihren Umbauarbeiten fertig sind. Das ist das Ziel und leider auch alles, was an Weihnachten in diesem Buch erinnert. In dem Buch ist der Dreh- und Angelpunkt der Kauf des Hauses und dessen Bewohnbarmachung. Bei jedem einzelnen Zimmer darf der Leser erfahren, was neu gemacht werden soll, wo es im argen liegt. Es folgt eine Beschreibung, wie es aussieht, wenn es fertig ist und welche Möbelstücke dort ihre Endstelle erhielten. Mit ihrem leichten und lockeren Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht, der Geschichte zu folgen. Die Protagonisten sind sympathisch, auch wenn Amelia einige Male nicht weiter denkt als sie sollte. Sie gibt Geld aus, ohne nachzufragen, obwohl sie und Jack größere Anschaffungen gemeinsam überdenken wollten. Amelias Freunde und auch ihre Mutter sind eine Bereicherung, die man einfach mögen muss. Sehr naiv ist sie auch ihrem Vater gegenüber, bei dem sie schon seit Jahren die Vogel-Strauß-Politik bewerkstelligt. Es ist ein Buch über den Kauf und die Renovierung eines Cottages auf dem Land. Gefühlsmäßig ging es mir nicht tief genug, Probleme wurden angeschnitten, aber nicht weiter verfolgt. Auch wenn es nicht das versprochene Weihnachtsbuch ist, entschädigen der angenehme Schreibstil und bereiten dem Leser ein paar schöne Lesestunden.

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Ich muss gestehen, dass ich etwas enttäuscht bin von diesem Buch, denn mit Weihnachten hat die Geschichte leider nicht viel zu tun. Amelia erzählt davon wie sie mit ihrem Mann Jake ein Cottage herrichtet. Sie legt sich richtig ins Zeug und versucht es möglichst heimisch zu gestalten. Manchmal kam mir Amelia aber sehr naiv und unrealitisch vor. Sie macht einfach wie sie denkt, ohne an die Konsequenzen zu denken. Gerade wenn es darum geht wichtige Entscheidungen zu treffen, verschließt sie die Augen und zieht es durch. Dennoch haben mir einige Reaktionen von ihr sehr gut gefallen, wo sie dann auch wirklich Herz zeigte. Sie geht sehr liebevoll mit ihren Mitmenschen um und bekommt das natürlich zurück. Sie ist hilfsbereit und scheut sich nicht, ihre Hände dreckig zu machen. Zwischendurch lässt sie sich aber leicht ausnutzen und kann nicht nein sagen. Jake wusste ich ehrlich gesagt nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Sein Charakter ist ziemlich im Hintergrund gelieben und sowohl bei Amelia als auch bei ihm, hatte ich den Eindruck das sie um einiges jünger sind. Sein Verhalten konnte ich zum Teil nicht nachvollziehen und war mir zu kindisch. Die weiteren Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Da ist z. B Amelias Mutter, die ich auf Anhieb mochte, weil sie sehr herzlich ist. Auch die Menschen im Dorf, haben sich von ihrer guten Seite gezeigt. Die Umgebungsbeschreibungen passen zwar zur der Geschichte aber wie schon erwähnt, hat es sehr wenig mit Weihnachten zu tun, was ich natürlich sehr schade finde. Es wurde genau erzählt wie das Grundstück von Amelia und Jake aussieht und an Details wurde in dieser Hinsicht nichts ausgelassen. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist sehr einfach geschrieben. Es geht nicht besonders in die Tiefe und im Grunde passiert auch nicht viel. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen, weil man sich gerade in das Cottage hineinträumen kann und mit Amelia Ideen ausarbeitet. Fazit: Eine kurzweilige und eher oberflächliche Geschichte, die sich sehr gut lesen lässt und entspannend für zwischendurch ist. Das Thema Weihnachten kommt leider zu kurz, dennoch strahlt es einen gewissen Charme aus.

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