Leserstimmen zu
Die Inselfrauen

Sylvia Lott

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Zum Inhalt: Zwei Menschen, vom Schicksal entzweit. Eine Insel, die sie verbindet. Eine Liebe, die nie vergeht .... Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite — bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging ... (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag) Leseprobe Special zum Buch mit Rezepten und Interview Die Autorin: Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane "Die Rose von Darjeeling", „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und „Die Lilie von Bela Vista“. Sylvia Lotts neuer Roman „Die Inselfrauen“ spielt auf ihrer Lieblingsinsel Borkum. (Quelle: Blanvalet Verlag) Homepage der Autorin Sylvia Lott auf Facebook Meine Meinung: „Die Inselfrauen“ erzählt die Geschichte von Nina und ihrer Nichte Rosalie. Nina verbrachte im Jahr 1967 einen Sommer auf der Insel Borkum, wo sie in der Pension ihrer Tante Theda jobbte. Sie lernte den Fischersohn Klaas kennen und die beiden verliebten sich ineinander. Doch Klaas soll den Krabbenkutter seines Vaters übernehmen und Nina möchte Journalistin werden und in die Welt hinaus. Das Schicksal meinte es nicht gut mit den beiden und Nina versuchte ihr Leben lang, ihre große Liebe zu vergessen. Jetzt kehr sie im Jahr 2010 nach so vielen Jahren erstmals zurück nach Borkum, um sich von einem schweren Burnout zu erholen. Genau wie sie damals jobbt in diesem Sommer ihre Nichte Rosalie in der Pension von Tante Theda, die mittlerweile 80 Jahre alt ist und darüber nachdenkt, sich zur Ruhe zu setzen und die Pension zu verkaufen. Neben ihrem Job in der Pension arbeitet Nina an ihrer Examensarbeit, die ihr Studium zur Lehrerin abschließen soll. Rosalies Freund befindet sich aus beruflichen Gründen in Asien und die beiden haben z. Zt. nur wenig Kontaktmöglichkeiten. Rosalie beginnt bald zu zweifeln, ob der Beruf der Lehrerin der richtige für sie ist und auch ihre Beziehung steht auf dem Prüfstand. Nina versucht ihre Nichte beim Schreiben der Examensarbeit mit Anregungen zu unterstützen und sie erzählt ihr von dem Sommer 1967, denn Nina wird klar, dass sie nur Frieden und Ruhe finden kann, wenn sie die Vergangenheit aufarbeitet. In ihrem Vorwort erzählt Sylvia Lott, dass sie die Inspiration für diesen Roman durch einen ganz besonderen Walzer fand. Diesen Walzer kann man sich auf YouTube anhören und mich hat diese schöne Melodie in eine ganz besondere Stimmung versetzt, die gut zu dieser Geschichte passt, denn auch in diesem Roman spielt ein Walzer eine wichtige Rolle. So wie Nina Rosalie vom Sommer 1967 erzählt, so erfährt man auch als Leser diese Ereignisse und damit Ninas Geschichte. Beide Erzählstränge wechseln sich ab, so dass mich beide fesseln konnten. Der Teil aus dem Jahr 1967 erzählt auch viel vom Lebensgefühl und den Umbrüchen in der Gesellschaft in der damaligen Zeit. Ich war zu dieser Zeit noch ein Kleinkind und fand es deshalb sehr interessant, wie die Frauen dieser Zeit begonnen haben sich zu verändern und die Frauenbewegung entstand. Auch in Rosalies Examensarbeit geht es um ganz besondere historische Frauen aus Borkumer Sagen und die real existierende Winefried Grey, die seinerzeit die Pension Constance, ein Judenfreundliches Haus zur Zeit des Bäder-Antisemitismus, gründete. Diese geschichtlichen Hintergründe waren mir unbekannt und deshalb sehr spannend und interessant. Sylvia Lott hat diese historischen Geschichten toll und informativ in ihren Roman eingebettet. Ninas und auch Rosalies Geschichte ist sehr einfühlsam und warmherzig erzählt und eigentlich ist die dritte Inselfrau Tante Theda, denn auch in ihrem Leben stehen Veränderungen an. So sind die Inselfrauen drei Frauen aus drei Generationen in denen sich sicher jede Leserin irgendwo wiederfinden kann. Die Insel Borkum ist ein wunderbarer Schauplatz für diese Geschichte und nebenbei erfährt man noch viel über die Geschichte und das Leben auf der Nordsee-Insel. Die herrliche Natur auf dieser Insel und das Lebensgefühl der Insulaner ist so toll beschrieben, dass ich mir vorstellen könnte, dort einmal Urlaub zu machen. Die Geschichte ist sehr facettenreich und berührt viele Themen. Dazu passend hat Sylvia Lott die Protagonisten wunderbar gezeichnet, so dass ich mit ihnen fühlen, hoffen und bangen konnte. Gespannt habe ich die Entwicklung verfolgt und für alle gehofft, dass sie den für sie richtigen Weg finden, um glücklich zu sein. Mich hat das Buch nicht nur gut unterhalten sondern auch berührt und bewegt. Auch wenn das Schicksal mal zuschlägt, gibt es irgendwann immer einen Weg, der wieder zum Glück führt, wenn man auf sein Herz hört! Eine Leseempfehlung - nicht nur für Inselfrauen! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Autorin: Sylvia Lott Verlag: blanvalet - Verlag Seiten: 479 ISBN: 978-3-7341-0059-8 Preis: 9,99 € Inhalt: Zwei Menschen, vom Schicksal entzweit. Eine Insel, die sie verbindet. Eine Liebe, die nie vergeht .... Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite ― bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging ... Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Penguin-Verlag für dieses Buch, ich habe mich sehr darüber gefreut. Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Es ist Sommer, Sonne, Strand, Urlaub ...... Die leuchtenden Farben fallen halt gleich ins Auge und haben mich neugierig gemacht. Ich hab mich sehr schnell in den Roman eingelesen. Der Schreibstil ist mitreißend, einfühlsam, spannend und ich konnte das Buch nur ganz schwer wieder aus der Hand legen, so hat mich die Geschichte gepackt. Die kleine Frühstückspension von Tante Theda hab ich mir richtig vorgestellt und ich hätt am liebsten dort auch gleich mal Urlaub gemacht. Ich war einfach mittendrin. Die Aufteilung der Kapitel im Jetzt und im Sommer 1967 macht die ganze Geschichte noch spannender. Die 3 Frauen, Nina, Rosalie und Tante Theda sind ja schon sehr unterschiedlich, aber sie haben zusammengehalten und sich gegenseitig geholfen. Ich habe mit ihnen mitgelitten, mitgefeiert und gefreut. Alle 3 haben ja durch Umwege und "Hinternisse" ihr Glück gefunden. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Sylvia Lott. Fazit: Das Buch war sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen, es hat mich einfach mitgenommen und total begeistert. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Die Inselfrauen“ ist Sylvia Lotts neuster Roman, den die gebürtige Ostfriesin auf ihre Lieblingsinsel Borkum angesiedelt hat. Borkum – damit verbinde ich selbst wunderschöne Tage, aber auch stürmische Zeiten... und habe daher besonders neugierig diesen Roman gelesen. Und ich möchte euch sagen: ich wurde nicht enttäuscht! Die Autorin nimmt einen mit einem wunderbaren Schreibstil zu 3 Frauencharakteren mit, die für 3 Generationen stehen: die etwas kantige Theda, welche als Witwe eine Pension betreibt, die sie aber verkaufen will und sich bei ihren Kindern auf dem Festland zur Ruhe setzen möchte. Und wir lernen Nina kennen, einmal als „junges Ding“ in den Sechzigern, welche in den Ferien in Theda`s Pension arbeitet, dabei einen faszinierenden, musizierenden Fischersjungen kennen und lieben lernt; und ein weiteres Mal als „gestandene Frau“von heute, welche sich im In- und Ausland als Journalistin einen Namen gemacht hat, ihren Beruf liebt... bis sie von einer schwerwiegenden Krankheit ausgebremst wird. Sie sucht nun Erholung auf Borkum – in Theda`s Pension und trifft dort ihre Nichte Rosalie wieder, welche während ihres Studiums auf Borkum lebt und Tant`Theda in der Pension hilft. Ja... und dann haben wir die Männer in der Geschichte: einmal ein immer gern gesehener Pensionsgast namens Siegfried Müller-Marienthal (erinnert nur mich das an Loriot?), ebenfalls verwitwet wie Theda, mit dem diese sich eng befreundet; besagter Fischersjunge aus Ninas Jugendzeit, Klaas Terling; Rosalies Verlobter Fabian, der beruflich Karriere in Asien macht und dazu der junger Musiker David, ein One-Night-Stand... und weitere liebenswerte Charaktere, die das Buch richtig rund machen... obwohl: richtig komplett wird es erst durch Rosalies Recherchen in der Inselgeschichte, durch welche wir viele kleinere Mythen und größere Lebensweisheiten erfahren. Ja, das klingt erst mal recht zerfahren... und ich brauchte auch erst mal eine Zeit, in dieses Buch mit seinen drei Ebenen hineinzufinden. Aber es sei gesagt: überlest bitte kein Kapitel – alle tragen zu dem wunderbaren Gesamtbild dieses Romans bei! Und wer schon mal auf einer kleinen Nordseeinsel war, die sturmerprobten Häuser kennengelernt, den Seegeruch in der Nase und den Sand bzw. das Watt unter den Gummistiefeln hatte, wird bestimmt das ein oder andere Bekannte in diesem Buch finden. Ich mag es! Es ist nicht so vorhersehbar, was letztendlich passiert... ok, das Ende um die Pension ist absehbar ;) Aber wie sich die 3 Inselfrauen entwickeln, sich ihre Geschichte ver- und wieder entwirrt, welche Rolle die Musik darin spielt... all das macht – verbunden mit einer zauberhaften, mitreißenden und fantasiefördernden Sprache – diesen Roman zu einem meiner Lieblinge in diesem Jahr. Ja, etwas von „Message in a bottle“ und „dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging...“, das hat der Roman und wer das mag, ist hier genau richtig!

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Sylvia Lott hat jetzt bereits zum vierten Mal bewiesen, dass sie ihre Leser in die Welt ihrer Protagonisten locken und auch darin fesseln kann. Stets geht es um starke Frauen, die an einem Punkt im Leben angekommen sind, an dem sie resümieren und eine Entscheidung treffen müssen. In „Die Inselfrauen“ bekommen wir gleich drei Frauen beschrieben, die jede für sich einen Roman füllen würde. Es geht dabei um Rosalie, die auf Borkum ihre Examensarbeit beenden will und sich schon deswegen mit den Frauen von Borkum beschäftigt. Ihre achtzigjährige Großtante Theda führt eine Pension und kann ihr eine Menge zum Thema berichten. Beide Frauen verbindet Nina, eine Journalistin, die sich auf der Insel eine Auszeit von ihrem Beruf nehmen will. Durch Rosalies Recherchen und Thedas Erzählungen bekommt man eine bildhafte Vorstellung von der Nina, die als Jugendliche schmerzhaft von ihrer großen Liebe Klaas verlassen wurde. Gemeinsam mit Nina erleben wir nun also den Sommer 1967 mit und erfahren, welche Träume sie hatte. Mit Klaas wollte sie ihr Leben verbringen, aber als er nicht mehr auf ihre Briefe antwortete, schlug sie auf dem Festland die Karriere einer Journalistin ein. Sie hatte ein aufregendes, aber auch anstrengendes Leben. Viele Jahre hatte sie eine bequeme Beziehung, die offenbar nicht sehr tief ging. Auch Klaas verbrachte sein Leben in einer Ehe, die ihn nicht ausfüllte. Hier taucht zwangsläufig die Frage auf, was wäre, wenn es damals anders ausgegangen wäre. Ebenso hatten und haben Theda und Rosalie Sehnsüchte, die nicht immer in ihre Lebensplanung passten. Diese schmerzlichen und intimen Zugeständnisse verarbeitet die Autorin nachfühlbar. Der Leser baut sofort Empathie für die Frauen auf. Jede neue Entdeckung, die Rosalie und Theda zur Geschichte beisteuern, wirkt wie ein Magnet. Nicht nur die Figuren sind klar und detailliert gezeichnet, sondern auch die Umgebung. Wer noch nie auf der Ostfriesischen Insel war, wird dennoch einen deutliches Bild vor Augen haben. Der weiße Strand, die salzige Meeresbriese und die weißen Häuser an der Promenade sind die perfekte Kulisse für diesen Sommerroman. Zwischen den Zeilen tauchen auch immer wieder Lebensweisheiten auf, ohne sich aufzudrängen. Nordisch kühl und ohne viele Worte kummt es wie es kummt. Die Kapitel sind viel zu schnell gelesen. Zurück bleibt ein Bedauern, dass man sich nun von den liebgewordenen Charakteren trennen muss. Zum Glück kann man Bücher mehrmals lesen.

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In diesem Roman haben wir es mit 3 interessanten Protas zu tun, die auf 2 Zeitebenen agieren. 2010 u 1967. Nina (61 Jahre), ihre Tante Theda (ca. 80 Jahre) und ihre Nichte Rosalie (um die 20). Alle haben unterschiedliche Ziele in ihrem Leben, die am Ende doch alle auf dasselbe hinauslaufen. Ihr Leben mit Jemanden verbringen, der genauso an die Liebe glaubt, wie sie selbst. Nina, Journalistin kehrt nun für eine dringend benötigte Auszeit nach Borkum zurück. Sie hat ihre große Liebe vor Jahren hier verloren und trauert ihm noch hinterher, obwohl er sich nie mehr bei ihr gemeldet hat. Rosalies Freund ist schon eine Weile in China und sie möchte ihn natürlich lieber zu Hause haben, um endlich sesshaft mit ihm werden und eine Familie gründen zu können. Sie arbeitet im Verlauf der Geschichte in einer Frühstückspension und schreibt außerdem noch ihre Diplomarbeit, bei der Nina ihr hilft. Theda führt schon seit Jahren eine Pension, doch da der Fortschritt vor nichts Halt macht, läuft es hier auch immer schlechter als Früher und nur noch Rosalie hilft ihr. Indes entdeckt sie wie es sein kann seinen zweiten Frühling zu erleben, doch leugnet es eine ganze Weile. Fazit: Es herrscht ein angenehmer, lockerer Schreibstil vor, der die Geschichte recht flüssig erzählt, auch wenn sie ziemlich voraussehbar wird. Mich persönlich stören ein bisschen die verschiedenen Zeitebenen, aber sie sind kein großes Hindernis und Rosalies recherchierten Geschichten über das frühere Leben der Borkumer Frauen war für mich ein bisschen zu trocken. Jedoch muss jede der drei Frauen dafür kämpfen, sich überwinden, nichts wird ihnen geschenkt das sie voran kommen und so bleibt die Geschichte immer interessant. Eine Mischung über das Leben, die Liebe, Veränderungen und auch Intrigen in der man lernt aus seinen Fehlern zu lernen, aber es ist nie zu spät etwas zu ändern.

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Kurzbeschreibung Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite ― bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging … Meine Meinung Das war mal wieder ein Roman ganz nach meinem Geschmack. Die Charaktere wurden toll beschrieben, man hat sich direkt in sie hinein versetzen können, aber auch die Insel Borkum wurde toll beschrieben. So das man am liebsten direkt ins Auto steigen möchte und dort hin fahren möchte. Nina hat sich eine berufliche Auszeit genommen und ist auf die Insel zu ihrer Tante gefahren, dort hilft sie ihrer Nichte Rosalie, in der Pension der Tante. Besonders toll fand ich die Passagen, in der Rosalie ihre Diplomarbeit über die Frauen der Insel Borkum erzählt. So bekommt man teilweise einen Einblick wie es in der Vergangenheit auf der Insel war. Aber Nina selber erlebt auch im Sommer 1967 einiges, was in der Gegenwart eine Rolle spielt. Die erste große Liebe vergisst man eben doch nie. So ist es auch Nina ergangen. So ganz vergessen hat sie Klaas nicht und als sie ihn dann nach ewigen Jahren wieder sieht, ist die Frage warum er sich auf ihre Briefe hin nicht gemeldet hat da, doch Klaas behauptet Nina habe sich nicht gemeldet. Aber was ist dann vor vielen Jahren passiert? Nina weiß doch ganz genau sie hat Klaas angerufen und Briefe geschrieben. Die beiden vermeiden dann aber das Thema und am Ende wird doch noch aufgelöst was passiert ist. Für mich gehört das Buch eindeutig mit in die Tasche, wenn ich an den Strand fahre um meine bessere Hälfte beim Segeln zu begleiten. Da ich ja nicht mit aufs Boot gehe, kann ich es mir dort gemütlich machen und lesen. Wobei ich auch ein paar Seiten noch auf der Arbeit lesen musste, weil ich nicht ganz fertig geworden bin. Da kann man sich dann schön auf die Insel träumen, obwohl man mitten in der Stadt in einem Seniorenheim ist. Für mich war das Buch ein absoluter Glücksgriff und es hat mir Spaß gemacht es zu lesen, weswegen ich auch eine absolute Leseempfehlung aussprechen möchte und natürlich 5 von 5 Sternen vergebe.

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In einer Frühstückspension auf der Insel Borkum treffen Frauen aus drei Generationen einer Familie aufeinander. Da ist zum einen Tante Theda, der die Pension gehört. Die alte Dame ist kurz davor die Pension zu verkaufen, da es keinen Nachfolger gibt und sie sich so langsam zur Ruhe setzen möchte. Doch so lange soll die Pension noch fortgeführt werden und so hilft, wie seit vielen Generationen üblich, ein junges Familienmitglied während der Saison in der Pension mit. Rosalie ist mit Begeisterung dabei. Vor allen Dingen freut sie sich auf das Wiedersehen mit ihrer Tante Nina. Diese kommt aber nur als Gast, nachdem sie sich aufgrund eines Burnouts und damit längerer Erkrankung vor Wiederaufnahme des Jobs noch etwas erholen möchte. Nina wird während ihres Aufenthaltes auf der Insel an eine frühere Zeit auf Borkum erinnert. Als junge Frau verbrachte auch sie ihre Ferien als Aushilfe bei Tante Theda. Einzelne Details dieser Zeit berichtet Nina nun auf Nachfrage ihrer Nichte Rosalie. Hierbei treten schöne Erinnerungen zutage, aber es werden auch alte Wunden wieder aufgerissen. Damals verliebte sich Nina in den jungen Fischer Klaas. Und nun scheint die Vergangenheit Nina einzuholen. Aber möchte sie das auch zulassen? Rosalie recherchiert nebenbei noch für ihre Examensarbeit als zukünftige Lehrerin. Dabei knüpft sie Kontakte zu Personen, die auch ihre Tante aus der Vergangenheit kennt. So nimmt Rosalie die Zügel in die Hand und spielt ein wenig Schicksal. „Die Inselfrauen“ ist ein zauberhafter Wohlfühlroman. Hier gibt es Glücksgefühle, Liebe und ganz viel Meer. Dabei werden alle Sinne berührt. Drei Frauen und ihr Leben und Schicksal werden beleuchtet und neue Weichen für die Zukunft gestellt. Besonders gut gelungen sind auch die Rückblicke in Ninas Jugend mit den damals aktuellen Themen freie Liebe, Rechte der Frauen, etc. Und auch die Musik kommt im Roman nicht zu kurz. Ein Buch zum Entspannen und Glücklichsein. Copyright © 2016 by Iris Gasper

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Von: Christina aus Krefeld

28.08.2016

So eine liebenswerte Liebesgeschichte voller Gefühle und Zärtlichkeit. Und eine Liebeserklärung an die Insel Borkum. Ich lese sehr selten Liebesromane um so mehr bin ich gefesselt von diesem Buch. Es ist so realistisch. Vielen Dank Frau Sylvia Lott.

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