Leserstimmen zu
Die Fäden der Zeit

Lori M. Lee

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Das Buch hat mir gut gefallen. Ich hätte mir allerdings ein paar Sachen noch gewünscht. Die Charaktere waren sehr schön beschrieben, nur die Hauptperson Kai fand ich oft zu unentschlossen und ein wenig naiv. Das Ende konnte mich für sich gewinnen. Im Mittelteil zog sich die Geschichte etwas, aber ansonsten konnte man sie gut verfolgen. Außerdem konnte mich die Lovestory zwischen Kai und Avant nicht begeistern, sie nahm zu viel Platz ein und langweilt mich. Da hätte es genügt, wenn man einen kleineren Teil der Geschichte damit eingenommen hätte.

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Meine Meinung: Dieses Cover allein reicht schon aus, um einen neugierig zu machen, nicht wahr? Nach dem Lesen erkenne ich auch einige Elemente wieder, die in dem Buch eine wichtige Rolle spielen. So viel zum Cover, genug gesagt, es spricht ganz gut für sich selber, finde ich. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Kai erzählt, einem Mädchen, dass in den Slums von Ninurta lebt, dem Labyrinth. Sie hat eine besondere Gabe, die sie verstecken muss und liebt ihren Bruder von ganzem Herzen. Kai ist eine taffe Protagonistin oder es wird versucht, dies dem Leser einzureden. Kai ist soo taff und stark und eigensinnig, dass sie bei jeder Berührung eines heißen Jungen, einfach mal total durchdreht und sich in ein Fangirl verwandelt. Das ist natürlich nicht schlimm, nach einiger Zeit jedoch nervig, wenn das gefühlt die ganze Zeit über passiert. Anstatt sich auf ihre Mission zu konzentrieren, schließlich stehen Leben auf dem Spiel, wird immer wieder vorgeschwärmt, wie toll der Love Interest doch ist. Leider bleiben auch die anderen Nebencharaktere ziemlich flach. Kaum schien eine Person interessant zu sein, wurde sie weggedrängt. Schade, um das verlorene Potential. Durch die Zweidimensionalität der Charaktere, habe ich leider auch die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht verstehen oder nachvollziehen können. Obwohl die Handlung spannend ist, läuft die Geschichte sehr schleppend voran. Dabei ist die Handlung auch keine 0815-Jugendfantasygeschehen, es hat wirklich viel Potential, weshalb ich nicht verstehen konnte, weshalb ich so lange für das Buch gebraucht habe. Das mag am Schreibstil liegen, der doch recht roh und ungeschliffen wirkt. Die Sätze sind zum Teil für Grundschulniveau geeignet, hatte ich oft das Gefühl. Ein richtiger Lesefluss kam somit nie richtig zu Stande. Wenn Spannung aufkommt, schwindet sich nach einigen Momenten zugleich wieder. Das mag auch wieder am Schwärmen der Protagonistin liegen, die sich in falschen Augenblicken auf Dinge, die irrelevant sind, konzentriert. Bewertung: Es ist schade, um das vergeudete Potenzial des Buches. Wenn die Protagonistin an Reife gewinnen würde, könnte der zweite Band weitaus interessanter und besser werden. Gegen Ende des Buches herrschen genügend Konflikte, um für einen Auftrieb im zweiten Band zu sorgen. Für diesen mittelmäßigen Band gibt es ♥♥♥ Herzchen, ein durchschnittliches Buch, das sich für Romantasybeginner anbietet.

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Klappentext: (Quelle Blanvalet Verlag) Nur wenn sie ihr Geheimnis aufs Spiel setzt, kann sie ihren Bruder retten! Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai – sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen. Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss … Der erste Satz: Der Tod lebte in einem Glasturm in der Mitte des weißen Hofes. Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich richtig gespannt, als erstes fiel mir natürlich das Cover auf und machte mich neugierig, als ich dann den Klappentext gelesen habe war ich restlos überzeugt und wollte unbedingt wissen welche Story mich erwartet. Kai ist 17 Jahre alt und wohnt mit ihren Bruder Reev in den Slums von Ninurta, das Leben dort ist alles andere als leicht, Kai und Reev kommen gerade so über die Runden. Beide möchten am liebsten sofort dieses Elend hinter sich lassen, doch leider reicht das Geld nicht was sie sich zusammen gespart haben. Doch dann geschieht etwas schreckliches. Reev kommt nicht nach Hause zurück. Also macht sich Kai mit ihrem Freund auf die Suche nach ihren Bruder, schnell wird klar er wurde von schwarzen Reitern entführt. Kai begibt sich auf eine alles andere als ungefährliche Reise. Am Ziel angekommen macht sie ein unglaubliche Entdeckung. Dieses Buch schaffte es immer wieder mich zu überraschen. Das Buch beginnt wie eine Dystopie, durch Machtgier wurde Kais Welt fast völlig zerstört. Dennoch kommt in diesem Buch das Fantasy Element nicht zu kurz denn in Kais Welt gibt es Menschen die Magie wirken können. Die Grundidee der Autorin fand ich schon richtig interessant, sie hat diese einmalig umgesetzt. Eine spannungsgeladene und atemberaubende Handlung, charakterstarke Protagonisten und die Mischung von Dystopie und Fantasy ist einfach genial. Ihr Schreibstil liest sich locker und flüssig. Dadurch habe ich dieses Buch in einem Zug ausgelesen. Die Protagonisten sind authentisch gezeichnet. Kai ist ein wirklich außergewöhnlicher Charakter, sie ist selbstbewusst und hat immer ihr Ziel vor Augen, mir war sie sofort sympatisch. Aber auch alle anderen Charaktere sind realistisch gezeichnet und nicht blass und farblos. Die Handlung ist sehr fesselnd und atemberaubend. Geschickte Wendungen und Ereignisse die sich überschlugen, ließen mich den Atem anhalten. Ich bin noch immer völlig begeistert von dieser grandiosen Story. Daher empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt! Aber besonders Leser des Genres werden mit diesem Buch bestens bedient! Das Cover: Das Cover ist ein wahrer Hingucker, es fiel mir sofort auf und gefällt mir richtig gut! Fazit: Mit "Die Fäden der Zeit" ist der Autorin ein Fantasyroman der besonderen Art gelungen! Dieses Buch bekommt daher von mir 5 Sterne!

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Es beginnt mit einem Überfall. Kai ist Briefträgerin und so auch in den besseren Teilen der Stadt unterwegs. Ein Mädchen hält sie aus diesem Grund für eine gute Beute und greift sie an. Kai wehrt sich und schafft es, zu entkommen. Allerdings kann sie das Mädchen nicht einfach so liegenlassen und verständigt jemanden, obwohl das viel Geld kostet. Dieser verschwindet kurze Zeit später. Sein Arbeitgeber hat ihn an den Schwarzen Reiter verkauft, über den man schon einige schlimme Dinge gehört hat. Kai muss ihren Bruder unbedingt retten und beschließt erst die Stadt abzusuchen und macht sich dann sogar auf den Weg nach draußen. Ein Freund will ihr dabei helfen und drängt sich ihr fast schon auf. Immerhin hat er ein Grautier – ein mechanisches Reittier – mit dem sie schneller ans Ziel gelangen könnten. Die Welt außerhalb der Mauern steckt voller Gefahren und Kai weiß nicht, was sie machen soll, falls sie den Schwarzen Reiter findet. Allerdings muss sie dafür erst den Gargoylen entkommen. Der Einstieg war recht ruhig, aber spannend. Man erfährt viel über die Welt, Kai und ihre Fähigkeiten lernt man auch direkt kennen. Reev ist eigentlich gar nicht ihr Bruder, sie leben nur zusammen. Als er sie gefunden hat, hatte er beschlossen, sich um sie zu kümmern. Inzwischen stehen sie sich so nah wie echte Geschwister, achten aufeinander und kämpfen darum ihr heruntergekommenes Stadtviertel zu verlassen. Auch ging der Konflikt dann recht schnell los, sodass man nach einer schönen, kurzen aber präzisen Einführung in die Welt zum Hauptthema kommt. Die Charaktere mochte ich ganz gern. Kai ist eigentlich nicht schüchtern. Aber durch ihre Fähigkeiten traut sie sich auch nicht recht, aus sich herauszukommen, da niemand davon wissen darf. Sie kann die Fäden der Zeit sehen und sie manipulieren, sodass sie sich frei von der Zeit bewegen kann. Allerdings hält ihre Manipulation nur kurz an, was aber meist schon ausreicht. Das fand ich ziemlich cool! Auch sonst hat sie einiges drauf, wirkt aber dennoch zurückhaltend. Ich fand sie ziemlich stark und mutig, nur manchmal etwas zu fokussiert. Sie kommt nicht aus sich heraus und kriegt nicht immer alles mit, was eigentlich um sie herum passiert. Da tat mit Avan immer leid. Es ist offensichtlich, dass er mehr für sie empfindet, nur lässt sie es nicht zu. Avan fand ich ansonsten aber auch sympathisch. Ich war erst etwas misstrauisch, aber er ist ein guter Kerl, der hinter Kai steht und für sie bis ans Ende der Welt gehen würde. Er ist sehr aufopferungsvoll, was aber nicht anstrengend ist oder wird. Er ist einfach nett und für Kai da. Ich mochte die beiden echt gern, man erfährt zudem noch einiges aus ihrer Vergangenheit und wie sie sich eigentlich begegnet sind. Gerade Avan birgt dann auch ein großes Geheimnis, dass ich unbedingt lüften wollte. Auch wenn er mir leid tat, fand ich es gut, dass sich das Buch nicht nur um die Lovestory zwischen den beiden dreht. Es kommt vor, Kai denkt auch darüber nach, aber es nimmt nicht den größten Raum ein, sondern begleitet die Haupthandlung eher, was mich sehr gefreut hat. Der Stil war leicht lesbar, mit schönen knackig-kurzen Beschreibungen und einigen Erklärungen, die aber nie Überhand nahmen. Ich hatte immer das Gefühl mich gut zurechtzufinden und bekam immer wieder neue Infos zur Welt und den Figuren. Ab und an eröffneten sich Fragen, die meist aber recht flink geklärt wurden. Nach der »Königin der Schatten« fand ich es erfrischend, nicht aufs nächste Buch warten zu müssen, um endlich mal etwas zu erfahren. Auch das Tempo war in Ordnung, hier und da hätte es schneller gehen können, aber ich habe mich nie gelangweilt und gern weitergelesen. Auch wurde es zunehmend spannender und ab der Hälfte wollte ich es dann kaum noch aus der Hand legen. Die Welt hat mir gut gefallen. Gerade die Verknüpfung von Magie und Technik fand ich ganz interessant, obwohl ich die Grautiere erst einmal kapieren musste. Wir befinden uns in einer Welt mit Magie, aber nicht jeder kann sie wirken. Eigentlich nur der Kahl und seine Sentinentel. Kai muss aufpassen, dass niemand etwas von ihrer Fähigkeit bemerkt, da sie sonst das Interesse des Kahls wecken würde. Auch den Aufbau der Stadt war sehr interessant. Natürlich gibt es das Viertel der Reichen. Kai selbst wohnt im Labyrinth. Dieses Viertel besteht aus alten Containern, die kreuz und quer stehen und sich stapeln. Man muss sich gut auskennen, um sich dort nicht zu verlaufen. Das Ende fand ich richtig gut. Vieles wurde noch nachträglich aufgeschlüsselt und ich saß mit offenem Mund vor dem eBook. Hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein Detail war dann leider etwas störend, ohne dass ich vielleicht auch noch ein halbes Herz mehr gegeben hätte. An sich wurde vieles geklärt aber auch ein bisschen was angeschnitten. Es endet nicht mit einem Cliffhanger und ich hatte das Gefühl, dass der erste Band in sich geschlossen ist. Weiterlesen werde ich aber in jedem Fall. Fazit: Ein schöner Fantasyroman den ich gern gelesen habe und der auch Spaß gemacht hat. Coole Welt, tolle Charaktere und ein echt gemeiner Plot. Leseempfehlung! Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Herzen!

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