Leserstimmen zu
Little Miss Ivy

Caleb Krisp

Die Little Miss Ivy-Reihe (1)

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Von: Cosima aus Berlin

13.02.2017

Toll, spannend ,listig , überraschend , wie geht es weiter ?

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Kurzbeschreibung In diesem fantastischen Werk das mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat, begegnen wir der 12 Jährigen Ivy Pocket, ihres Zeichens Kammerzofe und ein Allrounder mit Fähigkeiten die ihresgleichen suchen. Für mich eine tolle Situationskomik, denn Ivy denkt sie ist ein Ausbund und eine Bereicherung in ihrem Umfeld, wobei sie mehr als einmal das größte Chaos anstellt und wie ich finde es hervorragend zur Geltung bringt, das sogar eine Baronin die Flucht ergreift und zwar still und heimlich.... Cover Das Cover ist wie ich finde in Eyectacher mit der liebenswerten und wirklich zu guten Ivy Pocket die es, auch wenn sie es selbst nicht weiß...Faustdick hinter den Ohren hat. Für mich eindeutig gelungen und mit der Uhr die Ivy bei sich hat auch sehr passend.... ;) Schreibstil Der Autor Caleb Krisp hat einen tollen flüssigen und bildhaften Schreibstil der mich gleich zu Anfang in die Welt der 12 Jährigen Ivy mitnahm und ich gleich mal schmunzeln musste. Denn Ivy ist einfach eine Protagonistin die man lieb gewinnt auch wenn man versteht warum andere am liebsten vor ihr flüchten wollen! Toll gemacht und die Idee dahinter gefällt mir und ich bin schon auf mehr gespannt. Meinung Wenn sich die Zufälle mehren... Dann sind wir bei der 12 Jährigen taffen und total selbstbewussten Zofe Ivy Pocket angekommen, die sich selbst als Ratgeber in allen Situationen sieht. Allerdings sieht das ihre derzeitige Gräfin Karbunkel nicht wirklich so und nach einem desaströsen Dinner in Paris ist die Gräfin kurzerhand geflüchtet nach der Blamage die Ivy im Hotel beim Essen mit lauter wichtigen Persönlichkeiten angerichtet hatte. Ivy versteht nicht weshalb dies passieren konnte und geht gar schon von einer geistigen Ohmnachtung der Gräfin aus, da wird sie schon zur Herzogin von Trinity bestellt. Zum Glück für Ivy, denn mit fast nichts außer ihren Kleidern wäre sie in Paris auf der Straße gelandet, denn Ivys letzte Herrin wohnt in London und das ist ja nicht mal gerade um die Ecke. Also macht sich Ivy auf zur Herzogin um sie aschfahl und dem Tode geweiht wie es scheint aufzusuchen und eine sehr außergewöhnliche Bitte oder in diesem Fall Auftrag zu erhalten. Denn die Herzogin bittet Ivy dem 12 Jährigen Mädchen Mathilda Butterfield einen Besuch abzustatten auf Schloss Butterfield Hall und ihr einen magischen Diamanten zu bringen. Nun weshalb sollte die uralte Gräfin einem zwölfjährigen Mädchen etwas vermachen und dann noch so etwas wertvolles? Genau diese Frage ist mir auch durch den Kopf gegangen und schnell erklärt. Denn Die Herzogin von Trinity ist befreundet gewesen mit der Oma der kleinen und zwar Lady Elisabeth, bis sie ein Streit wegen eines jungen Gentlemans zum Bruch geführt hatte. Der Schmuck für die kleine soll ein Friedensangebot sein. Und der Brief soll Lady Elisabeth übergeben werden und der Diamant muss dem Geburtstagskind nicht nur überreicht werden sondern umgehangen. Sehr seltsam denkt ihr... Das dachte ich auch, aber es kommt noch mysteriöser denn der Diamant um denn es hier geht ist auch kein normaler sondern wie ich es sagen würde etwas ganz ganz...besonderes. Es ist eine Halskette mit einem Uhrendiamanten der versteckt in einem Klavier schlummerte und der außergewöhnliche Kräfte hat, wie zum Beispiel in die Zukunft zu sehen aber auch die Vergangenheit und die Gegenwart werden davon nicht ausgenommen. Jedenfalls ist an diesen Auftrag nicht nur wie es scheint der letzte Wille der Herzogin geknüpft, sondern auch Bedingungen wie z.b. das Ivy die Halskette nie selbst ausprobieren darf und das die Kette auch niemand vor dem Ball zu sehen bekommt, außer Mathilda Butterfield, die darf den Schmuck tragen. Als Belohnung erwartet Ivy nicht nur eine Überfahrt in ihre alte Heimat London, sondern auch noch einen staatlichen Betrag von 500 Pfund. 50 Pfund gleich und 450 Pfund bei der Ankunft in London. Allerdings wäre das ja alles wie es wäre, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... Denn genau jetzt kommt der Haken oder in dem Fall riesen Haken. Denn es scheinen Gauner und Mörder hinter dem Schmuckstück her zu sein, weil Ivy wenig später auf ihrer Schiffsreise feststellen muss das die Herzogin kurz nachdem Ivy das Hotel verlassen hatte, ermordet vorgefunden wurde. Nun denn, Ivy Pocket ist zwar alles auch ängstlich, aber sie hat auch einen starken Willen und ist demnach auch gewillt diesen Letzten Wunsch zu erfüllen. Eine Haarsträubende Reise mit genialer Komik gespickt, erwartet hier den Leser oder in dem Fall mich und ich kann nur sagen einfach Klasse geschrieben und ich bin begeistert. Fazit Absolut empfehlenswert und gelungen!!! 5 von 5 Sternen

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Genial!

Von: CogitoLeider

20.09.2015

Ivy Pocket ist anders - und bietet so herrliche Unterhaltung! Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert. Sicherlich gibt es eine allgemeingültige Sichtweise auf Dinge und Geschehnisse, aber manchmal bleibt genug Spielraum, um etwas ganz anders zu sehen. Und so ist Ivy, sie sieht alles irgendwie anders. Und macht deshalb Mut, besonders Kindern, denke ich, die Welt auch mal aus einer anderen Warte zu sehen und gespannt zu sein, was dabei raus kommt. Der Fantasy-Anteil hält sich dabei in akzeptablen Grenzen, finde ich. Denn wichtiger als Geister und Parallelwelten ist hier die Interpretation des Mädchens. Da wird eine Morddrohung schnell zur unterhaltsamen Marotte eines im Grunde wohlgesinnten Menschen, ein Anschlag zu einem Freundschaftsdienst und das Leben im Allgemeinen rosarot. Dabei bedient sich Caleb Krisp eines Humors, der mich einfach nur begeistert hat. Hintersinnig, doppeldeutig, ironisch, aber immer liebevoll im Umgang mit der Protagonistin und all derer, die ihr Bestes wollen. So ist Ivy, würde man sie persönlich kennen, sicherlich eine Nervensäge, aber als Romanfigur einfach nur bezaubernd und herzerfrischend. Dazu kommt noch, dass ich mit ihr begangt habe (wo sie es selbst natürlich nicht tat) und mich an ihren Erfolgen gefreut habe. Ein Mädchen, das an einfach liebgewinnen muss und das man unterstützen möchte. Das arme Mädchen *seufz* Aber mit welcher Chuzpe stürzt sie sich von einer Gefahr in die nächste! Neben der spannende Handlung ist 'Little Miss Ivy' aber auch ein Buch, das sehr schön psychologische Ansätze zeigt. Was wird aus einem Kind, das die Familie verliert? Wie kommt es zurecht? Es schafft sich seine eigene Realität, in dem die Eltern natürlich nicht tot sind, sondern Forscher, Künstler in anderen Ländern, Abenteurer, die ihr Kind mit auf Reise genommen haben. Diese überbordene Phantasie wirkt manchmal verzweifelt, immer aber nachvollziehbar und Ivy relativiert den Unrealismus durch Selbstironie und großer Liebe zu den Personen, die sie dafür für Wert erachtet. So verzeiht sie großherzig, vertraut uneingeschränkt und bleibt trotzallem ein wundervoll naives Kind. Das versöhnt ein wenig mit den Härten des Lebens. 'Little Miss Ivy' ist ein Kinderbuch, das mir sehr viel Freude gemacht hat, weil es an meine kindliche Seite appeliert und mich staunen ließ. Caleb Krisp versteht es geradezu virtuos, aus Sprache, Charaktere und Handlung ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, das mich rundum begeistert. Das Buch liest sich wunderbar leicht und das Kopfkino lief auf Hochtouren. ES macht einfach Spaß, sich in Ivys Welt zu begeben. Fazit? Davon will ich mehr!

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Ivy Pocket ist kein gewöhnliches Mädchen: würde man sie selbst fragen, ist sie nicht nur ein ganz außergewöhnliches Mädchen, sondern eine überdurchschnittlich hübsche, zuverlässige und intelligente Persönlichkeit. Auf den ersten Blick mag das schrecklich klingen, doch das 12-jährige Dienstmädchen ist eine der Personen, der man das sofort abkauft, denn sie versucht es nicht nur zu vermitteln, sondern glaubt sogar selbst daran. Recht amüsant ist die Tatsache, dass Ivy Pocket alles andere als perfekt ist und besonders ihre stetige Überzeugung dessen, gekoppelt mit dem überaus ehrlichen (nicht mal unbedingt frechen) Mundwerk verleihen dem Roman einen gewissen Charme, wie es nicht jedes Werk beinhaltet. Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass es mir gerade Ivy's Art am Anfang sehr schwer machte, in die Geschichte zu finden, denn auch wenn sie sich sehr überzeugend zu präsentieren weiß, so nimmt man ihr ihre Selbstüberzeugung nicht direkt ab und wartet darauf, dass die Maske fällt und ein verschüchtertes Mädchen zum Vorschein kommt, die diese Scharade betreibt, um in der Welt voranzukommen. Das dies jedoch ganz und gar nicht der Fall ist, wird dann aber schnell klar und nach einer Zeit möchte man Ivy Pocket's meisterliche Form der Selbstüberschätzung gar nicht mehr missen. Auch die übrigen Charaktere gefielen mir durch die Bank weg recht gut, auch wenn man den ein oder anderen davon etwas weniger gut kennenlernte, als ich es mir gewünscht hätte. Wenn ich nun über Ivy und ihre Beziehungen zu den anderen Charakteren nachdenke, so muss man auf Ivy's Charakterliste wohl noch "hoffnungslos naiv und gutgläubig" hinzufügen, denn sie hat in aller Regel nicht den geringsten Zweifel daran, dass eine Geschichte erstunken und erlogen sein könnte, die man ihr erzählt. Allerdings nimmt es auch Ivy nicht immer so genau mit der Wahrheit und so entspinnt sich so manches Mal eine interessante Lügengeschichte. Was die Geschichte selbst angeht, so war ich wirklich begeistert, denn der Autor hat neue, fantastische Ideen, die jedem Leser mit etwas Fantasie wohl gut gefallen werden. Wir tauchen ein, in eine Welt voll Magie und Fantasie, einem Diamanten, der Visionen aufzeigen kann, seltsamen Kreaturen mit Kutten und einem Mädchen, das (trotz grenzenloser Naivität) dennoch versucht, das richtige zu tun. Insgesamt kann ich euch diesen Roman also, trotz eines etwas erschwerten Starts, auf jeden Fall empfehlen. Trotz der Deklarierung als "Jugendbuch" oder "ab 10 Jahren" finde ich, dass das Buch auch ganz klar für Erwachsene geeignet ist, die das innere Kind noch nicht verloren haben. Es ist schön geschrieben, lässt sich flüssig lesen und wenn man erst einmal hineingefunden hat, fliegen die Seiten nur so dahin...

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