Leserstimmen zu
Versiegelt (Ryder Creed 2)

Alex Kava

Kava, Alex (2)

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Taschenbuch
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Buchinfo Versiegelt - Alex Kava Taschenbuch - 352 Seiten - ISBN-13: 978-3453358553 Verlag: Diana Verlag - Veröffentlichung: 14. November 2016 EUR 9,99 Kurzbeschreibung Als Ryder Creed zu einem verheerenden Erdrutsch gerufen wird, entscheidet jede Sekunde zwischen Leben und Tod. Mit seinem Spürhund durchkämmt er das verwüstete Gelände und stößt auf die Leiche eines Mannes. Doch der fiel nicht den Naturgewalten zum Opfer, sondern wurde offensichtlich erschossen. Gemeinsam mit FBI-Profilerin Maggie O’Dell ermittelt Ryder Creed in dem Fall – ohne zu ahnen, dass die tödlichsten Geheimnisse noch in der Tiefe auf sie warten … Bewertung „Versiegelt“ ist der zweite Teil der Ryder Creed – Reihe von Alex Kava. Wer die Bücher von Alex Kava kennt, weiß das es oft blutig zugeht. Dieses Buch ist anders, aber weniger Blut heißt nicht weniger Spannung. Ich war fasziniert von der Story und flog nur so durch die Seiten. Der Schreibstil der Autorin war wie immer spitzenklasse. Ihre Art zu beschreiben und zu erzählen ist wirklich toll. Man kann sich in die Protagonisten hineinversetzten, mit ihnen mitfiebern und rätseln. Die einzelnen Charaktere der neuen Reihe gefallen mir richtig gut. Ryder Creed ist total sympathisch und Maggie O’Dell, die man ja schon etwas länger kennt, ist sowieso der Hit. Alex Kava ist mit „Versiegelt“ wieder ein Thriller gelungen, der den Leser unter die Haut geht. Fazit: Nicht so blutig wie gewohnt, aber spannender denn je. Absolute Kauf- und Leseempfehlung.

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Das Cover passt leider nicht so sehr zur Geschichte, da es wenig mit einer Naturkatastrophe oder dem Schauplatz zu tun hat. Der Titel ist gut an den Inhalt angepasst worden. Dennoch finde ich, dass er einen nicht sehr reizt das Buch zu lesen. Die Geschichte ist in kurze Kapitel gestaffelt, wobei unterschiedliche Personen aus der 3. Person von den Ereignissen erzählen. Meiner Meinung nach ist die Geschichte dadurch sehr auseinander gezogen worden. Die Kapitel sind so kurz, dass nicht viel Interessantes darin passiert. (Achtung Spoileralarm!) Ryder Creed wird zu einer Naturkatastrophe gerufen, bei der unter anderem ein Forschungslabor des Militärs mit gefährlichen Stoffen (Viren, etc.) von dem Erdrutsch nahezu komplett zerstört wird. Er ist Hundeführer und sucht zunächst nach Verunglückten. Als er auf einen Mann mit einer Schusswunde (welcher sichtbar nicht durch die Lawine getötet wurde) trifft, wird klar, dass sich dort oben im Forschungslabor nicht ganz legale Versuche ereignet haben. Mit der FBI-Agentin erfährt er mehr über die Machenschaften der Regierung und wird durch weitere Lawinen und auch durch die geplanten Unglücke der Feinde verletzt. Bis ca. Seite 200 hatte ich das Gefühl, dass nichts besonders spannendes passiert war. Ryder Creed wurde von einer erneuten Lawine verletzt. Die Senatorin Ellie Delanor erfährt über die Vertuschung der gefährlichen Versuche (organisiert von der Regierung) auf Kosten von Soldaten und der Bevölkerung und Maggie O´Dell wird hinzugerufen, um dies unter Verschluss zu halten. Dem entgegen fängt sie jedoch eigenständig an mit Ryder zu ermitteln. Auch wird das Buch dem Genre Thriller nicht gerecht. Die einzige sehr aufregende Stelle war, als Ryder Creed und Maggie erfahren haben, wer hinter den Vertuschungen (Brand, Tod mehrerer Helfer, etc.) an der Unfallstelle steckt und sie von dieser Person bedroht wurden. Ryder Creed wurde angeschossen und Maggie lediglich verängstigt, weil beide zu viel wussten. Fazit Im ganzen hat mir die Geschichte nicht sehr gefallen, weil sie schon in den Anfängen zu langwierig geschrieben wurde. Es handelt sich dabei nicht um eine komplett neu ausgearbeitete Story. Die Naturkatastrophe wird mit dem Netz aus Lügen, welches in der Politik wächst, verbunden. Zwischen Ryder Creed und Maggie O´Dell ist ein Knistern zu spüren, welches beide zunächst nicht wahr haben wollen und sie geraten in ein paar leider belanglose Unglücke an der Unfallstelle. Auch stellt Ryder den typischen "Kämpfer in jeglicher verletzten Lage" dar. Dadurch gehört die Story leider zu den stereotypischen Abläufen und präsentiert nichts Neues. Dennoch beschreibt die Autorin den Bezug zu den Hunden und deren Fähigkeiten als Spürhunde schön. Die gegenseitige Unterstützung von Mensch und Tier ist das wirklich spannende an dem Thriller...

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Zum Inhalt: Ryder Creed wird zu einem Erdrutsch gerufen und soll mit seinem Spürhund dabei helfen, Überlebende und Leichen zu bergen. Dass hinter seinem Auftrag viel mehr als das steckt ahnt er nicht.. Während der Bergungsarbeiten begibt er sich mehrmals in Lebensgefahr und entkommt nur knapp dem sicheren Tod. Leichen werden geborgen, aber nicht alle sind dem Erdrutsch zum Opfer gefallen. Einige haben Einschusslöcher und wurden ganz klar ermordet. Zusammen mit Maggie O'Dell versucht Creed herauszufinden, was hinter den Morden steckt. Was sie schließlich erfahren schockiert sie und bringt sie nochmals in große Gefahr.. Meine Meinung: Nachdem mich der erste Teil der Ryder-Creed Reihe schon absolut begeistern konnte musste ich natürlich auch diesen Band lesen. Ich bin ein großer Fan von Ryder Creed und seinen Hunden und beide Bücher sind einfach nur großartig beschrieben. In Band 1 ging es um Drogenschmuggel, in Band zwei um eine Naturkatastrophe - auch diese Abwechslung hat mir gut gefallen. Der Leser lernt einen neuen Hund aus Ryder's Team kennen und wieder ist die Beziehung zwischen Mensch und Tier einfach nur großartig dargestellt. Die Story an sich fand ich auch wirklich spannend, bis zum Ende war ich auf die Auflösung gespannt. Ich freue mich auf alle weiteren Teile die noch kommen mögen! 5 von 5 Sternen.

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Kava Alex Versiegelt / Ryder Creed Bd.2 Seitenzahl 344 4 Sterne Klappentext Als Ryder Creed zu einem verheerenden Erdrutsch gerufen wird, entscheidet jede Sekunde zwischen Leben und Tod. Mit seinem Spürhund durchkämmt er das verwüstete Gelände und stößt auf die Leiche eines Mannes. Doch der fiel nicht den Naturgewalten zum Opfer, sondern wurde offensichtlich erschossen. Gemeinsam mit FBI-Profilerin Maggie O’Dell ermittelt Ryder Creed in dem Fall – ohne zu ahnen, dass die tödlichsten Geheimnisse noch in der Tiefe auf sie warten … Über die Autorin Alex Kava, aufgewachsen in Nebraska, studierte Kunst und Englisch, bevor sie in die Werbe- und Grafikdesignbranche einstieg. Ihr Debütroman Das Böse war auf Anhieb ein großer Erfolg, mit der Hauptprotagonistin Maggie O´Dell. Story / Meine Meinung Es ist der zweite Teil um den Hundeführer Ryder Creed. Er wird zu einem Erdrutsch nach North Carolina geholt um dort mit seinem Spürhund nach Überlebenden zu suchen. Schnell wird aber klar das nicht alle eines natürlichen Todes gestorben sind und somit wird Maggie O`Dell vom FBI auch nach North Carolina gesandt. Im weiteren Verlauf bekommen wir mit das auch ein Gebäude verschüttet wurde das für die Regierung Medikamente testete die für einen Krieg von Wichtigkeit wären. Auch im zweiten Teil bekommen wir nicht wirklich etwas von der Vergangenheit des Hundeführers erzählt, er bleibt immer noch schwammig. Warum ist er nach Afghanistan gegangen? Wie gingen seine Eltern mit dem Verschwinden seiner Schwester um? All das wird nur ganz kurz am Rande erwähnt, aber es wird nicht wirklich darauf eingegangen. Ich hoffe das im dritten Band der Protagonist etwas mehr Substanz bekommt. Schreibstil Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der gut zu lesen ist. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und so fliegt man nur durch das Buch. Charaktere Wie gesagt Ryder Creed könnte noch mehr ausgearbeitet werden, aber trotz allem hat er mir wieder gut gefallen. Maggie O`Dell ist einfach wahnsinnig gut. Mein Fazit Ich freue mich schon auf den dritten Band und hoffe das sich die Bücher noch etwas steigern. Das Ende des Buches hat mir allerdings nicht so gefallen ich fand das es sehr abrupt endete. Trotzdem war es eine gute Story.

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Ryder Creed, Hundeführer, bekommt einen neuen Auftrag. Er soll nach einem großen Erdrutsch mit seinem Spürhund Menschen finden – tot oder lebendig. Und auch Maggie O`Dell wird in dieses Katastrophengebiet geschickt, ohne genau zu wissen was dort ihre tatsächliche Aufgabe ist. Als dann die erste Leiche geborgen wird, wird beiden Ermittlern klar, dass hier noch etwas anderes hinter dem Einsatz stecken muss. Denn das Erdrutsche die Opfer mit einem Kopfschuss erledigen, ist eine ganz neue Erfahrung. Bald stellt sich außerdem die Frage, was in der verschütteten, streng geheimen Forschungseinrichtung der Regierung vor sich ging und ob Gefahr durch die zerstörten Labore droht.. Stil, Machart, Meinung Der zweite Teil der Serie setzt zeitlich recht schnell nach den Geschehnissen aus Band 1 an. Die Personen aus Band 1 finden sich schnell auch in Band 2 wieder, nach der Lesepause sind die schnellen Erinnerungen hilfreich, um sich gut einzufinden. Man braucht Teil 1 nicht vorher zu lesen, sollte es aber nach Möglichkeit tun. Alex Kava schreibt wie immer fluffig und – zu meiner großen Freude – ohne sich in großem Geschwafel zu verlieren. Ich mag ihre schnelle Schreibweise und die kurzen Kapitel sowie die Perspektivenwechsel. Thriller steht drauf, Thriller ist drin. Laut Wikipedia schreibt Frau Kava psychologische Suspense – Romane. Das klingt auch passend. Wir haben typisches Thrillermaterial inklusive politischem Skandal, hochbegabten Hunden und der nebenbei erwähnten Gefühlswelt einer emotional etwas kaputten FBI- Agentin, die auf den ebenfalls etwas kaputten, heißen Hundeführer steht. Während die Geschichte vielleicht ein bisschen interessanter für die männlichen Leser sein könnte, ist die emotionale Entwicklung wohl doch mehr etwas für die weiblichen Leser. Die Mischung macht’s. Die Länge der Geschichte und die Entwicklung des ganzen haben mich ein wenig verwirrt. Während das Buch sofort mitten in der Panik vor dem drohenden Erdrutsch beginnt, bekommt der Leser mit wie die beiden Ermittler zu ihrem Auftrag kommen. In einem Nebenstrang sitzt eine Senatorin, ebenfalls aus dem vorherigen Band bekannt, in einem Ausschuss zu einem benachbarten Thema mit Bezug zum aktuellen Fall. Vor Ort gibt es dann ein paar Leichen, die beim Erdrutsch wohl schon tot waren. Auf einmal gibt’s dann schon „den Showdown“ , man kennt zwar die Bösewichte, aber die Geschichte ist ganz offensichtlich noch nicht vorbei. Und da kommen wir zu einem Thema, dass mir schon bei der Besprechung von „Wintergäste von Sybil Volks“ einiges an Kritik einbrachte. Ein Buch endet, aber die Geschichte nicht. Kann man machen, ist für den Leser allerdings recht unbefriedigend. In Reihen um Ermittler tauchen ja immer mal wieder alte Bekannte (Bösewichte) auf, und das kann auch sehr gut sein. Dann gibt es Reihen, zum Beispiel die „Post Mortem – Reihe“, bei der weiß man vorher, dass die Handlung in Buch 2 ihr Ende finden wird. Ich fand die Balance hier etwas merkwürdig, das Buch las sich schnell weg – und man hätte die weiteren Geschehnisse gern mit in diesen Band packen können. Ich werde mir den nächsten Band wohl zulegen, weil ich die Autorin schon aus einigen Büchern kenne und noch nie komplett enttäuscht wurde. Trotzdem mag ich es einfach, wenn mit dem Ende des Buches auch ein Fall abgeschlossen ist und ich nicht auf diese Art zum Kauf des nächsten Bandes genötigt werde. Die Reihe Dieses Buch ist der zweite Teil der Reihe um Maggie O´Dell und Ryder Creed. Natürlich macht es Sinn, mit Teil 1 anzufangen. Hier gibt’s meine Rezension: Todesflehen – Alex Kava #1 Maggie O`Dell kennt man vielleicht noch aus der Vorgängerserie der Autorin, in der die FBI Agentin die Hauptrolle spielt. Von 2002 – 2014 erschien diese Serie in insgesamt 11 Büchern. Ich habe diese Serie gern gelesen, allerdings irgendwo bei Band 7 oder 8 das ganze aus den Augen verloren. Ryder Creed hilft ihr dort im letzten Band anscheinend auch schon bei einem Fall, zwischen den beiden knistert es immer so hin und her, diese Zusammenarbeit hat eine Menge Potential und scheint deshalb nun auch in der neuen Serie um die beiden fortgesetzt werden. Fazit Ich mag den schnellen und spannenden Schreibstil der Autorin Alex Kava, bei dem trotzdem interessante Details auftauchen. Das Thema der Story war nicht so hundertprozentig meins, aber trotzdem interessant. Das besondere an der Reihe sind die Hunde, mit denen Ryder Creed arbeitet. Das finde ich auch im zweiten Band sehr interessant gemacht, ich habe einiges gelernt. Die Beziehung der beiden Ermittler zueinander hat definitiv noch immer Potential. Wer an der Reihe interessiert ist, kann mit diesem Band anfangen – sollte es aber nach Möglichkeit mit dem ersten Band auch zuerst versuchen. Den dritten Band werde ich auch lesen, dieser hier bekommt 3 von 5 Sternen. Denn das Thema und die Balance der Geschichte mit dem abrupten Ende machen diesen zweiten Band in meinen Augen etwas schlechter als den ersten. Trotzdem las ich das Buch schnell durch, war nie gelangweilt und wollte die ganze Zeit wissen, wie es denn weitergeht.

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Als Maggie O’Dell von ihrem Freund Ben darum gebeten wird, sich um einen mysteriösen Leichenfund in Haywood County, North Carolina, zu kümmern bzw. in dem Fall zu ermitteln, ahnt sie noch nicht, in was für eine Sache sie dort hineingeraten ist. Denn der Tote starb keineswegs, wie es nahe liegend wäre, bei einem gewaltigen Erdrutsch, der viele Todesopfer gekostet hat, sondern durch einen gezielten Schuss aus nächster Nähe. Als Maggie dort eintrifft, begegnet sie erneut dem Hundeführer Ryder Creed, der vor Ort ist, um mit seinen Hunden Bolo und Grace, Vermisste zu suchen. Und auch Jason, sein Lehrling ist mit von der Partie. Als Maggie und Ryder sich miteinander austauschen, stellen sie schnell fest, dass gewisse Menschen, die hohe Positionen bekleiden, scheinbar keinesfalls ein großes Interesse an der Aufklärung des Falles haben; mehr noch- als eine Gerichtsmedizinerin auffällige, unklare Hautablösungen an der erschossenen Leiche entdecken, bricht kurz darauf ein Brand aus, bei dem die Leiche vernichtet wird. Eine Vertuschung auf höchster Ebene? Wieso? Was mag in dem sehr weit abseits liegenden Institut, dass als „top secret“ galt, und das ebenfalls bei dem Erdrutsch zerstört wurde, vor sich gegangen sein? Maggies Ermittlungen bringen sie schnell in höchste Lebensgefahr, während im fernen Washington ein alter, kranker Mann um Gerechtigkeit kämpft… Nach dem ersten Teil der Ryder Creed Reihe „Todesflehen“, der eine Art Brückenstück zwischen der Maggie O’Dell Reihe und der neuen Serie um den Hundeführer Ryder, darstellte, sind nun alle wichtigen Haupt und Nebenfiguren eingeführt und so kann man sich nun völlig ungestört auf Ryders Welt einlassen. Und dies ist eine für mich sehr interessante Welt, denn man erfährt in der Serie viel über das Miteinander zwischen Hundeführer und Tieren, sowie der besonderen Beziehung zwischen Ryder und seinen Hunden. Besonders diesen Punkt hat die Autorin sehr spannend und informativ in Szene gesetzt; man spürt zwischen den Zeilen sehr deutlich, dass ihr das Thema sehr nahe geht und sie berührt und beschäftigt. Einige Rezensenten bemängelten, dass ihnen die Spannungselemente fehlten, weil es in diesem Band keinen irren Serienkiller gibt, der darin wütet. Nun, ich für meinen Teil habe „Versiegelt“ voller Spannung gelesen, denn nicht nur Ryders und Bolos Einsätze fand ich packend beschrieben, sondern auch Maggies Fall, der sich um gewisse Vertuschungsversuche aus höchsten Kreisen dreht. Zugegeben, die Spannung ergibt sich hier nicht aus billigen Schockeffekten heraus, sondern aus einer Thematik, die durchaus nicht auf Fiktion beruht, wie man im Nachwort der Autorin erfährt. Und oftmals ist es doch das wahre Leben, das einem das Gruseln lehrt. Wie gefährlich es sein kann, wenn Menschen in mächtigen Positionen Gott spielen, einfach weil sie es können oder sich einen Vorteil davon erhoffen, lehrt diese Story, ohne dass ich leider näher darauf eingehen kann, weil ich ansonsten zuviel spoilern würde. Nur so viel, ich fand, dass dieser Fall in Sachen Brisanz und Spannung, anderen Fällen in Nichts nachsteht, allerdings fand ich das eher offene Ende, auch wenn diverse Schurken überführt werden, ein wenig unbefriedigend und hoffe darauf, dass die Autorin den einen losen Faden, in einem ihrer weiteren Bücher wieder aufnehmen und weiterspinnen wird. In Sachen Romance bleibt es ebenfalls spannend- es knistert gewaltig zwischen Maggie und Ryder, zudem kriselt es zwischen Maggie und Ben. Allerdings bleibt der Romanceanteil wie immer reine Nebensache. Kurz gefasst: Packender Thriller, der eher auf subtile Art und Weise zu schocken vermag- die gruseligsten Geschichten schreibt schließlich das Leben selbst.

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Protagonisten: Ryder Creed ist ein Ex-Marine, der recht zurückgezogen lebt und sein Leben der Ausbildung von Spürhunden aller Art gewidmet hat. Als er ein Teenager war, wurde seine Schwester während eines Toilettenganges auf einer Raststätte entführt und nie mehr gefunden, was ihn auch noch immer sehr belastet. Er vertraut nur wenigen Menschen und begegnet Fremden oft mit einem gewissen Argwohn. Zu Maggie O’Dell fühlt er sich hingezogen, möchte aber diese Gefühle nicht recht zulassen. Maggie O’Dell ist eine FBI-Agentin. Sie lebt alleine mit ihren 2 Hunden und befindet sich in einer, nicht klar definierten, Beziehung mit Dr. Benjamin Platt. Trotzdessen fühlt sie sich zu Ryder Creed hingezogen. Sie fasst schwer Vertrauen zu anderen Menschen und versucht immer das Richtige zu tun, auch wenn der Auftrag anders lautet. Ihre Art ist sehr schroff, ihr Auftreten sehr bestimmt – beste Voraussetzungen um sich in der Männerwelt zu behaupten! Meine Meinung: Dieser Teil kommt zum Glück nicht so schwer in Gang wie der Erste der Reihe. Was für mich ein klarer Pluspunkt ist! Die Charaktere sind wieder super sympathisch und man kann sich wirklich gut in die Personen und ihre Handlungen hineinversetzen! Die Beziehungsentwicklung zwischen Ryder und Maggie kommt nur langsam in Gang, da beide geschundene Seelen sind und sich ihre Gefühle nicht richtig eingestehen wollen. Dies beruht auch darauf, dass diese Beziehungsentwicklung zweitrangig ist, wie es bei einem Thriller auch sein sollte. Gut finde ich auch, dass Jason aus dem ersten Teil richtig in die Reihe integriert wird. Er ist zwar eigentlich Ryders Lehrling, jedoch entwickelt sich daraus auch langsam eine richtige Freundschaft! Die Story spielt hauptsächlich parallel an 2 Orten, einmal in Haywood County (North Carolina) und in Washington D.C.. An sich war die Story gut, aber leider war mir das politische etwas zu viel. Auch wenn es zur Story gehört, fand ich diesen Teil immer recht langatmig und auch leider etwas langweilig. Am Anfang wird man immer mal wieder mit einer Person konfrontiert, die sich während des Erdrutsches in dem Forschungslabor aufgehalten hat. Schnell wird in einem der Anschein geweckt, dass es sich bei dieser Person um die Leiche des Mannes von Klappentext handelt. Das Ende hält direkt mehrere Überraschungen parat und ist absolut unvorhersehbar! Einfach Klasse und ich freue mich dadurch schon sehr auf den 3. Teil der Reihe! Leider können mich die Storys immer noch nicht wirklich fesseln und in ihren Bann ziehen… jedoch die Charaktere umso mehr! Ich mag am Liebsten sofort weiterlesen, wie es mit Ryder Creed und seinen Hunden, sowie mit Maggie und mit Jason weitergeht. Da wir uns langsam steigern, gibt es von mir 3,5/5 Sternen!🙂

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Zum Cover: Mir gefällt das Cover sehr gut und hat etwas von alten, vergilbten und zerknitterten Fotos. Doch hat es in meinen Augen nichts mit der Storie im Buch gemeinsam. Worum geht es : Es geht um den Hundeführer Ryder Creed und seine Suchhunde. Er und seine Schnüffler werden zu einem schweren Erdrutsch gerufen um eventuell verschüttete Überlebenden oder Leichen zu finden. Doch es werden nicht nur durch den Erdrutsch getötete Leichen geborgen, sondern auch solche die definitiv vorher umgebracht wurden. Trotz der Widrigkeiten vor Ort bleibt Ryder Creed, zusammen mit der FBI Agentin Maggie O'Dell und möchte der Sache auf den Grund gehen. Meine Meinung : Obwohl es der zweiter Band der Ryder Creed Reihe ist kann es unabhängig vom ersten Teil gelesen werden. Es hat eine ganz eigene Thematik, die nichts mit dem ersten Band zu tun hat. Nur einige Charaktere, wie zb. Maggie O'Dell, tauchen darin wieder auf. Die Zusammenhänge und Beziehungen der Charakter werden immer gut erklärt, falls welche aus dem ersten Band in diesem auftauchen. In meinen Augen ist es jedoch kein Thriller, sondern hat mehr mit einem Krimiroman gemeinsam. Aber kenne leider auch keine anderen Bücher der Autorin oder Band eins der Ryder Creed Reihe, deshalb ist diese Meinung wirklich nur auf " Versiegelt" bezogen. Dennoch ist es gut und detailliert geschrieben. Der Schreibstil von Alex Kava ist flüssig und es lässt sich leicht und locker weglesen. Es wechselt zwischen den Perspektiven und Orten mehrere Charaktere. Dies ist am Anfang etwas verwirrend, mit den verschiedenen Sichtweisen und es scheint kein Zusammenhang zur Storie zu geben, doch am Ende klärt sich alles auf und die Perspektivstränge laufen alle auf ein gemeinsames Ziel hinaus. Wenn Creed träumt oder in Erinnerungen vertieft ist gibt es keine andere Schriftart um dies dem Leser zu verdeutlichen und das verwirrt einem manchmal echt stark. Da ich den ersten Band nicht gelesen habe, erscheinen mir die Hauptprotagonisten etwas flach und bekommen keine greifbare Tiefe. Doch aufgrund der Liebe zu Hunden macht es Ryder Creed und Maggie O'Dell zu sympathischen Charakteren. Ausserdem hat dieses Buch leider keine große Spannung. Die Geschichte plätschert vor sich hin und erst am Ende nimmt sie etwas Fahrt auf. Auf den letzten ca 50 Seiten wird etwas Spannung aufgebaut und dann fliegt man auch nur so durch die Seiten. Das Ende ist Offen ohne wirklichen Abschluss, was sehr unbefriedigend ist. Aber für mich war es guter Lesestoff für zwischendurch, leichte Lese-Lektüre wenn man es so bezeichnen möchte. Alles in allem eine gute und solide Storie. Von der ich definitiv den ersten Band und auch Folgebände lesen möchte.

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