Leserstimmen zu
Sturm über dem Meer

Constanze Wilken

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Taschenbuch
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„Sturm über dem Meer“ von Constanze Wilken ist ein durch und durch spannender Roman, den man (einmal angefangen zu lesen) eigentlich gar nicht mehr aus den Händen legen will! Schauplatz ist das kleine Fischerdorf Borth an der, wie man nicht umhin kommt zu lesen, wunderschönen walisischen Küste. Bei archäologischen Arbeiten findet die Hauptprotagonistin Sam eine im Wattenmeer vergrabene Leiche und kratzt damit an alten Geschichten, die niemals an die Oberfläche hätten kommen sollen! Zum Glück erhält Sam Unterstützung von ihrer Großmutter Gwen und Luke, einem ehemaligen Marine und nun ortsansässigen Bootsbauer! ;-) Inhaltlich ist das Buch sehr abwechslungsreich. Es gibt dieses lange zurückliegende Verbrechen, jede Menge Eifersucht & neidvolle Intrigen, Romantik und Nervenkitzel. Gleich zu Anfang des Buches geht es sehr emotional und spannungsgeladen daher. Ein Fremder vor schauriger Kulisse will eine Antiquität verkaufen. Mehr erfährt der Leser hierzu eigentlich nicht. Und trotzdem stellen sich schon hier die Nackenhaare auf, da durch die Art der Erzählweise eine wahnsinnig intensiv atmosphärische und fesselnde Stimmung erzeugt wird! Und ohne große Pause geht es weiter zur nächsten spannenden Sequenz.. Der walisische Schauplatz bringt ebenfalls einiges an Potential mit, das hier auch voll ausschöpft wird. Den ganz besonderen Reiz erhält die Geschichte durch die beiden zeitlich versetzten, aber miteinander verwobenen Handlungsstränge. Einer der beiden Erzählstränge spielt dabei in der Gegenwart, der andere in den frühen Nachkriegsjahren und somit in der Vergangenheit. Beide Zeitstränge wirken sehr realistisch und sind gut umgesetzt, insbesondere die Figuren der Nachkriegs-Szenen waren sehr detailreich beschrieben und wirkten absolut realistisch. Man fühlte sich fast in die damalige Zeit zurückversetzt! Authentisch wirken natürlich alle Protagonisten, auch die der Gegenwart. Dabei haben mir die jeweiligen Hauptprotagonisten aus den beiden Zeiten besonders gefallen! Sprachlich gesehen ist der Roman absolut flüssig zu lesen baut durch geschickte Wendungen immer neue Spannungsfelder auf. Langweilig wird es wirklich nie! Zudem wirken auch die „romantischen“ Inhalte nie kitschig, sondern fügen sich recht logisch in Handlung ein! Insgesamt also ein sehr empfehlenswerter, spannungsgeladener Roman! 5 Sterne+!!! :)

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Inhalt: Sam und Christopher haben sich getrennt, doch ihr Ex hat schon eine neue, und die neue Frau an seiner Seite macht ihr das Leben ziemlich schwer. Als Sam allerdings von einem Auftrag in Wales erfährt, noch dazu in dem gleichen Ort, in dem ihre Großmutter Gwen wohnt, nimmt sie diesen Auftrag an und macht sich daran, die Legende um die walisische Burganlage zu untersuchen. Denn nach dem letzten Sturm sind versteinerte Baumstämme freigespült worden. Allerdings ist es nicht das einzige, was gefunden wird. Als Max, der Sohn vom Werftbesitzer Luke, einen Ring aus dem Meeresboden fischt, ist klar, dass dieser Ring zu Arthur gehört, Sam´s Großvater. Bei weiteren Untersuchungen stößt sie auf die Überreste ihres Großvaters. Doch nicht jeder ist damit einverstanden, dass Sam in der Vergangenheit wühlt... Als erstes muss ich anmerken, dass es mir sehr viel spass bereitet hat, dieses Buch zu lesen. Es hatte keine Längen und der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Eine gewisse Spannung hat die Autorin hier sehr gut mit eingewoben, und zwar so gut, dass ich nur selten das Buch aus der Hand gelegt habe. Die Autorin hat es geschafft, vor meinem inneren Auge eine Landschaft so lebendig wirken zu lassen, als wäre ich direkt vor Ort gewesen. Es war, als könnte ich beim lesen das Meer riechen. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, einmal zu der Zeit, als Gwen noch jung war und ihre Liebe zu Arthur gerade entstand bishin in das Jahr 1955. Die zweite Ebene spielt in der Gegenwart und Sam beginnt mit den Grabungen und Ausmessungen der alten Baumstämme, die der letzte Sturm freigespült hat. Doch irgendjemand hat etwas dagegen, denn Sam hat das Gefühl, beobachtet zu werden. Als sie dann eines Abends vor dem Cottage ihrer Großmutter auch noch überfallen wird, stimmt es sie nur noch nachdenklicher, doch sie lässt sich nicht davon abbringen, Licht in die Vergangenheit zu bringen. Sam ist ein toller Charakter, der mir direkt am Anfang gefallen hat. Hervorragend herausgearbeitet, ohne zusehr ins Detail zu gehen. Doch wie sie an manchen Stellen reagiert, macht sie ziemlich menschlich. Auch Gwen hat mir gefallen, aber ich glaube, Gwen ist ein Charakter, der muss einem eigentlich sofort gefallen. Und dann ist da das Geheimis, welches man als Leser enthüllen möchte, in dem man mit Sam und Luke miträtselt, was früher vorgefallen war, was mit Arthur passiert ist und warum Sam überfallen wurde. Der eine oder andere Verdacht ist da, den man selber hegt, und doch hat die Autorin es sehr gut verstanden, die Fäden so miteinander zu verweben, dass man sich teilweise echt unschlüssig ist, ob man mit seinem Verdacht noch richtig liegt, oder eher nicht. Mein Fazit: Eine tolle Familiengeschichte mit einem Geheimnis, das nach und nach aufgedeckt wird. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. 5 Sterne!!!!

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Inhalt: Samantha Goodwin kann es nicht fassen. Eigentlich verstanden sie und Christopher Newman sich gut. Gemeinsam haben sie gut harmonisiert und so manchen archäologischen Schatz geborgen. Und nun das! Christopher beschuldigt sie, seine Verdienste einzustreichen. Das ist die Höhe und Sam hat nicht vor das auf sich sitzen zu lassen. Wütend geht sie zum Leiter ihrer Abteilung macht sich Luft. Oscar Farnham kann es kaum glauben, weiß aber - ebenso wie Sam - wer da wohl hinter stecken könnte. Das Christopher ihr damit die Karriere ruiniert, scheint dem völlig egal. Farnham weiß was er an Sam hat und will ihr helfen. Derzeitig sammeln sich alle möglichen Forschungsgebiete auf seinem Schreibtisch und darunter erblickt sie ein Gebiet in Wales. Durch einen großen Sturm wurde der versteinerte Wald freigelegt und die Legende um Longhanks ist Sam sehr gut bekannt. Die Legende besagt, dass es einmal das Königreich Cantre'r Gwaelod gegeben hat. Dort gab es viele kleine Dörfer die sich in einem Gebiet ansiedelten. Ein großer Deich mit Schleuse schützte das Gebiet und schuf so Lebensraum für viele. Doch eines Nachts gab es einen heftigen Sturm. Die Schleuse hätte von einem jungen Mann, Seithennin, gesichert werden sollen, doch dieser war durch Frauen und Alkohol abgelenkt. Als er seinen Fehler bemerkte war es zu spät, das Gebiet wurde geflutet, die Häuser vernichtet und nur wenige Menschen entkamen dem Tod. Oft sprach Sams Großmutter Gwen von dieser Geschichte und noch heute hört so mancher die Sturmglocken läuten, wenn Unheil droht. Eine Legende die viele Schatzsucher bereits nach Wales in das kleine Örtchen Borth brachte. Denn wo ein Königreich - da auch ein Schatz. Samantha sieht ihre Chance für einen Neuanfang und vor allem für Abstand zu Christopher. Sie sagt zu und ist bereits kurz darauf bei ihrer Großmutter in Wales. Früher schon hat Sam ihre Ferien hier verbracht und kennt somit den Ort und seine Bewohner sehr gut. Doch nicht jeder scheint begeistert davon zu sein, dass Ms. Oxford auf ihrem Boden forschen will. Allen voran Millie, mit der sie in Kindertagen befreundet war. Ein Lichtblick ist der kleine Max. Ein aufgeweckter Junge mit einem gutaussehenden Vater. Als Max eines Tages kommt und ihr einen Ring präsentiert, den er weit draußen im Schlick gefunden hat, kommen alte Geschichten wieder hoch. Sams Großmutter Gwen hat ihren Mann vor vielen Jahren an die See verloren und nun taucht plötzlich sein Ehering auf. Doch da ist noch mehr. Sam hat das Gefühl, das sie beobachtet wird, wenn sie mit ihren Helfern Leon und Amy am Strand die alten Baumstümpfe untersucht. Aber wer sollte ein Interesse daran haben? Als kurz darauf ihr Wagen demoliert und sie selbst angegriffen wird merkt sie, irgendjemand will sie loswerden. Sam lässt sich nicht einschüchtern und macht weiter, nichts ahnend, dass sie sich damit in große Gefahr begibt. Meinung: 'Sturm über dem Meer' könnte auch mit dem Zusatz 'Krimi' versehen werden, denn die Vorkommnisse in Wales passen hervorragend in eben jenes Genre. Wie auch schon in Ein Sommer in Wales sind wir nach einem kurzen Abstecher wieder in Wales unterwegs. Das raue Klima der Küste prägt die Stimmung des Romans und lädt den Leser zu Tee und Decke ein. Sam ist eine starke Frau die ihren Weg geht und auch bei Problemen nicht kneift. Das sie sich damit manchmal zu viel zumutet ist natürlich nicht hilfreich, aber in der Hinsicht kommt sie ganz nach ihrer Großmutter. Gwen hat in ihrem Leben nur eine Liebe gehabt und wünscht ihrer Enkeltochter ebenfalls diese Erfahrung. Und so weit muss Sam da ja gar nicht schauen. Der Roman spielt in zwei Zeitzonen - einmal heute und einmal in den 50er Jahren. Gwens Leben, ihre Liebe zu Arthur und die Probleme der Zeit während und nach dem Krieg sind sehr spannend zu lesen. Vor allem habe ich mir einen Narren an Mary Jones gefressen. Das ist eine kleine alte Frau die zu Allem und Jeden etwas zu sagen hat. Ein wenig verschroben, aber das macht sie so sympathisch. Zumal sie das Herz am rechten Fleck hat. Die Verbundenheit zwischen Gwen und ihrer Enkelin Samantha ist schön zu lesen. Zumal Gwen zu ihren Kindern nicht den gleichen Draht hat aufbauen können. Ich denke sie sieht in Sam ein wenig von sich selbst. Natürlich kommen auch die Männer nicht zu kurz. Da wäre zum Einen der kleine Max, der einfach ein Goldstück ist und wohl jedes Frauenherz zum Schmelzen bringen würde. Zum Anderen hätten wir Luke - seinen Vater. Luke hat viel durch gemacht in seinem Leben und nachdem er seine Frau verloren hat, mehr Sorgen als er braucht. Sein Sohn distanziert sich in seiner Trauer und Sam ist die erste, die zu ihm durchdringt. Aber Luke hat noch andere Dämonen und die kommen ein ums andere Mal an die Oberfläche. Er ist ein vielschichtiger Charakter mit einem guten Herz und einer warmen Seele. Der Traum einer jeden Schwiegermutter. Ich habe bereits Ein Sommer in Wales sehr gerne gelesen und konnte mich auch in diesem Buch wieder in Wales verlieben. Das einzige was mich etwas störte waren die vielen Erwähnungen von irgendwelchen Leuten, die keine große Rolle spielten. Auch haben mich die Ausflüge in die Archäologie der Vergangenheit etwas aus dem Konzept gebracht. Ich kann gar nicht mal genau sagen warum. Wahrscheinlich, weil es mir dann einfach zu viele wurden und ich teilweise Probleme hatte die Namen den verschiedenen Menschen zuzuordnen. Hier wäre ein Namensverzeichnis grandios gewesen. Aber wir haben immerhin vorn im Buch eine Karte, so das man immer mal wieder schauen kann, wo sich denn gerade alle befinden. Das fand ich sehr hilfreich. Deshalb kann ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen.

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Dr. Samantha Goodwin hat eine hässliche Trennung hinter sich. Die auch ihre Karriere bedroht, als sie die Chance bekommt an die walisische Küste nach einer versunkenen Burganlage zu suchen, ergreift sie die Chance. Nicht nur das sie beweisen kann das ihre Erfolge, nicht auf dem ihres Ex beruhen, sondern kann sie auch ihre Großmutter besuchen. Doch dort wartet mehr auf sie als alte Holzstämme... Archäologin holte ich auch mal werden, als ich klein war. Doch wie so oft im Leben kommt alles anders. Deshalb lese ich gerne Bücher über Archäologie. Doch das Buch hat so viel mehr zu bieten. Langsam wird man in die Welt von Sam gezogen und merkt gar nicht wie man gefesselt wird. Die Familiengeschichte wird erzählt und gleichzeitig wird einiges in der Gegenwart aufgedeckt. Nie bekommt man alles im ganzen erzählt. Immer nur alles Happen weise, so das man kaum erwarten kann weiter zu lesen. Man bekommt zwei Geschichten zum Preis von einer. Gwen´s Geschichte in der Nachkriegszeit und Sam die jetzt lebt. Beide haben es nicht leicht im Leben. Wunderschön und einfühlsam erzählt. Etwas was mich etwas durcheinander gebracht hat waren die vielen Nebenfiguren. Da man zwei Geschichten hat und keiner der Nebenfiguren in der anderen vorkommt, außer die Hauptfigur. Kommt man manchmal durcheinander. Aber die Geschichte war bis zum Schluss spannend und sehr informativ.

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ZUM INHALT: Sie soll eine versunkene walisische Burg untersuchen – und stößt auf ein Rätsel aus ihrer eigenen Familie... Als die junge Archäologin Dr. Samantha Goodwin den Auftrag erhält, eine vor der walisischen Küste versunkene Burganlage zu untersuchen, sagt sie begeistert zu. Sie freut sich nicht nur auf die interessante Arbeit, sondern auch auf ein Wiedersehen mit ihrer Großmutter Gwen, die im nahegelegenen Fischerdorf Borth lebt. Dann stößt Sam bei ihren Untersuchungen auf ein Skelett, das seit höchstens sechzig Jahren auf dem Meeresgrund liegt. Gwen ist davon überzeugt, dass es sich um Sams Großvater Arthur handelt, der vor Jahren in einer stürmischen Nacht auf dem Meer verschwand. Samantha beginnt nachzuforschen und begibt sich in große Gefahr. Denn manchmal ist es besser, die Toten ruhen zu lassen ... MEINE MEINUNG: Dies ist nun schon das dritte Buch was ich von der Autorin gelesen habe und ich habe mich riesig auf das neue Werk gefreut, denn die anderen Bücher gefielen mir ja sehr gut und auch optisch passt es super zu den anderen und ich liebe das Cover total. Ich kam wieder sehr gut in die Geschichte rein, weil die Autorin einfach auch einen schönen leichten Schreibstil hat und allein durch ihre Beschreibungen, kann man sich alles sehr gut vorstellen und man fühlt sich gleich angekommen. Dieses Buch ist von Anfang an spannend aufgebaut und diese Spannung verspürt man auch über das ganze Buch hinweg - ich habe regelrecht mitgefiebert und wollte wissen was alles so dahintersteckt und deswegen bin ich nur so durch die Geschichte gerast. Wir finden hier zwei Zeitebenen vor, was ich total liebe und die Umsetzung davon ist wieder einmal genial - ich kann gar nicht sagen welche Zeitebene ich besser fand, ich fühlte mich bei beiden wohl und war immer absolut gefesselt und das fand ich großartig, denn normalerweise mag ich besonders die Vergangenheit am liebsten, aber hier kann ich mich nicht entscheiden. Auch die Charaktere des Buches mochte ich total und bin gerne den Weg mit ihnen gegangen, keine Person die nicht gut ausgearbeitet war. Und wir finden hier auch eine kleine Liebesgeschichte vor, die aber meiner Meinung nach, nicht so eine ganz große Rolle spielt, dennoch fand ich sie süß und passend für den Inhalt. Somit kann ich auch dieses Buch absolut empfehlen, genauso auch die Vorgänger von der Autorin. 5/5 Sterne

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Inhalt Als die junge Archäologin Dr. Samantha Goodwin den Auftrag erhält, eine vor der walisischen Küste versunkene Burganlage zu untersuchen, sagt sie begeistert zu. Sie freut sich nicht nur auf die interessante Arbeit, sondern auch auf ein Wiedersehen mit ihrer Großmutter Gwen, die im nahegelegenen Fischerdorf Borth lebt. Dann stößt Sam bei ihren Untersuchungen auf ein Skelett, das seit höchstens sechzig Jahren auf dem Meeresgrund liegt. Gwen ist davon überzeugt, dass es sich um Sams Großvater Arthur handelt, der vor Jahren in einer stürmischen Nacht auf dem Meer verschwand. Samantha beginnt nachzuforschen und begibt sich in große Gefahr. Denn manchmal ist es besser, die Toten ruhen zu lassen … Meine Meinung Der Schreibstil ist super gut und einfach, wodurch man sehr gut in das Buch rein kommt. Es ist von Anfang an Spannend, was sich bis zum Ende des Buches zieht. Die Kapitel sind aus 2 verschiedenen Zeiten geschrieben, einmal aus der Gegenwart, in welcher Sam gerade bei ihrer Großmutter Gwen ist und dort Forschungen anstellt und einmal in den 40ern und 50ern, als Gwen eine junge Frau war. Dadurch erhält man einen super Einblick in das Geschehene, was das ganze nur noch spannender macht. Die Umgebung wird super beschrieben, wodurch man sich sehr gut in die Situationen und an die Orte versetzen kann. Auch die Personen waren total sympathisch und liebenswürdig. Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Luke kommt trotz allem nicht zu kurz, rückt aber auch nicht zu stark in den Vordergrund. Fazit Das Buch hält, was der Klappentext verspricht. Es ist von Anfang bis Ende spannend und super geschrieben. Das Buch bekommt von mir 4/5 Punkte.

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Sam ist Archäologin in Oxford . Eines Tages bekommt sie den Auftrag nach Borth zu reisen und dort nach dem versunkenen Königreich Cantre'r Gwaelod zu suchen . Sam ist begeistert, denn sie interessiert sich schon sehr lange für diese Legende. Sie freut sich aber auch das sie ihre Grandma Gwen wiedersieht, denn sie lebt in Borth. Als Sam dann eine Leiche bei Untersuchungen entdeckt, überschlagen sich die Ereignisse . Gwen vermutet das die Leiche ihr vermisster Mann Arthur ist . Als dann auch noch auf Sam ein Anschlag verübt wird, merkt sie das jemand in Borth lebt der sie nicht dort haben will . Ich lese ja sonst ganz andere Bücher , aber ich habe mir gedacht warum nicht mal etwas neues ausprobieren :) . Mir hat das Buch gefallen . Die Geschichten werden aus 3 Perspektiven erzählt : Sam , Gwen ( diese Erzählungen sind aus ihrer Jugend) und Luke ( ein Einwohner in Borth den Sam später noch kennen lernt) . Ich mag es wenn Bücher aus mehreren Perspektiven erzählt werden . Dadurch kann man sich einfach besser in die Geschichte hineinversetzen. Natürlich gibt es auch 2 kleine Liebesgeschichten in dem Buch . Aber sie stehen nicht so im Vordergrund . Bei manchen Büchern ist es einfach so, dass die eigentliche Handlung des Buches von einer Liebesgeschichte total in den Hintergrund gerückt wird und das habe ich bei dem hier gar nicht gemerkt :) . Die Charaktere das Buches sind toll gestaltet ! Gwen machte auf mich den Eindruck das sie eigentlich die typische Oma ist und das hat sie mir von Anfang an Sympathisch gemacht. Ihre Enkelin Sam ist eine starke Frau , sie weiß was sie will und auch sie hab ich sofort ins Herz geschlossen . 2 Charaktere habe ich nicht gemocht ( das werdet ihr auch verstehen wenn ihr das Buch gelesen habt oder es vor habt zu lesen ) ; Millie und Hannah . Millie ist eine ehemalige Freundin von Sam die in Both wohnt . Sie macht auf mich einfach den Eindruck das man ihr nicht trauen kann . Aus meiner Sicht ist sie ziemlich arrogant . Hannah ist die beste Freundin von Gwen aus ihrer Jugend. Hannah ist naiv, arrogant und weis einfach nicht zu schätzen was sie im Leben hat. Traurig fand ich allerdings das nicht mehr von der versunkenen Stadt erzählt wurde :( . Das Ende hat mir auch nicht so gefallen . Ich fand es irgendwie etwas abgehackt . Ich vergebe 4 von 5 Krönchen.

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Über das Buch: Sie soll eine versunkene walisische Burg untersuchen – und stößt auf ein Rätsel aus ihrer eigenen Familie... Als die junge Archäologin Dr. Samantha Goodwin den Auftrag erhält, eine vor der walisischen Küste versunkene Burganlage zu untersuchen, sagt sie begeistert zu. Sie freut sich nicht nur auf die interessante Arbeit, sondern auch auf ein Wiedersehen mit ihrer Großmutter Gwen, die im nahegelegenen Fischerdorf Borth lebt. Dann stößt Sam bei ihren Untersuchungen auf ein Skelett, das seit höchstens sechzig Jahren auf dem Meeresgrund liegt. Gwen ist davon überzeugt, dass es sich um Sams Großvater Arthur handelt, der vor Jahren in einer stürmischen Nacht auf dem Meer verschwand. Samantha beginnt nachzuforschen und begibt sich in große Gefahr. Denn manchmal ist es besser, die Toten ruhen zu lassen ... (Quelle: http://www.randomhouse.de) Über die Autorin: Constanze Wilken, geboren 1968 in St. Peter-Ording, wo sie auch heute wieder lebt, studierte Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaften in Kiel und promovierte an der University of Wales in Aberystwyth. Constanze Wilken wurde als Autorin großer Frauenromane bekannt, bevor sie mit »Die Tochter des Tuchhändlers« ihren ersten sehr erfolgreichen historischen Roman geschrieben hat. Weitere Titel der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung. (Quelle: http://www.randomhouse.de) Meine Meinung: Wales wie liebe ich dich! Dies merkt man einfach der Autorin an, sie hat sich in dieses Flecken Erde verliebt. Es ist nun schon der dritte Roman der Autorin, der in dem Vereinigten Königreich spielt. Sie erweckt einen ganzen Küstenstrich zum Leben. Man kann regelrecht beim Lesen das Meer hören und das Salz auf der Haut schmecken. Aber auch mit dem Plot überzeugt Constanze Wilken wieder einmal, diesmal sind die Zutaten Archäologie und Schifffahrt. Unterwasserarchäologie!? Noch nie gehört? Wenn Sie diesen Roman gelesen haben, können Sie zumindest ein klein wenig mitreden, denn die Autorin schafft es ein sehr komplexes Thema anschaulich zu erklären. Der Aufbau des Romans ist nun schon altbekannt, zwei Erzählstränge die versuchen sich ineinander zu verweben. 1949 und 2014, Gwen und Sam, Großmutter und Enkelin, eine Geschichte die eine Familie zutiefst geprägt hat. Gwen ist diejenige, die 1949 den Mann ihres Herzen heiratet, obwohl ihre Mutter unbedingt will, dass sie den wohlhabenden Junggesellen heiratet, doch Gwen entscheidet sich für ihr Herz und wird lieber die Frau eines Fischers. Doch eines Tages kommt der geliebte Mann und Vater vom Fischen nicht heim. Sam hat in ihrem Institut in Oxford eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen, sie nimmt deshalb den Forschungsauftrag in Wales an, um ein wenig bei ihrer Großmutter Gwen zu entspannen. Sie freundet sich mit dem kleinen Jungen Max an, der ist es dann auch, der die Leiche am Strand entdeckt. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und Sam gerät in große Gefahr. Mitreißend und äußerst spannend erzählt Constanze Wilken die Geschichte dieser beiden Frauen, die sich so ähneln und doch verschieden sind. Gefühle lassen sich nicht leugnen und auf unser Herz müssen wir hören, um glücklich werden zu können. Das Cover zu diesem Buch finde ich äußerst gelungen, es spiegelt perfekt die Stimmung in dem Roman wieder. Die dunklen Wolken, die über dem kleinen Ort Borth liegen sind genauso beklemmend wie die Atmosphäre in der Dorfgemeinschaft. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle die gerne spannende Familiensagas lesen, denn wer auf Kitsch hofft, der ist bei diesem Buch an der falschen Adresse, denn zum Schluss schöpft die Autorin ihr Krimipotential voll aus. Ein perfektes Buch für ein verregnetes Frühlingswochenende auf der Couch.

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