Leserstimmen zu
Todesmärchen

Andreas Gruber

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (3)

(33)
(14)
(1)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

„Todesmodesmärchen“ ist Band 3 der Reihe mit den Ermittlern Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez und ist für mich das erste Buch von Andreas Gruber gewesen. Man kann also problemlos „quer einsteigen“ in diese Reihe. Von Anfang an sehr gut gefallen hat mir das außergewöhnliche Cover, das perfekt zum Herbst passt und direkt ins Auge springt. Auch der Schreibstil von Andreas Gruber ist wirklich angenehm und ließ mich problemlos in die Geschichte eintauchen. Anders als in vielen Thrillern steht gerade zu Beginn der Handlung die „Frauenpower“ im Mittelpunkt. Sowohl die Therapeutin Hannah Norland als auch die Ermittlerin Sabine Nemez spielen eine besondere Rolle. Bis ungefähr zur Hälfte des Buches switcht die Handlung Kapitelweise zwischen den Erlebnissen der Psychologin und den Ermittlungen von der BKA-Komissarin hin und her. Je weiter die Handlung voranschreitet desto mehr kommt der Ermittler Maarten S. Sneijder ins Spiel, der dem Thriller eine einzigartige Note verleiht und bei mir immer wieder für ein Schmunzeln sorgte. Sneijder ist ein ziemlich eigenwiller und skuriler Kauz, gerade deshalb gefällt er mir unheimlich gut. Die Morde sind schon ziemlich brutal, werden aber nicht haarklein geschildert, sondern nur grob angerissen. Da ich in Sachen „blutig & brutal“ einiges gewohnt bin, war das für mich eher harmlos. Im letzten Drittel des Buches erwarten den Leser dann eine ziemliche Überraschung, die mich kurzzeitig senkrecht im Bett sitzen ließ. Die Wendung ist echt raffiniert, aber auch ein wirklicher Hammer. Auch dieses Deteil hat dem Buch nochmal einen besonderen kick verliehen und lässt die Handlung in einem ganz anderen Licht erscheinen. Alles in allem hat mir dieser Thriller richtig gut gefallen. Ich fand ihn jetzt nicht sondlich spannend, dafür habe ich das Ermillterduo und vor allem Maarten S. Sneijder direkt „in mein Herz geschlossen“. Die kuriose Wendung im Verlauf der Handlung ist für mich das Tüpfelchen auf dem i. „Todesmärchen“ hat mich an vielen Stellen an den Thriller "Der Sandmann" von Lars Kepler erinnert, da die Handlungen sich ähneln, was mich allerdings keineswegs gestört hat.

Lesen Sie weiter

Schockmomente : D

Von: Daniela

17.10.2016

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ... In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein ? doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ... Wie immer wenn ich eine Sneijder Thriller anfange, kann ich mich nicht davon losreißen. Er war wieder megaspannend und toll erzählt. Beide Erzählstränge passten wunderbar in die Geschichte. Ein wenig leid tat es mir schon um die vielen Toten. Töten um die Aufmerksamkeit von jemanden zu bekommen finde ich nicht als tatkräftiges Motiv. Auch die Sichtweise des Mörders ist sehr spannend zu lesen. Was man jedoch über Maarten S. Sneijder in diesem Thriller herausfindet ist mehr als man sich vorstellen kann und was man erwartet hat. Fazit: Wieder ein megaspannender Thriller der dich mit einem Sog in die Geschichte zieht und wie ein Film im Kopf abläuft. : D Serie: 1. Todesfrist 2. Todesurteil 3. Todesmärchen

Lesen Sie weiter

Maarten S. Sneijder und seine Partnerin Sabine Nemez werden nach Bern gerufen, wo eine Tote gefunden wurde, in deren Haut ein Zeichen geritzt wurde. Es gibt weitere Opfer und das Ermittlerteam macht sich auf eine Jagd durch Mitteleuropa. Zur gleichen Zeit begibt sich die junge Psychologin Hannah Norland nach Osthevesand, einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, wo sie eine dreiköpfige Gruppe von Insassen betreuen soll. Unter ihnen ist auch Piet van Loon, ein Mann, der ihr Leben maßgeblich beeinflußt hat, ohne es zu wissen – und der seine Inhaftierung Maarten S. Sneijder zu verdanken hat. Protagonisten Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind ein sehr ungleiches Ermittlerteam. Wer die beiden noch nicht kennt, dem empfehle ich das Interview mit Maarten S. Sneijder auf randomhouse.de. Wer sich dieses Interview zu Gemüte geführt hat, kann den niederländischen Profiler schon sehr gut einschätzen. Sabine Nemez war ursprünglich beim Kriminaldauerdienst in München und wurde nach ihrem ersten Fall von Sneijder für eine Ausbildung zum BKA geholt. Zwischenzeitlich hat sie die Ausbildung beendet und ist vermutlich der einzige Mensch, dem man es zumuten kann, an Sneijders Seite zu ermitteln. Handlung Die Handlung spielt in drei Ebenen, neben den Ermittlungen der beiden Protagonisten lernt der Leser auf der zweiten Handlungsebene dank Hannah Norland den Serienmörder Piet van Loon kennen. In einer dritten Ebene, die fünf Jahre zuvor spielt, erlebt der Leser die Mordserie von Piet van Loon und die Ermittlungen gegen ihn mit. Die Geschichte spielt in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, den Niederlanden und Dänemark. In diesem Bande gewährt der Autor einen tiefen Einblick in das Leben von Maarten S. Sneijder. Schreibstil Andreas Gruber konnte mich einmal mehr vom ersten bis zum letzten Moment fesseln. Dies schafft er durch verschiedene überraschende Wendungen. Mit Marteen S. Sneijder hat er einen Protagonisten geschaffen, der überall aneckt, der für mich aber einen großen Unterhaltungswert hat. Der Autor hat sich die Märchen von Hans Christian Anderson vorgenommen und daraus verschiedene Morde konstruiert, die ich als sehr einfallsreich bezeichnen möchte. Der Showdown setzt das Pünktchen auf dem i und am Ende wartet Gruber noch mit einer Überraschung auf, die ich so auf keinen Fall erwartet habe. Sprecher Achim Buch konnte mich nicht nur überzeugen, weil er Maarten S. Snejider den unverkennbaren niederländischen Einschlag in der Stimme verschafft, sondern weil er dem Hörer jederzeit vermitteln kann, in welcher Zeit welche Person gerade handelt. Fazit Todesmärchen ist für mich ein perfekter Thriller für den ich gerne fünf von fünf Sterne vergebe.

Lesen Sie weiter

Es ist der dritte und persönlichste Fall mit Maarten S. Sneijder, Profiler beim BKA. Auch, wenn ich die ersten Teile nicht kenne, was ich unbedingt noch ändern muss, tat dies keinen Abbruch. Man kann Todesmärchen ohne Vorwissen gut lesen und ich bin immernoch ziemlich geplättet von dem Buch. Während der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und die BKA-Kommissarin Sabine Nemez eine blutige Schnitzeljagd mit einem Serienmörder spielen, der ihnen immer einen Schritt voraus scheint, kommt die junge Psychologin Hannah in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher an. Sie soll die Stelle der verstorbenen Pschologin antreten und trifft dort auf Piet van Loon. Dieser wurde vor fünf Jahren von Sneijder hinter Gitter gebracht und scheint mit den neuen Fällen in Verbindung zu stehen. Von der ersten Seite an hat mich dieser Thriller gepackt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Eigentlich konnte und wollte ich ihn nicht aus der Hand legen, denn zu spannend ist die Story, die zwischen den Buchdeckeln steckt. Es gibt zwei Handlungsstränge die um einige Tage versetzt spielen. Auf der einen Seite steht die junge Psychologin Hannah, die gerade ihren Dienst antritt und die ein unheimlich großes Interesse an einem Häftling zu haben scheint. Auf der anderen Seite sind die Ermittlungen von Sneijder und Nemez in vollen Gange. Denn die Zeit rennt ihnen davon. Maarten S. Sneijder ist ein genialer Charakter. Er ist sehr eigen, er ist von sich sehr überzeugt und nein, eigentlich möchte ich nicht mit ihm zusammenarbeiten, aber von ihm zu lesen, fand ich genial. Seine Devise ist es, den Täter innerhalb von 48 Stunden festzusetzen und damit das gelingt, dehnt er die Regeln ab und zu ein wenig. Manchmal dehnt er sie auch etwas mehr. Seine verschrobene Art und das geheimnisvolle an ihm mochte ich sehr. Ihm zur Seite steht die sympathische Sabine Nemez, die vor kurzem ihre Ausbildung bei Sneijder beendet hat. Eine ziemlich starke Frau, die aber einen guten Weg gefunden hat, mit Sneijder klar zu kommen. Das schöne an der Person ist es, dass sie sich während der Story weiterentwickelt und durchaus dem "großen" Profiler Sneijder die Stirn bietet. Das Buch ist schon von der ersten Seite an spannend. Nachdem ich mich nach kurzer Zeit auch an die zeitlichen Sprünge gewöhnt hatte, lässt es sich einfach nur so weglesen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut, man tappt als Leser lange Zeit im Dunklen, was auch an Sneijder liegt, der seine Gedanken oftmals für sich behält. Aber am Ende fügt sich alles perfekt zusammen und dann ist erst einmal Luft anhalten angesagt. Andreas Gruber hat hier eine geniale Schnitzeljagd ausgetüftelt, überrascht seine Leser und baut ein hohes Maß an Spannung auf. Ich habe mich stellenweise schön gegruselt. Die Taten und auch die Leichenfunde sind schon mit sehr vielen Details gespickt und für schwächere Nerven ist dies sicherlich nichts. "Todesmärchen" von Andreas Gruber ist der dritte Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Ein sehr empfehlenswerter Thriller, genau richtig für die dunkle Jahreszeit. Spannung muss man hier auf jeden Fall nicht suchen.

Lesen Sie weiter

„Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe um das Ermittlerduo Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Wieder ist ein Serienmörder unterwegs. Der bei seinen Bluttaten Szenen von Märchen nachstellt. Alle Morde deuten auf eine Person hin, aber die hat ein Alibi und sitzt im norddeutschen Steinfels in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Anderas Grubers Thriller sind immer etwas anders, etwas spezieller, etwas härter und subtiler als andere dieses Genres. Stets überrascht er den Leser mit eigenwilligen Szenarien, in denen er seine „seine“ Serienmörder agieren lässt. Leser, die zu seinen Thrillern greifen, sollten ahnen, dass sie Härte und Brutalität erwartet. Trotzdem überraschen immer wieder über die Abscheulichkeit der Taten. Aber dies ist macht nur einen Teil seiner sehr klug konstruierten Thriller aus. Die Personen, insbesondere Sneijder und Nemez wirken lebensnah und trotzdem einzigartig, man kann sie kaum mit anderen Ermittlern vergleichen. Der Täter, macht eine Entwicklung durch, die wenigstens ansatzweise verständlich macht, wie es zu solchen Taten kommen kann. Andreas Gruber ist sich mit „Todesmärchen“ im Stil treu geblieben und hat wieder einen überzeugenden Thriller vorgelegt, der seine Fans begeistern wird. Nun darf man abwarten, ob und wie es Maarten S. Sneijder weitergeht.

Lesen Sie weiter

Begeisterung.

Von: Tipperin

30.09.2016

Im dritten gemeinsamen Fall ermitteln Sabine Nemez und ihr Mentor Maarten S. Sneijder nun als Team. Und da kommt es gleich ganz Dicke: Zunächst geht es nach Bern, denn dort wurde eine alte Bekannte von Sneijder brutal ermordet und den Ermittlern kunstvoll und bizarr präsentiert. Und das war nicht der einzige Mord in dieser Serie, bald können sich die beiden Profiler vor Arbeit nicht mehr retten. Zur gleichen Zeit folgt der Leser der jungen Psychologin Hannah, die in einem Gefängnis für abnorme Rechtsbrecher auf ein tödliches Geheimnis stößt. Auch ihre Vorgängerin scheint hinter das Geheimnis gekommen zu sein, denn sie konnte die von der Außenwelt abgeschiedene Insel nur im Leichensack verlassen. Was geht in dem Gefängnis vor? Und was ist eigentlich mit dem hochintelligenten „Patienten“ Piet van Loon los? Maarten S. Sneijder brachte ihn einst hinter Gittern, und schon bald gibt es eine Verbindung des Falles van Loon und der aktuellen Serie.. Stil, Machart, Meinung Andreas Gruber hat sich bei mir im letzten Jahr tatsächlich ganz nach oben auf die Liste meiner Lieblingsautoren geschrieben. Ganz platt gesagt: Er hat es einfach drauf! Der Schreibstil ist fluffig und spannend gleichzeitig. Die Balance für Szenenwechsel, Beschreibungen und Spannung ist hervorragend und ich hatte noch nie den Wunsch, einen Thriller von ihm zur Seite zu legen. Auch der Wechsel zwischen Szenen aus der Vergangenheit und Gegenwart sowie der Ortswechsel ist immer gut gemacht und nicht verwirrend. Klar, die Thriller sind definitiv nichts für schwache Nerven und es gibt einige Bilder im Kopf, die man sich so eigentlich nie vorstellen wollte. Auch der Plot und die Auflösung sind super gelungen. Eine besondere Erwähnung müssen die beiden Hauptpersonen dieser Reihe finden: Sabine Nemez, talentierte, mutige Anfängerin und wohl eine der wenigen Menschen, die ihren sehr speziellen Ausbilder halbwegs ertragen kann. Besagter Ausbilder Sneijder, nun sogar ihr Partner, ist eine sehr interessante Person. Von den meisten verhasst, oft unhöflich und direkt, sieht man ihn durch die Augen seines „Eichkätzchens“ Sabine Nemez doch als guten und genialen Menschen. Diese Kombination ist sehr gelungen! Wie man liest bin ich voller Lob für diesen Thriller, ich habe nur ein klitzekleines Manko: Die Verbindung der Morde untereinander wird für den Leser viel zu schnell klar, da Titel und Cover ja plakativ mit dem Zaunpfahl winken.. Ich finde beides gelungen und vielleicht war das ja auch so gedacht, aber irgendwie habe ich in keine andere Richtung mehr gedacht, weil es ja von Anfang an irgendwie klar war. Die Reihe Dieses Buch ist das dritte Buch der Reihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Ich habe den ersten Teil versäumt und war problemlos bei Band 2 „Todesurteil“ eingestiegen. Der erste Band heißt übrigens Todesfrist, ein gewisses Schema ist also zu erkennen. Wer noch nichts aus dieser Reihe gelesen hat und nach meiner Lobhudelei ganz heiß auf das Buch ist, der sollte unbedingt am Anfang beginnen und in der Reihenfolge Todesfrist, Todesurteil, Todesmärchen vorgehen. Man kann natürlich auch bei dem dritten Teil anfangen, versäumt aber einige Entwicklungen in den Beziehungen zueinander. Den zweiten Band konnte ich wie gesagt problemlos auch ohne das Vorwissen des ersten Bandes lesen. Beim dritten Band war ich trotzdem froh, das zweite vorher gelesen zu haben. Fazit Heute fällt mir nichts Neues ein, was ich aus der Lektüre des Buches gelernt habe. Wer lernen will, wie ein richtig guter Thriller geht, der kommt um die Lektüre dieser Reihe jedoch nicht herum. Ich gebe, mal wieder, begeisterte 5 Sterne. Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein, warum ich einen Stern abziehen sollte und ich werde auch den vierten Band mit Begeisterung erwarten.

Lesen Sie weiter

Meine Empfehlung Nach "Todesurteil" folgt nun der spannende 3 Band "Todesmärchen" und die Ermittler - Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez - sind wieder aktiv. Mittlerweile hat Sabine Nemez ihre Ausbildung beim BKA beendet und soll nun mit Maarten S. Sneijder ein Team bilden und muss ab jetzt mit ihm zusammen arbeiten. Wer Sneijder bereits kennen lernen durfte, weiß das dieser Charakter alles andere als umgänglich oder gesellig ist. Ich glaube, wenn man den Beiden (sture Einzelgänger) die Wahl gelassen hätte, dann würden sie viel lieber alleine arbeiten. Dabei ergänzen sich diese Charaktere doch so fantastisch, die arrogante Art des zynischen Egozentrikers wird von Nemez auf eine wundersame Weise ausgeglichen. Ich finde dieses Duo einfach göttlich als Partner. Zum grübeln bleibt ihnen aber nicht viel Zeit und lange warten müssen sie auch nicht, um diese Zusammenarbeit auszutesten. Ein neuer Fall steht vor der Tür, schon nach kürzester Zeit merken die Beiden, welche Handschrift diese Mordserie trägt. Doch das kann nicht sein, diesen psychopathischen Mörder hat Sneijder vor 5 Jahre zur Strecke und hinter Gittern gebracht. Jetzt stellt sich die Frage, ist der Mörder von damals ausgebrochen oder handelt es sich dieses Mal um einen Nachahmungstäter? Der Titel ist hier tatsächlich Programm, aber dazu verrate ich nicht mehr, sonst würde ich euch die Spannung verderben. Durchgehend ist das Buch in zwei Zeitschienen unterteilt, diese sind gut eingebettet worden, das Ermittlerduo jagt den Mörder und zwischendurch erfahren wir mehr über die Vergangenheit. Durch diese Zeitsprünge erfahren wir in diesem Zusammenhang so viel über Maarten S. Sneijder. Über seine Vergangenheit, seine Familie und vor allem lernen wir ihn selbst besser kennen und das hat mir mitunter am Besten gefallen. Das Ende des Plots war zwar zu erwarten, wurde jedoch perfekt inszeniert und spannend umgesetzt. Fazit - Bewertung: 5 Sterne Mal wieder haben der Autor Andreas Gruber und der Vorleser Achim Buch mich fesseln können. Obwohl es fürs Verständnis nicht erforderlich ist, das war es beim letzten Band auch nicht, möchte ich dennoch jedem ans Herz legen, alle Bücher dieser Reihe zu lesen oder wie ich zu verschlingen. Spitzenklasse - ganz große Leseempfehlung von mir!

Lesen Sie weiter

Das Team

Von: wal.li

28.09.2016

In Bern wird die übel zugerichtete Leiche einer Frau gefunden. Der herbei gerufene Kommissar Horowitz zückt schon nach einem kurzen Blick sein Telefon und spricht mit seinem Kollegen beim BKA Marten S. Sneijder. Dieser ist eigentlich als Ausbilder und Profiler tätig. Dennoch bekommt er den Fall zugeordnet und erstmals wird ihm eine Partnerin an die Seite gestellt, Sabine Nemez, die er selbst ausgebildet hat. Leider bleibt die Tote nicht das einzige Opfer des Täters. Vieles deutet auf einen Verbrecher, den Sneijder vor einigen Jahren gefasst hat. Sollte es einen Nachahmungstäter geben? So wie sich Sneijder und Nemez an die Nachforschungen machen, kann der Leser auch die Schritte der jungen Psychologin Hanna Norland verfolgen, die ihre erste Stelle in der Haftanstalt für Täter mit geistigen Störungen antritt. Lange zieht dieses Hörbuch die Spannung aus der Frage wie diese beiden Handlungsstränge miteinander verstrickt sind. Die beiden Polizisten hetzten beinahe von Tatort zu Tatort, nur um doch immer wieder zu spät zu kommen und nur wenige verwertbare Spuren vorzufinden. Dagegen legt Norland ein eigenartiges Interesse an einem bestimmten Gefangenen an den Tag. Kleine dahin gehauchte Spuren fügen sich langsam zu einem Bild wie es perfider und grausamer kaum sein kann. Was wie ein normaler Krimi beginnt, bei dem der Täter und dessen Motiv gefunden werden soll, entwickelt sich zu einem üblen Psychospiel, in dem Persönlichkeit der Ermittler manipuliert wird und diese zu Erkenntnissen gezwungen werden, die sie lieber nicht gehabt hätten. Wie weit kann eine Inszenierung einen Menschen bringen. Da haben Norland und Sneijder jeweils ihre eigenen Beweggründe, doch die Auswirkung ist ähnlich und sie kommen Gemeinheiten auf die Spur, die sie selbst in Gefahr bringen. Je weiter der Verlauf der Handlung voranschreitet, desto schwerer ist das Geschehen zu ertragen. Versuche, zu retten, was zu retten ist, scheitern auf bedrückende Weise. Und mancher sieht sich gezwungen Entscheidungen zu treffen, die wirklich niemandem zugemutet werden sollten. Auch als Hörer dieser Lesung wird man durch die von Achim Buch mit dem richtigen Tonfall vorgetragenen Worte berührt. Man fühlt die Anspannung, das Gehetzt sein, die Verzweiflung. Doch ist die Geschichte tatsächlich schwer zu ertragen, man möchte Ermittler einfach nicht in solchen Situationen sehen und doch ist man gefangen bis zum Schluss.

Lesen Sie weiter