Leserstimmen zu
Todesreigen

Andreas Gruber

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (4)

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Hörbuch MP3-CD
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Selbstmordrate

Von: wal.li

14.01.2018

Innerhalb kurzer Zeit bringen sich verschiedene Beamte des BKA um. Sabine Nemez, die inzwischen zeitweilig an der BKA-Akademie unterrichtet, versucht herauszufinden, wieso die Selbstmordrate unter den Kollegen plötzlich so hochschnellt. Sie glaubt ihr alter Professor Maarten S. Sneijder könnte ihr vielleicht helfen, doch dieser weist sie schnöde zurück, mit den Worten, sie solle die Vergangenheit ruhen lassen. Das wirkt natürlich mehr wie eine Aufforderung. Sabine versucht Zusammenhänge zwischen den Schicksalen der verstorbenen Beamten zu finden. Überrascht stellt sie fest, dass diese zu Beginn ihrer Karriere gemeinsame Einsätze hatten. Natürlich bohrt Sabine weiter nach, sie gewinnt allerdings den Eindruck, ihre Zeugen sterben schneller als sie sie befragen kann. Dieser Maarten S. Sneijder, man möchte in irgendwohin treten, wie kann er seiner ehemaligen Kollegin nur die Unterstützung verweigern. Er muss doch wissen, dass sie nicht aufgeben wird. Zwar ist Sneijder seit dem letzten Einsatz suspendiert, aber ein paar Tips könnte er doch geben. Aus seiner Reaktion ergibt sich, dass er vermutlich mehr über die Zusammenhänge weiß als er zugibt. Nun er gibt ja gar nichts zu. In ihrem vierten Auftritt geraten Sabine Nemez und ihr ehemaliger Ausbilder Maarten S. Sneijder mal so richtig auseinander. Da verweigert dieser alte Knurrhahn einfach die Zusammenarbeit. Dabei gilt es doch, das Rätsel um diese unheimliche Selbstmordserie zu lösen. Denn unheimlich ist es schon, wenn plötzlich mehrere gestandene Beamte ihr Leben wegwerfen. Wie Dominosteine scheinen sie zu fallen, einer nach dem anderen. Alle im nahezu gleichen Alter, mit nennenswert guten Laufbahnen. Ebenso wie die Ermittler steht man als Leser/Hörer vor einem Rätsel. Ebenso wie Sabine ärgert man sich über Sneijder, der anscheinend nichts als dumme Sprüche in petto hat. Und wenn sich die Hinweise so langsam verdichten, kommt eine Geschichte ans Licht, die man beinahe Verschwörung nennen könnte. Ausgesprochen spannend entfaltet sich ein klassischer Kriminalfall, der es in sich hat. Unterstrichen noch durch die eindrucksvolle Lesung von Achim Buch verfolgt man gebannt, welch unglaubliche Details die Ermittler zutage fördern. Im besten Sinne - ein Krimi wie er im Buche steht. 4,5 Sterne

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Bei einer Falschfahrermeldung sollte man sich rechts halten und nicht überholen. Aber gerade auf mehrspurigen Autobahnen übernehmen LKW-Fahrer manchmal die Initiative. Sie reihen sich nebeneinander auf, stoppen und blockieren den nachfolgenden Verkehr um dem potentiellen Falschfahrer die Umkehr auf der Autobahn zu ermöglich. Doch der Falschfahrer hier, Kriminalhauptkommissar Gerald Rohrbeck vom BKA Wiesbaden, denkt nicht ans Anhalten. Mit ausgeschalteten Scheinwerfern und voller Geschwindigkeit kracht er in die stehenden LKWs und beendet damit sein Leben. Kurz vor seinem Tod hat er mit einer kurzen SMS Maarten S. Sneijder kontaktiert. Sneijder ist ist vom Dienst suspendiert, seit er einen tödlichen Schuss auf einen Verbrecher abgegeben hat. Eigentlich sollte er nichts mit diesem Fall zu tun haben. Doch der Inhalt der SMS lässt auf Zusammenhänge schließen, die weit in der Vergangenheit liegen: „Du hattest Recht. Die Vergangenheit holt uns ein. Der 1. Juni wird uns alle ins Verderben stürzen. Leb wohl!“. Innerhalb kürzester Zeit sterben weitere hochrangige Beamte des BKA, und für Sabine Nemez wird es immer undurchsichtiger. Wem kann sie denn überhaupt noch trauen? Ihrem direkten Vorgesetzten? Maarten S. Sneijder? Oder nur noch sich selbst? Die Fortsetzung der Romane über Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder von Andreas Gruber ließen schon nach Todesmärchen auf etwas „Anderes“ hoffen. Und das hat uns der Autor auch präsentiert. Ob damit jeder Leser glücklich wird, wage ich aber zu bezweifeln. Im neuesten Roman nimmt Sneijder eher eine nachrangige Position ein. Statt mit Sabine Nemez zusammenzuarbeiten, hat man lange Zeit den Eindruck, dass er seiner ehemaligen Studentin mehr Steine in den Weg wirft als ihr zu helfen. Auch seine brilliante Art scheint unter dem Dampf einiger Joints nachgelassen zu haben. Zudem lässt die neue Besetzung in den unterschiedlichsten BKA-Positionen in Zukunft auf einige Veränderungen schließen. Nicht zuletzt knabberte ich ein wenig an den Sprüngen in der Zeitschiene. Kann man so lösen, muss man aber nicht. Trotz allem hat Andreas Gruber wieder ein spannendes Werk entworfen, das vor allem als Hörbuch gelesen von Achim Buch wieder brillant herüberkommt. Ich habe selten eine so echte Darstellung des niederländischen Akzents gehört, wie in den Lesungen von Achim Buch. Da kann man auch über die wiederholte intensive persönliche Verstrickung der Protagonisten in das eigentliche Verbrechen hinwegsehen. Und als Zuhörer (oder Leser) freue auch ich mich schon wieder auf die Fortsetzung mit dem ungleichen Ermittlerduo.

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Ich habe mich lange auf die Fortsetzung der Sneijder Reihe mit der sympathischen Sabine Nemez und dem egozentrischen Marten S. Sneijder gefreut. Das Hörbuch geht gleich mit ein paar Paukenschlägen und Toten los. Man ist sofort mitten drin in den Ermittlungen der BKA Beamten. Dies ist auch gleich mein einziger Kritikpunkt, es sind sehr viele Namen und Personen. Beim Hören ist das sehr anstrengend. Ich hatte das Gefühl, ich hätte etwas überhört und mir fehlt ein Stück. Das letzte Hörbuch Todesmärchen habe ich nicht gehört. Gerade zu Anfang wird auf die älteren Fälle verwiesen. Deshalb würde ich empfehlen, die Hörbücher von Andreas Gruber in der richtigen Reihenfolge zu hören. Nach 1-2 Stunden wird es spannend und bleibt auch so. Andreas Gruber schafft es, dass man sehr unterhaltsam an das Hörbuch gefesselt wird. Er versteht es, dass man die Wortwitze des doch so schroffen Marten S. Sneijder liebt. Manche Protagonisten schließt man so fort ins Herz. Es ist schwer vorstellbar, dass diese die Bösewichte sein sollen. In der Hälfte des Hörbuch kristallisiert sich heraus wer der wahre Bösewicht ist und eigentlich bleibt nur noch die Verhaftung offen. Doch dann wird Sabine gefangen genommen und es sieht sehr schlecht für sie aus. Wer jetzt denkt dies wäre der spannendste Teil des Buch hat sich getäuscht. Es gibt ein nervenaufreibendes und fulminante Finale. Das Hörbuch erhält von mir 4,5 Sterne. Andreas Gruber zählt für mich zu den besten deutschen Thriller Autoren. Ich freue mich schon auf das nächste Hörbuch der Reihe.

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Vorweg muss ich an dieser Stelle sagen, dass dieser vierte Teil sehr von dem vorherigen Teil abhängt. Zum einen kann die Rezension daher ein Spoiler sein. Zum anderen ist dies aber auch ein Hinweis darauf, dass diese Reihe wirklich in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollte. Natürlich weil die Charaktere sich entwickeln und auch die Beziehung zwischen ihnen eine immense Bedeutung hat, sondern auch weil gerade in diesem Teil sehr viele Personen vorkommen, die früher eine Rolle gespielt haben. In Todesreigen gibt es diesmal einen richtigen Todesregen. Ein BKA-Beamter stürzt sich als Geisterfahrer in den Tod, nachdem sein Sohn erschossen wurde. Eine Beamtin begeht Selbstmord nachdem ihre Schwester durch einen Unfall ums Leben gekommen ist. Und das sind bei weitem nicht die Einzigen. Ein Zusammenhang dieser Fälle wird allerdings nicht angenommen und so werden Sabine und ihre alte Bekannte Tina Martinelli mit den Fällen beauftragt. Nur Sabine Nemez macht die Anhäufung von toten BKA-Beamten stutzig und sie macht sich auf die Suche nach der Verbindung der Fälle. Da Maarten S. Sneijder Dank des vorherigen Falls suspendiert ist, ist Sabine diesmal auf sich allein gestellt. Tatsächlich bekommt Maarten S. Sneijder erst in der zweiten Hälfte endlich wieder seinen Auftritt. Ich muss sagen, er hat mir gefehlt. Zwar war auch die erste Hälfte des Buches nicht langweilig oder uninteressant, aber es ist einfach nicht dasselbe ohne Maarten S. Sneijder. Ich bin einfach ein Fan von Sneijder und seinem skurrilen Charakter. Die vielen Todesfälle, auch von bekannten Namen aus den vorherigen Teilen, haben mich erstmal ziemlich erschrocken. Kurz habe ich mich gefragt, ob es überhaupt noch weitere Teile der Reihe geben kann, wenn Andreas Gruber so ordentlich in seinen Reihen aufräumt. Auch war ich sehr gespannt auf die Auflösung des Falls und der Geschichte. Kann das alles wirklich sinnvoll zusammenhängen? Ja, es kann. Andreas Gruber hält mit viel Geschick wieder tolle Wendungen und Überraschungen für den Leser parat. Die Geschichte ist auf jeden Fall spannend bis zum Schluss! Für Fans der Todes-Reihe ist auch „Todesreigen“ wieder ein Muss! Aber wie gesagt, sollte man diese Reihe wirklich der Reihe nach genießen! Es lohnt sich in jedem Fall!

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Mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez fahre ich am liebsten lange Strecken. Beide sind mir mittlerweile so vertraut, als wären sie alte Freunde. Maarten S. Sneijder würde das jetzt anders sehen, aber ich höre gern die Krimis von Andreas Gruber. Man sollte die vorherigen Fälle gehört haben, um die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren zu kennen, denn diesmal wird es eng für die (Ex-) Kollegen. Besonders die alten Freunde und Feinde spielen wieder Katz und Maus und am Ende werden einige das Spiel nicht überleben. Sabine Nemez gerät durch ihren Aufklärungswillen zwischen die Räder und muss nun um ihr eigenes Leben fürchten. Einzig Maarten S. Sneijder hat wieder den richtigen Instinkt. Achim Buch liest auch diesmal die Geschichte so gut, dass alle vertrauten Personen direkt wieder präsent sind. Die Dialekte sind gut getroffen und die Spannung hält sich auch bis zum Schluss. Die vielen kleinen Geheimnisse der einzelnen Personen, die Absprachen, das Vertuschen von brisanten Sachen sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Fast schon wünscht man sich noch ein paar Kilometer mehr, damit man den Abschnitt noch zu Ende hören kann. Ich hoffe, dass Nemez und Sneijder bald wieder ermitteln müssen.

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Meinung Die Rückkehr von Nemez und Sneijder Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen hat, wird Sabine Nemez – Kommissarin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen. Nach „Todesfrist“, „Todesurteil“ und „Todesmärchen“ sind Profiler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez in ihrem vierten Fall wieder zurück. Autor Andreas Gruber schafft es von Beginn an, eine spannende Atmosphäre aufzubauen, die vor allem von ihren Protagonisten und dem lock-gelungenen Schreibstil profitiert. Gruber beweist erneut, dass ein Thriller nicht blutrünstig sein muss, um spannend zu sein und schmückt die Szenen nicht unnötig aus. Dieser Thriller profitiert von einer extrem gut geschriebenen, komplexen Geschichte mit vielen Wendungen und starken Akteuren, die keine Massaker nötig haben. Der Spannungsbogen hält sich konstant durch die ganze Geschichte, es gibt keine unnötigen Längen. Auch das Tempo, in dem die Geschehnisse voran getrieben werden, ist ausgezeichnet gewählt und hält den Hörer in Schach. Kurzum: Story +++ Protagonisten +++ Spannung +++ Was will man mehr? Gelesen wird „Todesreigen“ von Achim Buch, der Stammstimme der Andreas Gruber-Thriller. Auch dieses Mal kann er mit seiner atmosphärischen Stimme punkten und den Hörer in den Bann der Geschichte ziehen. Seine Stimme macht die Geschichte noch hörenswerter – eine Punktlandung. Das Cover in schwarz zeigt den Titel der Geschichte. Zwischen den Buchstaben kämpfen zwei gelbe Vögel miteinander. Das Cover wirkt auf den ersten Blick ansprechend und macht neugierig auf den Inhalt. Verpackt ist die MP3-CD in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren die Titel der Kapitel und kurze Informationen zu Autor und Sprechern, sowie weitere Hörbücher aus dem Programm von der Hörverlag bereit hält. Fazit Spannender Fall in ausgezeichnetem Stil und mit hervorragendem Sprecher. Hier gibt es nichts zu kritisieren und wir vergeben gern die volle Punktzahl.

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Es war wieder ein Genuss den neuen Roman von Andreas Gruber gelesen von Achim Buch zu hören. Im Umfeld des BKA Wiesbaden häufen sich die Todesfälle. Ist dies Zufall oder gibt es einen Zusammenhang? Maarten S. Sneijder ist seit seinem letzten Fall suspendiert. Als Sabine Nemez ihn um Hilfe bittet lehnt er dies ab und rät ihr von den Ermittlungen die Finger zu lassen. Doch so schnell gibt Sabine nicht auf. In diesem Buch gibt es jede Menge Verstrickungen und Rückblicke in die Vergangenheit. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und erst im Laufe des Buches setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen. Die Umsetzung des Buches durch Achim Buch ist wieder genial. Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung.

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In seinem neuen Thriller “Todesreigen” spinnt Andreas Gruber seine Geschichte um die toughe BKA-Beamtin Sabine Nemez und ihren eigenwilligen Profiler-Kollegen Maarten S. Sneijder weiter fort. Dieses Mal führt uns Grubers Fall tief in die Interna der Behörde. Nemez und Sneijder müssen gegen einen Dickicht aus Erpressung, Korruption und jeder Menge Drogengeld angehen. Dabei herausgekommen ist erneut ein atmosphärisch dichter Thriller, der von der ersten Seite an in hohem Tempo durch eine raffinierte Story jagt und nach einem fesselnden Finale mit einem interessanten Cliffhanger endet. Hoffen wir auf weitere spannende Fälle des Duos Nemez und Sneijder, die sich auch in “Todesreigen” wieder so einige hitzige Rededuelle liefern – wunderbar gelesen von Achim Buch, der insbesondere bei der Interpretation der Figur von Marten S. Sneijder glänzt.

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