Leserstimmen zu
Todesreigen

Andreas Gruber

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (4)

(31)
(27)
(1)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Von: Sf

17.04.2019

Ab Mitte immer mühsamer und langatmiger, man sehnt den Schluss herbei.

Lesen Sie weiter

Handlung Sabine Nemez kämpft noch immer mit ihrem schlechten Gewissen, doch bleibt ihr dafür nicht viel Zeit. Denn BKA-Präsident Dietrich Hess beauftragt sie mit der Untersuchung von dem vermeintlichen Selbstmord von Dr. Katharina Hagena, der Schwester einer BKA-Beamtin. Sofort ist Sabine klar, dass dieser Unfall kein Selbstmord war. Als kurz darauf auch die Beamtin Anna Hagena Selbstmord begeht, ist Sabine Nemez klar, dass etwas nicht stimmt. Sie schließt sich mit ihrer Kollegin Tina Martinelli zusammen, welche ebenfalls in einem Selbstmord eines BKA-Beamten ermittelt. Gemeinsam finden sie eine Spur, die sie zu einer Fallakte mit Sperrvermerk führt. Doch genau diese Fallakte ist verschwunden. Als dann auch noch ein hochangesehener BKA-Beamte ermordet wird, besteht für die beiden BKA-Ermittlerinnen kein Zweifel mehr. Jemand ist auf einem Rachefeldzug und mit ihren Ermittlungen begeben sie sich selbst in Lebensgefahr. Lesegrund Nach Todesfrist, Todesurteil und Todesmärchen ist Todesreigen, der mittlerweile vierte Fall um Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Da schon die ersten drei Fälle wirklich spannend waren, musste nun auch der neue Band von Andreas Gruber in meinen Besitz um zu schauen, wie es mit den beiden BKA-Beamten weitergeht. Protagonist Am Anfang habe ich gedacht, dass Maarten S. Sneijder definitiv fehlen würde. Das der Geschichte etwas fehlen würde, wenn das Team Sneijder und Nemez nicht vereint ist. Doch Sabine Nemez reicht vollkommen aus. Ihre neugierige Art zieht einen sofort auf ihre Seite. Man mag sie sofort und leidet auch schließlich mit ihr. Immer wieder bekommt sie einen Schlag ins Gesicht, doch Nemez steht immer wieder auf. Sabine Nemez ist ein wirklich willensstarker Charakter, was man ihr auch sofort glaubt. Fazit Es ist wieder ein Thriller aus der Feder von Andreas Gruber und mittlerweile der vierte Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Durch die Abwesenheit von Sneijder bekommt man die Möglichkeit Sabine Nemez und ihre Kollegin Tina Martinelli besser kennen zu lernen. Und es macht wirklich Spaß, die beiden Freundinnen beim Ermitteln zu beobachten. Es ist mal eine ganz neue Erfahrung. Auch überrascht Andreas Gruber dadurch, dass er ganz bestimmte Figuren sterben lässt, obwohl man sie seit drei Büchern ins Herz geschlossen hat. Schnell wird klar, worum es in diesem neuen Fall geht. Doch das tut der Geschichte nichts. Sie wird dadurch sogar spannender, da man dadurch wissen möchte, was denn nun wirklich passiert ist. Dieser Fall ist ganz anderes als die drei Vorgänger und trotzdem fesselnd. Ich persönlich konnte das Buch nicht weglegen. Spannend, clever und überraschend. Diese drei Worte beschreiben das neue Buch von Andreas Gruber am besten.

Lesen Sie weiter

Wo Gruber drauf steht isr auch Gruber drin!

Globus Buchabteilung

Von: Manuela Hruschka aus Hockenheim

24.05.2018

Kriminalhauptkommissar Gerald Rohrbeck erschießt versehentlich seinen 5 jährigen Sohn. Tags darauf begeht er als Geisterfahrer auf der Autobahn Selbstmord. Anwältin Katharina Hagena kommt durch einen Treppensturz in ihrem Haus zu Tode. Am Folgetag nimmt sich ihre Schwester, Kriminalhauptkommissarin Anna Hagena das Leben, indem sie mit ihrem Auto vor einen Zug fährt. Sabine Nemez, Kommissarin beim BKA, bittet den vom Dienst suspendierten Maarten S, Sneijder um Hilfe, denn die mysteriösen Todesfälle nehmen kein Ende. Dann landet auch noch die Gattin des BKA Präsidenten Hess, Diana Hess, vor einem Zug; tot. Die Frau von Kriminalhauptkommissar Timboldt stirbt in einer Garage an einer Rauchgasvergiftung und Präsident Hess wird durch eine Kugel niedergestreckt und erliegt 8im Krankenhaus seinen Verletzungen. Was geschah 20 Jahre zuvor? Weshalb saß Hardy 20 Jahre im Gefängnis? Vielen Dank Andreas Gruber für diesen fesselnden Thriller!!!

Lesen Sie weiter

Der Thriller „Todesreigen“ wurde von Andreas Gruber geschrieben, erschien am 21.08.2017 im Goldmann Verlag, umfasst 570 Seiten und kostet in der Taschenbuchausgabe 9,99 EUR. Klappentext: Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auszulöschen ... Meine Meinung: Der vierte Band mit unseren Protagonisten Sneijder und Nemez – für mich gehören die beiden einfach zusammen, auch wenn in diesem Fall Sabine Nemez erstmals in den Vordergrund rückt und eigenständig Ermittlungen tätigt. Ein Cover, welches durch die schwarze Farbgebung direkt den Leser in die passende Stimmung eintauchen lässt und auch, wie schon bei dem vorherigen Band der Reihe, sind die Buchdeckelinnenseiten passend toll gestaltet. So sehr ich die Bücher von Andreas Gruber verschlinge, dieses mal hatte ich beim Lesen zeitweise meine Problemchen - ich kam einfach nicht vorwärts, vielleicht hätten an der ein oder anderen Stelle eine kleine Kürzung nicht geschadet.  Wahrscheinlich stockte ich zu Beginn auch ein wenig, da mir unser lieber Maarten S.Sneijder mehr fehlte, als ich dachte. Nicht, dass Sabine Nemez mir unsympathisch ist, aber diesen alten Profiler hatte ich durch die vorherigen Bücher so sehr ins Herz geschlossen. Ich weiß, ich wiederhole ich, aber ich finde den Schreibstil Grubers immer noch einfach wahnsinnig klasse! Er schafft es einfach jedesmal, egal wie komplex die Zusammenhänge auch sein mögen, den Leser an der Hand zu nehmen und perfekt durch die Geschehnisse zu führen. Selten habe ich so einen einzigartigen Schreibstil lesen dürfen! Und auch was in diesem Fall die vom Autor gestaltete Handlung angeht, ziehe ich den Hut - als kleiner Mini-Ermittler mit dem Buch in der Hand auf der Couch, habe ich das ein oder andere Mal die Augenbrauen vor Staunen hochgezogen. Ich freue ich jetzt schon auf den nächsten Band dieses Duos.  Ich danke dem Goldmann Verlag für die Bereitstellung dieses wunderbaren Buches.  

Lesen Sie weiter

Wenn Andreas Gruber nicht gerade Bücher schreibt, unterhält er seine Fans auf Facebook mit Erdnussaufstrich-Tests oder mit Fotos, auf denen er mit Beate Maxian auf einer Veranstaltung Lambada tanzt. Gruber ist vermutlich einer der greifbarsten Bestseller-Autoren, die es im deutschsprachigen Raum gibt. Aber wenn er Bücher schreibt, dann sind sie gut, nein, ausgezeichnet. So wie sein aktueller Thriller „Todesreigen“, der viel zu lange darauf warten musste, von mir gelesen zu werden. Das ist offiziell der Auftakt zur zweiten Maarten-Sneijder-Trilogie, aber die Handlung schließt eigentlich nahtlos ans „Todesmärchen" an. Es wäre empfehlenswert, die drei Vorgänger auch zu lesen – schon alleine, um die Figur Maarten S. Sneijder umfassend zu begreifen. Maarten Sneijder ist vom BKA suspendiert worden und dank Sabine Nemez nur knapp einer Haftstrafe entgangen. Statt Verbrecher zu jagen, unterrichtet er jetzt an der Uni und verlangt dafür horrende Summen. Aber das kann er sich leisten, denn er ist ein Genie sondergleichen, das immer ein süßlicher Duft umgibt, von dem man nicht weiß, ob es Vanilletee oder Marihuana ist. In der Rezension zum „Todesmärchen“ schrieb ich, dass Sneijder fast schon altersmilde sei; das ist in „Todesreigen“ – zum Glück! – wieder anders. Er ist nicht nur wesentlich präsenter, sondern auch wieder genau so bissig wie in alten Zeiten. Bei Sabine Nemez, die von Maarten Sneijder ausgebildet wurde, merkt man hingegen immer mehr, dass sie die ein oder andere Eigenschaft von Sneijder übernommen hat – nur ein misanthroper Kotzbrocken ist sie noch nicht. Das ist irrsinnig interessant, denn sie hat sich seit dem ersten Teil immens weiterentwickelt. Sie darf in diesem Teil Sneijders Unterricht an der BKA-Akademie übernehmen. Als sie vom Präsidenten des BKA zu einem Selbstmordfall beordert wird, merkt sie sofort, dass da wesentlich mehr dahintersteckt. „Todesreigen“ besteht aus insgesamt sechs Teilen und mehreren Strängen. Einer dieser Stränge begleitet Hardy, der gerade nach 20 Jahren aus der Haft entlassen wurde. Sein Erzählstrang spielt wenige Tage vor der Hauptstory. Hardy ist um die 50 und hat eine gehörlose Bekannte, die er schon aus Kindestagen kennt und von der er weiß, dass sie ihn mindestens genau so lange liebt. Der Ex-Häftling ist belesen und macht einen alles andere als unsympathischen Eindruck – allerdings hat er eine Agenda, und die zieht eine blutige Spur nach sich. Jeder dieser Erzählstränge ist gleichermaßen spannend – anders als beim „Todesmärchen“, wo ich lieber mehr von Sneijder als von der Gefängnisinsel gelesen hätte. Das Grundgerüst hat man bei „Todesreigen" schnell durchschaut, denn man bekommt ziemlich viele Puzzleteile präsentiert – wie diese zu den Feinarbeiten passen, wie die kleinen Zahnräder ineinander greifen, ist dann aber weniger leicht herauszubekommen. Und so hab ich bei der Auflösung des riesigen Geflechts nicht nur ein WTF mit den Lippen geformt. Was sich Gruber hier ausgedacht, und es um sieben Ecken gesponnen hat ist schlichtweg genial. Solche Tüfteleien liebe ich und ich bewundere jeden, der den Aufwand auf sich nimmt, um so etwas zu konstruieren und zu Papier zu bringen. Auch ist „Todesreigen" zwischendurch immer wieder emotional, das fängt bei Sabine Nemez an, die sich Sorgen um den suspendierten Sneijder und andere Menschen macht – aber auch Sneijder selbst, der latente Emotionen zeigt, auch wenn sie sich nicht anmerken lässt. Möglicherweise ist es sogar Grubers emotionalstes Buch, was nicht nur daran liegt, dass Sabine wesentlich mehr durchmachen muss, als in jedem anderen Teil – was auch zu meinem einzigen Kritikpunkt führt: Dass Sabine tough ist, ist nichts neues, aber was sie in „Todesreigen“ durchmachen muss, ist unmenschlich und vielleicht etwas zu sehr an diverse Actionfilme orientiert. Auch wenn das Buch von vorne bis hinten packend ist und mehr als zu gefallen weiß.

Lesen Sie weiter

Einfach geniale Bücher

Von: Andreas Friedemann

04.02.2018

Bin 58 und habe wahrhaft schon viel gelesen im Leben, dieser Autor und seine Schreibweise machen süchtig! Nun bin ich mit der Todes-Reihe durch und es folgt die Rache-Reihe, - mal sehen ob die legale Droge auch hier funktioniert! Bravissimo Andreas Gruber!

Lesen Sie weiter

570 Seiten sind natürlich für ein Taschenbuch schon mal eine „Hausnummer“ , aber Goldmann hat das sehr gut umgesetzt. Der Einband erhält Stabilität durch ein „angesetztes“ Stück Einband welches dann eingelappt ist. Nicht nur, dass es sich fester anfühlt, es erwartet uns auch eine Inschrift hinter der Klappe. Das Titelbild gefällt mir ausgesprochen gut, auch wenn es sich durch die schwarze Farbe doch deutlich von den ersten drei Teilen unterscheidet. Hier ist übrigens mal die chronologische Abfolge: Todesfrist, Todesurteil, Todesmärchen und Todesreigen Ich bin ja seit Band eins dabei 😉 allerdings habe ich bisher die Hörbücher gelauscht und auch erst letztes Jahr mit Band ein angefangen. Das hatte den großen Vorteil, dass ich nicht mehr auf Band zwei und drei warten musste 🙂 Ich bin ein Fan von aussergewöhnlichen Ermittlern und diese gibt uns Andreas Gruber definitiv. Marten S. Sneijder ist wahrlich kein einfacher Charakter. Am Anfang fing es mir wirklich schwer diesen Kerl zu mögen, denn ich finde der Titel „Kotzbrocken“ passt eindeutig zu ihm. Aber im Laufe der einzelnen Fälle kann man schon sagen dass er mir ans Herz gewachsen ist. Mich hat Todesreigen bereits auf den ersten Seiten gepackt. Die Szenerie die der Autor hier heraufbeschwört ist nicht einfach zu lesen und mir ist ehrlich eine Gänsehaut den Rücken runter gewandert. Selbstmord eines ehemaligen BKA Beamten, aber es soll nicht bei diesem einen bleiben…es scheint als ob alle mehr als die ehemalige Arbeitsstelle verbindet. Alles deutet auf ein großes Geheimnis hin. Da Marten S. Sneijder vom Dienst suspendiert wurde im letzten Fall muss Sabine Nemez diesmal mit Tina Martinelli in den Ring steigen. Eigentlich läuft es gut mit den beiden, aber als sie die ersten Erfolge vorweisen können werden beide zurückgepfiffen. Gut dass sich Marten dann doch noch hilfreich einmischt. Wie immer ist die Geschichte einfach nur irre spannend. Für mich war der Spannungsbogen von der ersten Seite bis zur letzten konstant im oberen Bereich. Die Figuren sind wie immer sehr vielschichtig und nicht nur die Hauptfiguren wurden bis ins Detail ausgearbeitet. Ein toller Thriller, der gut unterhält und mit einem schlüssigen Ende daher kommt. Vielen Dank Marten S. Sneijder und Sabine Nemez, es war mir eine Ehre sie zu begleiten.

Lesen Sie weiter

Selbstmordrate

Von: wal.li

14.01.2018

Innerhalb kurzer Zeit bringen sich verschiedene Beamte des BKA um. Sabine Nemez, die inzwischen zeitweilig an der BKA-Akademie unterrichtet, versucht herauszufinden, wieso die Selbstmordrate unter den Kollegen plötzlich so hochschnellt. Sie glaubt ihr alter Professor Maarten S. Sneijder könnte ihr vielleicht helfen, doch dieser weist sie schnöde zurück, mit den Worten, sie solle die Vergangenheit ruhen lassen. Das wirkt natürlich mehr wie eine Aufforderung. Sabine versucht Zusammenhänge zwischen den Schicksalen der verstorbenen Beamten zu finden. Überrascht stellt sie fest, dass diese zu Beginn ihrer Karriere gemeinsame Einsätze hatten. Natürlich bohrt Sabine weiter nach, sie gewinnt allerdings den Eindruck, ihre Zeugen sterben schneller als sie sie befragen kann. Dieser Maarten S. Sneijder, man möchte in irgendwohin treten, wie kann er seiner ehemaligen Kollegin nur die Unterstützung verweigern. Er muss doch wissen, dass sie nicht aufgeben wird. Zwar ist Sneijder seit dem letzten Einsatz suspendiert, aber ein paar Tips könnte er doch geben. Aus seiner Reaktion ergibt sich, dass er vermutlich mehr über die Zusammenhänge weiß als er zugibt. Nun er gibt ja gar nichts zu. In ihrem vierten Auftritt geraten Sabine Nemez und ihr ehemaliger Ausbilder Maarten S. Sneijder mal so richtig auseinander. Da verweigert dieser alte Knurrhahn einfach die Zusammenarbeit. Dabei gilt es doch, das Rätsel um diese unheimliche Selbstmordserie zu lösen. Denn unheimlich ist es schon, wenn plötzlich mehrere gestandene Beamte ihr Leben wegwerfen. Wie Dominosteine scheinen sie zu fallen, einer nach dem anderen. Alle im nahezu gleichen Alter, mit nennenswert guten Laufbahnen. Ebenso wie die Ermittler steht man als Leser/Hörer vor einem Rätsel. Ebenso wie Sabine ärgert man sich über Sneijder, der anscheinend nichts als dumme Sprüche in petto hat. Und wenn sich die Hinweise so langsam verdichten, kommt eine Geschichte ans Licht, die man beinahe Verschwörung nennen könnte. Ausgesprochen spannend entfaltet sich ein klassischer Kriminalfall, der es in sich hat. Unterstrichen noch durch die eindrucksvolle Lesung von Achim Buch verfolgt man gebannt, welch unglaubliche Details die Ermittler zutage fördern. Im besten Sinne - ein Krimi wie er im Buche steht. 4,5 Sterne

Lesen Sie weiter