Leserstimmen zu
Die Sturmschwester

Lucinda Riley

Die sieben Schwestern (2)

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>>Musik ist Liebe auf der Suche nach einer Stimme<< (Tolstoi) „Die Sturmschwester“ von Lucinda Riley ist der zweite Band der 'Sieben-Schwestern-Reihe' und hier dreht sich alles um Ally und der Suche nach ihren Wurzeln. Doch gleichzeitig gibt es hier so viel mehr zu erfahren und zu erleben, denn Musik spielt hier eine tragende Rolle und das hat Lucinda Riley für mein Empfinden ganz wunderbar mit der Liebe zum Meer, zum Wasser und der Tragik des Schicksals miteinander vereint. >>In Momenten der Schwäche wirst Du Deine größte Stärke finden.<< ...und so ist es, Ally muss unglaublich schwere Zeiten durchmachen und doch findet sie Kraft und Hoffnung und manchmal sind es die kleinen Dinge, die zu Großem werden. Ein ganz ganz wundervoller zweiter Band, wie ich finde!

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Zuversicht

Von: Lesefee23.05

02.07.2020

„Sei glücklich. Das ist deine Gabe.“ „Die Sturmschwester“ ist der zweite Band der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley, übersetzt von Sonja Hauser. Er kann einzeln gelesen werden und beinhaltet eine abgeschlossene Geschichte, bildet aber gleichzeitig einen Teil der übergeordneten Geschichte über die sechs Schwestern d’Apliese. Er erschien im November 2015 im Goldmann Verlag. Als der Adoptivvater von Ally d’Apliese und ihren Schwestern stirbt, hinterlässt er jeder Tochter einen persönlichen Abschiedsbrief mit einem Hinweis auf ihre Herkunft. Obwohl Ally die jeweiligen Koordinaten, die zum Brief gehören, schnell entschlüsselt, steht für sie selbst fest, dass die Suche nach der Vergangenheit noch etwas warten muss. Denn mit Theo hat sie gerade ihre Zukunft und den Mann ihres Lebens gefunden und möchte sich darauf konzentrieren. Erst der plötzliche Tod Theos bei einer Segelregatta lässt Ally nach ihrer eigenen Herkunft suchen… Auch „Die Sturmschwester“ ist wieder ein faszinierender Roman von Lucinda Riley, der Fiktion und historische Fakten miteinander verknüpft. Eingebettet in die Gesamthandlung der Buchreihe erfahren wir mehr über die zweite Schwester Ally und ihre Herkunft. Die Reise führt uns nach Norwegen und von dort aus auf eine Zeitreise von Norwegen nach Leipzig und ins 19. Jahrhundert. Historische Ereignisse und Figuren werden dabei geschickt in die fiktionale Geschichte eingebettet und der Leser erfährt einiges über die Welt der Musik. Edvard Grieg und Henrik Ibsen dürften vielen von uns ein Begriff sein, doch in einem Roman aufgegriffen, sind auch reale Personen irgendwie immer greifbarer. Durch die gute Verknüpfung wirken die realen Begebenheiten nicht trocken oder langweilig, man kann sich mit ihnen beschäftigen oder sich auf die Romanhandlung konzentrieren. Insgesamt haben Ally und ihre Vorfahrin Anna mich nicht so berühren können wie Maia und Bel aus dem ersten Band der Reihe. Allys Geschichte war für mich ein bisschen zu tragisch. Erst verliert sie ihren Vater, dann ihren Seelenverwandten und gerade erst kennengelernten Partner. Ich bewundere, dass sie darüber nicht ihren Verstand verloren hat, sondern an ihrem Weg festhält und sich eine Zukunft erkämpft. Verwunderlich ist dabei für mich nur, dass sie wenig Unterstützung durch ihre Adoptivschwestern sucht und erhält, sondern sich auf die Familie Theos und neue Bekannte stützt. Gerade dies ist aber vermutlich die Art, die Ally ausmacht. Sie ist die „Anführerin“ der Schwestern und ausgesprochen lebensfroh und zuversichtlich. Sie gibt die Hoffnung nicht auf und das ist auch das, was Pa Salt ihr in seinem Abschiedsbrief geraten hat. Damit und mit ihrem liebsten Hobby und Beruf, dem Segeln, entspricht auch sie ihrem mythologischen Vorbild Alkyone, die als Schutzpatronin der Seeleute gilt. Anna hingegen, Allys Vorfahrin, war mir ein wenig zu naiv und leichtgläubig. Ihr Handeln und ihre Unsicherheit stimmten zwar überein mit der Figur die sie verkörpert – ein junges, unbedarftes Mädchen vom Land, trotzdem hat es mich eher genervt. Zwar entwickelt sie sich im laufe der Zeit und beginnt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, trotzdem wurde sie mir nicht unbedingt sympathisch. Nichtsdestotrotz haben mich aber der fesselnde Schreibstil und die interessante Gesamthandlung der Reihe fasziniert und mir tolle Lesestunden bereitet. Erneut werden die Fragen über Pa Salt aufgeworfen und weitere Rätsel sowie Hinweise hinzugefügt. Ich bin so gespannt, worauf schließlich alles hinauslaufen wird…! Auch haben mir die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit, sowie die Verknüpfung der verschiedenen Bände der Buchreihe wieder sehr gut gefallen. Bestimmte Szenen aus den unterschiedlichen Bänden werden mehrfach aufgegriffen und aus der Perspektive der jeweiligen Schwester beschrieben, ohne dabei jedoch etwas aus den anderen Bänden zu verraten. Dies zeugt von der großen Erzählkunst der Autorin und der Detailliebe zu ihren Romanen. Mein Fazit: Obwohl mich Allys Geschichte nicht so sehr überzeugen konnte wie Maias, bin ich fasziniert von der Buchreihe um die Sieben Schwestern und habe das Buch unglaublich gern gelesen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und freue mich auf die nächsten Schwestern!

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Am Wendepunkt ihrer Karriere erfährt Ally d’Aplièse von dem Tod ihres geliebten Vaters Pa Salt und muss kurz danach auch noch einen zweiten Schicksalsschlag verarbeiten. 
Um wieder Hoffnung und Antrieb in ihrem Leben zu finden, geht Ally den Hinweisen nach, die Pa Salt ihr bezüglich ihrer Herkunft hinterlassen hat und erfährt von der Geschichte, die sich vor 120 Jahren in Norwegen ergeben hat und die ihr Leben in so vielen Aspekten beeinflusst. Ally begibt sich auf die Reise in den Norden und während sie endlich versteht, woher ihre Liebe zur Musik kommt, erfährt Ally auch endlich, wer sie wirklich ist. Der zweite Teil der Reihe von Lucinda Riley hat mich wieder direkt gefesselt. Die Geschichte von Ally hat mich in so vielen Aspekten berührt, dass mir mehr als einmal die Tränen gekommen sind. Ally ist so eine starke und tapfere Persönlichkeit, dass sie einen direkt inspiriert. Auch die zweite Handlung, die in der Vergangenheit spielt, wurde wieder so intensiv recherchiert, dass man sich sofort in die norwegische Welt einfinden konnte und der Handlung gebannt folgen musste.

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Etwas schwächer als der Vorgängerband

Von: Furbaby_Mom

30.09.2019

Bei diesem Werk handelt es sich um den zweiten Band der "Sieben Schwestern"-Reihe aus der Feder von Autorin Lucinda Riley. Die Handlung ist in sich abgeschlossen und kann gänzlich ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gelesen werden. Der Vollständigkeit halber - und da Teil 1 mir deutlich besser gefallen hat - empfehle ich die Vorab-Lektüre jedoch an dieser Stelle. Der Einstieg zog sich für meinen Geschmack unnötig in die Länge und so richtig warmwerden konnte ich mit der weiblichen Hauptfigur, Ally, nicht. Ihre Annäherung zu Theo hingegen kam mir etwas zu plötzlich und erschien mir zu konstruiert, nicht glaubwürdig. Theo selbst gefiel mir als Figur zum Teil besser als Ally, seine Ecken und Kanten ließen ihn authentisch wirken. Besonders seine Mutter Celia, die 'English Rose', habe ich ins Herz geschlossen. Ohne viele Details hinsichtlich der Handlung verraten zu wollen: es ist eine ordentliche Dosis Schicksal, die Ally innerhalb weniger Wochen verkraften muss. Etwas weniger Dramatik hätte es schon sein dürfen – das arme Mädel kommt ja kaum zur Ruhe! Ally ist mir keinesfalls unsympathisch, aber mitgefiebert habe ich nicht mit ihr. Kleine Randnotiz: sie scheint nur am "murmeln" zu sein. Mit dem ersten Teil der Buchreihe kann dieser Roman leider nicht mithalten; die Geschichte um Ally hat mich irgendwie nicht so sehr berührt – trotz sämtlicher Schicksalsschläge, die auf die junge Frau einprasseln. Eine Konstante gibt es allerdings: die Figur der Schwester CeCe ist mir nach wie vor ein Graus. Auch der in der in der Vergangenheit spielende Handlungspart zog sich anfangs ein wenig und nahm erst langsam an Fahrt auf. Solange es noch um das Leben von Anna und Jens ging, hielt sich der Spannungsbogen gut – der Wechsel zur späteren Generation (Pip und Karine) war zwar nötig für die Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der Handlung, konnte mich allerdings nicht mehr packen… Das Personenverzeichnis zu Beginn des Werkes fällt schon deutlich länger aus als beim Vorgängerband. Dank des sehr geordneten Aufbaus und der übersichtlichen Abfolge der Handlung bereitet die große Anzahl der Figuren keinerlei Verständnisschwierigkeiten. Insgesamt würde ich das Werk als 'ganz okay' beurteilen – ich habe es trotz gewisser Längen nicht abgebrochen, weil mir der bildreiche Schreibstil der Autorin ausnehmend gut gefällt und ich zudem gerne wissen möchte, wie alle Schwestern mit der Suche nach ihrer Herkunft verfahren. Außerdem bin ich der Lösung des Rätsels um Pa Salt - wer er wirklich war - noch nicht nähergekommen. Vielleicht sind die Landschaftsbeschreibungen im nächsten Band wieder etwas intensiver, das würde mich freuen. Die wildromatische Natur Norwegens fand hier und da kurz Erwähnung, schimmerte mir aber ein letztlich zu selten durch. Die zahlreichen musikalischen Elemente hingegen waren der rote Faden, der sich durch das Werk gezogen hat. Erneut hat die Autorin intensive Recherche betrieben und gekonnt reale historische Persönlichkeiten in den Roman miteingebunden: Edvard Grieg (Komponist der legendären Peer-Gynt-Suite) und Henrik Ibsen. Dass das Leipziger Konservatorium bereits damals solch einen exzellenten internationalen Ruf als Musikhochschule genossen hat und Leipzig ein Mekka für Musikliebhaber war, hatte ich gar nicht gewusst; ebenso wenig war mir bekannt gewesen, dass Norwegens Hauptstadt Oslo einst den Namen 'Christiania' getragen hat. Weiterhin lobend zu erwähnen ist die traumhaft schöne Covergestaltung sowie die Tatsache, dass die Autorin geschickt Elemente aus Band 1 mit diesem Folgeband verbunden hat. So erleben wir eine Wiederholung gewisser Dialoge zwischen den Figuren, jedoch aus einer anderen Perspektive, was durchaus seinen Reiz hat. Fazit: Etwas zu dramatisch am Anfang, leichte Flaute im Mittelbereich, zum Schluss ganz in Ordnung.

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Unglaublich schönes Buch

Von: Janine Steffens aus DE - Erkrath

27.02.2019

Ich bin diesem Buch und dieser wunderbaren Autorin verfallen. Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Diese einzigartige Erzählweise lässt einen beim Lesen in das Buch rein fühlen. Man freut sich, man leidet und man erwartet die nächsten Dinge, die geschehen werden mit genauso viel Neugier wie es Ally im Buch tut. Das hat mich einfach gefesselt. Durch die gut recherchierte und ansprechende Darstellung der Orte und Personen hält man ein Buch in den Händen, welches einen in die Zeit verführt und dabei auch die Gegenwart nie ganz vernachlässigt. Diese Sprünge sind sehr gut gewählt. Dieses Buch hat mich auch dazu gebracht mich mehr mit den beschriebenen Charakteren zu beschäftigen und ich bin von ihm begeistert und überrascht. Vielen Dank dafür und der Autorin weiterhin viel Erfolg mit ihren Büchern.

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Inhalt: Band zwei der Reihe "Die Sieben Schwestern" Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist. Meine Meinung: ACHTUNG SPOILER! Wie bei Band eins, hat auch "Die Sturmschwester" ein wunderschönes, atmospärisches Cover, welches perfekt zu Ally und ihrer Geschichte passt. Es hat mich sehr genervt, dass Pa Salts Tod und die folgenden Ereignisse fast genauso umfassend wie in Band 1 erklärt und dargestellt wurden. Da hätte man gut die Hälfte weglassen können. Da es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt, kann man ja davon ausgehen, dass die Leser auch den ersten Band kennen. Der Einstieg beginnt mit einem Rückblick wie sich Ally und Theo kennengelernt haben. Ich fand ihre "Liebe auf den ersten Blick"-Geschichte allerdings extrem künstlich und total übertrieben. Das war einfach viel zu viel gesülze in so kurzer Zeit. Und dass er ihr auch direkt nach gefühlt 2 Wochen einen Antrag macht fand ich etwas unrealistisch. Dann noch die ständigen Liebesbekundungen von Theo, gefühlt sagt er Ally in jedem Kapitel 78 Mal wie sehr er sie liebt!? Das hat mich wirklich genervt und war nicht gerade glaubwürdig. Generell war mir das hier etwas zu viel Lovestory in diesem Buch, das bin ich sonst anders von Lucinda Riley gewöhnt. Der Tod von Theo kam zwar überraschend, nun ist Ally natürlich am Boden zerstört. Erst verliert sie Ihren Vater, dann wenige Wochen darauf ihren Verlobten. Daraufhin entscheidet Sie sich nun, dass sie mehr über ihre Herkunft erfahren möchte und lässt sich die Geschichte von Anna Landvik auf englisch übersetzen. Annas Story, welche in Norwegen spielt, fand ich auch äußerst langweilig. Es ist einfach überhaupt nichts passiert. Sie hatte ab und zu einen Auftritt im Hintergrund und lernte einen Mann kennen, bei dem die Absichten von Anfang an mehr als offensichtlich waren. Ihre Geschichte war mir leider viel zu langweilig, obwohl ich mich so auf den Vergangenheits-Part gefreut habe! Das Ende, bzw. die Aufklärung über Allys Herkunft fand ich schwach und ziemlich vorhersehbar. Die dritte Perspektive aus Pips Sicht fand ich total überflüssig. Zum Hörbuch: Das Hörbuch wurde von Sinja Dieks, Oliver Siebeck und Bettina Kurth gelesen, wobei Sinja Dieks mit Abstand das Meiste gesprochen hat. Ihre Stimme war relativ angenehm, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu betont "lieblich" und "süß" in der Aussprache. Das hat mir irgendwann ein bisschen genervt. Dass das Hörbuch kein Inhaltsverzeichnis, noch eine Auflistung der Kapitel auf der CD Hülle hatte fand ich leider nicht so gut. Dadurch konnte ich nie einschätzen wie weit ich in dem Buch bereits bin. Fazit: Mayas Geschichte fand ich um einiges "besser" als Allys, viel authentischer, abwechslungsreicher und spannender. Vor allem den Teil, der hier in der Vergangenheit gespielt hat, fand ich unglaublich langweilig. Aber auch Allys Teil am Schluss konnte mich nicht mehr überzeugen.

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Cover: Auf dem Cover des zweiten Bandes sehen wir eine Anlegestelle an einem See mit einem kleinen Segelboot. Es ist bewölkt, wodurch das Bild eine gewisse bedrückte Stimmung ausstrahlt. Das Cover passt wirklich ganz wunderbar zur Geschichte. Durchreiste Länder: Schweiz, England, Irland, Norwegen, Mittelmeer Alcyone – Ally Schon Band 1 der „Die sieben Schwestern“-Reihe hat mich tief emotional berührt. Doch dieser Band ging nochmal eine Spur tiefer. Ally hat ein sehr liebenswertes Wesen. Mit Pa Salt verbindet sie zwei Leidenschaften. Das Segeln und die Musik. Ally hatte die Wahl, Berufsmusikerin oder Profi-Seglerin zu werden. Ihre Wahl fiel auf das Segeln und so trainiert sie gerade, um in das olypische Team der Schweiz aufgenommen zu werden. Dabei lernt sie Theo kennen. Während sie Zeit mit ihm auf seinem Segelboot verbringt, stirbt Pa Salt, ihr Adoptivvater. Wie auch schon im 1. Teil der Reihe berichtet, treffen sich daraufhin alle Schwestern in Atlantis – dem Anwesen der Familie am Genfer See. Dort erhält Ally einen Umschlag von Pa Salt, um ihre Herkunft zu erforschen. In ihrem Umschlag steckt mehr als ein Brief – beim Öffnen findet sie darin einen kleinen Frosch. Ihre Recherchen führen sie nach Norwegen, wo sie mehr Familie findet, als sie erwartet hätte. Mit Ally verbinden mich zwei Dinge. Die Liebe zum Meer und die Freude an der Musik. Mehrfach hatte ich beim Hörbuch hören eine Melodie im Ohr, die mir eine Gänsehaut verpasst hat. Ich habe jeden Moment mit Ally mitgefühlt, mich für sie gefreut, mit ihr geweint und gelacht. An ihr gefällt mir besonders ihre Offenheit und die Bereitschaft, Menschen eine zweite Chance zu geben, sowie nie die Hoffnung auf das Gute im Menschen aufzugeben.

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Ally ist für mich eine sympatische und starke Persönlichkeit, trotz der Rückschläge, die sie verkraften muss. Norwegen ist ohnehin ein Land, das ich interessant finde und eine Geschichte zu hören, die dort spielt hat mir gut gefallen. Außerdem geht es um Musik, einen Komponisten und Musiker aus dem 19. Jahrhundert, das weckt quasi automatisch mein Interesse. Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit fand ich wieder gelungen. Manchmal vergesse ich, dass gerade aus der Vergangenheit berichtet wird, weil einem die anderen Umstände dieser Zeit schon nicht mehr ungewohnt sind. Spannung ist vorhanden und auch die Sprecher sind wieder sehr angenehm. "Die Sturmschwester" trifft genau meine Interessen und hat mir sehr gut gefallen.

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