Leserstimmen zu
Als unsere Herzen fliegen lernten

Iona Grey

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"Als unsere Herzen fliegen lernten" ist ein Buch, das man nur mit genügend Taschentüchern lesen sollte. Ferner sollte man sicherstellen, dass man es in Momenten liest, wo es nicht weiter tragisch ist, wenn man von seinem Umfeld nichts mehr mitbekommt - sonst passiert es schnell, dass das Essen anbrennt oder man die ein oder andere Station verpasst. Ehrlich gesagt war ich etwas zwiegespalten was dieses Buch angeht. Einerseits ist einem ja aufgrund des Klappentextes schnell klar, dass es für Stella und Dan kein Happy End im eigentlichen Sinne geben kann, und doch ist da auch die Neugierde, die einen lockt. Man will wissen wie sich alles ereignete und was geschah, dass das Ganze kein glückliches Ende nehmen konnte... Alles nimmt seinen Anfang damit, dass eine junge Frau (fast noch ein Mädchen) vor ihrem gewalttätigen Freund flüchtet und Zuflucht in einem verlassenden / leer stehenden Haus findet. Hier strandet sie. Ohne Geld, Kleidung, Essen...wie eine Obdachlose ohne jegliche Hoffnung auf Hilfe. Da stolpert sie eher zufällig über die Briefe von Dan Rosinski und versinkt schnell in einer längst vergangenen Zeit und einer Geschichte um eine Liebe, die so nicht sein darf. Gemeinsam mit Jess reisen wir ins Jahr 1943 und erleben dort die Irren und Wirren des 2ten Weltkrieges in einem Vorort von London. Wir lernen die junge Stella kennen, die den Dorf-Pastor Charles Thorne heiratet, der kurz nach der Hochzeit an die Front zieht. Während seiner Abwesenheit lernt sie eher zufällig Dan Rosinski kennen, der so anders als Charles ist. Er erweckt Gefühle in Stelle, die ihr bis dahin fremd sind...und entgegen jeder Vernunft verlieben sich die beiden sich... Doch zeitgleich wandeln wir auch im 2011 auf einem neuen Schauplatz... Hier sind Jess und Will Holt (Erbenermittler), der Erben für den Nachlass von Nancy sucht, u. a. auch dem Haus in dem Jess Zuflucht gefunden hat. Zusammen mit Jess versucht er mehr über Dan und Stella zu erfahren und versinkt seinerseits in Dans Briefen. Ob die Schatten einer vergangenen Liebe einer neuen den Weg bereiten können? Iona Grey entführt uns über Dans Briefe in eine andere Zeit und schafft hierbei einen sehr gelungenen Mix zwischen Briefen, Handlung im Jahre 1943 und dem Sprung in 2011. Dabei wartet sie durchaus mit der einen oder anderen Überraschung auf und zeigt auf, dass die Gesellschaft doch sehr von der heutigen Unterschied (Rollenverteilung in der Ehe, häusliche Gewalt, gesellschaftliche Erwartungen und Bedeutung an die Ehe...) Niemals verliert man den Anschluss oder Faden. Alles wirkt so real und echt, dass man selbst das Motorenbrummen zu hören vermeint, den muffigen Geruch vom Pfarrhaus in der Nase hat und zusammen mit Jess über den Briefen jeglichen Hunger vergisst. Die Figuren und die Geschichte erscheinen so echt, gehen so ans Herz, dass man gerne ins Buch greifen will und die Hindernisse für das Glück von Dan und Stella eigenhändig aus dem Weg räumen will. Mehr als einmal hab ich das ein oder andere Tränchen verdrücken müssen oder gar meinen Schlaf geopfert, um die Geschichte weiter zu lesen. Besonders die liebevollen Briefe von Dan und seine Abschlussworte "Pass auf Dich auf - für mich!" gingen mir immer wieder ans Herz. Kurzum wer schon die Bücher von Cecelia Ahern verschlungen hat, "P. S. Ich liebe Dich" zu seinen Favoriten zählt und generell eine Schwäche für romantische Geschichten und Liebesbriefe hat, der muss dieses Buch einfach lesen!!! Ich für mich konnte das Buch nur schwerlich aus der Hand legen und war einfach nur begeistert! Daher gebe ich diesem Buch 5 von 5 Herzchen plus 2 Dosen Konservenobst. Es ist eines der besten Bücher, das ich dieses Jahr gelesen habe und ich hoffe, dass Iona Grey uns noch mit vielen anderen gefühlvollen Geschichten zu bezaubern wird. Anmerkung: Sollte ein Filmemacher wieder Stoff für eine Buchverfilmung suchen, hier wäre der perfekte Stoff aus dem Träume gemacht werden!

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Zuerst hatte ich mich in dieses schöne Cover verliebt, ich finde es unglaublich gelungen. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dieses Buch wollte ich lesen. Viele Leserinnen berichteten voll Begeisterung von diesem Buch und dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen, die Geschichte um Dan und Stella, aber auch die um Jess und Will hat mich berührt. Die Geschichte von Dan und Stella spielt 1943, die von Jess und Will 2011, zu jedem Zeitpunkt ist dem Leser bewusst, wo er sich befindet und um wen es in dem folgenden Abschnitt geht. Zuerst habe ich die Abschnitte über Stella und Dan lieber gelesen, aber in Laufe des Romans verschmelzen diese beiden Erzählstränge immer mehr miteinander und Jess und Will wuchsen mir auch ans Herz. In diesem Roman geht es um die Liebe, um die einzig wahre große Liebe des Lebens, die die nicht vergeht und allen Stürmen des Lebens trotz, die die bleibt, wenn alles im Leben zusammenbricht. Man erfährt aber auch einiges über die Zeit in England während des 2. Weltkrieges, die Lebensmittelrationierungen, die amerikanischen Soldaten, die in Großbritannien stationiert waren, um gemeinsam mit ihren Kollegen Luftangriffe auf deutsche Städte zu fliegen und nicht zuletzt die Meinung und Stimmung in der britischen Bevölkerung bzgl. der aktuellen politischen Lage. Iona Grey hat einen sehr angenehmen Schreibstil, ich konnte wenn ich einmal angefangen hatte kaum mit dem Lesen aufhören, so fesselte mich diese Geschichte. Zu keinem Zeitpunkt kam mir die Geschichte kitschig oder überladen vor, sie war genau wohl dosiert, so wie man es sich im Leben auch wünscht. Die Erzählstränge und Spannungsbögen sind logisch und konsequent aufgebaut, es hat Spaß gemacht diese beiden Paare in ihrer jeweiligen Zeit zu begleiten. Es war schön zu sehen, dass manches auch noch nach Jahren Gültigkeit besitzt, nämlich das was uns wirklich wichtig ist im Leben. Wir müssen unsere Überzeugungen und Ansichten nicht über Bord schmeißen, um geliebt zu werden. Wer wirklich liebt, der liebt den Menschen so wie er ist, mit allen Macken und Kanten. Es geht einem nicht darum, dass man selber das bekommt, was man möchte, sondern, dass es dem anderen gut geht, man stellt sich selbst zurück. Auch die Charaktere haben mich überzeugt, die vier Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet, sodass man ein genaues Bild im Kopf hat, aber auch die zahlreichen Nebenfiguren sind mit Liebe von der Autorin gezeichnet worden. Sie sind alle authentisch und lebensecht, man versteht als Leser die Sorgen und Nöte, kann sich in die jeweilige Situation gut hineinversetzen. Für mich ein Roman der unter die Haut geht und den ich sehr gerne gelesen habe. Dieses Buch kann ich nur allen Frauen empfehlen, die gerne Bücher über große Gefühle lesen und sich auf eine Zeitreise begeben möchten. Legen Sie sich Taschentücher bereit und genießen sie das Buch von Iona Grey, sie werden es nicht bereuen. Ganz klare Leseempfehlung! Ich bedanke mich beim Verlag und der Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Leseexemplars.

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Meinung: In „Als unsere Herzen fliegen lernten“ geht es um eine Liebe, die sich ohne den Krieg niemals gefunden hätte. Jess flüchtet vor ihrem Freund und entdeckt ein leerstehendes Haus, in dem sie erst einmal Unterschlupf sucht. Plötzlich liegt ein Brief vor der Tür, den der mittlerweile 90-jährige Dan an seine große Liebe Stella adressiert hat. Trotz aller moralischen Widersprüche liest Jess den Brief und beschließt dieser Liebe, die über 70 Jahre überdauert hat, zu helfen und Dan bei der Suche nach Stella zu unterstützen. Auch wenn der Einstieg für mich etwas schleppend war, umso mehr fasziniert war ich von der Liebe, die sich in einer Zeit entwickelt hat, in der es täglich um Leben und Tod ging. Besonders gefallen hat mir, dass die Briefe von Dan auch als solches im Buch zu erkennen waren. Nach und nach liest Jess die Briefe, die Dan Stella im Laufe der letzten Jahrzehnte geschickt hat und erfährt mit jedem weiteren Brief etwas mehr über diese außergewöhnliche Liebe. Ich hatte zwar des Öfteren eine Vermutung, wie die Geschichte weiter gehen wird oder mit welchen Schicksalsschlägen Stella und Dan fertig werden mussten, aber dennoch war ich mir nie wirklich sicher. Umso mehr wollte ich immer weiter lesen, um herauszufinden ob ich richtig lag. Es gab dennoch, trotz meiner Vermutungen, die eine oder andere Wendung, mit der nicht gerechnet habe und die nicht nur mein Herz zum Schmelzen brachte sondern es auch brach. Aber es ging nicht nur um die Geschichte und Vergangenheit von Dan und Stella, sondern auch um Jess, die bis zu jenem Tag, an dem der Brief von Dan eintraf, nicht an die wahre Liebe geglaubt hat. Alle Charaktere sind auf ihre Art einzigartig und dennoch haben sie eines gemeinsam. Sie wissen, wie es ist mit einem Schicksalsschlag umgehen zu müssen. Jeder von ihnen findet dafür seinen eigenen Weg, auch wenn dieser manchmal nicht der Beste ist. Von allen habe ich besonders Dan ins Herz geschlossen, weil er auch nach so vielen Jahren seine Liebe zu Stella noch nicht aufgegeben hat. Seltsamerweise habe ich sogar etwas Mitgefühl für Charles, Stellas Mann, denn auch er hatte es zur damaligen Zeit nicht leicht, mit seiner „Situation“ umzugehen. Aber an dieser Stelle möchte ich darauf gar nicht weiter eingehen, sonst würde ich zu viel verraten. Auch jetzt, ein paar Tage nachdem ich das Buch beendet habe, hat es mich noch nicht ganz losgelassen und ich denke noch öfter darüber nach. Fazit: Iona Grey hat es geschafft, mit ihrem anschaulichen Schreibstil, einen Teil der 40er Jahre aufleben zu lassen und ein bisschen des damaligen Lebensstils mit allen Hindernissen, die eine verbotene Liebe mit sich bringt, in das hier und jetzt zu holen.

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Zur aussterbenden Spezies der Briefeschreiber gehörend (ja, ganz altmodisch mit Papier und Kugelschreiber), stach mir natürlich das wunderschöne Cover mit den Briefumschlägen sofort ins Auge. Als ich danach die Inhaltsangabe las und erfuhr, dass die Geschichte während des zweiten Weltkrieges spielt, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Doch der Roman beginnt mit einem Handlungsstrang in der Gegenwart. Jess, eine junge Frau und Sängerin, flüchtet vor ihrem gewalttätigen Freund und Manager. Sie bricht in ein leerstehendes Haus ein, verschanzt sich dort und versteckt sich einige Tage dort. Als der Briefträger einen Brief durch den Türschlitz steckt, der mit dem Vermerk - "Persönlich und dringend. Wenn nötig und möglich bitte weiterleiten" - gekennzeichnet ist, siegt ihre Neugier. Sie öffnet den Brief und ist zutiefst berührt von den Zeilen eines alten kranken Mannes, der an seine große Liebe schreibt, die er während des Zweiten Weltkrieges kennengelernt hat. Jess findet im Haus noch ein weiteres Bündel an Liebesbriefen und taucht beim Lesen völlig in die Geschichte ein. Sie nimmt sich vor die Empfängerin der Briefe ausfindig zu machen. Doch dann wird Jess krank.... Da der Roman auf zwei Zeitebenen basiert, wird im weiteren Handlungsstrang zurück in das Jahr 1943 geblendet. Dort lernen wir die junge Waise Stella kennen, die als Haushälterin im Pfarrhaus arbeitet und gerade vor der Hochzeit mit dem ansäßigen Pfarrer Charles Walsh steht. Doch die Träume nach einer liebevollen Familie, nach der sie sich schon im Waisenhaus gesehnt hat, werden auch diesmal nicht erfüllt. Ihr Mann ist lieblos und spielt nur nach Außen hin den perfekten Ehemann, denn er hütet ein Geheimnis. Als er sich auch noch freiwillig an die Front meldet, bleibt Stella wiederum alleine und ungeliebt zurück. Nur ihre Freundin, die lebenslustige Nancy, überzeugt sie doch auch ab und zu das Haus zu verlassen. Als Stella eines Tages einwilligt mit Nancy tanzen zu gehen, verliert sie die Armbanduhr ihrer Schwiergereltern in einer zerbomten Kirche. Als sie am nächsten Tag nochmals hinfährt und verzweifelt ihre Uhr sucht, lernt sie den amerikanischen Piloten Dan Rosinski kennen, der gerade Fotos in der Kirche schießt. Er verspricht ihr Bescheid zu geben, falls er die Uhr findet und Stella gibt ihm die Adresse von Nancy. Doch es bleibt nicht bei einem Brief. Während Dan nicht weiß, ob er nicht beim nächsten Flugeinsatz abgeschossen wird, schreibt er seine Gedanken nieder und schickt diese an Nancys Adresse, die die Briefe an Stella weiterleitet. Bald entwickelt sich eine besondere Freundschaft, die sich zu einer tiefen Liebe entfaltet.... Wie üblicher Weise bei Romanen auf zwei Zeitebenen, gefiel mir wieder der Erzählstrang in der Vergangenheit besser, als der in der Gegenwart. Obwohl sich beide Frauen ähnlich sind - ohne Mutter aufgewachsen, kein Selbstvertrauen, unsicher und einsam sind - konnte mich die Geschichte rund um Stella, Dan und Charles einfach mehr berühren. Dazu kommt natürlich, dass ich generell Romane, die während der Weltkriege spielen, liebe. Durch den Prolog weiß der Leser bereits, dass diese Liebe vor siebzig Jahren nicht glücklich ausgegangen ist. Trotzdem versinkt man sofort in den Briefen von Dan und hofft nichtsdestoweniger, dass die Beiden zusammenkommen. Die Zeilen, die Dan an Stella schreibt, heben sich durch eine andere Schriftart gut von der restlichen Geschichte ab und geben einen noch intensiveren Einblick in die Gefühlswelt und das Leben der Beiden. Dabei ist der Roman sehr emotional und fesselnd, ohne jedoch kitschig zu werden. Auch durch die Schilderung des Lebens der Pfarrgemeinde bekommt der Leser mehr und mehr mit, wie die Jahre des Krieges die Menschen verändern. Die Entbehrungen und vorallem die Lebensmittelknappheit wird hier anschaulich dargestellt. Auch wie man versucht die Ängste und die Not mit ein bisschen Lebensfreude kurz zu verdrängen. Ganz langsam verbinden sich die beiden Handlungsstränge zu einem Ganzen und man erfährt schlussendlich, was man sich seit dem ersten Kapitel fragt: Was ist damals mit Dan und Stella passiert und gelingt es Jess Stella wiederfinden? Die Autorin erzählt hier einen wundervollen Roman, der trotz der 600 Seiten keinerlei Längen aufweist. Man verfolgt mit Spannung das Leben zweier Frauen, die darum kämpfen glücklich zu sein. Man erkennt auch, wie straff die gesellschaftlichen Regeln in den vierziger Jahren waren und wie einfacher wir es heutzutage haben. Ich kann dieses Buch einfach nur weiter empfehlen und bin restlos begeistert! Schreibstil: Iony Grey hat einen sehr einfühlsamen und fesselnden Schreibstil, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. Die Kapitel haben eine angenehme Länger und sind mit der jeweiligen Jahreszahl versehen, damit man weiß, in welcher Zeitebene man sich befindet. Die Personen sind bis auf den letzten Nebencharakter wunderbar lebendig gezeichnet. Stella ist liebenswert, voller Selbstzweifel und einfach ein Charakter, den man lieben muss. Sie hat ein schweres Leben und gibt doch die Hoffnung nie auf. Aber auch Dan's Ängste seine fünfunzwanzig vorgeschriebenen Einsätze nicht zu überleben oder die quirlige Nancy, die verucht ihr Leben zu genießen und trotzallem Stella meistens eine gute Freundin ist sind ganz besondere Figuren. Auch Jess und Will aus der Geschichte der Gegenwart haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und versuchen einen Platz im Leben zu finden. Ihre Zweifel und Versuche endlich ihr Dasein auf die Reihe zu bekommen, werden ebenso lebendig beschrieben, wie Stellas Kampf um Liebe und eine Familie. Fazit : Ein Roman, der mich vollkommen mitgerissen hat und der sich durch wunderbar lebendige Charaktere und einem emotionalen Schreibstil auszeichnet. Berührend und dennoch nicht kitschig. Für mich wieder ein besonderes Highlight! Leseempfehlung!

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Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Erstmal vielen Dank an den Verlag dafür! Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten, ist aber so aufgebaut, das man immer genau weiß, wo man sich grade befindet! Entweder man befand sich im Jahr 1943, wo sich Dan und Stella kennenlernen und dann nochmal im Jahr 2011, wo es um Jess und Will geht. Ich weiß nicht, ob es gewollt ist, aber das Buch spiegelt sehr gut wieder, wie einfach es heutzutage im Gegensatz zu damals ist, seine Liebe zu leben. In dem Buch gibt es 2 Liebesgeschichten, wobei mich die von Dan und Stella überzeugen konnte, da diese für mir realer gewirkt hat, als die in dem jahr 2011, welche für mich unvollständig und irgendwie gefälscht gewirkt hat. Das Buch war mit 600 Seiten sehr umfangreich, aber das lesen ging vom Gefühl her viel zu schnell! Ich habe mich immer wieder wahnsinnig auf die Kapitel gefreut, bei denen es um Dan und Stella ging, denn bei diesen 2 Protagonisten habe ich mitgefühlt. Die Geschichte um die beiden ist einfach… hach! Ich finde da keinen Ausdruck für! Der Schreibstil war immer angenehm und ich kann jetzt so keine Stelle nennen, die sich unsäglich in die Länge gezogen hat, da es die so trotz der Länge des Buches nicht gab! Fazit Ein Buch mit einer schönen Thematik, welches schön zu lesen ist, man fiebert mit den Protagonisten mit, schließt sie ins Herz und ich weiß, das sie mich noch lange begleiten werden, da ich nun immer wieder an sie denken muss!

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Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ... 1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat … Meine Meinung: Und wieder einmal war es das Cover, in welches ich mich sofort verliebt habe! Es ist so schön schlicht und in hellen Farben gehalten.Und es passt durch die Briefe perfekt zum Inhalt des Buches. Nachdem ich etwas recherchiert habe, da ich vorher noch nichts von dem Buch gehört habe, ging ich mit hohen Erwartungen an das Buch heran und muss sagen, dass meine Ertwartungen um längen übertroffen wurden! Es war einfach eine grandiose Zeitreise mit viel Gefühl und ein zwei Tränen. Die Charaktere waren einfach so Authentisch und man konnte sich vom ersten Lesemoment an in jeden einzelnen hineinversetzen! Gepeinigt und geflohen verschanzt sich Jess in einem Haus ohne Heizung oder warmes Wasser. Jess, die junge Frau mit der ich jedesmal mitgebangt habe, derer einziger Lichtblick die Briefe von Dan, einem Amerikaner an Stella waren. Auch für mich waren die Briefe etwas ganz besonderes und ich hatte riesen Probleme damit, das Buch aus der Hand zu legen! Es hat mich mit seiner Thematik und dem wundervollen Schreibstil einfach in seinen Bann gezogen und ich habe jede einzelne Seite genossen! Am liebsten hätte ich mich auch zum Lesen in meinem Haus verbarrikadiert und wer weiß...vielleicht hätte ich danach auch meinen Will getroffen... Mein Fazit: Ein ABSOLUT wundervoller Roman, der unter die Haut geht und einen mit seinem Charme in seinen Bann zieht und direkt ins Herz trifft. Die Liebe zweier Menschen, die das wertvollste Opfern und doch niemals Aufgeben! Einfach nur zu Empfehlen!!! Pass gut auf Dich auf! Für mich!

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€ 9,99 [D] € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0188-5 NEU Erschienen: 16.05.2016 Zum Buch: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Als-unsere-Herzen-fliegen-lernten/Iona-Grey/Blanvalet-Taschenbuch/e471080.rhd Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ... 1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat … Meine Meinung: In letzter Zeit lese ich sehr gerne Bücher, die auch in der Vergangenheit so wie Vorkriegszeit bis Nachkriegszeit spielen. Da bin ich dann auf dieses Buch gestoßen, was sich sehr interessant angehört hat. Ich habe mich dann doch etwas erschrocken, was für ein dickes Buch es doch ist. Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Es kam in einer ganz tollen Verpackung an, da war die Freude groß. Das Buch spielt sozusagen in zwei Zeitebenen, zum einen geht es um Jess, die die Briefe von Dan Rosinski an Stella findet und zum anderen 1943, als sich Dan und Stella kennen lernen. Ich bin aber mit den verschiedenen Zeitepochen sehr gut zurecht gekommen. Ich muss sagen, die Passagen um Dan und Stella fand ich sehr berührend, die Geschichte von Jess und Will konnte mich nicht so wirklich mitreißen, habe mich immer mehr auf die anderen Passagen gefreut. In diesem Buch gibt es ja sozusagen zwei Liebesgeschichten, einmal 1943 und 2011, das zeigt sehr gut, wie unterschiedlich die Zeiten sind, wie viel einfacher es in der Hinsicht heute ist, seine Liebe zu leben. Es war ja leider von Anfang an bekannt, dass Stella und Jess kein HappyEnd hatten, da Jess ja 2011 den aktuellen Brief von Dan an Stella erhält, mit dem er versucht, Stella noch einmal zu sehen, bevor er sterben muss. Trotz der über 600 Seiten, die das Buch hat, gab es meiner Meinung nach keine großartigen Längen, der Schreibstil war sehr flüssig und daher ließ sich das Buch relativ schnell durchlesen. Ich fand die Charaktere von Stella und Dan einfach nur toll und habe mit beiden mit gelitten und werde noch länger an sie denken. Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, manchmal war es mir etwas zu seicht in der Gegenwart, aber für alle Fans von Büchern über Liebe und Familie ist es sehr empfehlenswert, ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Maine, 2011 Um dieses Buch wurde ein ziemlicher Hype gemacht. Nicht zu Unrecht! Wer dramatische Familiengeschichten mag, liegt bei Als unsere Herzen fliegen lernten genau richtig. Der Prolog beginnt mit einem alten Mann, der einen Brief an seine große Liebe schreibt. Ein Mann, dessen Kraft mit jedem Tag ein Stückchen mehr schwindet. Ein Mann, der in einem wunderschönen Haus am Meer lebt, welches lichtdurchflutet ist. London, 2011 Die Sängerin Jess läuft vor ihrem gewalttätigen Freund davon. Sie verzichtet auf ihre Schuhe, damit sie schnell genug laufen kann. Dabei verletzt sie sich. Es ist kalt und nass. In einem angesagten Stadtteil Londons, bricht sie in ein leer stehenden Haus ein. Es gibt dort keinen Strom und Heizung. Trotzdem, für den Anfang ist sie da erst mal sicher. Am nächsten Morgen verarztet sie notdürftig ihren verletzten Knöchel. Da schiebt jemand durch den rostigen Briefschlitz einen Brief. Die Adresse auf dem cremefarbenen Umschlag: Mrs. S. Thorne 4 Greenfields Lane Church End London England Meine Meinung Die junge Jess erlebte ein großes Abenteuer. Mit wenig Geld und einem gewalttätigen Freund im Nacken, hält sie sich in einem fremden Haus versteckt. Beim Lesen hat mich oft gefroren. Die zierliche, junge Frau konnte in dem Haus weder heizen- noch sich einen Tee kochen. Ihr einziges Highlight waren Briefe, von einem Amerikaner. Dan schrieb sie an eine Stella. Jess war irritiert, da in dem Haus eine andere Frau lebte. Die Briefe habe ich auch sehr gerne gelesen. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie durch diese Liebesbriefe Jess in eine längst vergangene Zeit katapultiert wurde. Die wunderbaren Worte aus dem Jahr 1942 haben Jess mitten ins Herz getroffen. Sie haben ihr gezeigt, dass es die wahre Liebe gibt. Es ist bestimmt ein komisches Gefühl, sich in einem Haus aufzuhalten, in dem sich vor Jahrzehnten irgend eine Tragödie abgespielt hatte. Jess fand nur Briefe, die der amerikanische Flieger von seinem Stützpunkt aus, an seine heißgeliebte Stella geschrieben hatte. Von Stella waren keine Briefe zu finden. Jess musste unbedingt das Haus für Einkäufe verlassen, das sie dringend Schuhe, Kleidung und Essen benötigte. Sie machte Bekanntschaft mit dem freundlichen Will. Jess vertraute sich niemanden an. Wie sollte sie auch einem wildfremden Menschen erklären, dass sie in ein Haus eingebrochen ist. Will Holt suchte beruflich nach Erben. Sein Interesse galt dem verlassenen Haus. Die Wege von Jess und Will kreuzten sich erneut, und das keine Minute zu früh. Fazit Eine Geschichte die in den Kriegswirren 1942 spielt und uns an einer großen Liebe teilhaben lässt. Eine junge Frau, die eine unglückliche Ehe eingeht und durch den Krieg ihre einzige wahre Liebe kennen lernt. In den Trümmern Londons beginnt eine Romanze, die Jahrzehnte später zwei junge Menschen in ihren Bann zieht. Die es sich zur Lebensaufgabe machen, dem Amerikaner und der Engländerin zu helfen. Sympathische Protagonisten und ein wunderbarer Schreibstil, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Das traumhafte Cover hält was es verspricht. Eines ist gewiss: Man kann nicht mehr aufhören zu lesen, bevor man weiß, ob es den beiden gelingt! Besonders gut hat mir das Ende jeden Briefes gefallen. Pass auf Dich auf - für mich! Lest unbedingt dieses Buch - für Euch! Danke Lona Grey

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