Leserstimmen zu
Ostwind 2

Lea Schmidbauer, Kristina Magdalena Henn

Ostwind - Die Filmhörspiele (2)

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Inhalt: Mika hat Sommerferien und kann endlich wieder Ostwind sehen. Sie ist überglücklich wieder bei ihm zu sein. Doch dann entdeckt sie wunden an Ostwinds Bauch und Gut Kaltenbach scheint kurz vor der Pleite zu stehen. Im benachbarten Reitstall findet ein Turnier mit hohem Preisgeld statt, dieses könnte das Gestüt ihrer Oma retten. Ostwind scheint jedoch nicht bei der Sache zu sein, er läuft immer wieder weg. Als Mika Ostwind in den Wald folgt, trifft sie dort auf eine wunderschöne Schimmelstute und einen geheimnisvollen Jungen namens Milan. Wird Gut Kaltenberg gerettet werden und was hat es mit Milan auf sich? Meine Meinung: Dank meiner Schwester habe ich den ersten Teil von Ostwind schon ein paar mal auf DVD angucken dürfen und bin begeistert von den sympathischen Charakteren und der tollen Geschichte. Bis jetzt habe ich es noch nicht geschafft den zweiten Teil zu schauen, dafür habe ich mir das Hörbuch angehört. Am Anfang des Hörspiels habe ich etwas Zeit gebraucht in die Geschichte einzutauchen. Vielleicht lag es daran, dass ich Ostwind nur als Film kenne und ich mich erst umstellen musste. Bei der ersten CD hatte ich bei manchen Stellen das Gefühl, das es vor sich hin plätschert und ich immer wieder abschweife. Ich finde es toll, dass auch die negativen Seiten des Reitsports beleuchtet werden und nicht alles beschönigt wird. Die Personen des ersten Teiles tauchen auch hier wieder auf und man erfährt mehr über sie. Mich hat vor allem gefreut das Fanny einen größeren Part hat. Mika ist wie im ersten Teil echt, sie macht ihr Ding und kämpft leidenschaftlich für ihre Ziele. Dabei bekommt sie natürlich tatkräftige Unterstützung ihrer Freunde. Dazu gehört jetzt auch Milan, er ist sehr geheimnisvoll und man erfährt erst mit der Zeit mehr über ihn und was hinter ihm steckt. Man merkt bei Mika und ihren Freunden, dass sie älter geworden sind. Denn auch die Liebe spielt eine kleine Rolle. Bei der zweiten CD war an abschweifen nicht mehr zu denken. Ich war gefesselt, weil es so spannend und dramatisch war. Die Sprecher konnten viele Emotionen rüber bringen und man erlebt eine Gefühlsachterbahn. Ich war wütend und traurig und dann wieder erleichtert und glücklich. Stellenweise hatte ich richtig Gänsehaut. Am Ende fühlt man die Freiheit. Ich fand die Stimmen sehr angenehm und natürlich, es sind die selben wie im Film und ich kannte sie daher schon. Mika wird von Hanna Binke gesprochen, sie hat eine außergewöhnliche Stimme. Ich mochte sie sehr. Auch die Stimmer der Erzählerin passt sehr gut in das Geschehen. Mit den Soundeffekten, wie klatschen und schnauben der Pferde und der Musik wurde alles lebendig und echt. Fazit: Mir hat das Hörspiel sehr gut gefallen, auch wenn ich anfänglich kleine Start Schwierigkeiten hatte. Die Geschichte war spannend und ist für groß- und klein hörenswert. Mich konnten die Stimmen so gut erreichen, dass ich zum Ende hin Gänsehaut bekam. Wer die Geschichte rund um Ostwind und Mika noch nicht kennt und Pferde mag, sollte sich, egal ob Film, Hörspiel oder Buch es sich näher angucken.

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Nach dem Erfolg des ersten Kino-, Hörspiel- und Buchabenteuers Ostwind – Zusammen sind wie frei wurde im Mai 2015 ein weiterer Kinofilm, inklusive Hörspiel-CD, veröffentlicht. Ich gebe zu: Durch die Spielzeit von 102 Minuten, die auf 2 CDs aufgeteilt wurde, stand ich dem Hörspiel skeptisch gegenüber, da ich die Vermutung hatte, dass sich einige Längen und langweilige Passagen im Hörspiel finden werden. Und, ist das der Fall? Das erfahrt ihr in dieser ReZension! Story Mika kehrt zurück nach Kaltenbach und damit auch zu ihrem geliebten Pferd Ostwind. Doch schon bald fallen ihr einige Sachen auf, die ihr so gar nicht gefallen: Ostwind hat blutende Verletzungen am Bauch, und Das Gestüt Kaltenbach scheint pleite zu sein. Zu allem Überfluss sieht jemand dann auch noch ein Einhorn im Wald. Bald erfährt Mika von einem Turnier, mit dessen Preisgeld sie den finanziell angeschlagenen Hof ihrer Oma retten könnte. Doch sie hatte Ostwind doch letztes mal versprochen: „Keine Turniere mehr“! Wie wird sie sich entscheiden? In der ReZension zur ersten Folge habe ich noch gelobt, dass es endlich mal einen Mädchen-Pferde Film bzw. ein Mädchen-Pferde Hörspiel ohne Liebesbeziehung gibt. In Ostwind 2 gibt es eine. Zum Glück wird sie nur am Rand erwähnt, und nimmt nicht, wie bei Bibi & Tina: Voll verhext! gefühlt die halbe Spielzeit an. Und da haben wir auch schon das Stichwort: Das Filmhörspiel zu Ostwind 2 ist 102 Minuten lang, und damit 20 Minuten länger als der Vorgänger. Und das habe ich teilweise wirklich gemerkt. Einige Szenen waren meiner Meinung nach viel zu lang, obwohl offensichtlich schon versucht wurde, das Hörspiel möglichst kurz zu halten. Zumindest labert die Erzählerin gerne mal mitten in die Dialoge rein, so dass ich absolut gar nichts verstehen konnte, teilweise nicht ein mal die Erzählerin. Mein größter Vorwurf gegenüber Ostwind 2 ist aber ein anderer: Fehlende Kreativität. Ein Hof, der finanzielle Probleme hat und dem geholfen werden muss. Finden wir das nicht in jeder zweiten Benjamin Blümchen, Bibi und Tina oder Fünf Freunde Folge? Auch die ersten beiden Folgen der Bibi und Tina Hörspiele, beides Cross-Over aus der Bibi Blocksberg Serie, thematisieren genau das. Hier hätte sich die Autorin wirklich etwas neues überlegen können! Die Charaktere sind größtenteils die gleichen wie im ersten Teil, auch wenn Mikas Freundin Fanny hier viel ausführlicher „gezeigt“ wird, was mir eigentlich zusagt, da sie ein interessanter Charakter, wenn auch mit wenig Tiefe, ist. Auch Sam kommt in Teil 2 wieder vor. Mikas Großmutter ist mir persönlich weiterhin viel zu impulsiv, auch wenn sie hier ein bisschen weniger rumbrüllt als in Ostwind 1. Die offensichtlich einzige Möglichkeit, den Hof zu retten, ist an einem Turnier teilzunehmen, was Mika eigentlich nicht will. Aber letztendlich ist es doch egal, wie sie sich entscheidet: Ende gut, alles gut. Oder vielleicht doch nicht? Ostwind 2 ist ein atmosphärisches Filmhörspiel mit einigen Längen, einer unkreativen Geschichte und einer (zum Glück nur wenig relevanten) Liebesbeziehung. Mir persönlich gefiel der erste Teil besser. Sprecher Da das Hörspiel auf dem Originalton des Films basiert, sind die Sprecher auch gleichzeitig die Schauspieler, was man auch deutlich merkt. Die Aussprache ist viel undeutlicher als bei einer nachträglichen Produktion. Dennoch mag ich die Stimmen der meisten Darsteller sehr gerne, abgesehen von der von Mikas Großmutter. Mika wird übrigens erneut von Hanna Binke gesprochen und gespielt, die eine nicht ganz so typische und etwas markante Stimme hat, was mir sehr gut gefällt. Besonderes Lob gebührt hier wieder der Erzählerin Cornelia Dörr, die zwar euphorisch, aber nie übertrieben und immer 100 Prozent passend das Geschehen beschreibt. Musik Der orchestrale Soundtrack ist hier wieder ähnlich oder der gleiche wie im ersten Filmhörspiel. Er gefällt mir weiterhin sehr gut, auch wenn er leider fast ausschließlich im Hintergrund gespielt wird. Die Vocal-Stücke, die auch als Untermalung genutzt werden, waren mir teilweise unbekannt und gefielen mir teilweise auch nicht besonders. Einzig Fade out Lines von The Avener war mir bekannt, ihr könnt euch den Song kostenfrei bei VEVO anhören. Das Lied gefällt mir sehr gut, irgendwie hat es was. :) Effekte Auch die Geräusche wurden offenbar wieder aus dem Film übernommen, wodurch die Sound-Kulisse eine gewisse Natürlichkeit erhält, die in manchen „richtigen“ Hörspielproduktionen fehlt. Die Vögel zwitschern im Hintergrund und man hört den Wind pfeifen. Alle Geräusche sind passend und oft auch gut hörbar, auch wenn ich den Sound in den Innenräumen manchmal etwas zu steril fand, hier hätte eine tickende Uhr oder irgendetwas in die Richtung sicherlich gut getan. Cover&Design Das Cover der CD zeigt Mika-Darstellerin Hanna Binke (hier im Interview mit mir). Ihre Haare wehen im Wind. (Ein Satz, der im Hörspiel ruhig ein wenig seltener hätte fallen können..) Im Hintergrund sieht man Ostwind und das „Einhorn“. An sich kann man das Cover wirklich nicht kreativ nennen, es gefällt mir aber trotzdem recht gut. Anders als beim Cover zu Folge 1 stört mich hier auch nicht, dass der Titel mittig angeordnet ist. Im Inlay finden sich Namen und Interpreten der Musikstücke, eine Sprecherliste, die Credits und ein paar Bilder aus dem Film.

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… von Kristina Magdalena Henn und Lea Schmidbauer habe ich als Film-Hörspiel gehört und kann aus diesem Grunde nur von der gekürzten Version erzählen, allerdings war dieses zweite Hörspiel ganz anders als das Hörbuch des ersten Teils. Sicher, jetzt mögen ein paar kritische Stimmen anmerken ein Hörspiel ist etwas anders als ein Hörbuch. Und ja es stimmt, aber dennoch war es gut, nur eben anders… Zum Inhalt Im Vergleich zum ersten Hörbuch Beginn dieses zweite Hörspiel und um Ostwind schon ein wenig spektakulärer, denn Mika, die wir auch schon aus dem ersten Hörbuch kannten ist zurückgekehrt nach Gut Kaltenbach und besucht nun Ostwind auf der Weide. Erster Weg führt zu ihm und es dauert nicht lange, entdeckt sie ein paar blutige Striemen an seinem Bauch. Zunächst kann sie sich keinen Reim darauf machen, doch schon bald entdeckt sie Ostwinds Geheimnis und mit diesem beginnt das eigentliche Abenteuer, denn Ostwind hat im Wald eine Schimmelstute entdeckt und sich in sie verliebt. Damit beginnt ein neues Abenteuer, denn dieses Mal ist nicht Ostwind in Gefahr, sondern bei der Studie geht es um Leben und Tod und dann lernt Mika ja auch noch scheinbar den Besitzer kennen, Milan, der ihr zunächst alles andere als sympathisch erscheint, da er die Stute äußerst rabiat wieder einfangen möchte. Da es jedoch auch um Gut Kaltenbach alles andere als gut steht, schließen die beiden einen Handel: Sie hilft Milan seine Stute einzufangen, wenn er ihr hilft Ostwind tritt für ein Turnier zu machen, mit dem Preisgeld könnte man Gut Kaltenbach retten. Tatsächlich ist Milan bei diesem Handeln dabei und schon bald könnte Ostwind einem Turnier antreten. Allerdings erkennt Mika zu spät, dass Milan für den „Ungarn“ arbeitet. Die Stute ist seine Nummer 33. Als Milan schließlich klar wird wer sein eigentlicher Auftrag die weist ist die Sache eigentlich schon gelaufen und es ist viel zu spät um noch irgendetwas ändern zu können, doch dann setzen Mika und er alle Hebel in Bewegung um doch noch die Tiere auf dem Hof des Ungarn zu retten. Wird es Mika und Milan gelingen, die Tiere zu retten? Der Stil des Hörspiels Hörspiel typisch wird Ostwind zwei mit mehreren Sprechern und unterschiedlichen Stimmen gelesen, es gibt Hintergrundgeräusche und die gesamte Geschichte wirkt viel lebendiger als bei dem Hörbuch, dennoch muss ich sagen, dass mir das Hörbuch (Ostwind 1) besser gefallen hat, als das Hörspiel. Es ist zwar nur einen Bronze besser, aber doch ruhiger zu hören. Wie auch schon im ersten Teil hat auch hier der Tierschutz und die Liebe zum Tier einen besonderen Stellenwert. Die Geschichte ist wieder sehr spannend und hörenswert. Die Autorinnen „Kristina Magdalena Henn wurde 1977 in Trier an der Mosel geboren. Nach einem Rucksackjahr in Australien begann sie ihr Studium an der Filmhochschule in München, wo sie seitdem lebt, arbeitet und bei jedem Wetter in der Isar badet. Lea Schmidbauer wurde 1971 in Starnberg am Starnberger See geboren. Sie studierte ein paar Semester Amerikanische Kulturgeschichte bevor sie sich an der Filmhochschule in München bewarb. Sie wohnt in München und als Teilzeitlandwirtin in einem kleinen Dorf in Mittelfranken. Seit 2007 schreiben die beiden zusammen, unter anderem das Drehbuch zu der romantischen Komödie "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" und die Pferdeabenteuerreihe "Ostwind".“ (Quelle: www.randomhouse.de) Die Sprecher „Hanna Binke (Mika), geboren 1999, stand bereits mit acht Jahren für die TV-ProduktionHexenkessel-Der Film vor der Kamera. Seitdem war sie immer wieder in ARD- und ZDF- Fernsehproduktionen zu sehen. Ostwind war der erste Kinofilm der Berlinerin. Jannis Niewöhner (Milan), geboren 1992 in Krefeld, startete seine Schauspielkarriere in der Tatort-Episode Fakten, Fakten. Es folgten zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, wie z. B.Sommer (2008), wofür er eine Nominierung für den Undine Award als Bester jugendlicher Nebendarsteller erhielt. 2013 spielte er die Rolle des Gideon de Villiers in den Kinofilmen Rubinrotund Saphirblau. Ebenfalls in einer Hauptrolle ist er in der Verfilmung des erfolgreichen Jugendromans Doktorspiele (2014) zu sehen. Cornelia Froboess (Großmutter), geboren 1943 in Wriezen, wurde 1951 mit dem Lied Pack die Badehose ein über Nacht zum Star. In den späten 50er und 60er Jahren spielte sie in zahlreichen Filmen u.a. mit Peter Kraus, Rex Gildo, Peter Alexander, Harald Juhnke, Gunther Philipp, Peter Weck und Waltraut Haas. Ab den 1970er Jahren wandte sie sich verstärkt dem Theater zu. Von 1972 bis 2001 war Froboess festes Mitglied der Münchner Kammerspiele und ist seit 2001 immer wieder auf der Bühne des Bayerischen Staatsschauspiels zu sehen. Jürgen Vogel (Vater), geboren 1968 in Hamburg, modelte bereits als Kind für den Otto-Katalog. 1992 gelang ihm mit Sönke Wortmanns Film Kleine Haie der Durchbruch. Seitdem war er in über 80 Produktionen zu sehen, u.a. Nackt (2002), Emmas Glück (2005), Wo ist Fred (2006), Die Welle(2008), Männersache (2009) oder Hotel Lux (2011). 2006 erhielt er für seine Leistung als Schauspieler, Koautor und Koproduzent des Filmes Der freie Wille einen Silbernen Bären.“(Quelle: www.randomhouse.de) Neben den bereits genannten gibt es auch noch andere Sprecher, zum Beispiel Walter Sittler, der die Rolle des Ungarn vertont hat. Wenn ich hier wirklich die ganzen Sprecher auflisten würde, und sie vorstellen sollte, so würde das schon Seiten füllen, so habe ich mich wie es auch Random House vorgemacht hat, für die Wichtigsten entschieden. Fazit Auch an dieser Stelle möchte ich natürlich wieder ein Fazit ziehen. Ich denke nicht, dass es sinnvoll wäre, die beiden Hörerlebnisse miteinander zu vergleichen, da sie doch sehr unterschiedlich sind, unterschiedlich in ihrer Umsetzung, in der Art und Weise, wie sie mir die Geschichte näher bringen und doch gefällt mir auch diese zweite Umsetzung gut. Dennoch würde ich vor die Wahl gestellt immer eher als Hörbuch hören wollen als die Hörspielfassung, denn die Hörspielfassung zweiten Teils ist ein wenig nervöser. Thematisch lehnt sich der zweite Teil dieser Reihe an den ersten Teil an obwohl in der Chronologie ein deutlicher Sprung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil sichtbar wird. Der zweite Teil spielt mit Abstand zum ersten Teil. Auf die Frage gebracht, ob ich euch dieses Hörspiel empfehlen würde, würde ich euch ernst antworten: Ja, die Geschichte des Buches ist empfehlenswert, ob ihr sie euch allerdings als Hörspiel oder Hörbuch anhören wollen, müsste selbst entscheiden, denn es ist eine Typfrage ob man lieber ein Hörspiel oder ein Hörbuch hören möchte.

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