Leserstimmen zu
Was immer du willst

Shelby Reed

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Was immer du willst ... ja, ich bekam, was ich wollte

Von: Doris Brunner aus Kaufbeuren

18.02.2016

Ah, wieder eine erotische Geschichte mit wenig Tiefgang und ohne viel Spannung und unerwartetem. Das war zumindest mein erster Gedanke beim Titel des Buches. Doch - welche positive Überraschung - das war es nicht. Was immer du willst erzählt eine Geschichte über Werte und moralische Eigenwahrnehmungen. Sie spiegelt vielfach die heutige Sicht auf die westliche Welt. Der Erfolg ist das Geld dass wir erzielen. Die Mittel dazu, dürfen gerne auch fragwürdig sein. Aber offen dazu zu stehen, dass ist dann doch ein ganz anderes Thema. Das Buch zeigt in einem spannenden Erzählstiel auf, dass nichts auf Dauer und schon gar nichts in Beton gegossen sein muss. Dass gerade schockierende Ereignisse es schaffen können, unseren weiteren Weg ganz anders zu gestalten und, dass die Liebe alles möglich machen kann. Kein Liebesroman und schon gar keine Schnulze wird uns hier angeboten. Es war eine Freude, dieses Buch gelesen zu haben.

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Ein neuer Auftrag für die Zeitschrift Illicit führt die junge Journalistin Billie Cort ins Avalon, einen der exklusivsten Male-Escort-Clubs der Stadt. Dort soll sie den gefragten Callboy Adrian interviewen, der der heißeste Playboy des Clubs ist. Ein Abenteuer mit ihm kostet 1.000 Dollar und er hat eine lange Warteliste. Billie kann sich nicht vorstellen für Sex mit einem Mann zu bezahlen und sie ist schon gespannt auf das exklusive Interview mit ihm. Doch anderes als erwartet fühlt sie sich magisch zu ihm hingezogen und er weckt geheime Wünsche in ihr. Doch natürlich kann sie diesen nicht nachgeben. Adrian ist es gewohnt den Frauen ihre Fantasien zu erfüllen und er ist überrascht, denn als er der schüchternen Reporterin seine Dienst anbietet sagt sie einfach nein. Irgendwie geht ihm Billie unter die Haut, doch er weiß, dass Beziehungen neben seinem Job nicht möglich sind. Als dann auch noch sein bester Freund unerwartet stirbt, gerät er plötzlich in den Fokus der Ermittlungen der Polizei. Für Adrian kann dies gefährlich werden, denn er hat sein Privatleben streng von seinem Beruf getrennt. Als dann Billie überraschend von seiner Wohnung steht lässt er sich privat mit ihr ein, auch wenn ihm das seinen Job oder sein Herz kosten könnte... "Was immer du willst" ist ein erotischer Roman, der sich durch eine emotionale und gefühlvolle Geschichte und durch das liebenswerte Heldenpaar von der Menge abheben kann. Mit Adrian und Billie hat die Autorin Shelby Reed zwei sehr facettenreiche und interessante Personen geschaffen und die Autorin nimmt sich genügend Zeit um das Heldenpaar zu einander finden zu lassen. Anders als in manch anderen erotischen Romanen prickelt es zwar von Anfang an zwischen den beiden, doch die Autorin lässt ihnen reichlich Zeit ehe eine gemeinsame Nacht verbringen. Das passt sehr gut zur Geschichte, denn vor allem der Held Adrian bleibt zu Beginn sehr geheimnisvoll und er lässt Billie erst langsam hinter seine Fassade blicken. Billie ist eine sympathische Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Die erotischen Szenen sind prickelnd und geschmackvoll, bleiben im soften Bereich, dadurch ist der Roman auch für Leser zu empfehlen, die keine harten erotischen Spiele wollen.

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Cover: Diese Bild repräsentiert für mich die Welt des Avalon. Glamourös wirkt die glänzende Perlenkette, dessen Schimmer den Fokus auf sich lenkt und durch die Marmorplatte wiedergespiegelt wird. Ebenso das Sektglas, indem das prickeln der Kohlensäure ersichtlich ist setzt ein Highlight. Durch das cremefarbene Seidentuch erhält das Gesamtbild weichere Züge. Ein wirklich gelungenes Cover. Meinung: Wenn man sich sicher und geliebt fühlt und sich seiner Sache gewiss ist, können Lust und Befriedigung irgendwann zur zweiten Natur werden, ganz vertraut, zuverlässig und bestätigend. Aber Billie hat nicht das Gefühl, sich gefahrlos einem Mann hingeben zu können. Es ist ein Gedanke, der sie erschreckt. Ebenso ist es für Adrian nahezu unmöglich sich außerhalb des Avalon auf etwas einzulassen. Als Adrian hat er nicht nur eine Fassade, sondern eine ganz eigene Welt um sich herum erschaffen, doch "Zio" - wie er von seiner Familie liebevoll genannt wird - möchte nichts über seine private Sphäre preis geben. Auch die Illict Reporterin Billie beißt auf Granit, doch ihr Wille hinter die Fassade des Mannes zu gucken der so viel widersprüchliche Gefühle in ihr auslöst, bleibt ungetrübt und so schafft sie es, Stück für Stück das Herz des Mannes zu gewinnen, der sich seit acht Jahren hinter Adrian versteckt. >>Und wenn wir uns das nächste Mal treffen, werden wir den Termin absolut professionell durchziehen, stimmt's?<< Sein Lächeln war grimmig. >>Da können Sie wohl nur für sich selbst sprechen, Ms. Cort.<< Adrian hat sich selbst mit dem Avalon keinen Gefallen getan, so verlockend diese Flucht als zwanzig-jähriger auch gewesen sein mag, so hat Azure die Männer nach ihrem Muster geformt und manipuliert, indem sie eine Sphäre vermittelt hat, die einer großen Familie gleich kommen soll. Der Job eines Callboy wird heute noch häufig verschrien. Ich selbst finde es nicht schlimm, sofern man den gesundheitlichen Aspekt beachtet und darüber hinaus nicht vergisst, wer man selbst ist und das hinter jedem Kunden eine Persönlichkeit steckt und nicht nur eine abzuarbeitende Terminliste. Der Ausbruch von Adrians Schwester Rosie liegt glaube ich viel mehr darin begründet, dass das Avalon der Grund dafür war, dass sich Adrian über so viele Jahre von der Familie entfremdet hat, als seine Tätigkeit selbst. Und wenn er sie wiedersah, würde er verdammt nochmal sein Bestes geben, um sich gegen ihre verführerische und unschuldige Anziehungskraft, die sie zu einem solch seltenen Kunstwerk in seiner Welt machte, zu wappnen. Azure mag einem erst einmal als Frau erschienen, die sich um die Männer im Avalon sorgt und sie behütet. Doch schnell stellt sich heraus, dass dieses Erscheinungsbild nur dazu dient, die Fassade aufrecht zu erhalten die das Avalon nach außen hin bietet. Wenn es nach ihr geht, dürfen die Männer unter keinen Umständen unnachgiebig oder gar eigensinnig sein. Die Reporterin Billie macht ihr jedoch einen gehörigen Strich durch die Rechnung, denn von ihrer Natürlichkeit verzaubert, merkt auch Adrian schnell, was ihm im Avalon über Jahre hinweg verwehrt geblieben ist. Man hat nicht immer die Wahl. Das Leben klopft nicht als fest eingeplanter Termin an die Tür wie im Avalon. Adrian braucht die Beständigkeit, die ihm der Alltag des Avalon bietet. Nicht nur Billie nimmt ihm diese Beständigkeit, auch sein Freund Luke, geplagt von Schuldgefühlen, wagt einen Schritt, der Adrian in ein schwarzes Loch zieht. Aber hinter dem ganzen Sarkasmus, unter den flapsigen Ausreden, lag ein Ultimatum. Liebe mich so, wie ich die liebe, sonst sterbe ich. Es liegt glaube ich in der Natur des Menschen, ein Schutzschild um sich herum aufzubauen, wenn man verletzt wird und dieses Gefühl wieder zu geben. Bei Adrian und Billie wird das schon zu einer Art Ritual, denn sie schlagen vorsätzlich zurück und fügen einander absichtlich erheblich mehr Schmerz zu. Auch wenn für Billie anfangs ihr Bericht über das Avalon im Vordergrund stand, so ist dieses Ziel schnell verblasst und ihre eigene Neugier auf den Callboy Adrian hat an Priorität gewonnen. Viele Informationen die der geheimnisvolle Mann ihr gegenüber preisgibt liegen in ihren Händen und haben die Macht sein Leben auf den Kopf zu stellen, wenn nicht sogar zu zerstören. Reporter kennen keine Grenzen und machen keinen Halt, wenn sie eine Story wittern, die ihnen Erfolg einbringt ungeachtet dessen, was das für den Betroffenen bedeutet. Was ist Billie wichtiger? Ihre Karriere im Illict oder das Vertrauen von Adrian, einem Mann der ihr Einblicke gewährt und sich geöffnet hat, wie er es selbst seiner Familie gegenüber nicht konnte. Charaktere: Billie ist ein Schatz in einer Welt, die von Oberflächlichkeit durchzogen ist. Mit Geld stehen einem viele Wege offen, doch Billie besitzt etwas viel wertvolleres. Sie schenkt Vertrauen und bemüht sich das wahre Ich eines Menschen zu sehen. Adrians Liebe Billie gegenüber macht ihn menschlicher, fehlbarer, greifbarer. Durch ihre Natürlichkeit findet er in ihr, was er zuvor bei keiner Frau bzw. Kundin gefunden hat. Doch reicht die Liebe aus, um die Mauern einzureißen, die er acht Jahre um sich herum errichtet hat und zu erkennen, dass Azzure Schreibstil: Shelby Reed hat Billie und Adrian Protagonisten geschaffen, die man trotz ihrer nervenaufreibenden Ecken und Kanten schnell ins Herz schließt. Schon bei den Namen "Illict" und "Avalon" hört man heraus, dass es sich um hochwertige Unternehmen handelt. Zwei Branchen die gegensätzlicher nicht sein können, da das Illict Geheimnisse aufdecken und das Avalon Geheimnisse bewahren möchte. Ein Kontrast, der durch das Gespann der Protagonisten, sowie Azure noch hervorgehoben und gut ausgearbeitet wurde. Das hin und her zwischen Adrian und Billie, dass immer auf das Gleiche hinausläuft, denn anderen nur noch mehr zu verletzen indem Karten ausgespielt werden, bei denen man weiß, dass sie Salz in einer offenen Wunde sind, waren einerseits zwar realistisch, doch haben Auseinandersetzung dieser Art meiner Ansicht nach zu viel Platz in der Geschichte eingenommen. Nach der Beziehung mit ihrem letzten Freund, hat Billie Probleme sich auf etwas Neues einzulassen. Doch was genau ist vorgefallen, dass Billie sich so sehr in Zurückhaltung übt? Ein Geheimnis das nicht ans Tageslicht gekommen ist und ihren Charakter dahingehend schwer einschätzbar macht. Was ich wirklich sehr schade fand, ist die Sichtweise des auktorialen Erzählers. Obwohl er allwissend ist, habe ich bei dieser Perspektive immer das Gefühl von Distanziertheit den Charakteren gegenüber. Viel lieber tummle ich mich in den Gedanken zumindest einer der Protagonisten herum um eine tiefere Bindung aufbauen zu können. Trotz der Kritikpunkte, die zwei Eulchen Abzug bedeuten, war die Geschichte lesenswert. Die Autorin verdeutlicht, dass man manchmal einen Schubs in die richtige Richtung braucht, um dem zu entfliehen wofür man selbst nicht stark genug ist.

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Cover: Diese Bild repräsentiert für mich die Welt des Avalon. Glamourös wirkt die glänzende Perlenkette, dessen Schimmer den Fokus auf sich lenkt und durch die Marmorplatte wiedergespiegelt wird. Ebenso das Sektglas, indem das prickeln der Kohlensäure ersichtlich ist setzt ein Highlight. Durch das cremefarbene Seidentuch erhält das Gesamtbild weichere Züge. Ein wirklich gelungenes Cover. Meinung: Wenn man sich sicher und geliebt fühlt und sich seiner Sache gewiss ist, können Lust und Befriedigung irgendwann zur zweiten Natur werden, ganz vertraut, zuverlässig und bestätigend. Aber Billie hat nicht das Gefühl, sich gefahrlos einem Mann hingeben zu können. Es ist ein Gedanke, der sie erschreckt. Ebenso ist es für Adrian nahezu unmöglich sich außerhalb des Avalon auf etwas einzulassen. Als Adrian hat er nicht nur eine Fassade, sondern eine ganz eigene Welt um sich herum erschaffen, doch "Zio" - wie er von seiner Familie liebevoll genannt wird - möchte nichts über seine private Sphäre preis geben. Auch die Illict Reporterin Billie beißt auf Granit, doch ihr Wille hinter die Fassade des Mannes zu gucken der so viel widersprüchliche Gefühle in ihr auslöst, bleibt ungetrübt und so schafft sie es, Stück für Stück das Herz des Mannes zu gewinnen, der sich seit acht Jahren hinter Adrian versteckt. >>Und wenn wir uns das nächste Mal treffen, werden wir den Termin absolut professionell durchziehen, stimmt's?<< Sein Lächeln war grimmig. >>Da können Sie wohl nur für sich selbst sprechen, Ms. Cort.<< Adrian hat sich selbst mit dem Avalon keinen Gefallen getan, so verlockend diese Flucht als zwanzig-jähriger auch gewesen sein mag, so hat Azure die Männer nach ihrem Muster geformt und manipuliert, indem sie eine Sphäre vermittelt hat, die einer großen Familie gleich kommen soll. Der Job eines Callboy wird heute noch häufig verschrien. Ich selbst finde es nicht schlimm, sofern man den gesundheitlichen Aspekt beachtet und darüber hinaus nicht vergisst, wer man selbst ist und das hinter jedem Kunden eine Persönlichkeit steckt und nicht nur eine abzuarbeitende Terminliste. Der Ausbruch von Adrians Schwester Rosie liegt glaube ich viel mehr darin begründet, dass das Avalon der Grund dafür war, dass sich Adrian über so viele Jahre von der Familie entfremdet hat, als seine Tätigkeit selbst. Und wenn er sie wiedersah, würde er verdammt nochmal sein Bestes geben, um sich gegen ihre verführerische und unschuldige Anziehungskraft, die sie zu einem solch seltenen Kunstwerk in seiner Welt machte, zu wappnen. Azure mag einem erst einmal als Frau erschienen, die sich um die Männer im Avalon sorgt und sie behütet. Doch schnell stellt sich heraus, dass dieses Erscheinungsbild nur dazu dient, die Fassade aufrecht zu erhalten die das Avalon nach außen hin bietet. Wenn es nach ihr geht, dürfen die Männer unter keinen Umständen unnachgiebig oder gar eigensinnig sein. Die Reporterin Billie macht ihr jedoch einen gehörigen Strich durch die Rechnung, denn von ihrer Natürlichkeit verzaubert, merkt auch Adrian schnell, was ihm im Avalon über Jahre hinweg verwehrt geblieben ist. Man hat nicht immer die Wahl. Das Leben klopft nicht als fest eingeplanter Termin an die Tür wie im Avalon. Adrian braucht die Beständigkeit, die ihm der Alltag des Avalon bietet. Nicht nur Billie nimmt ihm diese Beständigkeit, auch sein Freund Luke, geplagt von Schuldgefühlen, wagt einen Schritt, der Adrian in ein schwarzes Loch zieht. Aber hinter dem ganzen Sarkasmus, unter den flapsigen Ausreden, lag ein Ultimatum. Liebe mich so, wie ich die liebe, sonst sterbe ich. Es liegt glaube ich in der Natur des Menschen, ein Schutzschild um sich herum aufzubauen, wenn man verletzt wird und dieses Gefühl wieder zu geben. Bei Adrian und Billie wird das schon zu einer Art Ritual, denn sie schlagen vorsätzlich zurück und fügen einander absichtlich erheblich mehr Schmerz zu. Auch wenn für Billie anfangs ihr Bericht über das Avalon im Vordergrund stand, so ist dieses Ziel schnell verblasst und ihre eigene Neugier auf den Callboy Adrian hat an Priorität gewonnen. Viele Informationen die der geheimnisvolle Mann ihr gegenüber preisgibt liegen in ihren Händen und haben die Macht sein Leben auf den Kopf zu stellen, wenn nicht sogar zu zerstören. Reporter kennen keine Grenzen und machen keinen Halt, wenn sie eine Story wittern, die ihnen Erfolg einbringt ungeachtet dessen, was das für den Betroffenen bedeutet. Was ist Billie wichtiger? Ihre Karriere im Illict oder das Vertrauen von Adrian, einem Mann der ihr Einblicke gewährt und sich geöffnet hat, wie er es selbst seiner Familie gegenüber nicht konnte. Charaktere: Billie ist ein Schatz in einer Welt, die von Oberflächlichkeit durchzogen ist. Mit Geld stehen einem viele Wege offen, doch Billie besitzt etwas viel wertvolleres. Sie schenkt Vertrauen und bemüht sich das wahre Ich eines Menschen zu sehen. Adrians Liebe Billie gegenüber macht ihn menschlicher, fehlbarer, greifbarer. Durch ihre Natürlichkeit findet er in ihr, was er zuvor bei keiner Frau bzw. Kundin gefunden hat. Doch reicht die Liebe aus, um die Mauern einzureißen, die er acht Jahre um sich herum errichtet hat und zu erkennen, dass Azzure Schreibstil: Shelby Reed hat Billie und Adrian Protagonisten geschaffen, die man trotz ihrer nervenaufreibenden Ecken und Kanten schnell ins Herz schließt. Schon bei den Namen "Illict" und "Avalon" hört man heraus, dass es sich um hochwertige Unternehmen handelt. Zwei Branchen die gegensätzlicher nicht sein können, da das Illict Geheimnisse aufdecken und das Avalon Geheimnisse bewahren möchte. Ein Kontrast, der durch das Gespann der Protagonisten, sowie Azure noch hervorgehoben und gut ausgearbeitet wurde. Das hin und her zwischen Adrian und Billie, dass immer auf das Gleiche hinausläuft, denn anderen nur noch mehr zu verletzen indem Karten ausgespielt werden, bei denen man weiß, dass sie Salz in einer offenen Wunde sind, waren einerseits zwar realistisch, doch haben Auseinandersetzung dieser Art meiner Ansicht nach zu viel Platz in der Geschichte eingenommen. Nach der Beziehung mit ihrem letzten Freund, hat Billie Probleme sich auf etwas Neues einzulassen. Doch was genau ist vorgefallen, dass Billie sich so sehr in Zurückhaltung übt? Ein Geheimnis das nicht ans Tageslicht gekommen ist und ihren Charakter dahingehend schwer einschätzbar macht. Was ich wirklich sehr schade fand, ist die Sichtweise des auktorialen Erzählers. Obwohl er allwissend ist, habe ich bei dieser Perspektive immer das Gefühl von Distanziertheit den Charakteren gegenüber. Viel lieber tummle ich mich in den Gedanken zumindest einer der Protagonisten herum um eine tiefere Bindung aufbauen zu können. Trotz der Kritikpunkte, die zwei Eulchen Abzug bedeuten, war die Geschichte lesenswert. Die Autorin verdeutlicht, dass man manchmal einen Schubs in die richtige Richtung braucht, um dem zu entfliehen wofür man selbst nicht stark genug ist.

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Das Cover ist einfach super schön , hat mich sofort beim ersten Blick angesprochen ! Der Klappentext war noch der Zusatz , das ich mich dazu entschieden habe dieses Buch zu lesen . Der Schreibstil der Autorin ist auch beiden Sichten , aber in der Story gemischt , also nicht von Kapitel zu Kapitel abwechselnd . Ein Schreibstil wie ich ihn nicht oft habe , aber es war trotzdem alles locker und zum verständis geschrieben , das ich absolut keine Leseschwierigkeiten beim lesen hatte. Die Geschichte hebt sich defininitiv von anderen Young Adult Storys ab , den hier geht es ausnahmsweise mal nicht um einen Kerl mit mega viel Kohle mit tiefer schlimmer Vergangenheit , der die eine findet und ihn aus seiner dunklen Höhle holt. Nein , " Adrian" hat zwar auch sehr viel Geld & Billie ist für ihn DIE eine , die sein Leben verändert , aber die Handlung ist ein wenig " außergewöhnlich" vermutlich wegen des Schauplatzes und durch den Schreibstil hebt sich sich einfach von anderen ab. Ich habe vom Anfang bis zum Ende mitgefiebert. Es war spannend , traurig , liebevoll und Erotisch , alles was ein Buch haben muss . Von mir gibt es eine klare Empfehlung !

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Cover: Ich kann nicht genau sagen, was mich an dem Cover neugierig gemacht hat, aber auf jeden Fall hat es das getan, als ich durch das Verlagsprogramm geblättert habe. Vielleicht war es gerade die schlichte Unauffälligkeit? Klappentext: Der Klappentext verrät meiner Meinung nach nicht allzu viel darüber, worum es tatsächlich in diesem Buch geht. Es klingt etwas nach einer Klischee-Geschichte, was es aber dann gar nicht mal in erster Linie war. Inhalt: Wie schon oben erwähnt hatte der Klappentext mich nicht ganz auf den eigentlichen Inhalt des Buches vorbereitet. Was gar nicht mal schlecht war. Denn so war ich überrascht, womit man sich hier als Leser befasst. Viel weniger ging es hier nämlich um das typische reicher Typ trifft auf schüchterne, unerfahrene Frau. Viel mehr befasste sich das Buch mit den Schattenseiten von Adrians "Erfolg", mit Verlust, Schuld, neuen Erkenntnissen und Erfahrungen. Es ging darum, Gewohntes hinter sich zu lassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Kurz gesagt: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich auch immer eine neue. Das alles konnte ich manchmal direkt, manchmal zwischen den Zeilen lesen. Es gab aber immer wieder Stellen, an denen ich mir gewünscht hätte, dass die Themen vertieft würden, anstatt nur angekratzt zu werden. Insgesamt war die Stimmung das ganze Buch über viel düsterer und gedrückter als ich erwartet hatte. Die Erotikszenen, die natürlich nicht fehlen durften, waren zwar abwechslungsreich, aber allem voran in meinen Augen eine Demonstration von Macht: Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Charaktere: Wir begleiten Billie und Adrian auf ihrem Weg des Kennenlernens, des Streitens, des Verlassens, des wieder zu einander findens ... eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle. Doch genau hier fehlte mir ein gutes Stück. Denn ich nahm den Charakteren zwar ihre gegenseitige Leidenschaft und sexuelle Anziehung ab, allerdings fehlte mir das wichtigste: die Liebe. Diese Gefühle konnten mich leider nie wirklich erreichen. Daher fühlte ich mich auch nicht so richtig "bei den Charakteren", sondern blieb dauerhaft der außenstehende Zuschauer. Schade. Dabei sind beide Protagonisten gut gestaltet und auf einem gewissen Weg der Entwicklung, auf denen ich sie gerne begleitet hätte, mich ihnen aber auch gerne näher gefühlt hätte. Schreibstil: Die Geschichte ist gut zu lesen. Allerdings habe ich mir manches Mal gewünscht, die Autorin hätte sich hier auf eine Perspektive konzentriert. Durch den Wechsel nahm sie nämlich in meinen Augen einiges an Spannung raus, weil man als Leser irgendwie schon "alles" wusste. Davon abgesehen gefiel mir aber die Wortwahl, sowie die Art, wie sie formulierte sehr gut. Fazit: Ein Roman, bei dem ich die Stimmung als sehr viel gedrückter empfand, als ich erwartet hätte. Die Geschichte zeigt aber eines in aller Deutlichkeit auf: Wenn sich eine Tür verschließt, öffnet sich immer auch eine neue.

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nhalt : Billie Cort soll für die Zeitschrift Illicit einen Artikel über den exklusiven Male-Escort-Club Avalon schreiben. Bis zu 1000 Dollar bezahlen hier Frauen für eine Nacht mit dem Mann ihrer Wahl. Sogar Adrian, der begehrteste Mann im Illicit, wird ihr für ein kurzes Interview zur Verfügung stehen. Die Begegnung mit ihm verändert das Leben der schüchternen Reporterin. Denn noch nie hat die sie ein solches Verlangen gespürt wie für den verschlossenen Escort mit den dunklen Augen … MEINUNG : In " Was immer du willst" geht es um Billie Cort, die für die Zeitschrift illicit einen Artikel über einen exklusiven Male-Escort-Club Avalon schreiben soll. Hier lassen die Frauen bis zu 1000 Dollar für eine Nacht mit einem Mann ihrer Wahl. Sie darf Adrian einen begehrten Mann interviewen. Doch als sie ihm begegnet ändert sich auf einmal alles. Billie hat noch einen so gut aussehenden Mann wie Adrian in ihren 23 Jahren getroffen und weiß zunächst nicht wie sich verhalten soll, denn sie muss ihn für Illicut interviewen. Sie ist sehr engagiert und will sich immer weiter entwickeln in ihrem Job, aber als auf einmal Adrian erscheint steht sie zwischen der Zwickmühle alles über ihn preiszugeben für ihren Artikel oder sein Vertrauen zu behalten und nichts davon zu veröffentlichen? Adrian ist der begehrteste Mann im Escort Club und die Frauen stehen Schlange bei ihm. Er hat eine außergewöhnliche Ausstrahlung und zieht die Frauen magisch an. Als er Billie kennen lernt merkt man sofort, das da etwas ist er aber sich bisher nicht vorstellen konnte ihn endgültig für eine Beziehung aufzugeben und nur flüchtige Bekannte oder manchmal auch Spaß mit seinen Kundinnen. Der Schreibstil hat mich gut durch das Buch geführt und er ist angenehm flüssig. Das Buch wird aus der Sicht von Billie erzählt und man kann so gut in ihren Charaktere blicken. Auch einzelne Kapitel hat man von einem anderen Charakter erfahren. Auch die Hintergründe in denen sie sich als Reporterin für ihr Magazin fand ich sehr interessant, denn wer kann schon hinter die Fassade von Escort Männern schauen? Die Spannung hat sich für mich schon ab dem ersten Moment als sich Billie und Adrian kennen lernen. Dieser Moment ist voller geladener Energie. Doch diesem ist seine Privatsphäre wichtig und will Billie nicht in seinem privaten Umfeld. Aber es kommt doch alles anders. Beide können Ihr Lust nicht so leicht zügeln und doch gibt Adrian ihr ein klares Statement, er will seinen Job nicht aufgeben für eine Beziehung. Kann sie ihn überzeugen, dass eine Beziehung auch das richtige sein kann? Oder bleibt er seinen Regeln treu? Als aber ein Freund sich selbst umbringt gerät Adrian in Verdacht und auch das Avalon. Was wird er tun will er dem Avalon beistehen oder setzt er alles daran das er mit Billie zusammen sein kann? Das Cover verrät noch nicht so viel über das Geschehen und man kann im ersten Moment nur am Titel erahnen das es ins erotische geht. Die Farben finde ich sehr schön und der Schriftzug setzt es gut in Szene. Das Ende ist sehr prickelnd und man kann sich nicht davon lösen. Ob beide am Ende doch zusammen finden, verrate ich nicht denn ihr müsst es selbst lesen.:) Auf jeden Fall kann man dieses Buch gut für zwischen durch lesen und für einen kurzen Moment abtauchen. Fazit : Mit " Was immer du willst" ist der Autorin ein prickelnder Roman im erotischen Genre gelungen. Tolle Charaktere, flüssiger Schreibstil und eine Handlung bei der man nicht so leicht aufhören kann.

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