Leserstimmen zu
Die Musik der Stille

Patrick Rothfuss

Weiteres aus der Welt der Köngismörder-Chronik (1)

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Hörbuch MP3-CD
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Die Musik der Stille ist ein Hörbuch zu dem Buch gleichnamigen Buch des Autors Patrick Rothfuss. Es ist ein etwas anderer Roman mit einer individuellen Geschichte. Auri, klein aber wünderschön, lebt unter der Erde im "Unterding". Dort erkundet sie jeden Tag die Welt mit ihrer Schönheit, ihrem Klang, ihrer Stille und ihren Befinden. Mal findet sie auch eine Besonderheit, mal stellt sie es hier hin, mal dort in. Und immer hört sie in sich hinein und lauscht ihrem Namen. Der Hauptteil der Geschichte wird von Yara Blümel gelesen, die eine sehr angenehme und beruhigende Stimme, die das Zuhören leicht und zu einem Erlebnis macht. Ebenso ist das Sprechtempo nicht zu schnell und nicht zu langsam - somit kann man schön dem Erzählten folgen. Das Nachwort wird von Stefan Kaminski gesprochen und ist passend zur männlichen Stimme ein schöner Kontrast zur zarten Version in der Geschichte. Im Allgemeinen wird die Geschichte in der dritten Person aus der Perspektive Auris erzählt und ist alles in allem ein großer Monolog der sich über 6 Tage im Leben von Auri erstreckt. Man braucht etwas um in die Geschichte hineinzukommen. In meinen Augen ist der Beginn etwas langwierig und es zieht sich etwas, doch dann verläuft die Geschichte angenehm und konstant - passend um sich gemütlich hinzulegen und berieseln zu lassen. Weiters ist der Schreibstil des Autors sehr einzigart und wirklich bedeutend. Alles wird von ihm schön beschrieben, es hat fast etwas magisches und fantasievolles. Er verwendet starke Metaphern und tolle Szenenbeschreibung. Man hat das Gefühl als wäre man selbst da. Darüber hinaus wird vor alllem über Alltägliches erzählt, manchmal fast zu ausführlich geschildert für meinen Geschmack. Leider fehlt meiner Meinung nach das Gewisse etwas - es ist schade, dass man das Nachwort nicht zuerst hört, denn dann hätte ich wahrscheinlich die Geschichte anders erlebt und hätte nicht auf eine spannende Szenen gewartet. Der Erzählstil von Patrick Rothfuss ist sehr fließend und authentisch. Vor allem starke Sprachelemente, eine gehobene Wortwahl und stimmige Vergleiche lassen die Geschichte aber trotzdem zu einer richtigen Märchenerzählung werden, bei der man aus dem Träumen nicht mehr raus kommt. Abschließen ist noch zu sagen, dass jeder Tag etwas anderes für Auri bringt. Vor allem diese Tatsache und die Gedanken, die sich Auri macht, regt zum Nachdenken an - es zeigt auch in meinen Augen einige zeitnahe Probleme und Konflikte auf. Außerdem ist ein kleines Büchlein mit schönen Illustrationen von der Welt von Auri beigelegt, ist wirklich sehr schön von Marc Simonetti gestaltet. Fazit: Die Musik der Stille ist ein tolles, märchenhaftes Buch, welches eine sehr individuelle Geschichte erzählt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne fantasievolle Erzählungen für Zwischendurch liest. Die Musik der Stille erhält von mir 3 von 5 Sternen. (Ein Dank an den Der Hörverlag für das Rezensionsexemplar.)

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Bitte Was?

Von: Kia

28.04.2016

Wer die Königsmörder-Chronik kennt, kennt Patrick Rothfuss. In Musik der Stille geht es um Auri, in ihrer eigenen Welt. Aber im großen und ganzen war die Handlung nicht zusammenhänget und ich habe bis jetzt nicht verstanden um was es da eigentlich geht. Besonders Schwer fällt es mir deswegen zu sagen ob das Buch gut oder Schlecht ist. Deswegen bleibe ich im Mittelfeld und sage es ist durchwachsen. Ich habe die Hörbuch-Version hier stehen und muss sagen es ist ansprechend gelesen und man sollte nicht vergessen das auch wenn ich keinen Plan habe um was es geht, eine schöne und angenehme Atmosphäre geschaffen wird. Von mir 3 von 5 Sternen.

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Name:Musik der Stille Autor: Patrick Rothfuss Hörbuch: 4:26:29 Stunden Verlag: Der Hörverlag Sprache: Deutsch Preis: 16,99€ Inhalt Die Universität von Imre ist weithin bekannt für ihre Gelehrsamkeit. Die besten Köpfe zieht sie an, die Rätsel der Wissenschaft, des Handwerks und der Alchemie zu entschlüsseln. Aber tief unter dem lebendigen Treiben in ihren Hallen erstreckt sich ein Netz verlassener Räume und alter Gänge. Im Herzen dieses höhlenartigen Labyrinths lebt das Mädchen Auri. Das 'Unterding' ist ihr Zuhause. Die kalte, trügerische Rationalität der Menschen, die über ihr leben, hat sie hinter sich gelassen und sie dringt tief in das Geheimnis der Dinge ein. Eine Geschichte voll betörender Bilder und magischer Spuren, wie sie nur Patrick Rothfuss erzählen kann. 'Die Musik der Stille' ist nicht der dritte Band der Königsmörder-Chronik, aber fügt der Welt der Königsmörder-Chronik eine ganz eigene, faszinierende Geschichte hinzu. Facts Das Buch ist mit seinen 4 1/2 Stunden eigentlich eine recht kurze Angelegenheit, aber ich hatte es bei weitem nicht so schnell durch wie erhofft. Patrick Rothfuss warnt seinen Leser vor, dass die Geschichte etwas ungewöhnlich sei, und damit hat er völlig recht. Der Schreibstil an sich ist eigentlich ganz angenehm besonders wenn man es vorgelesen bekommt, dennoch war sie sehr verwirrend. Viele Sachen die Auri macht wiederholen sich "Sie wusch sich ihr Gesicht, ihre Hände und ihre Füße" Meine Meinung Ich hatte irgendwie mehr von diesem Buch erhofft, weil ich schon sehr viele Positiven Meinungen gehört habe. Dennoch muss ich sagen, dass ich ein bisschen enttäuscht bin. Ich weiß nicht so recht warum, ich kann mich einfach nicht in diese Geschichte hineinversetzten, weil es doch schon ein bisschen komplexer ist. Vielleicht liegt es auch daran das ich die Vorgänger nicht gelesen habe, aber ich habe gehört das sei nicht so schlimm. Ich habe das Hörbuch von Bloggerportal bekommen und im nachhinein bin ich sehr froh das ich dafür kein Geld ausgegeben habe, denn für mich ist diese Welt von Patrick Rothfuss einfach nicht gemacht. Darum kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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Reihenfolge: 1. Der Name des Windes 2. Die Furcht der Weisen Band 1 3. Die Furcht der Weisen Band 2 4. Die Musik der Stille Meine Meinung: Zum Cover: Das Cover sieht wiedermal richtig toll aus und passt zu seinen Vorgängern. Zum Hörbuch: Die Sprecherin trägt die Geschichte sehr gut vor. Sie hat eine ruhige und gut verständliche Stimme. In manchen Situationen hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Aufregung in ihrer Stimme gewünscht. Dieses Buch ist nur ein Zwischenband, welches man für den Fortgang der Reihe nicht unbedingt lesen muss. Wenn man dieses Buch jedoch lesen möchte, sollte man gerne die vorherigen Bände kennen. Der Schreibstil ist - wie in den bisherigen Bänden - einfach nur schön und außergewöhnlich. Ich liebe den Stil, den Patrick Rothfuss hat. Er schafft es immer wieder, schöne Atmosphären zu schaffen und einen mit seiner schönen Wortwahl in den Bann zu ziehen. Ich muss leider sagen, dass ich von diesem Buch enttäuscht bin. Aus den vorherigen Bänden kannte ich Auri ja nun schon ein wenig und wusste auch, dass sie etwas besonderes ist. Ich hätte gern mehr über ihre Geschichte erfahren. Dies fehlte mir. Es ist schwer, diese Geschichte zu rezensieren, ohne etwas vom Inhalt zu verraten. Ich hatte das Gefühl, dass sich alles immer wiederholt. Es gab leider keine spannenden Szenen, auch fehlten mir Dialoge. Die Geschichte ist sehr verworren und verrät nur, was Auri sieben Tage lang allein macht. Sie beschäftigt sich dabei nur mit Gegenständen und läuft von A nach B nach C und wieder zurück. Diese sinnlose Geschichte ist genauso besonders wie Auri. Fazit: Eine sehr zähe und fade Geschichte, die leider nicht mit den vorherigen Bänden mithalten kann. Von mir gibt es deshalb leider keine Leseempfehlung.

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Für die Leser seiner anderen Bücher, ist „Die Musik der Stille“ auf jeden Fall eine Empfehlung, denn es gibt ENDLICH Hintergrund Informationen über das Kellerkind. Wer die andere Reihe jedoch nicht kennt wird weniger Spaß an diesem Hörbuch haben.

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Gleich zu Beginn habe ich festgestellt, dass sich dieses Hörbuch schlecht nebenbei hören lässt. Als ich dann ungefähr drei Viertel gehört hatte, wurde es zwar leichter, jedoch musste ich zuvor so einiges an Konzentration aufwenden, um das Gesprochene zu verstehen. Das heißt, ich konnte nebenbei keinen Aktivitäten nachgehen, die ebenfalls Konzentration erforderten. Das lag vermutlich daran, dass ich es sehr verwirrend fand, alle Gegenstände personifiziert vorzufinden. In diesem Buch haben alle Schränke, Treppenstufen und Besen Gefühle, die Auri, unsere Protagonitin, wahrnehmen kann. Zuerst hatte ich das Gefühl, ich höre eine Kindergeschichte, die die Hörer dazu bewegen soll, ihre Zimmer immer ordentlich zu halten. Auri schien wirklich die meiste Zeit darum bekümmert, dass alles an seinem richtigen Platz stand. Vielleicht wollte der Autor mit dieser Geschichte auch die Wertschätzung der einfachen Dinge steigern, immerhin Auri verspürte sehr oft den Drang, alle möglichen Gegenstände zu küssen. Als Nächstes überlegte ich, ob es sich mit dieser Geschichte um eine riesige Metapher handelt. Da ich diese jedoch nicht zu verstehen schien, verwarf ich auch diese Idee schnell wieder. Zum Inhalt an sich möchte ich jedoch nicht viel sagen, außer dass Auri sehr viel putzt und Gegenstände sucht, die sie IHM schenken könnte. Wer genau ER dabei ist oder in welcher Beziehung sie zu IHM steht, wird dabei nie erwähnt. Am interessantesten fand ich trotzdem das Nachwort. Meiner Meinung nach hätte Patrick Rothfuss lieber diese Geschichte ausführlich aufschreiben sollen. Außerdem erwähnte er eine Trickster – Geschichte, die für mich im Nachhinein bedeutend ansprechender klang als die von Auri. Vielleicht werde ich diesem Buch des Autors ja eine Chance geben. Was Patrick jedoch selber in seinem Nachwort erfasst hat, ist, dass in Die Musik der Stille vieles fehlt, was eine Geschichte eigentlich ausmacht. Er sagt selber, dass es wahrscheinlich mehr Leute geben wird, die dieses Buch nicht so sehen und verstehen, wie er es tut, und leider gehöre ich wohl zu ihnen. Seine Geschichte wirkt mehr wie ein Experiment oder eine Schreibübung, jedoch ist sie meiner Meinung nach nichts für die Öffentlichkeit, wo der Autor mir gewissermaßen sogar zuzustimmt. Auch das Ende dieses Buches ließ mich ziemlich kalt, auch wenn Auri einige bedeutende Erfahrungen zu machen schien. Fazit: Auch wenn mich dieses Hörbuch von Patrick Rothfuss nicht überzeugen konnte, hat es der Autor selber jedoch mit seinem Nachwort (Nachanmerkung) geschafft. Dieser Geschichte fehlt zu viel, was sie meiner Meinung nach gebraucht hätte. Trotzdem werde ich mich nach einem weiteren Buch des Autors umsehen, denn ich mag seine Art und würde es schade finden, ihm keine zweite Chance zu schenken.

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Handlung Die Universität von Imre ist weithin bekannt für ihre Gelehrsamkeit. Die besten Köpfe zieht sie an, die Rätsel der Wissenschaft, des Handwerks und der Alchemie zu entschlüsseln. Aber tief unter dem lebendigen Treiben in ihren Hallen erstreckt sich ein Netz verlassener Räume und alter Gänge. Im Herz dieses höhlenartigen Labyrinths lebt das Mädchen Auri. Das „Unterding“ ist ihr Zuhause. Die kalte trügerische Rationalität der Menschen, die über ihr leben, hat sie hinter sich gelassen und dringt tief in das Geheimnis der Dinge ein. Eine Geschichte voll betörender Bilder und magischer Spuren, wie sie nur Patrick Rothfuss erzählen kann. Was ich dazu sage... Für mich, als Königsmörder Chronik Fan, war sofort klar: ich muss dieses Buch lesen! Als es erschienen ist, habe ich mir natürlich, wie alle anderen Fans auch, die Fortsetzung mit Kvothe erhofft. Patrick Rothfuss macht aber bereits auf den ersten Seiten des Buches deutlich, dass dies eine unabhängige Geschichte, zwar in der gleichen Welt spielend, ist. Speziell und ganz Patrick war die Einführung, in welcher er vom Kauf des Buches abriet. Tja, Patrick ist so wie er ist und seine Worte waren sicherlich ernst gemeint, wohlbemerkt nicht an alle gerichtet, aber an jene, die eine Geschichte in der Geschichte erwarten. Dazu später. Die anderen zwei Bücher von Patrick Rothfuss, Der Name des Windes und die Furcht des Weisen, liessen sich wie ein Gedicht lesen. Bei seinem dritten Werk wollte ich dann etwas Neues versuchen, also hören statt lesen. Normalerweise mache ich einen grossen Bogen um Hörbücher, da ich das Gefühl habe, der Geschichte nicht richtig folgen zu können. Trotzdem habe ich es mit Die Musik der Stille versucht. Ich hatte das Gefühl, dem Ganzen gewachsen zu sein, vielleicht, weil ich schon gelesen habe, dass es eine ganz spezielle Erzählung ist. Wie war es also? Patrick Rothfuss, du erstaunst mich immer wieder. Der Autor liefert uns keine Geschichte mit Plott oder vielen Handlungen, erwartet auch keine Spannung. Er führt uns lediglich, aus Auri's Perpektive, sieben Tage durch ihr Leben, sieben Tage in ihre verzwickte Gedankenwelt, sieben Tage in ein kleines Paradies. Von Beginn an taucht der Zuhörer im Unterding ein. Auri führt uns durch die verlassenen Räume und Gänge unter der Universität von Imre. Für die Protagonistin sind es aber nicht nur leere Räumlichkeiten, für sie sind die Dinge lebendig, sie haben einen Namen. Sie ist der Meinung, dass alle Gegenstände ihren Platz haben und fühlt sich bemächtigt, für Ordnung zu sorgen. Ihre spezielle Sichtweise auf die Welt hat mich ungemein fasziniert. Auri sieht alles anders, sie versucht in all ihren Taten gerecht zu sein. Sie nimmt sich nichts, ohne zu hinterfragen und macht sich Gedanken darüber, ob sie die Dinge braucht. Sie sieht Schönheit, wo wir sie längst vergessen haben. Leider gibt es auch die Kehrseite, denn manchmal hatte ich das Gefühl, eine ziemlich einsame Person kennenzulernen. In den ganzen 266 Minuten gibt es keinen Dialog, niemand der mit Auri redet. Meistens dachte ich, dass sie die Einsamkeit schätzt oder gar nicht wahr nimmt, da für sie auch Gegenstände lebendig sind. Trotzdem sickerten einige klare Momente durch, in denen sie sich [Achtung, reine Interpretation] nach Nähe und Geborgenheit eines anderen Menschen sehnte. Die Geschichte ist nicht durch und durch fröhlich oder traurig. Manchmal herrscht eine geradezu melancholische Stimmung, von welcher man im nächsten Moment wieder gar nichts spürt. Es ist sozusagen eine Achterbahn der Gefühle, auf die sich einige von uns nur allzu gerne einlassen werden, andere hingegen dankend ablehnen. Auri und ihr reines Wesen haben mich zutiefst berührt und werden noch lange einen Eindruck hinterlassen. Wie hört es sich an... Die Stimme von Yara Blümel ist beruhigend und schön anzuhören, sie redet eher langsam, sodass man als Zuhörer kein Problem hat nachzukommen. Manchmal war's für für mich ein wenig monoton, weshalb ich einen halben Punkt in der Gesamtbewertung abziehen musste. Fazit Wer eine Geschichte mit Spannung hören möchte, sollte sich Die Musik der Stille nicht zulegen, auch Patrick Rothfuss lehnt davon ab. Wer sich aber in einer poetischen Erzählung verlieren möchte, über ein so wunderbar spezielles Mädchen wie Auri, den lädt der Autor herzlich in das Unterding der Universität Imre ein. Lasst euch entführen in die Winkel, die uns Königsmörder Chronik Fans bisher verborgen blieben und inspiriert euch von Auri's Sicht der Dinge, so bewusst und rein, dass es mich manchmal zu Tränen gerührt hat. Ich vergebe 4.5/5 Sterne. [♥] Herzlichen Dank an den Verlag Randomhouse [Bloggerportal] für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Die Handlung: Auri lebt im Unterding, einer geheimen Welt unter der Universität von Imre. In sieben Tagen wird er sie besuchen und dafür will sie vorbereitet sein. Doch seltsame Dinge geschehen und das Messingzahnrad, dass Auri bei einem Tauchgang gefunden hat, will einfach nicht seinen rechten Platz finden... Rezension: Rothfuss’ Sprache ist in diesem Text ebenso wie in den Vorgängern der Rihe geschmeidig bis hin zu Poesie. Farbige Vergleiche lassen die Welt, wie Auri sie sieht, lebendig werden. Eine Welt, in ein Abflussrohr wütend, verzagt, mürrisch oder fröhlich sein kann. Eine Welt, in der jedes Ding eine andere Bedeutung hat als die offensichtliche. Diese eigene Sichtweise ist es aber auch, die den Text ein wenig schwierig macht. Er ist nichts, dass man einfach so »weg liest«. Man muss sich darauf einlassen. Und das, obwohl die meiste Zeit nichts (oder nur sehr wenig) passiert. Es geht vor allem um das innere Erleben Auris, um ihre Abgeschiedenheit. Obwohl sie ein Leben am Rande des Lebens führt, ist sie ein kluges Mädchen. Doch sie lebt ganz und gar auf ihre Weise, die alles andere als gewöhnlich ist. Mir persönlich war sie in »Der Name des Windes«, wo sie durch die Augen Kvothes geschildert wurde, zugänglicher, doch sie bleibt auch in »Die Musik der Stille« ein liebevoller Charakter. In der Nachbemerkung gesteht Patrick Rothfuss, dass dieser Text alles andere als bequem und für jedermann ist. Im Gegenteil, Auris kleine Geschichte richtet sich an alle, die in ihrer eigenen Welt leben und sich ausgestoßen, verbannt, nicht akzeptiert fühlen. Ihm ist durchaus bewusst, dass viele – wie ich – bei diesem Text stutzen werden und dass macht ihn als Autoren gleich doppelt sympathisch. Die Umsetzung des Hörbuchs ist wie bei der ganzen Königsmörder-Chronik übrigens fabelhaft! Der Hörverlag hat sich eine Sprecherin mit zarter Stimme herausgesucht, die so Auris einzigartiger Sicht der Dinge gerecht wird.

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