Leserstimmen zu
Nichts als die Wahrheit?

Max Steller

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Max Steller -persönlich-

Von: Erika Grosse aus 68623 Lampertheim

19.12.2015

Gerne hätte ich ihm das persönlich in der Mail mitgeteilt. So weiß ich nicht, ob es auch bei ihm ankommt. Also, als er im SWR zu Gast war und erzählte, konnte ich nicht mehr aufhören ihm zuzuhören. In der ganzen Wohnung hatte ich den Sender an, um ja nichts zu verpassen. Am nächsten Tag bin ich sofort in die Buchhandlung und habe mit das Buch gekauft. Da ich nicht die Leseratte bin - habe in meinem Leben noch keine 10 Bücher gelesen - wurde es auch erst mal zur Seite gelegt und erst in den Urlaub mitgenommen.Dann beim Lesen musste ich feststellen, dass das Buch bei Weitem nicht so spannend war, wie die Erzählungen. Ich bin zwar noch nicht fertig, aber bis jetzt hatte ich nur Erklärungen, was mich sehr langweilt. Ab und zu mal eine Begebenheit, was interessant ist. Kurz um, ich bin sehr enttäuscht, habe das Buch erst mal wieder weggelegt, bis zum nächsten Urlaub. Im Nachhinein würde ich das Geld nicht mehr investieren. Ich bin Rentnerin und habs nicht so dick.

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Bei vielen Delikten, die vor deutschen Gerichten zur Verhandlung kommen, fehlt es an objektiven Belegen. Stattdessen entscheiden widersprüchliche Behauptungen, vage Eindrücke und falsche Erinnerungen über den weiteren Verlauf eines Lebens. Denn in der juristischen Konstellation von Aussage gegen Aussage gibt es keine Tatwaffe, kein Fluchtfahrzeug, keine Beute und keine Kamerabilder. Was es gibt, sind zwei Zeugen und zwei konträre Aussagen. Einer behauptet, er hätte nichts getan, der andere schildert das Gegenteil. Doch wer sagt die Wahrheit? Und kann man ein Fehlurteil überhaupt verhindern? Max Steller, der seit über vierzig Jahren Glaubhaftigkeitsgutachten für Gerichte erstellt, erwidert: ja. Wenn wir uns nicht beeinflussen lassen von losen Meinungen über einen Zeugen oder der unsauberen Auswertung einer Aussage. Sondern stattdessen genau zuhören und systematisch prüfen. Denn ein Lügner verrät sich. [...] (Klappentext) Mit seinem hochinteressanten und informativen Buch "Nichts als die Wahrheit?" gelingt Max Steller eine Meisterleistung, die viele andere Autoren von Sachbüchern so nicht vollbringen können. Das Buch deckt nicht nur inhaltlich das Themengebiet ausführlich ab, sondern bietet durch die Schilderung spannender Beispiel-Fälle einen Einblick in das deutsche Rechtssystem. Nahezu alle Fälle waren mir unbekannt, weshalb dieses Sachbuch einen angenehmen "Krimi-Touch" hat. Die Thematiken bauen aufeinander auf und das ansteigende Niveau passt sich den Inhalten entsprechend an. Ich finde es gut, anfangs nicht mit Fachbegriffen bombardiert zu werden, sondern nach und nach eine Einführung in das Feld der Aussagepsychologie zu erhalten. Besonders das Kapitel über Persönlichkeitsstörungen bei Zeugen war für mich persönlich einer der interessantesten Abschnitte des Buches. Allem in allem einfach ein sehr gutes Buch, geschrieben von einem Autor, der sowohl sein Fach versteht, als auch das Schreiben.

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Es stimmt durchaus, dass Gerichte in mancherlei Hinsicht überfordert sind. Die Gerechtigkeit sollte daher mehr und mehr Oberhand nehmen. Und nur der wahre Täter die gerechte Strafe erhalten.

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