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Leserstimmen (30)

Sophie Kinsella: Schau mir in die Augen, Audrey

Schau mir in die Augen, Audrey Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48557-4

Erschienen:  16.01.2017
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ein super Hörspiel für zwischendurch

Von: bookworld_0808 Datum : 07.07.2018

https://www.instagram.com/bookworld_0808

Ich fand dieses Hörspiel einfach nur entspannend. Bei der Geschichte konnte man total entspannen und auch die Stimme von Maria Koschny war schön. Es lohnt sie auf jeden Fall sich dieses Hörspiel anzuhören!!

Liebe Grüße Johanna

Schau mir in die Augen Audrey

Von: Naddlpaddl Datum : 20.12.2017

www.schlunzenbuecher.de

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und bereue es nicht! Es war so herzerwärmend und wundervoll, ich lache immer noch, wenn ich daran zurück denke!
Audrey ist ein so toller Charakter. Trotz ihrer Angststörung versucht sie das Beste aus ihrem Leben zu machen und strengt sich an, diese Störung hinter sich zu lassen um endlich wieder ein normales Leben führen zu könne. Ein Leben ohne Störung, ein Leben in dem sie wie ein ganz normaler Teenager vor die Tür gehen kann mit ihren Freunden.
In diesem Zustand lernt sie Linus kennen, den Kumpel ihres Bruders. Und Linus schafft es wie kein anderer mit ihr zu kommunizieren und ihr aufzuzeigen, dass sie gar keine Angst haben muss!
Das Leben ist zwar manchmal brutal und schonungslos, aber das ist es für jeden und Audrey muss lernen damit wieder umgehen zu können.
Diese Geschichte hat mir Augen geöffnet und mir die Sonnenbrille vom Gesicht gerissen. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist aufmerksam zu sein, zu merken wenn es jemandem schlecht geht und diesen dann aber zu akzeptieren, egal was passiert. Eine gute Freundschaft sollte solch einen Umstand überleben und mir tat Audrey unheimlich Leid, weil sie keinen mehr in ihrem hatte, ja es aber auch nicht wirklich wollte.
Ich war wähend des Hörens gleichzeitig nachdenklich und fröhlich. Denn auch wenn Audrey diese Störung hat, ist sie charmant und witzig, wie ihre ganze Familie.Ich habe mich sofort in ihre Familie verliebt und würde mir wünschen, meine wäre auch so verrückt und liebenswert. Audreys Mutter ist leicht schrullig, aber das macht sie total liebenswert! Ich musste so oft laut loslachen, wenn sie wieder ihre Anfällt bekam. Audreys Vater hingegen ist absolut nicht aus der Ruhe zu bringen und lässt sich auch von seiner Frau absolut nicht beeinflussen. Ichhabe die beiden wirklich so gefeiert!
Die Autorin hat einen wahnsinnig süßen Schreibstil, der sich durch die ganze Geschichte gezogen hat und mir immer wieder Freude bereitet hat.Ich mochte ihre Art mit dem ernsten Thema umzugehen und habe schon in der Vergangenheit festgestellt, dass ernste Themen mir näher gebracht werden können, wenn dies mit Humor geschieht. Ein ernstes Buch, was auch ernst ist, bleibt bei mir nicht hängen und sorgt eher für Frust. Hier wurde aber alles perfekt gelöst!
Einziger Kritikpunkt ist wohl, dass ich mir mehr Informationen gewünscht hätte. Im Nachgang, wenn ich weiter über das Buch nachdenke hätte ich mir doch gewünscht, dass man mehr darüber erfahrt, warum Audrey unter den Angstzuständen leidet und wie es dazu kam. Es wird zwar grob angeschnitten, aber hier hätte ich mir doch ein wenig mehr Details gewünscht!
Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen an alle, die gerne ernste Themen, verpackt mit Humor lesen. Dieses Buch ist definitiv sehr kurzweilig und ich liebe Audrey immer noch sehr, für all das, was sie ist!

Von Familie und Ängsten

Von: Lales Bücherwelt Datum : 10.12.2017

lalesbuecherwelt.blogspot.com

Inhalt:

Wie das in jeder Familie so ist, ist jeder etwas speziell. So auch bei Audrey. Ihre Mutter ist eine Gesundheitsfanatikerin, ihr Bruder ist Computersüchtig und ihr Vater schließt sich der Mutter an. Doch Audrey selbst, ist wohl die sonderbarste unter ihnen, denn sie trägt immer eine Sonnenbrille. Der Grund dafür ist ihre Angststörung, unter der sie nach einem traumatischen Erlebnis in der Schule handelt. Außerdem verlässt sie kaum das Haus, maximal zu Terminen bei ihrer Therapeutin. Doch sie kann sich nicht ewig verstecken.
Aber sich der Welt zu stellen, die man so fürchtet, ist gar nicht so einfach. Vielleicht wird sie es mithilfe eines Freundes ihre Bruders schaffen. Doch geht das, wenn man gerade dabei ist, sich ihn zu verlieben?



Meine Meinung:

Das gleichnamige Buch hat viele positive Reaktionen hervorgerufen, weshalb ich sehr gespannt auf die Hörversion war.

Das Cover fande ich jugendlich snprechend, von der Inhaltsangabe war ich sehr fasziniert! Ich finde Familiengeschichten immer gut, da sie eigentlich jeden betreffen. Und dass diese Geschichte mit einer ernsten Thematik verknüpft ist, hat mich sehr neugierig gemacht.

Das Hörspiel ist leider die gekürzte Lesung, die aus 1 mp3 CD, 4h 12min, besteht. Gelesen wurde die Geschichte von Maria Koschny, die den Charakteren in der Geschichte eine wunderbare, einzigartige Note gegeben hat und für mich absolut authentisch klang.

Die Geschichte wird durchgängig aus der Sicht von Audrey erzählt, weshalb man ihre persönliche Entwicklung auch gut mitverfolgen und sich annähernd in sie hinein fühlen kann. Das mag vielleicht nicht für alle ganz einfach sein, aber ich finde die Beschreibung der Thematik gelungen.

Die Handlung beginnt damit, indem Audrey die aktuellen Ereignisse schildert. Ihr Bruder, der Computerspielsüchtig ist und damit die sensible Mutter in den Wahnsinn treibt, ist verzweifelt. Denn die Mutter steht am Fenster und ist kurz davor den Computer hinauszuschmeißen.

Der Einstieg ist gut gewählt, da man sogleich einen Einblick in Audrey's Familie bekommt.
Darauffolgend erzählt sie etwas über sich und man erfährt, wie es ihr geht.

Seit sie aus der Klinik entlassen ist, versteckt sie sich zuhause und hat Angst vor anderen Menschen. Ihre Therapeutin findet, dass es an der Zeit ist, dass sie sich den Ängsten stellt, doch sie fühlt sich nicht bereit dazu.
Als auf einmal ein fremder Junge, ein Freund ihres Bruders, bei ihnen zuhause auftaucht, bekommt Audrey Panik.

Doch er soll sich die nächste Zeit öfter bei ihnen aufhalten, weshalb ihr Bruder Audrey gebeten hat, sich an ihn zu gewöhnen.
Als ihre Therapeutin dann auch noch vorschlägt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, fühlt sie sich überfordert. Doch sie beginnt tatsächlich und stellt fest, dass Linus, der Freund ihres Bruders, eigentlich ganz nett ist...

Wird sie es mit ihm schaffen, sich der Welt zu stellen?


Meiner Meinung nach ist es der Autorin super gelungen, eine ernste Thematik mit einer wundervollen Jugendgeschichte zu verbinden. Besonders im Fokus stehen die Themen Familie, Freundschaft und sich seiner Angst zu stellen.
Ich bin etwas enttäuscht, dass es "nur" die gekürzte Lesung war, mich hätte die ganze Geschichte sehr interessiert.


Fazit:

Audrey ist ein liebenswertes Mädchen und ihre Geschichte ist absolut empfehlenswert für Jung und Alt. Ich denke von Audrey und ihrer Familie kann sicherlich jeder ncoh etwas lernen.

Schau mir in die Augen, Audrey - das Leben ist zu schön um Angst zu haben

Von: Denise Gruber Datum : 20.09.2017

meinebuecherfantastischewelten.blogspot.co.at/

Ein schönes Buch, Audrey ist ein liebes Mädchen das viel durchmachen musste aber trotzdem einen tollen Humor hat. Auch Linus mit seiner etwas fürsorglichen-art und seiner Geduld ist einfach toll. Ein tolles Duo, die zusammen alles erreichen können. Für die Liebe überwindet man doch gerne die Angst.
Neben der Geschichte der Beiden ist da natürlich auch noch der nicht ganz so normale Familien-Wahnsinn der mich einfach zum Schmunzeln gebracht hat.

Hörspielbesprechung: Schau mir in die Augen, Audrey

Von: Eule Datum : 30.08.2017

https://eulesbuecherblog.wordpress.com/

Autorin: Sophie Kinsella

Wenn ihr meinen Blog schon länger verfolgt, habt ihr sicher auch die Buchbesprechung zu dem gleichnamigen Buch gelesen. Da der Inhalt ja der Gleiche ist, habe ich zum größten Teil den gleichen Inhalt genommen.

Inhalt: Audrey lebt in einer sehr verrückten Familie. Ihr großer Bruder Frank ist Computerspiel-süchtig. Weshalb seine Mutter öfters einen Nervenzusammenbruch erleidet und den Computer aus dem Fenster werfen will. Audrey selber leidet seit einem schockierenden Erlebnis letztes Jahr in der Schule an Depressionen. Zwar hat sich Audreys Zustand sichtbar verbessert, trotzdem geht sie noch nicht in die Schule, trägt immer eine Sonnenbrille und geht regelmäßig zu einem Psychlogen. Als ein Freund ihres Bruders Frank zum Computerspielen kommt und anfängt, mit Audrey zu reden, bekommt sie eine erneute Panikattacke. Von diesem Punkt geht es ihr wieder schlechter, dabei ist Audreys größter Wunsch, endlich wieder ganz gesund zu sein. Das geht natürlich nicht von einem auf den anderen Tag und deshalb ist Audrey über jeden Rückfall traurig und sauer.

Bewertung: Wenn ihr die Buchbesprechung gelesen habt, wisst ihr bestimmt, dass es mir sehr gut gefallen hat. Genauso wie das Buch hat mir nun auch das Hörspiel sehr gut gefallen. Ich fand die Geschichte sehr gut erzählt. An manchen Stellen ist die Geschichte auch sehr witzig. Ich finde es toll, wie ein eigentlich schwieriges Thema in diesem Buch so gut untergebracht ist. Der einzige Kritikpunkt an dem Hörspiel ist, dass es eine gekürzte Lesung ist. Ich fände es schön, wenn es eine ungekürzte Lesung wäre. Ansonsten gibt es aber keine Kritikpunkte.

9 von 10 Eulenpunkten

Angenehme Kombination aus verrückten Charakteren, Romantik und einer besonderen Krankheit...

Von: Nicci Trallafitti Datum : 16.08.2017

trallafittibooks.com/

Die Protagonistin Audrey erlebte in der Schule traumatische Erlebnisse, die nie komplett aufgelöst wurden, was aber auch nicht wichtig für die Geschichte und deren Verlauf war. Nachdem sie die Schule zunächst pausiert und dann gewechselt hatte war es ihr nicht mehr möglich, sich in der Nähe anderer Menschen – außer die ihrer Familie – aufzuhalten, auch trug sie ab sofort eine Sonnenbrille, die ihr Schutz bot.

Die Erklärungen ihrer Situation inklusive kleiner Rückblicke, die aber auf der Oberfläche blieben und Raum für eigene Interpretationen ließen, wirkten durch die Erzählperspektive aus ihrer Sicht authentisch. Durch das Auftreten bestimmter Personen in ihrem näheren Umfeld fand sie nach und nach in den Alltag und zu sich selbst zurück. Die Charaktere waren insgesamt alle sehr sympathisch, die Familie wirkte verrückt und liebenswert. Auch Linus mochte ich sehr gerne, er besaß eine neugierige, unbeschwerte Art und konnte somit positiv auf Audrey einwirken. Die Thematik war gut und verständlich umgesetzt. Manch einem mag der Verlauf zu flott gehen im Bezug auf ihre Symptomatik, andere finden manche Aspekte vielleicht überzogen. Aber so sind Menschen – jeder geht anders mit gewissen Situationen um, der eine benötigt länger, der andere findet hingegen schneller zurück in einen normalen Alltag. Audrey sammelte nach und nach sehr wichtige Erkenntnisse, lernte somit durchs aktive Handeln (oft ungewollt), was sie aus ihrem dunklen Loch holen konnte. Schön fand ich die Darstellung der Kraft unbeendeter Sätze und die Spannungen die dadurch entstehen. Aspekte ihrer Krankheit wurden unverblümt thematisiert, die Interaktion von Audrey und Linus lockerte das Ganze auf und wirkte authentisch, süß, jugendlich.

Schau mir in die Augen, Audrey hat mir durch die Kombination aus verrückter Familiendynamik, jugendlicher Romantik und einer besonderen Krankheit/psychischen Störung richtig gut gefallen. Für mich persönlich wurde die Symptomatik der Protagonistin gut aufgegriffen und in die Geschichte integriert. Meinerseits somit ein Buchtipp.

Lustig, lustiger, Kinsella!

Von: Alicia Datum : 21.05.2017

https://meinekleinebuecherweltblog.wordpress.com/

Meine Meinung:

Dies war mein erstes Buch von Sophie Kinsella und ich habe mich sehr darauf gefreut. Ich bekomme nämlich immer mit wie meine Mutter sich beim lesen von Büchern der Autorin halb kaputt lacht. Sie hat mir schon oft empfohlen ein Buch dieser Autorin zu lesen,
Und mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ war es endlich soweit.Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht. Schon nach den ersten zwei Sätzen war ich am lachen und wusste, dieses Buch verschönert den Tag und macht den Moment lustiger.
Manche Situationen im Buch sind einfach so absurd und verrückt, dass man als Leser quasi gezwungen ist lachend den Kopf zu schütteln.

Die Geschichte an sich hat mir auch sehr gut gefallen.
Es ging um ein ernstes Thema, dass aber mit Humor wiedergegeben wurde. Diese Idee fand ich einfach großartig.
Audrey leidet nämlich, wie ihr im Klappentext seht, unter Angststörungen. Dies ist meiner Meinung nach kein leichtes Thema und eine sehr schlimme „Krankheit“.
Trotz allem schafft es Sophie Kinsella eine fröhliche gute Laune Geschichte zu erschaffen. Und dies macht das Buch einfach so gut wie es ist.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. Viel mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen. Ich habe wirklich selten so ein witziges und Buch gelesen. Die Autorin schafft es einfach, einen Gag nach dem anderen einfließen zu lassen,und diesen auch noch ernst darzustellen. Es ist wirklich kein Wunder, dass sie eine der Bestsellerautorinnen ist.

Die Charaktere fand ich auch klasse. Audrey hätte ich mir, nach dem Klappentext zu urteilen, aber nicht so jung vorgestellt. Dies war ein Punkt der mich auch sehr gestört hat. ich lese dann doch lieber Bücher, wo die Protagonisten ungefähr in meinem Alter sind, und ich mich besser in sie hinein versetzen kann.
Trotzdem fand ich Audrey wirklich toll. Trotz ihren Angststörungen hat sie ihren Humor und ihre eigene Persönlichkeit nicht verloren.

Das Cover finde ich sehr schön.
Das Mädchen mit der Sonnenbrille spiegelt das Thema der Geschichte und auch Audrey selbst perfekt wieder.
Außerdem lässt das Cover auf einen lustigen und schönen Roman hoffen.

Fazit:

Eine super schöne und lustige Geschichte mit einem sehr ernsten Thema.
Sophie Kinsella hat es mal wieder geschafft. Lachflashs garantiert!

Ganz lieben Dank ans Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Schau mir in die Augen, Audrey

Von: Allys Booksession Datum : 20.05.2017

https://allysbooksession.blogspot.de/

"Schau mir in die Augen, Audrey" war mein erstes Buch von Sophie Kinsella und hat mich definitiv dazu gebracht, mehr von ihren Büchern lesen zu wollen. Natürlich ist mir bewusst, dass es sich hier um ein Buch aus dem Young Adult-Bereich handelt, während ihre sonstigen Romane Protagonisten im Erwachsenenalter haben, aber ich hoffe, dass sich der locker-leichte, humor- und liebevolle Schreibstil auch in ihren weiteren Romanen finden lässt. Das Buch war sehr angenehm geschrieben und daher flüssig zu lesen; ich bin nur so durch die Seiten geflogen und das hat viel zu dem tollen Leseerlebnis von "Schau mir in die Augen, Audrey" beigetragen.

Audrey leider unter Angststörungen, wie bereits der Klappentext verrät. Ihre Krankheit steht im Mittelpunkt der Handlung, wenn auch sehr subtil. Aber gerade das hat mir so gut an diesem Buch gefallen.
Zum Einen stellt Sophie Kinsella Audreys Krankheit sehr gut dar; ich als Leser hatte wirklich das Gefühl, zu verstehen, was in Audreys Kopf vorgeht und wie sie sich fühlen muss. Durch die plastischen Darstellungen der Krankheit und der damit einhergehenden Probleme wurde die Themen "Angststörung", Panikattacken und letztendlich auch der Umgang damit in die Geschichte eingebaut, ohne jemals zu sehr in den Vordergrund geschubst zu werden.
Zum Anderen fand ich auch das Verhalten von Audreys Familie ihr gegenüber super gemacht. Ihre Eltern und auch ihr Bruder sind immer für sie da, wenn sie sie braucht, lassen ihr aber genauso ihren Freiraum und bedrängen sie nicht oder versuchen, sie zu etwas zu zwingen, was sie nicht möchte.
Nach und nach erfährt man mehr über die Entstehung ihrer Krankheit, was damals vorgefallen ist, und die erste schlimme Zeit danach.
Dabei entwickelt sich die ganze Geschichte mehr oder weniger um Handlungen, die mehr ihren Bruder und ihre Mutter betreffen, was ich am Anfang ein wenig merkwürdig, insgesamt aber sehr gut fand - Audrey möchte eher im Hintergrund bleiben und muss sich erst wieder daran gewöhnen, im Mittelpunkt zu stehen. Die Thematik der Handlungen zwischen ihrer Mutter und ihrem Bruder haben hin und wieder zu lustigen Stellen geführt, hätten meiner Meinung nach an manchen Stellen aber ein wenig "ernster" sein können - immer mal wieder hatte ich hier das Gefühl, die Situation wurde absichtlich ein wenig "lächerlicher" dargestellt, als sie hätte sein sollen, aber das war wirklich nur ein kleines Randproblem.
Von Audreys Mutter war ich ohnehin kein großer Fan; ihr kann ich eigentlich lediglich zugute halten, dass sie für Audrey alles getan hätte, fand sie ansonsten aber eher nervig und anstrengend.
Das Beste an der Geschichte war Audreys sich langsam entwickelnde Freundschaft mit Linus, einem Freund ihres Bruders, der sie Schritt für Schritt dazu bringt, über sich hinauszuwachsen.
Auch die Drehbuch-Sequenzen, die immer wieder enthalten sind (da Audrey ihr Leben auf Rat ihrer Therapeutin hin mit einer Videokamera festhält), haben mir sehr gut gefallen, denn dadurch wurde dem Buch auf eine charmant-witzige Art Leben eingehaucht.

Insgesamt war "Schau mir in die Augen, Audrey" ein tolles Jugendbuch, das sich mit einem wichtigen Thema beschäftigt, ohne bedrückend oder zu ernst zu sein und die Problematik von Angststörungen in eine charmante, witzige Atmosphäre verpackt, ohne es ins lächerliche zu ziehen. Dafür vergebe ich vier von fünf Sternen.

✩✩✩✩

Familienzusammenhalt, psychische Krankheiten und eine Sonnenbrille?

Von: BookTini Datum : 20.04.2017

https://www.youtube.com/channel/UCT3nDKca3oI3n19OzwiiV2Q

Kinsellas „Schau mir in die Augen, Audrey“ erzählt eine wunderbar humorvolle aber auch zugleich tiefgründige Geschichte über Familienzusammenhalt, psychische Krankheiten und eine Sonnenbrille.
Klingt nach einer sehr interessanten Mischung? Ja, definitiv.

In ihrem ersten Jugendroman geht es um Audrey, die aufgrund von Mobbing an Panikattacken und Depressionen leidet. Danke der Hilfe eines Jungen stellt sie sich einigen ihrer Ängste. Eine wichtige Rolle spielt auch Audreys wunderbare Familie, in der definitiv niemand langweilig ist.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight, da es soviel mehr ist als nur ein Jugendbuch. Durch die beeindruckende Entwicklung der Protagonistin und der locker, leicht und lustigen Nebenhandlungen ist die Story auf der einen Seite sehr emotional aber auch zugleich sehr unterhaltsam.

Das Cover: Wow! Die Neuauflage des Goldmann-Verlags finde ich perfekt. Es ist nicht ganz so kitschig wie das aus dem cbj-Verlag, was auch besser zum Inhalt passt.


Das Hörbuch: Vielen Dank an Maria Koschny für dieses fantastisch gesprochene Werk! Wen der Name der Sprecherin jetzt vielleicht nichts sagt, sie ist auch die deutsche Synchron-Sprecherin von Lindsay Lohan und Jennifer Lawrence, als zum Beispiel Katniss Everdeen.
Wer diese typischen Disney-Lohan-Filme kennt, weiß, wie humorgeladen diese sind.
Dadurch kommt auch das Buch wie ein guter alter Disney-Film rüber.


Buchempfehlung? Für wen?
Definitiv empfehlenswert für alle Altersgruppen!
Ich könnte mir diese Geschichte auch sehr gut als Schullektüre vorstellen.
Sowieso für eingeschworene Contemporary-Liebhaber, aber auch für Neueinsteiger in das Jugendbuch-Genre.

Ein wirklich schönes Jugendbuch

Von: Lillie Datum : 15.04.2017

https://booksandstuff981.wordpress.com/

Erschienen im Randomhouse Audio Verlag, eine CD, 4 Std. 12 Min. Laufzeit, 8,29€

Klappentext:
Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am verrücktesten ist: Sie trägt immer eine Sonnenbrille. Denn Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen sehen. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Meine Meinung:
Das Cover des Hörbuchs finde ich äußerst gelungen. Es ist schlicht und spricht mich dennoch an. Außerdem passt es super zur Geschichte, da der Kopf von Audrey abgebildet ist.

Die Stimme der Leserin fand ich an sich wirklich gut, allerdings hat Maria Koschny in der deutschen Verfilmung von „Die Tribute von Panem“ die Figur Katniss synchronisiert, was ich dann doch an der ein oder anderen Stelle etwas störend fand, da ich oft das Gefühl hatte, dass Katniss diese Geschichte erzählt, doch wenn man sich erst mal in die Geschichte eingehört hat, geht das. Die Stimme ist ruhig und sehr klar, sodass man gut zuhören kann.

Zum Inhalt:
Ich finde diese Thematik mit dem sich das Hörbuch befasst wirklich außerordentlich wichtig und ich finde, dass Sophie Kinsella dieses gut umgesetzt hat.

Am Anfang wird gesagt, dass Audrey 14 Jahre alt sein soll, aber meiner Meinung nach, kommt sie mindestens ein bis zwei Jahre älter rüber, aber das finde ich nicht schlimm. Sie war mir gleich von Beginn an sehr sympathisch und das hat sich während der ganzen Geschichte nicht geändert. Ihre Entwicklung fand ich wirklich toll und dank eines Graphen der während der Geschichte immer mal wieder erwähnt wird, konnte man dieser gut folgen und sie wurde sehr anschaulich erklärt. Bevor ich angefangen habe dieses Hörbuch zu hören hatte ich befürchtet, dass zu viel auf Audreys Angststörung herum geritten wird, doch das war überhaupt nicht so. Natürlich wurden sie Thematisiert, jedoch in einem sehr angenehmen Maß.

Linus war auch ein wirklich gelungener Charakter und mir hat gut gefallen, wie er Audrey aus ihrem Schneckenhäuschen geholt hat. Auch wie er mit ihr umgegangen ist fand ich äußerst rührend. Er hat sie zu nichts gedrängt und war immer total lieb zu ihr.

Audreys Familie, bestehend aus ihrem älteren Bruder Frank, ihrer Mutter Anne, ihrem Vater Chris und ihrem vier-Jährigem Bruder Felix, war von Anfang an sehr unterhaltsam und wirklich sympathisch. Ich mochte jeden einzelnen, aber die Mutter fand ich am besten, da sie an einigen Stellen wirklich lustig reagiert hat, was der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit verliehen hat. Sie konnte jedoch auch ernst und wirklich hilfreich sein und das war definitiv eine sehr gute Seite an ihr.

Das Ende der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Alles war schlüssig und nachvollziehbar und man hatte nicht das Gefühl, dass irgendwas ungeklärt geblieben ist oder unrealistisch war. Es war eine gelungene, leichte Geschichte und hat mir, trotz der Thematik, gute Laune gemacht!

Mein Fazit:
Ich kann dieses Hörbuch absolut empfehlen. Es ist ein wirklich gelungenes Jugendbuch, aber ich kann mir vorstellen, dass es auch erwachsene Leute mögen könnten.

Habt Ihr es schon gehört oder vielleicht gelesen und wie hat es Euch gefallen?

Ich wünsche euch ein wundervolles Osterwochenende!
Eure Lillie

Tolles Jugendbuch!

Von: vanniis book paradise Datum : 08.04.2017

vanniis-book-paradise.blogspot.de/

Meinung:
Habe dieses wundervolle Buch gerade ausgelesen und muss einfach direkt meine Gedanken aufschreiben. Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos - nicht geflasht, aber sprachlos. Aufgrund der vielen positiven Meinungen war ich mit ziemlich sicher, dass diese Geschichte genau nach meinem Geschmack sein wird. Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht und habe soeben eine tolle Geschichte beendet.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Der Schreibstil? Der Schreibstil! Diese Frau weiß einfach, wie man Geschichten schreibt und das sage ich, obwohl dies mein erstes Buch von Sophie Kinsella war. Schon ab der ersten Seite spürt man, dass der Schreibstil was ganz besonderes ist und seinen ganz eigenen Wiedererkennungswert hat. Die Geschichte wird durchgängig sehr amüsant geschildert und hat ihren ganz eigenen Scharm. Es dürfte also nicht verwunderlich sein, dass ich des Öfteren mal laut losgelacht habe. ^^

Dieser ganz besondere Scharm rührt wahrscheinlich aber auch von Audreys durchgeknallten Familie her. Jeder in der Familie hat einen ganz eigenen und besonderen Charakterzug, welcher einfach wie Arsch auf Eimer passt. Vor allem Audreys Mutter hatte es mir angetan. Wie sie ständig versucht Frank (Audreys älteren Bruder) von Computerspielen fernzuhalten und allgemein die ganze Zeit am ausrasten ist. Es wurde aber auch irgendwie nicht nervig sondern immer lustiger. :D Die Geschichte verfolgt man durchgängig aus der Sicht von Audrey, wobei die Geschichte immer mal wieder von kleinen Sequenzen 'unterbrochen' wird, wenn Audrey ihre Doku dreht und mit der Kamera durch das Haus rennt. Irgendwie war sie mir von Beginn an sympathisch und wirkte auf mich total niedlich. Wie die kleine, unbeholfene Schwester, die ich nie hatte. ^^

Dann ist da natürlich noch Linus, der, wie der Klappentext schon andeutet, im Verlauf der Geschichte eine ganz besondere Rolle in Audreys Leben einnehmen wird. In Bezug auf Linus und Audrey hätte ich mir dann allerdings doch irgendwie etwas mehr erhofft. Man kann sich ja schon denken, welche Richtung die Beziehung der beiden noch einschlagen wird, allerdings wurde das dann in meinen Augen doch sehr oberflächlich beschrieben. Da hat mir einfach die Stimmung gefehlt und es kam nicht die gewünschte Atmosphäre bei mir auf. Das ist dann auch schon irgendwie mein einziger Kritikpunkt.

Fazit:
Sophie Kinsella hat hier eine Geschichte geschaffen, die ihren ganz eigenen und besonderen Scharm versprüht. Ich konnte mich in die Geschichte regelrecht fallen lassen und war dann doch sehr enttäuscht, als ich all die wunderbaren Charaktere wieder verlassen musste. Ein wirklich tolles Jugendbuch!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Ach, Audrey.

Von: frau.nat Datum : 06.04.2017

https://fraunatbooks.wordpress.com/

Lest ihr Bücher zweimal? Bis auf Harry Potter und Effi Briest habe ich noch kein Buch doppelt gelesen. Ich hatte es mal mit Eragon versucht, aber beim zweiten Mal fand ich es plötzlich viel uninteressanter. Letztes Jahr habe ich Schau mir in die Augen, Audrey als ebook gelesen, ich hatte es mir per Onleihe ausgeliehen und es verschlungen. Da ich alles, was ich gelesen habe, auch in meinem Regal zu stehen haben möchte, klopfte mein Bücherherz schneller, als ich das Hörbuch als mp3-CD im Bloggerportal entdeckte. Und nun weiß ich: 1x lesen und 1x hören sind zwei verschiedene paar Schuhe.

Titel: Schau mir in die Augen, Audrey

Autor: Sophie Kinsella

Verlag: Random House Audio

Preis: € 9.99

Gesamtspielzeit: 4 Stunden und 12 Minuten – gekürzte Lesung

Erster Satz: „Oh Gott, Mum ist verrückt geworden.“

Klappentext

Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterisch Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am verrücktesten ist: Sie trägt immer eine Sonnenbrille. Denn Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen sehen. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …

Was mich natürlich sehr gefreut hat, ist, dass Maria Koschny dieses Buch vorliest, ich finde sie als Becci Bloomwood schon so toll.

Man wird sofort in die Geschichte geworfen, was ich super finde. Langes Bla-Bla im Voraus finde ich sehr langweilig. Lieber mag ich es, mitten in der Geschichte zu beginnen und dann anhand von Rückblenden über die Vergangenheit zu erfahren. So ist dies bei Finding Audrey, wie es im Original heißt, der Fall.

Audrey wird seit einiger Zeit zuhause unterrichtet, verlässt das Haus nur, um zur Therapeutin Dr. Sarah zu gehen und trägt sogar im Haus eine Sonnenbrille, da sie mit niemanden Augenkontakt aufnehmen kann. Nicht einmal mit ihrer Familie. Auch Kontakt per Mail, per SMS, per Telefon – unmöglich. All diese Gegenstände hat sie im Klo heruntergespült, nachdem ES passierte.

Audreys Charakter ist so toll und absolut sympathisch. Jede Ecke, jede Kante an ihr ist Sophie Kinsella gelungen, anderes habe ich aber auch nicht erwartet. Wenn es um Frauenliteratur geht, bewegen sich Sophie Kinsella und Kerstin Gier für mich auf einer Augenhöhe.

Die ganze Familie ist zum Totlachen witzig und verrückt. Ich fand es so toll, Audreys Familie durch das Hörbuch noch ein zweites Mal kennen zu lernen und diesmal hat auch mein Freund mitgehört. Auch er musste ab und zu lachen, das spricht doch auf jeden Fall für Sophie Kinsellas Schreibstil. Immerhin handelt es sich um ein Jugendbuch (für Mädchen). Der Schlagabtausch zwischen Auds Mutter und ihren großen Bruder Frank sind das Lustigste.

Man begleitet Audrey auf ihrem Weg der Besserung, den sie natürlich nicht im Alleingang bewältigt. Sie macht große Fortschritte, wird aber auch durch den einen oder anderen Moment zurückgeworfen. Dass sie Medikamente nimmt, hat sie teilweise verdrängt.

Was mich damals schon beim Buch gestört hat: Was ist ES? Was ist denn Audrey nun passiert? Was wurde ihr angetan? Man erfährt zwar, WER ihr ES angetan hat. Aber was dieses ES ist erfährt man nicht. Da hört man ein bisschen über vier Stunden eine Geschichte und wird zwar mit keinem offenen Ende, aber mit einem wichtigen ungelösten Aspekt sitzengelassen. Beim Lesen vor einem Jahr war ich so sauer, dass ich, hätte ich damals eine Rezension verfasst, einen Stern abgezogen hätte. Glück, dass mein Blog damals noch nicht existierte.

Über den Schreibstil muss ich eigentlich nicht viel sagen: Er ist flüssig und Maria Koschny liest es mit viel Emotionen und Freude, das hört man ihr an. Es gibt keine Stolperer und ist an die Zielgruppe angepasst, die ich auf Mädchen zwischen 12 – 18 Jahren schätzen würde.

Fazit

Ich kann nur ein großes Lob aussprechen: Sophie Kinsella ist ein Jugendroman gelungen, der ein wichtiges Thema behandelt, das Mobbing, es dennoch nicht an Witz, Charme und Liebe fehlt. Mit meinen Worten ist die Moral von der Geschicht: Wichtig sind nicht die Menschen, die einen herunterziehen, sondern die Menschen, die dir mit einer Räuberleiter über die hohe Mauer helfen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne. Ganz lieben Dank lieber Random House Audio Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte, um ein paar schöne Lesestunden verbringen zu können.

Von: TheWonderlandBooks aus Flensburg Datum : 08.03.2017

https://thewonderlandbooks.wordpress.com/

Wie so viele andere, bin ich ein großer Fan von der Shopaholic-Reihe der Autorin. Umso neugieriger war ich auf „Schau mir in die Augen, Audrey“, da Kinsella hiermit ihren ersten Jugendroman geschrieben hat und damit ein komplett anderes Genre bedient als üblich. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch derart gut gefallen wird und ich mir am Ende wünschen würde, noch mehr Jugendbücher von ihr lesen zu können.

Der Schreibstil von Sophie Kinsella unterscheidet sich hier meiner Meinung nach komplett zu ihren anderen Büchern. Hätte man mir erzählt, dass es jemand anderes geschrieben hat, hätte ich das sofort geglaubt. Dies ist allerdings nicht als Kritikpunkt gemeint. Der Schreibstil hat mir hier noch viel besser gefallen als in all ihren anderen Büchern. Wahrscheinlich liegt dies daran, dass es sich bei „Schau mir in die Augen, Audrey“ um ein jugendlicheres Genre handelt und der Sprachstil natürlich entsprechend angepasst wurde. Alles andere hätte wahrscheinlich auch gar nicht so gut funktioniert und es wurde wirklich sehr gut umgesetzt.

Mit Audrey Turner hat Sophie Kinsella einen liebevollen Charakter geschaffen, der mir noch lange im Leserherz bleiben wird. Sie ist humorvoll, verletzlich und gleichzeitig stark. Man kann sich durchweg gut mit ihr identifizieren und sie ist einem nicht fremd. Man entwickelt sich im Laufe der Geschichte mit ihr mit. Auch die Familie von Audrey wurde herzerwärmend sympathisch beschrieben. Ihr dürft euch diese Familie echt nicht entgehen lassen. Sie ist wundervoll schräg und witzig zugleich. Audreys Mutter ist der Oberknaller!

Audreys Bruder zockt ziemlich gerne und viel am PC. Dies führt natürlich zu hitzigen Diskussionen mit ihrer Mutter. Ihre Mutter glaubt nur das, was in ihrer Lieblingszeitschrift „Daily Mail“ steht und dementsprechend versucht sie auf sehr lustige und übertriebene Art und Weise ihre Familie zu tyrannisieren. Da sich die Themen von Zeitschrift zu Zeitschrift ändern, gibt es natürlich viel Zündstoff und man fragt sich, wie die Familie es bloß mit ihr aushält. Aber auch das zeichnet die Turners aus.

Das Buch spricht allerdings auch ernstere Themen wie Mobbing und psychische Angststörungen an. Diese lässt Sophie Kinsella geschickt in ihre Geschichte mit einfließen, ohne es einem aufzuzwingen. Sie hat einfach die perfekte Kombination gefunden und einen wunderbaren Jugendroman geschaffen, der viele Leser und Leserinnen begeistern wird. Da bin ich mir absolut sicher, denn ich habe das Buch regelrecht verschlungen und hatte unglaublich viel Spaß. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich hoffe sehr, dass dies nicht der einzige Jugendbuchroman der Autorin bleiben wird.

Fazit: Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte, um ein paar schöne Lesestunden verbringen zu können.

Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

Von: TheWonderlandBooks Datum : 08.03.2017

https://thewonderlandbooks.wordpress.com/

Wie so viele andere, bin ich ein großer Fan von der Shopaholic-Reihe der Autorin. Umso neugieriger war ich auf „Schau mir in die Augen, Audrey“, da Kinsella hiermit ihren ersten Jugendroman geschrieben hat und damit ein komplett anderes Genre bedient als üblich. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch derart gut gefallen wird und ich mir am Ende wünschen würde, noch mehr Jugendbücher von ihr lesen zu können.

Der Schreibstil von Sophie Kinsella unterscheidet sich hier meiner Meinung nach komplett zu ihren anderen Büchern. Hätte man mir erzählt, dass es jemand anderes geschrieben hat, hätte ich das sofort geglaubt. Dies ist allerdings nicht als Kritikpunkt gemeint. Der Schreibstil hat mir hier noch viel besser gefallen als in all ihren anderen Büchern. Wahrscheinlich liegt dies daran, dass es sich bei „Schau mir in die Augen, Audrey“ um ein jugendlicheres Genre handelt und der Sprachstil natürlich entsprechend angepasst wurde. Alles andere hätte wahrscheinlich auch gar nicht so gut funktioniert und es wurde wirklich sehr gut umgesetzt.

Mit Audrey Turner hat Sophie Kinsella einen liebevollen Charakter geschaffen, der mir noch lange im Leserherz bleiben wird. Sie ist humorvoll, verletzlich und gleichzeitig stark. Man kann sich durchweg gut mit ihr identifizieren und sie ist einem nicht fremd. Man entwickelt sich im Laufe der Geschichte mit ihr mit. Auch die Familie von Audrey wurde herzerwärmend sympathisch beschrieben. Ihr dürft euch diese Familie echt nicht entgehen lassen. Sie ist wundervoll schräg und witzig zugleich. Audreys Mutter ist der Oberknaller!

Audreys Bruder zockt ziemlich gerne und viel am PC. Dies führt natürlich zu hitzigen Diskussionen mit ihrer Mutter. Ihre Mutter glaubt nur das, was in ihrer Lieblingszeitschrift „Daily Mail“ steht und dementsprechend versucht sie auf sehr lustige und übertriebene Art und Weise ihre Familie zu tyrannisieren. Da sich die Themen von Zeitschrift zu Zeitschrift ändern, gibt es natürlich viel Zündstoff und man fragt sich, wie die Familie es bloß mit ihr aushält. Aber auch das zeichnet die Turners aus.

Das Buch spricht allerdings auch ernstere Themen wie Mobbing und psychische Angststörungen an. Diese lässt Sophie Kinsella geschickt in ihre Geschichte mit einfließen, ohne es einem aufzuzwingen. Sie hat einfach die perfekte Kombination gefunden und einen wunderbaren Jugendroman geschaffen, der viele Leser und Leserinnen begeistern wird. Da bin ich mir absolut sicher, denn ich habe das Buch regelrecht verschlungen und hatte unglaublich viel Spaß. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich hoffe sehr, dass dies nicht der einzige Jugendbuchroman der Autorin bleiben wird.

Fazit: Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

Unbeschreiblich!

Von: Jill von Letterheart Datum : 06.03.2017

letterheart.de/

Die Geschichte ist mir schon aufgefallen, als sie 2015 in erster Auflage erschienen ist! Ich fand die Idee damals schon interessant und den Gedanken dahinter auch wahnsinnig wichtig, dennoch bin ich irgendwie nie dazu gekommen.
Jetzt hatte ich allerdings das Glück, das Hörbuch vom Bloggerportal/ Verlag zu erhalten – vielen Dank dafür!

Audrey ist toll. Man bekommt sofort einen Zugang zu ihr und ihren Empfindungen.
Natürlich können Außenstehende die Situation nicht wirklich nachempfinden, aber hier bekommt man zumindest eine Vorstellung davon, wie es sein könnte.
So lernt man auf eine leichte und witzige, zugleich aber auch sehr tiefgründige Art und Weise Audrey und ihre Familie kennen. Und nein, es ist nicht alles schlecht, aber natürlich auch nicht alles toll.
Über die Idee mit dem Dokumentarfilm bekommt der Leser/Zuhörer Einblicke in das harmonische Familienleben ��

Doch für Aud sind nicht nur ihre Eltern und ihre Brüder wichtige Beziehungspersonen, sondern auch ihre Therapeutin Dr. Sarah und vor allem Linus.
Beide zeigen ihr, wenn auch auf ganz verschiedene Arten, wie sie sich ihren Ängsten stellen und ihren Kopf austricksen kann.

"Dr. Sarah sagt, dass ich mich in großen Menschenmengen vielleicht nie wohl fühlen werde, dass das ok ist. Ich müsste bloß lernen, die Gedanken im Zaum zu halten, die mir befehlen, in Panik zu geraten.
Wenn sie mir das so sagt, klingt das immer total vernünftig und ich denke „ja, das krieg‘ ich hin“, doch dann steht der Postbote vor der Tür und ich renne um mein Leben."

Audrey ist nicht mit den schlimmen Gedanken in ihrem Kopf groß geworden. Es hat sich viel mehr angestaut und nach einem Vorfall in der Schule ist alles über ihr zusammen gebrochen.
Das genaue Ereignis erfährt man nicht. Aber genau darum geht es wohl, dass das auch gar keine Rolle spielt. Denn es macht keinen Unterschied zu ihren Empfindungen.
Dieses Thema wurde mit so viel Leichtigkeit verpackt, dass jeder es annehmen und auch verstehen kann. Unglaublich einfühlsam wird hier erzählt, welche Ängste das Leben an sich hervorrufen kann und was es für einen Kampf bedeutet, sich diesen zu stellen.

Die Sprecherin Maria Koschny wird den meisten als Synchronsprecherin von Jennifer Lawrence aka Katniss Everdeen bekannt sein. Zuerst war ich skeptisch, ob das passen könnte.
Doch man hätte wohl keine bessere Wahl treffen können. Denn zeitgleich ist Audrey auch wirklich cool und lustig, doch vor allem eins: eine wahre Kämpfernatur.

All meine Erwartungen an diese Geschichte wurden übertroffen! Sie ist feinfühlig, tiefgreifend, einfühlsam, traurig, unglaublich lustig und unterhaltsam. Audrey und ihre Familie haben im Sturm mein Herz erobert!
Einfach wahnsinnig toll! Allerdings werde ich mir wohl noch das Buch zulegen, da es eine gekürzte Hörbuchfassung war, und ich einfach nichts aus dieser Geschichte verpassen möchte!

Rezension - Schau mir in die Augen, Audrey

Von: librosophie Datum : 05.03.2017

https://librosophie.wordpress.com

INFORMATIONEN:

Buchtitel: Schau mir in die Augen, Audrey

Autor: Sophie Kinsella

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-48557-4

Seitenanzahl: 348

Preis: 9,99€



INHALT:

Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen blicken, ohne das Gefühl zu haben, dass die Augen ihres Gegenübers sie vollends einnehmen. Aus diesem Grund trägt sie nun auch zu jeder Tages- und Jahreszeit eine Sonnenbrille. Ihre Therapeutin hat nun die 'glorreiche' Idee Audrey einen Dokumentarfilm über ihre eigene Familie drehen zu lassen. Was erst vollkommen sinnlos zu sein scheint, entwickelt sich zu einer schönen Art mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen.

Besonders einer, Linus - ein Freund von Audreys Bruder - zieht sie dabei magisch an. Doch wie kann er zu ihr durchdringen, wenn nur ein Blick seinerseits reicht, um sie vollkommen aus dem Konzept zu bringen?

MEINE MEINUNG:

»Die Wahrheit ist, wenn man nie mit Leuten neuen Leuten redet, dann vergisst man irgendwann wie es geht. Und wenn man wieder damit anfängt, erschöpft es einen total.«

Schon als ich das Buch aufgeschlagen habe und die ersten paar Seiten gelesen habe, ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen. Es ist keine anspruchsvolle Lektüre, aber sie ist doch mit schönen Passagen und Wörtern ausgeschmückt.

Obwohl die Autorin hierbei ein sehr ernstes und auch, meiner Meinung nach, wichtiges und immer präsenter werdendes Thema anspricht, ist es trotzdem mit vielen humorvollen Passagen untermalt. Audreys Gedankengänge sind an manchen Stellen wirklich besonders lustig.

Auch die Art und Weise, wie Audrey den Leser immer wieder anspricht und damit die vierte Wand durchbricht, gefiel mir total gut. Dadurch konnte ich mich gut in die jeweilige Szene - und vor allem in die Gesamthandlung - hineinversetzen.

In dem Plot spielt der Zusammenhalt der Familie eine ganz große Rolle, wie ich finde. Denn auch, wenn es gewisse Streitigkeiten gibt, wird doch sofort klar, dass sie alle hinter Audrey stehen und sie in jedem ihrer Schritte unterstützen. Besonders die Beziehung zwischen Frank (ihren Bruder) und seiner und Audreys Mutter fand ich als echt unterhaltsam und gut ausgearbeitet.

Die Liebesgeschichte, die auch ihren Teil dazu beigetragen hat, dass es bei Audrey langsam bergauf ging, wirkte nicht fehlplatziert. Linus und Audrey sind ein total süßes Paar, bei dem ich ganz oft einfach nur ein lautes, verzücktes Seufzen von mir geben musste.

»Aber so ist das Leben, Audrey.", sagte sie. [...]
»Wir haben alle eine Linie in unserem Diagram, die mal nach oben, mal nach unten ausschlägt. Bei mir ist es definitiv so. Sie geht ein Stückchen hoch, dann wieder ein Stückchen runter. Das ist das Leben, Audrey.«

Etwas Abwechslung bekommt der Schreibstil durch die immer mal vorkommenden Screen Plays, die aus Audreys Dokumentarfilm entspringen. Deren neutrale Sichtweise, lässt den Leser - mich - dazu verleiten, das alles von einer etwas anderen Perspektive zu sehen, die ich total interessant finde.

Meine Erwartungen hat das Buch definitiv übertroffen, auch wenn ich der Meinung bin, dass das Buch eher für etwas jüngere Leser geeignet ist, was ich nicht an Audrey selbst, sondern an der ganzen Geschichte festmachen konnte. Audrey hat nämlich wohl bemerkt wirklich reif für ihr Alter gehandelt, was mir positiv in Erinnerung geblieben ist.

»Ich glaube, mir ist klar geworden, dass es im Leben vor allem darum geht, nicht stehen zu bleiben.«

Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich super gut gefallen hat. Ich war positiv überrascht und kann es wirklich nur jedem empfehlen, der nach einer leichten, aber gefühlvollen und tiefgründigen Lektüre Ausschau hält. (:
,INFORMATIONEN:

Buchtitel: Schau mir in die Augen, Audrey

Autor: Sophie Kinsella

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-48557-4

Seitenanzahl: 348

Preis: 9,99€



INHALT:

Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen blicken, ohne das Gefühl zu haben, dass die Augen ihres Gegenübers sie vollends einnehmen. Aus diesem Grund trägt sie nun auch zu jeder Tages- und Jahreszeit eine Sonnenbrille. Ihre Therapeutin hat nun die 'glorreiche' Idee Audrey einen Dokumentarfilm über ihre eigene Familie drehen zu lassen. Was erst vollkommen sinnlos zu sein scheint, entwickelt sich zu einer schönen Art mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen.

Besonders einer, Linus - ein Freund von Audreys Bruder - zieht sie dabei magisch an. Doch wie kann er zu ihr durchdringen, wenn nur ein Blick seinerseits reicht, um sie vollkommen aus dem Konzept zu bringen?

MEINE MEINUNG:

»Die Wahrheit ist, wenn man nie mit Leuten neuen Leuten redet, dann vergisst man irgendwann wie es geht. Und wenn man wieder damit anfängt, erschöpft es einen total.«

Schon als ich das Buch aufgeschlagen habe und die ersten paar Seiten gelesen habe, ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen. Es ist keine anspruchsvolle Lektüre, aber sie ist doch mit schönen Passagen und Wörtern ausgeschmückt.

Obwohl die Autorin hierbei ein sehr ernstes und auch, meiner Meinung nach, wichtiges und immer präsenter werdendes Thema anspricht, ist es trotzdem mit vielen humorvollen Passagen untermalt. Audreys Gedankengänge sind an manchen Stellen wirklich besonders lustig.

Auch die Art und Weise, wie Audrey den Leser immer wieder anspricht und damit die vierte Wand durchbricht, gefiel mir total gut. Dadurch konnte ich mich gut in die jeweilige Szene - und vor allem in die Gesamthandlung - hineinversetzen.

In dem Plot spielt der Zusammenhalt der Familie eine ganz große Rolle, wie ich finde. Denn auch, wenn es gewisse Streitigkeiten gibt, wird doch sofort klar, dass sie alle hinter Audrey stehen und sie in jedem ihrer Schritte unterstützen. Besonders die Beziehung zwischen Frank (ihren Bruder) und seiner und Audreys Mutter fand ich als echt unterhaltsam und gut ausgearbeitet.

Die Liebesgeschichte, die auch ihren Teil dazu beigetragen hat, dass es bei Audrey langsam bergauf ging, wirkte nicht fehlplatziert. Linus und Audrey sind ein total süßes Paar, bei dem ich ganz oft einfach nur ein lautes, verzücktes Seufzen von mir geben musste.

»Aber so ist das Leben, Audrey.", sagte sie. [...]
»Wir haben alle eine Linie in unserem Diagram, die mal nach oben, mal nach unten ausschlägt. Bei mir ist es definitiv so. Sie geht ein Stückchen hoch, dann wieder ein Stückchen runter. Das ist das Leben, Audrey.«

Etwas Abwechslung bekommt der Schreibstil durch die immer mal vorkommenden Screen Plays, die aus Audreys Dokumentarfilm entspringen. Deren neutrale Sichtweise, lässt den Leser - mich - dazu verleiten, das alles von einer etwas anderen Perspektive zu sehen, die ich total interessant finde.

Meine Erwartungen hat das Buch definitiv übertroffen, auch wenn ich der Meinung bin, dass das Buch eher für etwas jüngere Leser geeignet ist, was ich nicht an Audrey selbst, sondern an der ganzen Geschichte festmachen konnte. Audrey hat nämlich wohl bemerkt wirklich reif für ihr Alter gehandelt, was mir positiv in Erinnerung geblieben ist.

»Ich glaube, mir ist klar geworden, dass es im Leben vor allem darum geht, nicht stehen zu bleiben.«

Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich super gut gefallen hat. Ich war positiv überrascht und kann es wirklich nur jedem empfehlen, der nach einer leichten, aber gefühlvollen und tiefgründigen Lektüre Ausschau hält. (:

Neues Lieblingsbuch - Nicht nur für junge Mädchen

Von: Bibliophilie Hermine Datum : 02.03.2017

bibliophiliehermine.blogspot.de/

Ich Liebe dieses Buch.

Sophie Kinsella hat es geschafft ein wirklich ernstes Thema in eine lockere Feel-Good Geschichte zu verpacken.

Audrey ist ein Herzensbuch geworden, Sophie Kinsella hat sich direkt in mein Herz geschrieben. Zarte Worte , die einem Hoffnung geben und einem zeigen das es okay ist. Das es immer Bergauf geht, auch wenn der Weg kurzzeitig abfällt.


Schon auf der ersten Seite bin ich versunken, versunken in die Geschichte von Audrey und ihrer Familie. Ihrer herzlichen, verrückten Familie. Auch wenn mich ihre Mutter manchmal ein bisschen genervt hat, weil sie einfach oft so drüber war.
Audrey hat viel durch machen müssen, aber nicht nur Sie sondern ihre ganze Familie. Wenn es einem geliebtem Menschen schlecht geht, denn leidet man ebenfalls darunter. Diese Familie steht allerdings für Zusammenhalt, Kraft und Liebe auch wenn sie noch so durchgeknallt sein mag, auch wenn es Streitereien gibt. Aber auch andere Figuren die in diesem Buch auftauchen sind wundervoll gestaltet, Mit der gewissen Tiefe die einen berührt, die einem Mitfühlen lässt.

Ich habe mehrmals laut los lachen müssen. Kinsellas Humor ist wundervoll. Sie schafft es durch Humor und Liebenswürdigkeit, die schönen Seiten zu beleuchten. Lässt dabei die Dunkelheit aber nicht in Vergessenheit geraten. Es ist ein Zusammenspiel aus beidem was das Leben ausmacht.

Und genau das vermittelt dieses Buch. Audrey ist 14 Jahre alt, aber die Zielgruppe dieses Romans sollten nicht nur junge Mädchen sein, sondern einfach alle. Denn ich denke jeder kann etwas aus dieser Geschichte für sich mitnehmen.

Manchmal ist die Geschichte ein bisschen schnell und dadurch wird es unrealistisch, aber das war mir egal, ich war einfach so verliebt.

Ich Liebe diese Geschichte, ich liebe Audrey und ihre Familie und vor allem Liebe ich Sophie
Kinsella dafür, dass sie uns diese Geschichte geschrieben hat.
Von der ersten bis zur letzen Seite leises, stätiges Herzklopfen, ein Lächeln, ein Lacher, Ernsthaftigkeit.
Absolute Leseempfehlung.

Sehr berührend mit starken Protagonisten

Von: Zeilenherzen Datum : 25.02.2017

zeilenherzen.blogspot.de/

Inhalt: Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf. Ihr großer Bruder ist ein Computer Nerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am verrücktesten ist: Sie trägt immer eine Sonnenbrille. Denn Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen sehen. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse - Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, dass vielmehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft...
-
Autorin: Sophie Kinsella
gelesen von: Maria Koschny
Genre: Jugendliteratur
Länge: 4h12
Verlag: Random House Audio
Einzelband
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Kommentar: Durch eine Empfehlung stieß ich auf das Hörbuch und habe beschlossen, mir ein eigenes Bild zu machen.

Die Handlung gefällt mir sehr gut. Es geht um ein Mädchen, das in Folge von traumatischen Erlebnissen eine psychische Erkrankung entwickelte. Der Umgang mit der Krankheit steht im Mittelpunkt. Ich finde das ein spannendes und ernstzunehmendes Thema, da heutzutage viele Jugendliche an einer psychischen Erkrankung leiden, und sich die Gesellschaft meiner Meinung nach zu wenig damit auseinander setzt.

Das Hörbuch ist spannend, da die Leser wissen möchten, ob Audrey es schafft, die Krankheit zu bewältigen und wie es mit ihr und Linus weiter geht. Es gibt immer wieder Ereignisse, die man nicht erwartet und die somit die Spannung erhöhen.

Der Schreibstil ist angenehm und sowohl humorvoll, als auch tiefgründig. Er spricht jugendliche Leser an. Die Sprecherin eignet sich sehr gut für das Hörbuch, da sie neben Audrey auch die anderen Charaktere gut widerspiegelt. In einem Dialog zwischen zwei Charakteren kann man gut erkennen, wer wer ist. Desweiteren legt sie Emotionen und Gefühle in ihre Stimme, was das Ganze echt wirken lässt. Man kann ihr generell gut zuhören, da sie eine angenehme Stimme hat.

Charaktere: Fangen wir mit Audrey an. Audrey ist eine starke und inspirierende Protagonistin, die trotz ihrer Selbstzweifel den richtigen Weg findet. Sie ist keinesfalls perfekt, doch das macht sie umso sympathischer. Ich kann mich gut mit ihr identifizieren, da wir ähnliches erlebt haben und Audrey gut meine Gefühle und Gedanken widerspiegelt.
Auch finde ich gut, dass, obwohl Audrey im Mittelpunkt steht, auch die Nebencharaktere wie Linus und Frank eine große Rolle spielen und man Einblick in ihre Lebenssituation bekommt.

Da das Hörbuch mich restlos begeistern konnte, vergebe ich 5 von 5 Sternen. ☆☆☆☆☆

Neues Lieblingsbuch!

Von: eulenmatz liest Datum : 23.02.2017

https://eulenmatz-liest.com/

INHALT:
Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft...

MEINUNG:
Um Sophie Kinsellas bisher erschienene Romane habe ich immer einen Bogen gemacht, weil diese einfach nicht mein bevorzugtes Genre sind. Schau mir in die Augen, Audrey ist ihr erstes Jugendbuch und hier war mein Interesse schnell geweckt, weil mich die Thematik angesprochen hat. Ich habe mir hiervon ein ganz besonderes Jugendbuch versprochen und das habe ich auch bekommen.

Audreys Familie, bestehend aus ihrer Mutter, ihrem Vater, ihrem älteren Bruder Frank, ihrem jüngeren Bruder Felix und ihr, schließt man sofort ins Herz. Konflikte sind vorprogrammiert, aber genau die haben auch den Charme des Buches und der Familie ausgemacht. Trotz all dieser kleinen und großen Streitigkeiten, spürt man immer, dass man sich in Audreys Familie gegenseitig liebt und als Familie zusammenhält. Mir wurde da ganz warm ums Herz und ich habe mich sehr wohlgefühlt.
Auch Audrey selbst mochte ich sehr gerne. Zunächst ist nicht ganz klar, was genau vorgefallen ist. Warum Audrey nicht mehr vor die Tür geht und niemanden mehr ohne ihre Sonnenbrille anschauen kann und auch bis zum Schluss werde dazu keine genauen Details preisgegeben, aber man kann sich hier seinen Teil denken. Trotz ihrer Krankheit ist Audrey weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen. Als Leser dürfen wir sie dabei begleiten, wie sie Stück für Stück wieder zurück in ein normales Leben findet. Mir haben dazu auch sehr gut die Szenen mit ihre Therapeutin, Dr. Sarah, gefallen, denn diese luden oft zum Schmunzeln, zum Nachdenken und ein Stück weit auch zur Selbstreflexion ein. Audreys Geschichte macht damit auch anderen Mut, die in ähnlichen Situationen sind, aber auch allen, die häufig an sich selbst zweifeln.

Aufgelockert wird die ganze Geschichte durch die Filmsequenzen, die in Skriptform mit eingearbeitet sind. Sie gewähren zum Teil noch einen tieferen Einblick in die Familie, weil Audrey mit ihrer Kamera häufig einfach ungeplant in Situationen platzt, die nicht für ihre Augen und Ohren nicht bestimmt sein sollten.

FAZIT:
Sophie Kinsella schafft es mit diesem Buch, trotz ernster Thematik, keine große Schwere zu erzeugen, sondern man fühlt sich mit diesem Buch und dieser Familie sehr wohl. Die Geschichte macht Mut, dass jeder schweren Zeit auch wieder eine gute Zeit folgt und dass man trotz psychischer Erkrankung auch wieder in ein normales Leben zurück findet. Es gehört für mich in die Kategorie „Besondere Bücher“.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Eine wundervolle und humorvolle über Familie, Freundschaft und er ersten Liebe!

Von: buecherpassion Datum : 20.02.2017

mariespassion.blogspot.de

Das Cover hat mir allein schon wirklich sehr gut gefallen. Es ist noch relativ schlicht gehalten, erweckt trotzdem das Interesse und macht neugierig auf mehr.

Inhalt

Wie im Klappentext schon beschrieben geht es hier um die junge Audrey, die nicht nur in einer vollkommen verrückten, dennoch liebevollen Familie lebt, sondern auch seitdem sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit anderen Mädchen gemacht hat, einige Angststörungen entwickelt hat. Sie lebt etwas distanzierter ihrer Familie gegenüber und geht so gut wie nicht raus. Erst als sie beginnt, einen Dokumentarfilm über ihr Leben in ihrer Familie zu drehen und auch immer wieder auf den Freund ihres großen Bruders - Linus - trifft, beginnt eine schleichende Veränderung bei Audrey, mit der weder sie noch sonst jemand gerechnet hat. Ihm vertraut sie sich an und durch ihn kommt sie wieder aus sich raus.

Von der Idee war ich nachdem ich eine äußerst gute Rezension dazu gelesen habe - danke an dieser Stelle an die liebe Myri - komplett angetan und hab es auch direkt mal angefragt. Nach den ersten paar Seiten wusste ich schon, dass mir dieses Buch wirklich gut gefallen wird - und so war es dann auch.
Man wird direkt in das Familienleben der Turners hineingeworfen und es war gleich klar, dass ich diese Familie liebe! :D So verrückt und manchmal auch anstrengend sie sein mögen, so liebevoll und lustig waren sie auch und ich hab wirklich sehr oft lachen müssen. Vor allem aber stehen sie hinter Audrey und sind immer für sie da. Der Zusammenhalt in der Familie hat mir richtig gut gefallen.
Auch bei ihnen treten ab und an Konflikte auf, die im Laufe des Buches des öfteren mal eine Rolle spielen und die Audrey in ihrem Dokumetationsfilm festhält, aber in einer Familie mit Teenagern in der Pubertät ist das ja auch eher normal.
Insgesamt fand ich auch die Idee, ein paar Situation, anhand eines Drehbuches, als Videoaufnahme zu erleben wirklich gut und hat dem Buch auch noch zusätzlich Sympathiepunkte gebracht.
Etwas schade fand ich, dass nichts konkretes zu Audreys Vergangenheit mit den Mädchen ihrer alten Schule gesagt wurde und wie die daraus entstanden Angststörungen entstanden sind. Es wurde nur immer mal wieder angeschnitten, sodass man vage vermuten konnte, was passiert ist, jedoch trotzdem keine Gewissheit hatte.

Charaktere

Audrey konnte mich von Anfang an direkt überzeugen. Sie ist ein klein wenig eigen, trägt eine Sonnenbrille und kann kaum mit anderen Menschen sprechen. Auf dem ersten Blick wirkt das etwas komisch, aber je weiter man im Geschehen voran kommt und die Bruchstücke der Vergangenheit erfährt, desto mehr kann man sie aber auch verstehen. Umso schöner war es dann, zu sehen, wie sie vor allem auch durch Linus mehr und mehr aus sich herauskam und wir die humorvolle, schlagfertige und keineswegs komische Audrey kennengelernt haben.

Dass die Familie Turner etwas verrückt ist, hab ich ja schon erwähnt, dennoch hab ich sie komplett ins Herz geschlossen. Frank, Audreys großer Bruder hat mir mit seiner sarkastischen Art wirklich gut gefallen. Er hat die typischen Teenagerprobleme mit seinen Eltern, vor allem seiner Mutter, und es war einfach nur lustig mit ihm. Felix, der kleine Bruder von Audrey war einfach nur wundervoll und auch ihn hab ich sehr gemocht.

Bei Linus hat es etwas länger gedauert, bis ich mit ihm wirklich warm wurde. Was daran lag, dass er erst einmal nur als Franks Freund vorgestellt wurde und man ihn so kaum kennengelernt hat. Erst, als er wirklich auf Audrey zuging und ihr sein Interesse zeigte, konnte auch ich mich Stück für Stück in ihn verlieben. Er ist so ziemlich selbstbewusst in seinem Auftreten und ernsthaft an Audrey und ihrer Therapie interessiert, sodass er ihr durch die kleinsten Gesten oder Aufgaben Stück für Stück weiterhilft und Audrey wieder aus sich raus kommen lässt.

Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen! Ich kam wirklich schnell voran, es wurde nichts unnötig in die Länge gezogen und auch die Art, wie die Autorin das alles so humorvoll und liebevoll gestaltet hat, hat mir sehr sehr gut gefallen und mich überzeugt.

Fazit

Alles in allem würde ich dieses Buch auf jeden Fall jetzt schon einen Platz unter meinen Highlights geben! Die Geschichte von Audrey und ihrer Familie war auf der einen Seite humorvoll gehalten, auf der anderen Seite aber auch tiefgründig und authentisch, sodass ich es einfach nur lieben kann.
Die Autorin hat wundervolle Charaktere erschaffen, die das Buch an sich schon perfekt gemacht haben, was natürlich auch an den grandiosen Schreibstil liegt.
Ich kann es wirklich nur empfehlen!

Tiefgründig. Humorvoll. Stark.

Von: Bookalicious Datum : 18.02.2017

www.bookalicious8.blogspot.de

Ich bin ein kleiner Kinsella-Fan. Ich liebe ihren Humor. Schau mir in die Augen, Audrey ist anders als ihre Vorgänger, denn es ist ein Jugendbuch mit einem ernsten Thema dahinter.

Audreys Familie ist ziemlich durchgeknallt, aber so liebevoll. Eine Bilderbuchfamilie mal anders. Ich habe ihre Mutter so oft gefeiert - ich mag es, wenn gezeigt wird, dass Mütter auch nur Menschen sind und ziemlich verrückt sein können. Audrey selbst hat ein riesengroßes Päckchen zu tragen: Angststörungen. Psychische Störungen und Erkrankungen sind ja leider häufig ein Tabuthema - hier wird es behandelt.

Audrey ist ein liebenswürdiges Mädchen. Sie trägt viel Ballast mit sich und sie lernt "Nein" zu sagen oder "Darüber möchte sie nicht sprechen!". Davon macht sie bei uns Lesern Gebrauch. Sie erzählt uns nicht detailliert, was geschehen ist. Einerseits ist man wirklich sehr neugierig, andererseits vermittelt es uns genau das Richtige. Wir müssen nicht tun, was von uns erwartet wird, sondern nur das, was für uns in Ordnung ist.
Ganz langsam entwickelt sie sich und wächst an sich selbst. Linus, ein Freund ihres Bruders, hilft ihr dabei und ist lieb zu ihr. Er unterstützt sie, so sehr er kann und auf eine so süße Art und Weise.

Auch ihre Brüder Frank & Felix empfand ich als sehr liebenswert. Anfangs war gar nicht besonders viel Geschwisterkontakt - allerdings spürt man von Anfang an die Liebe, die, die Geschwister verbindet. Sie sind durch und durch Familie.

Sophie Kinsellas Schreibstil ist sehr flüssig. Sie schreibt gefühlvoll und mit viel Witz. Ich liebe ihre Bücher.

Das Cover ist so schlicht und schön - mich spricht es an, auch wenn es sich von ihren anderen Romanen abhebt - aber das tut es inhaltlich ebenso. Daher: perfekt.

FAZIT
Schau mir in die Augen, Audrey ist ein tiefgründiger Roman - der ganz nach Kinsella-Manier viel Witz aufweist. Sie hat in diesem Buch ein ernstes Thema humorvoll verpackt.
Durch den angenehm leichten Schreibstil ließ Sophie Kinsella uns mitleiden und mitwachsen - aber auch lachen.
Ich fand die Thematik gut dargestellt und keineswegs runtergespielt oder ähnliches, was dieses Buch definitiv zu einem wahren Schätzchen in der Jugendbuchabteilung macht.

Schau mir in die Augen, Audrey

Von: Tines kunterbunte Rumpelkammer Datum : 14.02.2017

tines-kunterbunte-rumpelkammer.blogspot.de/

Klappentext:

Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am verrücktesten ist: Sie trägt immer eine Sonnenbrille. Denn Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemanden in die Augen sehen. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse - Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft...


Inhalt:

Seit Audrey in ihrer alten Schule schlimme Dinge erleben musste, leidet sie an Angststörungen, trägt immer und überall eine Sonnenbrille und traut sich auch nicht mehr aus dem Haus. Im Rahmen ihrer Therapie erhält sie die Aufgabe einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen und auch Interviews mit Familie und Freunden zu führen. Während ihrer Dreharbeiten fällt ihr besonders Linus auf, welcher ein guter Kumpel von ihrem Bruder Frank ist. Leider macht es ihr "Reptiliengehirn" ihr nicht gerade einfach und versetzt sie immer in Angst und Schrecken wenn sie mit Fremden reden muss. Trotzdem schafft es Linus zu Audrey durchzudringen. Doch wird Audrey es schaffen ihre Angststörung zu besiegen?

Meine Meinung:

Ich habe mittlerweile schon einige Romane von Sophie Kinsella gelesen und war über "Schau mir in die Augen, Audrey" super positiv überrascht, weil es sich schon wirklich sehr von ihren anderen Büchern wie z.B. der Shopaholic-Reihe unterscheidet. Sophie Kinsella ist es hier sehr gut gelungen ein doch sehr ernstes und nicht einfaches Thema auf den Punkt zu bringen und die Gefühle, Ängste und Zweifel aber auch die Hoffnung, die Zuversicht und das Glück zum Leser zu transportieren, den oft liegt hier nur ein schmaler Grat dazwischen. Ich konnte das Buch nur schwer aus den Händen legen und habe wahnsinnig mit Audrey mitgefiebert. Mich konnte das Buch voll und ganz überzeugen mit einer intensiven und fesselnden Schreibweise, den durchweg sympathischen Protagonisten und der interessanten Story!

"Schau mir in die Augen, Audrey" bekommt von mir 5 von 5 Sternen!

Sensibel, schräg, schön!

Von: danielamariaursula Datum : 14.02.2017

https://buchverzueckt.blogspot.de/

Die 14 jährige Audrey, ist sehr groß, sehr schlank, sehr schlau sehr sportlich und lebt in einer liebevollen, wenn auch exzentrischen Familie. Nach fiesesten Anfeindungen und Attacken auf ihrer Mädchenschule, die dazu führte, daß selbst ihre beste Freundin sich irgendwann nicht mehr traute ihr beizustehen, entwickelte sie eine heftige Angststörung. Nach 4 wöchigem stationären Aufenthalt beginnt sie eine Therapie bei Dr. Sarah, diese gibt ihr die Aufgabe, ein Video-Tagebuch über ihre Familie zu führen. Die Peinigerinnen aus der Schule, interessieren sie nicht. Für sie zählt nur Audrey, das junge Mädchen, das so viel Angst hat, daß sie sich stets hinter einer Sonnenbrille versteckt und sie die Schule nicht besuchen kann. Auch das Verlassen des Hauses oder Gespräche mit Menschen, die nicht zu ihrer Familie gehören oder Dr. Sarah sind, lösen Panik-Attacken aus. Bis eines Tages immer häufiger Linus, der gar nicht so schlecht aussehende Freund ihres 15 jährigen Bruders, des Computernerds Frank vor ihre Kamera tritt. Linus versucht ganz unerschütterlich hinter Audreys Panzer zu gelangen und mit seinen ungewöhnlichen Herausforderungen, stachelt er Audrey an, sich in Situationen zu wagen, die sie bislang für unmöglich hielt.
Dieses Jugendbuch von Sophie Kinsella ist so ganz anders als ihre Sophaholic-Reihe oder ihre übrigen Frauen Romane. Doch schafft sie es auch hier, ein wirklich ernstes und tiefgründiges Thema frisch und jugendlich zu erzählen. Trotz Audrey’s Panikattacken verströmt die Geschichte einen gewissen Optimismus und die exzentrischen Familienmitglieder lassen mich schmunzeln. Die Mutter ist eine sehr dominante Perfektionistin, die mit der Situation der völlig verstörten Audrey und des ihres Erachtens spielsüchtigen Sohnes völlig überfordert ist. Seine Frau zu bremsen, gelingt Vater Chris da meistens nicht. Aber eines strahlen sie ebenso wie der kleine 4 jährige Felix stets aus: sie lieben Audrey und stehen ihr bei. Nicht minder liebenswert ist Linus, der es mit 15 Jahren zu unglaublichem Einfühlungsvermögen und Weitsicht gebracht hat, ohne dabei altklug oder belehrend zu sein.
Man muß diese Familie einfach mögen. Auch wenn ich zu Beginn dachte, daß man bei so einer Mutter nur krank werden könne, entwickelte ich immer mehr Verständnis auch für sie. Das Schöne ist, daß auch die Kinder ihre Eltern und ihre Geschwister so nehmen, wie sie sind. Gut, die Mutter sieht ihren Erziehungsauftrag darin, dafür zu sorgen, daß es ihren Kindern besser geht und schießt bisweilen übers Ziel ziemlich radikal hinaus.
Diese Geschichte ist eine wunderbare Mischung aus einer zauberhaften Liebesgeschichte und der Bewältigung einer Angststörung, von der die Therapeutin stets behauptet, sie sei vollständig therapierbar. Interessant finde ich ihre These: nicht die Angriffe sind das eigentliche Problem, sondern das, was Audreys Gehirn daraus macht. Ein Gedanke, der mir noch nachhängt und den ich noch nicht zu Ende gedacht habe.
Auch wenn die Geschichte also wirklich wunderbar zu hören ist, so läßt sie einen nicht so schnell wieder los, durchaus im positiven Sinne. Sie vermittelt Denkanstöße und durch die zarte Romanze wechseln sich Lächeln und Schmunzeln beim Lesen ab.
Maria Koschny liest dieses zauberhafte Jugendbuch gekonnt und mit ihrer sehr warmen Stimmfarbe, sehr einfühlsam. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für dieses Hörbuch und ich bin froh, meinen Psychothriller, für dieses Jugendbuch unterbrochen zu haben.
Auch wenn ich MP3-CD’s nicht so mag, habe ich für diese Geschichte gerne eine Ausnahme gemacht, weil ich die Autorin sehr gerne mag. Ich habe diese Entscheidung nicht bereut. Auch wenn dieses Jugendbuch ganz anders ist, als die erfolgreiche Shopoholic-Reihe und ihre witzigen Chick-lit Romane, ist es doch von ihrer Erzählkunst geprägt.
Die Altersempfehlung lautet 12 - 15 Jahre. Die Einschätzung ab 12 Jahren teile ich, aber auch jenseits der 15 macht es Mut und gute Laune! Ich liebe dieses Hörbuch und gebe ihm gerne 5 von 5 Sternen.
Für dieses wunderbare Rezensionsexemplar bedanke ich mich ganz herzlich beim Bloggerportal.

Unerwarteter Tiefgang :)

Von: Laufspatz Datum : 10.02.2017

laufspatz.de/

Ich höre sehr gern beim Laufen oder Autofahren Hörbücher. Sophie Kinsella gibt mir da meist ein gutes Gefühl. Leichte Literatur mit angenehm unperfekten Protagonistinnen.
Etwas aus der Reihe fällt dabei dieses Hörbuch.
Es hat etwas mehr Tiefgang, jedoch ohne schwerfällig zu sein.


Aufmachung

Es ist ein gekürztes Hörbuch mit 4h12min Länge.

Inhalt

Audrey ist 14 und lebt mit ihrer Familie in Großbritannien. Sie trägt eine große Sonnenbrille und das den ganzen Tag. Außerdem geht sie seit einigen Wochen schon nicht mehr in die Schule. Stück für Stück lernt der Leser viel über dieses anfangs etwas sonderbar scheinende, aber durch und durch sympathisch Mädchen.
Was ist ihr passiert? Warum ist ihre Familie so verquer?
Wie findet sie aus ihrer Situation heraus?

Meine Meinung

Für Sophie Kinsella typisch witzig, aber dennoch sehr feinfühlig geschrieben ist man von der Geschichte schnell gefesselt und von den netten und etwas verschrobenen Charakteren begeistert.

Fazit

Ein unterhaltsames Hörbuch, was locker und leicht zu hören ist, aber dennoch sehr zum nachdenken anregt. Worüber? Müsst ihr selbst herausfinden. :)

Genial!

Von: Myri liest Datum : 10.02.2017

myri-liest.blogspot.de/

KLAPPENTEXT

"Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ..."

BEWERTUNG

"Schau mir in die Augen, Audrey" ist der erste Roman von Sophie Kinsella, der sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch Jugendliche richtet. Ich muss zugeben, dass ich bis jetzt noch kein Buch von dieser Autorin gelesen habe, allerdings meinte eine Freundin von mir, als sie das Buch bei mir hat liegen sehen, dass Sophie Kinslla absolut brillant schreibt. Also bin ich mit großen Hoffnungen an das Buch gegangen und - soviel sei schon einmal gesagt - ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist mir in einer Buchhandlung sofort ins Auge gestochen! Der blassrosane Einband mit pinken Akzenten kommt bei mir super an. Auch, dass ein Mädchen mit Sonnenbrille abgebildet ist, passt perfekt zur Handlung des Buchs.

Inhalt: Audrey lebt in einer ziemlich verrückten, aber dennoch liebevollen Familie. Doch nicht nur ihre Geschwister und Eltern haben ihr Päckchen zu tragen, denn Audrey leidet an einer bestimmten Störung, weswegen sie sich immer hinter einer Sonnenbrille versteckt. Dennoch schafft es Linus, ein Freund ihres Burders, sich der ängstlichen Audrey langsam anzunähern ...

Auch wenn die Familie Turner sonderbar erscheint, habe ich mich schlagartig in sie verliebt! Jeder einzelne Charakter wurde sehr liebevoll, mit seinen eigenen Macken und alles andere als perfekt gezeichnet.
Audrey kommt anfangs vielleicht etwas komisch rüber, was sich aber relativ schnell legt. Sie lebt aufgrund psychischer Angststörungen in ihrem eigenen Kokon, da sie seit langer Zeit nicht mehr den Schulunterricht besucht hat und nach draußen traut sie sich auch nicht mehr. Doch das Merkwürdigste an ihr ist wahrscheinlich, dass sie ständig eine Sonnenbrille trägt, weil sie Angst vor Augenkontakt hat. Umso schöner ist es natürlich die Entwicklung, die Audrey während des Buches durchläuft, zu lesen. Die zarten Annäherungen mit Linus sind wundervoll beschrieben und lassen einem das Herz aufgehen.

Der Schreibstil der Autorin kommt liebevoll, lustig und einfach super flüssig daher. Man findet rasch in die Handlung hinein und kann von da an das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Buch konnte mich von vorne bis hinten überzeugen und ich hatte unglaublich Spaß beim Lesen. Auf der einen Seite muss man beinahe Tränen lachen, auf der nächten Seite werden ernste Themen angesprochen.
Die Geschichte wird aus Audreys Perspektive erzählt, was dem Leser sehr hilft, sich in sie hineinzuversetzen. Dies ist der Autorin damit auch außerordentlich gut gelungen. Ich konte mich absolut in Audrey hineinversetzen und sie und ihr Handeln immer nachvollziehen.
Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat ist, dass der Auslöser für Audreys Erkrankung nicht richtig angesprochen wird. Immer wieder werden einem vereinzelte Puzzleteile zugeworfen, die aber nie zu einem gesamten Bild gebracht werden.

Mit "Schau mir in die Augen, Audrey" hat Sophie Kinsella ein durch und durch liebevolles, aber dennoch realistisches Jugendbuch erschaffen, das einem nicht selten zum Lachen bringt. Egal ob Jugendliche/r oder Erwachsene/r - dieses Buch ist absolut genial!

Rezension zu Schau mir in die Augen, Audrey

Von: bookloverin29 Datum : 09.02.2017

bookloverin29.blogspot.de/

Die Geschichte von Audrey hat mir gut gefallen, die Autorin hat das Thema gut rübergebracht, sehr glaubwürdig und einfach nur gut! Ihre Mutter und ihr Bruder gingen mir zwar manchmal auf die Nerven, aber sonst wäre es ja auch total langweilig geworden und von den Streitereien lebt die Geschichte ja auch! Das was zwischen Linus und Audrey passiert, wird viel zu wenig gezeigt, am Anfang zwar schon, aber das finde ich ein bisschen schade! Wie sie langsam ihre Ängste überwindet und von so vielen Menschen unterstütz wird, ist Wahnsinn und ich wünsche jedem, der in so einer Situation steckt, dass er solche Menschen an seiner Seite um da raus zu kommen! Die große Auflösung gab es zwar leider nicht, aber trotzdem war es eine tolle Geschichte. Ich kann sie jedem nur empfehlen, der gerne Bücher liest in denen es um ernstere Themen geht, aber jedem anderen auch!

Grandioses Jugendbuch mit einer wunderschönen Liebesgeschichte!

Von: Nightmarebookshelf Datum : 04.02.2017

www.nightmarebookshelf.blogspot.com

Ich habe davor noch kein Buch von Sophie Kinsella gelesen, da mich ihre Bücher nicht wirklich ansprechen. Jedoch hat mich "Schau mir in die Augen, Audrey" total interessiert und ich habe über das Buch fast nur Gutes gehört. Ich habe ewig überlegt, ob ich mir die Klappenbroschur anschaffen soll, und nun ist das Taschenbuch erschienen und dann ist es bei mir eingezogen.
Der Schreibstil von der Autorin ist sehr einfach und passt perfekt zu diesem Buch. Die Charaktere sind einfach perfekt. Niemand ist zu blass oder langweilig. Jeder hat was eigenes für sich und sie harmonieren einfach perfekt miteinander und sie sorgen auch für sehr viele Lacher. Ebenso sie Geschichte die einfach grandios ist. Man fühlt sehr mit Audrey mit und versteht ihre Gefühle. Die Geschichte ist auch sehr lustig und unterhält den Leser durchgängig, ohne das dieser sich langweilt. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, da es einen von der ersten Seite an fesselt. Dennoch enthält das Buch eine sehr gute Massage und ist auch definitiv tiefgründig und nicht oberflächlich. An manchen Stellen ist die Handlung etwas überspitzt, jedoch befinden wir uns ja in der Literatur und da finde ich es in Ordnung. Eine absolute Leseempfehlung!
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Fazit

Sophie Kinsellas erster Jugendroman ist ihr rundum perfekt gelungen und ich wünsche mir sehr, dass sie noch ein Jugendbuch schreibt!

Die Welt außerhalb der Sonnenbrille

Von: Bücherparadies Datum : 10.11.2015

buecherparadies.eu

Jeder hat sein Päckchen im Leben zu tragen, viel durchgemacht, was einen mehr oder weniger prägt und zu der Person macht, die man geworden ist. Auch Audrey geht es so - der Protagonistin im neuen Roman von Sophie Kinsella. Sie hat Schweres durchgemacht und hat nun noch psychische Spuren mitzutragen. Wie sie damit umgeht, erzählt sie dem Leser Schritt für Schritt.

Eigentlich hat Audrey ein ganz normales Leben in einer durchgeknallten Familie. Ihr Bruder sitzt nur vor dem PC, die Mutter ist eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, aber der Mutter höriger Teddybär. Wenn hier das Wörtchen "eigentlich" nicht wäre - denn Audrey hat eine Angststörung und versteckt sich hinter ihrer Sonnenbrille. Ja niemanden in die Augen schauen! Sie hat immer wieder Sitzungen bei ihrer Therapeutin, anders geht sie gar nicht aus dem Haus, da sie Angst hat. Die Therapeutin rät ihr, einen Dokufilm über ihr Leben zu drehen und auch Interviews mit den einzelnen Personen zu führen. In dieser Zeit kommt ihr der gute Freund Linus ihres Bruders immer mehr vor die Linse und es scheint sich hier etwas anzubahnen...

Bisher habe ich nur eines von Kinsellas Büchern gelesen, was einen ganz anderen Stil hat. Natürlich, denn das hier ist ein Jugendbuch - ihr erstes! Es fängt damit an, dass Audrey den Lesern erzählt, wie ihre Mum gerade verrückt wird, denn sie will den PC ihres Sohnes aus dem Fenster werfen. Dann folgt eine ellenlange Ausführung, wie es überhaupt dazu kam. Audrey ist wahrscheinlich jedem Leser sogleich sympathisch, komisch ist sie dennoch. Trotzdem ein starkes Mädchen, das sich gerne selbst heilen würde und wieder normal sein will. Man muss sie lieb haben sowie ihre ganze Familie, ein jeder hat hier einen an der Waffel - irgendwie! Aber auf eine liebenswürdige Weise. So ganz durchgeknallt finde ich diese aber nicht, ich kann mir denken, dass viele so drauf sind. Naja, Audrey hat ihr eigenes Päckchen zu schleppen, sie hat durch ein Ereignis an ihrer alten Schule ein psychisches Päckchen mitzutragen. Sie hat eine Angststörung und versteckt sich hinter ihrer Sonnenbrille, sie geht nicht raus und meidet alle Leute, da sie gleich eine Panikattacke bekommt. Ganz anders als der Freund Linus ihres Bruders auftaucht - er scheint etwas in ihr zu berühren, was andere noch nicht geschafft haben. Kann er sie heilen?

Was mich etwas gefuchts hat an dieser Story ist, dass niemals bekannt wird, was genau eigentlich Audrey widerfahren ist. Eigentlich hat es ja nichts mit der Geschichte an sich zu tun, aber es würde die Protagonistin authentischer werden lassen - und mehr Einblick in ihre Lage blicken lassen! Es wird immer nur angedeutet, man bekommt nur Häppchen, nur um dann doch wieder fallen gelassen zu werden diesbezüglich.

Der ganze Aufbau und der Sprachstil aber lassen einen überzeugen, dass die Geschichte wirklich lesenswert ist und für eine gute Unterhaltung zwischendurch sorgt. Man kann zwischenzeitlich abschalten und sich ganz Audrey hingeben, wie sie den Weg der Heilung meistert und wie sich die Geschichte zwischen ihr und Linus entwickelt. Trotzdem stand ihr Bruder Frank des Öfteren viel mehr im Vordergrund als sie, was hier eigentlich mehr Sinn machen würde. Es behindert den Lesefluss aber kaum, man verfolgt gerne das Geschehen in dieser Familie und rätselt mit, was wohl als nächstes lustiges passiert.

Das Ende ist ziemlich vorhersehbar, was dem Roman aber keinen Abbruch tut - hier geht es mehr um die Unterhaltung zwischendurch, als um die Spannung zum Ende hin! Also meiner Meinung nach kann Fr. Kinsella gut und gerne noch mehr Jugendbücher schreiben, auch wenn ich persönlich lieber ihre Chick-Lit-Romane lese =)

Empfehlenswert an die Jugend ist das Buch allemal, aber auch an die junggeblienen Erwachsenen, die gerne vom Alltag einfach mal abschalten möchten und in witzige Storys und Familiengeschichten hineingezogen werden möchten.

Genial und mega lustig

Von: Bücherleben-Bücherfreude Datum : 09.09.2015

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:


Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte



Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...





MEINE MEINUNG:



Ich habe schon so einige Romane der Autorin gelesen, aber dies waren alles Chic-Lit Bücher, also reine Frauenliteratur und nun haben wir den ersten Jugendroman der Autorin und ich war wirklich sehr gespannt was daraus gemacht wurde und ob mich Sophie Kinsella damit überzeugen kann, zudem man schon richtig viel über dieses Buch gehört hat und alle die es gelesen haben, es so toll fanden.



Deswegen werde ich zum Inhalt auch nichts mehr weiter sagen, da es schon sehr viele Rezensionen zu dem Buch gibt.

Klar, dies ist ein Jugendbuch, dennoch merkt man sofort aus welcher Feder dieses Buch ist, man erkennt sofort die Handschrift von der Autorin und ihren Schreibstil und vorallem merkt man schnell ihren Humor, was man schon aus ihren anderen Büchern kennt, aber ich finde hier ist er sogar noch mehr vorhanden, denn ich musste schon auf den ersten Seiten so oft lachen und ich war gespannt ob dies durch das ganze Buch passiert und ja es geht so bis zum Ende, obwohl auch wirklich für ein Jugendbuch doch auch viel Tiefgang herrscht, was mich doch überraschte.



Ich habe das Buch nur so verschlungen und es gibt niemanden den ich nicht mochte, Audrey´s Familie ist ja wohl mal der absolute Knaller, da wird es nicht langweilig und gerade durch die Familie sind Lacher garantiert. Und dann ist da halt noch Audrey, eine wirklich tolle Protagonistin, die man nur mit ihrer Sonnenbrille antrifft und man nach und nach erfährt warum und ich hatte manchmal das Gefühl, sie passt absolut in die Familie und dann wieder so gar nicht.

Sie ist eine etwas andere Protagonistin, sehr speziell und doch liebenswert und man liest aus ihrer Sicht und das bringt sie dem Leser noch näher, was ich toll fand, eine wie sie trifft man wirklich selten in einem Buch.


Die Geschichte ist so unterhaltsam und man fühlt sich irgendwie, als wäre man mittendrin und ich würde diese Familie wirklich gern kennenlernen, denn da wird es nicht langweilig, aber man merkt auch den Familienzusammenhalt und die Liebe zueinander.


Also mich persönlich konnte dieses Jugendbuchdebüt absolut überzeugen und es ist wieder ein Beweis, dass die Autorin wirklich eine großartige Autorin ist.



5/5 Sterne


Eine starke, liebenswerte Familie

Von: tamysbuecherwelt Datum : 27.07.2015

www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

Cover

Auf dem Cover sieht man links ein Mädchen mit Sonnenbrille, das vermutlich Audrey darstellen soll, da sie genau wie Audrey eine Sonnenbrille trägt, rechts sieht man ein Haus und einen Garten, was vermutlich das Haus der Familie von Audrey sein soll. Ich finde, dass das Cover total schön zur Geschichte passt und auch sehr ansprechend aussieht. Es ist ja eigentlich einen Jugendbuch und ich kann mir schon vorstellen, dass junge Mädchen dieses Cover gut finden.

Worum geht es?

Vorsicht! Auch hier können Spoiler enthalten sein, zwar nur sehr kleine, aber wer sich ganz überraschen lassen will, liest bitte erst ab “Kritische Auseinandersetzung” weiter!

Audrey ist ein Mädchen, wie alle anderen. Grundsätzlich. Sie ist hübsch, groß, schlank. Sie trägt immer eine Sonnenbrille. Doch warum? Denn genau das ist es, was Audrey von allen Anderen unterscheidet.

Audrey geht nicht mehr zur Schule und wird im Sommer auf eine neue Schule wechseln, denn sie hatte Probleme mit ein paar grausamen Mädchen. Und die sind auch der Grund, für die Sonnenbrille. Denn Audrey kann aufgrund von Depressionen und Angstattacken keinem mehr in die Augen sehen. Außer ihrem kleinen Bruder Felix.

Sie erschreckt sich bei vielen Dingen und verlässt so gut wie nie das Haus. Doch Audrey hat sehr viel Unterstützung. Ihre Mutter ist sehr liebevoll und verständnisvoll ihr gegenüber, auch wenn sie ein wenig exzentrisch und Daily-Mail-süchtig ist. Ihr Vater ist ebenfalls sehr liebevoll und ruhig, er hat nicht allzu viel zu sagen, seine Frau hat definitiv die “Hosen an”, das scheint ihm aber auch ganz recht zu sein. Dann wäre da noch Audreys großer Bruder Felix. Er ist laut seiner Mutter computerspielsüchtig, was vielleicht auch nicht ganz so weit hergeholt ist, plant aber in diesem Bereich auch seine Karriere. Und dann wäre da noch Felix, Audreys kleiner Bruder. Er ist das Nesthäkchen der Familie und bringt eigentlich jeden zum Lachen.

Wegen ihrer Therapie soll Audrey ein Video ihrer Familie drehen und das macht ihr auch sehr viel Spaß, bis ihr eines Tages jemand vor die Linse läuft – Linus. Franks Kumpel. Und Linus scheint nicht immer nur zum Zocken vorbei zu kommen, denn er möchte auch mehr über Audrey wissen und geht sehr behutsam mit ihr um.

Doch wird Audrey es schaffen, ihre Ängste zu bewältigen und die Sonnenbrille abzunehmen?

Kritische Auseinandersetzung

“Schau mir in die Augen, Audrey” ist das erste Jugendbuch von Sophie Kinsella und ich denke, wie bei so vielen anderen ihrer Werke, hat sie richtig gute Arbeit geleistet. Die Charakteren sind alle so liebevoll dargestellt und ich hatte sie von Anfang ins Herz geschlossen.

Durch die Erzählweise hat man das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein und ich denke, dass jeder, egal in welchem Alter, der dieses Buch liest, jemanden seiner Familie darin wiedererkennen kann. Also ich schon, aber ich werde das natürlich jetzt nicht verraten :D .

Toll finde ich auch das Thema, das Kinsella gewählt hat. Depressionen und Panikattacken. Ich glaube, dass diese Themen eigentlich immer mehr in den Vordergrund rücken, aber viele sich nicht trauen oder aus irgendwelchen anderen Gründen diese Themen nicht aufgreifen. Ich persönlich kenne sehr viele Menschen, die genau unter diesen Krankheiten leiden und ja es sind Krankheiten, es hat nichts mit Anstellen oder faul sein zu tun! Mir ist das sehr wichtig, denn auch Krankheiten, die man nicht sehen kann, sind trotzdem Krankheiten. Wie ich schon erwähnte, leiden viele aus meinem Umfeld daran und einige aus meinem früheren Umfeld waren dem gegenüber sehr intolerant. Ihr dürft raten, warum sie nun nicht mehr zu meinem Umfeld gehören. Ich finde es sehr wichtig, dass die Leute auch für solche Themen sensibilisiert werden, und mit einem Jugendbuch setzt Kinsella schon sehr früh an, Toleranz dafür zu entwickeln. Schön ist auch, dass es nicht nur um den “kranken” Menschen geht, sondern auch gezeigt wird, wie die anderen der Familie auf diese Krankheit reagieren und wie sie auch ihr Leben verändert. Gemeinsam kann man aber auch das schaffen.

Gut finde ich ebenfalls, dass gezeigt wird, dass man nicht immer nur selbst für psychische Krankheiten verantwortlich ist, sondern das andere auch einen Teil dazu beitragen, mit ihrem Verhalten. Hier komme ich auch schon zu meinem einzigen Kritikpunkt: Die große Frage, was Audrey denn nun passiert ist, bleibt offen. Das finde ich einerseits irgendwie gut und interessant, da ihr ja so Alles passiert sein könnte und der Leser seine eigene Erfahrung und Fantasie mit einbringen kann. Andererseits würde ich, neugierig wie ich nunmal bin :D , gerne die Antwort kennen.

Fazit

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich kann nicht sagen, dass es wahnsinnig spannend war, aber es war lebensnah, mit Erfolgen und Misserfolgen, mit Charakteren, die einem echt vorkamen. Es war interessant zu sehen, wie Audrey mit ihrer Krankheit umgeht und welche Lösungswege sie ausprobiert und findet und auch, wie viel Hilfe sie dabei bekommt. Ich denke, dass dieses Buch in der Lage ist, Menschen, die ebenfalls darunter leiden, Mut zu machen, dass es nichts Schlimmes ist, psychisch krank zu sein und man sich Hilfe holen darf und muss, ohne sich dafür zu schämen!

Alles in allem ist “Schau mir in die Augen, Audrey” meiner Meinung nach ein tolles Jugendbuch, aber auch für Erwachsene durchaus geeignet. Und wenn man sich Figuren, wie zum Beispiel Linus anschaut, könnte da manch ein Erwachsener noch etwas von lernen.