Leserstimmen zu
Sommersterne

Debbie Macomber

ROSE HARBOR-REIHE (3)

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In dem kleinen Städtchen Cedar Cove ist der Sommer eingekehrt. Die junge Witwe Jo Marie Rose, Besitzerin des Rose Harbor Inn, erwartet neue Gäste. Ellie Reynolds hat ein Zimmer gebucht; sie hat ein ganz besonderes Rendezvous, denn sie möchte endlich den Mann persönlich treffen, den sie übers Internet kennengelernt und in den sie sich verliebt hat. So sehr sie sich auf die Begegnung freut, so hat sie doch immer die Warnung ihrer Mutter im Hinterkopf, sich nicht auf so ein Wagnis mit einem Wildfremden einzulassen. Maggie und Roy Porter möchten ein Wochenende ohne die Kinder verbringen, um ihre Eheprobleme in den Griff zu bekommen. Jo Marie Rose glaubt fest daran, dass sie hier in dieser kleinen Stadt und mit ihrem Bed&Breakfast eine Heimat und Heilung für ihre Seele gefunden hat und dass sich diese Kraft auch auf ihre Gäste auswirkt. Ob diese besondere Magie auch diesmal wirkt? Sowohl für Ellie als auch für das Ehepaar Porter ergeben sich ungeahnte Probleme, und Jo Marie Rose befürchtet ernsthaft, der Aufenthalt in ihrer Pension könnte diesmal den Gästen kein Glück bringen. Außerdem hat sie selbst Sorgen, denn die Trauer um ihren verstorbenen Mann Paul, der bei einem Militäreinsatz ums Leben kam, holt sie immer wieder mit Gewalt ein. Außerdem gibt ihr Mark Taylor, der sie handwerklich im Rose Harbor Inn unterstützt, Rätsel auf, denn ihm fühlt sie sich freundschaftlich verbunden, aber er gibt nichts über sich und seine Vergangenheit preis. Was hat er zu verbergen? „ Sommersterne“ ist der dritte Band von Debbie Macombers Rose-Harbor-Tetralogie“. Der Aufbau ist ähnlich wie bei den vorherigen Bänden, die Rahmengeschichte wird von Jo Marie Rose in der Ich-Form erzählt, dazwischen erfährt der Leser, was die Pensionsgäste in Cedar Cove erleben, mit welchen Erwartungen sie in die kleine Stadt gekommen sind und wie sich die Angelegenheit weiter entwickelt. Die Atmosphäre dieses Romans ist, wie schon bei den vorherigen Bänden, auch diesmal wieder bezaubernd und heimelig. Man kann sich gut vorstellen, wie einladend die Zimmer sind und wie gemütlich das ganze Rose Harbor Inn wirkt. Die Charaktere sind alle sehr detailliert ausgearbeitet. Man kann die Geschichten der Menschen und die entstehenden Probleme gut nachvollziehen. Die Gäste des Rose Harbor Inn wechseln bei jedem Band, Jo Marie Rose und Mark Taylor sind natürlich durchgehend vertreten, ebenso wie andere Einwohner von Cedar Cove, denen man in jedem Band wieder begegnet. Wie schon gewohnt, ist auch in Band 3 der liebenswerte Hund Rover wieder stets an Jo Maries Seite. Ein wenig genervt war ich diesmal von Jo Maries Verhalten, denn das Feingefühl, das sie ihren Gästen entgegenbringt, lässt sie bei ihren eigenen Angelegenheite und Freunden vermissen, indem sie allzu neugierige Fragen stellt. Auf die Handlung möchte ich gar nicht weiter eingehen, denn es besteht bei einem Folgeband einer mehrteiligen Serie immer die Gefahr, man könnte zu viel verraten. Man kann übrigens durchaus auch quer, also jederzeit mit diesem Band, in die Tetralogie einsteigen, denn im ersten Kapitel erfährt man in Kurzfassung alles Wissenswerte über Jo Maries Vorgeschichte. Aber natürlich ist es besser, wenn man alles von Anfang an mitverfolgt, und da der Schreibstil der Autorin ansprechend und flüssig ist, hat man jedes der Bücher schneller zu Ende gelesen als einem lieb ist. Glücklicherweise ist der vierte und letzte Band bereits erschienen, so dass es keine langen Wartezeiten gibt, denn am Ende von „Sommersterne“ hat die Autorin einen ganz gemeinen Cliffhanger untergebracht, der die Geduld des Lesers gewaltig auf die Probe stellt. Ich denke, jeder wird froh sein, sich möglichst zeitnah aufs Finale stürzen zu können.

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Die Autorin Debbie Macomber bedient sich in ihrer Rose Harbor Reihe der Möglichkeit verschiedene Ansichten zu präsentieren und dadurch eine interessante Mischung an Persönlichkeiten, Perspektiven und Handlungssträngen zu ermöglichen. Jo Maries Leben und ihr Rose Harbor Inn sind der Rote Faden dieser Reihe, welche mit "Winterglück" ihren Anfang nahm und ihren Fortgang in "Frühlingsnächte" fand. Gleichermassen lässt sie aber Platz um neuen Figuren ihren Raum zu geben. Sei es einem jungen Mädchen, welche ihre Internetbekanntschaft kennenlernen möchte. Oder dem Ehepaar, das um die Ehe kämpft. Jeder Protagonist hat seine Stärken und Schwächen und die persönlichen Geschichten wirken realistisch. Verbunden mit einem leichten, aber gefühlsvollem Schreibstil findet sich alles wieder. Hoffnung, Liebe, Angst, Vertrauen... eine interessante Mischung in unterhaltsame Form gebracht. Bei dieser Reihe handelt es sich nicht um die üblichen 08/15 Standartliebesromane (die ich auch sehr liebe, also soll es keine Kritik sein) sondern etwas leichtes, aber besonderes. Ich kann es nicht so wirklich beschreiben. Anfangen sollte man jedoch definitiv bei Band 1. Nur um wirklich alles zu verstehn. Wobei es auch möglich ist, diese Reihe unabhängig zu lesen.

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Der Klappentext: Es ist Sommer geworden im Städtchen Cedar Cove. Jo Marie Rose, die Besitzerin des Rose Harbor Inn, verbringt die meiste Zeit im Garten – zusammen mit Mark Taylor, der ihr bei der Instandhaltung zur Hand geht. Und obwohl sie allen, und auch sich selbst, versichert, dass Mark nur ein Freund ist – sie muss ständig an ihn denken. Auch ihre Gäste haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen: Ellie Reynolds ist in Cedar Cove, um sich mit einem Mann zu treffen, der ihr gehörig den Kopf verdreht hat. Maggie und Roy Porter wollen ihren Urlaub nutzen, den Funken zurück in ihre Ehe zu bringen. Was werden die lauen Sommernächte für sie alle bereithalten? Die Handlung: ஐ ஐ ஐ ஐ Wie bereits in den beiden ersten Bücher der Rose Harbor Inn-Reihe ( Winterglück und Frühlingsnächte ) geht es wieder um die Geschehnisse von Jo Marie, die im ersten Band das alte Bed & Breakfast Inn übernimmt und ihm mit dem neuen Namen Rose Harbor Inn neues Leben eintaucht. Eigentlich ist Jo Marie ein wenig auf der Flucht: sie hat vor einiger Zeit ihren Mann Paul verloren, der bei einem Hubschrauberabsturz der Army in Afghanistan um Leben kommt. Ihre Liebe war kurz, leidenschaftlich und viel zu schnell vorbei. Sie wagt einen Neuanfang mit dem Inn und hier setzen die Handlungen der Bücher an. Zum einen kann man verfolgen, wie es mit Jo Marie weitergeht, zum anderen kommen pro Buch bis zu drei „Parteien“ neuer Gäste mit ins Spiel, die meist ihre eigenen Dämonen und Ängste mitbringen und aus den unterschiedlichsten Gründen in Cedar Cove’s Inn residieren. Zu weit möchte ich in die Handlung gar nicht näher eingehen, denn grade was Jo Marie angeht, wären jetzt im dritten Band schon zu viele Spoiler für alle, die die anderen Bücher noch nicht gelesen haben. Die Charaktere: ஐ ஐ ஐ ஐ Ich mag Jo Marie inzwischen richtig gerne und auch die anderen immer wieder auftauchenden Charaktere des kleinen Städtchens. Ich bin nach der Lektüre des dritten Bandes wirklich gespannt, wie es für die wiederkehrenden Hauptdarsteller weiter geht. Aber auch die in jedem Teil neu auftretenden Charakter entwickeln sich meist zu wirklich liebenswerten Personen, sobald man ihre Handlungen und Beweggründe versteht. Schreibstil: ஐ ஐ ஐ ஐ Wie bereits in der Rezension des letzten Bandes erwähnt, erinnert der Schreibstil von Debbie Macomber ein wenig an den von Nora Roberts, wenn gleich vielleicht auch nicht so detailverliebt wie diese. Trotzdem lassen sich die Bücher sehr schnell weglesen, kaum nach dem Beginn taucht man tief in die Geschichte ein und hat das Gefühl direkt in dem kleinen Hafenstädtchen vor Ort zu sein und alles live mitzuerleben. Atmosphäre/Spannung/Humor: ஐ ஐ ஐ ஐ ஐ Die Atmosphäre der Reihe lässt einen wegträumen in einen Kurzurlaub zu Hause auf der Couch und gleichzeitig möchte man sofort ein Zimmer in dem gemütlichen Inn buchen, um selbst einmal alles mit ansehen zu können und die Protagonistin und ihren süßen Streunerhund Rover auf eine Tasse Tee mit Keksen besuchen zu kommen. Inzwischen ist die Spannung auch wirklich groß, wie es wohl für Jo Marie im letzten Band ausgehen wird und ob sie doch noch einmal ihre wirkliches Glück im Leben finden kann. Idee und Umsetzung: ஐ ஐ ஐ ஐ Auch hier bleibe ich meiner Aussage der letzten Rezension der Reihe treu: die Idee mag nicht neu sein, aber die Umsetzung ist liebevoll und leicht. Die Bücher bieten nicht nur mit ihrem tollen Cover eine Augenweide, sondern entführen auch in eine schöne, kurzweilige Geschichte. Stärken und Schwächen Für mich hatte der dritte Teil keine wirklichen Schwächen, sondern war meiner Meinung nach sogar der bisher beste der Reihe. Da ich aber nicht weiß, was der letzte Band noch zu bieten hat, gebe ich dem Buch vier Sterne, die aber eigentlich eher viereinhalb Sterne sind im Vergleich zu den ersten beiden Büchern. Fazit Ich bin so gespannt auf den letzten Band!!! Gott sei Dank erscheint der bereits am 15.08.2016, so dass ich nur noch knapp zwei Wochen warten muss und dann werde ich ganz sicher das Buch schnellstmöglich verschlingen. Leider heißt es dann auch Abschiednehmen, was mir doch ein wenig schwerfällt. Bis dahin gibt es noch ein kleines Highlight, denn am 01.08.2016 erscheint eine e-Short/Kurzgeschichte der Reihe mit dem Titel „Wolkenküsse“, die wohl aus der Sicht von Marc geschrieben ist, welcher Jo Marie immer wieder bei Arbeiten am Inn unterstützt. Die wird ganz sicher auch schnell weggelesen. Ich werde keine Rezension für den vierten Teil der Reihe machen, denn ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich die Reihe insgesamt lieben werde, aber es wird sich in den einzelnen Kategorien nichts ändern und die Handlung aus dem letzten Teil werde ich auf keinen Fall verraten. Daher hier das Gesamtfazit der Rose Harbor Inn-Geschichten: lest sie!!! Am besten sofort! Jetzt! 😉

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Sommersterne

Von: Katja Ezold

06.07.2016

Der dritte Teil der Rose Harbor Reihe konnte halten, was die ersten beide Teile versprochen haben. Auch hier schafft es die Autorin von der ersten Seite an wieder, Wohlfühlatmosphäre zu verbreiten und einem das „nach Hause“ kommen, den Wiedereinstieg in die Geschichte leicht zu machen. Vom ersten Moment an war ich wieder in der kleinen Pension von Jo Marie, habe ihr beim „Schlagabtausch“ mit Mark zugehört und habe ihre Gäste bei ihrem Aufenthalt in der Pension begleitet. Debbie Macomber gelingt es wieder, mit ihrem leichten und doch so einfühlsamen Schreibstil die Probleme der Gäste anzugehen. Sie schildert die Charaktere so vielschichtig, so glaubhaft, das man als Leser eine recht gute und vor allen Dingen schnelle Bindung zu den Protagonisten aufbaut, so dass man relativ schnell wieder mittendrin statt nur dabei ist. Emotional gesehen schickt die Autorin die Leser wieder auf eine Achterbahn der Gefühle, wobei mir die Geschichte von Maggie und Roy besonders ans Herz ging. Der Erzählstil wechselt wie in den anderen Büchern hin und her. Die Geschichte von Jo Marie wird in der Ich-Form erzählt, während die ihrer Gäste wie gewohnt in der 3. Person erzählt werden. Stört mich das sonst teilweise, gehört es hier einfach dazu, verändert komplett die Perspektive und macht die Geschichte irgendwie real. Jetzt warte ich auf „Herbstleuchten“ – den vierten und letzten Band der Serie und dann heißt es Abschied nehmen von Jo Marie und Mark, dem Rose Habor. Für den Sommerband vergebe ich gerne 4 von 5 möglichen Sternen.

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Das Rose Harbor Inn hat sich in Cedar Cove gut etabliert. Jo Marie Rose kann sich besonders jetzt im Sommer über viele Gäste freuen. Ihr neuestes Projekt ist ein Holzpavillion, das sie zusammen mit ihrem guten Freund Mark Taylor verwirklichen möchte. Doch dieser ist immer noch sehr zurückhaltend und schweigsam was sein Privatleben und seine Vergangenheit betrifft. Jo Marie versucht hinter seine Fassade zu blicken, doch das ist nicht einfach und ungewiss, ob sie es schafft. Auch ihre neuen Gäste haben Großes vor. Ellie Reynolds ist nach Cedar Cove gereist, um Tom zu treffen, den sie via Internet kennenlernte. Sie setzt große Hoffnungen in dieses erste Date. Bei Maggie und Roy Porter hingegen sind dunkle Wolken am Ehehimmel aufgezogen. Sie sind ins Rose Harbor Inn gekommen, um ihre Ehe zu retten. Alles fängt gut an, bis etwas Unvorhergesehenes diese Bemühungen schwer ins Wanken bringt... "Sommersterne" ist der dritte Teil aus der Reihe um Jo Marie Rose. Er ist eigenständig und kann ohne Weiteres auch ohne die Vorbände zu kennen, gelesen werden. Debbie Macomber gibt angenehm dezente Rückblicke auf das bisher Geschehene, so dass der neue Leser alle nötigen Hintergrundinfos bekommt und der Fan von Jo Marie ohne Gähnfaktor auskommt. Das finde ich sehr gut und zeugt von der Qualität der Autorin. Es gibt auch hier wieder zwei neue, gute Geschichten aus dem Leben ihrer Gäste, die jeden ansprechen. Sowohl bei Ellie als auch bei den Porters habe ich oft überlegt, wie ich reagieren würde. Aber auch das Verhalten von Jo Marie und Mark sind ein Kapitel für sich. Ihre Kabbeleien sind einfach amüsant zu lesen. Ich finde ja, sie würden so gut zusammenpassen. Mal sehen, was im Folgeband so alles passiert. Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Debbie Macomber geworden. Sie schafft es innerhalb kürzester Zeit den Leser mit nach Cedar Cove zu nehmen. Das Rose Harbor Inn kommt mir inzwischen schon so vertraut vor, als ob ich selbst schon dort gewesen wäre. Das liegt sicher auch an ihrem witzigen aber auch gefühlvollen Schreibstil, der mich als Leser aus dem Alltag heraus zu Jo Marie entführt. Gefühle spielen in ihren Büchern eine große Rolle. Wer das mag, der ist bei Debbie Macomber in besten Händen. Ich jedenfalls fühle mich mit ihren Büchern einfach gut unterhalten, so soll es doch sein. Natürlich bin ich jetzt schon neugierig auf die Geschichten der neuen Gäste. Leider muss ich bis September auf den vierten Band warten... Wer die ersten beiden Teile "Winterglück" und "Frühlingsnächte" noch nicht gelesen hat, dem kann ich sie nur ans Herz legen. Gute Unterhaltung ist garantiert.

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Es handelt sich um den 3. Teil der Rose Harbor-Reihe und ich weise darauf hin, dass ich für die Rezension Teil 1 und 2 als bekannt voraussetze, da evtl. Spoiler zu den ersten beiden Teilen vorhanden sein können. In „Sommersterne“ kehren wir erneut zurück zu Jo Marie Rose und in ihr Bed & Breakfast Rose Harbor Inn in Cedar Cove. Nachdem das Allround-Talent Mark Taylor den Garten fertiggestellt hat, soll er nun noch einen Pavillon bauen. Dementsprechend oft taucht er im Rose Harbor Inn auf und lässt sich von Jo Marie mit selbstgebackenen Keksen verwöhnen. Nach wie vor beteuert Jo Marie, sie seien nur Freunde, sie kann aber ihre Neugier kaum zügeln, da sich Mark immer noch sehr verschlossen gibt. Das führt, wie auch schon in den vorherigen Teilen, zu kuriosen Situationen und witzigen Dialogen. Ich bin gespannt, ob sich das Geheimnis, das Mark zu umgeben scheint, im vierten Teil dann endgültig lüften wird. Jo Maries Geschichte wird weiterhin in der Ich-Form erzählt während die Geschichten der Gäste in der dritten Person geschrieben sind. Einige Ereignisse erlebt der Leser dann aus Sicht der handelnden Figuren und zusätzlich aus Jo Maries Sicht. Das bring nicht nur Abwechslung sondern regte bei mir auch das Kopfkino an und ich „sah“ die verschiedenen Szenen auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Jo Maries Gäste in diesem Sommer haben ereignisreiche Tage vor sich. Ellie reist an, um sich mit einem Mann zu treffen, den sie bisher nur über das Internet kennt, aber sehr sympathisch findet. Aber warum ist ihre Mutter, die mir mit ihrem Misstrauen und ihrer extremen Vorsicht ziemlich auf die Nerven gegangen ist, so massiv dagegen? Ellie erlebt eine Überraschung, die ich so nicht erwartet hätte, die aber ihr Leben verändern wird. Das Ehepaar Maggie und Roy plant ein Wochenende allein zu zweit ohne Kinder, Job und Stress, weil sie wieder Schwung in ihre Ehe bringen wollen, die doch unter dem Alltag sehr gelitten hat. Die beiden waren mir sehr sympathisch und ich habe mit ihnen gelitten und gehofft, weil es der Autorin gelungen ist, das Paar sehr authentisch und realistisch darzustellen. Für Maggie und Roy spielt ein Liebesbrief eine wichtige Rolle und auch Jo Marie hütet den letzten Brief ihres verstorbenen Mannes wie einen Schatz. Wie die Autorin dazu inspiriert wurde, das Thema Briefe bzw. Liebesbriefe in ihren Roman einfließen zu lassen, erzählt sie im Vorwort in einem Brief an ihre Leser. Die Umsetzung ist ihr gut gelungen, genauso wie die der anderen Themen wie Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Auch in diesem dritten Teil der Tetralogie hat mich der schöne einfühlsame aber auch mitreißende Schreibstil und die gut und glaubhaft gezeichneten Protagonisten wieder überzeugt. Die Autorin versteht es, mit Geschichten wie sie jederzeit im Leben vorkommen können, gut zu unterhalten. Dieser Teil der Geschichte von Jo Marie und dem Rose Harbor Inn endet mit einem Cliffhanger, der auf einen großen Showdown für Jo Marie im vierten und letzten Teil hoffen lässt! Fazit: 4 von 5 Sternen

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"Sommersterne" ist nun bereits der dritte Band von Debbie Macombers Reihe rund um Jo Marie und ihr Bed & Breakfast. Da die jeweiligen Geschichten ihrer Gäste grundsätzlich abgeschlossen sind, lassen sich die Bücher auch weitesgehend unabhängig voneinander lesen, wer aber Jo Maries persönliche Geschichte mitverfolgen will, sollte dennoch beim ersten Band beginnen. Der Aufbau des Buches ist wie bei den beiden Vorgängern: Jo Maries Geschichte setzt sich nahtlos fort, ihre Gäste bringen jeweils ihre eigenen Probleme mit. Erzählt wird wechselweise aus Jo Maries Perspektive und den Sichten der einzelnen Gäste, hier vor allem Ellies und Maggies. Und auch wenn mancher jetzt einwenden mag, dass es doch immer gleich abläuft: Gäste kommen mit Problemen ins Rose Harbor Inn und fahren glücklich nach Hause - dem kann ich übrigens nicht widersprechen, genau so ist es - schafft es die Autorin dennoch, dass mir beim Lesen nicht einen Moment langweilig ist. Denn zum einen sind die Protagonisten immer so charakterisiert, dass man sich in sie hineinfühlen kann, sie sind echt und authentisch und zum anderen zeigt Debbie Macomber immer wieder auf, worum es im Leben wirklich geht. Der Cliffhanger in diesem Band ist allerdings so gemein, dass man unwillkürlich nachschaut, wann der vierte erscheint, der dann hoffentlich die Dinge klärt. "Sommersterne" ist, wie alle bisherigen Bücher dieser Reihe, eine hervorragende Lektüre für einen sonnigen Nachmittag im Garten oder ebenso einen verregneten Tag auf dem Sofa.

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Als großer Fan von Debbie Macomber und dieser Buchreihe war ich natürlich glücklich, dass ich diesen Roman als Rezensionsexemplar erhalten habe. Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Rose Harbor - Reihe. Als ich anfing zu lesen, zog sie mich auch direkt in ihren Bann, obgleich ich auch sagen muss, dass hier einige Figuren im Laufe des Romans durchaus an Sympathiepunkten verlieren und dieser Band nicht so ganz an seine beiden Vorgänger heranreicht. Debbie Macomber entführt die Leser erneut zu Jo Marie Rose und ihrem traumhaften Bed&Breakfast Rose Harbor In in das idyllischen Küstenstädtchen Cedar Cove. Erneut beherbergt sie Gäste, die ziemlich problembehaftet anreisen. Zum Einen ist da die junge Ellie Reynolds, die sich in Cedar Cove mit ihrer Internetbekanntschaft treffen möchte, allerdings ziemlich unter der Fuchtel ihrer Mutter steht, die ihr dies immer wieder durch Horrorszenarien ausreden möchte. Sie versucht aus dem Schatten ihrer Mutter zu treten, wird aber von ihrer überbehüteten Erziehung in ihrer Kindheit durch ihre Mutter und Großeltern verfolgt. Zum Anderen sind da Maggie und Ray Porter die ihren Urlaub nutzen wollen, um ihre erkaltete Liebe und Ehe wieder aufleben zu lassen. Beide haben in den letzten Monaten Fehler begangen, deren Konsequenzen sie versuchen geradezurücken. Und auch Jo Marie hat einen Kampf auszufechten, als sie versucht hinter Marks geheimnisvoller Fassade zu blicken, Sie möchte sich zwar nicht eingestehen, dass zwischen ihnen mehr als nur Freundschaft ist, kann es jedoch auch nicht lassen ihn enträtseln zu wollen. Auch in diesem Band schafft es Macomber erneut, das Bed&Breakfast und Cedar Cove idyllisch darzustellen, dass man den Ort real vor Augen hat. Ich für meinen Teil, habe mich erneut in die Gegend verliebt und würde gerne dort sein. Auch wenn Jo Marie Rose in diesem Roman erneut viel zu Wort kommt, treten ihre Gefühle und Gedanken hier ein wenig mehr in den Hintergrund als in den beiden Vorgängern. Zwar ist sie erpicht darauf mehr über Mark zu erfahren und ist auch beinahe bereit dafür ihre Freundschaft zu ihm aufs Spiel zu setzen. Allerdings treten ihre wahren Gefühle hier ein wenig in den Hintergrund. In diesem Nachbohren muss ich auch ein wenig Kritik anbringen. Die beiden kennen sich bereits seit einem guten Jahr und bislang ist nichts über Mark wirklich bekannt, außer dass er von Hilfsjobs lebt und Bargeld bevorzugt. Merkwürdig finde ich auch, dass scheinbar niemand im Ort etwas von ihm weiß, obwohl er dort auch ziemlich angesehen ist. Zwar erfährt man am Ende eine weiteres Detail über ihn. Aber dies wirft nur noch mehr Fragen auf, als dass es sie beantwortet. Auch die Tatsache, dass Jo Marie letztendlich scheinbar bereit ist keine weiteren Nachforschungen anstellen zu wollen, fand ich ein wenig unglaubwürdig, zumal sich die beiden ihren Gefühlen etwas hingeben. Das Ende bot auf jeden Fall großes Potential für einen Cliffhanger, so dass ich gespannt bin, was zum Einen noch aus den Beiden wird?! Und ob vielleicht doch noch einiges über Mark per Zufall ans Licht tritt?! Debbie Macomber kann in diesem Band erneut mit einer Menge Gefühle aufwarten und schafft es so einen als Leser in ihren Bann zu ziehen. Die einzelnen Figuren erleben ein Auf und Ab der Gefühle und müssen so einige Hürden überwinden. Nach und nach treten Geheimnisse ans Licht, die wie ich zugeben muss, teilweise vorhersehbar sind, aber trotzem die Handlung perfekt abrunden. Man leidet insbesondere mit Ellie mit als ihre Kindheit zu Tage kommt und unter welchen Voraussetzungen sie aufgewachsen ist. Man merkt sehr schnell, warum sie so misstrauisch ist und weshalb sie sich betrogen fühlt, als der Mann, in den sie sich verliebt hat, den wahren Grund für die Kontaktaufnahme offenbart. Jedoch muss ich auch gestehen, dass es mir ein wenig schwer fiel mit Maggie so richtig mitzufühlen. Klar, sie hat die letzten Jahre nicht das Leben geführt, das sie gerne fühlen wollte und auch ihre Ehe mit Ray ist ziemlich erkaltet. Aber jeder ist Herr(in) über das eigene Leben und bei ihr hatte sich so viel aufgestaut, bis es zum Eklat kommt und nicht nur Ray einen Fehler begeht. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich Ray so gar nicht mochte. Er war mir einfach zu gefühlskalt und berechenbar, so dass mir nicht gelang irgendwelche Sympathien für ihn zu gewinnen. Auch wenn er letztendlich noch die Biege bekommt, habe ich ihm seine Wandlung letztendlich nicht ganz abgenommen, da sie einfach zu abrupt kam. Das zentrale Thema in diesem Band ist Vertrauen. Dies spiegelt sich in allen drei Handlungssträngen wieder, die zwar alle unabhängig voneinander ablaufen, aber dennoch immer wieder die gleiche Kernaussage wiederspiegeln: Ohne Vertrauen ist keine Beziehung untereinander möglich. Die Liebe tritt in diesem Band ein wenig in den Hintergrund, was ich ein wenig schade finde. Insbesondere zwischen Jo Marie und Mark fehlte mir etwas das richtige Knistern aus den ersten beiden Bänden. Zwar entwickeln die Beiden sich in diesem Roman weiter. Aber der echte Funkel fehlt leider. Dieser Roman lässt sich leicht lesen. Ehe man sich versieht ist man bereits mitten im Geschehen und lässt sich von einem wundervollen Gefühlswirrwarr mitreißen. Auch wenn nicht jede Figur so liebreizend wie in den vorherigen Bänden war, lohnt sich das Lesen dieses Romans in jedem Fall. Debbie Macomber schafft es mit ihrer Sprache die Leser zu fesseln. Ich blicke dem Erscheinen ein wenig mit einem lachenden und weinenden Auge entgegen. Einerseits kann ich es nicht erwarten den nächsten Band zu lesen. Anderseits weiß ich, dass dann eine tolle Reihe zu Ende gehen wird. Da dieser Roman mich nicht vollends überzeugen konnte und leider auch nicht an seine beiden Vorgänger heranreicht, jedoch erneut ein tolles Gefühlschaos produziert, bekommt dieser Roman von mir schwache 4 (von 5) Punkte.

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