Leserstimmen zu
Weizenwampe - Das 30-Minuten-Kochbuch

William Davis

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Wer sich mit Ernährung beschäftigt, wird sicherlich auch vom "Trend" der glutenfreien Ernährung gehört haben. Viele Menschen wollen auf Weizen und andere glutenhaltige Getreidearten verzichten, müssten es aber nicht, da nur wenige Menschen an Zöliakie leiden. In wie vielen Produkten eigentlich Gluten enthalten ist, merkt man erst, wenn man genau darauf achtet. Der Einkauf im Supermarkt wird dann länger dauern, viel länger und oft wird man denken: Öch nö, auch da ist Weizen enthalten. Der Autor Dr. med. William Davis hat mit seinem Buch "Weizenwampe - Das 30-Minuten Kochbuch" einen super Kochbuch für Berufstäge geschrieben, die so wie ich wenig Zeit, um in der Küche zu stehen und sich trotzdem anders ernähren wollen. Als Kind habe ich gern Weißbrot mit Nutelll am Wochenende zum Frühstück gegessen. Heute weiß ich, dass das der Dickmacher schlechthin ist. Heute versuche ich mich im Alltag gesund zu ernähren und auf Weizen und andere glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten, weil ich gemerkt habe, dass es mir dadurch besser geht. Mein Bauch ist nicht so aufgebläht und meine Verdauung ist besser. Glutenersatzprodukte, die auf Mais- bzw. Reismehr basieren sind teuer und Mais ist auch nicht gut für die Zähne. In der veganen Küche wird oft Saitan (also Weizengluten) als Ersatzprodukt eingesetzt. Aus diesem Grund halte ich eine vegane Ernährung, die Saitanprodukte miteinschließt auch nicht per so für gesünder. Eine vegane und glutenfreie Ernährung, die auch noch gesund und ausgewogen ist, bedarf daher der vorherigen Beschäftigung mit Lebensmitteln. So lernt man auch neue Produkte kennen. Ich habe so von Amaranth und Quinoa erfahren, die ich nun nicht mehr auf meinem Speiseplan missen möchte. Der Autor vom Weizenwampe-Kochbuch schafft es mit seinen 200 einfachen Rezepten eine Alternative aufzuzeigen, die Gerichte sind schnell und einfach gemacht. Am Anfang ist es nicht einfach auf Weizen und andere "leere Kohlenhydrate" zu verzichten. Denn es ist einfach sich ein belegtes Brötchen beim Bäcker zu kaufen oder die leckeren Reiswaffeln im Supermarkt. Man muss tatsächlich nicht nur seine Essgewohnheiten, sondern auch sein Zeitmanagement umstellen. Zeit zum Kochen haben - auch wenn es nur die 30 Minuten sind. Das Buch liefert nicht nur 200 leckere Rezepte, sondern auch eine tolle Einleitung, die knapp, aber nicht zu kurz zusammenfasst worauf es ankommt. Welche Produkte sind stark weizenhaltig? Worauf muss man beim Lesen der Zutatenliste im Supermarkt achten? Warum sollte man Fertiggerichte meiden? Der Autor empfielt auch diverse Mehlsorten. Ich mag besonders gemahlene Chiasamen, habe aber auch gemahlene Flohsamen (pflanzlich) und Kichererbsenmehr getestet. Beides schmeckt mir aber nicht. Interessant ist im Buch auch die Doppelseite "Weizen ... inkognito". Dort listet der Autor viele Produkte auf die weizenhaltig sind, man es aber nicht vermuten würde. Besonders gern wird Weizen übrigens als Inhaltsstoff genommen, weil es den Appetit anregt. Das Urkorn Kamut ist auch glutenhaltig, interessanterweise bekomme ich aber davon keine Beschwerden. Ich kaufe manchmal ein halbes Laib beim Bio Bäcker. Ich habe aber auch ausprobiert, dass ich einge gewisse Weizen-Toleranzgrenze habe und mir ab und zu doch ein Stückchen Kuchen gönne ohne Blähungen oder Verdauungsprobleme zu bekommen. Zu den Rezepten: Für Menschen, die auf Produkte und Gerichte, die Mehl enthalten, nicht verzichten möchten, gibt es ein Allzweckmehl Rezept. Ich muss gestehen, dass ich es nicht probiert habe, da ich versuche komplett auf Mehl - welches auch immer - zu verzichten. Es gibt viele Rezepte für Soßen und Kräutermischungen. Die Gerichte sind außerdem nach Frühstück, kleine Gerichte und Beilagen, Hauptgerichte, Desserts und Naschideen sowie nach Menüvorschläge für besondere Anlässe unterteilt. Einige Rezepte haben den Zusatz "Kinderfreundlich". Ich finde die Rezepte pfiffig und trotzdem einfach und freue mich darauf welche auszuprobieren. Es gibt übrigens auch das 120-Minuten Kochbuch für wahre Hobbyköche, die mehr wagen möchten als ich. Das Buch ist also eine deutliche Weiterempfehlung. :)

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*Rezension zuerst auf meinem Blog erschienen* Wie es nun mal so üblich ist, die Meinung über Diäten oder Lebensweisen sind meist sehr unterschiedlich und werden oftmals kontrovers diskutiert. Gesunde oder ungesunde Lebensmittel, böse Zusatzstoffe oder einfach nur schlechte Angewohnheiten, die individuelle Lebensweise steht oftmals am Pranger und möchte gerne vom einen oder anderen Autoren korrigiert werden. Einer davon, der in der Vergangenheit für viel Gesprächsstoff sorgte, selbst in unserer Kantine wurde während der Mittagspause bereits rege darüber diskutiert, ist Dr. Med. William Davis. Davis erreichte einen hohen Bekanntheitsgrad mit seinem Buch „Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht„. Dieses Buch hat sich sehr erfolgreich verkauft und da bleibt es natürlich nicht aus, dass man auch irgendwann ein separates Kochbuch zu diesem Thema nachschiebt. Das Buch Zuerst einmal möchte ich aber etwas zur Aufmachung schreiben. Wie der regelmäßige Leser meines Blogs bestimmt weiß, Haptik bei Büchern ist für mich wichtig. Das Buch gefällt mir sehr gut, es beinhaltet (leider) wenige, dafür aber schön fotografierte Bilder, die Papierqualität ist wirklich Top. Auch die Umschlaggestaltung mit dem leicht erhabenen Text wirkt recht hochwertig. Kurz gesagt, das Taschenbuch fasst sich super an. Der Informationsteil ist mit 27 Seiten recht kurz gehalten, aber dennoch informativ. Aber ich denke, die Zielgruppe für dieses Kochbuch werden mit Sicherheit Käufer und Leser des ersten Buches sein. Diese sind dann auch bereits umfassend darüber aufgeklärt, was als Ersatz von Weizenmehl genutzt werden kann. Auch auf Öle und Zuckerersatzstoffe wird im Einführungsteil eingegangen. Wie bereits geschrieben, für Leser des Hauptbuches wird dieser Informationsteil wahrscheinlich kaum neues beinhalten. Der Rezeptteil ist mit 200 Rezepten sehr umfangreich und vielfältig. Das Kochbuch wird in 5 Abschnitte (Frühstück, Kleine Gerichte und Beilagen, Hauptgerichte, Dessert und Naschideen und Menüs für besondere Anlässe) unterteilt. Man findet hier wirklich sehr abwechslungsreiche Rezeptideen für Pizzen, Suppen, Aufstriche oder Kuchen. Auch dürfen Grunderezepte für Teigwaren nicht fehlen. Allerdings, und das ist wohl der glutenfreien Ernährung geschuldet, sind für das eine oder andere Rezept recht unkonventionelle Zutaten, die es nur im Bioladen oder Reformhaus gibt und damit meist auch recht kostenintensiv sind, benötigt. In vielen Rezepten werden Nussmehle verwendet. Wer also unter einer Nussallergie leidet, sollte vielleicht einen großen Bogen um einige der Rezepte machen oder den Informationsteil noch einmal zu Rate ziehen. In diesem gibt es einen Abschnitt, der auf diesen Umstand hinweist und Austauschstoffe für Nussmehle aufzeigt. Meine Meinung zum Buch Als wahrscheinlich letztes reines Kochbuch auf meiner Website ist noch einmal ein ausgezeichneter Vertreter dieser Kategorie an den Start gegangen. Auch wenn man unter Umständen einfach das Gefühl bekommt, dass man aus dem erfolgreichen Titel rund um die Weizenwampe einfach noch ein wenig Profit machen möchte. Was aber nichts daran ändert, dass mir die Aufmachung des Buches, die Rezepte und Bilder sehr gut gefallen. Vielleicht sollte ich mich doch mal öfter in die Küche stellen, denn es gibt einige interessante Rezepte, die ich gerne mal nachkochen würde. Der größte Minuspunkt, der mir aber halt irgendwie überhaupt nicht gefallen mag, sind die wenigen Bilder zu den Rezepten. Wenn ich ein Kochbuch durchsehe, dann entscheide ich oft nach dem jeweiligen Bild zum Gericht. Was allerdings bei 200 Rezepten und nur 32 Bildern etwas schwierig werden dürfte. Dennoch ist es ein empfehlenswertes Kochbuch zur Weizenwampe-Reihe und wer sich für glutenfreie Ernährung interessiert, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Von mir gibt es 4 von 5 Couchpiraten, allerdings wegen der fehlenden Bilder zu den Rezepten mit einer klaren Tendenz nach unten.

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Vorbeugen ist die beste Medizin! Und gesunde Ernährung ist Vorbeugen. Was unsere Urgroßeltern schon wussten, ist zwischenzeitlich ein wenig verloren gegangen, so dass es heute sogenannte „Präventionsmediziner“ gibt, die individuelle Risikofaktoren analysieren, um unser gesundheitsförderndes Verhalten zu unterstützen und lenken. Ein solcher Präventionsmediziner ist der Autor des Kochbuchs „Weizenwampe – 200 glutenfreie Rezepte; Das 30-Minuten Kochbuch“, Dr. med. William Davis aus den USA. Dr. Davis hat bereits 2013 erfolgreich ein Buch „Weizenwampe“ in Deutschland herausgebracht, dem 2014 ein erstes Kochbuch folgte. Allerdings wurden die Anhänger der glutenfreien Ernährung immer mehr und das Rufen nach weiteren, vorallem in den „Rush-and-Go“-Alltag passenden Rezepte lauter, so dass 2015 (bzw. in 3. Auflage 2016) das zu rezensierende Kochbuch auf den deutschen Markt kam. Da mich alles rund um Ernährung und sogenannte Ernährungsformen (nein, Diät sagt man heute nicht mehr so gerne) interessiert, habe ich schon so einiges gelesen. Daher fand ich die kurze Einleitung zum Thema „Glutenfreie Ernährung“ in dem Kochbuch völlig ausreichend. Schnell kommt der Autor auf die Basislebensmittel, die nicht nur Weizen, sondern auch andere Getreidearten ersetzen sollen. Diese können teilweise selbst hergestellt werden (wie zum Beispiel sein Basismehl/Allzweckmehl) bzw. in Reformhäusern bzw. mittlerweile auch gut sortieren Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Eine gute Küchenausstattung ist ebenfalls von Nöten – wer schon mal einen rauchenden und stinkenden Mixer vor sich hatte, bei dem man das Gefühl hat, er geht beim Mahlen von Haselnüssen gleich in in Flammen auf, weiß, wovon der Autor redet ;) Das Buch ist unterteilt in verschiedene Rubriken; allerdings ist die Inhaltsangabe hier recht dürftig geschrieben und das, was ein gutes Kochbuch u.a. für mich ausmacht – nämlich, dass man schnell auf einen Griff das Gewünschte findet – gestaltet sich hier etwas schwierig: In der Inhaltsangabe fehlen die „Rubriken“ Backmischungen“ und „Saucen und Dressings“, welche in dem nachfolgenden eigentlichen Rezeptteil immer wieder Verwendung finden. Da aber weder grafisch noch durch die Inhaltsangabe die beiden Basis-Rubriken schnell zu finden sind, arbeitet man am besten mit bunten Pagemarker. So wird das Buch auch schön bunt... denn Bilder sind Mangelware und kommen nur sehr vereinzelt in dem Buch vor – leider! Ich liebe es, mir Anregungen bzw. „Hunger“ auf ein vielleicht für mich neues Gericht zu holen, wenn ich mir schon mal das fotografisch schön gestaltete Endprodukt anschauen kann. Ein echtes Manko im Weizenwampen-Kochbuch meiner Meinung nach! Sonst findet man die Rubriken „Frühstück“, „Kleine Gerichte und Beilagen“, „Hauptgerichte“, „Desserts und Naschideen“ sowie „Menüs für besondere Anlässe“, die auch mal untereinander austauschbar sind: übersichtlich geschrieben mit allen Zutaten und der schrittweisen Zubereitung sind bislang alle Gerichte gelungen, die ich ausprobiert habe. Eines möchte ich erwähnen, weil eigentlich so simpel – aber super lecker: Erdbeerbutter! Einfach gute Butter mit Erdbeeren oder anderem Lieblingsobst (ich habe schon Blaubeeren, Brombeeren bzw. auch mal Mango verwendet) miteinander vermischen und schon hat man einen süßen Brotaufstrich bzw. ich habe damit auch schon Süßspeisen veredelt ;) Zum Schreibstil lässt sich nicht viel sagen: ich empfand es als leicht lesbar; einige Begriffe habe ich nachgeschlagen, die meisten kannte ich bereits aus anderen Ernährungsratgebern. Zur Philosophie selbst: Für Menschen, die strikt auf glutenfrei achten wollen oder müssen, finde ich das Buch von Dr. med. Davis wirklich gut und anregend. Ich selbst verzichte nicht vollständig auf Weizen, achte aber darauf, einiges durch andere Getreidearten zu ersetzen bzw. Vollkornmehle zu verwenden. So habe ich mir einige Anregungen aus dem Buch ziehen können, so zum Beispiel auch mal die Panade bei der Hähnchenbrust nicht zu verteufeln, sondern einfach mit Nussmehl (Pecan ist sehr lecker!) zu machen. Daher gibt es für dieses Buch 4 von 5 Sternen – einen Stern Abzug aufgrund der Aufmachung und für mich unvollständigen Inhaltsangabe mit der entsprechend schwierigen Übersicht.

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Ernährung ist ein Thema, das mich häufig beschäftigt. Richtig oder falsch? Es ist schwierig, da eindeutige Aussagen zu machen und am Ende muss man wahrscheinlich auch dem eigenen Bauchgefühl vertrauen. Doch Anregungen zum Thema Essen hole ich mir sehr gerne. Es ist einfach spannend, sich damit zu beschäftigen und eigentlich auch sehr wichtig. Denn das "richtige" oder eben "falsche" Essen zeigt Auswirkungen auf unseren Körper. Der Bestseller Weizenwampe hat sich ausgiebig damit beschäftigt, wie Weizen auf uns wirkt und warum man darauf eher verzichten sollte. Viele, die von diesem Buch begeistert waren, haben sich sicher über diese Rezeptsammlung gefreut. Weizenfreie Rezepte findet Ihr in diesem Buch für jede Gelegenheit, also für Frühstück, Kleine Gerichte und Beilagen, Hauptgerichte, Desserts und Naschideen und Menüs für besondere Anlässe. Ob Lachs-Wraps, Ingwer-Frühstückskuchen, Zimtdonuts, Hähnchen-Piccata oder Mediterrane Lammfrikadellen - bei 200 Rezepten sollte für jeden etwas dabei sein. ;-) Und schnell wird klar, Kochen und Backen ohne Weizen ist alles andere als langweilig. Weizenwampe - das 30-Minuten Kochbuch steckt voller schöner und gut umsetzbarer Ideen und richtet sich nicht nur an Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Kochen und Backen ohne Weizen ist also nicht unmöglich und muss auch nicht automatisch mehr Arbeit machen. Einige Zutaten muss man wahrscheinlich erst einmal besorgen und eine kleine Umstellung bleibt eben nicht aus, aber im Ergebnis lohnt sich die Mühe auf jeden Fall. Komplett werde ich zwar nicht auf Weizen verzichten, aber den ein oder anderen weizenfreien Tag werde ich nun doch mal einlegen. Denn es ist einfacher als gedacht. :-) Die Rezepte sind einfallsreich und gut umsetzbar. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto, Ihr wisst, mich stört das immer! ;-) Ich finde es gut, wenn man sich mit dem Thema Ernährung mal ein wenig mehr beschäftigt und das eigene Essverhalten auch mal hinterfragt. Eine kleine Änderung hier und da tut ja nicht weh. Und ein kompletter Verzicht muss nicht unbedingt sein. Aber einige Argumente von Dr. William Davis konnten mich schon überzeugen. Doch davon muss sich jeder sein eigenes Bild machen und auch austesten. Mich konnte dieses Kochbuch auf jeden Fall überzeugen und das ein oder andere Gericht wird auf jeden Fall noch nachgekocht. :-) Versucht es doch einfach selbst mal ohne Weizen? Oder verzichtet Ihr bereits?

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Sich im Alltag ausgewogen zu ernähren, ist häufig kostspielig und zeitintensiv. Möchte man zusätzlich auf den gesundheitsschädigenden Dickmacher Weizen verzichten, scheint vielen die Herausforderung noch größer. Dem schafft Bestsellerautor Dr.med. William Davis nun Abhilfe : Mit 200 einfachen, alltagstauglichen Blitzgerichten wird es jetzt auch bei Stress oder Zeitmangel möglich, schlechten Essgewohnheiten und Übergewicht den Kampf anzusagen und die köstliche glutenfreie Küche zu genießen. Auf dieses Buch war ich wirklich neugierig und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden ganz und gar erfüllt. Ein Buch mit 200 glutenfreien Rezepten, die alle innerhalb von 30 Minuten zuzubereiten sind, einfach klasse. Die Aufmachung des Buches ist zweckmäßig und für meine Begriffe ist der Titel aussagekräftig genug. In meiner Familie leiden ja mein Ehemann und mein Sohn an Gluten- unverträglichkeit, so dass ich mich ein wenig mit dem glutenfreie Kochen auskenne. Leider war ich doch etwas eingefahren beim Kochen, so dass ich immer wieder an meine Grenzen gestoßen bin und einfach nicht wusste, wie ich unseren Speiseplan etwas abwechslungsreicher gestalten kann. Das wird sich jetzt ändern ! Das Buch hat einen kurzen Info-Teil, in dem man über den Ersatz von Weizen aufgeklärt wird. Alles gut erklärt, so dass es auch von NICHT-Professoren gut verstanden wird. Klasse finde ich, dass ich mich durch den gut erklärten Info-Teil sehr gut zurecht finde und ich schnell das Rezept finden kann, das ich gerade suche. Ein wenig schade finde ich, dass es nicht zu allen Rezepten ein Bild gibt, man könnte sich die Mahlzeit dann doch ein wenig besser vorstellen. In Zeiten, wo man fast alles über das Internet bestellen kann, war es auch kein Problem, für mich unbekannte Lebensmittel zu finden, so dass ich ohne große Mühe die Rezepte, die ich ausprobieren wollte, auch zubereiten konnte. Und was soll ich sagen, meiner Familie und mir haben die Mahlzeiten nach Rezept sehr gut geschmeckt. Alles in allem bin ich sehr dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn ich konnte viel Neues dazu lernen, was ich bei meinen Speiseplänen mit berücksichtigen kann. Meine Punkte : 4,5 von 5 möglichen Punkten Der kleine Abzug ist nicht wegen des Inhaltes oder der Aufmachung, sondern wegen den mir fehlenden Rezeptbildern.

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Die Aufmachung fällt einem bekanntlich zuerst ins Auge. Und in diesem Fall ist es ein schönes Buch, mit einer Ähre am Cover, die sich auch fühlbar vom Rest abhebt. Dazu noch 200 glutenfreie Rezepte, das hört sich doch gut an, wenn man Probleme mit diesem Klebereiweiß hat. Die Widmung des Buches ist ‚Für die Leser der Weizenwampe, die um schnelle, einfache Rezepte baten.‘ Ich habe das Buch ‚Weizenwampe‚ nicht gelesen, kenne aber einige Leute aus meinem Bekanntenkreis, die glutenfrei leben soll(t)en. Deshalb kenne ich die Eckpfeiler und der Autor hat auch daran gedacht, diese dem neu hinzugekommenen Publikum zu vermitteln, in dem er ‚kritische‘ Lebensmittel angibt und auch Hinweise, wie man zu gesunden, weizenfreien Lebensmitteln kommt. Als Mehlalternativen kommen laut Davis aber auch Amaranth, Hirse, Buchweizen, Reismehl und andere nicht in Frage, was dann übrig bleibt, ist eine wirklich minimierte Anzahl an Ersatzmehlen (eine Mischung aus Mandelmehl, Kokosmehl, Leinsamen, Flohsamen wird empfohlen). Etwas schwierig in der Umsetzung, aber wenn man das wirklich durchziehen möchte, dann wird’s schon gehen 😉 Die Rezepte sind in verschiedene Kategorien gegliedert, sodass man schnell das Passende findet. So gibt es neben Backmischungen, Saucen und Dressings, Gewürzmischungen, Frühstück und Kleinen Gerichten und Beilagen auch die Kategorien Hauptgerichte, Desserts und Naschideen sowie Menü für besondere Anlässe. Für VegetarierInnen ist das Buch übrigens nicht geeignet, denn nahezu jede Hauptspeise beinhaltet etwas Fleischiges, und das dann zu ersetzen, wird zu einer Herausforderung. Für alle omnivoren Personen klingen die Rezepte aber gut, können kombiniert werden und sind abwechslungsreich. Die meisten Zutaten sind leicht zugänglich und die Bemerkung ‚kinderfreundlich‘ macht das Kochen für die Familie ebenfalls möglich. Eine Sache, die mir persönlich aufgefallen ist: Um unter den 30 Minuten zu bleiben, wird schon mal auf die Mikrowelle zurückgegriffen. Und bei manchen Gerichten ist mir die aktive Zubereitungszeit etwas sehr knapp angegeben. Also vielleicht ein paar Minuten mehr einplanen, als sich danach zu ärgern, dass es nicht unter 30 Minuten geschafft wurde.

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Das Buch beginnt mit einer ganz knappen Einführung, in der etliche Listen und Übersichten enthalten sind; dann folgen die 200 glutenfreien Rezepte, die sich innerhalb von 30 Minuten zubereiten lassen. Ich selber leide meines Wissens weder an Zölliakie noch an einer Glutensensivität, sondern nur unter meinem Bauchfett, dem ich mit Hilfe dieses Buches zu Leibe rücken wollte. Besonders ansprechend fand ich die angekündigte kurze Zubereitungszeit der Speisen, die in der Einleitung angekündigte 'unglaublich vielseitige' ( S.35) weizenfreie Küche und die hochgerechneten rund 400 cal., die ich pro Tag auf diese Weise einfach so würde einsparen können.Beim Lesen des Buches hat mich doch einiges überrascht, z.B. der Einsatz des 'Allzweckmehles', dessen Rezept auf S. 40 abgedruckt wurde. Es besteht aus 600g Mandelmehl, 150g gemahlenem gelbem Leinsamen und knapp 6 EL anderen Zuaten und wird bei den meisten Backrezepten benutzt. Das finde ich, ehrlich gesagt, für mich nun gar nicht so abwechslungsreich, aber für betroffene Patienten wird es wahrscheinlich eine Offenbarung sein. Ich selber kaufe schon seit Langem keine Industrienahrung, kein Fertigessen, keine Zubereitungstütchen sondern koche weitgehendst frisch. Über einen diesbezüglichen Tipp war ich schon etwas erstaunt, denn ich denke, 'Betroffene' werden sich mit diesem Thema schon auseinander gesetzt haben. Auch bei den Rezepten hatte ich nicht erwartet, überhaupt welche zu finden, die man üblicherweise sowieso nicht mit Weizen / Gluten zubereitet, z.B. Guacamole, Tsasiki, Aioli, Kräuterbutter, Kräutermischungen, blanchiertes oder Rührei, Smoothies oder Gemüsecremesuppen. Im ganzen gesehen waren die Rezepte abwechslungsreich, schnell und einfach zuzubereiten. Trotzdem denke ich, dass dieses Konzept für mich nicht das Richtige ist, um mich dauerhaft danach zu ernähren. Mein Fazit: Für alle, die an Zöliakie oder Glutensensitivität leiden wird dieses Buch sicherlich eine Bereicherung sein.

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Von den Weizenwampen-Büchern hatte ich schon einiges gehört, aber hatte selbst noch keines davon gelesen. Allerdings verzichte ich selbst so weit es geht auf Weizen und habe mich daher sehr auf dieses Buch gefreut. Schon bei der Leseprobe bekam ich dann den etwas deprimierenden Hinweis, dass meine Ersatzmehle auch alle nicht wirklich empfehlenswert sind. Das spornte mich umso mehr an, mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen. Erst einmal möchte ich aber etwas zur Aufmachung schreiben. Diese finde ich nämlich wirklich super. Das Cover sieht an sich zwar schlicht aus, aber die Schrift ist in Fotodruck und die Kornähre ist erhaben. Auch wenn es für den ein oder anderen komisch klingt, aber ich finde das echt super und erwische mich immer mal wieder wie ich darüber streiche. Auch vom Umfang des Buches bin ich positiv überrascht. Es ist sehr dick und die Seiten sind glatt und stabil. Alles wirkt hochwertig und das für den normalen Taschenbuchpreis. Einziges Manko des Buches sind die sehr wenigen Bilder. Gerade bei Kochbücher mag ich es gar nicht, wenn man sich nur anhand der Zutaten selbst ein Bild der Gerichtes ausdenken muss. Da habe ich dann lieber weniger Rezepte und dafür dann jedes mit einem Bild. Hier gibt es gerade mal 32 Bilder auf 200 Rezepten. Der Informationsteil ist recht kurz (27 Seiten), aber sehr informativ. Wie oben schon erwähnt wird hier aufgezeigt was man als Ersatz von Weizen nutzen kann und was nur ein versteckter Weizen ist. Auch auf Öle und Zucker bzw. Zuckerersatzstoffe wird im Einführungsteil eingegangen. Für mich war vieles nicht mehr neu, aber trotzdem informativ und überzeugend. Der Rezeptteil ist unglaublich umfangreich und vielfältig. Grob wird der Abschnitt in 5 Bereiche unterteilt. (Frühstück, Kleine Gerichte und Beilagen, Hauptgerichte, Dessert und Naschideen und Menüs für besondere Anlässe) Aus jedem Bereich fand ich etliche Rezepte heraus, die mich sofort ansprachen. Man findet hier wirklich alles von Aufläufen, Pizza, Suppen, Frittatas, Saucen, Aufstriche, Kuchen... Am Anfang gibt es wichtige Grundrezepte für Teigwaren, die später mit den anderen Rezepten kombiniert werden. Das sind zum Beispiel Sandwiches, Brötchen, Wraps, Tortillas und Focaccia. Außerdem wird eine Allzweckmehlmischung beschrieben, die man später noch einige Male braucht. Diese Mischung ist recht kompliziert und selbst für mich, die ich wirklich einige ausgefallene Zutaten im Haus habe, doch kostenintensiv und schwieriger zu besorgen. Einige Zutaten bekommt man definitiv nur im Bioladen oder Reformhaus. (zumindest in meiner Gegend) Allgemein wird auf sehr gesunde Zutaten geachtet (Olivenöl, Nussmehle, Meersalz, Kokosöl, Kokosmehl...). Das gefiel mir sehr gut. Die meisten Rezepte kommen mit 5 bis 8 Zutaten aus. Alle Rezepte sind glutenfrei. Nussallergiker müssen auf die Hinweise zum Austausch bestimmter Zutaten am Anfang des Buches achten. Ansonsten gibt es sowohl vegetarische als auch fleischhaltige Rezepte. Vegane Rezepte sind eher gering. Die Rezepte bestehen aus einer sehr ausgewogene Mischung zwischen traditionellen und modernen Gerichten. Vor jedem Abschnitt gibt es eine Auflistung der Rezepte, was eine gute Übersicht gibt. Vor den meisten Rezepten gibt es noch allgemein Informationen. Dazu gehört zum Beispiel mit was sich das Gericht gut kombinieren lässt, Informationen zur Herkunft, zu Eigenschaften auf die Gesundheit und vieles mehr. Die Zutaten werden übersichtlich dargestellt und die Zubereitung eindeutig erläutert. Ein kleines Symbol gibt an ob das Gericht kinderfreundlich ist. Den Sinn und Zweck des ganzen sehe ich nicht unbedingt, aber es stört ja auch nicht. Sinnvoller hätte ich da ein Symbol für vegane oder vegetarische Gerichte gefunden. Dem Abschnitt mit den Menüvorschlägen konnte ich persönlich nicht wirklich viel anfangen, weil ich mir so was doch eher selbst zusammen stelle. Am Ende gibt es noch weiterführende Links zum Thema Zöliakie oder zu Bezugsquellen von bestimmten Zutaten. Das umfangreiche Register ist ebenfalls sehr hilfreich und ist nach Rezepten, Zutaten und Kategorien eingeteilt. Zum Schluss möchte ich noch auf meine persönlichen Erfahrungen eingehen. Ich habe bisher 6 Rezepte ausprobiert, die alle ohne Probleme zuzubereiten waren. Die Angaben zu Zutaten und Zubereitung waren stimmig und die Rezepte waren wirklich schnell zuzubereiten. Bisher war alles auch sehr schmackhaft. Hier zeige ich euch noch zwei Bilder von meinen Highlights. Leider habe ich zu spät an das Foto gedacht und daher war der Rosenkohlgratin schon fast aufgegessen. Aber vom letzten Rest habe ich noch schnell ein Foto gemacht. Das Nussschokoladen-Rezept habe ich etwas abgewandelt und nicht nur Nüsse sondern auch getrocknete Kirschen und Aprikosen sowie gepoppten Quinoa dazu getan. Super lecker sag ich euch! *Fazit:* 4,6 von 5 Sternen Ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen der sich mit gesunder Ernährung beschäftigt oder an Zöliakie leidet. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich, schmackhaft und aus meiner Sicht auch sehr gesund. Die Zutaten sind teilweise nur schwer zu beschaffen, aber es gibt Alternativen und es lohnt sich. Einziges Manko waren die wenigen Fotos zu den Gerichten. Ansonsten ein klasse Gesundheits- und Kochbuch.

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