Leserstimmen zu
Glückssterne

Claudia Winter

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Gleich mal vorab: Ich mochte dieses Buch mindestens so sehr wie die Aprikosenküsse. Diesmal spielt die Handlung in Schottland, und nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mich mal wieder selbst davon überzeugt, dass ich irgendwann nach Schottland fahren möchte - aber nur dann, wenn dann die Sonne ein wenig mehr scheint als im Buch *g* Der Schreibstil ist unverwechselbar Claudia Winter, und ich habe mich sehr rasch in die Geschichte eingelesen. Die Autorin schafft es, ihre Protagonisten so lebensecht darzustellen, mit ihren Fehlern und Kanten, mit ihren Vorzügen, liebenswerten Eigenheiten und allem Drum und Dran, dass man nicht anders kann, als mit ihnen mitzuleben und sie zu lieben - oder auch nicht (da gibt es auch so die eine oder andere Person - genaugenommen eh nur eine, wenn ich so drüber nachdenke ...) Die Großtanten von Josefine sind entzückend und liebenswert beschrieben, am liebsten möchte man sie knutschen, auch wenn sie manchmal ganz schön anstrengend sein können. Die beiden haben mich einige Male zum Lachen gebracht. Und auch Josefine selbst - sie ist einfach zum Gernhaben, obwohl sie es einem nicht immer leicht macht und auch hin und wieder anstrengend ist, weil sie solch ein Kopfmensch ist - am liebsten hätte ich ihr mal zwischendurch eine Nuss auf ebendiesen gegeben, damit sie mal sieht, was läuft und ihre Augen aufmacht. Trotzdem mochte ich sie aber auch gerade wegen dieser Fehler sehr gerne - weil sie eben nicht perfekt und unfehlbar ist. Und Aiden - nun ja, ich sag nur eins: ab nun bin ich Team Aiden :-) Er hat mir zeitweise leid getan, und er musste manchmal wirklich seinen Humor beweisen - aber er ist einfach nur ... hach - einfach toll :-) Die Geschichte ließ sich schnell und flüssig lesen, und ich mochte gar nicht aufhören, bin nach Schottland abgetaucht, habe mit Josefine gefroren, ihre Suche nach dem Ring atemlos mitverfolgt, war bei ihren Misserfolgen mit ihr traurig und habe mich mit ihr gefreut, wenn was geklappt hat und vor allem, wenn sie mal auf ihr Herz hörte. Besonders gut haben mir auch hier wieder die paar Rezepte zum Nachkochen im Ende des Buches gefallen, von denen ich vorhabe, auch wieder welche auszuprobieren - den Schokokuchen mit roter Bete kann ich mir allerdings nicht so ganz vorstellen :-) Fazit: "Glückssterne" ist ein Buch, das mich von Beginn an sehr gut unterhalten hat. Der flüssige Schreibstil, lebensechte und liebenswerte Protagonisten, humorige Szenen, aber auch welche, die mich berührt haben, haben mir von Beginn an Lesevergnügen und einige unterhaltsame Stunden bereitet. Es ist ein Buch zum Mitleben, Reinkippen und erst wieder Auftauchen, wenn man damit fertig ist. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung und habe hiermit auch gleich mein erstes Lesehighlight 2018. Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse und dem Goldmann-Verlag für das Leseexemplar.

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Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Kurzentschlossen reist sie hinterher und gerät von einem Schlamassel in den nächsten. Gottseidank ist da auch noch der charismatische Konditor Aidan, der der Braut in spe immer wieder aus der Patsche hilft – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge , die so gar nicht in Josefines Lebensplan passen … Humorvoll und warmherzig gelesen von der Schauspielerin Jessica Schwarz, bekannt u. a. aus den Kinofilmen "Das Parfum", "Die Buddenbrooks" und "Jesus liebt mich". Eine wunderschöne Geschichte, die mir richtig gut gefallen hat. Was so ein Aberglaube alles anrichten kann, ein Ring, der Ehe-Glück bringen soll. Na ja und aus eben so einem Aberglaube entwickelt sich dann eine so tolle Geschichte, einfach köstlich amüsant und doch auch herzergreifend. Die Anwältin Josefine trifft in Schottland auf den Konditor Aidan und die beiden erleben einige humorvolle Situationen, die oft dadurch entstehen, dass Josefine die kühle und alles planende Anwältin gibt und nicht zugeben möchte, dass auch sie manchmal auf Hilfe angewiesen ist. Was soll ich groß erzählen, um die Geschichte nicht zu sehr zu verraten ? Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich werde mir dieses Hörbuch bestimmt nochmals anhören, da mir einfach die Situationskomik sehr gefallen hat, eine Hörbuch ganz nach meinem Geschmack. Wer von Euch auch ein nettes Hörbuch haben möchte, einfach leichte Kost ohne komplizierte Fremdwörter und befremdliche Handlungen - hier bitte ist es, jederzeit zu empfehlen. Meine Bewertung : 5 von 5 möglichen Punkten und ein Extralob. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

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Josefine hat ihr Leben im Griff und alles genau durchgeplant. Aber zum Glück kommt es anders als gedacht und Josefine landet mit ihren Tanten im Abenteuer Schottland. Hier trifft Sie einen charismatischen jungen Mann, der ihr und ihren Tanten immer wieder aus dem Schlamassel hilft und Josefine erkennen lässt, wer sie eigentlich ist. Begleitet Josefine und Ihre Tanten bei ihrer Reise und der Suche nach dem verschwundenem Ring. Die Lachmuskeln werden auf jeden Fall nicht zu kurz kommen :) Wieder eine absolut tolle und packende Geschichte von Claudia Winter, welche Lust auf eine Reise nach Schottland macht! 100% Empfehlenswert! Die Rezepte aus Glückssterne findet ihr hier: www.rorezepte.com https://rorezepte.com/glueckssterne/

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Schon häufiger habe ich gelesen, dass sich sowohl Leser als auch Rezensenten über den Begriff "Wohlfühlbuch" aufregen. Was denn bitteschön ein Wohlfühlbuch wäre und was das denn überhaupt für ein bescheuerter Begriff wäre? - Dazu kann ich nach dieser Lektüre nur sagen: Lest dieses Buch, dann wisst Ihr es! Für mich persönlich hätte es zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können, denn ich war krank, draußen war es nass und kalt und die Laune war nicht die allerbeste. Dann fing ich an, in den "Glückssternen" zu lesen ....und war weg. In Schottland. Auf der Suche nach einem verschwundenen Ring. Hört sich abenteuerlich an? Ist es auch! Aber noch viel mehr als das: Claudia Winter hat ein unglaubliches Gespür für den richtigen "Ton", der jeweils der Handlung entsprechend mal leise, traurig und melancholisch, dann wiederum wütend und aufbrausend, streng und unerbittlich oder einfach nur lustig und total schräg sein kann. Alles zusammen harmoniert dermassen gut, dass ein stimmiges großes Ganzes das Endergebnis ist. Ein Endergebnis, durch das ich innerhalb von eineinhalb Tagen geradezu geflogen bin und das ich dann nur sehr sehr schweren Herzens zur Seite legen konnte. Denn nicht nur der Schreibstil der Autorin ist absolut stimmig, auch bei ihren Protagonisten bleiben keine Wünsche offen: Unsere Heldin Josefine ist eine junge Frau, die ihren Weg im Leben erst noch finden muss. Die man zwar von Anfang an mag, der man aber etwas mehr Durchsetzungsvermögen wünschen würde. Josefines Verlobter ist eine eher unsympathische Randfigur. Ihre Familie hingegen....oje! Ein absolut schräger Haufen, mit dem man selber auf gar keinen Fall verwandt sein möchte, der von außen betrachtet jedoch einen großen Unterhaltungswert aufweist. Allen voran die beiden durchgeknallten Großtanten Bri (Brigitte) und Li (Lieselotte). Josefines Cousine bringt ein bisschen kriminelle Energie in die Geschichte ....und dann ist da noch Aidan. Aidan ist ein ziemlich introvertierter und zunächst mürrischer Schotte, der zumindest mein Herz jedoch im Sturm erobert hat. "Glückssterne" ist ein sehr abenteuerliches Liebesdrama mit einigen lustigen Einlagen. Also kurz gesagt: "Glückssterne" hat alles, was ich von einem fesselnden Buch erwarte. Denn ein weiterer Hauptprotagonist ist Schottland. Man liest nicht nur über dieses Land, man IST dort. Man geht durch die Gassen Edinburghs, man fährt durch die Highlands und trinkt einen Kaffee in Aidans Bäckerei. Man riecht die Natur, die Seen ... und den Duft der "Glückssterne", Aidans selbstgebackener Kekse. Und man beobachtet Josefine, die immer mit Bri und Li auf den Fersen verzweifelt nach dem verschollenen Ring sucht, ohne den sie nicht heiraten kann. Diese Suche führt sie durch halb Schottland und der Leser hat das große Vergnügen, dabei sein zu dürfen. Wie kommt der Ring aber überhaupt nach Schottland? Und wieso ist er so wichtig für Josefine? - Der Grund ist ein alter Familienfluch, der es in sich hat. Wenn Ihr Näheres erfahren wollt, empfehle ich Euch jedoch dringend die Lektüre dieses Romans und ich versichere Euch, dass Ihr einige charmante, romantische, lustige und spannende Stunden damit verbringen werdet.

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Inhaltsangabe: Frankfurt im April 2016. Die Anwältin Josefine Sonnental möchte in ein paar Wochen ihren Verlobten und gleichzeitigen Arbeitskollegen Justus heiraten. Daher bittet sie ihre Großmutter Adele traditionell um ihren Segen. Da das Oberhaupt der Familie aber eine sehr abergläubische Dame ist, erteilt sie diesen nur, wenn der Familienring bei der Hochzeit Josefine's Finger schmückt. Dummerweise ist genau dieser nun spurlos verschwunden. Charlie - Josefine's Cousine - die lieber Köchin werden wollte statt BWL zu studieren wird exmatrikuliert und flieht mit ihrem neuen Freund, einem Straßenmusiker nach Schottland- inklusive dem Familienring. Charlie war schon immer gegen den spießigen Justus, der Jo angeblich nicht wirklich liebt sondern nur wegen des Ansehens heiraten möchte. Als Großmutter Adele von dem verlorenen Ring erfährt, verweigert sie wie nicht anders zu erwarten der Hochzeit den Segen. Dem Schmuckstück wird die Legende nachgesagt, dass nur diejenigen die den Ring bei der Trauung tragen eine erfüllte und ewige Ehe führen werden- all den Gegnern soll sich das Liebesbündnis auf Dauer verwehren. Josefine sieht nur eine Lösung, indem sie ihrer Cousine nach Schottland hinterher fliegt - an den Ort wo Charlie ihr eine Geburtstagskarte nach Frankfurt übersendet hat. Trotz Josefine's extremer Flugangst macht sie sich auf in die Highlands. Während des Fluges lernt sie Aiden kennen der verbotenerweise im Flugzeug telefoniert. Immer wieder greift das Schicksal ein, denn Josefine wird Aiden nicht nur einmal bei ihrem Aufenthalt in dem fremden Land begegnen... Wird Josefine Charlie und ihren Ring wiederfinden? Warum muss Aiden ständig Josefine helfen und: warum sind plötzlich ihre Großtanten Bree und Li in Schottland? Eigene Meinung: Mir hat das Hörbuch wahnsinnig gut gefallen. Es war so eine schöne Liebesgeschichte, die zwar vorhersehbar war und oft von zu vielen Zufällen besiegelt wurde, dennoch war die Idee und Umsetzung wundbar anzuhören. Josefine war mir von Anfang an total sympathisch, da sie zwar eine sehr zielstrebige und geradelinige Frau zu sein scheint, aber mit ihren Unsicherheiten und ihrer oft tollpatschigen Art sehr liebevoll rüber kommt. Auch Aiden, den maskulinen Schotten, konnte ich mir sehr gut vorstellen wie er in seiner Konditorei die besten Backwaren hergestellt hat die je in Schottland gebacken wurden. Ebenso muss ich wieder das tolle Cover und die Aufmachung loben, denn dieses Mal ist ein Mini-Rezeptheft im Hörbuch enthalten, bei dem ich umgehend den Käsekuchen von Josefine's Cousine Charlie nachgebacken habe. (Siehe Bilder auf meinem Blog) Er sieht nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt sehr köstlich! So fühle ich mich der Geschichte noch ein Stück näher und gebe wohl verdiente 5 von 5 Sterne

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Ich wurde auf das Buch über die Facebook Werbung aufmerksam und obwohl das Cover mich nicht direkt angesprochen hat. Jedoch änderte sich meine Meinung, als ich den Klappentext durchgelesen hatte, denn allein schon durch das Thema „Schottland“ hatte das Buch meine volle Aufmerksamkeit erhalten. Einen Pluspunkt hatte das Buch also bereits nachdem ich wusste, dass es zum Teil in Schottland spielen würde, aber noch einen bekam es dann, als ich herausfand, dass es auch in meiner Heimatstadt spielt. Dazu noch ein Familiengeheimnis und eine Lovestory und schon gab es für mich keinen Grund dieses Buch nicht lesen zu wollen. Aufgrund des Endes meiner Ausbildung musste das Buch leider etwas auf mich warten oder besser gesagt ich musste auf das Buch warten. Jedoch kann ich definitiv sagen, dass sich das Warten gelohnt hat. Der bildliche und lockere Schreibstil der Autorin ist einfach ein Genuss. Ich war in meinem Kopf und vor meinem inneren Auge direkt bei Josefine und mit ihr auf ihrer Reise nach Schottland. Die traumhafte Landschaft hatte ich beim lesen andauernd vor Augen und ich habe mich einmal mehr in dieses Land Hals über Kopf verliebt. Mir war die Protagonistin anfangs nicht ganz so sympathisch, was sich jedoch im Laufe der Geschichte geändert hat. Ebenfalls habe ich ihre Familie in mein Herz geschlossen, denn ich liebe Geschichten um alte Familiengeheimnisse und so starke Familienbande, wie es hier der Fall ist. Ebenso hat mich das enge Verhältnis von Josefine und ihrer Großmutter sehr berührt, da ich mich damit identifizieren konnte. Und dann Aiden….also ihn hätte ich mir auch sofort geschnappt! Mir hat das hin und her zwischen Aiden und Josefine sehr gefallen und das was sie miteinander erleben. Ich habe mit Josefine gelitten, geweint, gezweifelt und mich unsterblich verliebt. Dieses Buch macht es einem leicht, den Alltag zu vergessen und ganz darin zu versinken. Warum? Weil es wunderbar geschrieben ist und  alles stimmt. Mein Fazit:  Ich empfehle dieses Buch jedem, der auf der Suche nach einem leichten Leseerlebnis ist, Lust auf eine Lovestory hat und vor allem an alle die Schottland lieben und auf Familiengeheimnisse stehen. Deshalb zeichne ich das Buch als #mustread aus!

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Das Hörbuch

Von: Katja Ezold

17.07.2017

Zum Buch „Glückssterne“ an sich gibt es bereits auf meinem Blog eine Rezension, daher gehe ich an dieser Stelle nicht mehr auf die Geschichte an sich ein. Auf einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse konnte ich an einer Lesung der Autorin teilnehmen und sie machte mir – erneut – Lust auf das Buch und so kam ich auf die Idee, die ganze Geschichte noch einmal zu erleben: als Hörbuch. Gelesen wird die Geschichte von der deutschen Schauspielerin und Moderatorin Jessica Schwarz. Also von jemandem, der es gewohnt ist, Texte vorzutragen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Diese wurden allerdings nicht wirklich erfüllt. Die Geschichte verlangt Leben, Emotionen und auf Grund der Charaktere auch unterschiedliche Sprechweisen, um gleich klar herauszuhören wer gerade agiert. Die Geschichte erfordert Tempo, aber auch ruhige und gemächliche Passagen. Kurz: sie verlangt vom Sprecher Betonung – bei Lesen und beim Herausarbeiten der Charaktere. Hier muss ich sagen, dass Jessica Schwarz die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Sie las diese so wunderbare Geschichte teilweise so eintönig und langweilig, das meine Gedanken oft abschweiften und ich mich nicht wirklich auf die Erlebnisse konzentrieren konnte. Sie schaffte es – im Gegensatz zum Buch nicht – mit reinzuziehen, festzuhalten und zu begeistern. Wenn ich das Buch als Hörbuch kennengelernt hätte – ich weiß nicht ob ich genauso begeistert gewesen wäre. Zumal ich der Meinung bin, das Claudia Winter ihr Buch selber hätte einlesen sollen. Denn ihre Lesung in Leipzig war wunderbar: ich hätte ihr ewig zuhören können. Sie las die Geschichte nicht, nein. Sie hat sie gelebt. Und ich glaube, das macht hier den Unterschied. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass ich diese CD (MP3-CD) nicht überall anhören konnte. Selbst ein MP3-fähiges Autoradio konnte diese CD nicht abspielen. Daher war für uns das anhören bei langen Autofahren, was wir sosehr lieben, nicht möglich. Das Hörbuch zu bewerten fällt mir sehr schwer. Für die Geschichte gibt es – wie auch in der ersten Rezension – 5 Sterne. Für das Hörbuch, auf Grund der Kritikpunkte, kann ich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Ach, so ein bißchen Herzschmerz ist auch mal schön. Besonders, wenn es neben den Hauptcharakteren auch noch ganz fabelhafte Tanten gibt. Josefine ist eine durch und durch strukturierte und nüchterne Anwältin, die ihr Leben anscheinend auf die Minute durchgeplant und im Griff hat. Auch Justus, ihr Verlobter, ist Anwalt (in der selben Kanzlei) und wie sie recht pragmatisch. Josefine möchte heiraten, was jedoch ohne den Familienring wohl nicht geht (laut ihrer Großmutter). Dumm nur, dass ausgerechnet ihre Cousine Charly diesen Ring "entführt" hat und sie deshalb ihr nach Schottland hinterher reisen muss. Es gibt in dieser Geschichte viele Szenen (z.B. die Flugangst von Josefine) über die ich herzlich lachen konnte. Josefine stößt auf dieser Reise immer wieder an ihre Grenzen und springt zudem ganz gekonnt in viele kleine und größere Fettnäpfchen. Um das Chaos und für den Zuhörer den Spaßfaktor zu erhöhen, schickt Claudia Winter noch die leicht schrulligen Tanten hinterher. Was mochte ich Bree/Bri, sie ist laut, ironisch und sarkastisch und hat das Herz am rechten Fleck. Aber auch Lee ist eine sehr charmante ältere Frau mit einem großen Hang zu Büchern. Aidan gibt alles, um die Rolle des Charmeur gut zu meistern. Und man nimmt sie ihm auch ab. Gott sei Dank hat er auch eine gute Portion Humor bekommen und verschafft dem Zuhörer immer wieder Schmunzelmomente. Der Schluß ist zwar, aus meiner Sicht, etwas langatmig und könnte gut gekürzt werden, aber trotzdem ist es eine charmante und witzige Geschichte, die Spaß macht und gut unterhält.

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