Leserstimmen zu
Forderung

John Grisham

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In seinem Roman „Forderung“ geht der Bestsellerautor und ehemalige Anwalt John Grisham einem Skandal nach, der sowohl die Justiz als auch die Banken betrifft. Wie in den meisten seiner Werke beschäftigt sich der Autor mit Macht, Gier, Betrug und Rache. Zola, Todd, Gordy und Mark sind junge und naive Jura Studenten an der Foggy Bottom Law School einer privaten Universität. Sie träumen von einem gut bezahlten Job als Anwalt und fallen dabei auf das Angebot einer Bank herein um an der Foggy Bottom Jura studieren zu können. Bald schon merken sie, dass der Traum von einem guten Abschluss und einem tollen Job als Anwalt bloß ein Traum bleiben wird. Kreditraten müssen getilgt werden. Doch wie soll das funktionieren bei keiner Aussicht auf einen Job, geschweige denn bei der Höhe der Raten. Die vier Freunde haben gemeinsam mehr als eine halbe Million Dollar Schulden bei der Bank. Gordy hält dem ganzen Druck nicht stand – während er die Fassung verliert deckt er einen Skandal auf. Kann man ihm Glauben schenken oder bildet er es sich alles in seinem Wahn ein? Die Charaktere waren für mich teilweise gut ausgearbeitet – teilweise weniger gut. Ich hätte mir nach dem Einstieg mehr über die Hintergründe der einzelnen Personen gewünscht. In manchen Abschnitten haben wir etwas erfahren, dass in anderen Abschnitten wieder hätte aufgegriffen werden können, jedoch war das leider nicht der Fall. Schade. Die Geschichte war flüssig zu lesen und hat Spaß gemacht. Jedoch waren mir einige Zusammenhänge etwas unschlüssig und nicht genug ausgearbeitet. Der Autor hat einiges mehr zu bieten als er es in diesem Roman gezeigt hat. Generell ist „Forderung“ ein solider Thriller über ein spannendes Thema mit Kritik am Bildungssystem der USA. Aber mehr als das war es leider dann doch nicht.

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Zola, Todd und Mark sind Jurastudenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Doch kurz bevor sie ihre Anwaltskarriere endlich starten können, realisieren sie, dass sie keine berufliche Perspektive haben. Eine teure, schlecht ausbildende Uni, mit der man kaum die Prüfung schaffen wird, unendlich hohe Schulden und ein Mangel an verfügbaren Jobs dämpfen den Traum der drei. Nachdem ein guter Freund, der einem Komplott auf der Spur war, sich das Leben nimmt, kommen die drei auf eine wahnwitzige Idee: Eventuell können sie sich auch so dem Schuldenberg entziehen und sich dabei ganz klammheimlich aus der Affäre stehlen. Wer John Grisham kennt, der weiß, es geht um Anwälte. Nur, dass Zola, Todd und Mark noch gar keine Anwälte sind, sich jedoch als welche ausgeben und potentielle Mandanten direkt bei Gericht und im Krankenhaus akquirieren, ohne dass jemand sie nach ihrer Zulassung fragt. Ich muss sagen, dass ich die Schilderung sehr spannend fand und so unglaublich das auch erst klingen mag, es erscheint plausibel, dass man damit eine Zeit lang durchkommt. Was aber auch von Anfang an klar ist: Dieses Spiel kann nicht lange gut gehen und schon innerhalb kürzester Zeit wird die neu gegründete Kanzlei zu übermütig und verscherzt es sich gleich mehrfach mit mehr- und minderwichtigen Klienten und Persönlichkeiten. Während mir der Anfang und Mittelteil ganz gut gefiel, konnte ich mit dem Schluss (u.a. Geldtransfer ins Ausland) nicht warm werden. Was ein wenig auf der Strecke bleibt ist die Spannung, da einfach von vornherein klar ist, dass das Spiel nicht aufgehen kann. Das Ende bietet dann auch wenige Komplikationen, sodass man auch hier mehr mitliest als mitfiebert. Der geschilderte Komplott scheint realistisch, aber auch nicht die Mühen der drei Studenten wert, sodass man statt Verständnis zu empfinden eher von Größenwahn ausgeht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es an einer schlechten Übersetzung liegt, aber es ist schon fast ein `running gag` wie die Studenten in der Bar "Bier und etwas Alkoholfreies für Zola" bestellen. Diese Floskel kommt gefühlt mehr als 20 mal vor. Wer auf einen spannenden Fall innerhalb eines Gerichtsgebäudes hofft, der wird hier nicht ganz fündig werden. Die Idee des Buches ist gut, das Ende dürfte Geschmackssache sein. Die geschilderten Studienbedingungen sind wirklich desaströs, allerdings liegt die Intention der Studenten weniger darin, diese zu verbessern, sondern einfach aus der eigenen Lage hinauszukommen und Rache zu nehmen. Es ist auf jeden Fall nicht Grishams stärkstes Buch, ich vergebe daher 3 Sterne für "Forderung".

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Das Cover des Hörbuches ist nicht sehr aussagekräftig und auch der Titel „Forderung“ würde mich nicht zum Kauf animieren (hätte den englischen Originalnamen „The Rooster Bar“ behalten sollen) – der Autor, John Grisham, aber schon und der Sprecher des Hörbuches, Charles Brauer, erst recht! Inhalt: Sie wollten die Welt verändern, als sie ihr Jurastudium aufnahmen. Doch jetzt stehen Zola, Todd und Mark kurz vor dem Examen und müssen sich eingestehen, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. Die private Hochschule, an der sie studieren, bietet eine derart mittelmäßige Ausbildung, dass die drei das Examen nicht schaffen werden. Doch ohne Abschluss wird es schwierig sein, einen gut bezahlten Job zu finden. Und ohne Job werden sie die Schulden, die sich für die Zahlung der horrenden Studiengebühren angehäuft haben, nicht begleichen können. Aber vielleicht gibt es einen Ausweg. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, nicht nur dem Schuldenberg zu entkommen, sondern auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein geniales Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.“ (Quelle: Randomhouse) Meine Meinung: Die ersten Kapitel des Hörbuches waren eher eine Art Geduldsprobe - ich habe zwar nicht überlegt es abzubrechen, aber das liegt möglicherweise nur an der sehr angenehmen Stimme von Charles Brauer. Selbst gelesen hätte ich es vermutlich nicht bis zum Ende. Die Geschichte ist am Anfang ziemlich langatmig und kommt nur langsam in die Gänge. Ich dachte, mehrfach, dass das Buch in eine ganz andere Richtung geht und auch jetzt im Nachhinein denke ich, man hätte noch ein bisschen mehr herausholen können, hätte es spannender und an manchen Stellen „kürzer“ gestalten können... Ab der Mitte des Buches bzw. zum Ende hin, wird es dann doch spannender, die drei Freunde bringen sich selbst in immer schlimmere Situationen – aus kleineren Schwindeleien werden schlimmere Vergehen und ich wollte stets wissen, wie es weitergeht... Es wurde mitreißend, in dem „ruhigen Thriller“ gab es plötzlich doch noch Bewegung und man fiebert richtiggehend mit den drei Freunden und (teilweise) auch mit ihren Familien mit... Ich mag die Schreibweise von Grisham und auch das Thema war irgendwie mal eine Abwechslung – mal was Neues ☺ Dennoch: Da es anfangs wirklich lange dauerte, bis man die Protagonisten kennengelernt hatte, und ich es eher als ein „Zeitschinden“ empfand, als eine Geschichte zu erzählen, bekommt es von mir „nur“ 3,5 von 5 Punkten...

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Das Cover des Hörbuches ist nicht sehr aussagekräftig und auch der Titel „Forderung“ würde mich nicht zum Kauf animieren (hätte den englischen Originalnamen „The Rooster Bar“ behalten sollen) – der Autor, John Grisham, aber schon und der Sprecher des Hörbuches, Charles Brauer, erst recht! Inhalt: Sie wollten die Welt verändern, als sie ihr Jurastudium aufnahmen. Doch jetzt stehen Zola, Todd und Mark kurz vor dem Examen und müssen sich eingestehen, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. Die private Hochschule, an der sie studieren, bietet eine derart mittelmäßige Ausbildung, dass die drei das Examen nicht schaffen werden. Doch ohne Abschluss wird es schwierig sein, einen gut bezahlten Job zu finden. Und ohne Job werden sie die Schulden, die sich für die Zahlung der horrenden Studiengebühren angehäuft haben, nicht begleichen können. Aber vielleicht gibt es einen Ausweg. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, nicht nur dem Schuldenberg zu entkommen, sondern auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein geniales Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.“ (Quelle: Randomhouse) Meine Meinung: Die ersten Kapitel des Hörbuches waren eher eine Art Geduldsprobe - ich habe zwar nicht überlegt es abzubrechen, aber das liegt möglicherweise nur an der sehr angenehmen Stimme von Charles Brauer. Selbst gelesen hätte ich es vermutlich nicht bis zum Ende. Die Geschichte ist am Anfang ziemlich langatmig und kommt nur langsam in die Gänge. Ich dachte, mehrfach, dass das Buch in eine ganz andere Richtung geht und auch jetzt im Nachhinein denke ich, man hätte noch ein bisschen mehr herausholen können, hätte es spannender und an manchen Stellen „kürzer“ gestalten können... Ab der Mitte des Buches bzw. zum Ende hin, wird es dann doch spannender, die drei Freunde bringen sich selbst in immer schlimmere Situationen – aus kleineren Schwindeleien werden schlimmere Vergehen und ich wollte stets wissen, wie es weitergeht... Es wurde mitreißend, in dem „ruhigen Thriller“ gab es plötzlich doch noch Bewegung und man fiebert richtiggehend mit den drei Freunden und (teilweise) auch mit ihren Familien mit... Ich mag die Schreibweise von Grisham und auch das Thema war irgendwie mal eine Abwechslung – mal was Neues ☺ Dennoch: Da es anfangs wirklich lange dauerte, bis man die Protagonisten kennengelernt hatte, und ich es eher als ein „Zeitschinden“ empfand, als eine Geschichte zu erzählen, bekommt es von mir „nur“ 3,5 von 5 Punkten...

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Das Hörbuch hat mich wirklich gefesselt auch wenn ich teilweise dachte, dass es sich ganz schön "zieht" hat es nicht gestört, denn die Vorlsese-Stimme war sehr angenehm und alle Details sehr authentisch und spannend. Allerdings ist es dies eher nebenbei, Action gibt es hier nicht, es ist eher ein "stiller" Thriller. Ich glaube als Buch hätte es mir nicht so gut gefallen, aber ich habe es ja zum Glück angehört. 

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Das Hörbuch wird von Charles Brauer gelesen und ich fand seine Stimme recht angenehm. Große Variation hatte er nicht, aber er spricht sehr ruhig und man kann ihm gut zuhören ohne abzuschweifen. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinfallen lassen. Ich bin etwas zwiegespalten wie ich das Hörbuch tatsächlich bewerten soll. Ich höre immer während dem Autofahren und habe mich recht gut unterhalten gefühlt. Allerdings hatte ich mehrfach das Gefühl, dass mir die Geschichte eventuell etwas zu langatmig und zäh gewesen wäre, wenn ich es selbst gelesen hätte. John Grisham greift für gewöhnlich Themen auf, in denen benachteiligte Menschen für ihr Recht kämpfen und für Gerechtigkeit. Auch wenn mir die Geschichte der drei Studenten manchmal nicht ganz realistisch schien, so verstehe ich doch Grisham's Ansätze dahinter. Er prangert die freie Marktwirtschaft an, deren System mehr und mehr ins Rudern gerät, da es nur auf Gewinnmaximierung aufbaut und keinerlei Rücksicht auf den einzelnen Menschen nimmt. Mark, Zola und Todd waren mir sehr sympathische Protagonisten und zu Beginn erfährt man erst einmal mehr über jeden einzelnen von ihnen. Dabei findet man ua. heraus, wieso jeder der drei sich für ein Jurastudium an der doch sehr fragwürdigen privaten Hochschule entschieden hat. Nachdem die Gruppe kurz vor dem Abschluss merkt, dass sie einem großen Betrug erlegen sind, beschließen sie sich zu rächen und diese Korruption aufzudecken. Und sie schmieden einen sehr gefährlichen Plan, bei dem keiner der drei ahnen kann wohin er führen wird. Da es John Grisham vor allem um die wirtschaftliche und rechtliche Seite geht, darf man hier keinen spannenden Action-Roman erwarten. Der Autor geht vor allem bei den juristischen Fakten sehr ins Detail und die Geschichte wird ruhig erzählt, folgt aber einem relativ flottem Tempo. Im Nachwort beteuert der Autor, der selbst Jurist ist, dass er mit juristischen und realistischen Aspekten etwas großzügig umgegangen ist, aber dennoch hat man das Gefühl, dass die Geschichte genau so auch wirklich passieren könnte.

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Sie wollten die Welt verändern, als sie ihr Jurastudium aufnahmen. Doch jetzt stehen Zola, Todd und Mark kurz vor dem Examen und müssen sich eingestehen, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. Die private Hochschule, an der sie studieren, bietet eine derart mittelmäßige Ausbildung, dass die drei das Examen nicht schaffen werden. Doch ohne Abschluss wird es schwierig sein, einen gut bezahlten Job zu finden. Und ohne Job werden sie die Schulden, die sich für die Zahlung der horrenden Studiengebühren angehäuft haben, nicht begleichen können. Aber vielleicht gibt es einen Ausweg. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, nicht nur dem Schuldenberg zu entkommen, sondern auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein geniales Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.“ (Quelle: Randomhouse) Zu Beginn des Romans hielt ich die Studenten lediglich für lernunwillig und war ein wenig schadenfroh, dass die Prüfung vermutlich alles andere als ein Zuckerschlecken für sie werden würde. Als jedoch der Freund von Zola, Todd und Marc kurz vor seinem Tod einem riesigen Betrug auf die Spur gekommen war, änderte sich meine Meinung. Ich empfand Mitleid mit den Studenten, Mitleid gepaart mit eine großen Wut. Ich wünschte dem Trio Gerechtigkeit. Dass diese fast unmöglich zu erreichen wäre, war mir klar. Und so war ich sehr gespannt, welche Geschichte der Autor aus seinen Grundzutaten gesponnen hatte. Einmal mehr ist John Grisham eine kompakte, umfassende Story gelungen, die er rund um die drei Hauptpersonen gestrickt hat. Zola, Todd und Marc sind nicht nur auf der Jagd nach Gerechtigkeit und auf der Suche nach dem Weg, um sich trotz des verpatzten Studiums ein großes Stück des Anwalts- und Kanzlei- Kuchens abschneiden zu können. Sie haben auch Hintergrundgeschichten, die stellenweise interessante Einblicke in die Gesellschaft Amerikas geben. Ob es Zolas Familie ist, die nach mehr als zwanzig Jahren in den Senegal abgeschoben wird, oder Todds Bruder, der selbst mit dem Gesetz im Konflikt steht. Der Autor entwirft ein großes, facettenreiches Bild, das durch das Unrecht, das aus den Seiten hervorquillt, aus einer reichen Palette an Grautönen gemalt ist. Ganz ehrlich, ich konnte die große, überschäumende Wut der an der Nase herumgeführten Studenten verstehen, sehr gut sogar. Ich wünschte ihnen eine glückliche Wende. Die trat auch ein, denn nach und nach entspann sich ein Plan, den ich beileibe nicht gut heißen konnte, denn er war genährt von einer großen Portion krimineller Energie. Dennoch verfolgte ich mit zunehmend angehaltenem Atem das bizarre, forsche, unglaubliche Treiben, mit denen sich Zola, Todd und Marc auf mehr als dünnem Eis befanden. Dort schlitterten sie auf Kufen aus Naivität und Raffinesse umher – und stürzten mehrfach. Aber wenn Plan A versagt, ist es hilfreich, einen Plan B in der Tasche zu haben, und am besten auch noch einen Plan C. Die Drei waren sagenhaft kreativ, was das Aushecken neuer Ziele – natürlich jenseits aller legaler Grenzen – betraf. Und trotzdem… Was sich an einigen Schauplätzen abspielte, ließ mich immer mehr für das Tun der verhinderten Anwälte erwärmen und ich war so gespannt, wie sich dieses Katz- und Mausspiel entwickeln würde. Eines muss man ihnen lassen, so viel Chuzpe haben nicht viele und kaum jemand könnte mit diesem großen Haufen Dreck am Stecken ruhig schlafen…das Trio konnte es! Ebenso wie die sich gemächlich entwickelnde Geschichte mit ihren fast schon bewundernswerten Protagonisten gefiel mir einmal mehr der einladende, gefällige Erzählstil, dem ich mich von Beginn an nicht entziehen konnte. Die perfekte Wahl für den Sprecher wurde mit Charles Brauer getroffen. Toll, wie er in die Geschichte eintaucht, die Charaktere Zola, Todd und Marc verkörpert und die Spannungskurve erzählerisch unterstreicht! Einmal mehr wirft John Grisham sein Wissen aus dem Justizbereich in den Ring und zaubert eine mehrdimensionale Geschichte, die mich gleichermaßen faszinierte und erschreckte. Denn das Treiben unserer drei Freunde mutet fast schon harmlos an im Vergleich zu dem, was in vielen stillen Kämmerlein fabriziert wurde. Autor John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia. Sprecher Charles Brauer, bekannt aus Film, Fernsehen und von der Bühne, wurde u. a. in seiner Rolle als Tatort-Kommissar Brockmöller populär. Er ist die Stimme der John-Grisham-Romane und hat alle Thriller des Autors für Random House Audio eingelesen. Quelle: Randomhouse

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Cover Das Cover ist in Bezug auf das Hörbuch nichts sagend und würde mich nicht zum Kauf animieren. Titel Der Titel Forderung gefällt mir nicht. Ich hätte den Originaltitel The Rooster Bar beibehalten. Zum Inhalt Zola, Gordy, Todd und Mark sind Jurastundenten an der Foggy Bottom Law School. Sie stehen vor dem letzten Semester. Gordy ist etwas neben der Spur weil er seine Medikamente abgesetzt hat. Er erzählt den anderen das er ein wirres Konstrukt rund um ihre Schule aufgedeckt hat. Kurz gesagt: Sie wurden mit Erfolgsaussichten zum Studium gelockt. Ihnen wurde trotz schlechter Voraussetzungen ein Kredit gewährt und die Ausbildung ist miserabel. Die Chancen auf einen Job gehen in Wirklichkeit gegen Null und zusammen haben sie nach dem letzten Semester Schulden in Höhe einer Million Dollar. Die Betreiber der Schule verdienen hingegen Millionen. Die Geschichte ist am Anfang sehr langatmig und flach. Nach dem Selbstmord dachte ich, nun geht es richtig los und die drei versuchen das Komplott aufzudecken. Aber weit gefehlt. Die drei brechen ihr Studium ab und versuchen sich als Anwälte ohne Zulassung. Ihr Treffpunkt ist die Rooster Bar. Dabei erleben sie eine wirre Geschichte jenseits der Legalität. Da werden neue Identitäten erfunden und es wird versucht im System der Gerichte mitzuspielen ohne entdeckt zu werden. Das ist jedoch nicht das, was ich nach der Einleitung erwartet hätte. Da sie mit den Verfahrensabläufen noch nicht vertraut sind, haben sie plötzlich einen Millionenklage am Hals. Aber auch davon lassen sie sich nicht abschrecken und das Spiel geht weiter. Fazit Am Anfang des Buches war ich kurz davor es abzubrechen. Zu Ende gelesen hätte ich es vermutlich nicht. Das es sich aber um ein Hörbuch handelt, habe ich dann doch weiter gehört. Im Nachhinein ist es eine Geschichte, die ich am ehesten als Komödie einstufen würde. Sie erinnert mich etwas an den Film Das Geheimnis meines Erfolgs mit Michael J. Fox. Überzeugen konnte die Geschichte mich insgesamt leider nicht. Ich denke aus den ersten Ansätzen hätte man viel mehr herausholen können. Gesprochen wird sie von Charles Brauer. Leider konnte ich mich mit seinem Lesestil auch nicht so richtig anfreunden. Verlangt werden für dieses Hörbuch in der gekürzten Fassung trotzdem stolze 24,00 Euro. Hier bezahlt man wohl den Namen Grisham mit. Insgesamt kann ich daher nur 2 Sterne vergeben.

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