Leserstimmen zu
Helenas Geheimnis

Lucinda Riley

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Hörbuch MP3-CD
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„Es weiß doch niemand, was er in einer bestimmten Situation tun würde, bis er selbst drinsteckt.“ Helena hütet seit Jahren ein Geheimnis, von dem sie weiß, dass es ihren Sohn Alex und ihren Mann William erschüttern würde, es zu erfahren. Als die Familie gemeinsam mit einigen Freunden den Sommer auf Zypern verbringt, beschleicht Helena das Gefühl, dass ihr Geheimnis nicht mehr lange verborgen bleiben kann. Das obige Zitat wird in dem Buch nicht einfach so von einem der Protagonisten daher gesagt, sondern durch die Handlung eindrucksvoll demonstriert. Als die Geschichte abgeschlossen scheint, überrascht Lucinda Riley mit einer interessanten Wendung (keine Angst, ich verrate nicht das Ende und nenne keine Namen): Plötzlich steckt eine andere Hauptperson in genau derselben Situation wie Helena – hat ein Geheimnis gegenüber einem Menschen, den er/sie liebt und bringt es nicht übers Herz, es zu lüften. Während die ursprüngliche Geschichte um Helenas Geheimnis mich nicht umgehauen hat, zwar spannend war, aber nicht übermäßig, hat diese Wendung das Buch zu etwas ganz Besonderem für mich gemacht. So oft behauptet man, man würde nie selbst so handeln, wenn man davon hört, wie jemand anderes einen „Fehler“ gemacht hat. Dabei kann man das überhaupt nicht wissen. Es sei denn, man hat es selbst genau so erlebt. Erst dann merkt man, mit welchen Emotionen man zu kämpfen hat, die sich bekanntlich nicht einfach so ausschalten lassen. Es kommt im Leben sehr selten vor, dass man wirklich genau dasselbe durchmacht wie jemand, den man für sein Verhalten in dieser Situation verurteilt hat. Aber genau deshalb ist es so wundervoll, dass es Bücher wie dieses gibt, dass einen eine wichtige Erfahrung miterleben lässt, die man selbst nicht gemacht hat. Ich kann also nur jedem empfehlen, „Helenas Geheimnis“ zu lesen – oder zu hören, was ich gemacht habe. Das Hörbuch ist gekürzt, inhaltlich fehlt es aber, finde ich, an nichts. Was ich von der Sprecherin (Simone Kabst) halten soll, weiß ich nicht so genau. Irgendwie hat sie eine Stimme, die manchmal sehr kühl klingt, was auf meine Charakterisierung von Helena abgefärbt hat. Mich würde interessieren, ob sie im Buch auch so rüberkommt, weil sie andererseits oft auch sehr warmherzig wirkt, beispielsweise so ziemlich jeden „Schatz“ nennt. Vielleicht ist es aber genau das, was Helena ausmacht: Dass sie eigentlich ein warmherziger Mensch ist, der will, dass alle um sie herum glücklich sind, aber andererseits ein Geheimnis hat, das zu hüten für sie so schwer ist, dass sie manchmal einfach kühl sein muss, Dinge an sich abprallen lassen muss, um nicht daran zu zerbrechen und niemand anderen daran zerbrechen zu lassen.

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Zum Inhalt : Helena erbt ein Häuschen auf Zypern von ihrem Patenonkel . Dort hat sie in ihrer Jugend oft die Ferien verbracht . Zypern ist allerdings noch viel mehr für sie . Ihre erste große Liebe hat sie dort ebenfalls erlebt . Jahre später kehrt sie genau diesen Ort zurück ...Ihr Sohn Alex ( 13 Jahre ), der den gleichen Namen wie ihre große Jugendliebe trägt , führt Tagebuch in dieser Zeit als Helenas Geheimnisse gelüftet werden . Geheimnisse die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen . Die Seiten offenbaren die sie lieber verdrängen und vergessen würde , als sie zu erzählen . Aber wie nicht anders zu erwarten werden die Geheimnisse gelüftet und das Gefühlschaos nimmt seinen Lauf . 10 Jahre später kehren alle auf Pandora zurück . Mein Fazit : Die Stimme von Simone Kabst ist toll . Ich mag sie total gerne , da sie aus dem Hörbuch das best mögliche herausholt . Ansonsten ist das Buch unterhaltsam , allerdings nicht so wie die Schwestern Romane . Die Geheimnisse sind Pikant und man ahnt was kommt .Einige Klischees werden hier gerne bedient Die Geschichte beschreibt Lebensumstände die passieren können , die aber nicht so schrecklich sind wie der Titel vermuten lässt .Und Alex, der aus seinem Tagebuch aus der besagten Zeit erzählt , ist für einen 13 Jährigen unglaublich reif und erwachsen . Was ihn aber sehr altklug rüber kommen lässt . Daher vergebe ich für dieses Hörbuch 4 Sterne ****

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Es ist schon viele Jahre her, als Helena das letzte Mal auf Pandora in Zypern gewesen ist. Nun hat sie das Haus von ihrem Onkel Angus geerbt und gemeinsam mit ihrer Familie will sie den Sommer dort verbringen. Sie fährt mit Alex, ihrem ältesten Sohn und Immy, ihrer Tochter, vor, um alles für die Ankunft von William, ihrem Mann, und Fred, dem jüngsten Spross der Familie, vorzubereiten. Ihr ist bei der Sache nicht ganz wohl, weiß sie doch, dass sie mit Sicherheit auch auf Alexis, ihrer Jugendliebe, treffen wird. Viele Geheimnisse birgt sie in sich, die weder ihr Mann kennt noch ihr Sohn Alex. Alex hat sie seinerzeit mit in die Ehe gebracht, ihm aber nie erzählt, wer sein leiblicher Vater ist. Alex ist ganz erpicht darauf zu erfahren, wer das ist und hat die Hoffnung, dass er es in diesem Sommer erfahren wird. Er ist 13 Jahre alt und kann es nicht erwarten... Es wird ein sehr ereignisreicher Sommer. Außer Helena und ihrer Familie finden sich noch einige andere Personen ein, die die Runde komplett machen. Williams Tochter Chloë aus erster Ehe hat sich angesagt, da deren Mutter selbst einen ungestörten Urlaub verleben möchte. Mit unguten Gefühlen begrüßen sie Chloë, sind sie doch davon überzeugt, dass diese Ärger machen wird, da sie durch ihre Mutter negativ auf Helenas Familie vorgeprägt sein wird. Sadie, Helenas beste Freundin, wechselt die Männer wie andere Menschen die Handtücher. Gerade ging wieder eine Beziehung auseinander und sie benötigt Trost, so dass Helena sie kurzfristig nach Pandora einlädt. Weiterhin kommen Williams bester Freund Sascha mit Frau Jules und Kindern nach Pandora, um auch ein paar ungestörte Tage dort verbringen zu können. Nicht alle können gut miteinander umgehen, es gibt Konflikte, die gelöst werden müssen. Die Büchse der Pandora, ein geflügeltes Wortspiel aus der griechischen Mythologie. Öffnet man sie, kommen alle Übel wie Arbeit, Krankheit und Tod über die Menschheit. Im übertragenen Sinne öffnet sie sich auch auf Pandora in Zypern. Viele Wahrheiten kommen an die Öffentlichkeit, die viel zu lange darauf gewartet haben. Wahrheiten, mit denen nicht jeder gut umgehen kann. Wahrheiten, die erst durch das jahrelange Verschweigen an Intensität gewonnen haben. Es wird nicht leicht für die Protagonisten, den Sommer zu genießen, dazu steht zu viel auf dem Spiel. Die Geschichte wird aus der Erinnerung von Alex erzählt, der 10 Jahre nach diesem bewussten Sommer nach Pandora kommt, um ein Familientreffen zu organisieren. Bei der Gelegenheit findet er seine Tagebuchaufzeichnungen, die er in dem Sommer 13-jährig zu Papier gebracht hatte. Dieser Sommer vor 10 Jahren brachte für viele der Protagonisten eine Wende in ihrem Handeln und Tun. Er veränderte Leben, stärkte Freundschaften, brach aber auch einiges entzwei. Als Leser nimmt man noch einmal mit den Protagonisten Kontakt auf, die man vor 10 Jahren kennenlernte. Mit wenigen Worten erhält man den Anschluss an den Sommer, wie es mit den Protagonisten weiterging und was aus ihnen wurde. Eine rundum gut angelegte Story, die ich gern mitverfolgt habe. Ein wenig habe ich jedoch den Kopf geschüttelt, wie eine gegebene Sache wie das Geheimnis um Alex' Vater die Familie so aufrütteln kann, das alles infrage gestellt wird. Auch wenn die Umstände nicht üblich sind, ist es doch eine Tatsache, die bereits bestand, als William seinerzeit Helena kennenlernte. Ich habe dieses Buch als Hörbuch erleben dürften, das zum Buch eine gekürzte Version ist. Obwohl ich anfangs meine Probleme hatte, eine weibliche Stimme zu hören, während sie die Parts von Alex wiedergab, kam ich gut in die Story rein. An den Stellen, die Alex betrafen, hätte ich mir jedoch eine männliche Stimme gewünscht. Simone Kabst, die das Buch eingelesen hat, ist Schauspielerin und Sprecherin. Sie spricht sehr gut und es macht einfach nur Spaß, ihr zuzuhören. Ein tolle Story, die mir beim Zuhören angenehme Stunden brachte. Ich empfehle sie sehr gern weiter.

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Oh Mann, das hätte so ins Auge gehen können, schließlich gibt es unzählige Familien-Geheimnisse-Bücher und da kann es schon passieren, dass man an eines gerät, das nur aus Klischees besteht. Aber wie auch schon mit ihren anderen Büchern, wartet Lucinda einfach mit ein paar Überraschungen auf, sodass bei mir höchstens ganz am Anfang so etwas wie 'ach ne, das ist doch so und so' aufkam. Denn es war dann doch ganz anders. Dazu kommen noch sympathische Protagonisten und schreckliche viele Irrungen, Wirrungen und Schicksalschläge, dass man schier verzweifeln möchte. Dazu kommt noch die amüsante Sichtweise eines altklugen 13jährigen, der die Handlung auf seine Weise interpretiert und so auch die Sichtweise des Hörers bzw. Lesers erweitetr. Allerdings fand ich es an diesen Stellen ungeschickt, Simone Kabst das lesen zu lassen. Stattdessen - und wie es ja bei anderen Büchern von Lucinda Riley gemacht wurde - hätte ich mir hier eine 'männliche' Stimme gewünscht. So klang die Ich-Perspektive eher lächerlich und auch zu Beginn verwirrend. Trotz dieses einen Kritikpunktes hat mich die Geschichte gut unterhalten, auch, weil ich zwischendurch das Gefühl hatte, zwar selbst genug vom Schicksal gebeutelt zu sein, es aber anderen Menschen auch nicht unbedingt besser geht. Das versöhnt ein bisschen, wie ich finde. Vielleicht ist dfas der Grund, warum diese Bücher so erfolgreich sind. Simone Kabst liest sehr gut und bringt die richtigen Gefühle in ihre Stimme, so wird 'Helenas Geheimnis' (es sind wohl eher Geheimnisse) zu einem entspannten Hörvergnügen. Fazit? Lucinda Riley ist für mich einfach die Beste, wenn es um Bücher über Familiengeschichten geht!

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