Leserstimmen zu
R.I.P.

Yrsa Sigurdardóttir

(17)
(14)
(1)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Ich sollte echt mal anfangen Reihen von Anfang an zu lesen und nicht mittendrin anfangen xD Auch hier ist es mir wieder passiert...Vanessa startet mit Band 3 ^^ Tja der Klappentext war einfach zu interessant und dann stand da auch noch Psychologin und schon musste ich es lesen. Aber ich hatte während des Lesens nicht das Gefühl, dass ich große Lücken von den vorherigen Bänden hatte. Klar gibt es eine Vorgeschichte zwischen den Protagonisten, aber dem Fall an sich, was mich natürlich am meisten interessiert hat, hat es keinen Beinbruch getan. Der Fall war auch sehr interessant und ich finde Mobbing ist ein sehr wichtiges Thema. Dennoch hat mir ein bisschen was gefehlt. So interessant es auch war, teilweise habe ich die durchgehende Spannung vermisst. Normalerweise kennt man es von Thrillern ja, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Bei diesem Buch konnte ich das aber und das bricht für mich etwas mit dem Genre, denn als Leser will man ja unbedingt wissen, wie der Fall gelöst wird. Aber alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und erhält 4 Punkte. Und Band 1 und 2 habe ich mir auch schon geholt. Habe ja schließlich etwas aufzuholen.

Lesen Sie weiter

R.I.P. ist ein großartiger, spannender Thriller. Das Thema, welches das Buch aufgreift ist nicht nur in Island aktuell, sondern, leider, überall auf der Welt: Mobbing. Ich selbst habe eine sehr abgeschwächte Art von Mobbing erfahren, bei jemand anderem, den ich kenne, war das schon heftiger. Die Freunde wurden „weggenommen", der Sportbeutel in den Kanal geworfen, usw. Das ging so weit, dass er morgens nicht mehr aufstehen wollte oder überhaupt zur Schule. Später hat es sich geändert, zum Glück. Hier im Buch geht es eben auch um das Thema Mobbing, aber nochmal heftiger, als ich das eben beschrieben habe. Die Morde, die stattfinden, die Begründung dieser ist heftig, aber nachvollziehbar wie ich finde. Außerdem finde ich die Ermittlergruppe sehr ansprechend und sympathisch, ebenso wie deren Geschichte (n).

Lesen Sie weiter

Dieser Thriller begeistert nicht nur durch die Spannung, sondern beschäftigt sich gleichzeitig mit einem wichtigen Thema: Mobbing und was es aulösen kann. Klappentext: Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden? Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt… Rezension: Das Buch beginnt damit, dass eine Jugendliche überfallen wird. Dabei kündigt der Täter sich ihr über Snapchat an und nutzt die App, um den Mord live an ihre Freunde zu übertragen. Huldar und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf und da es um Jugendliche geht, wird auch Freyja wieder um Hilfe gebeten. Doch schnell wird klar, dass das junge Mädchen nicht das einzige Opfer bleiben wird. Daneben gibt es auch Kapitel aus der Sicht des Täters. Dieser wird jedoch immer nur als „Er“ bezeichnet, sodass auch der Leser keine näheren Infos zu seiner Identität bekommt. Man erfährt jedoch, dass es etwas großes geplant zu haben scheint und einen genauen Plan verfolgt. Während den Ermittlungen kommt ans Licht, dass Mobbing eine entscheidende Rolle spielt. Doch sind die Opfer selbst Täter gewesen? Oder haben die Mobber die Grenze überschritten? In jedem Fall zeigt das Buch, was Mobbing mit einem Menschen anstellen kann, egal ob er direkt oder indirekt davon betroffen ist. Dabei will die Autorin nicht nur schocken, sondern zeigt wichtige Fakten auf, was ich sehr gelungen finde. Ebenfalls gefällt mir, dass sehr viele falsche Fährten gelegt werden. Nahezu jedes Mal wenn jemand Neues auftaucht, könnte man sich denjenigen auch als Täter vorstellen. Es ist wirkt jeder verdächtig und so analysiert man beim Lesen jede Szene, sucht nach versteckten Hinweisen und versucht das Rätsel zu lösen. Doch als dann klar wird, wie alles zusammenhängt, musste ich einsehen, dass ich auf diese Idee niemals gekommen wäre. Die Autorin führt die falsch gelegten Fährten geschickt zusammen und enthüllt alles in einem logischen, durchdachten und gleichermaßen überraschenden Ende. Zu guter Letzt wären da noch die Protagonisten. Huldar und Freyja haben es mir einfach angetan. Er versucht verzweifelt eine zweite Chance bei ihm zu bekommen, doch sie macht es ihm alles andere als leicht. Das ist erfrischend anders, ist doch oft genau das Gegenteil der Fall und die Beziehungen ergeben sich viel zu schnell. Ich freue mich schon jetzt auf Teil vier, klare Empfehlung! Eckdaten: Autorin: Yrsa Sigurdardóttir Verlag: btb Preis: 20,00 € – Hardcover Seitenzahl: 448 ISBN: 978-3-442-75665-0 Weitere Formate: eBook, Hörbuch Die Reihe: 1. DNA 2. SOG 3. R.I.P.

Lesen Sie weiter

MEIN Fazit: Eine 16-Jährige wird in einem Kino ermordet. Der Täter filmt ihre letzten Minuten und versendet die Videos mit Snapchat an ihre Freunde. Kommissar Huldar und das Team ermitteln, denn es bleibt nicht bei der einen Toten. Kinderpsychologin Freya wird ebenfalls in den Fall eingebunden, um Huldar bei den Befragungen der Freundinnen des Mädchens zu helfen. Sie scheinen etwas zu verbergen... Huldar leidet immer noch darunter, von seinen Kollegen geschnitten zu werden und nicht mehr in vorderster Reihe in der Mordkommission zu sein. Er bekommt immer nur noch das zugeteilt, zu dem andere keine Lust haben. Seine ehemalige Kollegin Erla ist nun seine Chefin. Sie lässt ihn bei jeder Gelegenheit spüren, dass sie auf ihn nicht gut zu sprechen ist, nachdem sie wegen sexueller Belästigung Schwierigkeiten hatte. Ich hatte bereits die Vorgängerbände aus der Reihe gelesen, man kann dieses Buch aber durchaus auch lesen, ohne die vorangegangenen Bände zu kennen. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und sie versteht es, die Figuren mit ihren unterschiedlichen Charakteren zum Leben zu erwecken. Ich fand es z.B. sehr unterhaltsam, wie die Autorin Huldar darstellt, einen Kommissar mit Ecken und Kanten, nikotinsüchtig, grantig, aber wenn er sich in etwas verbissen hat, genial. Sein Verhältnis zu Freya ist schwierig, da hat er nach einen One-Night-Stand einiges vermasselt. Im ersten Band war er mir nicht sehr sympathisch, aber inzwischen mag ich ihn. Auch Freya ist mir sympathisch, eine taffe Frau, kompetent und engagiert im Job, nur privat nicht gerade glücklich. Ihr Verhältnis zu Huldar ist hin- und hergerissen. Die Krimihandlung ist interessant, etwas düster, aber in sich schlüssig und die Geschichte ist gut aufgebaut, so dass es wirklich schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ich fand es durchweg spannend, die Morde und Beschreibungen der Opfer ist aber recht brutal. Schonungslos wird die jeweilige Situation beschrieben, das ist nichts für Zartbesaitete, vor allem, weil es sich um Kinder handelt. Für mich war R.I.P. rundum gelungen und ich freue mich auf weitere Bände aus der Reihe.

Lesen Sie weiter

Stella wird brutal ermordet. Ihre Freunde bekommen ihre letzten qualvollen Minuten über Snapchat geschickt. Nur wenige Tage später erhalten die Freunde von Egill auch solch fürchterliche Videos über Snapchat. Doch im Gegensatz zur Tat an Stella, wo offensichtlich ist, dass sie diesen Angriff nicht überlebt hat, hoffen nun die Ermittler Egill, zwar schwer verletzt, aber dennoch lebend zu finden. Als ob das alles nicht schon schlimm genug ist, scheint es auch noch ein drittes Opfer zu geben. Das Ermittlerteam aus Reykjavík versucht die Fälle schnellstmöglich zu lösen. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn es gibt keine offensichtlichen Hinweise auf das Motiv der Taten oder Verbindungen zwischen den Opfern. Die Jugendlichen waren augenscheinlich sehr beliebt und hatten keinerlei Probleme. Kommissar Huldar wird zunächst nicht wirklich in die Ermittlungen mit einbezogen. Er und sein Partner bekommen so gut wie keine sinnvollen Aufgaben zugeteilt, dabei drängt die Zeit und jeder gute Mann wird gebraucht. Grund dafür sind private Differenzen zwischen Huldar und seiner Chefin. An dieser Stelle möchte ich kurz auf die vorherigen Bände eingehen. Huldar hat im ersten Band „DNA“ eine Nacht mit Freyja verbracht und war dabei nicht ganz ehrlich zu ihr. Im zweiten Band „SOG“, ist er nach einem alkoholgetränkten Abend mit seiner Chefin im Bett gelandet. Was natürlich ein riesen Fehler war, denn eigentlich möchte Huldar das Herz von Kinderpsychologin Freyja gewinnen, aber er bekommt es einfach nicht auf die Reihe. Erla wiederrum ist gekränkt. Doch das Erla nun einen ihrer besten Ermittler aufs Abstellgleis stellt, nur weil sie eifersüchtig ist, geht gar nicht und behindert die Arbeit. Spannungen im Team sind was Normales und gerade wenn einem die Zeit im Nacken sitzt. Aber diese Reaktionen einer Chefin sind für mich ein absolutes no go und hat meiner Meinung nach auch zu viel Raum in der Story eingenommen und somit den Spannungsbogen immer wieder nach unten gedrückt. Huldar lässt sich aber nicht unterkriegen und er schafft es sogar Freyja wieder mit ins Boot zu holen. Wie praktisch für ihn. Freyja hat gleich von Anfang an den richtigen Riecher, was den Grund der Taten anbelangt. Doch Erla glaubt nicht an diese Theorie. So nach und nach kristallisiert sich heraus, weswegen gerade diese Jugendlichen zu Opfern wurden. Wahrlich waren die beiden keine Unschuldslämmer und sie haben fürchterliches getan. Was in meinen Augen die Wut und die Rachegelüste auch verständlich machen, aber entsetzt hat mich die Brutalität und überhaupt die Art und Weise der Rache. Die Auflösung war sehr verstrickt und umfangreich, aber dennoch gut durchdacht. Doch hat mich auch dieser Band wieder etwas unbefriedigend gelassen. Auch wenn die Ermittlungen abgeschlossen wurden, zeigt das letzte Kapitel, dass doch noch nicht alles offengelegt wurde und somit eine Frage offen bleibt. Auch die Beziehung zwischen Huldar und Freyja ist noch immer sehr angespannt. Irgendwann müssen sie doch mal zusammenfinden. Man möchte ja am liebsten in das Buch hineinkriechen und die beiden mal richtig schütteln. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und leicht verständlich. Anmerken möchte ich noch, dass der Titel „R.I.P.“ überhaupt nicht zu diesem Buch passt. Müssen es immer nur drei Buchstaben sein? Warum hat man nicht den isländischen Originaltitel einfach übersetzt? Fazit: Hier hat die Autorin ein weitgefächertes und brandaktuelles Problemfeld angesprochen, was ich sehr gut finde. Vielleicht öffnet das einigen Menschen die Augen, wenn man bedenkt wie die Opfer leiden und das meist ein Leben lang. Oder sie ihr Leben vielleicht schon vorzeitig beenden, weil sie mit ihrer Situation nicht mehr zurecht kommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bände mit den, mir liebgewonnenen, Charakteren Huldar und Freyja.

Lesen Sie weiter

In Island schlägt mal wieder da Böse zu. Der Täter überfällt ein Mädchen nach ihrer Schicht im Kino und lässt ihre gesamte Snapchat – Freundesliste an der brutalen Gewalttat teilhaben. Bevor der Täter sie mitnimmt, muss sie sich immer wieder entschuldigen – für was genau, scheint das Opfer auch nicht zu wissen. Das Ermittlerteam um Huldar, welcher nach Vorkommnissen im vorherigen Band mit seinem Kollegen arg im Abseits steht, kann durch die verschickten Snaps und ein Überwachungsvideo im Kino die Tat ziemlich genau mit verfolgen. Wo das Mädchen hingebracht wird, ob es noch lebt, wofür es sich entschuldigt und wo der Täter herkam – all das steht anfangs noch in den Sternen. Auch Kinderpsychologin Freya wird, sehr zur Freude Huldars, wieder in die Ermittlungen mit einbezogen und entdeckt ein entscheidendes Motiv. Stil, Machart, Meinung. Diese Geschichte ist die Nr. 3 in der Reihe um Huldar und Freya. Ich habe auch die beiden anderen Bände DNA und SOG gelesen und rezensiert und muss sagen: Ich hab mich schon riesig auf den dritten Teil gefreut! Denn die Thriller der Reihe zeichnen sich zunächst einmal durch einen sehr lockeren Schreibstil aus, der –nach meinem Geschmack – genau die richtige Balance zwischen flott und detailreich trifft. Locker flockig flogen die spannenden Kapitel nur so dahin und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Längen zur Vertiefung des Themas und der Gefühlswelten fühlten sich nicht lang an und am Ende wartete eine schlüssige Auflösung. Ein besonderes Lob geht an die humoristischen Sätze, Bemerkungen und Situationen, die von er Autorin gekonnt in die spannende und oft düstere Geschichte eingebaut werden. Noch dazu mag ich die Ermittler und ihre Beziehung zueinander („es ist kompliziert“) sowie die von der Autorin jeweils aufgegriffenen Themen. Auch in diesem Band ist das Thema wieder brandaktuell. Es geht um Mobbing ( leider irgendwie immer aktuell) und genauer um die moderne Variante: das Cybermobbing. Hier hat die Autorin umfassend recherchiert und nimmt den Leser mit auf einen Ausflug zum Thema - ohne belehrend zu wirken und mit einem umfassenden Einblick in die Gefühlswelt von Opfer und Täter. Auch das Medium des Täters, Snapchat, ist aktuell und gerade bei der Jugend äußerst beliebt. Am Puls der Zeit ist die Geschichte auf der einen Seite; die andere Seite blickt –wie eigentlich immer bei der Autorin- auf die Wurzel allen Übels in der Vergangenheit. Man kann diesen dritten Teil sicherlich bedenkenlos ohne Vorwissen lesen. Falls die von mir oben genannten Punkte deinen Geschmack treffen, dann solltest du jedoch von vorne anfangen. Denn diese Thriller sind etwas Besonderes und werden dir wahrscheinlich so gut gefallen, dass du dich ärgerst wenn du mit Teil 3 anfängst. Die Beziehung der Hauptpersonen zueinander, die Hauptpersonen sowie die Machtverhältnisse im Polizeirevier sind mit interessanten Entwicklungen versehen. Dass relativ offene Ende in Bezug auf die Hauptpersonen schürt meine Vorfreude auf Band 4, der Fall an sich ist aber abgeschlossen. Fazit Wie immer in dieser Reihe komme ich um 5 Sterne einfach nicht herum. Das möchte ich auch überhaupt nicht. Ein spannender, gut geschriebener Thriller. Die Seiten fliegen nur so dahin und es geht nicht nur um einen „gewöhnlichen“ Psychopathen sondern das gewisse Extra. Ich freue mich auf Band 4 und kann diese Reihe nur jedem ans Herz legen, der die von mir oben aufgeführten Punkte an einem Thriller schätzt.

Lesen Sie weiter

Die 16 jährige Stella wird, nach ihrer Schicht im Kino, brutal ermordet. Das perfide daran: Der Killer schickt live Clips des Mordes über Snapchat an alle Kontakte in Stellas Handy. Er fordert Stella auf sich zu entschuldigen doch auch das kann ihr Leben nicht retten. Warum und für was sollte sich Stella entschuldigen und warum findet man ihre Leiche nicht? Die Ermittler Huldar und Freya stehen vor einem Rätsel. Doch es bleibt keine Zeit denn der Killer ist noch nicht am Ende und plötzlich verschwindet ein Junge. Können die beiden Ermittler den Fall lösen und das Leben des Jungen retten? Ich muss gestehen dass ich anfangs Probleme mit den ganzen Namen hatte. Da kann man aber niemanden einen Vorwurf machen sie sind mir einfach nicht geläufig. Hatte mich aber dann ganz schnell daran gewöhnt so dass es keinen Einfluss auf den Lese Spaß hatte. Der Schreibstil der Autorin war flüssig spannend und temporeich so dass keine Langeweile aufkam. Von Beginn an ist der Spannungsbogen am Anschlag und Yrsa Sigurdardóttir entwickelt eine komplexe Geschichte die einen nicht los lässt. Ich hatte bisher noch kein Buch der Reihe gelesen, bin aber trotzdem gut rein gekommen da die Beziehungen zwischen den Ermittlern gut erklärt wird. Unsere beiden Protagonisten waren mir direkt sympathisch auch wenn sie komplett unterschiedliche Charaktere sind. Huldar ein etwas grobschlächtiger Ermittler mit Ecken und Kanten aber mit dem Herz am rechten Fleck. Freya arbeitet als Kinderpsychologin und ist eine taffe junge Frau die es nicht wirklich leicht hat da ihr Privatleben das reinste Chaos ist. Gerade deshalb ist sie auf Huldar nicht wirklich gut zu sprechen da er nun auch ihr berufliches Leben nach einem One Night Stand noch komplizierter gemacht hat. Den Fall den die beiden diesmal zusammen bearbeiten müssen fand ich persönlich sehr interessant und am Puls der Zeit. Snapchat, Instagram und Facebook sprich das ganze Social Media bestimmt schon sehr viel in unserem Alltag und hier wird es nun benutzt um Angst und Schrecken zu verbreiten. Und damit nicht genug ist Freya durch den Fall besonders betroffen und alte Wunden werden wieder aufgerissen. Das große und leider immer noch aktuelle Thema des Buches ist Mobbing und das die Opfer oft allein gelassen werden. Ein Thema das gerade durch Social Media noch viel größere Ausmaße angenommen hat. Die Autorin arbeitet das Thema in dem Buch gut auf und zeigt dass die Opfer besser geschützt werden müssen. Die Homosexualität eines Charakters hingegen wird meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Hier hätte ich mir ein wenig mehr erhofft das wurde mir zu schnell abgehandelt. Ich hoffe dass im nächsten Band noch etwas kommt. Zum Ende hin hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht da die Auflösung des Falles noch etwas besser erklärt und entwirrt werden müsste. Das ging mir etwas zu fix. Insgesamt hat mir RIP allerdings sehr gut gefallen ich hab das Buch in nur 2 Tagen gelesen. Die Geschichte besticht vor allem durch die Interaktion seiner beiden Ermittler und einem spannenden und aktuellen Fall. Für mich steht fest dass ich auch weitere Teile der Reihe lesen werde und ich freu mich schon weiter Fälle mit Huldar und Freya zu lösen. Wer Thriller mag sollte dieser Reihe mal eine Chance geben.

Lesen Sie weiter

ERSTER EINDRUCK: Das Cover ist herrlich. Die Geschichte spielt im Winter, daher unheimlich passend. Die Thematik ist kalt und teilweise schwer zu verdauen. Ich habe hier eine Trigger Warnung in Bezug auf Mobbing vermisst. INHALT: Seine Opfer sind jung und unschuldig. Sie betteln um Verzeihung, danach werden sie auf brutalste Art ermordet. Die Morde landen auf Snapchat, so dass Freunde und Familie daran teilhaben können. Kommissar Huldar und Psychologin Freya arbeiten erneut gemeinsam an den Fällen. Was bewegt jemanden dazu solche Taten an Jugendlichen zu begehen? Wenn Mobbing zu weit geht. Ich konnte teilweise die Schilderungen über die Mobbing Opfer und was alles den Kindern angetan worden ist, nur mit schwerem Herzen lesen. So detailreich erzählt, dass es weh tut. Mobbing ist ein absolut heikles Thema und sowohl für das Opfer als auch für den Täter kein Zuckerschlecken sich damit auseinander setzen zu müssen. Mobbing fällt den wenigsten auf, denn es gibt so viel unterbewusstes Mobbing, dass es einem erst klar wird, wenn man darauf angesprochen wird. Das Opfer spricht es vor Angst, dass es schlimmer werden könnte erst gar nicht an. Der Täter realisiert es erst gar nicht. Es gibt immer ein warum. Mobbing entsteht nicht aus Langeweile. Für jede unserer Aktionen gibt es einen Trigger, den gilt es heraus zu filtern und das wird in R.I.P mit Freyas Figur sehr gut an den Tag gebracht. Was zusätzlich im Buch angesprochen wird ist Homosexualität und LGBQT, doch ich weiß nicht genau, was die Autorin uns damit sagen möchte. Alles wird sehr Oberflächlich angesprochen, kurz geht es um Outing, doch nichts wird tiefer eingegangen. Immerhin scheint Hulder, die Hauptfigur, keinerlei Probleme damit zu haben und das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt. Ein guter Thriller, wie wir ihn von Yrsa gewohnt sind. Für meinen Geschmack ein wenig lang, hätte man um gut 100-150 Seiten kürzen können.

Lesen Sie weiter