Leserstimmen zu
Servus heißt vergiss mich nicht

Angelika Schwarzhuber

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Autorin: Angelika Schwarzhuber Verlag: blanvalet - Verlag Seiten: 439 ISBN: 978-3-7341-0238-7 Preis: 9,99 € Inhalt: Daniela hat ihr Leben eigentlich fest im Griff. Doch seit es Alex auf sie abgesehen hat, gerät ihr Gefühlsleben ordentlich durcheinander. Und gerade jetzt muss sich Daniela auf ihre Arbeit konzentrieren. Sie soll der todkranken Ehefrau eines Unternehmers in Sacramento einen ganz besonderen letzten Wunsch erfüllen, der Daniela auf eine außergewöhnliche Reise schickt! Allerdings stellt Alex ihr vor der Abreise ein Ultimatum… Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den blanvalet - Verlag für dieses Buch. Ich habe schon 2 Bücher von Angelika Schwarzhuber gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Drum hab ich mich sehr darüber gefreut das ich auch dieses Buch lesen durfte. Das Cover des Buches hat mich neugierig gemacht, der Titel und die Gestaltung passen für mich perfekt zusammen. Daniela steht mit beiden Beinen im Leben, liebt ihren Sohn über alles und hat eine eigene Firma, BeauCadeau. Sie erfüllt ihren Kunden, meist zahlkräftigen und reichen Leuten, ihre besonderen Wünsche. Ihr Geschäft läuft ganz gut und sie ist eigentlich glücklich. Ein besonderer Auftrag soll sie nach Sacramento führen. Sie erlebt allerlei Pleiten, hat großes Pech und ist nahedran aufzugeben. Dank ihrer Freundin schafft sie es doch noch, alles auf die Reihe zu bekommen. Der Auftrag verlangt ihr alles ab. Dann ist da noch Alex, der Bruder ihrer Freundin ........ in seiner Gegenwart wird ihrs immer ganz "anders", aber sie glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft, sie hat einfach Angst ......... Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen weil ich einfach total gefesselt von der Geschichte war. Sie hat mich richtig gepackt und ich war emotional tief bewegt. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich kann es wärmstens empfehlen. Mit einem schönen Tee und einer Kuscheldecke aufs Sofa gelegt und los geschmöckert ...... Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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INHALT: Daniela ist eine toughe Singlemama mit eigenem Unternehmen, dennoch bringen ein Auftrag (Ausrichtung eines echten bayrischen Oktoberfestes in Sacramento) und der smarte Alex sie ordentlich durcheinander. FAZIT: Angelika Schwarzhuber hatte mich bereits auf der ersten Seite ihres ersten Romans "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" im Sturm erobert. Bayrische Lebensart und eine tolle Liebesgeschichte mit einem schönen Schreibstil sind eine abwechslungsreiche Kombination. Dieses Buch schmorte allerdings auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher. Warum? Irgendwie hatte ich in den anderen Monaten (alle außer Oktober) das Gefühl, dass es nicht zur Lesestimmung passen würde. Was im Nachhinein völliger Quatsch oder hier besser Schmarrn ist. Daniela erhält zwar den Auftrag für eine todkranke Frau ein bayrisches Oktoberfest auszurichten, jedoch konzentriert sich die Handlung nicht allein auf dieses Oktoberfest und daher darf und sollte man das Buch auf keinen Fall 11 Monate ignorieren. Danielas Gefühlswelt ist schlüssig, denn sie will das Beste für ihr Kind. Doch auch eine Mama möchte einen Mann an ihrer Seite und so ist sie hin und her gerissen zwischen Pflicht und Verliebt sein. Schön, das Alex bereit zu sein scheint, sich in dieses humorvolle Chaos mit seiner charmanten Art einzufügen. Doch ein paar Missverständnisse erschweren den beiden das Weg zum Glück und dann gibt es da noch...nee...verrate ich nicht. Oder doch... soviel, es gibt noch eine weitere Geschichte, die einige Jahrzehnte vor Danielas heutiger Geschichte spielt. Wie diese zusammenpassen, erahnt der Leser und es ist für Fans von Familien- und Liebesgeschichten ein echtes Muss. Nachdem dieses arme Buch unverschuldet so lange geschmort hat, habe ich es an drei Abenden verschlungen. Volle Punktzahl. https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/10/angelika-schwarzhuber-servus-heit.html

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Daniela hat eine Geschenke-Agentur, die sich mit dem perfekten Geschenk für die Lieben der Auftraggeber beschäftigt. Normalerweise sind es eher kleinere Geschenke, doch mit ihrem neusten Auftrag steht Daniela vor größeren Herausforderungen. Ein Mann aus aus der USA möchte seiner todkranken Frau einen letzten großen Wunsch erfüllen: ein Oktoberfest in Sacramento. Doch dieser Auftrag ist nicht ihre einzige Sorge. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn Benny und ihrem Bruder Adrian in einer Wohnung. Mit den Männern will es bei ihr nicht so richtig laufen, obwohl sie den einen oder anderen schon nicht schlecht findet. Doch sie will keinen Mann, der sich nicht auch auf Benny und ihre Familie einlassen will. Das macht die Wahl des richtigen Partners sehr schwer. Emilie kommt gebürtig aus München, doch ihre große Liebe hat sie in die USA gezogen. Dafür musste sie einen großen Verlust hinnehmen, denn ihre Familie und das Leben, das sie kannte, musste sie dafür zurücklassen. Emilie ist 18 Jahre alt, als sie nach dem zweiten Weltkrieg in die USA verschwindet. Ihre Geschichte nimmt den kleineren Part des Buches ein und wird mit kursiver Schrift deutlich gekennzeichnet. Mir hat dieser Blick in die Vergangenheit sehr gut gefallen. Ich habe mich regelrecht gefreut zu erfahren, wie das Leben der jungen Emilie weiter verlaufen ist. Anfangs konnte ich gar nicht so richtig einschätzen worauf die Geschichte hinauslaufen soll. Auf den ersten paar Seiten hat mich der Zusammenhang von Emilie und Daniela noch etwas verwirrt. Es sind einfach zwei sehr getrennte Geschichten. Trotzdem konnte man jeder Geschichte folgen. Nach den ersten 100 Seiten hatte mich das Buch dann komplett in seinen Bann gezogen. Daniela ist mir als Charakter richtig ans Herz gewachsen! Sie ist selbstständig, liebevoll und vor allem engagiert. Auch wenn sie (natürlich) an der einen oder anderen Stelle schon mal auf dem Schlauch stand, hat das für mich wunderbar zusammen gepasst. Insgesamt passte für mich in diesem Buch einfach alles. Die Geschichte an sich war einfach rund und perfekt durchdacht. Am schönsten jedoch fand ich die Stimmungen, die dieses Buch vermittelt hat. Ob Stress, Verzweiflung oder Liebe, es war alles sehr authentisch. Ich konnte mich in jede Situation einfühlen und habe mit Daniela die Augen verdreht und gelächelt. Für mich ist „Servus heißt vergiss mich nicht“ wirklich eine wunderschöne Geschichte, die ich jedem ans Herz legen kann!

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Cover: Schon anhand des Covers in Verbindung mit dem Buchtitel kann man erkennen, dass es sich um einen Roman mit Lokalkolorit handelt. Bei dem rot-weiß-karierten Stoffherz mit der blauen Brezen-Applikation assoziiert man bereits auf den ersten Blick den Schauplatz Bayern. Die blauen Blümchen und der weiße Hintergrund mit der leichten senkrechten Maserung verleihen dem Coverbild einen zusätzlichen romantischen Touch. Ein sehr schönes, passendes Cover für diesen Liebesroman. Die Geschichte (Vorsicht Spoiler!): Der Roman besteht am Anfang aus zwei Geschichten, die sich zuerst einmal völlig unabhängig voneinander entwickeln. Hauptfigur der einen Geschichte ist Daniela, eine alleinerziehende Mutter. Sie hat von ihrer Freundin Hanna die Agentur BeauCadeau übernommen, die für ihre Kunden ungewöhnliche Geschenke organisiert. Zu ihrer Familie gehören neben ihrem fünfjährigen Sohn Benny ihr Zwillingsbruder Adrian, der sich als Schauspieler beruflich neu erfinden will und einfach bei Daniela und Benny eingezogen ist, sowie ihre Mutter, die allerdings mit ihrem Lebensgefährten auf Ibiza lebt und nur ab und zu mal bei ihren Kindern auftaucht, was Daniela gar nicht so unrecht ist. Über eine Bekannte erhält Daniela von einem reichen amerikanischen Unternehmer einen ganz außergewöhnlichen Auftrag. Sie soll als Geschenk für dessen Ehefrau, die nicht mehr lange zu leben hat, ein Oktoberfest ganz nach dem Münchener Original auf die Beine stellen – und das mitten in Kalifornien. Natürlich verlangt dieser Auftrag Daniela einiges ab, und größere und kleinere Hindernisse sind vorprogrammiert. Gleichzeitig lernt sie auch noch den gutaussehenden Alex kennen, der ihr gehörig den Kopf verdreht und für sie ebenfalls etwas zu empfinden scheint. Doch für Daniela ist sofort klar: Alex ist kein Mann für eine dauerhafte Beziehung und erst recht kein „Ersatz-Papa“ für Benny. Aber Alex lässt nicht locker und stellt Daniela vor eine Entscheidung, die sie sich selbst schwerer macht, als sie eigentlich ist. Die andere Geschichte ist Ende der Sechzigerjahre angesiedelt. Hauptfigur ist die achtzehnjährige Emilie, die eines Nachts heimlich ihr Elternhaus in München verlässt und sich per Schiff auf den Weg in die USA macht. Dort hofft sie, ihre große Liebe, einen Amerikaner, den sie in München auf dem Oktoberfest kennengelernt hat, wiederzufinden. Irgendwann kann man beim Lesen den Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten zwar erahnen, aber in Bezug auf bestimmte Details war dieser für mich dann doch recht überraschend. Meine Meinung: Von Angelika Schwarzhuber kannte ich bereits den Roman „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“. Dementsprechend bin ich an „Servus heißt vergiss mich nicht“ schon mit gewissen Erwartungen herangegangen, die sich mit ganz winzigen Ausnahmen auch erfüllt haben. Mit ein Grund, warum ich überhaupt auf die Bücher der Autorin gestoßen bin, ist der Bezug zum Schauplatz Bayern. Ich mag Land und Leute sehr und habe auch selbst ein wenig bayerische Wurzeln, sodass ich mich beim Lesen natürlich von Anfang an sehr wohlgefühlt habe. Allerdings ist der Lokalkolorit bei „Servus heißt vergiss mich nicht“ nicht ganz so ausgeprägt wie bei „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“, was ich ein bisschen schade fand. Das hätte für meinen subjektiven Geschmack ruhig etwas mehr sein dürfen. Der Schreibstil der Autorin ist nicht allzu kompliziert (im positiven Sinne!), die Erzählweise sehr verständlich und eindrücklich. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, und jede hat für sich ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter, sodass man sie sofort ins Herz schließt – dies war bei mir vor allem bei Benny, Adrian und Alex der Fall. Selbst die Charakterisierung der Randfiguren ist wohlüberlegt und sehr stimmig. Lediglich mit der Hauptfigur Daniela hatte ich ein wenig Schwierigkeiten. In meinen Augen verhält sie sich in Bezug auf Alex zu pessimistisch. Ihre geradezu festzementierte Meinung über ihn, dass er sich für eine feste Beziehung nicht eignet und sich wohl nie so richtig für ihren Sohn interessieren wird, basiert rein auf Vermutungen. Alex gibt ihr zu keinem Zeitpunkt Anlass zu einer solchen Denkweise. Zwar kann man es damit begründen, dass ein gebranntes Kind das Feuer scheut, aber für mich war das dann doch etwas zu viel und wirkte leicht konstruiert. Natürlich wurde dadurch die Spannung, ob es zum Happy End kommt oder nicht, bis zum Schluss aufrechterhalten. Irgendwann konnte ich mir dann doch denken, wie das Ganze ausgehen wird, und ich hätte Daniela von Zeit zu Zeit am liebsten einen Schubs in die richtige Richtung gegeben. Aber geht einem das als Leserin nicht bei vielen Liebesromanen so? Die Erzählweise der Autorin zeichnet sich durch viel Herzlichkeit, Humor und Charme aus. Nichtsdestotrotz findet man auch nachdenklichere, leisere Töne, die der Geschichte einen gewissen Tiefgang verleihen. Dies gilt vor allem für die Passagen, die Emilie gewidmet sind. Selbst der Sprachstil ist hier ein anderer als in Danielas Geschichte. Wir haben es hier also nicht ausschließlich mit einem lockeren, leichten Liebesroman zu tun, bei dem immer eitel Sonnenschein herrscht. Auch das Ende hält manche Überraschung bereit, und man muss als Leser ein paarmal kräftig schlucken. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, und ich warte schon mit Freude auf das nächste Buch von Angelika Schwarzhuber. Susanne von „friederickes Bücherblog“

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Darum geht es: Daniela ist alleinerziehende Mama des 5jährigen Benny und führt die kleine Wunsch-Geschenk-Agentur "BeauCadeau", die ihren Kunden hilft, Wünsche wahr zu machen. Daniela ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben - nur manchmal wünscht sie sich doch eine neue Liebe. Trotzdem bringt sie Alex, der offensichtlich ihre Nähe sucht, mächtig durcheinander. Wie gut, dass ihr Alex' Schwester Bettina einen Auftrag in Kalifornien vermittelt, der ihre ganze Aufmerksamkeit fordert und außerdem einen Auslandsaufenthalt beinhaltet. Ein reicher Amerikaner beauftragt BeauCadeau, in Sacramento ein waschechtes bayerisches Oktoberfest mit allem Drum und Dran als Geschenk zum Geburtstag seiner todkranken Frau auf die Beine zu stellen. Eine große Herausforderung, die Daniela innerhalb nur 4 Monate zu meistern hat - da bleibt keine Zeit, sich über Männer Gedanken zu machen. Vor ihrer Abreise stellt ihr Alex jedoch ein Ultimatum. Mein Senf dazu: (Achtung: kleine Spoiler möglich, ließ sich nicht komplett verhindern) Heute Morgen um 9 Uhr angefangen, heute Mittag gegen 14 Uhr mit Tränen in den Augen beendet. Muss ich noch mehr sagen? Eigentlich nicht, aber... Scherz beiseite, das wäre doch ziemlich wenig Senf zu einem so tollen Buch. "Servus heißt vergiss mich nicht" ist keine direkte Fortsetzung von "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" und "Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück" - heißt, man muss die anderen beiden vorher nicht unbedingt gelesen haben. Wenn man das zweite Buch aber bereits kennt, sind Daniel und Alex keine Unbekannten mehr. Daniela war Hannas Kollegin in deren Unternehmen BeauCadeau, bevor sie dieses von Hanna übernahm. Alex ist der attraktive Werbemensch, der kurzfristig etwas mit Hanna hatte. Verständlich, dass Daniela deshalb etwas skeptisch ihm gegenüber ist. Die Geschichte geht nun also weiter, nachdem Hanna ihr Happy-End gefunden hat. BeauCadeau läuft seit dem gelungenen Großauftrag ganz gut, Daniela ist gestresst, aber nicht unglücklih. Auch wenn ihre Wohnung langsam etwas voll wird, weil neben ihrem Zwillingsbruder Adrian auch zwei Meerschweinchen und zuletzt noch ihre ordnungsliebende Mutter bei ihr Asyl suchen, bleibt sie recht entspannt. Gleiches will ihr bei ihren Begegnungen mit Alex jedoch nicht so recht gelingen. Sie verwandelt sich des Öfteren regelrecht in einen Tollpatsch, wenn sie auf ihn trifft - und das passiert auffällig häufig. Da sie ihn für einen typischen Womanizer hält, will sie keine Beziehung mit ihm anfangen - oder vielleicht doch? Auch an Alex geht das nicht spurlos vorbei, er ist verwirrt über die unterschiedlichen Signale, die von Daniela ausgehen. Obwohl Daniela nach und nach spürt, dass Alex lange nicht so oberflächlich ist, wie sie dachte, und er auch augenscheinlich gut mit Benny und mit Haustieren klarkommt, traut sie ihren und auch seinen Gefühlen nicht und sucht ständig das buchstäbliche Haar in der Suppe. Manchmal wollte ich Daniela einfach nur schütteln, damit sie aufwacht. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Alex irgendwann eine eindeutige Antwort von ihr haben möchte, ob sie eine Beziehung mit ihm eingehen möchte, oder aber nicht. Aber Daniela ist nach wie vor unsicher und will sich nicht eingestehen, dass sie längst über beide Ohren verliebt ist. Wie gut, dass ihr die Amerika-Reise Zeit gibt, über einiges klar zu werden. Zur gleichen Zeit erfährt man in Rückblenden immer wieder von einer anderen Liebesgeschichte, die Ende der 60er Jahre in München und Amerika ihren dramatischen Lauf nimmt. Es ist die Geschichte von Emilie und Bernard. Emilie verliebt sich an ihrem 18. Geburtstag in den jungen amerikanischen Soldaten und folgt ihm heimlich - ohne dass ihre Eltern oder Schwester davon wissen - nach Amerika. Ich mochte bisher alle Bücher von Angelika Schwarzhuber. Sie schreibt einfach schöne Geschichten und ich habe das Gefühl, sie werden von Mal zu Mal noch besser. "Servus heißt vergiss mich nicht" ist durch die Verbindung der beiden Liebesgeschichten zu unterschiedlichen Zeiten noch interessanter und hat mich von der ersten bis zur letzten Minute mitgerissen. Es ist romantisch, sehr witzig - meistens dann, wenn Daniela mit Alex zusammentrifft - und natürlich auch geheimnisvoll und spannend. Irgendwann/irgendwie erwartet man ja eine Verbindung zwischen den beiden Geschichten. Schön fand ich natürlich auch den Bezug zum vorherigen Buch und das "Wiedersehen" mit den Protagonisten daraus. Ich muss gestehen, ich liebe es, wenn neue Geschichten an ältere anknüpfen (und sei es nur durch einen Gastauftritt einer bekannten Figur - wie es von vielen Autoren mittlerweile machen) ohne jedoch konkrete Fortsetzungen zu sein. Es ist einfach schön, wenn man seine Lieblingsprotagonisten auf die eine oder andere Art wieder trifft und Nebendarsteller zu Hauptdarstellern werden. Ups, das wurde jetzt doch etwas länger als geplant. Die Begeisterung klingt kurz nach Beenden des Buches eben noch nach. Die Geschichte ist wunderschön, der Erzählstil gewohnt flüssig und die Personen - mit Ausnahme einer einzigen Nebenrolle - tatsächlich alle auf ihre Weise sehr sympathisch und liebenswert. Neben den Hauptpersonen trifft dies auch auf die Nebendarsteller zu: Besonders süß fand ich hier Benjamin und sein "Schnuckelmäuschen" Natascha. Warum müsst ihr aber bitte selbst lesen. Mein Fazit: Ich hoffe, ich habe euch nicht zuviel verraten. Wenn ihr es noch nicht gelesen habt und auf romantisch, lustige Geschichten steht, kann ich nur empfehlen, euch Angelika Schwarzhubers Buch mal genauer anzuschauen. Von mir bekommt es 5 besonders helle Lämpchen.

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Inhalt: Daniela hat von ihrer Freundin Hanna die kleine Firma BeauCadeau übernommen. "Schönes Geschenk" trifft auch das, was sie tut: Sie sucht für Partner, Geliebte und Familie anderer Leute die passenden Geschenke und bekommt dafür ein Honorar. Mit ihrem Sohn Benny ist sie glücklich und als ein großer Auftrag reinkommt ist sie mehr als zufrieden. Doch da ist noch Alexander Zabel, der ihr den Kopf verdreht hat und von dem sie sich auf alle Fälle fern halten will. Meine Meinung: Mein zweites Buch der Autorin und auch diesmal gab es wieder Witz und Chaos ohne Ende. Man könnte meinen, dass es Daniela gerade richtig gut geht, denn ihr neuer Auftrag bringt ihr eine Menge Geld ein. Sie soll als Geschenk für eine kranke Ehefrau ein Oktoberfest in Sacramento auf die Beine stellen. Das war es dann schon fast mit dem Positiven für Daniela, denn ihre neuen Geschäftskontakte die sie für diesen Auftrag knüpft sind nicht alle seriös. Nebenbei blockiert ihr Zwillingsbruder Adrian noch einen Teil ihrer Wohnung, denn er krempelt momentan sein Leben komplett um. Der adrette Alexander Zabel wirbt um Daniela, doch das kann sie gerade nicht gebrauchen. Meiner Meinung nach ist sie ziemlich pessimistisch und das nicht nur was Männer angeht. Manchmal wirkt sie auf mich ein bisschen naiv und im nächsten Moment merkt man wie viel Power in dieser Alleinerziehenden steckt. Das Buch ist in zwei Zeiten geschrieben. Ein Teil ist die Vergangenheit einer gewissen Emilie die sich verliebt hat und auf die Reise macht um den Mann ihrer Träume zu treffen. Der andere Teil ist Danielas chaotisches Leben. Mir haben beide Teile sehr gut gefallen, wobei ich den Teil der Vergangenheit zeitlich in Gedanken viel früher gesehen habe. Man merkte gleich wie unterschiedlich die Zeiten sind und doch hat mich die Geschichte von Emilie sehr berührt. Es hat seine Zeit gedauert bis ich mit Daniela warm wurde, ich konnte sie am Anfang schlecht einschätzen. Alex dagegen war mir gleich sympathisch. Er wirkte frech und attraktiv ohne arrogant rüber zukommen. Die Planung des Oktoberfestes war für mich etwas besonderes, denn obwohl ich einen Bayer geheiratet habe und eine bayrische Mama habe war ich noch nie dort. Es gab nur eine kleine Sache die mich in der Geschichte gestört hat und das war das Gefühl als wenn andauernd jemand in Ohnmacht fällt. Fazit: Trotz (meiner Meinung nach) zu viel Ohnmacht, war dieses Buch ganz große Klasse. Angelika Schwarzhuber hat mich mit ihren Protagonisten, BeauCadeau und attraktiven Männern gut unterhalten und gezeigt, dass das Leben nicht immer nur reibungslos ist und trotzdem alles gut werden kann.

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Meine Meinung: Vor längerer Zeit hatte ich von der Autorin schon das Buch "Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück"gelesen, das mir gefallen hat und deshalb war ich nun neugierig auf dieses Buch. Hanna, die die Protagonistin des ersten Buches war, hat ihre Geschäftsidee an Daniela abgegeben. Ich habe mich gefreut, dass ich sie nun wieder "getroffen" habe, denn Daniela und sie sind trotz der Entfernung noch immer befreundet und sehen sich des öfteren. Daniela hat viel zu tun und bekommt außerdem einen ganz besonderern Auftrag. Sie soll für Sacramento ein richtiges bayrisches Oktoberfest organisieren. Ein Unternehmer, der keine Kosten scheut, möchte seine todkranke Ehefrau damit überraschen. Sehr interessant schildert die Autorin, was Daniela alles unternehmen muss, damit dies innerhalb von vier Monaten organisiert werden kann. Allerdings wäre es nun etwas langweilig, wenn ich als Leserin Daniela nur dabei beobachten könnte. So nebenbei erfahre ich einiges von ihrem Alltagsleben, ihren Problemen mit Sohn, Bruder und Mutter. Aber natürlich auch etwas über die Freuden, die sie erleben darf. Außerdem gehören eine kleine Romanze und die üblichen Verwicklungen ebenfalls dazu. Dadurch bekommt die Geschichte eine besondere Würze. Aber es dreht sich in diesem Buch nicht nur um Daniela, sondern auch um Emilie, die als achtzehnjährige vor langer Zeit den Mut aufbrachte, ihrem Geliebten in die USA zu folgen. Im Wechsel lese ich von Daniela und Emilie. Nun werden sich einige fragen, was beide miteinander zu tun haben. Ich werde hier nichts verraten, um das Lesevergnügen nicht zu mindern. Auf jeden Fall zeigt uns die Autorin mit ihrem Buch, dass es im Leben reichlich Entscheidungen gibt, die man zu gerne ungeschehen machen würde. Sie zeigt auf, dass der Schein doch trügen kann und frau manchmal mutiger sein sollte und entsprechende Entscheidungen fällt. Tja und wie immer, es ist besser miteinander zu reden und nicht zu warten, sehr schnell könnte es zu spät sein... Das Buchcover finde ich sehr gut und es war auch der Grund, weshalb ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Mit ihrem Schreibstil hat mich die Autorin an das Buch gefesselt. Die Geschichte war flüssig geschrieben und ich konnte mal wieder in einem Rutsch ein Buch lesen. Fazit; Gerne gebe ich zu diesem Buch eine Leseempfehlung. Das erste Buch muss man nicht unbedingt gelesen haben, denn dies ist in sich abgeschlossen. Aber ich würde doch empfehlen beide Bücher in der Reihenfolge zu lesen. Zumindest fand ich es für mich gut und meine Neugierde, die sonst vielleicht aufgetreten wäre, konnte ich somit ja umgehen. Dem Verlag blanvalet danke ich für das Rezensiosnexemplar

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Danielas Geschichte - sie, eine alleinerziehende Frau mit einer kleinen eigenen Firma, wagt sich nun an ein Großprojekt. Oktoberfest in Sacramento. Ein Kunde möchte seiner Frau ein Abschiedsgeschenk machen und engagiert sie. Doch so manches geht schief und Daniela muss sich immer wieder neu organisieren. Eigentlich kein Problem, wenn Alex nicht wäre. Er weckt Gefühle in ihr, die sie jetzt nicht braucht, oder doch? Das ständige Katz-und-Maus-Spiel ist anfnags noch recht amüsant und unterhaltsam, lässt aber im Laufe des Buches nach. Die Geschichte ist leicht und nett, wenig aufregend und leider an manchen Stellen zu langatmig. Ich hätte ein paar Szenen weniger ausführlich bzw. komplett gestrichen besser gefunden. So zog es sich zum Schluß doch recht in die Länge. Gut fand ich die Idee, der eingeschobenen Geschichte, die zwar auch recht theatralisch war, aber die Geschichte um Daniela und Alex etwas auflockerte. Die Einschübe scheinen anfangs ohne Bezug zur Hauptgeschichte, jedoch ahnt man zur Mitte zu, welche Bedeutung sie haben. Unterhaltsam fand ich Adrian, den Zwillingsbruder von Daniela. Vom soliden Steuerberater zum Schauspieler. Auch seine Frauengeschichten, die am Rande immer wieder auftauchten und seine etwas chaotische Art, waren die leichte Würze in der Geschichte. Eine leichte Liebesgeschichte für die Regentage auf der Couch.

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