Leserstimmen zu
Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

Katie Marsh

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Das Cover ist heiter, ich erkenne eine Sonne am gebrochenen blauen Himmel. Und genauso ist es ja auch im Leben, es gibt nicht nur Sonnenschein und blauen Himmel. Hannah und Tom haben sich aneinander herangetastet und sich ineinander verliebt. Aus dem Verliebtsein wurde eine echte tiefe Liebe. Hannah wurde Lehrerin und Tom Anwalt. Aber das normale Leben mit seinen Verrücktheiten haben sie erst einmal nicht verlernt. Bis sie es verlernten, miteinander offen zu reden, wie sie es immer getan haben. Tom arbeitete viel, oft bis tief in die Nacht und hatte keine Zeit mehr für seine Han, von der er sich vernachlässigt fühlte. Er wurde ungeduldig und unfair ihr gegenüber. Sie konnte ihm nichts mehr recht machen. Hannah hatte Probleme mit ihrer Arbeit, aber ihr Freund und Ehepartner, mit dem sie immer über alles reden konnte, war nie da, und wenn, dann war er ungerecht und wütend. Sie hatte es satt und eines stand fest: So würde sie nicht weiter machen. Sie würde sich heute noch von ihm trennen, zu ihrer Freundin ziehen und sie wußte auch schon, wo sie ab Sommer des Jahres sein würde. Doch das Leben hat etwas anderes vor. Tom bekam einen nur 32-jährig Schlaganfall. Nun mag es ja Menschen geben, denen so etwas egal ist, aber Hannah war es nicht egal und sie stand ihm bei. Bekamen sie noch einmal eine Chance? War nicht doch schon zuviel verstört? Katie Marsh hat sich ein schweres Thema vorgenommen, Schlaganfall in der Partnerschaft. Sie schafft es, dass wir uns wie die Protagonisten fühlen. Sie zeigt uns ebenso auf, wie wichtig es ist, in einer Partnerschaft früh genug zu sagen: Stopp, jetzt müssen wir reden. Nicht später, nicht morgen. In der Partnerschaft stehen Gefühle füreinander an erster Stelle, dann schafft man alles andere auch. Die Aufteilung des Buches in Abschnitte, die in der Gegenwart spielen und in Monats- und/oder Jahresangaben für die frühere Vergangenheit, finde ich toll. Allerdings hab ich mich später gefragt, ob nicht die Monats/Jahresangaben sich nicht auch auf einen bestimmten "Nachlass" beziehen. Dazu verrate ich aber nichts. Die Autorin führt eine beschwingte Feder und man kann das Buch in einem durch lesen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht. Dies ist der Debütroman von Katie Marsh, die früher im Gesundheitswesen arbeitete und daher einiges über Schlaganfallpatienten weiß. Von ihr selbst könnte ich mir vorstellen, dass sie ähnlich verrückt ist wie Hannah und Tom, denn sonst kann einem sowas kaum einfallen. Diese Beurteilung soll keinesfalls anmaßend sein. Übersetzt aus dem Englischen von Angelika Naujokat. Das Buch erschien als Taschenbuchausgabe im Februar 2018 in der Verlagsgruppe Random House (Diana Verlag). ISBN 978-3-453-35902-4 ,Das Cover ist heiter, ich erkenne eine Sonne am gebrochenen blauen Himmel. Und genauso ist es ja auch im Leben, es gibt nicht nur Sonnenschein und blauen Himmel. Hannah und Tom haben sich aneinander herangetastet und sich ineinander verliebt. Aus dem Verliebtsein wurde eine echte tiefe Liebe. Hannah wurde Lehrerin und Tom Anwalt. Aber das normale Leben mit seinen Verrücktheiten haben sie erst einmal nicht verlernt. Bis sie es verlernten, miteinander offen zu reden, wie sie es immer getan haben. Tom arbeitete viel, oft bis tief in die Nacht und hatte keine Zeit mehr für seine Han, von der er sich vernachlässigt fühlte. Er wurde ungeduldig und unfair ihr gegenüber. Sie konnte ihm nichts mehr recht machen. Hannah hatte Probleme mit ihrer Arbeit, aber ihr Freund und Ehepartner, mit dem sie immer über alles reden konnte, war nie da, und wenn, dann war er ungerecht und wütend. Sie hatte es satt und eines stand fest: So würde sie nicht weiter machen. Sie würde sich heute noch von ihm trennen, zu ihrer Freundin ziehen und sie wußte auch schon, wo sie ab Sommer des Jahres sein würde. Doch das Leben hat etwas anderes vor. Tom bekam einen nur 32-jährig Schlaganfall. Nun mag es ja Menschen geben, denen so etwas egal ist, aber Hannah war es nicht egal und sie stand ihm bei. Bekamen sie noch einmal eine Chance? War nicht doch schon zuviel verstört? Katie Marsh hat sich ein schweres Thema vorgenommen, Schlaganfall in der Partnerschaft. Sie schafft es, dass wir uns wie die Protagonisten fühlen. Sie zeigt uns ebenso auf, wie wichtig es ist, in einer Partnerschaft früh genug zu sagen: Stopp, jetzt müssen wir reden. Nicht später, nicht morgen. In der Partnerschaft stehen Gefühle füreinander an erster Stelle, dann schafft man alles andere auch. Die Aufteilung des Buches in Abschnitte, die in der Gegenwart spielen und in Monats- und/oder Jahresangaben für die frühere Vergangenheit, finde ich toll. Allerdings hab ich mich später gefragt, ob nicht die Monats/Jahresangaben sich nicht auch auf einen bestimmten "Nachlass" beziehen. Dazu verrate ich aber nichts. Die Autorin führt eine beschwingte Feder und man kann das Buch in einem durch lesen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht. Dies ist der Debütroman von Katie Marsh, die früher im Gesundheitswesen arbeitete und daher einiges über Schlaganfallpatienten weiß. Von ihr selbst könnte ich mir vorstellen, dass sie ähnlich verrückt ist wie Hannah und Tom, denn sonst kann einem sowas kaum einfallen. Diese Beurteilung soll keinesfalls anmaßend sein. Übersetzt aus dem Englischen von Angelika Naujokat. Das Buch erschien als Taschenbuchausgabe im Februar 2018 in der Verlagsgruppe Random House (Diana Verlag). ISBN 978-3-453-35902-4

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Ich habe von Katie Marsh bereits "Du erinnerst mich an morgen" gelesen. Der Roman ist im April 2017 erschienen und hat mir sehr gut gefallen, deswegen durfte auch "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" bei mir einziehen. Alleine die Geschichte um Hannah und Tom ist es wert, dass man den Roman liest, denn sie ist das beste Beispiel dafür dass es anders kommt, als man denkt. Die Ereignisse um die beiden sind mitten aus dem Leben gegriffen und könnten prinzipiell jederzeit jedem von uns passieren. Diese Glaubwürdigkeit verleiht dem Roman eine ehrliche Note, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch die Protagonistin Anna mochte ich gerne leiden, denn sie ist ein bodenständiger Mensch, hat Lehramt studiert und ihr Traum war es, in ein Krisengebiet zu gehen und dort die Kinder zu unterrichten, doch das schiebt die Tom zuliebe nach hinten, doch der weiß davon gar nichts. Tom hingegen war bis zu seinem Unfall ein mürrischer Ehemann, der es seiner Frau nicht immer leicht gemacht hat. Doch seine Sichtweise ändert sich, was mir sehr imponiert und ihn sympathisch gemacht hat. Die Erzählweise hat mir ebenfalls gut gefallen. Als Leser erfährt man die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Einmal spielt die Geschichte in der Gegenwart und einmal beginnt die Erzählung, als Hannah und Tom sich kennen lernen. Im Laufe der Ereignisse kommen sich die Handlungsstränge immer näher, was sehr interessant ist. Denn die Beziehung der beiden ist sehr eng, als sie sich kennen lernen und wird dann mit der Zeit immer kühler und sie driften auseinander. Nach dem Unfall jedoch geht die Beziehung wieder in die wärmere Richtung, was sehr schön zu verfolgen war. Der Schreibstil war hier wie auch im vorherigen Roman von Katie Marsh leicht und flüssig, dabei aber sehr ehrlich und gefühlvoll. Die Geschichte wurde nirgends beschönigt oder romantisiert, ganz im Gegenteil. Die Geschichte um den Unfall herum war sehr hart für beide, was auch offen gezeigt wurde. Fazit: Ein Buch mit leisen Handlungen ohne großes Aufheben, das zeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt.

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Hannah und Tom waren einmal sehr glücklich, dies ist allerdings schon länger her. Hannah fühlt sich in ihrem eigentlichen Traumjob als Lehrerin nicht mehr wohl und Tom ist der klassische Workaholic, ein Anwalt der eigentlich auf der Karriereleiter aufsteigen will. Das Hannah in ihrem Job gar nicht mehr glücklich ist merkt Tom überhaupt nicht und auch das Tom eventuell an seinem Job zweifelt, merkt auch Hannah nicht. Sobald einmal beide zu Hause sind streiten sie sich und keiner ist mehr glücklich. Nach einer langen Tortur der Traurigkeit und Zweifel will Hannah nun einen Schlussstrich ziehen und ihren Traum etwas zu bewirken verwirklichen, Sie will sich von Tom trennen und nach Tansania gehen. Eine Nacht verändert jedoch alles. Plötzlich wacht Hannah auf und findet Tom auf dem Fußboden wieder, bereits die Sanitäter vermuten, dass er einen Schlaganfall erlitten hat. Ab diesem Zeitpunkt ist Hannah eins klar, sie kann ihren Traum nicht verwirklichen und muss bei Tom bleiben, er braucht sie. Somit beginnt für beide ein völlig anderes Leben als geplant. Tom kann sich kaum bewegen und fürchtet das Hannah ihn verlassen wird und Hannah gibt alles auf und fühlt sich eingesperrt. Das sie sich beide durch diesen Schlaganfall neu kennen lernen können, ahnen sie noch nicht, auch nicht, dass alte Gefühle hochkommen könnten.... Ich fand dieses Buch unglaublich toll und bedanke mich herzlich beim Bloggerportal für dieses Leseexemplar! Vor einiger Zeit habe ich bereits „Du erinnerst mich an Morgen“ von Katie Marsh lesen dürfen und fand das Buch unglaublich gefühlvoll und intensiv. „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ hat mich wieder genauso begeistert. Man erlebt und fühlt die Ereignisse von Tom und Hannah regelrecht mit und dank der Rückblicke, die beschreiben wie Tom und Hannah sich kennengelernt haben, taucht man immer tiefer in ihre Welt ab. Ich finde Katie Marsh hat die Personen und die Gefühle die bei einem Schlaganfall anfallen müssen sehr gut beschrieben und hat auch die Begleitpersonen nicht außer acht gelassen. Zudem ist es ihr wirklich toll gelungen die Rückblicke, die nach jedem Kapitel vorhanden sind, mehr und mehr in die Wirklichkeit zu führen, sodass es am Ende ein großes ganzes war. Bei dem Ende musste ich erst weinen und dann schmunzeln. Einerseits hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber andererseits bleibt dank diesem Ende der Fatansie keine Grenzen gesetzt. Es war ein sehr gefühlvolles Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es nur jedem empfehlen und freue mich auf weitere Werke von Katie Marsh!

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Ich habe von Katie Marsh schon "Du erinnerst mich an morgen" gelesen und weiß daher, dass die Autorin wunderschöne Geschichten schreiben kann. Daher durfte auch dieses Buch, übrigens ihr Debüt im deutschen Raum, bei mir einziehen. Hannah ist sich sicher, dass sie sich von Tom trennen will, doch er ist komplett anderer Meinung. Das spielt jedoch keine Rolle mehr, denn Tom wird wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Das, und die ganze Zeit danch, erlebt der Leser aus Hannahs Sicht, am Ende der Kapitel erlebt man die Kennenlernphase der beiden aus Toms Sicht. So kommen die beiden Handlungsstränge irgendwann zusammen, was mir sehr gut gefallen hat. Man erlebt nicht nur die Sicht der beiden, sondern kann auch mitverfolgen, wie beide sich im Laufe der Zeit verändern. Ich mochte Hannah unglaublich gerne, weil sie Tom trotz der stressigen Zeit vor dem Unfall nicht im Stich lässt und sich um ihn kümmert. Außerdem liest sie gerne und steht auf Malthesers, was auch meine Lieblingssüßigkeit ist. Tom ist vor dem Unfall ein arbeitssüchtiger Mensch, der mehr Zeit in seiner Kanzlei vebringt, als Zuhause. Für ihn ist ein gutes Leben gleichbedeutend mit viel Geld und Statussymbolen, die Quittung hat er schließlich mit dem Schlaganfall bekommen. Der Schreibstil von Katie Marsh ist sehr flüssig und lässt sich leicht lesen, sie weiß aber in den wichtigen Situationen genug Intensität in die Worte zu legen, sodass man als Leser mit den Figuren weint, sich aber auch freuen kann. Mich hat sie an die Geschichte gefesselt und mir ist es schwer gefallen, den Roman zwischendurch aus den Händen zu legen. Wer tiefgründige Liebesgeschichten mag, ist hier absolut gut beraten, deshalb kann ich mit gutem Gewissen eine Empfehlung aussprechen. Informationen: Katie Marsh lebt mit ihrer Familie in London, schreibt Bücher und ist im Gesundheitswesen tätig. Die Inspiration zu ihrem Debüt "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" verdankt sie ihrer Arbeit mit Schlaganfallpatienten. Sie liebt es, mit ihrer Tochter im Park zu toben, ihrem Mann den Toast zu stehlen und Karaoke zu singen.

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"Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" Katie Marsh Verlag: Diana Seitenzahl: 416 ISBN: 978-3-453-28522-4 Erstausgabe: 28. März 2016 Preis: 12,99 Euro Klappentext: Was, wenn der Moment, in dem du gehen willst, der Moment ist, in dem er dich am meisten braucht? Hannah will Tom verlassen. Morgen sagt sie es ihm. Und dann erfüllt sie sich ihren Traum, nach Afrika zu gehen. Tom will an seiner Ehe festhalten, sei sie noch so eingefahren. Er ignoriert die Probleme, will einfach nur neben Hannah einschlafen und morgen ins Büro fahren. Doch dazu kommt es nicht … Hannah und Tom wissen nicht, dass morgen alles anders sein wird. Dass Hannah ihre Pläne aufgeben muss und Tom nie wieder in sein altes Leben zurückkehren kann. Auch wissen sie nicht, dass ihre Liebesgeschichte noch nicht zu Ende ist und dass manche Träume einen Umweg nehmen müssen, bevor sie in Erfüllung gehen … Gestaltung des Buches: Das Cover ist einfach aber gut. Die Sonne strahlt. Ich fand es wirkt nachdenklich und zugleich auch positiv. Meine Meinung: Es war bereits das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Und auch hier hat es sich für meinen Geschmack bestätigt, das der Schreibstil von Katie Marsh mich absolut in den Lesebann zieht. In diesem Buch wird sehr genau über eine Situation geschrieben, die jedem von uns passieren kann. Ein Schicksalsschlag, der jeden treffen kann. Damit verbunden werden die Karten neu gemischt und man überdenkt seine Entscheidungen, die man vor solch einem Ereignis getroffen hat. "Schlaganfall" und seine Folgen. Ein schwieriges Thema und doch hat Katie Marsh damit meinen Nerv genau getroffen. Einfühlend, detailliert und sehr real geschrieben. Dieses Buch regte mich sehr zum Nachdenken an. Sollte man eine Liebe nicht zu schnell aufgeben und sich vielleicht mal Abstand gönnen, das der Alltag nicht zuviel Einfluß hat? Jeder kann entscheiden wie und mit wem er lebt und liebt. Meine Bewertung: 5 von 5* Vielen Dank für die Zusendung des Rezensionsexemplars an das Bloggerportal!

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Zwei Menschen, die sich früher liebten, lieben sich nun nicht mehr, haben sich auseinander gelebt. Das ist wohl so an sich noch nichts ungewöhnliches. Doch was ist, wenn nur einer von beiden so fühlt? Und was ist wenn der Moment, wo du gehen willst, genau der Moment ist, an dem der andere dich umso mehr in seinem Leben braucht? Das ist die Liebesgeschichte von Hannah und Tom. Katie Marsh hat mit ihrem neuen Buch "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" genau mein Herz getroffen. Schauen wir kurz auf den Klappentext: " Hannah will Tom verlassen. Morgen sagt sie es ihm. Und dann erfüllt sie sich ihren Traum, für ein Hilfsprojekt in Afrika zu arbeiten. Tom will an seiner Ehe festhalten, sei sie noch so eingefahren. Er ignoriert die Probleme, will einfach nur neben Hannah einschlafen und morgen ins Büro fahren. Doch dazu kommt es nicht... Hannah und Tom wissen nicht, dass morgen alles anders sein wird. Dass sie ihre Pläne aufgeben muss und er nie wieder in sein altes Leben zurückkehren kann. Auch wissen sie nicht, dass ihre Liebesgeschichte noch nicht zu Ende ist und dass manche Träume einen Umweg nehmen müssen, bevor sie in Erfüllung gehen. " Die junge Hannah ist Lehrerin, aber irgendwie in ihrem Job nicht ganz so glücklich. Auch in ihrem Ehemann findet sie keinen tröstenden oder aufbauenden Gefährten. Im Gegenteil- Tom ist gerade nur damit beschäftigt seine Karriere als Junganwalt zu pushen. Die Ehe ist zur Nebensache geworden und ist, wenn man das Ganze realistisch betrachtet, eigentlich schon nach fünf Jahren nichts als ein Scherbenhaufen. Hannah trifft eine Entscheidung- sie will Tom verlassen, gleich morgen. Da ist sie sich sicher. Warum sie das alles nicht jetzt gleich beendet? Vielleicht hatte Hannah so eine Vorahnung, denn am nächsten Tag wird nichts mehr so sein, wie es mal war. Etwas verwirrend ist manchmal die Tatsache, dass das Buch in zwei Zeitebenen spielt. Die Gegenwart wird immer von Hannah erzählt, während Tom die Ereignisse aus der Vergangenheit schildert. Dadurch bekommt man einen umfassenden Eindruck vom Eheleben der beiden und den gemeinsamen Höhen und Tiefen, die beide vielleicht manchmal ganz unterschiedlich wahrgenommen haben. Der Schlaganfall von Tom verändert ihr gesamtes Leben. Hannah wird plötzlich bewusst, dass es in der Liebe vor allem darum geht, auch in stürmischen Zeiten füreinander da zu sein, bedingungslos. Kann die Krankheit von Tom wirklich die Fortsetzung einer Liebe sein, die doch noch nicht erloschen war? Oder ist sie vielmehr ein Startschuss für ein komplett neues Leben? Das Buch von Katie Marsh regt sehr zum Nachdenken an und gibt uns Anlass mal in uns selbst hineinzuhorchen. Ist man bereit die Liebe mit all seinen Konsequenzen zu nehmen und zu geben? Und stimmt es, dass zwei Menschen manchmal nur Abstand voneinander nehmen um nachher umso näher zusammen zu kommen ? Findet es heraus und bestellt euch das Buch, erschienen im Diana Verlag mit der ISBN 978- 3- 453- 28522- 4 für 12,99€ unter anderem auf der Verlagswebsite.

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Die Liebe ist ein schlechter Verlierer ist ein Roman, der vieles zu bieten hat. Eine unglückliche Ehefrau, die ihren Mann verlassen möchte, der aber dann einen Schlaganfall erleidet. Hannah ist hin und her gerissen zwischen ihrem Gewissen, der moralischen Frage bezüglich einer Scheidung und ihrem eigenen Glück. Dass sie damit Probleme hat, wird in diesem Buch genauer durchlebt und wird auch mehr als deutlich. Hannah ist eine sehr starke Person. Sie lebt von Abenteuern, Adrenalin und davon, neue Welten zu entdecken. Dass sie ihre Pläne aufgibt, um Tom zu pflegen und um ihm eine neue Perspektive zu bieten, obwohl sie ihn eigentlich verlassen und sich endlich um ihr eigenes Glück kümmern wollte, hat mir persönlich sehr imponiert – auch wenn sie dadurch natürlich zunehmend unglücklicher wird. Aber auch Tom – von dem ich anfangs ehrlich gesagt nicht viel hielt – hat mich einnehmen können. Hannah stellt ihn in vielen Kapiteln als egoistischen Mistkerl da, von sich selbst eingenommen, immer auf Streit aus. So kam er mir aber gar nicht vor. Natürlich hat er sich nach dem Schlaganfall enorm verändert, aber auch die Kapitel aus der Vergangenheit gaben mir diesen Eindruck nicht. Er hatte einen wichtigen Job, stand unter Stress, wollte immer alles richtig machen und hat es deswegen meist ein bisschen übertrieben. Aber die Kapitel aus seiner Sicht haben gezeigt, dass vieles auch ganz anders rüberkam, als er es beabsichtigt hatte. Während des ganzen Romans merkt man, dass Katie Marsh sich intensiv mit den Themen Schlaganfall und Nachbehandlung beschäftigt hat. Sie beschreibt Toms Umgang mit dem Ereignis, seine Frustration deswegen, der lange Kampf bis zur neuen "Normalität", die täglichen Übungen und die Selbstzweifel sehr gut. Es muss wahnsinnig schwer sein, jeden Tag aufs neue zu kämpfen und sich daran zu gewöhnen, dass viele Dinge nicht mehr möglich sind und es nie mehr so sein wird, wie es einmal war. Das Cover ist eins meiner Highlights; auf den ersten Blick vielleicht nicht so besonders, aber ich finde es wunderschön und für mich war es auch ein direkter Blickfang. Den Relieflack auf den Buchstaben mag ich besonders. Auch Katie Marshs Schreibstil konnte überzeugen. Ich mochte ihre lockere und flüssige Art zu schreiben; genauso wie Einteilung von Gegenwarts- und Vergangenheitskapiteln. Das hat es um einiges erleichtert, beide Sichtweisen zu verstehen und sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Fazit Die Liebe ist ein schlechter Verlierer ist ein wunderschönes Buch über die Liebe und was es bedeutet, in einer Ehe Kompromisse einzugehen. Dass aus Unglück manchmal auch Glück entstehen kann. Dieses Werk ist ein gelungener Debüt-Roman, den ich hundertprozentig empfehlen kann.

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Broschiert: 416 Seiten Verlag: Diana Verlag (erschienen am 28. März 2016) Sprache: Deutsch ISBN: 978 – 3453285224 oder 3453285220 Alter: Erwachsene Originaltitel: My Everything Klappentext: Was, wenn der Moment, in dem du gehen willst, der Moment ist, in dem er dich am meisten braucht? Hannah will Tom verlassen. Morgen sagt sie es ihm. Und dann erfüllt sie sich ihren Traum, nach Afrika zu gehen. Tom will an seiner Ehe festhalten, sei sie noch so eingefahren. Er ignoriert die Probleme, will einfach nur neben Hannah einschlafen und morgen ins Büro fahren. Doch dazu kommt es nicht … Hannah und Tom wissen nicht, dass morgen alles anders sein wird. Dass Hannah ihre Pläne aufgeben muss und Tom nie wieder in sein altes Leben zurückkehren kann. Auch wissen sie nicht, dass ihre Liebesgeschichte noch nicht zu Ende ist und dass manche Träume einen Umweg nehmen müssen, bevor sie in Erfüllung gehen … Cover: Sommerlich spritzig kommt das Cover mit einer großen Sonne daher. Dahinter etwas, was für mich auf den ersten Blick wie Regentropfen oder Tränen wirkt. Das Cover wirkt jedoch eher fröhlich als trist und traurig. Mein Fazit Inhalt & Gedanken: Was würdest du tun, wenn deine Beziehung am Ende ist und du dich trennen willst?! Wahrscheinlich einfach den Mund aufmachen und Butter bei die Fische geben ^^ - Doch was tust du, wenn dein Mann dich genau dann am meisten braucht? Hannah will nach Tansania, sich ihren Traum erfüllen und dort Lehrerin sein und helfen. Doch am Tag bzw. in der Nacht bevor sie ihrem Mann Tom eröffnen kann, dass sie sich trennen will und auswandern, bekommt er einen Schlaganfall. Was nun? Hannah ist hin- und hergerissen und weiß nicht recht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Sie entscheidet sich dafür bei Tom zu bleiben und ihm zu helfen und sagt schweren Herzens ihren Traumjob ab. Doch von da an geht es erstmal bergab. Tom ist einseitig eingeschränkt und braucht bei allem Hilfe. In der Schule, in der Hannah und auch ihre beste Freundin Steph unterrichten, geht alles nur noch drunter und drüber und Hannah soll mehr oder weniger alles alleine machen. Wie durch ein Wunder jedoch wird aus dem einst so aggressiven und egoistischen Tom durch seine Krankheit ein liebevoller und rücksichtsvoller Mann, sodass Hannah sich wieder neu in ihn verlieben kann. Doch wie das Leben so spielt, ist sie ihm vorher einmal fremd gegangen und genau dieser Lover lässt nun nicht locker. Er ist immer noch verständnisvoll und hat eine leicht magische Anziehung auf Hannah – doch sie widersteht ihm. Auch den neu erwachenden Gefühlen für Tom versucht sie erstmals zu widerstehen, denn sie erinnert sich, was er früher für ein Arschloch war und hat Angst, dass er wieder in alte Muster zurückfällt. Am Ende gibt sie sich jedoch der Liebe geschlagen und gibt ihrer Ehe eine neue und wohl auch bessere Chance. Auch im Job warten neue Abenteuer auf sie. Sprache und Stil: Die Kapitel waren aufgeteilt in die „Jetzt“-Story und ein paar Erinnerungsrückblicke anhand von Gegenständen, die man in einer Kiste aufbewahren kann (Rechnungen, Feuerzeuge etc.). Durch diese Aufteilung bekam man einen kleinen Einblick in die Vorgeschichte von Hannah und Tom und man konnte nun auch verstehen, warum Hannah zweifelte, ob sie Tom noch eine weitere Chance geben sollte. Der Schreibstil war super schön – einfühlsam. Mir kamen am Ende bei Toms Brief sogar die Tränen. Sehr emotional! Lieblingsstelle / Zitat Ich wünschte, ich könnte die einmal die Hannah zeigen, die ich sehe. Denn ich weiß, dass du sie ebenso lieben würdest wie ich. (Brief von Tom an Hannah) Meine Meinung: Nachdem ich bereits im Buchladen einige Male davor stand und mir das Buch kaufen wollte, war ich umso begeisterter, als sich mir die Möglichkeit auftat, das Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zu ergattern. Gesagt getan und ich bereue keine Sekunde. Das Buch ist super emotional beschrieben und zeigt mal wieder deutlich, wie viel man mit reden, nachdenken und einer neuen Chance anstellen kann. Und auch, dass man nicht bei jeder Schwierigkeit im Leben aufgeben sollte – denn aus jedem Stein, der einem in den Weg gelegt wird, kann man immer noch eine Treppe in den Himmel bauen. Bewertung Spannung/Handlung ♥ ♥ ♥ ♥ ♥/ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Romantik ♥ ♥ ♥ ♥ ♥/ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Charaktere ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Schreibstil ♥ ♥ ♥ ♥ ♥/ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Gesamt ♥ ♥ ♥ ♥ ♥/ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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