Leserstimmen zu
Layers

Ursula Poznanski

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"Layers" ist mein erstes Buch von Ursula Poznanski gewesen und gehört nicht in ein Genre, in dem normalerweise viel lese. Es hat mich jedoch vollkommen von sich überzeugen können. Leider muss ich sagen, dass die ersten 3-4 Stunden etwas langatmig waren, weil noch nicht besonders viel passiert ist. Zudem verrät der Klappentext schon, was Dorian machen muss, als er in diesem "Jugendheim" ist. Ich denke, dass es besser wäre, hätte man das noch gar nicht gewusst, weil im Buch schon daraus ein kleines Geheimnis gemacht wird. Nach den wenigen "Anfangsschwierigkeiten" hat mich das Hörbuch aber danach komplett gefesselt. Es war spannend und durchgehend interessant. Teilweise fand ich es auch echt gruselig und unheimlich und habe mich in meinem Zimmer ziemlich beobachtet gefühlt. Die Personen hatten alle ihre eigenen, schön ausgearbeiteten Persönlichkeits- und Charakterzüge, sodass ich relativ schnell Schlüsse gezogen habe, wer "gut" und wer "böse" ist. Auch eine kleine Liebesgeschichte kommt in diesem Jugendbuch nicht zu kurz und lässt einen unbewusst richtig mitfiebern. Das Buch hat so viele Wendungen und ich musste meine Meinungen zu einigen Situationen und Personen tatsächlich einige Male ändern. Jens Wawrczeck, der Hörbuchsprecher, ist wirklich unglaublich gut gewesen und sehr empfehlenswert. Seine Stimme und seine Betonungen sind total angenehm zum Zuhören und hat irgendwie richtig gut in diese Geschichte gepasst. Im Großen und Ganzen ist das Buch total spannend und unerwartet. Ich hätte nie gedacht, dass mich so ein Buch so fesselt und dass es mir so viel Spaß macht, Hörbücher zu hören, weshalb ich ihm volle 5 / 5 Sterne geben werde.

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Klappentext: Dorian lebt auf der Straße und steckt so richtig in der Klemme: Er fühlt sich von der Polizei verfolgt. Unverhofft hilft ihm ein Fremder und versteckt ihn in einer Villa, wo Dorian Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben. Als Gegenleistung soll er geheimnisvolle, versiegelte Werbegeschenke verteilen. Als Dorian eines der Geschenke für sich behält, gerät sein Leben in Gefahr. Hier habt ihr meinen Salat: Nach dem ich bereits vor kurzem „Erebos“ von Ursula Poznanski gehört hatte, war ich ganz begeistert von ihrem Talent, spannende und packende Jugendthriller zu schreiben. Also kam ich an „Layers“ wirklich nicht vorbei. Ich hatte Blut geleckt und wollte nun auch wissen, ob mir ihre anderen Bücher/Hörbücher ebenso gut gefallen. Und was soll ich sagen, ich fand Layers auch wieder super packend. Sie schafft es wirklich, verwirrende Situationen zu schaffen, deren Auflösung am Ende meist ganz anders ist, als man es erwartet. Trotz außergewöhnlicher Wendungen findet sie immer wieder einen logischen Ausgang. Die Idee der Geschichte ist mal wieder einfach nur genial. Leider gab es bei „Layers“ noch mehr Längen, als bei Erebos, was die Handlung meiner Meinung nach an manchen Stellen unnötig in die Länge zog. Man hätte das Ganze etwas kompakter gestalten können. Dorian war für mich ein sehr symphatischer Charakter, auch wenn ich gegen Ende manche Handlungen als sehr naiv empfunden habe. Man darf dabei natürlich sein junges Alter nicht außer Acht lassen, weshalb es dann doch eigentlich gar nicht so schlimm war. Wenn ein Hörbuch es schafft, dass mein Freund jedes Mal im Auto direkt auf „Play“ drückt, um mitzubekommen wie es weiter geht, dann hat es eh schon gewonnen (mein Freund liest nicht gerne und hört auch nicht gerne Hörbücher…eine Schande). Leider fehlt allen übrigen Personen um Dorian herum ziemlich viel an Tiefe. Sie werden nur sehr oberflächlich besprochen und man kann sich überhaupt nicht mit ihnen identifizieren. Es geht hier wirklich rein um die Handlung der Geschichte, ohne das z.B. Dorian und Stella mal ein Gespräch führen würden, wie es normale Jugendliche machen, um sich kennen zu lernen. Es gibt halt hier überhaupt keine Romantik. Klasse fand ich, dass es sich bei dem Hörbuch um nur eine MP3-CD handelte, was nerviges CD wechseln während der Autofahrt vermied. Unpraktisch war daran allerdingt, dass man kein Gefühl für die noch verbleibende Länge der Geschichte entwickelte. Man wusste teilweise gerade nicht, ob man überhaupt schon die Hälfte hinter sich hat. Aber nachdem ich mittendrin dann mal nachgesehen habe, wie viele Titel es gibt (116), war eigentlich alles super. Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Hörbuch sehr genossen und mich auf längere Autofahrten gefreut. Ich werde mir definitiv noch weitere Bücher/Hörbücher von Ursula Poznanski zulegen und kann es auch jedem nur empfehlen. Meine Bewertung: 4 Sterne Die Autorin: Ursula Poznanski, 1968 in Wien geboren, arbeitet als Journalistin für eine Reihemedizinischer Fachzeitschriften. Seit 2003 veröffentlicht sie auch Kinderbücher. Für Die allerbeste Prinzessinerhielt sie den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2005 und stand auf der Auswahlliste für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Ihr Cyberthriller Erebos wurde von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet. Ende 2011 erschien ihr zweiter Jugendroman, der Thriller Saeculum. (Quelle: der Hörverlag) Der Sprecher: Jens Wawrczeck, in Dänemark geboren, erhielt seine Schauspielausbildung in Hamburg, Wien und New York. Seit seinen Anfängen beim NDR Schulfunk hat er in unzähligen Hörspielen mitgewirkt und war in den unterschiedlichsten Rollen zu hören. Außerdem arbeitet er sehr erfolgreich als Hörbuchsprecher. Seine eigene Hörbuchedition EDITION AUDOBA hat sich auf Literatur spezialisiert, die in Vergessenheit geraten ist. Jens Wawrczeck ist zudem regelmäßig auf der Bühne zu sehen. Er ist Mitbegründer der „Film-AusleseR“, Teil des Duos „2stimmig“, arbeitet sporadisch als Synchronregisseur und -autor und ist Teil des Kult-Trios „Die drei Fragezeichen“. (Quelle: der Hörverlag) FSK: 12 – 17 Jahre Erscheinungsdatum: 17.08.2015 Verlag: der Hörverlag Sprecher: Jens Wawrczeck Lauflänge: 12 h, 45 min. (ungekürzte Lesung) ISBN: 978-3844519358 Preis: 14,99 Euro

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Dorian hat sich dazu entschlossen auf der Straße zu leben. Weg von seinem Vater, weg von der Schule. Er schlägt sich durch und glaubt, gut alleine zurechtzukommen, bis er eines Tages in Schwierigkeiten gerät. Ein wohlhabender Mann verspricht Dorian, ihm aus der Klemme zu helfen. Er kommt in einer Villa unter, in der Jugendliche wie er leben und erhält nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Schulunterricht. Eigentlich könnte es ihm nicht besser gehen, doch Dorian traut der Situation nicht. Als Gegenleistung soll er kleine Pakete an Fremde weitergeben, die er unter keinen Umständen öffnen darf, aber seine Neugierde ist zu groß und plötzlich schwebt Dorian in Gefahr. Es beginnt ein riskantes Spiel um Wahrheit und Lüge. Als die ersten Worte vorgelesen wurden, dachte ich: die Stimme kennst du zu gut, das Hörbuch stehst du mit diesem Sprecher niemals durch! Jens Wawrczeck ist mir aus Serien wie The IT Crowd und Kings of Queens bekannt, aber vor allem musste ich an seine Arbeit in Arrested Development denken. In der Serie verleiht er in der deutschen Synchronisation einer markanten Figur die Stimme und so kam es, dass ich mir die ganze Zeit vorstellen musste, wie Dr. Tobias Fünke aus Layers liest. Das verwirrte mich zu Beginn enorm, doch irgendwann gewöhnte ich mich an die Stimme von Wawrczeck und ich konnte mich glücklicherweise mehr auf die Geschichte konzentrieren. Wawrczecks Stimme ist zwar sehr markant und lenkt ab und an ein wenig von der Handlung ab, doch passt sie hervorragend zum Stil von Layers. Wawrczeck wird auch das nächste Buch von Ursula Poznanski vertonen, worauf ich schon sehr gespannt bin. Die Geschichte nimmt relativ zügig Fahrt auf. Der Protagonist Dorian wird zu Beginn knapp vorgestellt, ehe bereits der erste große Wow-Moment erfolgt. Als Leser (oder in meinem Fall Zuhörerin) wird man sofort mitgenommen und folgt Dorian auf seiner Reise in die Villa. Die Spannung nimmt auch während des Hörbuchs nicht ab. Das liegt zum einen daran, dass viele Geheimnisse bis zum Schluss ungelüftet bleiben und man als Leser selbst mit rätseln kann, was vor sich geht. Zum anderen gibt es einige hektische Momente, in denen man gar nicht abschalten kann. Poznanski schafft es, den Leser an das Buch zu binden. Die Charaktere sind greifbar und realistisch. Dadurch, dass das Buch in der dritten Person Singular Dorians Perspektive folgt, kann man seine Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehen. Ich habe sofort mit Dorian sympathisiert, der viele Dinge infrage stellt und hinter die Kulissen blicken möchte. Seine Freunde dagegen wirkten mir manchmal etwas zu unnahbar, was aber auch daran liegt, dass man nicht so viel über die anderen jugendlichen Villen-Bewohner erfährt. Gerade was die Erwachsenen Figuren angeht, bleibt der Leser bis zum Schluss im Ungewissen, wer sie eigentlich wirklich sind. Das trägt dazu bei, dass man die Geschichte nicht aus der Hand legen kann. Typisch für ein Ursula Poznanski Werk geht es auch in Layers um Überwachung und Technologie. Obwohl die Autorin selbst erklärt, dass sie sich mit Technik eigentlich so gar nicht auskennt, erschafft sie wahnwitzige Welten, die beinahe schon zu Zukunftsängsten führen. In Layers geht es jedoch vor allem um die Verzerrung der Realität. Sogar als Leser weiß man nachher gar nicht mehr, was nun wahr ist und was nicht. Dadurch bleibt es zwar sehr spannend, jedoch hatte ich zeitweise das Gefühl, den Faden zu verlieren. Ebenfalls war mir vor allem gegen Ende die Geschichte etwas zu abgedreht. Man muss sich auch damit abfinden, dass Poznanski die Geschichte sehr lange aufbaut. Immer wieder werden dem Leser kleine neue Häppchen zugeworfen, um das Puzzle zu lösen, doch muss man wirklich bis zum Schluss ausharren, bis man erfährt, was vor sich geht. Ich persönlich war von der Auflösung insgesamt sehr überrascht, allerdings konnte ich mir viele kleinere Ploterklärungen selbst zusammenreimen. Ich hätte mir gewünscht, dass auch die weniger großen Auflösungen nicht vorhersehbar gewesen wären. Insgesamt sehe ich Layers als typisches Werk von Ursula Poznanski. Die Themen ähneln ihren Vorgängern, die Spannung bleibt bis zum Schluss. Allerdings kam ich in Layers schneller auf die Auflösung, als in ihren anderen Romanen, die mich teilweise komplett überrascht haben. Das heißt jedoch nicht, dass mir Layers nicht gut gefallen hat. Die Charaktere sind vielseitig gestaltet, die Geschichte macht Spaß und Angst zugleich. Vor allem das Ende war sehr skurril – für meinen Geschmack etwas zu verrückt. Das brachte mich zeitweise zum Stirnrunzeln und Augenverdrehen und daher vergebe ich Layers von Ursula Poznanski vier von fünf möglichen Lesebrillen!

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Layers

Von: Weinlachgummi

29.06.2016

Nachdem mir die Eleria-Trilogie der Autorin sehr gut gefallen hat, wollte ich gerne noch weitere Bücher von ihr lesen. Kam dann aber nie dazu, doch dann dachte ich, wieso nicht einfach nebenbei hören. Gesagt getan. Den Sprecher, Jens Wawrczeck empfand ich als angenehm. Seine Stimme passte gut für mich und auch seine Betonungen. Er bringt durch seine Tonlage die Stimmungen der Geschichte gut an den Hörer. Deswegen kann ich Layers auch uneingeschränkt als Hörbuch empfehlen. Wenn man denn Hörbücher mag. Mit seinen fast 13 Stunden gehört es wohl zu den eher längeren Hörbüchern. Ich höre sonst High Fantasy und King, da sind 25 Stunden Länge oft normal. So empfand ich es im Vergleich eher als kurz. So nun zum Buch an sich. Der Klappentext gibt den Anfang des Buches schon sehr gut und auf den Punkt gebracht wieder, deswegen werde ich dazu nichts mehr schreiben. Man wird zu Beginn in die Handlung hinein geworfen und sogleich wird es spannend. Ich hatte da erst mal leichte Orientierungsprobleme, dies legte sich aber bald wieder. Der Spannungsbogen der Geschichte ging für mich immer wieder Hoch und Runter. Es gab immer wieder Passagen, die ich als eher zäh empfand. Da zog es sich dann und ich hatte keine große Lust weiter zu hören. Doch dann passierte wieder etwas Spannendes und Unerwartetes und die Hörlust war wieder da. Die Geschichte wird aus Dorians Perspektive erzählt. Mit ihm wurde ich einfach nicht warm. Mehr Informationen über seine Vergangenheit hätten daran vielleicht etwas geändert. Sein Handeln konnte ich nicht immer nachvollziehen. Ich wäre in manchen Situationen viel skeptischer gewesen. So erscheint er für mich zu naiv. Es ist nicht so, dass er mich nervte. Er war mir einfach nur recht egal. Und für mich ist es so, dass wenn ich den Hauptcharakter eines Buches nicht richtig begreifen/ mögen kann, auch etwas vom Spaß weg fällt. Die Idee an sich hat mir gut gefallen. Da ich niemanden Spoilern möchte, gehe ich lieber nicht näher darauf ein. Doch gerade im letzten Drittel zog sich die Umsetzung dann. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch und offene Fragen sind völlig Ok, wenn ich dann auch immer mal wieder Antworten bekommen. Hier stimmte für mich das Verhältnis aber nicht. Zu viele Fragen wurden aufgeworfen und das Verwirrtspiel empfand ich zunehmen als anstrengend. Wer so was mag, wird aber sicherlich seinen Spaß am Hörbuch haben. Fazit: Konnte mich nicht ganz überzeugen. Die Idee hat mir gefallen, die Umsetzung aber hatte Längen. Mit Dorian wurde ich nicht warm. Der Sprecher gefiel mir gut. Ein spannender spannenden Jugend Thriller mit Höhen und Tiefen.

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Der Leser hat eine sehr angenehme Stimme, was für mich sehr sehr wichtig ist weil ich sonst einfach die Lust verliere es mir anzuhören mit 12h und 45min ist es allerdings ein sehr langes Hörbuch. Trotzdem muss ich sagen dass es mir gut gefallen hat da, die Geschichte einfach mal etwas neues ist, Urusla Poznanski schafft es einfach immer wieder sich realistische und trotzdem so unglaubliche Geschichten aus zu denken. Ich war bis zum Schluss überzeugt und das Ende überraschte mich dann doch völlig ich habe das Hörbuch allerdings nur bis zur Hälfte gehört, da ich dann zu der Layers Lesung gegangen bin und mir das Buch danach gekauft habe und im Buch weiter gelesen habe. Aber das ändert ja nichts an der Geschichte. Also ich bin wie eigentlich immer absolut begeistert von Ursula Poznanskis neuem Jugendbuch und immer wieder überrascht wie diese Frau es schafft so aktuelle Themen in ein Buch zu verpacken das sich letztendlich jeder fragen muss "Ist das real oder Fiktion". Die Leute die Boy7 gelesen haben werden dieses Buch lieben da es an der ein oder anderen Stelle parallelen aufweist beispielsweise der Ort an den Dorian gebracht wurde oder das Ziel des Unternehmens. Also ein absolut gelungenes Jugendbuch , dass ich nur jedem ans Herz legen kann völlig egal ob Mädchen oder Junge. Super!

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Dorian lebt auf der Straße. Er ist von zu Hause abgehauen und hat keinen Schulabschluss, aber eigentlich hofft er auf eine gute Zukunft. Gerne würde er wieder eine Schule besuchen und lernen können, aber wie soll das gehen? Als er eines Morgens beim Erwachen eine Blutlache neben sich sieht, blickt er auf Emil, einen anderen Obdachlosen mit dem er noch kurz zuvor selbst gestritten hat. Emil ist verwundet, blutet und ist, wie es aussieht, tot. Dorians eigenes Messer ist blutverschmiert und seine Erinnerungen an die Nacht einfach ausgelöscht. Hat er selbst Emil getötet? Was nur ist geschehen? Ehe er sich versieht tritt ein Mann auf ihn zu, der sich als Nico vorstellt und ihm anbietet ihn mitzunehmen. Er soll in einem Haus Unterschlupf finden, in dem obdachlose Jugendliche eine neue Heimat, eine Schulausbildung und ein neues Leben bekommen. Voller Fragen im Kopf und von der Angst begleitet ein Mörder zu sein, geht Dorian mit. Das neue Leben in der Villa eines gewissen Raoul Bornheim gefällt Dorian auf Anhieb gut, auch wenn er keinerlei Zugang zum Internet bekommt. Dennoch ist er froh, endlich nicht mehr auf der Straße sein zu müssen, Kleidung und warmes Essen zu bekommen und wieder zur Schule gehen zu dürfen. Außerdem lernt er sympathische andere junge Leute kennen, unter anderem auch Stella, in die er sich auf Anhieb verliebt. Als Gegenleistung für die Unterbringung in der Villa müssen die Jugendlichen für Bornheim kleine Dienste erbringen. So verteilen Sie Flugblätter oder Werbegeschenke. Merkwürdig findet Dorian, dass die jungen Menschen Kleidung in unterschiedlichen Farben tragen. Hat das vielleicht eine Bedeutung? Mehr und mehr Fragen breiten sich in Dorians Kopf aus. Hierzu tragen auch die Begegnungen mit bestimmten Menschen und deren Aussagen bei. Und eines Tages öffnet Dorian dann eines der ominösen Werbegeschenke, welches er überbringen sollte und wird daraufhin nicht wie gewöhnlich wieder abgeholt um zur Villa zurückzukehren. Von diesem Moment an ist Dorian auf der Flucht, fühlt sich wie ein Gejagter und muss sich mehr und mehr mit einer Welt beschäftigen, die er nur durch die Brille, das Werbegeschenk, sieht: Layers sind überall in dieser Welt und ihre Nachrichten sind unheimlich… Ursula Poznanski ist mit „Layers“ wieder einmal ein Jugendbuch gelungen, welches mit einem ausgefallenen Thema und großer Spannung daherkommt. Man darf sich sicher fragen wie zukunftsorientiert das hier gezeichnete Szenario ist. Sind solche Layers schon ganz bald möglich? Unrealistisch ist das sicher nicht. Der Sprecher Jens Wawrczeck schafft es über viele Stunden den Hörer zu begeistern. Er fängt die jeweilige Grundstimmung perfekt ein, mit ihm durchlebt man die Höhen und Tiefen in Dorians Welt. Der junge Mann ist unsicher, verzweifelt und verwirrt und von Gefühlen gesteuert, mit denen er nicht umzugehen weiß. Seine Jugend lässt ihn oft voreilig und wirklich unüberlegt handeln, aber das ist ja auch irgendwie verständlich. Gerne hätte es in der Mitte der Geschichte etwas Weniger „Herumirren“ und „Herumraten“ sein dürfen, aber insgesamt gesehen ist Layers eine tolle Geschichte, die hier in der Hörbuchfassung wirklich gut präsentiert wird. Dabei darf man einige nicht ganz so klare Aspekte sicherlich übersehen, denn das hier ist eine erfundene Geschichte, in der eben nicht alles so sein muss, wie es im realen Leben eben ist. „Layers“ sind eine tolle Grundidee, die hier in dieser Geschichte gut umgesetzt wird. Spannung und vor allen Dingen Verwirrung und Rätselraten sind für den Hörer garantiert. Copyright © 2016 by Iris Gasper

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Action: ●●● Spannung: ●● Humor: ● Charaktere: ●● Anspruch: ● Erotik: Meinung: Layers ist ein wirklich spannender Jugendthriller, dessen Spannungsbogen bis zum Schluss fast nicht abreißt. Dieses Buch war mein erstes von Ursula Poznanzki und es wird sicherlich nicht mein Letztes sein. Ich muss allerdings auch sagen, dass Dorian mir insgesamt fremd geblieben ist und ich keine richtige Bindung mit ihm als Protagonisten aufbauen konnte. Mir fehlte seine Vergangenheit, die kaum thematisiert wurde, obwohl er als Jugendlicher auf der Straße lebt und ich konnte seine Gedanken und Entscheidungen oft einfach nicht nachvollziehen. Er war völlig unfähig, aus seinen Fehlern zu lernen und hat oft mehrfach den gleichen Blödsinn wiederholt. Und mir haben starke Nebenfiguren an Dorians Seite gefehlt. Die Idee der Handlung gefiel mir wirklich extrem gut, bis das ganze irgendwann dann ein bisschen zu abgedreht wurde. Ich kann hier leider nicht viel sagen, damit ich nicht spoiler, aber diejenigen unter euch, die die Geschichte kennen wissen sicher, worauf ich hinaus möchte. Ab einem bestimmten Punkt wurden Spannungselemente, die mich bis dahin fasziniert und beeindruckt haben, so überstrapaziert, dass sie für mich ein wenig ins absurde abgedriftet sind. Und die Auflösung am Schluss war leider doch relativ offensichtlich und konnte mich nicht beeindrucken oder überraschen. Trotzdem fand ich den Roman insgesamt sehr spannend und dieser Jugendthriller ist mit Sicherheit anders, als viele andere des Genres! Ich werde sicherlich noch mehrfach zu Ursula Poznanski greifen. Und da dies eine Hörbuchrezension ist möchte ich auch dazu - unabhängig von der Geschichte - sagen: Jens Wawrczeck hat in meinen Augen einen wirklich guten Job gemacht. Ich kenne seine Stimme bisher nur aus den Hörspielen der drei Fragezeichen, aber auch in diesem nur von ihm eingelesene Hörbuch konnte er mich voll und ganz überzeugen. Ich mochte seine Stimme und habe ihm gerne zugehört und er hat vor allem auch die Emotionen der Figuren und die Stimmung bzw. Atmosphäre der Szenen sehr gut erfasst und rübergebracht hat!

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Dorian der seit längerer Zeit auf der Straße lebt, wacht eines Nachts neben einer Leiche auf, mit der Mordwaffe in der Hand, doch ohne Erinnerungen. Ein Fremder, der für eine Organisation arbeitet, die Jugendlichen in Not hilft, nimmt Dorian mit in eine Villa für Jugendliche von der Straße. Als Gegenleistung verteilt Dorian mysteriöse Werbegeschenke. Doch als er eines dieser Geschenke behält und öffnet, beginnen seine ehemaligen Helfer ihn zu verfolgen und Dorian muss herausfinden, was es mit diesen Geschenken auf sich hat. Die gesamte Geschichte wird aus Dorians Perspektive erzählt. Wir konnten leider bis zum Schluss nicht mit ihm warm werden. Dorian wirkt großteils naiv und auch wenn er das Geschehen teilweise in Frage stellt, verschließt er zu schnell die Augen vor dem was er entdecken könnte. Ein großer Kritikpunkt an Layers ist die mangelnde Logik des Geschehens. Wir wären wesentlich skeptischer, wenn wir ohne Gedächtnis nach einem scheinbaren Mord aufwachen würden und uns jemand zwei Minuten später fragen würde, ob wir nicht mit ihm mitkommen wollen. Auch wenn Dorian ein Jugendlicher ist, wäre es authentischer, wenn er von Anfang an stärkere Zweifel hätte, die nicht so schnell beseitigt werden können, wie es hier der Fall war. Der Inhalt des Päckchens das er öffnet und der damit verbundene Plan, der sich Dorian erst sehr langsam und nach und nach erschließt, sind ein interessanter Anhaltspunkt, aber die Ausführung wirkt nicht sehr ausgefeilt. Auch die Liebesgeschichte, die sich bereits zu Beginn des Buches entwickelt, ist eher oberflächlich und unrealistisch. Von jetzt auf gleich wird hier von tiefer Liebe gesprochen, Dorian richtet einen Großteil seines Handels auf diese Liebe aus, dabei kennt er das Mädchen kaum. Sowohl er selbst, als auch andere Figuren und deren Handlungsstränge, blieben für uns eher ungreifbar und unverständlich. Das Geschehen wirkte inszeniert und oft vorhersehbar, es gab langweilige, sich wiederholende Passagen. Der Schreibstil und das Sprachniveau sind nicht so hoch und spannend, wie wir es von Ursula Poznanski gewohnt sind. Nachdem wir ihre anderen Bücher, wie Saeculum, Erebos und die Eleria-Reihe von der ersten bis zur letzten Seite gespannt verschlungen haben und uns dabei der Schreibstil und die Logik des Geschehens gefesselt haben, sind wir von Layers enttäuscht. Es lässt sich so gar nicht dieser Reihe von tollen Büchern zuordnen. Was uns ganz speziell an dem Hörbuch gestört hat war übrigens der Sprecher. Es handelt sich um Jens Wawrczeck, der auch Peter in "Die drei ???" spricht. Wir empfanden ihn als unpassend zu der Geschichte, seine Stimme machte das Hören anstrengend und beinhaltete unangenehme Tonhöhenwechsel- und brüche. Layers war für uns insgesamt leider eine Enttäuschung, die von uns nur 2 von 5 Sternen erhält. Die Grundidee hätte interessant sein können, doch die Ausführung beinhaltete zu viele Logikfehler, einen naiv und unverständlich handelnden Protagonisten und noch dazu eine zu einfache Sprache und einen anstrengenden Sprecher. Wir hoffen, dass uns das nächste Buch von Ursula Poznaski wieder begeistern kann.

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