Leserstimmen zu
Portugiesische Tränen

Luis Sellano

Lissabon-Krimis (3)

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Im dritten Teil der Lissabon-Krimis geht es erneut um den ehemaligen Ermittler Henrik Falk, der durch Zufall in den nächsten mysteriösen Fall hineinschlittert. Vorab muss ich sagen, dass ich die ersten beiden Bände der Reihe nicht gelesen habe, sie mir aber im Anschluss an dieses Buch gleich bestellt habe. Ich finde nicht, dass es ein Nachteil ist, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat. Der Leser bekommt immer einen kleinen Rückblick, wenn „alte Bekannte“ auftauchen. Was mir von Anfang an auch super gefallen hat, ist die Karte von Lissabon, welche vorne und hinten im Buch abgedruckt ist. Die Schauplätze des Falles sind markiert, sodass der Leser nachschauen kann, falls er den Faden verliert. Finde ich persönlich wirklich sehr gelungen und eine tolle Idee. In der Geschichte geht es – wie oben schon genannt – um den ehemaligen Ermittler Henrik Falk. Dieser erbt ein Antiquariat in Lissabon und hat sich zurückgezogen. Als beim Entrümpeln eines Zimmers auf einmal eine mysteriöse Nummer auftaucht, fällt er in alte Muster zurück und wittert eine heiße Story, der sein verstorbener Onkel auf der Spur war. Obwohl er keinerlei Anhaltspunkte hat, um was es sich überhaupt handelt, begibt er sich auf die Suche. Doch er ahnt nicht, welche Geister der Vergangenheit er heraufbeschwört. Als Henrik die Besitzerin der Telefonnummer ermittelt und sich mit ihr trifft, setzt dies eine Reihe von Mordfällen in Kraft, in die er – ob er will oder nicht – von nun an verwickelt ist. Ihn beschleicht das Gefühl, dass der Tod seines Onkels vielleicht gar kein natürlicher Tod war und sogar mit diesen Fällen zusammenhängen könnte. Wusste er etwa zu viel und wurde deshalb getötet? Mit dabei ist eine alte Bekannte, die Kommissarin Elena, in die er verliebt zu sein scheint. Sie ermittelt in den Mordfällen und ihre nicht definierte Beziehung kühlt im Laufe der Ermittlungen merklich ab. Henrik will ihr nicht die ganze Wahrheit sagen, was die Spannungen nur verstärkt. Ich persönlich habe Henrik gleich ins Herz geschlossen und er ist mir bis zum Ende sympathisch geblieben. Als sich die Lage zuspitzt und Henrik selbst in Gefahr gerät, erkennt er zu spät die Zusammenhänge der Geschichte. Kann er sich und Andere noch retten? FAZIT. Für mich ein gelungener Krimi! Das Buch baut sehr schnell Spannung auf, wodurch es für mich schwierig war, es wegzulegen. Immer neue Verwirrungen sorgen für Undurchsichtigkeit des Falles. Nebenbei wird der Leser durch Lissabon geführt und ich wäre am liebsten ins nächste Flugzeug gestiegen und hätte mir das Land selber angeschaut. Durch die genaue Beschreibung fühlt sich der Leser mit dem Fall verbunden und es fühlt sich an, als würde man mit Henrik zusammen durch die Straßen Lissabons hetzen und versuchen, den Fall zu lösen. Der Fall selber entwickelt sich anders, als man anfangs annimmt und das Ende ist bis kurz vorher nicht absehbar. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. An dieser Stelle auch nochmal danke an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das tolle Rezensionsexemplar! Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

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Zum Inhalt: Henrik Falkner ermittelt in Lissabon. Für den ehemaligen deutschen Ermittler sind die malerischen Gassen der Lissaboner Altstadt zur neuen Heimat geworden. Von seinem Onkel Martin hat er ein uriges Antiquariat geerbt - und zahlreiche Artefakte, die Teil von bislang ungeklärten Verbrechen sind. Nach dem Fund einer Fahne, auf der ein japanischer Fisch, ein Koi, abgebildet ist, geht er einem neuen Rätsel nach. Einem tödlichen Rätsel, denn die Spur führt zu skrupellosen Sammlern, die vor nichts zurückschrecken. Bald steht Henrik vor der ersten Leiche, und sie wird nicht die letzte sein... Für Leser, die gleichzeitig Näheres über Lissabon erfahren wollen, ist das Buch sehr empfehlenswert. Eine informative und gleichzeitig spannende Lektüre.  Es ist bereits das dritte Buch mit dem Ermittler Henrik Falkner und wird sicher nicht das Letzte sein!

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Meine Meinung: Das letzte Buch endete ja mit einem Cliffhanger und deshalb fand ich es gut, dass ich sehr zeitnah dieses dritte lesen konnte. Denn nichts ärgert mich mehr, wenn am Ende Fragen offen sind und ich lange auf eine Fortsetzung sprich Beantwortung warten muss. Wobei auch in diesem Buch, ich nicht erfahren habe, was mit einer Person passiert ist. Ich möchte allerdings nicht näher auf weiteres eingehen, weil ich sonst zu viel verraten müsste. Auch diesmal gerät Henrik in reichlich gefährliche, wenn nicht sogar lebensgefährliche Situationen. Mich wundert es schon, dass er schwer verwundet immer weiter macht. Es hat sich im Großen und Ganzen nicht viel geändert. Immer noch zahlen die Bewohner seines Hauses keine oder wenig Miete. Immer noch findet er geheimnisvolle Hinweise in Büchern oder Kisten, die sein Onkel reichlich versteckt hat. Wobei mir diesmal die Hintergrundgeschichte nicht so gut gefallen hat, aber das mag auch eine persönliche Einstellung sein. Mit Portugal oder Lissabon hat das wenig zu tun, das hätte überall passieren können. Fazit: Ich habe dieses Buch aus Neugierde gelesen, weil ich Antworten haben wollte. Aber am Ende des Buches traten neue Fragen auf und ich bin mir nicht sicher, ob ich von dieser Serie noch weitere Folgen lesen möchte. Aber zum Glück sind die Meinungen sehr unterschiedlich und es werden bestimmt genügend Leser gespannt auf das nächste Buch warten wollen.

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Nun mehr zum dritten Mal lässt Luis Sellano seinen Protagonisten Henrik Falkner im malerischen Lissabon ermitteln. In „Portugiesische Tränen“ muss sich der Ex-Polizist und nun antiquarischer Buchhändler erneut kryptischen Hinweisen seines Onkels nachgehen. Dabei begibt er sich zwischen die Fronten fanatischer Fischsammler und bringt sich – mal wieder – selbst in Gefahr. Kois, Aberglaube und asiatische Mythen Als Henrik Faber Ordnung in das geerbte Antiquariat seinen verstorbenen Onkels Martin bringen will, findet er unter alten Büchern eine Truhe mit einem wertwollen japanischen Whiskey. Dies wäre nicht weiter verwunderlich, doch auf der Rückseite des Sicherungssiegels entdeckt Henrik eine handschriftliche Notiz des Onkels: eine unzordbare Ziffernfolge. Doch nicht nur das fällt ihm in die Hände, auch eine seltsame Fahne mit einem Koi kommt ihm unter. Nach all den Erfahrungen, die der Ex-Polizist mit dem Erbe machte, schwant ihm nichts Gutes. Seine Vermutung, dass ihn auch diese Notiz auf die Spur eines Verbrechens führen könnte, bewahrheitet sich schon bald. Hinter der Ziffernfolge verbirgt sich eine Telefonnummer, die ihn mit einer Frau aus Japan verbindet. Doch auch der Frachtschein der Whiskeykiste bringt neue Erkenntnisse und führt den Neu-Antiquar in eine heruntergekommene und zu einem Koreaner, der jedoch noch mehr Verwirrung als Aufklärung stiftet. Kurz nach dem Telefonat taucht dann die Japanerin bei ihm auf und stellt sich als Versicherungsmitarbeiterin vor. Bei diesem Treffen erfährt Henrik von einem geraubten Koi, der aufgrund seiner farblichen Reinheit und japanischer Mythen ewiges Leben verspricht und nun von der Japanerin bzw. dem Versicherungsunternehmen gesucht wird Kurz nach diesem Treffen ist die Japanerin tot und Henrik steht ohne Quellen da. Doch nicht nur das: Je tiefer er gräbt, desto mehr begibt er sich selbst in Gefahr. Doch all das nicht ohne Grund, denn bei der Spurensuche entsteht in ihm der Verdacht, dass sein Onkel bei den Recherchen an die falschen Leute geriet und deswegen sterben musste. Schnell stößt er auf alte und neue Feinde und gefährdet die sich anbahnende Beziehung zu Polizistin Helena. Ein Antiquar auf Abwegen Urlaubskrimis sind seit Jahren in Mode und mit dem Ex-Polizisten Henrik Falkner hat Luis Sellano auch Portugals Metropole Lissabon eine literarische Krimi-Hauptfigur gegeben. Im nunmehr dritten Fall lässt Sellano seinen Protagonisten wieder zwischen die Fronten unterschiedlicher Verbrecher geraten. Längst ist man als Leser/Leserin mit Henrik warm geworden und kennt seine Marotte, nicht loszulassen und das Verbrechen aufklären zu wollen – so wie es sein Onkel jahrzehntelang tat. Dabei entwickelt sich Henrik immer weiter und auch seine Liebe zur Polizistin Helena scheint in geregeltere Bahnen zu kommen. Wie bereits in den Bänden zuvor ist Lissabon einmal mehr der heimliche Protagonist der Handlung: Umfassend beschreibt Sellano das Leben in der Stadt an der Atlantikküste, die Menschen sowie das Flair und die Atmosphäre. Ohne jemanls zuvor dort gewesen zu sein, ergibt sich beim Lesen ein Bild der Stadt. Mit insgesamt doch eher ruhigem Sprachstil gelingt es dem Autor trotzdem, dass die Handlung Fahrt aufnimmt. Gelungen ist auch der Rahmen, bzw. der Prolog, der mitten im Geschehen einsetzt und man dann kurz vor Ende wieder in die Gegenwart anschließt. Ein kleiner erzählerischer Clou, der aber durchaus gelungen ist. Die Spannung wird dadurch unterstützt, dass immer wieder Rückgriffe auf Henriks Onkel und dessen Tod auftauchen. Denn diesen will Henrik weiterhin aufklären. Allerdings bedeuten die Rückgriffe auf die beiden ersten Bände, dass man dieser vorab lesen sollte – insofern dies nicht geschehen ist. Denn viele Zusammenhänge würden ansonsten unverständlich bleiben. Mit einem Cliffhanger endet „Portugiesische Tränen“ und lässt bereits Vorfreude auf den nächsten Teil der Krimireihe aufkommen.

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Mit diesem Band fängt Luis Sellano nicht nur die atmosphärische Stimmung Lissabons ein, er gewährt dem Leser Einblicke in das japanische Milieu und in die beliebte Koihaltung und stellt einen ganz speziellen Fall in den Mittelpunkt. Luis Sellanos Sprachstil ist sehr angenehm, manchmal wunderschön beschreibend wie ein Roman, dann wieder knackig sachlich und genau auf den Punkt in den Krimiteilen. Wer Lissabon kennt, wandert in diesem Buch erneut durch die Stadt und sieht die verschiedenen Schauplätze vor dem inneren Auge wieder. Gerade dieses besondere Flair sorgt in der Buchreihe für einen großen Wiedererkennungswert. Es gibt Szenen mit actionreicher Verfolgung, die sich mit umfangreichen Recherchen vor dem eindrucksvollen Hintergrund Lissabons abspielen. Doch die Handlung hat auch einige Ungereimtheiten. Warum gerade Japan habe ich mich gefragt. Gibt es in Lissabon einen realen Bezug zu japanischer Kultur oder eine große Bevölkerungsgruppe? Hätte Henrik bei einem Besuch in Japan die Koi-Zucht für sich entdeckt, wäre dieses Thema für mich logischer gewesen. Die Krimihandlung ist nicht über die Maßen spannend, denn hier mischen sich einige ungereimte Hintergründe, die in der Ermittlung um den verschwundenen Koi und im Grunde um den verstorbenen Onkel Martin münden. Die Zusammenhänge erscheinen mir doch recht zusammengesucht. Mich hat eher das Leben Henriks interessiert. Seine Freundschaft mit Helena besteht schon die ganze Buchreihe und man verfolgt gespannt die weitere Entwicklung in ihrer Beziehung. Dieser Band beginnt mit dem wirklich spannend gemachten Ende des Buches und geht dann im gesamten Inhalt auf die Aufklärung des recht konfusen Fall ein. Die Motive für die Taten werden erst am Ende schlüssig erklärt, das Rätsel um den Tod von Henriks Onkel bleibt immer noch offen und plötzlich tritt Catia wieder auf die Bildfläche. Wer das ist? Zum besseren Verständnis muss man die gesamte Reihe gelesen haben. Weitere Cliffhanger sorgen für Neugier auf die weiteren Bände. Dieser Krimi hat mir bis zur Hälfte sehr gut gefallen, danach ging es eher bergab. Ich vergebe 3 Sterne, weil ich die Stadtansichten wieder genossen habe. Dieses Buch macht Lust auf einen Trip nach Lissabon und nur die Krimigeschichte war leider nicht mein Fall.

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Daten zum Buch: Titel: Portugiesische Tränen - Ein Lissabon Krimi (Band 3) Autor: Luis Sellano Verlag: Heyne fliegt Cover/Bildrechte: Heyne fliegt Seitenzahl: 352 Seiten Erschienen: 10. April 2018 Inhalt des Buches:  In dem Buch geht es um den ehemaligen deutschen Ermittler Henrik Falkner, der in Lissabon durch das Erbe (Ein Antiquariat) eine neue Heimat gefunden hat. Zahlreiche Artefakte im Antiquariat aus bislang ungeklärten Verbrechen machen ihm das Leben aber sehr schwer. Dieses mal findet er im Laden eine kitschige Fahne, mit einem sehr seltenen Koi darauf. Henrik ahnt, das er einem neuen Rätsel auf der Spur ist. Das Rätsel kann tödlich für ihn enden, denn die Spur führt zu einem Sammler des wertvollen Fisches, der leider vor gar nichts zurückschreckt. Wie soll es anders auch sein, taucht auch schon die erste Leiche auf... Die Verbrecherjagd rund um die Straßen in Lissabon geht weiter. Band 1 und 2 sollte bekannt sein, bevor ihr dieses Buch lest, da die Bücher aufeinander aufbauen. Charaktere: Die Charaktere des Buches sind wieder rundum gelungen und sind mir sympathisch. Die Verbrecher sind mir natürlich nicht sympathisch, aber das ist ja wohl klar. Cover und Aufmachung des Buches: Das Cover und die Aufmachung des Buches hat mir wieder richtig gut gefallen. Auf dem Cover sieht man einen dritten Ausschnitt von der Stadt Lissabon. Es passt perfekt zu den anderen zwei Bänden: Portugiesisches Erbe und Portugiesische Rache. Vorne und hinten um der Klappe findet man zwei Städtekarten von Lissabon, wo die Schauplätze des Buches markiert ist, damit man weiß wo was liegt. Finde ich eine tolle Idee. Schreibstil: Der Schreibstil war wieder sehr locker, leicht, angenehm und mehr als spannend, sodass das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen war. Man taucht von Anfang bis Ende in die Geschichte ab und taucht erst wieder auf, als das Buch zu Ende gelesen ist. Einfach nur total spannend, so wie ein Krimi eben sein muss. Meine Meinung: Zum nunmehr schon dritten male streifen wir gemeinsam mit Henrik Falkner, durch die Straßen von Lissabon und versuchen das nächste Verbrechen aufzudecken. Es geht dieses mal aber nicht nur an die Ecken wo bekannt sind, durch den Tourismus, sondern auch in verborgene Ecken, die eher etwas abgelegen sind, sodass man Lissabon immer ein bisschen besser kennen lernt. Dieser dritte Band endet wieder mit einem fiesen Cliffhanger, der einem traurig zurücklässt, der aber auch sehr neugierig auf den vierten Band der Lissabon Krimi Reihe macht. Es hat mir wieder richtig Freude gemacht Henrik Falkner bei seinen Recherchen und der dazugehörigen Verbrecherjagd zu begleiten. Es war durchweg totale Spannung vorhanden und habe mit gerätselt und mit gefiebert, das der Fall geklärt wird. Ich kann einfach nur verdiente 5 Sterne an das Buch und seine Geschichte vergeben. Danke für die spannenden Lesestunden lieber Luis Sellano. Mach weiter so.

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Nachdem ich die ersten beiden Bände dieser Reihe gelesen habe, musste ich auch diesen Teil um Henrik Falkner, den Erbe eines Antiquariats in Lissabon, in Händen haben. Auf einer Rundreise durch Portugal mit Besuch von Lissabon habe ich dieses Buch gelesen. In Lissabon habe ich mich auf die Spur von Henrik Falkner gemacht… Beschreibung des Buches: „Portugiesische Tränen“ von Luis Sellano (Pseudonym eines deutschen Autors) ist 2018 im HEYNE-Verlag als Taschenbuch erschienen. Der Krimi hat 349 Seiten. Auf dem Cover sieht man eine typische Stadtansicht in Lissabon mit historischen Gebäuden in bunter Farbgebung. Leider habe ich nicht genau diese Ansicht gefunden. Doch einige erwähnte Straßen und Plätze aus diesem Buch habe ich gefunden und fotografisch festgehalten. Kurze Zusammenfassung: Henrik Falkner, ehemaliger deutscher Polizist, lebt schon seit ein paar Monaten im Haus seines verstorbenen Onkels in Lissabon. Dieser hat ihm ein Antiquariat hinterlassen. Als er in seinem Laden eine Fahne findet, auf der ein Koi abgebildet ist, ist seine Neugier geweckt. Zusammen mit seiner Freundin, der Polizistin Helena, aber auch auf eigenen Wegen, beginnt er einer japanischen Spur zu folgen. Nicht nur einer Leiche „läuft“ er über den Weg… Mein Leseeindruck: Der Sprachstil von Luis Sellano gefällt mir. Seine Beschreibungen von Lissabon sind einfach herrlich. Wenn man die Stadt kennt, kann man seine Wege durch Lissabon ganz wunderbar verfolgen. Man erinnert sich an die zahlreichen Plätze, Cafes und Restaurants, an die Parks und die vielen Denkmäler – und auch die Straßenbahnen hört man förmlich vorbeirattern. Den Krimi selbst finde ich nicht besonders spannend, die Idee, ihn im japanischen Milieu spielen zu lassen, ist allerdings gelungen. Man erfährt in diesem Krimi u.a. einiges über die sehr beliebten und wertvollen Koi-Fische. Die Liaison mit Helena führt ab und an zu skurrilen Situationen, die ihre Beziehung sehr auf die Probe stellt, denn Henriks Recherchearbeit ist zuweilen sehr amüsant, z.B. wenn er mit einem geliehenen Roller eine Verfolgung aufnimmt. Bis zum Schluss ist nicht klar, wer hier Täter und was genau die Beweggründe sind. Allerdings lichten sich vom ersten Fall bis zu diesem Fall Geheimnisse, die sich um den Tod von Henriks Onkel ranken. Wer einen Reiseführer durch Lissabon sucht und mit einer Urlaubslektüre verbinden will, der sollte sich diesen Krimi nicht entgehen lassen. Fazit: Mir hat dieser Krimi gut gefallen, weil er mich auf einer Lissabon-Reise begleitet hat. Ich habe die Beschreibungen der Schauplätze zum Anlass genommen, mich auf die Suche nach ihnen zu machen…

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Henrik Falkner, der sich nach dem Antritt seines Erbes in Lissabon dort inzwischen heimisch fühlt, findet erneut einen versteckten Hinweis seines Erbonkels der ihm keine Ruhe lässt. Obwohl er damit den Unwillen der Inspektorin Helena auf sich zieht, zwingt ihn eine innere Macht dazu der Sache auf den Grund zu gehen. Vor allem als ihm klar wird, dass sich hinter diesem Fall die wahre Ursache für den Tod seines Onkels verbirgt, gibt es für ihn nur noch eines. Und so läßt er nicht locker, auch wenn er sich damit erneut in höchste Lebensgefahr begibt. Fazit Ein spannender Fall der sich quer durch ein atmosphärisches Lissabon zieht und trotz aller Brutalität Urlaubsgefühle weckt.

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