Leserstimmen zu
Richtig essen für die Faszien

Stephan Müller

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Zuerst einmal erfährt man in diesem Buch, was genau diese Faszien überhaupt sind. Dabei soll es sich um Bindegewebe handeln, das Muskeln und Organe umhüllt und so auch eine gewisse Schutzfunktion ausübt. Die Faszien sollen unseren ganzen Körper durchziehen und wenn man sich das so vorstellt, klingt es logisch und sinnvoll, dass auch dieses Gewebenetz gepflegt werden sollte. Anderenfalls könnte es sogar zu sogenannten Verklebungen kommen, die dann für Schmerzen sorgen, zum Beispiel im Rücken. Das Kapitel Was sind Faszien? erklärt ausführlich, aber nicht zu wissenschaftlich, sondern sehr gut nachvollziehbar, was Faszien denn nun sind und was sie im Körper machen und wie sich die Ernährung darauf auswirkt. Auch das Thema Zellulite wird aufgegriffen. Im Abschnitt Das lieben Ihre Faszien! geht es um Proteine, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Fette und vieles mehr. Das klingt erstmal sehr theoretisch und an dieser Stelle geht es auch schon sehr ins Details, doch ganz ehrlich, ich fand es ziemlich spannend. Man erfährt einiges über wichtige Abläufe, die im eigenen Körper stattfinden und sieht die eigene Ernährung mal mit anderen Augen. Vielleicht will nicht jeder Leser so ins Details gehen, aber es ist schon sinnvoll zu verstehen, was man warum machen sollte. Auch in diesem Kapitel ist der Aufbau wieder sehr gut strukturiert. Alles ist klar dargestellt und nachvollziehbar und kleine Info-Boxen liefern interessante Zusatzinfos. Dann geht es weiter mit Die richtigen Nahrungsmittel. Für mich persönlich der interessanteste Abschnitt, denn endlich geht es darum, etwas praktisch umzusetzen. Einzelne Lebensmittel werden besprochen und ihre Wirkung auf den Körper, vor allem aber auf die Faszien, erklärt. Eines kann ich Euch sagen, seither steht bei mir fast täglich Tomatenmark auf dem Speiseplan! :-) Wirklich ein Superfood!!! Das schadet Ihren Faszien ist ein Kapitel, das vielleicht erstmal ein wenig wehtut. ;-) Eigentlich sind die dort erwähnten Produkte keine große Überraschung, denn dass zum Beispiel weißer Zucker für den Körper nicht ganz so der Hit ist, wissen wir längst. Aber eine gesunde Ernährung verlangt eben auch gewisse Einschränkungen. Gesunder Darm, gesunde Faszien enthält ebenfalls interessante Infos darüber, wie sehr doch gewisse Vorgänge im Körper auch andere Organe betreffen können. Danach geht es aber ran an die Umsetzung und zwar mit Rezepte für die Faszien. Hier bekommt Ihr jede Menge leckere Ideen für Frühstück, Mittag, Zwischensnacks, Desserts und und und. Ich habe mich einmal an die Karotten-Kokos-Suppe mit Ingwer herangewagt und fand sie sehr, sehr lecker!!! Unter jedem Rezept findet Ihr eine kleine Übersicht mit einer Auflistung der Vorteile des jeweiligen Gerichts für die Faszien. Es gibt zwar nicht zu jedem Rezept ein Foto, aber dafür hat mir die Gestaltung insgesamt sehr gefallen. Außerdem lassen sich die Rezepte sehr gut nachvollziehen und umsetzen. Daher kann ich Euch dieses Buch wirklich ans Herz legen. Man muss ja seine Ernährung auch nicht von einem Tag auf den anderen komplett umstellen, aber vielleicht tauscht man das ein oder andere Produkt ja doch mal durch ein höherwertiges aus. Autor Stephan Müller ist nicht nur Ernährungsberater, Sportlehrer und Sportphysiotherapeut, sondern arbeitet auch als Personal-Trainer, Ausbilder und Ernährungsexperte für Topsportler und Olympiasieger und Bundesligaprofis aus den Bereichen Fußball, Handball und Volleyball. Na, wollt Ihr auch was für Eure Faszien tun?

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