Leserstimmen zu
Royal Passion

Geneva Lee

Die Royals-Saga (1)

(63)
(86)
(59)
(18)
(4)
Paperback
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Als ich in dieses Buch eintauchte, wusste ich nicht worauf ich mich einlassen. Das Cover hat mich jedoch angezogen und ich war sehr gespannt. Gleich zum Anfang lernte ich Clara kennen. Ich muss zugeben anfangs wusste ich nicht so recht was ich von ihr halten sollte. Sie war schwer durchschaubar. Aber doch recht sympathisch. Sie ist wohlhabend, scheint jedoch auf dem Boden geblieben zu sein. Ich hab sogleich einen Hauch Unsicherheit bei ihr wahrgenommen, was sie doch recht menschlich erscheinen ließ. Im Laufe des Buches macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch, die mich doch nicht unberührt gelassen hat. Man erfährt immer mehr über sie und sie hat geschafft mich völlig für sie einzunehmen. Alexander lernt man auch schnell kennen. Wobei kennen ist viellleicht zuviel gesagt. Auch er war für mich schwer zu ergründen. Dennoch ich wusste in ihm steckt mehr, als es zunächst den Anschein hat. Sein Schmerz und sein Wunsch nach mehr, wird im Laufe des Buches nur allzu gut spürbar. Ein geborener Bad Boy wie er im Buche steht. In ihm stecken so einige Abgründe, die einen zu zerstören drohen. Als die beiden aufeinander trafen war es wie ein Feuerwerk der Gefühle. Man spürte förmlich wie die Leidenschaft immer mehr seinen Bahn brach. Doch ist das genug? Kann man Liebe so definieren? Wer sind diese Menschen und was macht sie aus? Das habe ich mich oft gefragt, ich habe versucht hinter ihre Fassade zu blicken, was nicht allzu leicht ist. Beide Menschen haben mich auf ihre eigene Art und Weise berührt und nicht mehr losgelassen. Man spürt dabei Leidenschaft, Schmerz, Trauer , aber auch Hoffnung. Beide tauchen in einen Strudel aus Leidenschaft und Hingabe ein. Dazu muss ich sagen, ist der Erotikanteil in diesem Buch wirklich sehr groß. Es reißt einen förmlich mit und glaubt mir, die Hitze ist nur allzudeutlich spürbar. Für mich hatte das ganze schon etwas von einer Obsession. Doch hinter diesem ganzen Strudel, merkt man auch was die beiden antreibt. Jeder von beiden hat seine Geheimnisse, wovon wir hier einen guten Vorgeschmack bekommen. Ihre Beziehung ist nicht gesund und es droht sie kaputtzumachen. Man hat es hier mit viel Arroganz, Ignoranz und Rivalen zutun. Dabei geht es mitunter nicht sehr fein zu. Auch hochangesehene Persönlichkeiten sind nur ganz normale Menschen. Hier geht es viel um Schein und Sein und man muss schnell begreifen, das die Öffentlicheit nach mehr lechzt. Es wird allerhand schmutzige Wäsche gewaschen. Die Autorin hat uns einen guten Vorgeschmack auf die Reihe um Clara und Alexander geliefert. Aber auch die Nebencharaktere konnten mein Herz erobern. Allen voran Belle und Edward, gern würde ich noch mehr über sie erfahren. Aber auch die Kulisse hinter der zentralen Geschichte wird gut in Szene gesetzt. Hier bekommt man es vor allem mit Macht und Verpflichtung zutun. Der erste Band ist sehr spannend gestaltet, er stürzt uns förmlich in ein gewaltiges Gefühlschaos, aus dem es kein entrinnen gibt. Oft ist man zwischen Wut, Hilflosigkeit und Zweifeln gefangen. Der erste Band endet nicht unbedingt mit einem Cliffhanger, aber dennoch brenne ich darauf weiterzulesen. Es ist eine Geschichte die noch Raum für weiteres hat und mich auf jeden Fall völlig fesseln und in den Bann ziehen konnte. Bitte mehr davon. Die Charaktere wirken klar, aber auch geheimnisvoll. Dabei sind sie ziemlich facettenreich und unterschiedlich gestaltet. Einige von Ihnen bleiben jedoch noch etwas blass. Ihre Handlungen und Gefühle sind meist gut nachvollziehbar gestaltet. Die Beschreibungen der Gefühle und Umgebungen brennen sich in jede Faser des Herzens ein. Man kann sich wunderbar reinfühlen. Sich alles gut vorstellen und am eigenen Leib erleben. Besonders gefallen hat mir, das ich mitunter auch mal schmunzeln konnte, das hat das ganze noch mehr aufgelockert. Die Handlung ist gut durchstrukturiert und es gibt immer wieder überraschende Dinge zu erleben. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Clara, was ihr viel Raum und Tiefe gibt. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Die Gestaltung hierbei hat mir recht gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, dabei aber auch sehr intensiv und bildgewaltig. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Good Girl trifft auf Bad Boy, es tun sich Abgründe auf, die sie zu verschlingen drohen. Eine leidenschaftlichtliche Offenbarung, die man keinesfalls mit der After Reihe vergleichen sollte. Denn diese ist erwachsener, härter und das ganze vor der royalen Kulisse. Der erste Band dieser Reihe stürzt uns in ein Gefühlschaos, lässt uns aber auch hinter die Fassade schauen. Es ist heiß, tiefgründig und schmerzvoll. Unbedingt lesen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Lesen Sie weiter

Klappentext: Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor ... Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy … Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? Meinung: Auf dieses Buch bin ich durch Facebook Gruppen und Amazon aufmerksam geworden. Das Genre mag ich generell, allerdings hab ich z.B. Shades of Grey abgebrochen und an After noch kein Interesse gefunden. Der Klappentext hat mich aber schon einmal mehr gefesselt als andere zuvor und das Cover hat mich restlos überzeugt. Ich mochte es vom ersten Augenblick und hab es daher direkt auf meine Wunschliste gesetzt. Ich durfte dieses Buch, als ebook, sogar schon etwas eher als Rezensionsebook lesen - worüber ich mich wahnsinnig gefreut hatte. Und sobald ich das ebook auf meinem Reader hatte, konnte der Leseabend beginnen. Man wurde von der Autorin direkt ins Geschehen geschmissen und hat dadurch schon direkt Einblicke in Clara's Leben und ihren Lebensweg bekommen. Das fand ich richtig gut, da man somit schon einiges über Clara erfahren hat. Schon auf den ersten Seiten war sie mir direkt sympathisch - da sie trotz ihres Geldes auf dem Boden geblieben ist. Auch lernt man Belle, Clara's beste Freundin, kennen. Belle ist ein ganz wundervoller Mensch - die aus vermögenden und guten Hause kommt und schon direkt weiß wie Ihr Leben von statten geht und die Zukunft schon geplant ist. Das erste Aufeinandertreffen mit den Eltern von Clara fand ich grausam - die Mutter ist mir absolut unsympathisch und der Vater scheint dagegen ein Pantoffelheld zu sein. Clara hat eigentlich keine Lust auf diese Abschlussfeier - zumindestens kommt es einem beim lesen so vor. Und als sie dann auch noch brüsk von einem Mann geküsst wird, ist sie nicht nur über sich selbst erschrocken sondern fragt sich auch wer der unbekannte gutaussehende Mann ist. Erst ein paar Tage später erfährt sie wer der Mann war - der ihr diese unerwartete Begierde entlockte und ist schier sauer und überrascht zugleich. Denn dadurch, das dieserjener kein anderer als der Prinz von England, Alexander von Cambridge, ist - steht sie verhasster Weise im Rampenlicht. Alexander ist in meinen Augen wirklich schwer einzuschätzen. Auf eine Art und Weise ist er wirklich charmant, galant und absolut zuvorkommend ... andererseits total verwegen, besitzergreifend, dämonisch. Es ist echt schwer zu wissen welche Alexander man gerade vor sich hat und ob er nicht gleich wieder eine 180 Grad Wendung vor sich nimmt. Trotzdem ist er mir sympathisch und harmonisiert in meinen Augen absolut mit Clara. Man merkt das jeder für sich seine Dämonen der Vergangenheit hat - von Clara erfährt man einiges mehr während die Dämonen von Alexander noch etwas im dunklen gelassen werden. Die Autorin hat es auf jedenfall geschafft das diese beiden Protagonisten sehr gut miteinander harmonisieren. Clara ist kein weinerliches ängstlichs Kätzchen welches sich in die Ecke drängen lässt, sondern weiß durchaus die Krallen auszufahren und sich zur Wehr zu setzen. Denn das muss sie, da die Royalen Veranstaltungen voller Hass, Intrigen, Gezicke, Vorurteilen und Hetze besteht und es da definitiv von Vorteil ist, eine Katzbürste mit dickem Fell zu sein. Geneva Lee hat einen wunderbaren leicht lockern Schreibstil mit einer modernen Sprache. Generell konnte man es ohne Probleme in einem durchlesen - allerdings gab es stellen - die für mich etwas langwierig waren. Den Kritikpunkt den andere anbringen - das es zu sehr an SoG angeglichen ist, kann ich nun nicht beurteilen, weil ich nur 112 Seiten von SoG gelesen haben. Für mich aber eine absolute Leseempfehlung und ich bin absolut gespannt auf die Fortsetzung. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsebook !!! Fazit: Ein toller erotischer Roman der vollgestopft ist mit Liebe Spannung, Gefühl, Intrigen, Hass, Hetzen und und und.... es ist ganz viel was auf einen einprasselnd abeer von mir bekommt dieses Buch eine Leseempfehlung und ich bin absolut gespannt auf die Fortsetzung

Lesen Sie weiter

Kurzbeschreibung: Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor. Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy … Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? Über die Autorin : Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor. Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy … Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? Cover: Ich kann bis jetzt leider nur das E-Book Cover bewerten, aber es hat mich gleich angesprochen es eher schlicht aber trotzdem edel. Ich freu mich schon die broschierte Ausgabe in den Händen zuhalten und zu bewundern. Meine Meinung: Erst mal möchte ich mich beim Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. "Royal Passion" ist der Auftakt der "Royal"-Trilogie von Geneva Lee. Die Geschichte wird aus der Sicht von Claire erzählt, was mir gut gefallen hat, so gelang der Einstieg ins Buch sehr gut. Man wird als Leser so mit langem Vorgeplänkel verschont und ist gleich mitten im gesehen dabei. Die Protagonisten Claire wirkt am Anfang sehr unsicher und schüchtern aber sie entwickelt sich mit dem Buch und wird mit jeder Seite tough und stärker. Alexander ist dominant und sexy aber trotzdem ist er für mich ein großes Fragezeichen. Man lernt ihn zwar so einigermaßen kennen aber ich bin mir relativ sicher, dass er uns in den Folgebänden noch viel mehr Facetten von sich zeigen wird. Mehr auf Resa´s Welt

Lesen Sie weiter

Meinung Der Klappentext hat mich wirklich neugierig werden lassen und im Großen und Ganzen, hat das Buch mir wirklich richtig gut gefallen. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil so dass der Geschichte einfach zu folgen ist. Toll ist, dass man nicht lange warten muss und es auch gleich los geht. Geschrieben wir das ganze aus der Perspektive von Clara. Die Idee der Geschichte ist auf der einen Seite neu für mich gewesen und auf der anderen Seite hab ich in vielen „Dingen-Situationen“ das Buch Shades of Grey darin entdeckt. Wenn es um „heiße“ Bücher mit Dominanten „Teilen“ geht, ist es wirklich sehr schwer von Shades of Grey (SoG) Abstand zu halten, da man eben automatisch vergleicht. So erging es zumindest mir. Doch wie ich oben schon sagte, gab es auffällig viele Szenen die einem einfach schon bekannt vor gekommen sind. Hier ein paar Beispiele: - Alexander kann es anfangs nicht ab das man ihn am Oberkörper anfasst - Clara fängt gerade auch erst im neuen „Berufsleben“ an - Die Szenen mit dem Mann vor dem Fenster ;D, Sexy aber durchaus nun auch schon „Langweilig“ - Es gibt einen „Butler“ oder eben Bodyguard - Clara hat Probleme mit dem Essen (Grey erinnert Anna immer daran zu Essen) - SMS Geschreibe (eben statt Emails) - Lippen-Beißen - Usw. Klar gestehe ich das es eigentlich einfache Dinge sind, die man sicherlich auch in vielen Büchern findet… allerdings vergleicht man, wie ich finde, einfach automatisch mit dem(ich nenne es jetzt einfach mal so) bekannteren Buch. Es handelt sich sozusagen um ein Shades of Grey nur eben mit einer Königsfamilie ;). Aber das Buch hat mir trotzdem gut gefallen. Die „Heißen“ Szenen sind zwar ein wenig hart aber doch auch harmlos im Gegensatz zu SoG. Ich bin wirklich gespannt gewesen wie das Ganze sich entwickelt zwischen den beiden und womit Clara alles Konfrontiert wird. Auch war es sehr Interessant zu verfolgen wie man langsam über die Charaktere mehr erfährt. Die Charaktere sind ebenfalls sehr Gut geworden, wobei ich Clara gerne noch ein klein wenig mehr kennen lernen möchte, da sie doch irgendwie „Distanziert“ herüber gebracht wurde, so mag ich sie zwar, aber konnte keine richtige :D Bindung… mit ihr eingehen. Sie wirkte ziemlich trocken… und ihre Gefühle sind nicht ganz bei mir angekommen auch wenn ich doch mit ihr gelitten habe… aber in geschwächter Form:D. Anders kann ich es einfach nicht ausdrücken. Das Ende bringt einen ziemlichen Cliffhanger und endet auch irgendwie mit einem ;)… ziemlich Gemeinen Ende und lässt seine Leser zappeln :D. Fazit Ein wirklich tolles Buch, das allerdings viele Ähnlichkeiten mit Shades of Grey vorweist. Trotzdem beinhaltet das Buch eine eigene Geschichte die Gut geschrieben ist. Daher bekommt Royal von mir 4 Sterne und ich bin wirklich schon sehr gespannt wie es weitergeht. Empfehlen kann ich jedem das Buch der Shades of Grey mochte, sich aber nicht gestört fühlt von den Ähnlichkeiten ;).

Lesen Sie weiter

>> Basics und ein paar Worte zum Inhalt Band 1 – Kindle Edition/Broschiert – Blanvalet Verlag – 9,99 Euro/12,99 Euro – gedruckt 448 Seiten Die Kindle Edition erscheint am 14. Dezember 2015 und die broschierte Ausgabe am 18. Januar 2016. Für Clara Bishop könnte es kaum besser laufen: sie hat ihren Abschluss in der Tasche und einen tollen Job ergattert! Doch nach einem verhängnisvollen Kuss mit einem Fremden ziert sie plötzlich die Titelseiten der Klatschmedien und muss erkennen, von wem sie sich magisch angezogen fühlt – Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy… >> Es war einmal im 21. Jahrhundert… Zunächst war ich hin und hergerissen, ob ich überhaupt noch im erotischen Genre lesen soll, aber Geneva Lee hat mich eines Besseren belehrt! Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich in der Vergangenheit vorrangig verlegte Fanfictions gelesen habe und diese mich nicht überzeugen konnten. Der Reiz ist in „Royal Passion“ einfach ein ganz anderer – wer gerne Mäuschen in einem fiktiven Königshaus spielen möchte und von heißen Prinzen fantasiert, kommt gewiss auf seine Kosten. Besonders spannend fand ich die Medien inklusive der Paparazzi im Buch, denn sie verfolgen Clara auf Schritt und Tritt und graben ihre Vergangenheit aus. Dieses Konstrukt hat mich jedes Mal sehr gut unterhalten und ich fand es glaubwürdig geschildert. Man kommt nicht umhin, mit Clara mitzuleiden und angewidert über manche Methoden den Kopf zu schütteln. Fremdschämen inklusive, als intime Nachrichten veröffentlicht werden. Geneva Lee hat mich schon in der Leseprobe mit ihrem Schreibstil überzeugt, der sehr angenehm ist und die verschiedenen Kulissen gut vermittelt. Auch mit den Dialogen konnte sie mich gut unterhalten. Mir fiel es sehr leicht, Bilder zu den Umgebungen und Personen zu entwickeln – sogar die Outfits konnte ich mir jedes Mal gut vorstellen. (Übrigens hätte ich gerne Claras Kleiderschrank!) Clara war als Hauptprotagonistin sehr sympathisch; zum Glück – denn aus ihrer Perspektive wird die Geschichte erzählt. Sie lässt sich natürlich einlullen und kann sich ihrer Liebe zu Alexander nicht erwehren, unterliegt dem Glauben, sie könne ihn verändern und bricht ihr Herz an der geschlossenen Abneigung der royalen Familie – aber sie hat auch einen Job trotz Unmengen von Geld, eine beste Freundin, eine seltsame Familie und eine harte Vergangenheit. Letztere war es auch, die einen guten Zugang zu ihr als Person gelegt hat – das, was sie erlebt hat, wurde glaubhaft geschildert und man kommt nicht umhin, mit ihr mitzufühlen. Zudem gibt es nicht nur ein dunkles Geheimnis, nein, es gab mehrere harte Episoden. Ihren eigenen Zwiespalt bekommt der Leser sehr gut vermittelt; sie versucht sich mit der Form ihrer Beziehung zu arrangieren, aber scheitert daran, was wiederum realistisch ist. Mir gefällt auch, dass sie ihre eigenen Wünsche nicht versteckt und zu diesen steht. Es gibt ein paar Szenen, in denen sie stark und wortgewandt ist und das waren mir die liebsten. Allein einen Stern bekommt die Geschichte von mir schon aus dem Grund, weil Clara keine Jungfrau mehr ist – danke für diese realistische Herangehensweise an das Leben einer Uniabsolventin! Die Nebencharaktere werden mal mehr und mal weniger intensiv angerissen. Einen guten Einblick bekommt man in das Leben ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Annabell – reich, lieb, geschmackvoll und verlobt. Ein familiärer Skandal wird erwähnt und ich hoffe in den Folgebänden weiter ausdifferenziert. Ich frage mich, ob sie wirklich glücklich ist mit dem Leben, das sie führt, frage mich, was sie eigentlich den ganzen Tag über treibt, denn arbeiten muss sie nicht und ob sie Clara das alles so gönnt mit dem Prinzen – ich würde es mir sehr wünschen! Aber jeder Mensch hat Schattenseiten und ich freue mich schon, ihre kennenzulernen. Spannend finde ich auch Claras Mutter, die nicht gerade sympathisch daherkommt, was wohl daran liegt, dass sie augenscheinlich nicht glücklich mit ihrem Leben ist. Auch hier wird ein Handlungsstrang geflochten, der noch keine Auflösung findet und ich wünsche mir mehr Mutter-Tochter-Interaktion. In der Geschichte gibt es auch noch einen weiteren Prinzen! Prinz Edward ist rundum gelungen und mit nur wenigen Handgriffen und Szenen ist er zu einem der besten Figuren geworden. Mehr, mehr, mehr! Er ist auch der einzige angenehme Geist in dem ganzen royalen Haufen. Die Königsmutter, der König und vor allem die Giftspritzen rundum bergen großes Hasspotenzial. Das ist natürlich Generator für die unterschiedlichsten Konflikte. Alles in allem wird Clara signalisiert, dass sie aufgrund ihrer Abstammung (sie ist Amerikanerin!) keine gute Partie ist. >> Was mich genervt hat! Bei Alexander tummeln sich die Klischees dicht beieinander. Sein Aussehen lasse ich beflissentlich unkommentiert. Ich komme mir vor wie ein Miesepeter, aber grundsätzlich stört es mich, wenn alle männlichen Hauptcharaktere als Bad Boys bezeichnet werden. Schrillen da nicht immer sofort die Alarmglocken? Na ja, Alex ist gewiss kein zahmer Schäfer, aber ich bin froh, dass sich seine Lappalien in Grenzen halten. Er hat das Problem, dass er einfach nicht lieben will – in seinen Augen kann, aber im Grunde steht er sich nur selbst im Weg. Ich bin gespannt, wann er das endlich begreift. Er öffnet sich im Laufe der Geschichte, aber am Ende macht er mich eher aggressiv über die Art, wie er die Beziehung zu Clara führen will. Sein Dirty Talk und der Wunsch, Clara zu dominieren, gingen mir ordentlich auf den Senkel. Komischer Prinz! Aber ich habe versucht, ihn so zu akzeptieren, wie er ist. Die erotischen Liebesszenen sind sehr gut geschrieben, aber manchmal habe ich mich bei dem Gedanken erwischt, dass ich gerne von weniger Sex und mehr Entwicklung der Handlung gelesen hätte. In meinen Augen hemmten diesen ungehemmten Szenen manchmal extrem das Vorankommen der ganzen Geschichte, was jedoch dem Genre zuzuschreiben ist. >> Mein Fazit „Royal Passion“ hat mir erstaunlich gut gefallen! Ich werde die Reihe weiterlesen, denn Claras Leben zwischen Normalität und abgedrehtem blauen Blut zieht den Leser schnell in den Bann. Ich wünsche mir weitere Konflikte und Intrigen von Medien und Königshaus! Natürlich bin ich gespannt, wie sich die Geschichte um Clara und Alex weiterspannt. Auch wie sich die angedeuteten Handlungsstränge anderer Charaktere entfalten, interessiert mich sehr. Band Eins legt definitiv einen spannenden Grundstein. Wenn ihr also nichts gegen detailreiche, erotische Liebesszenen einzuwenden habt oder sogar auf der Suche nach dieser Literatur seid, markiert euch den Erscheinungstermin im Kalender! Ich vergebe vier Sterne.

Lesen Sie weiter

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und da ich das Genre im Moment sehr gerne lese stand es ganz weit oben auf meiner Wunschliste. Als die E-Mail des Verlags kam musste ich einfach zuschlagen und das eBook anfragen. Das Cover hat etwas Kühles und unnahbares an sich und passt super zu der anfänglichen Beziehung zwischen Clara und Alexander. Aber auch die Royals sind zurückhaltend und nicht gerade wohlgesonnen gegenüber deren Beziehung. Es ist auch mal etwas anderes als immer die Pärchen auf den Covern. Der Schreibstil von Geneva Lee ist den Charakteren entsprechend flüssig und auch mal leicht plump bzw. vulgär gehalten. Dies passt hier aber sehr gut zur Geschichte und zum Setting. Geschrieben war es aus der Ich-Perspektive der weiblichen Protagonistin Clara, die der Leser in diesem Band in insgesamt achtundzwanzig Kapiteln begleitet. Clara ist eine eher unscheinbare und schüchterne Persönlichkeit, die während ihres Studiums eher zurückhaltend und in sich gekehrt gelebt hat. In dieser Zeit ging auch eine schlimme Beziehung mit ihrem Ex-Freund zu Ende und Clara will sich eher ins Berufsleben als ins Gefühlschaos stürzen. Doch dann taucht auf einmal Alexander auf einer Party auf und Clara weiß bei diesem ersten Treffen nicht um wen es sich bei ihm handelt. Jedoch weiß dies die Presse sofort und so kommt es dazu, dass Clara offensichtlich mit dem Kronprinzen von England geknutscht hat und nun die aktuelle Titelstory ist. Ich muss gestehen, dass mich viele Teile der Story an Shades of Grey erinnert haben. Eine beste Freundin, die keine Probleme mit Freizügigkeit hat. Eine aufstrebsame und viel zu neugierige Mutter. Eine schüchterne und eher unerfahrene Protagonistin und ein Protagonist, der tiefe Abgründe in seiner Seele hat und diese mit hartem Sex kompensiert. Trotz dessen hat mir die Geschichte rund um Clara und Alexander gut gefallen, da sie auch noch andere Eigenschaften und Charaktere bietet. Jedoch hätte ich mir mehr Tiefgang und Emotionen gewünscht, da diese doch ein bisschen zu kurz kamen. Aber ich habe die Hoffnung, dass die Autorin dies im nächsten Band der Trilogie noch umsetzen wird. Der erste Band der Royal Trilogie von Geneva Lee hat mich gut unterhalten können. Die Charaktere waren mir zwar noch etwas zu blass und an ein bisschen Tiefgang und Emotionen fehlte es mir in der Geschichte. Jedoch habe ich die Hoffnung, dass die Autorin dies in ihrem nächsten Band der Trilogie noch umsetzen wird.

Lesen Sie weiter

INHALT: Clara Bishop, eine in Amerika aufgewachsene Engländerin, hat es endlich geschafft: Ihren Abschluss an der Oxford University. Dies muss gefeiert werden! Auf der Abschlussfeier trifft sie einen attraktiven Fremden, der sie unverschämter Weise küsst. Die Klatschpresse beendet Claras Unwissenheit, als ihr Foto mit dem Fremden gedruckt wird: es ist der Kronprinz. Er übt eine magische und gefährliche Anziehungskraft auf Clara aus. Kann das gut gehen? FAZIT: Wer bei der Covergestaltung und des Titels an die After Passion Reihe von Anna Todd denkt, liegt falsch! Ich selbst bin kein Freund von Tessa und Hardin, so dass ich bewusst sagen kann: Clara und Alexander sind erwachsener. Sie haben zwar auch ihren dunklen Geheimnisse, aber sie gehen bewusster miteinander um. Beide wissen schon ganz genau, was sie vom Leben wollen bzw. was sie erwartet. Alexander hat mich ein weniger an Jesse aus der Lost in You Reihe von Jodie Ellen Malpas erinnert, was aber vermutlich von dem englischen High Society Flair des Buches ausgelöst wird. Die königliche Familie und ihr Gefolge sind schlimmer als jede Clique an einer Schule, so dass man mit Clara ordentlich mitleiden muss und sie fast ein wenig für ihren Stil und ihre Schlagfertigkeit bewundert. Die erotischen Szenen sind bis auf eine natürlich und nicht überzogen gestaltet, wobei man sich allerdings bei manchen Seiten aufgrund der Häufigkeit fragen muss, wie es Clara schafft, noch gerade gehen zu können. In einer Szene ist jedoch von einer Buschtrommel die Rede, bei der ich den erotischen Charakter stark bezweifeln muss. Ob es sich hier bei um eine Übertreibung der deutschen Übersetzung handelt, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Ihre Mitbewohnerin bietet die nötige Unterstützung (sowohl menschlich, modisch als auch verbal). Wem dieses Stilelement bekannt vorkommt, denkt vermutlich an die Driven Reihe von K. Bromberg. Ist diese Reihe also abgekupfert? Ein ganz klares NEIN. Mit Clara und Alexander (genannt X bzw. His Royal Hotness) bettet die Autorin eigenständige Charaktere in eine royale Umgebung - es wird geliebt, gelitten und gehasst wird in jedem Liebesroman. Bleibt abzuwarten was der X Faktor und Band 2 und 3 bieten werden: Ich bin dabei. Volle Punktzahl! http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2015/12/geneva-lee-royal-passion-von-sonja.html

Lesen Sie weiter

DER INHALT DES ROMANS: Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy … Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? WAS ICH DARÜBER DENKE… Nachdem ich die Inhaltsangabe des Romans gelesen hatte, wusste ich, dass es absolut mein Genre ist. Ich habe schon Shades of Grey gelesen, die After-Passion Reihe und noch viele weitere. Deshalb war mir klar: Das lese ich gerne! Der Aufbau des Romans ähnelt diesen oben genannten Liebesromanen auch sehr: Frau und Mann fühlen sich zueinander hingezogen, Gefühle dürfen ja nicht ins Spiel gebracht werden. Ein absoluter Pluspunkt für mich ist, dass das Setting die royale Seite dazu bringt. Denn Clara lernt auf ihrer Absolventenfeier den unheimlich attraktiven Alexander kennen. Sie fühlt sich von ihm angezogen, aber er gibt sich nicht komplett zu erkennen. Als er sie küsst, ist es vollkommen um sie geschehen. Erst am nächsten Tag findet sie heraus, dass der Unbekannte in Wirklichkeit der Prinz von England ist … Und damit beginnen die Probleme. Denn: Alexander ist ein absoluter Weiberheld. In den Tratschmagazinen ist er jede Woche gleich mit mehreren verschiedenen Damen abgelichtet und natürlich wurde auch von dem Kuss am Abend zuvor ein Bild geschossen. Von einem zum anderen Tag hat Clara nicht nur den Prinzen geküsst, sondern ist auch das berühmteste Mädchen Englands. Vom Charakter her gefällt mir Clara sehr viel besser als beispielsweise Ana (Shades of Grey) oder Tessa (After-Reihe), denn die Autorin hat hier sehr viel Köpfchen und Selbstbewusstsein als Charaktereigenschaften gewählt. Die Protagonistin ist in der Lage, Alexander die Stirn zu bieten. Natürlich könnte man hier jetzt eine locker-flockige Liebesstory erwarten. Wer das tut, wird allerdings enttäuscht. Bei Royal Passion geht es nämlich heftig zu. Nicht nur der Sex ist oft und geht rabiat zu, sondern auch der Prinz hat einige Macken. Er möchte Clara dominieren, damit er die Kontrolle hat. Man kennt es ja … Einige Parallelen zu Shades of Grey lassen sich auf jeden Fall ziehen (beispielsweise will er zuerst sein Shirt nicht ausziehen, damit Clara seinen Oberkörper nicht vollkommen nackt berühren kann), was ich ein wenig unnötig fand, da die Autorin durchaus in der Lage gewesen wäre, sich etwas eigenes auszudenken. Selbstverständlich ergeben diese Handlungen Sinn, aber dennoch hätte man da etwas kreativer sein können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass auch auf das royale Königshaus eingegangen wird. Alexander wird mit den harten Anforderungen konfrontiert und natürlich ist Clara als „Normalsterbliche“ gar nicht das, was der König für seinen Sohn möchte. Auch die Presse, die die beiden auf Schritt und Tritt verfolgt, tut ihr Übriges dazu. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Ich habe den Roman auch innerhalb eines Tages durchgelesen, ich denke, dass das für sich spricht! ;-) Das Ende war ein absoluter Cliffhanger, sodass ich jetzt schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil dieser Reihe warten muss. Für mich persönlich ist Royal Passion ein sehr guter seiner Reihe, sofern man gerne dieses Genre liest. Der zweite Band, Royal Desire, erscheint offiziell am 14. März 2016 und ist kostenmäßig gleichauf mit dem ersten Band. Liebe Grüße, Kristina

Lesen Sie weiter