Leserstimmen zu
Was das Herz nie vergisst

Kelly Rimmer

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Auf das Buch bin ich in erster Linie aufgrund des wunderschönen Covers aufmerksam geworden, das aber rückblickend auf mich ein bisschen zu bunt und fröhlich wirkt und meiner Meinung nach deshalb nicht ganz so passend für die bedrückende Geschichte ist, die sich dahinter verbirgt. Worum es in dem Buch geht, wird bereits sehr treffend im Klappentext beschrieben, der gleichzeitig auch als Einstieg in die Geschichte dient. Und genau ab dem Zeitpunkt, als Sabina nach 38 Jahren erfährt, dass sie adoptiert ist, hat mich die Story richtig gepackt. Die Autorin schafft es sehr eindrücklich und bewegend zu schildern, welche Auswirkungen diese Enthüllung auf Sabina hat. Man erfährt nicht nur, was im Gefühlsleben der Protagonistin vor sich geht, sondern auch, welche Folgen das Ganze auf zwischenmenschlicher Ebene hat. Nachdem Sabina die Nachricht verdaut hat, muss sie sich damit auseinandersetzen, dass ihre Eltern sie ihr Leben lang angelogen haben. Und darin verbirgt sich verständlicherweise sehr viel Konfliktpotential, das seinen Höhepunkt erreicht, als Sabina den beiden erklärt, dass sie ihre biologischen Eltern suchen möchten. Das wiederum ist Auslöser dafür, dass Sabinas Mutter und Vater sich mit den Konsequenzen ihrer damaligen Entscheidung konfrontieren müssen, was alles andere als leicht für alle ist, denn das Thema "Zwangsadoptionen" schwebt wie ein Damoklesschwert über die gesamte Geschichte. Was mir besonders gefallen hat ist die Art und Weise, wie die Autorin die Auswirkungen beschreibt, denn sie schafft es, das Thema mit der nötigen Sensibilität zu behandeln, ohne diese Enthüllung auf übertrieben dramatische Weise auszuschlachten. Die gesamte Geschichte wirkt dadurch sehr authentisch und glaubhaft - und das hat mir besonders gut gefallen. Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt. Zum einen gibt es die Gegenwart, die sich mit Sabinas Umgang mit der Situation befasst und zum anderen gibt es die Zeitebene vor 38 Jahren, die aus der Sicht von Sabinas biologischer Mutter geschildert wird. Ich fand diese Vorgehensweise ganz wunderbar, denn nach und nach erfährt der Leser, wie es damals überhaupt zu der Adoption gekommen ist, bis die beiden Handlungsstränge schliesslich zusammengeführt und in der Gegenwart verschmelzt werden. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen und die Seiten sind sprichwörtlich dahingeflogen. Ich hatte aber ein bisschen den Eindruck, dass die Handlung sehr schnell vorangetrieben und alles ein bisschen zu sehr auf ein Happy End getrimmt wurde. Es war fast so, als hätten sich alle Beteiligten sehr schnell mit dieser neuen Situation abgefunden und sich darauf einstellen können. Ob das in der Realität auch alles so harmonisch verlaufen würde, wage ich zu bezweifeln. Fazit: Ein bewegendes Buch über eine schwangere Frau, die nach 38 Jahren erfährt, dass sie adoptiert wurde und sich nun den Folgen dieser Enthüllungen stellen muss, die viele Fragen zu ihrer eigenen Identität aufwirft. Die Autorin geht sehr sensibel mit dem Thema "Zwangsadoption" um und schafft es, das Thema authentisch umzusetzen, ohne dabei reisserisch zu sein. Der Handlungsbogen wirkt gut durchdacht und wird durch das Verschmelzen zweier Handlungsstränge schön abgerundet - wobei der Schlussteil in meinen Augen schon ein bisschen zu schön ist, um wahr zu sein. Aus diesem Grund gibt es von mir 4 Sterne für dieses berührende Buch.

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Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Es wirkt erwachsen und reif und passt somit perfekt zu dem Buch. Die gewählte Schriftart ist sehr schön und auch die minimaoistischen Zeichnungen der Blumen spricht mich sehr an. Alles im allem ein wirklich harmonisches Cover. Unsere Protagonistin Sabina ist eine sehr sympathische und authentische Frau, deren Handlungen ich immer nachvollziehen konnte und die mir irgendwie total nahe war. Sie ist herzlich, ehrlich, aufrichtig und emotional. Mit ihrem Wesen konnte sie mich total packen und ich habe mit ihr mitgelitten, mitgelacht und mitgeweint. Auch ihr Mann Ted war mir sehr sympathisch und was mir hier besonders aufgefallen ist, ist dass jeder einzelne Charakter wunderbar ausgearbeitet war und das Buch so lebendig hat werden lassen. In dieser sehr emotionalen Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Das Thema dieses Buches war für mich mal etwas ganz anderes und etwas, was ich persönlich so noch nicht gelesen habe. Es geht hier um Zwangsadoption und auch der historische Hintergrund wird hier aufgegriffen, was ich sehr informativ und interessant fand. Wir blicken ein paar Mal in die Vergangenheit zurück, genauer gesagt in ein Entbindungsheim im späten 20. Jahrhundert. Allerdings findet hier nicht unsere Haupthandlung statt, diese befindet sich ganz normal in der heutigen Zeit und somit in der Gegenwart. Der Schreibstil von der Autorin Kelly Rimmer war so fließend, dass ich durch die Seiten flog. Ihre Wörter sind so voller Leben und die Emotionen konnte sie wirklich wunderbar rüberbringen, sodass ich alles nachempfinden konnte. Schon von Anfang an fesselte mich diese Geschichte. Ich fand es spannend, interessant und emotional.

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Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr erfahrt, adoptiert wurden zu sein? _________________ *** REZENSION von ©Flotte Buchlotte*** _________________ Angaben zum Buch: Kelly Rimmer Was das Herz nie vergisst blanvalet Verlag 384 Seiten 27.08.2018 erschienen 978-3-7645-0570-7 15,00 € TB Klappbroschur _________________ Angaben zum Cover: Das Cover mit seinen bunten und schillernden Farben lässt einen neugierig werden was dahinter steckt. _________________ Angaben zum Autor: Kelly Rimmer fand Fiktion schon immer besser als die Realität - und wurde deshalb Romanautorin. Sie lebt mit ihrem Mann Daniel und zwei kleinen Kindern im ländlichen Australien, und wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder vom Lesen und Schreiben träumt, arbeitet sie in der IT-Branche. Nach »So blau wie das funkelnde Meer« ist »Was das Herz nie vergisst« ihr zweiter Roman im Blanvalet Verlag. _________________ Klappentext: »Meine liebste Tochter, ich hatte all die Jahre ein Geheimnis vor dir. Du bist adoptiert... «Als Sabina und ihr Mann Ted erfahren, dass sie ein Kind erwarten, empfinden sie nichts als Glück. Doch als Sabina ihren Eltern freudestrahlend davon erzählt, reagiert ihre Mutter sehr seltsam und zurückhaltend. Sabina ist wie vor den Kopf gestoßen, doch bald wird ihr klar, dass es eine Sache gibt, die ihre Eltern bisher verschwiegen haben: Sie ist adoptiert. Sabinas heile Welt bricht von einem Moment auf den anderen über ihr zusammen. Wie kann eine Mutter ihre eigene Tochter weggeben? Sie macht sich auf, ihre leibliche Mutter zu suchen, doch was sie entdeckt, erschüttert nicht nur ihr eigenes Leben… _________________ Meine Meinung: Auf dieses schöne Buch bin ich durch eine Freundin aufmerksam geworden. Als ich es begann zu lesen, war ich sofort hin und weg von dieser mitreißenden Geschichte. Sabina, unsere Hauptprotagonistin, erfuhr eines Tages von ihren Eltern, - als sie diesen von ihrer Schwangerschaft erzählen wollte -, dass sie selbst adoptiert wurde. Auf einmal trafen viele Emotionen und Gefühle auf sie ein. Ich konnte gut mit ihr fühlen in ihrer Situation. Wie es sich wohl anfühlen muss, so etwas nach fast vierzig Jahren zu erfahren? Sabina kam bis dato für mich als sehr taffe, junge Frau rüber. Mit ihrem Mann Ted, - der ihr außerdem eine große Stütze war - verstand sie sich gut und er half ihr, so gut er konnte. Auch ihre Adoptiveltern Megan und Graeme kamen mir als sehr besorgt und fürsorglich vor. Ich denke, dass es Sabina bei den beiden gut hatte. Aber auch ihre leiblichen Eltern Liliane „Lilly“ und James schienen sehr erfreut zu sein, ihre Tochter nach so langer Zeit endlich wiederzusehen. Auch der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Die Sicht war abwechselnd aus der von Sabina (März 2012) und aus Lillys Sicht (in Form von Briefen) erzählt. So konnte man sich gut in die „frühere Lilly“ hineinversetzen. Die Kapitel zeugten von normaler Länge. Zum Ende hin hat es mich doch sehr berührt, denn man merkte hier, wie wichtig eine Familie sein kann. _________________ Fazit: Für mich ein gelungener zweiter Roman der Autorin - auch wenn ich den ersten nicht gelesen habe - . Ein tolles Thema und unheimlich berührend. Daher gerne: --> 4 von 5 Sterne <--

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Als Sabina endlich schwanger wird, ist die Freude riesig. Doch als sie die freudige Botschaft mit ihren Eltern teilen will, ist die Reaktion nicht wie gedacht. Nicht nur, dass ihre Mutter sehr erschrocken und ängstlich reagiert, haben ihre Eltern auch noch ein Geheimnis und so erfährt Sabina mit 38 Jahren, dass sie adoptiert wurde. Kurzerhand macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter und kommt so einer erschütternden Wahrheit auf die Spur. Auch für dieses Buch geht ein ganz liebes Dankeschön an den blanvalet Verlag, welcher mir dieses als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich durfte mit diesem Roman eine sehr tiefgründige und emotionale Geschichte lesen, die mich trotz kleiner Mängel sehr beeindrucken konnte. Geschrieben wurde diese in zwei Zeitsträngen und aus drei verschiedenen Ich-Perspektiven, eine davon in Briefform. Diese drei verschiedenen Sichten fand ich hervorragend, da sie die Verbindung der drei wichtigsten Frauen in diesem Roman perfekt darstellt. Dabei ist der Schreibstil sehr angenehm und nicht zu ausführlich. Dennoch hat sich gerade der Anfang der Handlung für mich doch sehr gezogen und auch zwischendrin gab es die eine oder andere Durststrecke. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich das jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, gar nicht mehr so schlimm finde, denn die Geschichte lebt doch eher von ihrem sehr sensiblen Thema und den vielen emotionalen Momenten. Ebenso mochte ich die Feinfühligkeit, mit der die Autorin diese Geschichte geschrieben hat. Man merkt, dass ihr dieses Thema sehr wichtig ist und sie hat mich damit wirklich sehr berührt. Letztendlich glaube ich, dass mich bisher kaum ein Buch mehr zum Weinen gebracht hat, wie dieses hier. Das Ende jedoch hätte ich mir ein bisschen ausführlicher gewünscht. Trotzdem fand ich es wunderschön. Was die einzelnen Charakter angeht, so stehen auf jeden Fall die drei Frauen Sabina, Lilly und Megan im Vordergrund, wobei jede von ihnen eine einzigartige Persönlichkeit ist. Und obwohl ich Megan nicht so sehr mochte, wie die anderen beiden, so konnte ich eine jede der drei Frauen absolut verstehen. Ich fand einfach alle Charaktere in diesem Buch sehr gut und individuell geschrieben. Ich muss sagen, dass ich diesen Roman wirklich toll fand, doch wer mit einer spannenden Geschichte rechnet, der wird sicherlich enttäuscht werden. Dafür besticht er, wie gesagt, mit einem traurigen Thema und viel Gefühl.

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Dieser Roman ist mir aufgrund des Titels und des bunten, dezenten Covers aufgefallen und ich wurde nicht enttäuscht. Es handelt sich um das sensible Thema der Adoption und schon nach einigen Seiten merkte ich, dass es sich um kein normales Vorgehen gehandelt hat. Die Autorin versteht es meisterhaft,die Emotionen von Sabina und ihrem Mann Ted dem Leser nahezubringen und die "Eltern" waren auch authentisch dargestellt. Sabina lernte ich als sehr emotionale junge Frau kennen,die für ihre Wahrheit kämpft. Die Kapitel wechseln immer zwischen Sabina 2012 und Lilly und Megan 1973. Das hat die Spannung gefördert und mich neugierig auf den Ausgang der Geschichte gemacht. Je weiter ich gelesen habe,desto schockierter war ich. Die Sprache war bildhaft, flüssig und leicht zu lesen. Fazit: Dieser Roman hat mich berührt und wird noch eine Zeitlang nachklingen. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 4,5/5 🌟

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