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Leserstimmen (13)

Robin Hobb: Der Bruder des Wolfs (Die Chronik der Weitseher) (2)

Der Bruder des Wolfs Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3184-3

Erschienen:  16.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Besserer zweiter Teil!

Von: mariesbookishworld Datum : 17.01.2018

www.mariesbuecher.blogspot.de

Nachdem ich das erste Buch eher durchschnittlich fand und mich nur das sehr gute Ende wieder mitreissen konnte und mich neugierig gemacht hat, habe ich direkt danach mit dem zweiten Band der Trilogie begonnen.

Diesmal wusste ich worauf ich mich einlasse und ich fand das Buch um einiges besser als seinen Vorgänger - nur mal so viel vorweg!

Und noch eins: Das Buch ist richtig schwer. Mit knapp 900 Seiten ist es wirklich dick und ein echter Wälzer. Ich denke im Nachhinein hätte ich es lieber als eBook gelesen.

Da ich euch nicht zu dem ersten Band Spoilern möchte, wird es hier nur eine grobe Auflistung der Fakten geben.

Das Buch ist, trotz dem Umfang an Seiten, besser und schöner zu lesen als der erste Teil. Man fliegt nie aus dem Geschehen heraus und man immer das Bedürfnis zu erfahren wie es weiter geht. Es ist schlichtweg spannend und gut.

Auch hier sind die Protagonisten und Nebencharaktere gut durchdachte und liebevoll ausgestaltet.

Ich bin auf dem letzten Band der Reihe gespannt und hoffe, dass ALLE meiner offenen Fragen, und das sind wirklich einige, in dem finalen Band geklärt werden.

Gelungene Fortsetzung

Von: horrorbiene Datum : 10.01.2018

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Der Auftaktband der Trilogie hat mir sehr gut gefallen und so wollte ich natürlich auch diesen zweiten Teil lesen. Hobb bleibt ihrer Linie und ihrem Stil treu und so ist dieses Buch dem ersten was Aufbau der Geschichte, Schreibstil, Tempo und Atmosphäre betrifft sehr ähnlich. Es hat lediglich 300 Seiten mehr, aber das hat mich nur in dem Sinne gestört, als dass das Buch anstrengend zu halten war beim Lesen.
Die gesamte Trilogie hat den Bastard des ehemaligen Thronfolgers Fitz-Chivalric als zentrale Figur, nicht zuletzt weil er die Geschichte aus seiner Sicht und Ich-Perspektive erzählt. In diesem Buch erlebt der Leser Fitz in seinen Teenagerjahren, wie er sich von den Strapazen der Reise und dem Anschlag auf sein Leben erholt, wie er Veritas ein treuer Vasall ist, gegen die roten Korsaren kämpft, versucht sich gegen die neuen Intrigen von Prinz Edel zu behaupten und dabei zu einem kräftigen Mann heranwächst.
Der Einstieg in diesen zweiten Teil wird sehr leicht gemacht. Das Buch beginnt wie der erste Teil auch mit einem wesentlich ältreren Fitz, der gerade dabei ist Die Chronik der Weitseher aufzuschreiben. Vor jedem Kapitel wird ein Abschnitt aus diesem in kursivem Text abgedruckt. Zu Beginn nutzt Hobb dies um Fitz noch einmal über seine Vergangenheit rekapitulieren zu lassen und gibt so in einem geschickt gestalteten Rahmen eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes. Im Anschluss daran geht die Geschichte um Fitz nahtlos weiter.
Das Buch liest sich wirklich leicht weg. Hobb schreibt weder zu einfach noch zu kompliziert, aber so ausführlich, dass die Geschichte sehr atmosphärisch ist und Fitz einem ans Herz wächst. Dass das Buch schon älter ist (1996), fällt beim Schreibstil nicht wirklich auf. Letztlich ist das Buch „nur“ eine Beschreibung eines Lebensabschnitts der Hauptfigur Fitz. Dadurch ist das Buch sehr geradlinig. Zwar tauchen eine Vielzahl anderer Figuren auf, doch aufgrund der Ich-Perspektive ist Fitz klar der Dreh- und Angelpunkt. Gerade aufgrund der Länge des Buches bestünde dabei die Gefahr, dass die Geschichte langweilig und zäh wirkt, doch für mein Empfinden war das nicht so. Zum einen sind die Episoden aus Fitz‘ Leben abwechslungsreich zum anderen habe ich die Charaktere so lieb gewonnen, dass ich beim Lesen stets regelrecht in die Geschichte eintauchen konnte. Ich liebe es, wenn Bücher dies schaffen.
Besonders gefallen hat mir, wie Fitz sich während der Geschichte entwickelt hat und dass ich mich so gut über Edels Intrigen aufregen konnte. Die Hilflosigkeit der Figuren aufgrund der Machtverhältnisse am Hofe haben mir ebenfalls zugesagt, wenn ich mir auch erhofft habe, dass Listenreich seinen Sohn besser durchschaut, doch dessen Maßnahmen waren letztlich zu gut getarnt. Nach dem Finale dieses Buches ist klar, dass sich Fitz‘ Leben im letzten Band der Trilogie noch einmal gänzlich ändern wird und ich freue mich schon sehr darauf, bald darüber zu lesen.

Fazit: Der Bruder des Wolfes ist eine gelungene und atmosphärische Fortsetzung des ersten Bandes der Trilogie. Die Geschichte um den Bastard Fitz ist wirklich gut geschrieben und es hat mir sehr viel Freude bereitet ihn bei neuen Episoden seines Lebensweges und letztlich auch beim Erwachsenwerden zu begleiten.

Band 2 der Weitseher Trilogie

Von: Bearnerdette Datum : 03.01.2018

www.bearnerdette.de/

Es ist schon ein paar Wochen her, da habe ich euch begeistert von Robin Hobbs Roman Die Gabe der Könige berichtet (den Artikel findet ihr hier). Nun endlich habe ich den zweiten Teil der Trilogie beendet, der mit fast 900 Seiten alles andere als ein Leichtgewicht ist. Und doch, jede einzelne Seite hat sich gelohnt, denn auch Teil 2 war ein absolutes Lese-Highlight.

Worum gehts? Nachdem er einen Anschlag auf den Thronerben nur knapp verhindern konnte und selbst kräftig einstecken musste, versinkt der königliche Bastard Fitz Chivalric erstmal in Selbstmitleid über seinen jämmerlichen körperlichen Zustand. Doch viel Zeit dafür hat er nicht, denn am Hofe werden weitere Intrigen gesponnen und noch immer plündern die Roten Korsaren die Küsten des Königreiches und verwandeln die Bewohner der Dörfer, die sich ihnen widersetzen, in zombieähnliche Kreaturen. Fitz ist immer noch Assassine im Dienst des Königs und hat Pflichten, doch seine Treue wird auf harte Proben gestellt. Nicht nur, dass er mit dem Prinzen Edel einen mächtigen Feind hat, er hadert auch noch mit den Gefühlen, die er für die Dienstmagd Molly hegt. Denn ein Sohn eines Prinzen, und mag er nur ein Bastard sein, kann sich seine Braut nicht frei aussuchen...

Wie bereits oben erwähnt, konnte mich auch Band 2 der Weitseher-Trilogie voll und ganz überzeugen und ich kann es nicht erwarten, mich in Band 3 zu vertiefen und endlich herauszufinden, wie es mit Fitz und seinen Freunden und Angehörigen weitergeht. Hobb erzählt erneut detailreich aber nicht überbordend von dieser fremden Welt, in der Narren die Zukunft voraussagen können und Bastarde mit königlichem Blut seltsame Kräfte entwickeln. Die Fantasy-Elemente sind präsent aber nicht aufdringlich, sie sind Teil der Geschichte aber niemals zuviel des Guten. Die Charaktere die Hobb zeichnet sind wieder vielschichtig und Fitz erneut ein Held, den man schnell liebgewinnt. Beide Daumen hoch für dieses tolle Buch!

Verwirrender Anfang

Von: Carmen Datum : 20.12.2017

spiegelseelen.blogspot.de/

Von dem Schreibstil der Autorin bin ich begeistert auch die Wortwahl ist passend für eine Fantasy Geschichte. Mit über 800 Seiten nicht ganz einfach zu Händeln. Anfangs war ich recht verwirrt von der Erzählung, die mir doch recht durcheinander vorkam, doch nach einigen Seiten löste sich das Rätsel und die Geschichte wurde besser. Man muss aber ganz klar Abstriche zum ersten Band machen, den diesen konnte man nicht aus den Händen legen. Hier fehlt zumindest am Anfang etwas das uns fesselt, das den Leser bei der Stange hält die Erzählung plätschert nur fade dahin. Aber sie bessert sich zumindest etwas. Ich freue mich aber dennoch auf den dritten Band und lasse mich überraschen.

DER BRUDER DES WOLFS. ROBIN HOBB.

Von: Bücherkompass Datum : 17.12.2017

instagram.com/buecherkompass

INHALT

Nachdem Fitz Chivalric Weitseher erst kürzlich knapp dem Tod entronnen ist, wähnt er sich nun in Sicherheit. Doch die roten Korsaren und mit ihnen die Entfremdeten, rücken unaufhaltsam näher und hinterlassen dabei eine Spur der Zerstörung.

In Veritas Auftrag geht Fitz den Dingen nach und wird so erneut zur Zielscheibe für bösartige Anschläge. Doch während die Bedrohung von außen offensichtlich ist, lauert die größte Gefahr in der Burg und so scheint der Verfall des Königreichs mit jedem Tag ein wenig näher zu rücken…

MEINUNG

Nach dem wahnsinnigen Ende des ersten Teils war ich gespannt zu erfahren, wie sich die Geschichte um Fitz Chivalric Weitseher weiterentwickeln würde und ich wurde nicht enttäuscht!

Zu Beginn des Buches wird der gesamte erste Band noch einmal in aller Kürze und Prägnanz zusammengefasst, sodass man auch bei längeren Pausen zwischen den Bänden kein Problem hat sich erneut in die Geschichte einzufinden. Da bei mir kaum sechs Wochen zwischen den Bänden lagen war die Wiederholung nicht notwendig, aber sie las sich dennoch angenehm.

Der Schreibstil entspricht, wie sollte es anders sein, dem ersten Band und ist Grund genug das Buch (resp. die Reihe) zu lesen. Wer an der Geschichte keine Freude haben sollte (was ich bei Fantasy-Liebhabern stark bezweifle), kann sich immer noch an Robin Hobbs wundervoller Sprache erfreuen.

Fitz Chivalric scheint im zweiten Band nun endlich soweit auch mal eigenständig die Initiative zu ergreifen und die Handlung entscheidend voranzutreiben. In der Obhut von Veritas entwickelt er sich stets weiter, wobei auch der Narr einen entschiedenen Teil zur Charakterentwicklung von Fitz beiträgt. Edel hingegen scheint unverändert und schmiedet weiter seine Intrigen (und macht sich beim Leser wieder einmal unbeliebt, indem er so ist wie er nunmal so ist). Ein wenig aus dem Fokus des Geschehens rückt der gute alte Burrich mit seiner grantigen aber liebenswerten Art.

Zum Geschehen an sich möchte ich nicht viel sagen, da ich nicht spoilern möchte, allerdings haben mich die im Verlauf der 900 Seiten stattfindenden Ereignisse mal mehr, mal weniger befriedigt. Dabei ziehen die Charaktere des Buches nur selten an einem Strang, sodass die Handlung stets unvorhersehbar bleibt.

Auch in Band 2 konnte man sich ganz wunderbar verlieren und in eine vollkommen neue (naja nicht ganz) Welt eintauchen. Beinahe wünscht man sich die Geschichte möge nie enden, aber jede Geschichte braucht ja bekanntlich ihr Ende und somit bin ich nun umso neugieriger auf den Abschluss der Trilogie und die Auflösung des Ganzen. Denn nach zwei Bänden bleibt immer noch unvorhersehbar wie der dritte nun enden wird.

Die Empfehlung, die ich nach Lesen des ersten Bandes ausgesprochen habe bleibt definitiv bestehen. Alle (High) Fantasy Fans – greift zu dieser Trilogie!

Tolle Fortsetzung

Von: Lilyfields Datum : 01.12.2017

www.lilyfields.de/

Nachdem ich den ersten Band "Die Gabe der Könige" gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht und wahr schon sehr gespannt darauf "Der Bruder des Wolfs" zu lesen.

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und passt sich prima der Buchreihe an. Das Buch hat wie auch schon der 1. Band knapp an die 1.000 Seiten, doch trotz alldem lässt sich das Buch sehr gut und auch recht schnell lesen, denn ich persönlich finde es sehr spannend geschrieben. So passiert ständig etwas, sei es neue Intrigen im Königshaus, die roten Korsaren oder aber auch einige andere Bedrohungen.

Die Hauptprotagonist, Fitz Chivalric, musste schon im ersten Buch einiges erleben und das ändert sich auch im 2. Teil nicht.

Fitz hat bestimmte Gaben, so ermöglicht es ihm z.B. in die Köpfe von anderen Menschen einzudringen und diese auch zu manipulieren. Ebenfalls kann er daher Botschaften mit anderen in der Ferne auszutauschen. Außerdem besitzt er noch eine seltene Gabe, die es ermöglicht mit Tieren zu kommunizieren. Daher ist für ihn in diesem Teil, die Gefahr noch viel größer, denn der König ist schwer erkrankt und ein anderer möchte dies ausnutzen und den Thron für sich zu gewinnen. Fitz und seine Freunde wollen dies verhindern, was jedoch nicht so einfach ist.

Mehr möchte ich aber gar nicht verraten, denn ansonsten würde ich zuviel verraten, für die jenigen die gerne noch den ersten Band lesen möchten.

Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn für mich einige Fragen offen geblieben sind, hoffe ich, dass diese dann im 3. und somit letzten Teil der Weitseher-Reihe für mich aufgeklärt werden.

Eine überaus gelungene Fortsetzung!!

Von: sk Datum : 30.11.2017

https://booksarelifexoxo.blogspot.com/

Klappentext:

»Magere Wölfe kämpfen am besten« Herzog Bryn.
Fitz Chivalric hat bei der Verteidigung seines greisen Königs seine Gesundheit und beinahe auch seinen Verstand verloren. Doch König Listenreich bietet ihm keine Rache oder wenigstens Genugtuung. Schließlich war der Drahtzieher hinter Fitz' Verletzungen dessen eigener Onkel, der Sohn des Königs. Und der hat seine Pläne, um den Thron an sich zu reißen, nicht aufgegeben! Verzweifelt bemüht sich Fitz, die Intrigen des Prinzen zu durchkreuzen – und ahnt nicht, dass sein Schicksal längst besiegelt ist.

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Des Königs Meuchelmörder« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Schattenbote« im Heyne Verlag.


Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover ist ziemlich interessant, aber nicht voller Details gestaltet worden, was mir besonders gut gefällt. Die Schriftart des Titels erinnert mich ein wenig ans Mittelalter. Im Hintergrund erkennt man einen Wolf - beim Lesen merkt man genau den Zusammenhang des Covers und des Inhaltes.

Zum Inhalt: Beim Lesen des Klappentextes musste ich direkt immer an Game of Thrones denken, es ähnelt der Serie wirklich. Die Handlung ist immer noch sehr fesselnd, interessant und faszinierend. Thematisch wird vieles an dem ersten Band angeknüpft: Die Intrigen werden fortgesetzt. Wer dachte das Fitz schon im ersten Band viel durchmachen musste, der wird in diesem Band eines besseren belehrt. Nie war die Gefahr für ihn größer als sie jetzt ist, denn der König ist schwer krank und jemand nutzt diese Situation aus, um an den Thron zu kommen. Egal was Fitz und seine Freunde auch tun diese Person scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

Zum Schreibstil: Die Autorin Robin Hobb hat einen sehr tollen Schreibstil. Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive von Fitz erzählt, dessen Vorgeschichte wir zuvor im ersten Band kennenlernen durften durch eine Art rückblickende Perspektive des Protagonisten.
Auch in diesem Band führt Hobb den Leser behutsam in ihren Weltenentwurf und die Welt von Fitz ein. Die vorhandenen Absätze, die kurzen Sätze und auch die Dialoge ermöglichen einen guten Leseverlauf.
Aber falls man die Vorgeschichte bzw. Teile dieser vergessen hat, gibt es immer wieder Rückblenden, die mehr als Erinnerungsstütze für den Leser sind, die das nötige Verständnis vermitteln.
Die Autorin Robin Hobb schafft es die Geschichte weiter voranzutreiben. Es wird komplexer. Man merkt, dass alles auf den kommenden Höhepunkt der Gesamthandlung zusteuert.



Mein Fazit:

Dieser zweite Teil setzt zwingend die Kenntnisse des ersten Bandes voraus!
Dennoch ist es eine überaus gelungene Fortsetzung!
Ich spreche hiermit eine große Leseempfehlung aus, egal ob Fantasy-Lieber oder nicht. Dem zweiten Band gebe ich gerne 5 von 5 Punkten! Und bin sehr gespannt, wie der letzte Band sein wird!

Danke an das Bloggerportal und dem blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

kommt leider nicht an Band 1 heran

Von: Mandys Bücherecke Datum : 27.11.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Fitz Chivalric befindet sich weiterhin zwischen Intrigen und Verrat und das nachdem er schon fast sein Leben verloren hat. Er muss sich erneut seinem Onkel stellen, doch der König ist krank und die Korsaren werden eine immer größere Bedrohung. Fitz gibt nicht auf, doch wem kann er überhaupt noch trauen?

Meine Meinung
Nachdem mich der erste Band rund um Fitz und das Königreich in dem er lebt begeistern konnte, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Denn der Weltenentwurf ist nach meinem Geschmack.
Leider muss ich sagen, dass diese Fortsetzung nicht mit dem ersten Band mithalten kann. Über weite Strecken ist der Plot schlichtweg langweilig, es passiert nicht viel und am Ende wird man als Leser mit vielen offenen Fragen zurückgelassen.

Fitz empfand ich hier als anstrengend und nervig, weil er teils naiv durch die Welt rennt und dann wiederum seine offensichtlichen Freunde nicht erkennt. Doch im Laufe des Buches entwickelt er sich weiter, was mir gut gefiel. Auch lernt man ein paar andere Figuren näher kennen, was ich ebenfalls mochte.

Der Plot wird komplexer und die Intrigen und der Verrat werden noch schlimmer. Fitz hat es nicht leicht. Die Gabe, die auch schon im ersten Band wichtig war, nimmt hier noch einmal einen großen Stellenwert ein, was mir gefiel, da ich die Gabe und wie Fitz sie anwendet unglaublich faszinierend finde.
Es gibt auch spannende Kämpfe, die allerdings nicht wirklich zu einem Ergebnis führen und eher im Hintergrund passieren. Wie auch beim Vorband werden hier diejenigen enttäuscht sein, die sich epische Schlachten und blutiges Gemetzel erhoffen.
Doch manche Wendungen konnten mich dann doch in ihren Bann ziehen.

Der Schreibstil ist bildgewaltig, emotional und großartig. Ich hatte das Gefühl alles an der Seite von Fitz zu erleben und mitten drin zu sein. So flogen die Seiten, trotz der vielen langatmigen Passagen, beim Lesen nur so dahin.
Es gibt viele Rückblenden, die man aber auch benötigt um den komplexen Plot und die Zusammenhänge zu verstehen.

Das Ende ließ mich dann unzufrieden zurück, weil einfach so viel offen bleibt und ich von diesem Band echt enttäuscht war, dennoch möchte ich unbedingt die Fortsetzung lesen und hoffe, dass sie mir dann wieder besser gefällt.

Fazit
"Der Bruder des Wolfs" bekommt von mir nur knappe drei Sterne, Das Buch war mir zu langatmig, mich nervte Fitz zu sehr und es blieben einfach zu viele Fragen offen. Dennoch bin ich gespannt auf die Fortsetzung, weil ich die Grundidee sehr mag.

Guter Auftakt, schwache Fortsetzung

Von: Sunshine Books Datum : 26.11.2017

sonjasunshinebooks.blogspot.de/?m=1

Mit dem zweiten Teil der Weitseher Trilogie bin ich bedauerlicherweise nicht warm geworden. Nachdem ich Teil 1 verschlungen hatte, waren meine Erwartungen hoch, aber ich wurde leider enttäuscht, es ist jammerschade, aber es hat meinen Geschmack nicht mehr getroffen. Ich habe lange gekämpft und bei 80% des Buches schließlich aufgegeben.

Der Schreibstil ist nach wie vor ausgezeichnet und es ist flüssig zu lesen. Auch ist die Geschichte ist in sich schlüssig und alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, wenn sie auch in diesem Teil etwas einseitiger wurden, trotzdem, daran lag es nicht, inhaltlich konnte es mich einfach nicht mehr überzeugen.

Fitz ist mittlerweile im Teenageralter angekommen und ihn fand ich nur noch nervig und anstrengend. Er läuft komplett hormongesteuert durch die Burg und sieht weder Gefahren, noch Freunde. Auf Ratschläge derjenigen, die auf seiner Seite stehen, hört er auch nicht, denkt noch nicht einmal darüber nach und reitet sich immer weiter in sein Unglück rein. Hatte ich in "Die Gabe der Könige" noch Mitleid mit ihm, in diesem Band eindeutig nicht mehr. Zeitweise hatte ich mir sogar gewünscht, es möge doch bitte einer dem Opfer seiner Begierde den Kragen umdrehen, damit es endlich ein Ende hat.

Ansonsten ist alles wie gehabt, die roten Korsaren überfallen weiterhin die Küsten, es wird gekämpft, ohne das sich viel ändern würde. Die Lage scheint aussichtslos. Fitz stolpert schwanzgesteuert durchs Geschehen, ist blind für die Leiden seines Köngis, Edels Intrigen und sogar für den Narren der ihm nicht nur einmal zu helfen versucht. Ihn mochte ich sehr gerne, schade das er so selten erscheint. Kettricken wäre eine gute Königin und ein interessanter Charakter, wenn sie jemand beachten würde, leider plätschert auch dieser Aspekt nur so dahin.

Sehr gut hat mir der Part mit dem Wolf gefallen, wie der Titel schon vermuten lässt, spielt ein solcher eine Rolle. Allerdings waren seine Auftritte zu kurz, um das Ganze noch zu retten.

Vielleicht werde ich es irgendwann noch zu Ende lesen und dann ergänze ich meine Meinung über die letzten 20% noch. Teil 3 wartet schließlich noch mit 1120 Seiten. In nächster Zeit werde ich es allerdings nicht lesen, so leid es mir tut.

Ich bedanke mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar.

Gelungener zweiter Teil. Spannend und Mutig!!

Von: KayvanTee, Bücher sind Magie Datum : 20.11.2017

https://www.youtube.com/channel/UCKC6A6I-WR0QPs8BUnzbo1w

ACHTUNG, 2. BAND. EVENTUELLE SPOILER!!!

Fitz Chivalric hat sich kaum von seinen Verletzungen erholt, da kommt schon das nächste Unheil auf ihn zu. Er muss sich seinem hinterlistigen Onkel stellen und das auch noch heimlich. Denn der König ist krank und wird beeinflusst. Die Korsaren stehen vor der Tür und die Lage an Hof verschlechtert sich zunehmend. Intrigen werden gespinnt und die Schlinge zieht sich um Fitz zu. Wem kann er noch trauen und wer ist Freund oder Feind.

Mir hat die Fortsetzung wieder sehr gut gefallen, ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. Es gefällt mir sehr Fitz zu verfolgen wie er sich entwickelt und fieber jedes mal mit wenn eine verzwickte Situation auftritt. Es war spannend und man konnte mit raten und Vermutungen aufstellen wie etwas zu Stande gekommen ist und wie es wohl weiter gehen könnte. Auch lernen wir die anderen Charaktere in diesem Band ein Stück näher kennen und erfahren über ihre Stärken und Schwächen mehr. Die Gabe spielt auch hier wieder eine große Rolle und ist sehr wichtig für den weiteren Geschichtsverlauf. Fitz selbst muss sich hier ja wieder einigem stellen und er hat es meiner Meinung nach in diesem Band noch viel schwerer.

Dennoch hat mir dieser Teil nicht so überzeugen können wie der Erste. Ich fand ihn vom Geschichtsverlauf etwas schwächer und mich hat es ein wenig genervt das Fitz sich so ablenken lässt und dadurch die Tatsachen die auf der Hand liegen einfach nicht sieht.

Das Cover ist wieder sehr passend und durch seine Schlichtheit ansprechend. Mir gefällt es wirklich sehr gut und ich finde es sticht trotzdem ins Auge.

Mehr will ich hier nicht verraten um euch nicht die Freude am entdecken und erleben der Geschichte zu nehmen.

Fazit:
Eine tolle Fantasy-Reihen-Fortsetzung zum genießen. Spannend, etwas Historisch, kämpferisch und ein mutiger Charakter. Von mir gab es 4 von 5 Sternen.

Spannend: Der Bruder des Wolfs

Von: Erdhaftig schmökert Datum : 04.11.2017

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Über tausend Seiten Spannung liefert der zweite Band der ersten Weitseher-Trilogie. Robin Hobb schließt nahtlos mit einem kleinen Prolog an den ersten Band an. War der erste im Stil der Ich-Erzählung noch etwas gewöhnungsbedürftig für mich, so ist dieser eine Wucht. Sämtliche Typen und Charaktere sind gut ausgearbeitet, ihre Erlebnisse und Handlungsweisen stets nachvollziehbar ohne völlig vorhersehbar zu sein. Ein Spannungsbogen folgt dem nächsten und am Ende droht ein gewaltiger Cliffhanger. Wie gut, dass der dritte Band bereits im Dezember erscheint!

Es empfiehlt sich nicht, dieses Buch abends im Bett zu lesen. Ich habe eine Nacht fast durchgelesen und es erst gemerkt, als ich wirklich hundemüde war. Fast schon wieder Zeit zum Aufstehen...

Die fantastische Welt, die Hobb erfand, wirkt völlig echt und ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Auch dies trägt dazu zum Schmöker-Erlebnis bei. Die Geschichte liefert einen groß angelegten Verrat, Hingabe und Loyalität, einen bunten Strauß an Abenteuern, Spannung und etlichen Quäntchen Überraschung. Dazu schrieb Hobb in einer gut zu lesenden, nicht zu einfachen Sprache, bildhaft genug, um sich alles gut selbst vorstellen zu können ohne zu viel Details einzubauen.

Wunderschöne Fantasy-Reihe

Von: Lilly Datum : 23.10.2017

lilianlovesbooks.blogspot.de/

Endlich ist nun auch der zweite Band erschienen und ich habe ihn gleich in einem Rutsch verschlungen. Ich konnte einfach nicht anders. Schon nach den ersten paar Seiten war ich wieder mitten in der Handlung und wollte das Buch nicht mehr aus den Händen legen.

Wieder dreht sich alles um Fitz, der schon im ersten Band der Trilogie nicht viel zu Lachen hatte. Sein Leben ist alles andere als leicht, trotzdem meistert er alles mit einer nahezu beruhigenden Ergebenheit. Ich mag ihn als Charakter und das es ihm in diesem Band schlechter ergeht als im Band zuvor tat mir richtig leid. Jetzt zeigt Edel sein wahres, mieses Gesicht und macht es Fitz noch schwerer als er es ohnehin schon hat. Ich hasse diesen Kerl, da hat Frau Hobb einen wunderbaren Hasscharakter erschaffen, das muss man ihr schon lassen.

Zum Glück hat er seine Freunde aus dem ersten Teil, die ihm zur Seite stehen und ihm Halt geben. Ich glaube ohne sie würde Fitz das alles kaum ertragen. Auch König Listenreicht, der Fitz bisher immer geholfen hat, ist diesesmal..nein, ich spoilere nicht, das müsst ihr selber lesen. Molly fand ich im ersten Band noch sympatischer, in diesem wirkt sie auf mich leider ein wenig flach. Was wie immer positiv ist, ist das Frau Hobbs auch in diesem Band wieder viel liebe in ihre Charaktere gesteckt hat, so das man sie noch ein Stück besser kennenlernen kann.

Die Handlung ist auch diesesmal wieder schön bildhaft, es gibt zahlreiche Rückblenden ohne die man sich das eine oder andere mal leicht verzetteln könnte. Es wird komplexer und man merkt schon das alles auf den kommenen Höhepunkt der Gesamthandlung zusteuert. Auch in diesem Band werden wir Leser mit offenen Fragen zurückgelassen, die werden wohl in Band 3 geklärt werden.

Was soll ich noch sagen außer mich zu wiederholen? Ich kann auch dieses Buch wieder jedem FantasyFreund ans Herz legen. Mir persönlich macht die Geschiche um Fitz viel Spaß, es gibt magie, Intrigen, tolle Figuren und eine schön geschriebene Handlung die einfach zu Lesen Spaß macht.
Für mich ein Lesegenuß.