Leserstimmen zu
Der Bruder des Wolfs

Robin Hobb

Die Chronik der Weitseher (2)

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Guter 2. Teil

Von: King Snej

04.03.2018

Klappentext Fitz Chivalric hat bei der Verteidigung seines greisen Königs seine Gesundheit und beinahe auch seinen Verstand verloren. Doch König Listenreich bietet ihm keine Rache oder wenigstens Genugtuung. Schließlich war der Drahtzieher hinter Fitz' Verletzungen dessen eigener Onkel, der Sohn des Königs. Und der hat seine Pläne, um den Thron an sich zu reißen, nicht aufgegeben! Verzweifelt bemüht sich Fitz, die Intrigen des Prinzen zu durchkreuzen – und ahnt nicht, dass sein Schicksal längst besiegelt ist. Meine Meinung Das Buch „Der Bruder des Wolfs“ ist der zweite Teil der Reihe „Die Chronik der Weitseher“. Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, habe ich mich auf den 2. Teil gefreut, leider konnte die tollen Erwartungen nicht ganz erfüllt werden. Ich hatte nach der Ankündigung auf dem Cover des ersten Bandes von George R.R. Martin „Jeder Roman von Robin Hobb ist ein Grund zum Feiern.“, mehr von dieser Reihe erwartet. Aber erst einmal zu Cover. Das Cover ist dem Cover des ersten Bandes sehr ähnlich nur das Wappen im Hintergrund des Titels ist ein anderes und der Titel ist in blauer Schrift. Mir gefällt das Cover, allerdings ist es wie bei Band 1 dem Covern von „Das Lied von Eis und Feuer“(Game of Thrones) sehr ähnlich, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf den ersten Teil, dieses fand ich persönlich sehr gut, da man so wieder sofort in der Geschichte drin ist. Fitz sehnt sich danach Rache/Genugtun für seine Qualen die er erlebt hat zu bekommen. Der König lässt dieses allerdings nicht zu. Fitz Onkel Edel versucht weiterhin den Thron an sich zu reißen, hinzu kommt das der König schwer erkrankt ist, was Edel natürlich in die Karten spielt. Fitz versucht die Übernahme des Throns durch seinen Onkel zu verhindern. Schafft es dieses? Oder wird Edel den Thron besteigen? Robin Hobb hat auch im 2. Teil einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Meiner Meinung nach entwickeln sich die Charaktere dieses Mal allerdings nicht so gut weiter wie sie es im ersten Teil taten. Die Welt die Hobb ausgearbeitet hat ist dahin gegen sehr gut. Die Welt wird sehr bildhaft beschrieben. Leider kommen im 2. Teil auch immer wieder Passagen vor die sich wie Kaugummi ziehen und wo die Geschichte nicht vorwärtskommt. Allerdings kommt dieses nicht zu häufig vor wie in Teil 1. Mein Fazit Das Buch „Der Bruder des Wolfs“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen. Es ist ein an sich guter zweiter Teil und lässt auf ein großes Finale im dritten Teil hoffen. Ich bin schon gespannt auf den dritten Teil und er steht schon in meinem Bücherregal. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte um Fitz weiter geht.

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Meine Meinung: Nachdem der erste Band der Weitseher-Chroniken mein Oktoberhighlight letzten Jahres war konnte ich der Fortsetzung nicht widerstehen. Endlich habe ich es nun auch geschafft das Buch zu lesen und möchte euch nun meine Meinung hierzu schildern. Wie auch bereits bei seinem Vorgänger wird die Geschichte aus der Sicht von Fitz, dem Bastard erzählt. Sein Leben auf dem Königshof steht nach wie vor im Mittelpunkt des Geschehens. Fitz ist noch keine 20 Jahre alt, lernt jedoch die Gefahren des Lebens schnell kennen. Ich mag Fitz, auch wenn er ein Charakter ist, der eher wenig von sich selbst preisgibt. Aber er ist nicht mein liebster Charakter der Geschichte. Diese Stellung hat der "Narr" inne. Geheimnisvoll, liebevoll und zugleich aber einfach ein Narr. Seine Witze, seine Kommunikation und seine Art faszinieren mich auf eine Weise, die ich nur schwer beschreiben kann. Er ist einfach ein sehr besonderer Charakter, den Robin Hobb erstklassig verkörpern konnte. Die Ereignisse des zweiten Teils knüpfen direkt an das Ende des ersten an. Man sollte also unbedingt erst "Die Gabe der Könige" lesen bevor man diesen Band lesen möchte. Im Laufe der Geschichte geschehen sehr viele unerwartete, aber auch teils befürchtete Ereignisse, die viele Emotionen in mir hervorgerufen haben. Manche stimmten mich traurig, andere voller Unglauben und wieder andere wütend. Harte Kämpfe, neue Bündnisse, Intrigen und Morde stehen auf dem Tagesplan von Fitz. Aber auch die Liebe findet ihren Platz in dieser Geschichte. Beginnend bereits im ersten Teil, fortführend und vertiefend im aktuellem Buch. Der Verlauf der Story hat mir weiterhin sehr gut gefallen. Es wurde nie langweilig und wenn ich einmal das Buch zur Hand genommen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil von Robin Hobb ist ebenfalls eine Besonderheit. Die Formulierung, die Erklärungen aber auch die einfachen Abläufe werden auf ihre ganz eigene besondere Art erzählt. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein schreckliches Ende? Bei "Der Bruder des Wolfs" trifft beides zu. Das Ende ist unbegreiflich und ich weiß nicht was ich davon halten soll. Wie soll es weiter gehen? Was erwartet mich im dritten Band, vor allem jetzt? Ich weiß es nicht, aber ich freue mich schon darauf die Fortsetzung zu lesen. Covertime: Das Cover des zweiten Teils passt perfekt zur Reihe. Es ist schlicht gehalten, aber dennoch etwas besonderes, was einem gleich ins Auge springt. Kurzum, es gefällt mir. Fazit: 900 Seiten, in denen es niemals langweilig wird. 900 Seiten, die viele Gefühle in mir hervorgerufen haben. 900 Seiten in denen Fitz Kämpfe führt, die man so nicht erwarten würde. 900 Seiten pures Lesevergnügen! Meine Erwartungen an die Fortsetzung wurden alle vollends erfüllt und sogar übertroffen. Die Geschichte gefällt mir immer noch sehr gut und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter gehen wird. Wer die Reihe bisher noch nicht gelesen hat, sollte das auf jeden Fall noch nachholen. Klare Leseempfehlung! Meinen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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*ACHTUNG DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER IN BEZUG AUF BAND 1! * Inhalt: Fitz hat den Anschlag auf sein Leben überstanden und ist nach Bocksburg zurück gekehrt. Die roten Korsaren suchen weiterhin die Küsten der sechs Provinzen heim und verbreiten Angst und Schrecken im Volk. Während Prinz Veritas durch seine Gabe versucht die Angreifer abzuwehren, spinnt sein Bruder Edel weiterhin Intrigen und vergiftet allmählich den ohnehin schon geschwächten König. Fitz macht zunehmend mehr Gebrauch von der alten Macht und lernt den jungen Wolf Nachtauge kennen. Als die Gefahr durch die Korsaren kaum noch abzuwehren ist, macht sich Veritas mit einem Gefolge treuer Diener in die Regenwildnis auf, um dort die Uralten um Hilfe zu bitten. Doch seine Abwesenheit hat schwere Folgen für das Königreich. * Meine Meinung: Der zweite Band der Weitseher Trilogie setzt gleich nach den Ereignissen des ersten Bandes ein. Die Charaktere sind wieder sehr gut in Szene gesetzt und entwickeln sich stets nachvollziehbar weiter. Fitz wird mehr und mehr zum Mann und seine Beziehung zu Molly steht für ihn häufig im Mittelpunkt. Molly entwickelt sich meiner Meinung nach alles andere als positiv und zeigt wenig Verständnis für ihren Geliebten. Besonders Königin Ketricken, der Narr und der Wolf Nachtauge sind mir in diesem Band sehr ans Herz gewachsen. Wobei vor allem die beiden zu Letzt genannten immer wieder durch eine Prise Humor bestechen können. Die Geschichte bleibt wieder interessant, nur die Passagen, welche sich mit der Beziehung zwischen Molly und Fitz beschäftigen waren meines Erachtens etwas zu lang und haben sich häufig wiederholt. Wie bereits im vorherigen Band wird auch der zweite Teil der Reihe von Fitz aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch man eben vor allem seine Handlungen und Entscheidungen gut nachvollziehen kann. Die Absichten und Gedanken anderer Charaktere bleiben dadurch aber gelegentlich eher undurchsichtig und bieten viel Raum für Spekulationen. Am Ende bleiben die meisten Handlungsstränge offen und viele Schicksale sind ungewiss, so dass man gleich mit Band drei weitermachen möchte. * Fazit: gelungene Fortsetzung mit einigen Längen Ich gebe hier 4 von 5 ⭐

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Hallo an alle Lieben, es ist mal wieder etwas länger her, das ich Euch ein Buch vorgestellt habe. Nun möchte ich das mit diesem Beitrag gerne ändern. Hier zeige ich Euch das Buch, Der Bruder des Wolfs. Es ist der zweite Band der Weitseher Trilogie von Robin Hobb und wird von mir die vollen 5 Sterne erhalten. Dieses Buch schließt nahtlos an den Vorgänger an und lässt auch diesmal an Spannung nichts zu wünschen übrig. Die Geschichte um Fitz-Chivalric, König Listenreich, Veritas und viele weitere wird grandios weitererzählt. Hier bekommt Ihr eine kurze Übersicht zur Geschichte: Leider ist es mir an dieser Stelle nicht ganz möglich, komplett auf Spoiler zu verzichten.... Fitz-Chivalric ist mit dem Gefolge aus dem Bergkönigreich Jhaampe zurückgekehrt, und das mehr oder weniger erfolgreich. Die Allianz zwischen Bocksburg und dem Königreich Jhaampe wurde erfolgreich in die Wege geleitet, trotz erfolgter Manipulationsversuche. Die Prinzessin Kettricken wird den zukünftigen König der sechs Provinzen, Veritas zum Gemahl nehmen. Die Intrigen und Machenschaften sind auch an Fitz leider nicht komplett spurlos vorübergegangen, konnte er dem Giftanschlag nur knapp mit dem Leben entrinnen. Seither ist es mit seiner Gesundheit nicht mehr zum Besten gestellt. Er fühlt sich als Gefangener in seinem eigenen Körper. Schwer angeschlagen kommt er zurück nach Bocksburg und die Genesung schreitet nur langsam voran. Währenddessen ist es Fitz unmöglich, die Burgmauern zu verlassen, dafür reichen seine Kräfte einfach nicht aus. Und auch die Kronprinzessin Kettricken fühlt sich in der Burg nicht wohl, ist Sie doch die Freiheit und den anderen Lebensstil aus den Bergen gewohnt. Denn dort sind die Herrscher die Diener des Volkes, und nicht umgekehrt. Somit tut Sie sich in Ihrer Anfangszeit mit den höfischen Intrigen sehr schwer und findet kaum Anschluss. Fitz soll Ihr in dieser Zeit mit Rat zur Seite stehen und Ihr, soweit möglich, wertvolle Tipps geben. Und auch Prinz Veritas hat nur wenig Zeit für seine junge Braut, da die Roten Korsaren auch weiterhin die Küsten überfallen und Entfremdete zurücklassen. Sie rauben die Seelen Ihrer Opfer und lassen nur noch eine Hülle zurück, die wenig mit dem Menschen vorher gemein hat. Trotz aller mühseligen Versuche eine Verteidigung in Form von Kriegsschiffen zu errichten, ist nicht viel Boden zu gewinnen. Als Bocksburg die Kunde erreicht, die Roten Korsaren hätten die Äußeren Inseln erobert um von dort aus Ihre Kaperfahrten zu starten, sehen sich die Herrscher zum Handeln gezwungen. Veritas beschließt den Legenden um die Uralten auf den Grund zu gehen. Diese besagen, das die Uralten einst dem König Weise zur Hilfe eilten gegen eine Bedrohung. Dies will Veritas jetzt wieder erreichen und so bricht er mit einer Expedition auf um die Uralten zu suchen. Ob dieses Unterfangen gelingen kann ist fraglich, denn der Aufenthaltsort der Uralten ist unbekannt, nur Legenden ranken sich darum. Unterdessen verbleibt Prinz Edel in Bocksburg und lässt keine Gelegenheit aus, um Veritas oder Kettricken in Verruf zu bringen und seine Intrigen zu spinnen. Bedenklich ist auch, das die Gesundheit des Königs Listenreich auf einmal sehr rasch zu schwinden scheint. Tag und Nacht ist ein Heiler bei Ihm, der Ihm mit Räucherwerk den Verstand noch weiter vernebelt. Er ist kaum in der Lage die sechs Provinzen zu regieren und die Situation wird immer angespannter. Fitz hat die Vermutung, das dies auf Edels Anweisung hin geschieht. Doch zeitgleich ist er nicht in der Lage dies zu beweisen, denn eine solche Anschuldigung wäre Hochverrat. Außerdem trägt das Buch nicht umsonst den Titel, Der Bruder des Wolfs. Fitz hat auf dem Markt in Burgstadt einen Wolf von einem zwielichtigen Händler abgekauft und sich, wieder einmal, mit Hilfe der Gabe mit Ihm Verbrüdert. Wohin dieser Weg noch führen wird ist allerdings ungewiss. Drachige Grüße Eure Reading Dragonlady

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Nachdem ich das erste Buch eher durchschnittlich fand und mich nur das sehr gute Ende wieder mitreissen konnte und mich neugierig gemacht hat, habe ich direkt danach mit dem zweiten Band der Trilogie begonnen. Diesmal wusste ich worauf ich mich einlasse und ich fand das Buch um einiges besser als seinen Vorgänger - nur mal so viel vorweg! Und noch eins: Das Buch ist richtig schwer. Mit knapp 900 Seiten ist es wirklich dick und ein echter Wälzer. Ich denke im Nachhinein hätte ich es lieber als eBook gelesen. Da ich euch nicht zu dem ersten Band Spoilern möchte, wird es hier nur eine grobe Auflistung der Fakten geben. Das Buch ist, trotz dem Umfang an Seiten, besser und schöner zu lesen als der erste Teil. Man fliegt nie aus dem Geschehen heraus und man immer das Bedürfnis zu erfahren wie es weiter geht. Es ist schlichtweg spannend und gut. Auch hier sind die Protagonisten und Nebencharaktere gut durchdachte und liebevoll ausgestaltet. Ich bin auf dem letzten Band der Reihe gespannt und hoffe, dass ALLE meiner offenen Fragen, und das sind wirklich einige, in dem finalen Band geklärt werden.

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Der Auftaktband der Trilogie hat mir sehr gut gefallen und so wollte ich natürlich auch diesen zweiten Teil lesen. Hobb bleibt ihrer Linie und ihrem Stil treu und so ist dieses Buch dem ersten was Aufbau der Geschichte, Schreibstil, Tempo und Atmosphäre betrifft sehr ähnlich. Es hat lediglich 300 Seiten mehr, aber das hat mich nur in dem Sinne gestört, als dass das Buch anstrengend zu halten war beim Lesen. Die gesamte Trilogie hat den Bastard des ehemaligen Thronfolgers Fitz-Chivalric als zentrale Figur, nicht zuletzt weil er die Geschichte aus seiner Sicht und Ich-Perspektive erzählt. In diesem Buch erlebt der Leser Fitz in seinen Teenagerjahren, wie er sich von den Strapazen der Reise und dem Anschlag auf sein Leben erholt, wie er Veritas ein treuer Vasall ist, gegen die roten Korsaren kämpft, versucht sich gegen die neuen Intrigen von Prinz Edel zu behaupten und dabei zu einem kräftigen Mann heranwächst. Der Einstieg in diesen zweiten Teil wird sehr leicht gemacht. Das Buch beginnt wie der erste Teil auch mit einem wesentlich ältreren Fitz, der gerade dabei ist Die Chronik der Weitseher aufzuschreiben. Vor jedem Kapitel wird ein Abschnitt aus diesem in kursivem Text abgedruckt. Zu Beginn nutzt Hobb dies um Fitz noch einmal über seine Vergangenheit rekapitulieren zu lassen und gibt so in einem geschickt gestalteten Rahmen eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes. Im Anschluss daran geht die Geschichte um Fitz nahtlos weiter. Das Buch liest sich wirklich leicht weg. Hobb schreibt weder zu einfach noch zu kompliziert, aber so ausführlich, dass die Geschichte sehr atmosphärisch ist und Fitz einem ans Herz wächst. Dass das Buch schon älter ist (1996), fällt beim Schreibstil nicht wirklich auf. Letztlich ist das Buch „nur“ eine Beschreibung eines Lebensabschnitts der Hauptfigur Fitz. Dadurch ist das Buch sehr geradlinig. Zwar tauchen eine Vielzahl anderer Figuren auf, doch aufgrund der Ich-Perspektive ist Fitz klar der Dreh- und Angelpunkt. Gerade aufgrund der Länge des Buches bestünde dabei die Gefahr, dass die Geschichte langweilig und zäh wirkt, doch für mein Empfinden war das nicht so. Zum einen sind die Episoden aus Fitz‘ Leben abwechslungsreich zum anderen habe ich die Charaktere so lieb gewonnen, dass ich beim Lesen stets regelrecht in die Geschichte eintauchen konnte. Ich liebe es, wenn Bücher dies schaffen. Besonders gefallen hat mir, wie Fitz sich während der Geschichte entwickelt hat und dass ich mich so gut über Edels Intrigen aufregen konnte. Die Hilflosigkeit der Figuren aufgrund der Machtverhältnisse am Hofe haben mir ebenfalls zugesagt, wenn ich mir auch erhofft habe, dass Listenreich seinen Sohn besser durchschaut, doch dessen Maßnahmen waren letztlich zu gut getarnt. Nach dem Finale dieses Buches ist klar, dass sich Fitz‘ Leben im letzten Band der Trilogie noch einmal gänzlich ändern wird und ich freue mich schon sehr darauf, bald darüber zu lesen. Fazit: Der Bruder des Wolfes ist eine gelungene und atmosphärische Fortsetzung des ersten Bandes der Trilogie. Die Geschichte um den Bastard Fitz ist wirklich gut geschrieben und es hat mir sehr viel Freude bereitet ihn bei neuen Episoden seines Lebensweges und letztlich auch beim Erwachsenwerden zu begleiten.

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Es ist schon ein paar Wochen her, da habe ich euch begeistert von Robin Hobbs Roman Die Gabe der Könige berichtet (den Artikel findet ihr hier). Nun endlich habe ich den zweiten Teil der Trilogie beendet, der mit fast 900 Seiten alles andere als ein Leichtgewicht ist. Und doch, jede einzelne Seite hat sich gelohnt, denn auch Teil 2 war ein absolutes Lese-Highlight. Worum gehts? Nachdem er einen Anschlag auf den Thronerben nur knapp verhindern konnte und selbst kräftig einstecken musste, versinkt der königliche Bastard Fitz Chivalric erstmal in Selbstmitleid über seinen jämmerlichen körperlichen Zustand. Doch viel Zeit dafür hat er nicht, denn am Hofe werden weitere Intrigen gesponnen und noch immer plündern die Roten Korsaren die Küsten des Königreiches und verwandeln die Bewohner der Dörfer, die sich ihnen widersetzen, in zombieähnliche Kreaturen. Fitz ist immer noch Assassine im Dienst des Königs und hat Pflichten, doch seine Treue wird auf harte Proben gestellt. Nicht nur, dass er mit dem Prinzen Edel einen mächtigen Feind hat, er hadert auch noch mit den Gefühlen, die er für die Dienstmagd Molly hegt. Denn ein Sohn eines Prinzen, und mag er nur ein Bastard sein, kann sich seine Braut nicht frei aussuchen... Wie bereits oben erwähnt, konnte mich auch Band 2 der Weitseher-Trilogie voll und ganz überzeugen und ich kann es nicht erwarten, mich in Band 3 zu vertiefen und endlich herauszufinden, wie es mit Fitz und seinen Freunden und Angehörigen weitergeht. Hobb erzählt erneut detailreich aber nicht überbordend von dieser fremden Welt, in der Narren die Zukunft voraussagen können und Bastarde mit königlichem Blut seltsame Kräfte entwickeln. Die Fantasy-Elemente sind präsent aber nicht aufdringlich, sie sind Teil der Geschichte aber niemals zuviel des Guten. Die Charaktere die Hobb zeichnet sind wieder vielschichtig und Fitz erneut ein Held, den man schnell liebgewinnt. Beide Daumen hoch für dieses tolle Buch!

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Von dem Schreibstil der Autorin bin ich begeistert auch die Wortwahl ist passend für eine Fantasy Geschichte. Mit über 800 Seiten nicht ganz einfach zu Händeln. Anfangs war ich recht verwirrt von der Erzählung, die mir doch recht durcheinander vorkam, doch nach einigen Seiten löste sich das Rätsel und die Geschichte wurde besser. Man muss aber ganz klar Abstriche zum ersten Band machen, den diesen konnte man nicht aus den Händen legen. Hier fehlt zumindest am Anfang etwas das uns fesselt, das den Leser bei der Stange hält die Erzählung plätschert nur fade dahin. Aber sie bessert sich zumindest etwas. Ich freue mich aber dennoch auf den dritten Band und lasse mich überraschen.

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