Leserstimmen zu
Der Traummacher

Max Bentow

Ein Fall für Nils Trojan (6)

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Eigentlich hatte ich mich auf den neuen Triller vom Autor gefreut und war, wie bei seinen vorherigen, voller Spannung und Vorfreude. Da das Hörbuch dieses Mal der Autor selbst gelesen hat, war es ein etwas anderes Hörgefühl als zum Beispiel bei Axel Milberg. (Ganz nebenbei, manchmal wähle ich mir meine Hörbücher auch nach den Personen aus, die Sprecher sind.) Zum Inhalt: Dieses Buch wirkt auf mich diesmal sehr in die Länge gezogen und manchmal etwas verwirrend. Einiges war in der Geschichte zu fantastisch und für mich oft nicht nachvollziehbar. Irgendwie war es nicht so spannend, wie seine Bücher vorher. Manchmal kann ich aus zeitlichen Gründen nur mit längeren Unterbrechungen ein Hörbuch zu Ende zu hören. Aber wenn es mir gefällt, dann nutze ich jede freie Zeit aus, um zu erfahren, wie es mit der Handlung weiter geht. Bei diesem Buch war ich von Anfang an nicht so fasziniert und gierig darauf, endlich den Ausgang der Geschichte zu erfahren. Und dann das Ende der Geschichte…? Hat mir nicht gefallen. Schade, aber ich bin mir sicher, das Nächste wird wieder besser.

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Hörbuch

Von: Ulrike Panek aus Potsdam

29.12.2016

Ich habe die Bücher von Max Bentow als Hörbücher kennengelernt.Diese haben mich sehr gefesselt und durch die wunderbare,vielfältige Stimme von Axel Milberg in ihren Bann gezogen. Da komme ich auch schon zu meinem kleinen Problem.Ich kann verstehen, das Herr Bentow ein eigenes Buch gern als Leser vortragen möchte.Es ist aber nicht immer von Vorteil.Der Klang der Stimme sowie die Intonierung fand ich mehr als ungünstig. Vorallem, wenn man an eine andere Stimme und deren Betonung, Klang und Geschwindigkeit gewöhnt ist. Ich hatte mich sehr auf den Traummacher gefreut. Es fiel mir aber schwer mich auf den Inhalt zu konzentrieren,weil ich von der Art des Vortrages so abgelenkt war.Für einen Moment, dachte ich auch daran das Hörbuch wegzulegen.Die Personen und ihre individuelle Art waren mir nicht mehr so vertraut. Ich möchte Sie keines Weges beleidigen aber man muß ja nicht in allen Bereichen tätig sein. Mit Freundlichen Grüßen Ulrike Panek

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Wir sind in Berlin und begleiten Nils Trojan in seinem Urlaub. Nach der Rückkehr des Federmanns hat er sich das auch redlich verdient. Denkste. Ein Klassiker in der Krimi- und Thrillerliteratur ist der Ermittler, der den Urlaub abbrechen muss, weil ein wahnsinniger Mörder sein Unwesen treibt. Während er allerdings relativ spät in den Plot einsteigt und dann auch eher richtungslos, geht in Berlin und Umgebung schon die Post ab. Was rasant und spannend klingt ist es leider nicht nur. Besonders das erste Drittel hat es mir gar nicht angetan. Es scheint, als fehlt es nicht nur Nils Trojan an der richtigen Richtung, sondern auch dem Buch. Und dann kehren auch noch die (Un)Toten zurück?? Zombies oder Kannibalen?? Okay, kann ich mit leben. Aber dann auch noch eine Spur Übersinnlichkeit?? Das ist gar nicht meins. Der Plot kommt also, trotz all der (verwirrenden) Action, nicht so recht in Schwung. "Lass mich dein Traummacher sein." Aber mit den Ermittlungen Trojans geht es auch mit der Story voran. Und das tut dieser auch gut. Denn nach und nach lichtet sich das Feld und mögliche Täter und Motive kristallisieren sich heraus. Auch wenn mir das in diesem Fall ein bisschen zu vorhersehbar ist. Nichtsdestotrotz konnte ich mich mit "Der Traummacher" anfreunden. Das Hörbuch ist gut und spannend gelesen, Max Bentow hat eine sehr angenehme und passende Stimme. Ich könnte mir vorstellen, dass er noch weitere Hörbücher liest. Die Stimme von Yara Blümel ist besonders. Sie sticht als Gegensatz zu der dunklen Stimme von Bentow heraus. Fazit Mir hat der sechste Teil mit Nils Trojan besser gefallen, als der letzte, den ich bisher am schwächsten fand. Aber an die Vorgänger kommt auch dieser Trojan (leider) nicht ran. Woran es liegt, kann ich noch nicht mal genau definieren. Es ist mir nicht spannend und fesselnd genug. Ich hätte die Kopfhörer jederzeit ausziehen können. Und das lag nicht an der Stimme von Max Bentow.

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Die Geschichte: Simona und Alina sind zwei junge Frauen, die gemeinsam eine Werbeagentur in Berlin betreiben. Leider hat Simona einen angeborenen Herzfehler und so kommt es, dass sie aufgrund von zu viel Aufregung plötzlich daran verstirbt. Ihre Mutter kommt über den großen Verlust kaum hinweg und scheint sich immer mehr in eine Traumwelt zurückzuziehen. Freunde machen sich große Sorgen um sie und schließlich ist auch sie tot: ermordet im eigenen Keller und übersät mit seltsamen Bissspuren. Sie bleibt aber nicht das einzige Opfer mit diesen Verletzungen: auch Alina wird in eine Falle gelockt. Kommissar Nils Trojan und sein Team ermitteln fieberhaft, aber lange Zeit tappen sie im Dunkeln bis sie endlich einer Sache auf die Spur kommen, die unglaublich und extrem grausam ist … Meine Meinung: Wenn ein Autor seine Hörbücher selbst spricht, bin ich immer sehr skeptisch, denn außer Jörg Maurer konnte mich in dieser Hinsicht noch niemand überzeugen. Max Bentow macht seine Sache zwar nicht schlecht, aber er verfiel mir in manchen Dialogen zu sehr in einen seltsamen hohen Singsang, dass mich das leider echt genervt hat. Auch die Charaktere konnten mich diesmal nicht so wirklich überzeugen: sie wirken alle nicht sympathisch, zu überdreht und handeln oft nicht nachvollziehbar. Simona und ihre Mutter, Alina und noch ein paar andere Mitwirkende haben es einfach nicht geschafft, dass ich mitgefiebert hätte mit ihnen. Sie waren mir eher gleichgültig. Einzig eine Frau, die in das Leben von Nils tritt, ist noch etwas interessant, wenn ihrerseits auch seltsam esoterisch angehaucht, aber sie verschwindet mehr oder weniger einfach wieder. Was die Story betrifft, da war es mir diesmal viel zu phantastisch und es ging zu sehr in Richtung Zombiegeschichte. Außerdem wird vieles zu oft wiederholt, man hat das Gefühl, es ginge nicht richtig vorwärts. Einen bestimmten Namen konnte ich am Ende auch nicht mehr hören, das wurde alles etwas überstrapaziert. Die Auflösung war nicht vollends überraschend, trotzdem würde ich die Story als gut durchdacht bezeichnen. Wenn ich mit den Charakteren mehr hätte anfangen können, dann hätte mir das Hörbuch bestimmt besser gefallen. Aber zwei Hunde als Sympathieträger sind etwas zu wenig … Fazit: Ein Profi-Sprecher wäre mir lieber gewesen und es ist für mich der bisher schwächste Teil der Reihe: zu phantastisch, zu viele Längen und die Charaktere waren mir zu unsympathisch.

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Meine Empfehlung Das Cover, der Buchtitel und die Kurzbeschreibung haben mich direkt angesprochen. Leider ist der vielversprechende Titel "Der Traummacher" eher eine etwas langweilige Umsetzung und zeitweise die reinste Schlaftablette. Der Plot beginnt eigentlich ganz spannend mit Simonas plötzlichem Tod. Die hübsche junge Frau erliegt, während einer aufregenden Nacht, ihrem Herzleiden. Bis dahin bleibt alles plausibel, doch danach fühlte ich mich wie im falschen Film. Ein Jahr später lesen wir weiter und lernen neue Charaktere kennen. Simonas Mutter leidet immer noch unter dem Verlust ihres einzigen Kindes und mysteriöse Vorfälle ereignen sich. Die darauf folgenden Kapitel waren so zäh, dass ich beinahe abgebrochen hätte. Hinzu kommt, der recht verwirrende Schreibstil von Max Bentow. Versteht mich bitte nicht falsch, der Schreibstil ist nicht schwierig, die Geschichte liest sich schnell und ist unkompliziert von der Wortwahl. Es ist eher von der Thematik her verwirrend aufgebaut. Ich meine, mir kam es stellenweise so vor, als würde ich eine Geschichte über Zombies lesen. Außerdem sind kaum Überraschungen oder spannende Wendungen einbaut worden. Im Grunde geht es in diesem Buch um Geisteskrankheiten, Drogen und einen ganz passablen Ermittler. Mit dem ganzen Gerede über "Können Tote wirklich wieder zum Leben zurückkehren?", hat der Autor einen netten Versuch unternommen die Spannung aufzubauen. Doch an der Umsetzung hapert es irgendwie. Die Idee an sich ist gut, die menschlichen Bisse sind originell, die Thematik auf dass das alles hinausläuft aber weniger. Zusammenfassend wirft das alles einfach zu viele unnötige Fragen auf und ich verstand während dem Lesen nicht so ganz, in welche Richtung der Plot sich wenden soll. Die Ermittlungen laufen relativ unspektakulär ab, Zeugen werden befragt, Tatverdächtige werden vorgestellt und ich persönlich konnte mir die Lösung schnell zusammen reimen. Das Leben der ach so geheimnisvollen Simona, ist letzten Endes eigentlich unspektakulär. So das wars, mehr möchte ich echt nicht verraten, den Rest könnt ihr selber lesen und mir eure Meinung mitteilen. Bin ich die Einzige, die kaum die Geduld aufgebracht hat, das Buch zu beenden? Ich habe so viel gutes über den Thriller Autor gehört und bin daher umso mehr, von meinem ersten Max Bentow Thriller, enttäuscht. Vielleicht sollte ich doch ein anderes Buch von ihm zum Vergleich testen! Fazit - Bewertung: 3 Sterne Trotz rasantem Start bin ich mit diesem Psychothriller nicht zufrieden. Ganz ehrlich, ich empfand den Killer auch ohne Drogen als psychotisch genug, die menschlichen Bisse hätten auch ohne besagte Drogen wunderbar gepasst. Das Thema Drogen, ist mittlerweile so verbraucht, das man es kaum noch hören kann und es nicht wirklich Überraschungen mit sich bringt. Für die Idee, den guten Einstieg und den Ruf des Autors, gibt es von mir gut gemeinte 3 Sterne.

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