Leserstimmen zu
Die Toten von der Falkneralm

Miroslav Nemec

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In seinem Krimi spielt Nemec quasi sich selbst: Er erzählt in der Ich-Form, dass er als Stargast zu einem „Mörderischen Wochenende“ auf die Falkneralm bei Berchtesgaden eingeladen wurde. Dort soll er eine Lesung aus einem Mankell-Krimi halten und mit einem Journalisten und einem Kommissar a.D. über „Mord in Fiktion und Wirklichkeit“ diskutieren. Doch schon die Anreise gestaltet sich abenteuerlich: Die Falkneralm ist nur per Seilbahn erreichbar und die muss wegen eines Sturms ihren Betrieb einstellen. Nur die Hälfte der Gäste, darunter auch Nemec, schafft es zuvor noch in das Hotel. Der Sturm wird immer heftiger und bald schon macht sich unter den Gästen ein Gefühl des Eingeschlossenseins breit. Keiner kann schlafen, also sitzt man nach dem Abendessen zusammen in der Bar, trinkt und unterhält sich. Doch dann wird ein Toter entdeckt, er treibt leblos im Hotelpool. Alles sieht danach aus, als sei er am Beckenrand ausgerutscht, tragisch gestürzt und dann im Becken ertrunken, während seine Frau nichtsahnend mit Nemec in der Bar plauderte. Nun sind die Gäste natürlich geschockt und erst recht mag keiner zu Bett gehen. Festnetz- und Mobiltelefon funktionieren nicht mehr, es kann weder ein Notarzt noch die Polizei alarmiert werden, der Tote wird fürs Erste in einem Hotelzimmer untergebracht, was zusätzlich an den Nerven zerrt. Und dann gibt es einen zweiten Toten: Er wurde beim Rauchen im Innenhof von zwei herabfallenden Dachziegeln getroffen und tödlich verletzt. Zufall? Oder war das womöglich gar kein Unfall? Warum stand der massive Aschenbecher nicht direkt an der Hauswand unter dem schützenden Vordach, sondern mitten im Hof, dort, wo die Dachziegel einen Raucher durch einen gezielten Wurf gut treffen können? Nemec, der Kommissar a.D. und eine zufällig anwesende Polizistin fangen an zu spekulieren. Ohne Spurensicherung, Pathologie und Kriminalpolizei vor Ort und ohne Internet, um dort zu recherchieren, sind ihre Möglichkeiten jedoch arg begrenzt. Erst am nächsten Tag, als der Sturm nachgelassen hat, kann die Polizei die Falkneralm erreichen. Doch inzwischen gibt es einen dritten Toten… Dieser Krimi hat mich von Anfang an so in seinen Bann gezogen, dass ich ihn in einem Tag ausgelesen habe. Nemec hat dabei Fiktion und Wahrheit sehr geschickt miteinander verwoben, so dass ich mich manches Mal fragte, was nun erfunden ist und was wirklich erlebt. Denn seine Schilderungen von der Lesungsvorbereitung, den Dreharbeiten für den Tatort, der Abstimmung mit seiner Managerin und mit Kollege Udo Wachtveitl sowie vom Presserummel nach den drei Todesfällen sind so real, dass man automatisch denkt, auch der Rest der Geschichte sei tatsächlich so verlaufen. So hat mich die Geschichte absolut gefesselt, wozu sicherlich auch das Setting in bester Agatha-Christie-Manier beigetragen hat. Fazit: Ganz klare Leseempfehlung! Und Nemec’ zweiter Krimi „Kroatisches Roulette“, der im Oktober 2018 erschienen ist, landete somit auch direkt auf meiner Wunschliste. Übrigens: „Die Toten von der Falkneralm“ ist zunächst 2016 als gebundene Ausgabe im Knaus-Verlag erschienen, dort aber nicht mehr erhältlich. Taschenbuch und eBook wurden im März 2018 im Penguin-Verlag neu aufgelegt, wo dann auch „Kroatisches Roulette“ erschienen ist.

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Von: Muna aus Leonding

10.09.2017

Sehr gelungen, spannend, es ist so geschrieben, dass man nicht weiß, ob diese Geschichte nicht tatsächlich passiert ist. Die dargestellte Situation, dass die Leute Miroslav Nemec mit Ivo Batic identifizieren und dass Profis ihn dadurch anfeinden ist sehr glaubwürdig. Besonders gelungen ist das Umschlagbild des Buches, angenehm und ansprechend.

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Klappentext: Miroslav Nemec, den viele als Ivo Batic aus dem Münchner "Tatort" kennen, soll bei einem "Mörderischen Wochenende" aus einem Krimi lesen und über "Mord in Fiktion und Wirklichkeit" diskutieren. Und so fährt er an einem Freitag im August in das Berghotel "Falkneralm", zu dem nur eine einsame Seilbahn führt. Doch das Wochenende wird alles andere als erfreulich: Nicht nur kommt ein gewaltiger Gewittersturm auf, plötzlich kommen nacheinander auch drei Gäste zu Tode. Unfall oder Mord? Eine Verkettung unglücklicher Umstände, wie die Berchtesgadener Polizei meint. Doch Nemec und ein anderer Gast, die Polizeimeisterin Bergending aus Augsburg, beginnen zu zweifeln, ob wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Und so muss der Komissardarsteller Nemec selbst zum Ermittler werden und der Gefahr ins Auge blicken, sich so richtig lächerlich zu machen. Inhaltsangabe: Der Schauspieler Miroslav Nemec wird von Frau Lindner - der Besitzerin der Falkneralm - engagiert. Gemeinsam mit einem ehemaligen Komissar soll er aus einem Krimi lesen und anschließend eine Diskussionsrunde über "Mord in Fiktion und Wirklichkeit" eröffnen. Der komplette Auftritt läuft unter dem Motto "Mörderisches Wochenende", bei dem sich einige Fans und Interessenten angemeldet haben. Die Besitzerin erhofft sich, dass Nemec,- der besser bekannt ist als Hauptkomissar Ivo Batic aus der erfolgreichen TV-Serie "Tatort" es schafft, dass ihr Berghotel einen höheren und positiven Bekanntheitsgrad erreicht, da die Falkneralm nur über eine steile Seilbahn erreicht werden kann. Während der Schauspieler auf dem Weg nach Berchdesgaden zum Berghotel ist, zieht langsam ein Unwetter auf das sein volles Ausmaß erst zeigt, als Nemec mit ein paar weiteren Gästen in der Falkneralm ankommt. Durch die Schwere des Sturms können die restlichen Anreisende nicht mehr ins Hotel hoch, da die Alm von der Außenwelt regelrecht abgeschnitten wird. Als wäre das nicht schon beängstigend genug, findet man nur wenige Stunden später eine Leiche im Schwimmbecken. Alle Gäste gehen erstmal von einem tragischen Unfall aus, der später durch einen weiteren Toten eine wahre Hysterie auslöst. Als auch noch ein drittes Opfer leblos in der Sauna entdeckt wird geht niemand mehr von irgendwelchen Unfällen aus. Miroslav Nemec, den viele als einen echten Kommissar sehen nimmt die Rolle des Aufklärenden ein und versucht Licht ins Dunkle zu bringen. Immer wieder sucht er Parallelen zu seiner Filmrolle und den tragischen Ereignissen. Mit Hilfe eines Gastes, die zufällig eine Polizistin aus Augsburg ist, versucht er hinter das Geheimnis zu kommen und stößt dabei auf etwas das selbst seine Tatortrolle Ivo Batic unfassbar findet. Eigene Meinung: Mit seinem Krimi "Die Toten von der Falkneralm" - Mein erster Fall hat Miroslav Nemec ein tolles Debüt hingelegt. Von Anfang an war mir der Schreibstil und seine Selbstdarstellung sehr sympathisch. Der Krimi ist aus seiner Sichtweise geschrieben, sodass man das Gefühl hat mehr von Nemec und seiner Persönlichkeit zu erfahren. Immer wieder kommen humorvolle Szenen vor, die den Krimi ein wenig auflockern, aber nicht den Ernst des Buches nehmen. Der professionelle Schauspieler zeigt, dass er auch schriftstellerisches Talent besitzt und da fällt mir zum Schluss noch sein Zitat ein: Ein Schauspieler macht es, oder er macht es doch. Das Buch erhält folgende Bewertung: 5 von 5 Sternen

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„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert "Die Toten von der Falkneralm“ (Hörbuch) von Miroslav Nemec Der Schauspieler Miroslav Nemec, den meisten bekannt als Münchener Tatort-Kommissar Ivo Batic, wurde engagiert um an einem „Mörderischen Wochenende“ in Berchtesgaden teilzunehmen. Er soll auf der Falkneralm, einem Berghotel, aus einem Krimi von Henning Mankell vorlesen und im Anschluss an einer Diskussionsrunde teilnehmen. Als er nun am Freitagnachmittag vor Ort ankommt, muss er erst mit einer Seilbahn – dem einzigen Zugangsweg zum Hotel – hinauf fahren. Dort wird er von der Besitzerin herzlich in Empfang genommen. Diese ist sehr erfreut, denn dass Hotel ist ausverkauft und es verspricht ein schöner Abend zu werden. Doch ein schwerer Sturm verursacht, dass die Seilbahn abgeschaltet werden muss und nicht mehr alle Gäste hinauf kommen können. Auch bricht der Kontakt zur Außenwelt ab, weder Internet, Telefon oder Handys funktionieren. So befindet sich am Vorabend der Lesung nur eine kleine Gruppe von Gästen im Hotel. Und genau an diesem Abend liegt ein Besucher der Krimilesung tot im Hotelpool. Nachdem ein zweiter Gast auch noch tot aufgefunden wird, zweifeln Miroslav Nemec, Herr Mees - ein Kommissar im Ruhestand - und die Polizistin Bergending das es sich um Unfälle handelt. Miroslav Nemec betont dabei immer wieder, dass er eigentlich Schauspieler sei, aber er wird von den Gästen eher als Kommissar Batic wahrgenommen. Er wundert sich ein wenig darüber, doch dieser Umstand wird hier im Hörbuch noch eine Rolle spielen.... Fazit: Das Cover erschien mir zunächst unscheinbar und nichtssagend und auch der Titel hat mich nicht sonderlich angesprochen. Lediglich der Name Miroslav Nemec hat mich näher hinschauen lassen. Da wurde ich dann doch ein wenig neugierig, denn den Münchener Tatort sehe ich hin und wieder sehr gern. Miroslav Nemec hat also einen Krimi geschrieben, in dem er selbst die Hauptrolle spielt. Interessante Idee dachte ich, möchte ich kennenlernen. Ich habe mich dann auch ganz bewusst für das Hörbuch entschieden, weil ich auch wissen wollte wie er seine eigene Geschichte, sein eigenes Buch spricht. Natürlich kommt ihm seine langjährige Schauspielerfahrung zugute und auch, dass er nicht ganz neu in diesem Metier ist. Ich finde er hat eine tolle Lesestimme und ich konnte ihm gut, auch über einen längeren Zeitraum zuhören. Auch hatte bei ihm nie dass Gefühl dass er den Text abliest, sondern so verinnerlicht hat, dass er die Geschichte gut erzählen konnte. Ja, - und genau dass ist Herr Nemec auch für mich - ein Geschichtenerzähler mit einem sehr sympathischen Plauderton. Dabei nimmt er sich immer wieder selbst auf die Schippe und streut so ganz nebenbei kleine Anekdoten aus seinem wirklichen Leben in die Erzählung mit ein. Der Roman selbst ist spannend, aber nicht dramatisch, nicht psychologisch, hat aber durchaus seine originellen und witzigen Momente. Solider Krimi, das trifft`s wohl. Erinnert ein bisschen an Krimis von Agatha Christie, Georges Simenon, oder Ruth Rendell. Miroslav Nemec ist sein Debütroman mit autobiografischen Zügen durchaus gelungen, allerdings ist da noch ein wenig Luft nach oben. Ich freue mich jedenfalls auf seinen zweiten Fall. Eine absolute (Hör) - Leseempfehlung !!! Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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Was macht man nicht alles als Schauspieler. Dazu noch als Schauspieler im Münchner „Tatort“. Da man auf das Publikum wie ein erfahrener Ermittler wirkt, nimmt man sogar eine Autorenlesung am Ende der Welt in Kauf um sich ein paar Euro dazuzuverdienen und seine Agenten glücklich zu machen. Im Berghotel „Falkneralm“ soll deshalb Miroslav Nemec aus einem Henning-Mankell-Krimi vorlesen. Der Schauspieler verkörpert im Münchner „Tatort“ den Kommissar Ivo Batic und wird häufig von Fremden Personen auch genauso angesprochen. Als Miroslav Nemec im Berghotel „Falkneralm“ ankommt, wird es turbulent. Denn aufgrund des schlechten Wetters ist das Berghotel, welches nur per Seilbahn erreichbar ist, auf einmal von der Außenwelt abgeschnitten. Kein Internet und kein Telefon funktioniert mehr. Nicht so tragisch denkt sich Nemec, eine Nacht, ein wenig Vorlesen und wieder zurück zur Familie. Doch leider entwickelt sich alles anders: gleich am ersten Abend wird ein anderer Hotelgast, ein Besucher der Krimilesung, tot im Pool aufgefunden. Die Stimmung im Hotel sinkt auf einen Tiefpunkt. Doch was sollen ein Schauspieler schon ausrichten? Im wahren Leben hat Miroslav Nemec nichts mit einem Kriminalkommissar gemein. Und doch scheinen alle anderen Gäste genau von ihm Aufklärungsarbeit in diesem Fall zu erwarten. Bei diesem Hörbuch handelt es sich um ein gewagtes Experiment: Der Autor schreibt über sich selbst. Er schreibt über sein Privatleben als Schauspieler und verwickelt sich selbst in einen kuriosen Mordfall in einem von der Außenwelt abgeschotteten Berghotel. Doch damit noch nicht genug. Er liest dieses Buch auch noch selbst. Und wem sollte das besser gelingen als dem Autor und Protagonisten selbst? Nach den letzten Erfahrungen mit Autorenlesungen war ich sehr skeptisch, als mir diese Autorenlesung empfohlen wurde. Doch natürlich wollte ich wissen, ob es nicht auch lesetalentierte Autoren gibt. Und ja, das Experiment von Miroslav Nemec ist gelungen. Und zwar in jeglicher Hinsicht: Sowohl die leicht abstruse Geschichte mit Charme und Unterhaltungswert als auch die Lesung selbst ist spitze. Man kann sich mit jedem Satz vorstellen was Miroslav Nemec denkt, ja sogar welche Mimik er gerade zur Schau trägt. Natürlich hilft ihm hier seine Bekanntheit und Profession als Schauspieler. Aber gerade das Wissen um sein Äußeres macht dieses Buch und die Lesung interessant. Nemec hat sich gute Gedanken über seine Protagonisten gemacht und lässt immer wieder Insiderwissen aus den Tatort-Dreharbeiten durchklingen. Das wiederum wirkt auf den Leser realistisch und erhöht die Spannung bei seinem konstruierten „ersten Fall“. Besonders begeistert hat mich das Spannungsfeld zwischen fiktiven und echten Ermittlern. Wie im richtigen Leben gibt es kein Schwarz und kein Weiß: Aber es gibt den alten, sarkastischen Ermittler der nichts von der Schauspielerei hält und die junge, attraktive Polizeimeisterin die schon ein wenig mehr um die Ecke denkt. Eine klare Unterhaltungs-Empfehlung meinerseits.

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Ein Kommissar, der keiner ist, spielt in seinem ersten eigenen Buch einen Kommissar, der keiner ist, der letzten Endes aber doch das Verbrechen aufklärt. Alles verstanden? Prima! Dann habe ich Die Toten von der Falkneralm in einem Satz zusammengefasst. Das heißt aber nicht, dass Miroslav Nemec’ Erstlingswerk als Autor einfallslos sei. Ich fand es sehr amüsant und gelungen. Irgendwie komplett nachvollziehbar. Auch wenn Nemec als Künstler ein Multitalent ist, für mich ist er eben Ivo Batic. 25 Jahre Tatort gehen an niemandem spurlos vorbei, erst recht nicht, wenn das Münchner Duo zu meinen Favoriten zählt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich in so einem Fall reagiert hätte. Vielleicht hätte ich den Autor auch als Mord-Fachmann gesehen. Stilistisch hätte ich mir manchmal eine geübtere Schreibe gewünscht. Aber wäre das Buch dann noch so authentisch und amüsant gewesen? Ich bezweifele es. Wer Batic liebt, für den ist Die Toten von der Falkneralm von Miroslav Nemec mit Sicherheit eine gelungene Überraschung.

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zum Inhalt Der Schauspieler Miroslav Nemec, den wir als Tatort Kommissar Ivo Batic kennen, ist als "Stargast" eingeladen. Im Berghotel "Falkneralm" findet ein mörderisches Wochenende statt und Nemec soll dort aus Krimis vorlesen und sich an einer Diskussion beteiligen. Ein heftiger Sturm zieht auf, das Hotel ist dank unbefahrbarem Lift und totem Handynetz von der Aussenwelt abgeschnitten. Naja - dann stimmt wenigstens die Stimmung für so ein Krimi Wochenende.... Nur leider kommen nacheinander 3 Männer zu Tode, sind es drei schreckliche Unfälle? So hat es den Anschein... Aber in dem Schauspieler Nemec steckt eben doch ein Kommissar Batic. Und so stellt er einiges in Frage .... Steigt ihm seine Rolle zu Kopf oder stimmt da wirklich was nicht? meine Meinung Es hat sich auf jeden Fall gelohnt dieses Buch zu lesen... Normalerweise bin ich sehr skeptisch, wenn Schauspieler plötzlich singen oder eben, wie Nemec, Bücher schreiben. Zudem ist er höchstpersönlich der Protagonist. Aber ich muss sagen, das ihm hier ein ganz tolles Werk gelungen ist. Man hat natürlich, dank den gesehenen Tatorten, sowie dem sympathischem Bild auf der Rückseite, von Anfang an ein Bild vor Augen und kann sich dem Charme irgendwie kaum entziehen. Die Geschichte ist jetzt nicht suuuperspannend, aber sehr unterhaltsam, schlüssig, relativ unvorhersehbar und hat ein sehr gutes Ende. Und gelernt habe ich nun auch was - falls ich mal jemanden unbemerkt um die Ecke bringen möchte (Spaß). Der Unterhaltungs/Spannungsbogen hält konstant an, ohne Durststrecke. Die mitwirkenden Charaktere sind jetzt nicht soo gut ausgearbeitet, das mir jemand großartig in Erinnerung blieb, aber das tut der Story überhaupt keinen Abbruch, ganz im Gegenteil - man konzentriert sich auf das Wesentliche. Die Umschlaggestaltung finde ich sehr schön mit der Alm und der Seilbahn. Das Papier fühlt sich an den grünen Stellen wachsartig an und die Schrift ist geprägt, beides verleitet beim lesen immer wieder zum rummfummeln - ich liebe solche Umschläge! Herr Nemec muss unbedingt noch mehr Fälle lösen ! Ich bin sehr angetan ! Charmante 5 ★★★★★

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echt gut!

Von: Renate Hutter aus Lienz/ Osttirol, x3dgg Österreich

26.12.2016

Ich bin keine Tatortbegeisterte, kenne auch die entsprechenden Schauspieler nicht, aber die Idee zu diesem Buch hat mich angesprochen. Mir hat der Krimi sehr gefallen, ich fand die Sprache witzig, ansprechend, auch berührend, die Entwicklung und Verwicklungen interessant, die Lösung originell und logisch- jedenfalls habe ich das Buch in einem Zug ausgelesen!

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