Leserstimmen zu
Wildfutter

Alma Bayer

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Vitus Pangratz, ein pensionierter Kommissar begibt sich des nachts auf Foto-Jagd. Mit einem Fotokalemder "Die Wildsau bei Nacht" will er groß rauskommen. Doch als er eines nachts über die abgenagte Hand des örtlichen Jugendfußballtrainer stolpert, lässt er seine Pläne fallen und nimmt sich der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter, einer Lokalreporterin, begibt er sich auf Spurensuche... Bei Wildfutter handelt es sich um das Erstlingswerk von Almar Bayer, erschienen im btb-Verlag. Das Cover ist ansprechend gestaltet. Das lustige Wildschwein samt Hut wirkt in gewisser Weise sympathisch und hat Bezug zum Inhalt des Buches. Mir hat es gut gefallen und war allein dafür verantwortlich, dass ich dieses Buch lesen wollte. Der Spannungsbogen, der sich durch dieses Buch zieht, ist sehr gut aufgebaut. Die Spannung baut sich immer weiter auf, mehr und mehr Details kommen ans Licht. Auch die Protagonisten wirken authentisch und lebhaft. Über die Gegend und ihre Bewohner, sowie deren Lebensweise konnte man sehr viel erfahren, was für mehr Tiefe und Vorstellung beim Lesen sorgt. Was den Lesefluss doch drastisch gestört hat, war der bayrische Dialekt. Davon ist einfach zu viel vorhanden. Zusammen mit den intensiven Versuch den bayrischen Humor zu vermitteln wirkt das ganze überspitzt. Ein „Nicht-Bayer" tut sich mit vielen Ausdrücken vermutlich sehr schwer. Weniger ist manchmal mehr. Durch die Geschichte zieht sich auch eine sexuelle Komponente, die nicht gut dargestellt wird. Ich habe nichts gegen etwas geschmackvolle Erotik, doch in diesem Fall hatte ich öfters das Gefühl einen Groschenroman zu lesen. Alles in allem hat mir der Rosenheim-Krimi aber gut gefallen und ich hatte Freude am Lesen. Fazit: Vor allem „Bayern-Liebhabern" oder Fans von regionalen Krimis kann ich Wildfutter nur empfehlen.

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Alma Bayer ist das Pseudonym einer Journalistin und Sachbuchautorin, die sich mit Wildfutter in die Riege der zahlreichen Lokalkrimis einreihen will. Die Örtlichkeit ist das Gebiet um Rosenheim, also im östlichen Teil unseres schönen Oberlandes. Einen großen Thementeil nimmt im Roman der Fußball ein. Sowohl der allgegenwärtige FC Bayern samt seiner Scoutabteilung als auch die beiden konkurrierenden Vereine aus Rosenheim. Inmitten der Wirrungen und Verstrickungen gibt's auch eine Leiche, die dem pensionierten Kommissar Vitus Pangratz sozusagen vor die Linse läuft, eine Liebesgeschichte ... oder auch zwei, die sich aber bestens ins Geschehen einfügen. Da Rosenheim eine eigentlich schöne beschauliche Stadt ist, flicht Alma Bayer immer wieder die Sehenswürdigkeiten sowohl der Stadt als auch der Umgebung gekonnt mit ein. Ein Vorteil, den ich persönlich habe und für mich gut finde, ist, dass ich nicht allzu weit weg zuhause bin und viele der Örtlichkeiten auch selber kenne, zum Beispiel den Bergtierpark Blindham zwischen Großhelfendorf und Feldkirchen/Westerham. Dort, wo das Grauen sozusagen seinen Anfang nahm. Das alltägliche - oder besser allwöchentliche - Grauen findet aber in fast jedem Ort statt, wo Fußball gespielt wird. Karrierebesessene Eltern der Zöglinge, die ihren Sohn schon halb  in der Nationalmannschaft sehen, obwohl der Sohnemann vielleicht lieber ganz was anderes machen würde. Dieser Brotneid an der Seitenlinie nimmt teilweise schon groteske Züge an, und man kann erahnen, dass es in Wirklichkeit nicht viel anders zugehen mag als hier in Alma Bayers Werk. Böse Menschen, die sich im Nachhinein als gar nicht so böse entpuppen, Talente von Zöglingen, die sich anfangs nicht erahnen ließen, alles bestens vorhanden in der Geschichte. Alma Bayer versteht es sehr gut , den Charakter von alltäglichen Menschen wie du und ich einzufangen und textlich abzubilden. Man lebt fast mit in den einzelnen Charakteren und so vergehen die knapp 500 Seiten Lesevergnügen wie im Flug. Für Krimifreunde und -liebhaber sehr zu empfehlen.

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4,5 von 5 🌟 spannend und viel Humor und Rosenheim 😍! Inhalt Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf. Meinung Ein Buch was ich wegen dem Ort unbedingt lesen musste. Als ich noch jung und abenteuerlustig war, bin ich regelmäßig zu den Star Bulls Rosenheim zum Eishockey gefahren. Hab dadurch auch für einige Spieler den Transport mitgemacht. Und viele Leute kennengelernt. Und ich liiiiiiiiiebe die Serie Rosenheim-Cops. Also Rosenheim, deswegen war ich total gespannt auf diesen Krimi. Und das obwohlich dachte da bei der Serie immer jemand stirbt, noch welche übrig sind für den pensionierten Kommissar Vitus Pangratz. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht! Der Schreibstil ist flüssig und locker, dadurch auch flott zum lesen. Und schwupps sind die Kapitel dahin geflogen. Und wie es nun mal ist wenn einem etwas gefällt ist es viel zu schnell vorbei. Durch die knappen Kapitel kam ich sehr gut voran. Trotzdem hat sich die Autorin auch die Zeit genommen, die Protagonisten lebendig und ausführlich zu beschreiben. Angefangen beim pensionierten Kommissar Vitus Pangratz über seine Tochter und auch die anderen auftauchenden Figuren werden ausreichend vorgestellt. Vitus ist ein Kommissar ganz nach meinem Geschmack, man muss sich nicht immer an alle Regeln halten, sondern sie geschickt verbiegen. Auch begleitet uns die Autorin ausführlich an Orte und mitten ins Geschehen, man war gefühlt mittendrin statt nur dabei. Dazu noch der geschickt eingeflossene Humor. Musste an einigen auch des Öfteren grinsen, alleine der authentische bayerische Dialekt, war sehr amüsant. Und dadurch fühlte man sich wie dabei. Was mir auch sehr gefallen hat. Dazu noch das schöne Rosenheim und die Umgebung. Es war bis zum Schluss richtig spannend, sehr geschickte Wendungen haben dazu geführt, das es nie langweilig wurde. Echt eine unterhaltsame Story. Manko, es war viel zu schnell zu Ende. Klare Leseempfehlung Fakten 480 Seiten TB 9,99 € Ebook 8,99 € Erschienen im @btb Verlag Ich möchte mich bei der @RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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In dem Buch Wildfutter von Alma Bayer geht es um Vitus Pangratz. Er klettert über den Zaun des Wildparks, es ist märchenhaft. Er greift zur Kamera, sein Fuß stößt einen Erdklumpen zur Seite, als er ein weißes Etwas sieht. Er greift danach und ihm entfährt ein "ja, leckst mich am Arsch!" Das Cover fand ich gleich irgendwie witzig. Doch was ist die Bedeutung des Titels? Beides passt jedenfalls gut zusammen. Der Schreibstil ist flüssig, gewürzt mit bayrischem Dialekt und was er vor allem ist, humorvoll. Es war wirklich lustig, ich musste schmunzeln und auch lachen. Dialekte in Romanen mag ich gerne, vor allem den Bayerischen. Regionalkrimis lese ich auch gerne.  Behandelte Themen waren Fußball, Familie, Freundschaft und Beziehungen bzw. Sex. Die Themen Fußball und Sex werden fast genauso wichtig behandelt wie der Fall des Krimis selbst. Roman und Krimi kombiniert. Eine unterhaltsame Lektüre wie ich finde.

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Vitus Pankratz ein Kommissar in Rente ist in der Nacht auf der Pirsch um Fotos zu machen. Den nun will er in seiner Rente mit seinem Hobby dem Fotografieren groß herauskommen. Deshalb möchte er auch die Wildschweine bei Nacht fotografisch festhalten. Als er dann ins Stolpern gerät wundert er sich, das er die Überreste einer Hand findet. Nach längerem rätseln stellt sich heraus, das diese dem länger verschwundenen Jugendtrainer Marius Wild genannt Tiger gehört. Für Vitus ist sofort klar, dass er diesen Mord aufklären muss, den seinem Nachfolger traut er diese nicht alleine zu. Gemeinsam mit Tochter Johanna genannt Jo einer Reporterin der Rosenheimer Zeitung wollen sie diesen Fall lösen. Doch als Jo von dem Fall abgezogen wird und nun zur Frauenkolumne gehen soll fängt sie im Internet einen Blog an und ermittelt in eigener Regie weiter. Meine Meinung: Als ich die Leseprobe bei Vorablesen gelesen habe, hat mir diese sehr gut gefallen. Doch leider enttäuschte mich dieses Buch mit zunehmendem Lesen immer mehr. Die Autorin Alma Bayer hat in ihrem Regionalkrimi zusehend das Thema Krimi immer mehr mit Fußball, Affären und Sex aufgefüllt. Der Krimi wird immer mehr zur Nebensache, so das man das Gefühl hat ein Fußball- oder Erotikroman zu lesen. Von Seite zu Seite enttäuschte mich dieser Regionalkrimi immer mehr und ich habe dann nach dem ich mich 300 Seiten durch quälte, das Buch abgebrochen. Selten habe ich so eine schlechte Umsetzung eines Regionalkrimis gelesen wie diesen. Ich hatte mir von einer Journalistin weit aus mehr erwartet, als so ein Buch. Das war wohl nichts Alma Bayer, ich wundere mich wirklich wie Leser diesem Buch mehr als 2 Sterne geben können. Jeder Schüler würde von seinem Lehrer Thema verfehlt bekommen, wenn sie so etwas abliefern würden. Deshalb von mir nur 2 von 5 Sterne für dieses Buch.

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Darum geht es: Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf. Meine Meinung: Ich komme gebürtig aus Rosenheim daher musste ich diesen Rosenheim-Krimi lesen und ich war hin und weg. Ein Buch das viele kleine Geschichten viele Hintergründe und einen Toten ohne viel Blut und viel interessanten Wendungen beinhaltet. Bis zum Ende wurde der Leser immer wieder auf die falsche Fährte gelockt, was es bis zum Schluss spannend machte. Ich habe das Buch innerhalb drei StD gelesen da es mich so gefesselt hat und nicht mehr los lies. Sehr gut fand ich die genaue Erklärung der Umgebung, ich habe mich nach denn ersten Seiten zuhause gefüllt und die Spannung war von Anfang bis zum Ende zu spüren. Es sind viele bayrische Eindrücke, die aber leicht verständlich sind sodass es jeder lesen kann, auch wenn man nicht aus Bayern kommt. Durch den Tod des Jugendtrainer Wild werden die Ermittlungen zu dem Fall, auf denn Fußballplatz gelegt. Wir werden von verrückten Müttern und ihre Intrigen überrascht und werden das Gefühl nicht los das die ein oder andere Mutter mehr weiß Ich fand dieser Leistungsdruck der auf denn Kindern liegt durch die Eltern spürbar. Es waren so typische Übermütter dabei die über Leichen gehen würden für ihr Kind, das dieses Besser wird als alle anderen. Die Ermittlungen mit der Lokalredakteurin Jo und dem ex Kommissar Vitus, waren sehr auf schlüssig, teils witzig, man fühlte sich als Ermittler. Ich mochte die Charaktere und die Geschichte sehr gerne nur teilweise waren manche Szenen sehr überzogen, wie z. B. die Beerdigung des Trainers. Mein Fazit: Es war ein sehr gelungener Auftakt hoffentlich einer Reihe, und es machte Spass mit denn beiden zu Ermitteln, der Schreib still war locker und leicht. Ich kann hier eine Leseempfehlung aussprechen, wer Regionalkrimis mag wird auch diesen Krimi lieben.

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Egal, das Buch ist einfach gut! Es erzählt vom Fund einer menschlichen Hand in einem Wildschweingehege, von einem pensionierten Kommissar, der seinem Nachfolger im Amt nichts zutraut, es erzählt viel Zwischenmenschliches, Erotisches, präsentiert Neid und Missgunst, beschreibt übertriebene Hoffnungen ergeiziger Eltern, es präsentiert durchweg bayrischen Humor gepaart mit Spannung. Ein Krimi ohne viel Blut, aber nicht ermüdend. Alle Geschichtchen rund um den Mord sind ein gutes Beiwerk, um die 470 Seiten zu füllen, ohne dass es langweilig wird. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer es wohl gewesen ist. Sehr kurzweilig- einfach ein guter Lesespaß.

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Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz stolpert bei seiner nächtlichen Fotopirsch über eine Hand. Die Hand gehört dem Tiger. Tiger ist der Fußballtrainer der roseneheimer Jugend. Vitus beschließt selbst Ermittlungen anzustellen, denn sein Nachfolger hält er für nicht kompetent genug um der Sache auf den Grund zu gehen, Seine Tochter Jo, die als Reporterin arbeitet, bekommt die Exklusivrechte an der Story. Die Geschichte fängt spannend an. Vitus stolpert über die Hand und allen ist klar hier ist etwas passiert. Die spannende Anfangsstory verliert sich dann schnell. Es geht um Fußball, Fußball, Fußball, etwas Sex und dem FC Bayern München. Es werden alle bayrischen Klischees bedient. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge wird der Mord in den Hintergrund gedrückt. Es sind sehr sehr kurze Kapitel in diesem Buch und immer wieder wird das Leben von verschiedenen Charakteren beleuchtet. Mir gefällt es, dass irgendwie jeder mit jedem was zu tun hat. Der Schreibstil lässt sich flüssig und angenehm lesen. Man kommt schnell rein in die Geschichte. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Es ist zu viel Fußball, zu viele Klischees und mit einem Krimi hat es nur am Anfang und zum Ende hin etwas gemeinsam.

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