Leserstimmen zu
Du in meinem Herzen

Angela Pisel

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Ich bin so froh, dass ich mir den Klappentext des Romanes um Grace und Sophie durchgelesen habe, denn er hat mich dazu bewogen, dieses Buch lesen zu wollen. Er hat mir eine dramatische Geschichte über eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung versprochen und genau das habe ich auch bekommen. Mehr als einmal habe ich bei der Lektüre geweint, denn dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Die Geschichte wird durch zwei Perspektiven auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Ich habe zum einen Grace begleitet, die im Todestrakt eines Gefängnisses auf ihre Hinrichtung wartet. Sie soll etwas schlimmes getan haben, doch Grace beteuert, nichts mit dem Ereignis zu tun zu haben. Nur noch der Gouverneur kann sie noch vor der Todesspritze bewahren. Als zweites habe ich Sophie, Graces Tochter, in Echtzeit begleitet, außerdem gibt es kleine Rückblicke in deren Kindheit. Ich mag diese Erzählform immer sehr, denn als Leser bekommt man so einen ausführlichen Blick auf die Ereignisse und kann die Handlungen der Protagonisten und ihre Gedanken gut nachvollziehen. Was mir am Erzählstil noch gefallen hat, ist, dass die Autorin nicht verrät, ob sie pro oder contra Todesstrafe ist. Manchmal manipulieren Autoren ihre Leser durch gewisse Ereignisse und Handlungen der Figuren, das war aber hier nicht der Fall. Dadurch konnte ich mir ganz in Ruhe meine eigene Meinung bilden. Auch der Schreibstil von Angela Pisel ist großartig, denn sie schreibt dramatisch und gefühlvoll ohne dabei kitschig zu sein. Damit hat sie mich komplett packen und mitreißen können. Ich wünsche mir, dass dieses Buch mehr Aufmerksamkeit bekommt, denn die Geschichte ist einmalig. Das Ende hat mich sehr überrascht, obwohl man sich das eigentlich hätte denken können. Aber mehr möchte ich hier nicht verraten. Fazit: Eine absolute Empfehlung für jeden Leser, der dramatische Geschichten mag.

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Grace Bradshaw sitzt seit Jahren im Todestrakt in South Carolina, weil sie ihren kleinen Sohn getötet haben soll. Ihre älteste Tochter Sophie hat schon lange den Kontakt zu ihr abgebrochen und sich ein völlig anderes Leben ohne ihre Mutter aufgebaut. Trotzdem schreibt diese ein Tagebuch, dass Sophie unbedingt einmal erhalten soll. Doch als Grace Hinrichtungstermin festgelegt wird und die Zeit immer knapper wird, gelingt es ihrem Anwalt Sophie endlich aufzuspüren, doch sie lehnt ihre Mutter immer noch ab... . Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so berührt und auch schockiert hat. Auch Tage nach der Lektüre lässt mich ,,Du in meinem Herzen" nicht los. Angela Pisel hat hier eine sehr bewegende Geschichte geschrieben, die wohl auch in der Realität genauso geschehen könnte. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Grace und von Sophie geschildert, die sich beide jahrelang nicht gesehen und gesprochen haben. Jedoch erfährt man aus den Tagebucheinträgen von Grace, dass sie einmal eine unglaublich liebevolle und innige Beziehung zu ihrer Tochter hatte und sie jeden Tag für sie betet. Für mich war sie von Anfang an nicht die typische Mörderin, die in einer Todeszelle sitzt. Mir tat es beim lesen sehr Leid für sie, dass Sophie komplett den Kontakt zu ihr abgebrochen hat. Andererseits konnte ich Sophies Entscheidung auch total verstehen und nachvollziehen. Man erfährt viel darüber, wie sie als Jugendliche unter dem Tod ihres Bruders, aber auch unter der Verurteilung ihrer Mutter gelitten hat und wie schlimm es für sie war, von anderen Leuten deswegen stigmatisiert zu werden. Sie hat sich nun ein eigenes und auch funktionierendes Leben aufgebaut, aber man merkt beim lesen immer wieder, dass sie innerlich mit dem Thema noch nicht abgeschlossen hat und einfach tief verletzt ist. Angela Pisel hat einen sehr guten und auch teilweise fast poetischen Schreibstil. Sie hat ein Talent dafür, ihre Figuren lebendig werden zu lassen und auch deren Gefühle anschaulich wieder zu geben. Teilweise haben sich die Stimmungen so auf mich übertragen, dass mir selbst die Tränen kamen. Neben der Handlung war für mich auch die Darstellung des Gefängnislebens interessant. Grace lebt mit mehreren Mörderinnen innerhalb eines Todestrakts, indem harte Regeln untereinander herrschen, aber auch das Wachpersonal nach Belieben durchgreifen kann. Mich hat erschüttert, dass selbst männliche Beamte die Insassinnen komplett untersuchen dürfen, wobei diese total entwürdigt werden. Insgesamt ist ,,Du in meinem Herzen" eines von den Büchern, die man nach dem Lesen nicht mehr vergisst. Gerne empfehle ich diesen berührenden Roman hier weiter.

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Cover: Vielleicht nicht unbedingt zu der Geschichte passend ist es dennoch nicht hässlich gestaltet. Schreibstil: Der hat mich wirklich überrascht. Sehr angenehm schafft es die Autorin ein schwieriges Thema gut zu formulieren. Sie lässt dabei viele Weisheiten und Erkentnisse einfließen die den Leser immer wieder stocken lässt. Meine Meinung: Die Geschichte ist wirklich sehr gut aufgebaut. Abwechselnd wird aus Grace und Sophies perspektive erzählt. Wobei man bei Grace viel über ihre Vergangenheit erfährt und wie sie ins Gefängnis kam und bei Sophie ihr jetziges Leben mitverfolgt. Beide Frauen haben viel durchgemacht und mussten sich beide durchs leben kämpfen, aber sie sind nicht dran zerbrochen und das macht die beiden in meinen AUgen umso stärker. Das Buch hat viele Facetten und bietet viel Stoff zum Nachdenken, auch ist es keine leichte Kost. Das Ende war hart und hat mich auch ein paar Tränen gekostet aber es war wirklich gut. Fazit: Ein tolles Buch und eine absolute Empfehlung!

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