Leserstimmen zu
Star Wars™ - Nachspiel

Chuck Wendig

Star Wars™ - Nachspiel (1)

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Zuerst einmal, ich bin Star Wars Fan durch und durch. Sowohl die Filme als auch die literarischen Auskopplungen fesseln mich seit jeher. Umso gespannter war ich auf den Titel. Was dieses Buch mit seiner Triologie besonders macht ist, dass seit der Übernahme von Star Wars von Disney der offizielle Kanon in der Saga wehemend verändert hat. Viele alten Werke wurde somit von Disney nicht angesehen und laufen nicht mehr unter dem Namen ,, Expanded Universe`` sondern gelten nun als ,,Star Wars Legends´´. ,,Nachspiel`` mit seiner nachfolgenden Triologie hat also nun die Aufgabe, die Lücke zwischen ,,Star Wars Episode VI- Die Rückkehr der Jedi Ritter´´ und ,,Star Wars Episode VII - Das Erwachen der macht´´ zu füllen, welche rund 30 Jahre beträgt. Die Fassungen des alten Kanons empfand ich immer als Schlüßig und passend, was die Spannung auf die neue Version natürlich noch weiter steigert. Also, unterscheidet sich der alte Kanon von dem neuen literarischen Blockbuster? Und wie groß sind die allgemeingültigen Qualitäten diese Werkes? Ehrlich gesagt, die Geschichte hat ihre höhen und tiefen. Sie schafft es mit etwas Fanservice wie dem Auftauchen eher unbekannten Figuren hin und wieder ein Grinsen ins Gesicht zu Zaubern. Jedoch hatte sie gerade im zweiten Akt schwierigkeiten mich zu fesseln. Hier erwischt man sich immer wieder dabei, dass man mit dem Gedanken spielt das Buch weg zu legen. ZUM GLÜCK aber erwischt es dann aber doch noch auf letzer Rille die Spannungskurve und man will dann doch wissen, wie diese Geschichte endet. Apropro... die besagte Geschichte bzw. der gesamt Kanon unterscheidet sich erheblich von dem alten Geliebten Kanon. Meiner Meinung nach war die alte Version des Weltraumdramas etwas düsterer und hatte mehr den Fokus auf den Zerfall des Imperiums und dessen Auwirkung auf das gesamte Universums. Zudem kamen weniger neue Charaktere hinzu. Oft bemängelt wurden an diesem Werk des Autors Chuck Wendig der allgemeine Schreibstil. Er ist durchaus gewöhnungsbedürftig und soll durch kurze Sätze und schnelle Sprünge in andere Settings ein gewisses Tempo aufbauen. Durch das Tempo wirkt es actionreicher als es eigentliches ist und sorgt dafür,dass leider stellenweise wenig hängenbleibt. Mich hat der Stil sehr an ein Drehbuch errinnert, was wohl auch an Chuck Wendigs beruflichem Hintergrund liegt. Trotz der schwächen bleibt es aber ein dennoch ein recht ordentliches Werk. Für Star Wars Fans ist dieser Titel sowieso ein muss. Zumal wir Jedi Ritter der echten Welt sowieso nie lyrische Meisterwerke bekommen haben. Dieser Band ist der erste Akt einer neuen Triologie. Ich werde definitiv die nachfolgenden Teile lesen, denn auch dieser Kanon hat ein hohes Potential. Ich gebe diesem Werk insgesamt eine Bewertung von 3 Sternen der möglichen 5. Es ist ein ordentliches Star Wars Buch, aber kein lyrischer Hochkaräter. Für Fans ein muss, aber Laien und Leute die garkein Hintergrund wissen haben dürfen es auch gerne überspringen.

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Zum ersten Mal aufmerksam geworden auf “Star Wars: Nachspiel” bin ich kurz nach der englischsprachigen Veröffentlichung, als eine ganze Reihe – meist männlicher – Star Wars Fans sich darüber empörten, dass Chuck Wendig es tatsächlich gewagt hatte, seinem Buch einen homosexuellen Protagonisten zu geben. Für mich war das eher ein Argument für das Buch, als eines dagegen – gibt es denn eine bessere Kombination als Star Wars und Queerness? – und deshalb habe ich dem deutschen Erscheinungstermin schon lange entgegengefiebert. Umso mehr habe ich mich gefreut, als der blanvalet Verlag mir ein Rezensionsexemplar des Buches zuschickte! Ich muss sagen, dass “Star Wars: Nachspiel” komplett unabhängig von der Sexualität seines Protagonisten – obwohl ein wenig Diversität in dieser Hinsicht für mich natürlich immer ein großer, großer Pluspunkt ist – einfach nur ein richtig gutes Buch ist. Die Sache mit Star Wars Büchern – oder vermutlich generell mit Merchandise-Büchern – ist die, dass sie an sich meistens höchstens ganz okay sind und nur deshalb wirklich Spaß machen, weil sie eben im Star Wars Universum spielen. Hier ist das anders – tatsächlich ist “Star Wars: Nachspiel” das erste Star Wars Buch, das ich je gelesen habe, das auch ganz unabhängig davon ganz genauso spannend und lesenswert wäre, wie es das so ist. Der erste Punkt, der mir in dieser Hinsicht gleich auf der ersten Seite aufgefallen ist, ist dass das Buch überraschend gut geschrieben ist. Ich habe schon eine ganze Reihe von Star Wars Büchern in unterschiedlicher Qualität gelesen, aber dieses hier ist tatsächlich das erste, bei dem ich nicht einmal über irgendwelche komischen Phrasen oder Übsersetzungsfehler gestolpert bin, die mich total aus dem Lesefluss gerissen haben – im Gegenteil, oft habe ich sogar eine Zeile oder einen Absatz noch einmal gelesen, einfach nur, weil die Formulierung mir so gut gefallen hat. Die Geschichte selbst ist sehr geheimnisvoll, und erst zum Schluss hin beginnt man langsam zu verstehen, wo die Fäden zusammenlaufen, was das Ganze wirklich sehr spannend macht. Das, in Kombination mit den vielen actionreichen Szenen, führt dazu, dass das Buch sich quasi von selbst liest. Sobald man ein, zwei Kapitel gelesen hat kann man es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Dazu kommen dann noch die vielen wirklich interessanten und gut ausgearbeiteten Charaktere. Sinjin, ein Ex-Imperialer, der sich jetzt vor seinen eigenen Leuten versteckt, Jas, eine zuerst vom Imperium und später von den Rebellen angeheuerte Kopfgeldjägerin, Norra, eine Rebellenpilotin, Temmin, ihr Sohn, den sie vor Jahren auf ihrem Heimatplaneten zurückließ, um sich den Rebellen anzuschließen, sowie dessen schräger, selbstgebauter Kampfdroide Mister Bones bilden das Herzstück der Figuren in diesem Buch. Ich habe den ungleichen Haufen wahnsinnig schnell ins Herz geschlossen und könnte gar nicht sagen, wen ich denn nun am liebsten mag – jeder hat seine eigene Persönlichkeit und sein eigenes Päckchen zu tragen, und es ist spannend, zu beobachten, wie sie alle langsam zu einer Gruppe zusammenwachsen, statt wie noch zu Beginn mehr ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Der ungleiche Haufen ist es, der das Buch erst so richtig toll macht, denn er haucht ihm eine Seele ein. Alles in allem kann ich sagen, dass “Star Wars: Nachspiel” ohne Zweifel das beste Star Wars Buch ist, das ich jemals gelesen habe. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Veröffentlichung des zweiten Bandes nächstes Jahr und kann es gar nicht erwarten, zu erfahren, wie es denn nun weitergeht. Vor allem freue ich mich aber darauf, die Charaktere wieder zu sehen, an die ich mein Herz schon längst verloren habe! Ich habe “Star Wars: Nachspiel“ als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten - vielen Dank dafür an den blanvalet Verlag!

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Meine Meinung: Der ein oder andere Star-Wars-Fan weiß, dass es seit 2014 einen neuen Kanon gibt, der quasi den roten Faden innerhalb des geliebten Universums darstellt. Und natürlich hat das die Autoren dieser Welt dazu bewegt, sich anhand dieses neuen Kanons auch neue und weiterführende Geschichten zu überlegen, die nach Episode 6 spielen, und somit Episode 7 einläuten. Der Buch- und Comic-Markt bebt und alle treuen Star-Wars-Fans, so wie ich, kommen gar nicht hinterher. Um so schöner war es, als angekündigt wurde, dass "Aftermath" von Chuck Wenidg nun auch nach Deutschland kommt, mit dem Titel "Nachspiel" im Verlag blanvalet. Die Geschichte setzt nach Episode 6 ein: der Todesstern ist zerstört und die Rebellen haben einen gigantischen Sieg errungen, dennoch ist das Imperium nicht komplett ausgelöscht. Norra war eine der mutigen Pilotinnen die zur Zerstörung des Todesstern beigetragen haben, aber nun will sie einfach nur noch ihren Sohn von ihrem Heimatplaneten Akiva holen und ein neues Leben beginnen. Doch auf eben diesem Planeten tummeln sich verdächtig viele Imperiale, so dass eine Flucht unmöglich scheint. Norra fand ich als Protagonistin sehr gut nachvollziehbar, sie ist eine Rebellin durch und durch, aber eben auch Mutter, und innerhalb ihrer Gedanken kommt sie immer wieder in den Zwist was von beidem die höhere Stellung einnehmen sollte. Innerhalb des Romans stellt ihre Geschichte den roten Faden dar, wobei immer wieder Nebenprotagonisten auftreten, unter anderem ein ehemaliger Imperialer, eine Kopfgeldjägerin und die neue imperiale Spitze. Natürlich verflechten sich die Geschichten miteinander, und so entsteht ein großer Ausschnitt der uns zeigt, wie sich die Mächte nach der Zerstörung des zweiten Todessterns entwickeln. Interessant fand ich die kleinen Einspieler und Intermezzos aus den anderen Welten. Hier wurde ebenfalls durch kurze Einblicke gezeigt, wie die verschiedenen Welten mit dem Umbruch umgehen, und wie die Menschen sich verhalten, nachdem das Imperium geschlagen scheint. Und ja man trifft auch das ein oder andere Gesicht wieder! Fazit: Mir hat der Auftakt dieser neuen Trilogie sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Wenn man schon allein beim Lesen von Namen bestimmter Droidenarten und Weltraumhäfen eine Art "Heimatgefühl" entwickelt, dann hat der Autor alles richtig gemacht. Ich bin froh, dass wir nächstes Jahr erfahren werden wie es weiter geht mit der Neuen Republik. Für jeden Star-Wars-Fan ist dieses Buch ein Must-Have und eine tolle Überbrückung bis zum nächsten Film.

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So toll auch der Klappentext zunächst auch war, die Story konnte mich nicht sehr überzeugen. Zwar steht Star Wars drauf, aber es ist sehr wenig davon in der Geschichte zu finden. Ein Paar Charakter die man durch das Universum bereits kennen gelernt hat, ob Bücher oder Filme, bekommt der Leser hier zu Gesicht - zum Beispiel Admiral Ackbar, der eine wichtige Rolle nach der Zerschlagung und dem Fall des Imperiums spielt - viel haben sie aber auch schon wieder nicht mit der Handlung zu tun. Zudem sucht der Leser vergeblich nach einer Spannungsgeladenen Storyline, die sich nicht wirklich erahnen lässt und auch beim Voranschreiten des Buches nicht zeigt. Man wird sozusagen von einer Ecke des Universums in eine andere Geschleudert und bekommt so viele Figuren um die Ohren geworfen, dass man sich nur schwerlich auf eine Konzentrieren kann. Hinzukommend ist die bereits nicht wirklich packende Story die sich in zwei, drei Sätzen zusammenfassen lässt: Die Kampfpilotin Norra will ihren Sohn Temmin mit sich nehmen um ihn vor den Gefahren der Restlichen Imperialen Kräften zu schützen, doch wie bockige Teenager so sind will er nicht weg, da er sich ein Leben aufgebaut hat. Durch Zufall treffen sie auf eine Kopfgeldjägerin und einen Rebellen. Gemeinsam treten sie in den Kampf um in einem Palast auf Akiva eine Geheime Versammlung zu zerschlagen. Nicht geradezu eine interessante und spannende Story. Nebenbei brillierten auch die Sturmtruppler nicht gerade bedrohlich sondern eher inkompetent und nutzlos. Aber auch die Helden dieser Geschichte glänzen nicht gerade durch heroisches Verhalten. Mal abgesehen von der Zerstörung des Todessterns, was mehr als einmal zur Sprache kam, kann man diese Auswirkungen nicht sehr spüren, da hätte ich mir viel mehr gewünscht. Die Handlung hatte so viel Potenzial die überhaupt nicht genutzt wurde und sehr viel verschenkt hat. Gerade weil, die Rebellen das Imperium nahezu ganz ausgelöscht hatte, wäre es doch sehr interessant gewesen, wenn diese durch Intrigen und Korruption einen Vergeltungskreig angefangen hätten...meiner Meinung nach. Längst nicht ein Titel, der man weiterempfehlen kann, da Nachspiel sehr viel an Gelegenheiten verstreichen ließ ein weiteres Epos zu werden. Das gewisse Star Wars Feeling kam zumindest bei mir nicht auf und ich bin richtig enttäuscht, da das Cover und der Klappentext auf mehr hoffen ließ.

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Was hätte Chuck Wendigs "Star Wars – Nachspiel: Der Krieg ist nicht vorbei" für ein Roman werden können, doch statt sich wirklich mit den Nachwehen der Zerstörung des Todessterns zu befassen, verlagert er die Geschichte auf den fernen Planeten Akiva und erzählt eine in weiten Teilen triviale Geschichte einiger bis dato unbekannter Gestalten, während einzig die immer wieder eingestreuten Zwischenspiele zumindest ein rudimentäres Bild des Zustandes der Galaxis zu vermitteln wissen. Immerhin zum Ende nimmt die Story an Fahrt auf und einzelne Momente lassen auch eine gewisse Neugierde auf die noch folgenden Bände entstehen.

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Die bisherigen Rezensionen zu Nachspiel lassen sich eigentlich in zwei verschiedene Standpunkte unterteilen: „Mal was anderes“ und „So ein Scheiß!“. Ich teile irgendwie keine der beiden Meinungen so wirklich. Ja, Story und Schreibstil sind beide nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, und wenn jemand in seiner Kritik schreibt, die Story wäre „belanglos“ ist das irgendwie auch nicht ganz falsch, aber ich habe teils andere Kritikpunkte und durchaus auch positive Aspekte finden können. Story Das Imperium ist stark geschwächt. Der zweite Todesstern ist durch einen Angriff der Rebellen zerstört worden, Darth Vader und der Imperator sind tot. Es formiert sich eine Neue Republik, die versucht, die Galaxis in einer Demokratie zusammen zu führen. Doch der Krieg ist nicht vorbei, und bei einer Aufklärungsmission wird Wedge Antilles von Rae Sloane, einer imperialen Kommandantin, gefangen genommen…. In der englischen Original-Fassung wird das Buch als Teil einer Reihe namens „Journey to Star Wars: The Force Awakens“, zu Deutsch „Reise zu Star Wars: Das Erwachen der Macht“, geführt. Ich muss ehrlich sagen: Davon habe ich hier nichts mitbekommen. Die Story spielt völlig abseits der Handlungen der Episoden Sechs und Sieben, die meisten Charaktere kannte man auch nicht und Fragen über die Erste Ordnung oder die Ritter von Ren wurden nicht beantwortet. Übrigens: Sturmtruppler sind in Nachspiel noch dümmer als sonst. Dann, wenn es gerade mal in die Story passt, stellen sie aber eine Gefahr dar. Insgesamt ist die Geschichte auf keinen Fall schlecht, eine gute Star Wars Story ist es aber auch nicht. Zu wenig neue Infos, die Episode Sieben deutlicher erklären, zu wenige Verbindungen mit der Original- und der Prequel-Trilogie. Sollte dieser Band eine Einleitung sein, und sollten viele Dinge in den nächsten Teilen klarer werden, und sollten mehr Verbindungen hergestellt werden, würde mich das freuen. Wenn dies der Fall wäre, würde es sich hierbei aber um eine sehr ausführliche und langwierige Einleitung handeln. Schreibstil Chuck wendig mag kurze Sätze. Eine verschachtelte Schreibweise kann man ihm daher schwer vorwerfen. Manchmal. hätte ich mir das allerdings gewünscht. Für Dinge, die man gut in einem einzelnen Satz hätte beschreiben können, sind in Nachspiel in drei Sätze aufgeteilt. Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass mich das beim Lesen an sich nicht einmal so stark gestört hat. Es ist mir aufgefallen, ja, aber ich habe mich jetzt nicht ewig daran aufgehalten. Charaktere Und da habe ich bereits ein weiteres, heikles Thema angesprochen: Finn aus Das Erwachen der Macht ist schwarz. Und Poe aus demselben Film angeblich schwul. Diese „Political Correctness“ hat sich Wendig wohl zum Vorbild genommen: So ist hier einer der Hauptcharaktere, ein Imperialer, Schwul, zwei Tanten eines anderen Hauptcharakters sind lesbisch, Protagonist und Antagonist sind beide weiblich usw.. An sich finde ich es ja gut, wenn solche Gruppen in Bücher, Filme oder Spiele sinnvoll integriert wurden. Doch wirklich zur Story gepasst hat eigentlich nur die Homosexualität des Imperialen, der Rest war einfach total austauschbar. Fazit Star Wars Nachspiel ist nicht das beste Star Wars Buch, und wäre es nicht der Beginn einer Reihe, würde ich es vielleicht sogar schlecht finden. So aber hoffe ich, dass die hier eingeleiteten Charaktere und Story-Stränge in den nächsten Teilen aufgenommen werden, und die Reihe am Ende doch noch eine Verbindung zu den Filmen herstellt.

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Die Handlung: Die Oberhäupter des zerstreuten Imperiums kommen zu einem Gipfeltreffen auf dem Planeten Akiva zusammen, um über die Zukunft der Galaxis zu beratschlagen. Vor 6 Monaten ist es der Rebellion gelungen, den zweiten Todesstern zu zerstören. Nun versucht die daraus hervorgegangene Neue Republik die Ordnung wieder herzustellen und droht dabei an sich selbst zu zerbrechen. Unter der Leitung von Rae Sloane debattieren die Imperialen im Geheimen, doch dabei bleibt es nicht lange. Captain Wedge Antilles spürt die Imperialen eher zufällig auf und gerät sogleich in ihre Hände. Zur selben Zeit trifft Rebellenpilotin Norra Wexley auf ihrem Heimatplaneten ein, um ihren Sohn Temmin zu finden und in Sicherheit zu bringen. Die Kopfgeldjägerin Jas Emari scheitert bei dem Versuch, sich den Kopf des Grand Moffs Pandion zu holen und verbündetet sich mit dem untergetauchten Ex-Imperialen Sinjir. Die Wege der Helden kreuzen sich und sie müssen zusammenarbeiten, wenn sie Akiva wieder verlassen wollen. Denn die Imperialen haben eine Blockade verhängt. Die Rezension: Das Buch entfaltet sich nach den ersten zwei bis drei Kapiteln auf eine völlig unerwartete Weise. Das liegt vermutlich und vor allem daran, dass viele Leser (mich selbst eingeschlossen) mit einem Abenteuer der “Großen Drei” gerechnet haben. Stattdessen stürzt man kopfüber in ein neues Abenteuer mit einem neuen Cast an Charakteren. Mir war schnell klar: Ich muss jetzt mit der Handlung gehen oder ich kann das Buch gleich weglegen. Also ließ ich mich auf da Abenteuer ein und wurde in vielerlei Hinsicht überrascht. Mir persönlich war diese bunte Truppe an Figuren schnell sympathisch, obwohl sie alle ein wenig seicht geraten sind (auf der anderen Seite war Star Wars nie für seine überragende Tiefe bekannt). Die fünf Figuren hatten allerhand Scherereien zu überstehen, auch untereinander. Und die Figuren entwickelten sich von störrischen Einzelgänger zu einer dynamischen Gruppe, die langsam Vertrauen ineinander fasst. Es war der Entwicklung von Luke, Leia und Han in »Episode 4« nicht ganz unähnlich. Aber auch auf der Metaebene bringt der Autor viel Neues an. Wendig modernisiert Star Wars auch auf einer gesellschaftlichen Ebene. Die alten Romane (oder das Universum als solches) waren eher konservativ angelegt. Frauen waren Männern nicht gleichgestellt, das Imperium kämpfte als Stellvertreter der Menschheit ausschließlich gegen Nichtmenschen. Dieses alte Modell bringt Wendig mit wenigen Sätzen zu Fall. Nicht nur, dass mit Rae Sloane eine schwarze Frau an der Spitze des Imperiums steht, Temmin wurde nach dem Fortgang seiner Eltern von seinen Tanten, einem lesbischen Ehepaar, aufgenommen. Der Ex-Imperiale Sinjir erweist schwul. In den Zwischensequenzen leben Menschen und Aliens in Patchworkfamilien. Homosexualität und alternative Lebensentwürfe halten im Star Wars-Universum Einzug und transportieren die Geschichte damit wahrhaft ins einundzwanzigste Jahrhundert. Ich war wirklich froh, mein altes Star Wars mit diesen frischen Ansätzen zu sehen. Das macht große Hoffnungen auf die kommenden Filme. Wer in »Aftermath« allerdings Hinweise auf die Handlung von »Das Erwachen der Macht« sucht, wird enttäuscht. Wendig hält sich fast vollkommen bedeckt, was das Schicksal von Luke und Leia angeht. Nur Han und Chewie haben einen kurzen Auftritt, und selbst der wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Obwohl ich doch begeistert von »Aftermath« war, habe ich jedoch sehr lange für die Lektüre gebraucht. Das liegt vor allem an Wendigs Stil. Er ist zuweilen etwas sperrig und voll mit Wörtern, die man nicht unbedingt im Englisch-LK aufgeschnappt hat. Das störte für mich den Lesefluss (ich stolperte regelrecht durch manche Passagen) und erschöpfte mich über lange Strecken. Zudem fehlt ein großes, spannendes Finale. Das Ende liest sich mehr wie ein Exposition für die Bücher, die da noch kommen werden.

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Die Handlung: Die Oberhäupter des zerstreuten Imperiums kommen zu einem Gipfeltreffen auf dem Planeten Akiva zusammen, um über die Zukunft der Galaxis zu beratschlagen. Vor 6 Monaten ist es der Rebellion gelungen, den zweiten Todesstern zu zerstören. Nun versucht die daraus hervorgegangene Neue Republik die Ordnung wieder herzustellen und droht dabei an sich selbst zu zerbrechen. Unter der Leitung von Rae Sloane debattieren die Imperialen im Geheimen, doch dabei bleibt es nicht lange. Captain Wedge Antilles spürt die Imperialen eher zufällig auf und gerät sogleich in ihre Hände. Zur selben Zeit trifft Rebellenpilotin Norra Wexley auf ihrem Heimatplaneten ein, um ihren Sohn Temmin zu finden und in Sicherheit zu bringen. Die Kopfgeldjägerin Jas Emari scheitert bei dem Versuch, sich den Kopf des Grand Moffs Pandion zu holen und verbündetet sich mit dem untergetauchten Ex-Imperialen Sinjir. Die Wege der Helden kreuzen sich und sie müssen zusammenarbeiten, wenn sie Akiva wieder verlassen wollen. Denn die Imperialen haben eine Blockade verhängt. Die Rezension: Das Buch entfaltet sich nach den ersten zwei bis drei Kapiteln auf eine völlig unerwartete Weise. Das liegt vermutlich und vor allem daran, dass viele Leser (mich selbst eingeschlossen) mit einem Abenteuer der “Großen Drei” gerechnet haben. Stattdessen stürzt man kopfüber in ein neues Abenteuer mit einem neuen Cast an Charakteren. Mir war schnell klar: Ich muss jetzt mit der Handlung gehen oder ich kann das Buch gleich weglegen. Also ließ ich mich auf da Abenteuer ein und wurde in vielerlei Hinsicht überrascht. Mir persönlich war diese bunte Truppe an Figuren schnell sympathisch, obwohl sie alle ein wenig seicht geraten sind (auf der anderen Seite war Star Wars nie für seine überragende Tiefe bekannt). Die fünf Figuren hatten allerhand Scherereien zu überstehen, auch untereinander. Und die Figuren entwickelten sich von störrischen Einzelgänger zu einer dynamischen Gruppe, die langsam Vertrauen ineinander fasst. Es war der Entwicklung von Luke, Leia und Han in »Episode 4« nicht ganz unähnlich. Aber auch auf der Metaebene bringt der Autor viel Neues an. Wendig modernisiert Star Wars auch auf einer gesellschaftlichen Ebene. Die alten Romane (oder das Universum als solches) waren eher konservativ angelegt. Frauen waren Männern nicht gleichgestellt, das Imperium kämpfte als Stellvertreter der Menschheit ausschließlich gegen Nichtmenschen. Dieses alte Modell bringt Wendig mit wenigen Sätzen zu Fall. Nicht nur, dass mit Rae Sloane eine schwarze Frau an der Spitze des Imperiums steht, Temmin wurde nach dem Fortgang seiner Eltern von seinen Tanten, einem lesbischen Ehepaar, aufgenommen. Der Ex-Imperiale Sinjir erweist schwul. In den Zwischensequenzen leben Menschen und Aliens in Patchworkfamilien. Homosexualität und alternative Lebensentwürfe halten im Star Wars-Universum Einzug und transportieren die Geschichte damit wahrhaft ins einundzwanzigste Jahrhundert. Ich war wirklich froh, mein altes Star Wars mit diesen frischen Ansätzen zu sehen. Das macht große Hoffnungen auf die kommenden Filme. Wer in »Aftermath« allerdings Hinweise auf die Handlung von »Das Erwachen der Macht« sucht, wird enttäuscht. Wendig hält sich fast vollkommen bedeckt, was das Schicksal von Luke und Leia angeht. Nur Han und Chewie haben einen kurzen Auftritt, und selbst der wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Obwohl ich doch begeistert von »Aftermath« war, habe ich jedoch sehr lange für die Lektüre gebraucht. Das liegt vor allem an Wendigs Stil. Er ist zuweilen etwas sperrig und voll mit Wörtern, die man nicht unbedingt im Englisch-LK aufgeschnappt hat. Das störte für mich den Lesefluss (ich stolperte regelrecht durch manche Passagen) und erschöpfte mich über lange Strecken. Zudem fehlt ein großes, spannendes Finale. Das Ende liest sich mehr wie ein Exposition für die Bücher, die da noch kommen werden.

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