VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (73)

JP Delaney: The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. Reinhören

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2543-4

NEU
Erschienen: 25.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(49)
4 Sterne
(19)
3 Sterne
(5)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Treffer filtern

The girl before

Von: analog 2.0 Datum : 13.06.2017

www.analogzweinull.de/

Zunächst konnte ich nicht wirklich verstehen in welche Richtung dieses Hörbuch gehen sollte und es fiel mir sehr schwer in die Geschichte rein zu kommen.
The girl before wird in aus zwei unterschiedlichen Erzählperspektiven wiedergegeben. Einmal ist es die Perspektive der Emma, die 'Damals' Perspektive. Sie ist eine junge Ehefrau die in ihrer eigenen Wohnung überfallen und belästigt wurde. Nach diesem Erlebnis suchen ihr Mann und sie nach einem neuen sicheren zu Hause und landen so, gerade wegen der herausragenden Sicherheitsvorkehrungen, in Folgate Street 1. Dieses Haus ist ein architektonisches Meisterwerk mit allen erdenklichen technischen Raffinessen die man für Geld bekommen kann. Ein intelligentes Haus das einem das Leben erleichtern soll. Es gibt allerdings einen ganzen Regelkatalog an sie dich die Mieter halten werden müssen um den Mietvertrag nicht zu brechen. Dazu gehören zum Beispiel Regeln die einem verbieten Klamotten rumliegen zu lassen, keine Stapel ungelesener Magazine auf dem Couchtisch und erst recht keine Tiere. Nach einem Bewerbungsverfahren erhalten die beiden kurzfristig die Zusage sofort in das Haus einziehen zu dürfen.

Die zweite Perspektive ist das 'Heute' und erzählt die Geschehnisse rund um Jane. Sie ist eine alleinstehende junge Frau die nach einer Totgeburt schwer mit ihrem Schicksal zu kämpfen hat. Um ihren Erinnerungen zu entkommen kündigt sie ihren Job und zieht aus der Wohnung aus in der sie alles an ihr Baby erinnert. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe zeigt ihr die Maklerin als letzte Alternative das Haus in der Folgate Street 1. Etwas überrumpelt von den vielen Regeln die man den Mietern auferlegt stimmt sie letzten Endes aber doch zu und auch sie bekommt nach dem Bewerbungsverfahren eine schnelle Zusage und zieht mit ihren wenigen Habseligkeiten dort ein.

Das Hörbuch wechselt immer wieder zwischen diesen beiden Perspektiven. Der Hörer wird aber schnell feststellen, das sich die Geschehnisse auf beiden Ebenen wiederholen. Das liegt daran, das die einzige Konstante Gemeinsamkeit der beiden ihr Vermieter Monkfort ist. Dieser drängt sich sehr geschickt in die Leben der beiden Frauen und bevor man sich versieht, fragt man sich, wie die beiden in so eine Situation geraten konnten.

Zunächst fiel mir zu dem Verhalten der beiden Frauen einfach nur ein Wort ein: Falsch. Auf mich wirkte alles falsch. Die Beweggründe des Vermieters, die kleinen Lügengeschichten in die Emma sich immer mehr verstrickte und auch Janes Verhalten. Tja und dann waren da die letzten Kapitel, der Showdown. Dieser hat mich für alles entschädigt und wirklich alles ins richtige Licht gerückt. Plötzlich ergab alles einen Sinn und irgendwie war ich plötzlich sogar ein klein wenig stolz auf Jane. Das ganze Buch über erscheint sie als sensible junge Frau die sich von ihrem Liebhaber-Vermieter kontrollieren lässt und am Ende merkt man, das sie all das nur gemacht hat um zu bekommen was sie wollte. Sie hat für sich am Ende die richtige Entscheidung getroffen was das Buch für mich am Ende zu einem wirklich tollen Highlight macht.

"The girl before" ist ein wirklich tolles Hörbuch. Die Sprecherinnen und die Autorin haben ganze Arbeit geleistet. Leser / Hörer von Paula Hawkins und Gillian Flynn haben sicher Spaß an diesem Buch.

Folgate Street 1

Von: diebuecherdiebin Datum : 01.06.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Inhalt: Jane hat gerade ihr Baby verloren und sucht eine neue günstige Wohnung. In der Folgate Street 1 scheint sie endlich die perfekte Wohnung gefunden zu haben. Die Miete ist relativ gering, doch dafür erwartet der Architekt und Besitzer des Hauses (Edward) die Einhaltung verschiedener Regeln. Keine eigenen Möbel, strenge Ordnung und Sauberkeit, keine Kinder, keine Haustiere und die regelmäßige Beantwortung von Fragebögen. Außerdem ist die Wohnung computergesteuert und überwacht. Jane gefällt die Wohnung, sowie auch deren Besitzer sehr und zieht ein. Dann erfährt sie von Emma, ihrer Vormieterin, die ihr erschreckend ähnlich sah und in der Wohnung zu Tode stürzte. Jane beginnt Nachforschungen über Emma anzustellen.
Meine Meinung: Die relativ kurzen Kapitel wechseln zwischen damals (Emma) und heute (Jane). Obwohl das Hörbuch von zwei verschiedenen Sprecherinnen gelesen wird (Anneke Kim Sarnau und Petra Schmidt-Schaller), ist es oft verwirrend zwischen den verschiedenen Zeiten und Frauen zu unterscheiden, weil die Ereignisse sich sehr ähneln und beide Geschichten in der Ich-Form erzählt werden. Nach einiger Zeit konnte ich aber die Stimmen gut unterscheiden.
Die Regeln, die die Mieterinnen zu befolgen haben, und die Fragen, die sie regelmäßig beantworten müssen, fand ich derart ungewöhnlich und absurd, dass ich nicht glauben kann, dass jemand auf solche Bedingungen eingehen würde. Auch in einem computergesteuerten Haus möchte ich nicht wohnen. Gerade die Fragen, die oft am Ende eines Kapitels stehen, werden immer absurder und schwieriger zu beantworten. So manches Mal habe ich auch länger darüber nachgedacht.
Die Geschichte plätschert eine Weile so dahin, bis es zu den ersten überraschenden Wendungen kommt. Das Ende ist dann ganz anders, als ich es erwartet hätte.
Leider konnte ich mit allen Protagonisten nicht so richtig warm werden und mich nicht in sie hineinversetzen, da ich deren Handlungen und Gedanken meistens nicht nachvollziehen konnte.
Fazit: Insgesamt war ich von „The girl before" enttäuscht. Ich hatte wesentlich mehr Spannung erwartet, aber es gab einige Längen und die Geschichte fand ich unglaubwürdig und verwirrend erzählt.

Kranke Protagonisten & Viel Sex

Von: haihappen_Uhaha Datum : 24.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCXGuHkbcgXeYR7GLujPWzBw

Handlung: Ein Mann. Seine Regeln. Zwei Frauen. Das selbe Haus. Eine davon tot.
Jane zieht in ein neues, modernes Architektenhaus. Nur unter strengen Regeln ist es ihr erlaubt dort zu wohnen. Dennoch ist sie vom Haus begeistert und nicht nur davon, sondern auch vom Architekten, Edward. Als sie dann Gemeinsamkeiten zur Vormieterin entdecket, ahnt sie schreckliches. Denn diese ist tot.

Meinung: Ich habe mich unheimlich auf das Buch gefreut und zum Hörbuch gegriffen. Dieses wurde wunderbar gelesen. Die Leser haben die Betonung auf die richtigen Stellen gesetzt und konnten stimmlich Spannung aufbauen.
Wir haben 2 verschiedene Perspektiven, aus denen die Story erzählt wird. Emma schildert uns die Vergangenheit und Jane die Zukunft.
Anfangs war es recht interessant zu erfahren, welche Vergangenheit beide Frauen haben und wie sie in „das alles “ hineingeraten sind. Doch bei der Hälfte des Hörbuches begann ich mich langsam zu fragen, ob das hier wirklich ein Thriller sei. Natürlich gab es einige mysteriöse Dinge, aber eben viel zu wenige und vor allem keine, die mich in Angst und Schrecken hätten versetzten können. Es war eher kurios und krank, welche Regeln die Frauen zu befolgen hatten. Oftmals habe ich mich gefragt, warum unsere Protagonisten so blöd sind und sich alles gefallen lassen. Aber irgendwie kam lange keine Spannung auf.
Ich habe mich einfach nur über das Verhalten der Frauen geärgert und konnte nur den Kopf schütteln. Doch dann im Mittelteil kamen mir Zweifel, ob ich mit meiner „Theorie“ und dem „Verdächtigen“ richtig liege und habe meine Meinung geändert. Endlich wurde es spannend!
Das letzte Viertel des Buches hat mich nicht mehr losgelassen und konnte mich wirklich packen, auch wenn ich bereits lange vor dem Ende wusste wer der Mörder ist. Trotzdem war es unheimlich fesselnd. Die Geheimnisse und Intrigen die am Ende herauskamen haben mich dennoch sehr überrascht und der Geschichte das gewisse Etwas verliehen. Nach dem Hören dachte ich nur „So kann man sich in einer Person täuschen“

Fazit: Ein Muss! für alle „Gone Girl“ & „Girl on Train“ Fans. Diese Geschichten haben einige Gemeinsamkeiten: Kranke Protagonisten, psychisch kranke Handlungsstränge und viel Sex.
Heißt aber auch, dass man selten die Handlungsweisen dieser Charaktere wirklich nachvollziehen kann!

Der Einstieg konnte Spannung aufbauen und hat einen wunderbar in die Geschichte geleitet. Im Mittelteil habe ich mich zwar ein wenig gelangweilt, jedoch konnte das Ende wieder den Spannungsbogen aufnehmen und fesseln. Trotz kranker Protagonisten habe ich mitfühlen können und wurde bis zum Ende super unterhalten.

Spannung pur

Von: Vanessa P. Datum : 23.05.2017

https://irgendwasmitbuechern.blogspot.de/

Jane zieht in ein hochmodernes Haus in London, in dem strenge Regeln herrschen. Doch das Haus und vor allem der Besitzer und Architekt desselben, Edward, faszinieren sie. Bis sie herausfindet, dass sie der toten Vormieterin ziemlich ähnlich sieht, die ebenfalls eine Affäre mit Edward hatte. Hat er sie umgebracht? Zu spät erkennt Jane, dass sie auf die gleiche Gefahr zusteuert, der Emma zum Opfer fiel.



Dies war mein allererstes Hörbuch und es hat mir wirklich gut gefallen.

Dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus der Ich-Perspektive sind (Damals-Emma und Heute-Jane), sind sie recht kurz gefasst und dadurch noch spannender.

Emma und Jane entwickeln sich in eine Richtung, die ich nicht erwartete. Das heißt, eigentlich entwickeln sie sich nicht – sie sind die ganze Zeit über bereits so, als Leser (bzw Hörer) erfährt man ihre Züge nur erst nach und nach.

Sie beide sind für meinen Geschmack jedoch zu naiv und haben sich vorschnell auf die Regeln des Hauses eingelassen, die unter anderem besagen, dass sie keine eigenen Habseligkeiten mitbringen dürfen und regelmäßig Tests durchführen müssen. Zudem haben sie sich Edward Monkford zu bereitwillig an den Hals geworfen. Gerade bei Emma konnte ich das überhaupt nicht nachvollziehen.

Das Ende kam überraschend, obgleich ich eine Vermutung in die richtige Richtung gehegt hatte.

Zunächst befürchtete ich, ein Hörbuch sei langweiliger als ein „normales“ Buch, da man nichts in den Händen hält. In Wahrheit ist es jedoch um vieles spannender und aufregender, da man nicht zum Ende der Seite schmulen kann und auf das angewiesen ist, was einem vorgelesen wird. In diesem Fall haben mich die Leserinnen so sehr begeistert, sie haben die Emotionen wunderbar wiedergegeben, sodass ich leicht erkennen konnte, welche Person gerade spricht.

Sprachlich war mir das Buch ein wenig zu „genau“, zu vulgär an einigen Stellen. Ich habe es auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause gehört und wenn dann sehr genau angedeutet wird, dass zwei miteinander schlafen, konnte ich nur hoffen, dass die Lautstärke leise genug war, dass meine Sitznachbarn in der Bahn es nicht hörten.

Hab mich etwas schwergetan...

Von: jewi Datum : 21.05.2017

www.hochhorst.de/hoerbuchrezension-the-girl-before/

"The Girl before" ist ein Psychothriller von JP Delaney. Hierbei handelt es sich um ein Pseudonym des Briten Tony Strong.

***Inhalt***

Als Jane nach einer persönlichen Tragödie die Möglichkeit erhält, in London in dem technisch-hochmodernen Haus eines berühmten Architekten zu wohnen, ist sie direkt begeistert. Auch die vielen Regeln, die an den Mietvertrag geknüpft sind (Keine Möbel mitbringen, puristisch Leben, keine Sachen auf dem Boden liegen lassen, sind in Abständen Tests unterziehen) schrecken Sie nicht ab, dort einzuziehen. Nach und nach erfährt sie, dass die Vormieterin Emma in diesem Haus gestorben ist. In abwechselnden Kapiteln kommen Jane und Emma zu Wort, um die Vergangenheit ans Licht zu bringen... Denn Jane sieht Emma verblüffend ähnlich und ist wie diese dem Architekten Edward Monkford verfallen...

***Buchkritik***

Mir fällt eine Rezension zu diesem Hörbuch nicht leicht, da ich zu Beginn mit dem Gedanken gespielt habe, es abzubrechen. Grund dafür waren die Charaktere und deren Verhaltensweisen. Der Architekt des Hauses - Edward Monkford - wird wie ein zweiter Christian Grey (50 Shades of Grey) beschrieben. Ich habe besagte Bände nicht gelesen, aber durch Rezensionen und den Filmtrailer ein Bild von diesem Charakter bekommen können. Monkford wird von den weiblichen Protagonisten (Emma, Jane aber auch Janes Kollegin) als sehr attraktiv beschrieben. Er ist intelligent, reich, kultiviert und erklärt Frauen gern die Welt. Die ersten 50 % des Buches wird die Attraktivität und das Charisma dieses Charakters immer wieder genannt und es spielte eine für mich zu große Rolle, dass beide Frauen - Emma und Jane - ihn jeweils sexuell anziehend finden. Besonders Emmas Verhalten - ohne zu Spoilern oder weiter ins Detail gehen zu wollen - fand ich nicht besonders nachvollziehbar.

Der zweite Punkt der mich gestört hat war, wie naiv und willig sich Emma und Jane den Regeln und Vorschriften für das Haus unterworfen haben. Sie dürfen keine Möbel und nur wenig Habseligkeiten mitbringen (auch keine Bücher!). Sie müssen sich regelmäßigen Tests unterziehen, die durch das Monkford-Unternehmen ausgewertet werden und müssen mit regelmäßigen Besichtigungen von Besuchergruppen durch das Haus einverstanden sein. Das Haus lässt sich durch Sensoren steuern, wobei die Mieter durchgängig Armbänder tragen müssen. Durch die Sensoren werden Duschvorlieben gespeichert und bei Bedarf abgerufen, um dem Nutzer Wärmeeinstellungen etc. zu ersparen. Mir kam es so vor, dass sich die beiden einfach nur durch Luxus beeindruckt haben lassen, ohne sich selbst allzu große Gedanken zu machen. Es kamen zwar verwunderte Nachfragen vor und wurden thematisiert, aber beide haben sich jeweils relativ schnell mit der Situation arrangiert.

Die Kapitel werden abwechselnd von Jane (Petra Schmidt-Schaller) und Emma (Anneke Kim Sarnau) gesprochen, was mir ganz gut gefallen hat, da ich die beiden so besser unterscheiden konnte. Aber gerade zu Beginn, als regelmäßig die Attraktivität und Anziehung gegenüber Monkford thematisiert wurden, haben die zum Teil säuselnden Stimmen dazu beigetragen, dass ich das Hörbuch zwischenzeitlich genervt stoppen musste.

Warum habe ich trotzdem weitergehört? Sprachlich war die Geschichte - trotz der teilweisen vulgären Sprache - auf einem angenehmen, nicht platten, Niveau. Ich hatte zwar vermutet, in welche Richtung das Ganze steuern sollte, wollte es dann aber trotzdem zuende hören. Der letzte Teil des Hörbuchs hat mich teilweise doch überrascht und hatte einen runden Abschluss.

***Aufbau***

Tracks: 122 (jew. 1-6 Minuten)
Dauer: 8 Std. 28 Min

***Fazit***

Ich habe mich mit der Geschichte etwas schwergetan. Die Charaktere haben mir nicht gefallen, die Story war besonders zu Beginn teilweise schwer erträglich, da ich Beschreibungen sowie Verhaltensweisen nicht nachvollziehbar, überzeichnet und nervend empfand. Das letzte drittel war für mich aber zum Teil doch überraschend. Ich kann jedoch den "Hype" um dieses Buch nicht verstehen.

Interessante Story, konnte mich aber nicht so begeistern

Von: lenisvea Datum : 05.05.2017

lenisvea.blogspot.de

€ 14,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)
Hörbuch MP3-CD (gek.)
ISBN: 978-3-8445-2543-4
NEU
Erschienen: 25.04.2017
Zum Hörbuch: https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/The-Girl-Before-Sie-war-wie-du.-Und-jetzt-ist-sie-tot./JP-Delaney/der-Hoerverlag/e518000.rhd

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit erhält, in ein hochmodernes Haus in London zu ziehen. Trotz der strengen Regeln – keine eigenen Möbel, ein Computer überwacht, was sie anzieht und was sie isst – ist sie fasziniert. Genauso wie von Edward, dem Besitzer und Architekten des Hauses. Doch bald erkennt Jane, dass sie ihrer verstorbenen Vormieterin Emma erschreckend ähnlich sieht. Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Meine Meinung:
Ich bin durch den interessanten Titel auf dieses Buch/Hörbuch aufmerksam geworden. In diesem Fall habe ich mich für das Hörbuch entschieden, da mir die Sprecher sämtlich bekannt sind. Vielen Dank noch einmal an den Hörverlag, der mir dieses Hörbuch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Zu den Sprechern kann ich sagen, dass ich sie als sehr passend empfunden habe. Ich hatte aber insgesamt bei dieser Geschichte das Problem, dass ich mit den Protagonisten durcheinander gekommen bin, da es immer in zwei Zeitsträngen erzählt wurde, einmal Emma damals und einmal Jane heute. Die verschiedenen Stimmen konnten es mir leider auch nicht leichter machen, da sich Emma und Jane sehr ähnlich waren.

Ich fand Emmas Geschichte auch wesentlich interessanter als die von Jane, so dass ich einfach wissen wollte, was damals mit Emma passiert. So ist man immer an der Geschichte dran geblieben.

Die Auflösung kam für mich nicht so wirklich überraschend, dieses hatte sich schon anfangs abgezeichnet. Auch hatte das Buch einige Längen, so dass es sich für mich etwas gezogen hat.

Alles in allem hat mir die Geschichte nur mäßig gefallen, wie ich es auch schon geschildert habe. Es gibt mit Sicherheit auch begeisterte Leser/Hörer, aber mich konnte es leider nicht wirklich begeistern. Von mir bekommt das Hörbuch 3,5 Sterne.

less is more

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum : 26.04.2017

www.hallo-buch.de

J P Delaneys erzählt den psychologisch fein gesponnen Krimi „The Girl before“ in zwei zeitlichen Ebenen, aber jeweils in der Ich-Perspektive: einmal aus der Vergangenheit aus der Sicht von Emma und einmal in der Gegenwart aus der Sicht von Jane. Dabei baut der unter einem Pseudonym schreibende Autor immer wieder geschickte Wendungen ein, so dass wir nie wissen, welchen Weg die Story einschlagen wird. Nebenbei geht Delaneys auf die Architektur des Bauhauses und anderer Minimalisten ein, deren Ideen vom “less is more” z.B. in der Beschreibung des fiktiven Hauses perfekt umgesetzt werden. Der Autor sagt dazu, er wollte die "seltsame und tief obsessive" Psychologie des Minimalismus darstellen, der Kunden und Designer immer wieder fasziniert und z.B. gerade von der Japanerin Marie Kondo mit ihrem „KonMari“-System erfolgreich vermarktet wird. So ist “The Girl before” nicht nur ein unterhaltsamer englischer Psychothriller, sondern auch ein interessanter Blick auf die Schönheit der Reduktion. Spannend erzählt von den Schauspielerinnen Petra Schmidt-Schaller, Anneke Kim Sarnau und Bibiana Beglau.