Leserstimmen zu
Das Wunder der wilden Insel

Peter Brown

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In einem heftigen Sturm sinkt ein Schiff, das mit einer Ladung deaktivierter Roboter in Kisten beladen ist. Eine Kiste wird so glücklich geöffnet, dass Tiere den Roboter (versehentlich) aktivieren können. Der Roboter nennt sich selbst ROZ und beginnt, seine bzw. ihre (sie versteht sich als weiblich) Umgebung zu erforschen. Doch das stellt sich als ziemlich schwierig heraus, zudem stehen die Tiere dieser Insel ihr ablehnend gegenüber und versuchen, sie zu vertreiben. Das gelingt ihnen nicht, stattdessen versucht Roz, auf der Insel heimisch zu werden. Sie hört zu, lernt die Sprache der Tiere. Da sie nicht wirklich etwas übel nehmen kann und nicht darauf programmiert ist, Lebewesen zu gefährden, erkennen die Tiere nach und nach, dass sie doch kein Monster ist. Dann geschieht ein Unfall und Roz übernimmt Verantwortung, indem sie ein Gänseküken adoptiert. Mit seiner Hilfe lernt sie viel, wird langsam akzeptiert und ein wertvolles Mitglied der Tierwelt auf der Insel, bis andere Roboter kommen, um sie zu bergen. Peter Brown hat sechs Jahre an diesem Buch gearbeitet und auch die Zeichnungen dazu selbst erstellt. Sie haben einen ganz eigenen Stil und passen wunderbar zu der beinahe trockenen Sprache, Brown verwendet viele kurze Sätze. Beschreibt alles kurz und knapp, aber doch mit viel Atmosphäre und Herz. Die einzelnen Kapitel sind ebenfalls recht kurz und eignen sich so gut zum abendlichen Vorlesen vor dem Schlafengehen. Die Leserinnen und Leser sind immer ganz nah bei Roz und erleben mit, wie sie sich vom vorprogrammierten Roboter zu einem wertvollen Mitglied der Inselbevölkerung entwickelt. Dabei wird die Wildheit der Wildnis durchaus dargestellt, sodass hier kein süßes Bild von knuddeligen Tieren und ihren Lebensbedingungen gezeichnet wird. Insgesamt handelt es sich um ein eindringliches Buch, das erzählt, wie ein Außenseiter sich integriert, Verantwortung übernimmt, nicht locker lässt, seine Aufgabe ernst nimmt und an ihr wächst. Das Buch eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum ersten selber Lesen.

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Auf Instagram habe ich dieses wunderschöne Buch schon des öfteren gesehen und so zog es über kurz oder lang dann doch noch bei mir ein. Nachdem ich erst neulich das Kinderbuch „Pax“ von Sara Pennypacker gelesen hatte und doch ein sehr berührendes Leseerlebnis hatte, war ich diesem Buch nicht mehr so abgeneigt. Die Geschichte, die Peter Brown mit dem „Wunder der wilden Insel“ erzählt, ist spannend und neu: Ein Schiff erleidet Bruch. An Land gespült werden einige Kisten mit Robotern, von denen jedoch nur eine die holprige Anreise übersteht. Neugierige Inselbewohner inspizieren die Box und betätigen dabei versehentlich den „An“-Knopf. So wird das Robotermädchen Roz aus ihrem Schlaf geweckt und findet sich nun völlig abgeschieden auf einer kleinen Insel wieder. Doch allein ist sie nicht, denn hier wohnen zahlreiche Lebewesen, vom Hasen über den Fuchs bis hin zum Bären. Die Tiere halten zunächst Abstand von dem „Monster“, das nie frisst und auch nicht ihre Sprache spricht. Da Roz kein Mensch ist und somit auch keine Gefühle hat (sollte man meinen!), schmerzt sie dieses Verhalten auch nicht, jedoch ist ihre Neugier geweckt und nachdem sie sich einige Zeit immer wieder anders getarnt hat, um sich an die Inselbewohner anzuschleichen, lernt sie allerhand neue Dinge, zum Beispiel die Sprache von jedem einzelnen tierischen Bewohner. Da sie sich nun verständigen kann, versucht sie erneut, Kontakt mit den Tieren aufzunehmen, die aber immer noch abweisend reagieren. Erst, als sie einigen der Anwohnern in Nöten hilft, wächst ihr Vertrauen in Roz. Als Roz eines Tages versehentlich ein Vogelnest zerstört, rettet sie das verbliebene heile Ei und behütet es, bis es schlüpft. Doch mit dem frisch geschlüpften Küken tun sich für sie ungeahnte Schwierigkeiten auf und Roz ist auf die Hilfe der Inselbewohner angewiesen, um ihre Mutterrolle erfolgreich auszufüllen. Roz hatte gemerkt, dass die Tiere sie umso mehr liebten, je wilder sie sich gab. Also bellte sie mit den Füchsen, sang mit den Vögeln und zischte mit den Schlangen. Sie tollte mit den Wieseln, sonnte sich mit den Eidechsen und sprang mit den Hirschen durch den Wald. Dieser Frühling war eine sehr wilde Zeit für den Roboter. Peter Brown erzählt in „Das Wunder der wilden Insel“ eine emotionale Geschichte, in der es um das Zurechtfinden in einer neuen Umgebung, das Finden neuer Freunde, das Kümmern um einander und um das Abschiednehmen geht. Doch nicht nur das, denn auch der Zusammenhalt in jeder Situation ist auch ein wichtiger Kernaspekt, der im späteren Verlauf des Buchs zu Tragen kommt. In einer wunderbar kindgerechten Erzählweise und -sprache baut der Autor hier eine kleine Welt auf, in der alle zusammenhalten müssen, um beispielsweise den Winter zu überstehen. Der Leser lernt nicht nur viele verschiedene Tiere näher kennen, sondern auch deren Verhaltensweisen und wie die vielen Tiere der Insel Puzzlestücke zu einem großen Ganzen sind, die das Leben auf der Insel erst funktionieren lassen. So bauen die Biber einen Damm, der alle Insulaner vor der Flut schützt, und andere sorgen mit ihrem Kot dafür, dass bestimmte Blumen und Beeren erst richtig blühen, sodass so Nahrung für alle entstehen kann. Jedes einzelne Tier in Browns Geschichte hat eine eigene Persönlichkeit. Ganz besonders schön finde ich die Beziehung von Roz und dem Entenküken Leuchtschnabel, die sich allen Widrigkeiten entgegensetzt und zu einem herzzerreißenden Ende hinführt. Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog!

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Inhalt: Ein Schiff, das eine Vielzahl von Robotern geladen hat, gerät in einen Hurrikan und sinkt. Die geladene Fracht stürzt ins Meer, unter anderem auch Roz, das Robotermädchen. Die Kiste, in der sie sich befindet, ist jedoch die einzige, die unversehrt bleibt. Alle anderen zerschellen an der Bergwand der Insel. Dieses Schauspiel wird von einigen Ottern beobachtet. Neugierig machen sie sich auf den Weg zur Kiste, um nachzusehen, was sich darin befindet. Beim Durchwühlen der Schaumstoffkügelchen betätigen sie aus Versehen den Ein-Knopf und Roz wird hochgefahren. In Computermanier stellt sie sich vor. Doch die Otter glauben sofort, sie haben es mit einem Monster zu tun und ergreifen die Flucht. Roz hingegen versucht, sich auf der Insel zurechtzufinden, die anscheinend ihre Heimat ist. Und so beobachtet sie die Tiere und lernt von ihnen. Dies gestaltet sich allerdings nicht immer einfach - denn Roz ist einfach anders als alle anderen Inselbewohner. Deswegen distanzieren sich die Tiere von ihr und bleiben skeptisch. Aber auch sie müssen irgendwann feststellen, dass das "Monster", wie sie es nennen, vielleicht doch gar keines zu sein scheint. Allgemeines: Besonders gut hat mir gefallen, dass dieses Buch dem jungen Leser viel vermittelt. Es ist eine Geschichte über das "Anders sein" und den Umgang mit jemanden, der einfach nicht so aussieht, wie man selbst. Dabei spielt nicht nur eine Rolle, welche Vorurteile man aktiv hat, sondern wie man sich auch unterbewusst dabei verhält. Auch das Thema "Patchwork Familie" wird im entferntesten aufgegriffen und der offene Umgang mit Kindern. Außerdem macht es sehr viel Spaß zuzusehen, wie sich Roz nach und nach ihrem Umfeld anpasst und sich darin immer mehr weiterentwickelt. So kann man ihre Verwandlung vom Außenseiter bis hin zum Vollwertigen Mitglied der Inselfamilie hautnah miterleben. Das Ende hat mich sehr bewegt. Ich musste fast ein Tränchen verdrücken, weil ich die Charaktere sehr lieb gewonnen habe und das Buch nicht so endet, wie ich es jetzt von einem Kinderbuch erwartet habe. Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Das Buch ist für eine Zielgruppe ab 10 gedacht und dafür ist es auch ausgerichtet. Man fliegt durch die kurzen Kapitel nur so durch und die Bilder sind wunderschön (in schwarz/weiß) illustriert. Es hat sehr viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen und sich nebenher die sehr süß gestalteten Bilder anzusehen. Charaktere: Roz ist ein Robotermädchen und lernt deshalb schnell. Sie kann sich alles merken und gespeicherte Daten aus ihrem Computer abrufen. Eigentlich ist sie nicht dafür konzipiert, Gefühle zu empfinden, was an der ein oder anderen Stelle im Buch klar wird und eine tolle Situationskomik hervorruft. Andererseits nimmt sie aber immer mehr menschliche bzw. animalische Züge an, je mehr sie sich den Inselbewohnern annähert und von ihnen lernen kann. Die Inselbewohner sind anfangs sehr skeptisch gegenüber Roz. Sie nennen sie ein Monster und distanzieren sich von ihr, weil sie Angst vor ihr haben. Als sie jedoch merken, dass Roz gute Absichten hat und ihnen auch bei der ein oder anderen Aufgabe aus dem täglichen Leben helfen möchte, verlieren sie ihre Skrupel und lassen das Robotermädchen immer mehr an ihrem Leben teilhaben. Fazit: Ein tolles Kinderbuch, bei dem sogar Erwachsene noch etwas lernen können. Nicht nur eine Thematik aus dem täglichen Leben wird hier aufgegriffen und kindgerecht verpackt. Die wundervollen Illustrationen runden das Ganze ab.

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Das Buch ist in kurzen Kapiteln erzählt und handelt von dem Roboter Roz, dass auf einer Insel landet. Sie beginnt ein Leben in der Natur und muss sich auf einer völlig fremden Insel und Welt zurecht finden. Der Schreibstil von dem Buch ist wirklich schön und es macht Spaß das Buch zu lesen. Zu empfehlen ist es für Kinder ab 8 Jahren und auch zum Vorlesen. Die Geschichte ist wirklich schön erzählt und es können Kinder und Erwachsene lesen. Es liest sich echt schnell, vielleicht schon zu schnell! Die Geschichte fasst toll Themen auf, wie Toleranz, Miteinander und Hilfe.

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Was passiert, wenn ein Roboter der die Zukunft einläuten soll auf einer verlassenen Insel landet und nicht weiß was er dort machen soll? Wie er am besten "lebt" um nicht kaputt zu gehen?! Genau diese Aufgabe wartet auf unser Robotermädchen Roz. Die Geschichte handelt um Mut, Liebe, Überleben, die Eigenheiten des Tierreichs, Erfindergeist, Einfühlvermögen und noch vieles mehr. Der Roboter entwickelt allmählich einen eigenen Verstand und versucht sich der Tierwelt so gut wie es eben geht anzupassen. Dabei passieren allerhand interessante Sachen. Nicht nur der Roboter muss von den Tieren lernen, sondern auch andersherum. Dabei wachsen alle zusammen über sich hinaus und sogar ein paar eher feindlich gesinnte Tiere ziehen an einem Strang. Die Geschichte ist sehr spannend und zieht den Leser direkt in seinen Bann. Die Sprache ist leicht verständlich und die Kapitel sind überschaubar. Perfekt für den Leseanfänger. Es gibt keine "schwierigen Wörter" und ab und an gibt es auch ein Bild zu sehen. Die Bilder sind keine besonderen Meisterwerke aber ich finde trotzdem das sie sehr gut passen. Es wird deutlich wie wenig der Roboter Roz eigentlich in diese Welt mit Gras, Bäumen, Sand, Schnee und Stein passt. Ich denke das man durch das lesen der Geschichte lernen kann, das es egal ist wie verschieden man sich ist, das wichtigste ist andere mit ihren Eigenheiten zu akzeptieren und sich dafür zu interessieren sie besser zu verstehen. Nur so ist ein gutes Miteinander möglich. Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig über seine Grenzen zu schauen. Das Ende ist offen, weshalb ich darauf hoffe, das es einen weiteren Band geben wird und wir so erfahren wie es mit dem netten Robotermädchen und seinen neuen Wilden Freunden weitergeht.

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Was war die Freude groß, als der Postmann klingelte und uns dieses wirklich wunderschöne Buch erreichte. Mini war ganz aus dem Häuschen und wir lümmelten uns direkt auf die Couch, um in diesem Prachtstück zu blättern. Zuallererst fiel uns natürlich die Aufmachung auf, die uns super gefiel. Auch die Illustrationen sind so schön und spiegeln die Geschichte toll wieder. Als ich las, dass diese ebenfalls vom Autor stammen, war ich natürlich noch faszinierter von diesem Werk. Am Wochenende sind wir nach Berlin gefahren und die gesamte Strecke haben wir gelesen und haben das Buch schneller beendet, als uns lieb war. Denn eigentlich wollten wir uns von Roz noch nicht verabschieden. »Brown hat einen Roboter kreiert, der die Herzen berührt!« (Hallo München) Peter Brown erzählt mit einfachen Worten und in kurzen Kapiteln, eine Geschichte, die so viel mehr ausdrückt und direkt ins Herz geht. Das Robotermädchen Roz ist uns in den 288 Seiten sehr ans Herz gewachsen und man fiebert richtig mit ihr mit, wie sie sich auf der Insel zurechtfindet. Anfänglich sind die Tiere, die Bewohner der Insel, natürlich misstrauisch. Sie haben noch nie einen Roboter gesehen und für sie sieht Roz einfach seltsam aus. Darüber hinaus spricht Roz eine Sprache, die niemand verstehen kann. Aber das Robotermädchen lernt dazu – Sie lernt die Sprache der Tiere, passt sich Ihrer Umgebung an und das Vertrauen der Tiere wächst. Freundschaften entstehen und Roz ist ein vollwertiges Mitglied der Bewohner geworden. „Ihr Tiere auf der Insel! Ihr müsst nicht erfrieren! Kommt zu mir in meine Wohnung, wo es sicher und warm ist!“ Das Buch übermittelt so viel – und ist für Groß und Klein geeignet. Freundschaft und das vorurteilsfreie Miteinander werden in einer wundervollen Art und Weise an den Leser (und Zuhörer ;) ) gebracht. Wir waren begeistert und hoffen so sehr auf einen zweiten Teil. Wir danken dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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"Roz wanderte über die Insel, bedeckt von Lehm und allen möglichen grünen Gewächsen. Doch wo immer sie hinkam, hörte sie nur unfreundliche Worte. Die meisten Tiere hätten diese Worte traurig gemacht, aber wie ihr wisst, haben Roboter keine Gefühle und in diesen Momenten war das wahrscheinlich das Beste." (S. 59) Eines Tages landet eine Kiste auf einer wilden Insel. Ihr Inhalt: ein Roboter namens Rozzum. Die Tiere haben so ein seltsames Wesen noch nie gesehen und fürchten sich vor dem Roboter. Aber obwohl Roz versucht, sich anzupassen und in die Gemeinschaft der Tiere einzufügen, will doch niemand etwas mit ihr zu tun haben. Bis die Tiere in Not geraten und der kluge Roboter zu Hilfe eilt... Das Wunder der wilden Insel ist ein ganz bezauberndes Kinderbuch, welches mich sowohl optisch als auch inhaltlich voll überzeugen und begeistern konnte. Vom Stil her aufgebaut wie eine Fabel, erzählt es eine Geschichte vom Anderssein, von Hilfsbereitschaft und Freundschaft, die nicht nur für Kinder geeignet ist, sondern auch mich sehr berühren konnte. Darin ergründet der Autor die Frage: Was würde ein intelligenter Roboter in der Wildnis tun? Eines Tages wird nach einem Schiffsunglück eine Kiste an Land gespült und ein Roboter steigt daraus empor. Für die anderen Tiere ist Roz ein Eindringling, der auf ihrer Insel nichts zu suchen hat, doch für Roz ist es ihr Zuhause, schließlich ist sie dort "geboren". Erst als die Tiere sehen, dass Roz ihnen nichts tun will, tauen sie langsam auf. Und als Roz schließlich selbst in Gefahr gerät, stehen alle für sie ein. Die Handlung klingt erst einmal recht simpel und kindlich, aber hintergründig steckt doch so viel mehr dahinter. Das Buch spielt nämlich in der Zukunft und nach und nach kriegt man Einblick darin, wie sich die Welt mittlerweile verändert hat. Und natürlich erlebt Roz einige Abenteuer, über die ich euch gar nichts verraten will. An Dramatik fehlt es der Geschichte jedenfalls nicht, denn bekanntermaßen kann die Natur grausam sein und auch Roz und ihre Freunde bleiben davon nicht verschont. Die Themen sind entsprechend der Zielgruppe einfach gehalten, berühren einen aber auch als erwachsenen Leser sehr. So hat es mich beispielsweise unheimlich traurig gemacht, als Roz versucht, sich an die Tiere anzupassen, und man ihr trotzdem mit Argwohn und Ablehnung begegnet. Die Erzählstimme der Geschichte ist sehr neutral und objektiv gehalten, wodurch das, was Roz alles geschieht, zeitweise nur noch eindringlicher wirkt. Roz ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn auch wenn sie kein Wesen aus Fleisch und Blut ist, ist sie doch ein fühlendes Wesen, dass nicht nur hilfsbereit, sondern auch mutig ist. Wie man es von Fabeln gewohnt ist, hat auch diese Geschichte hier einen belehrenden Charakter, ohne einen jedoch die Moral aufzuzwingen. Ein weiterer Bonuspunkt des Buches: es ist garniert mit charmanten Illustrationen, die vom Autor selbst stammen, und die einem Eindrücke von Roz, der Insel und den anderen Tieren geben. Für ein Kinderbuch endet die Geschichte sehr überraschend und echt unerwartet. Ich saß wirklich kurz ungläubig vor den Seiten, habe vor und zurück geblättert und konnte gar nicht glauben, dass das Buch tatsächlich so enden soll. Und deshalb bin ich sehr froh, dass eine Fortsetzung geplant ist, die im März 2018 auf Englisch erscheint, auch wenn man die Geschichte für sich alleinstehend lesen könnte. Mein Fazit: Ich bin vollauf begeistert von Peter Browns wundervollem Kinderbuch, seiner erzählerischen Kraft und den liebevollen Illustrationen. Selten ist mir ein Roboter so ans Herz gewachsen und die Botschaft der Geschichte richtet sich an Jung und Alt. Erlebt selbst mit, wie ein Roboter die Wildnis zu ihrem Zuhause macht. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!

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Worum geht es? Das Robotermädchen Roz hat Glück im Unglück. Als ein Frachter beladen mit Roboterkisten nach einem Unglück versinkt ist Roz's Kiste die einzige die es heil an das Festland schafft. Dort angekommen muss sie sich zunächst an ihr neues Zuhause gewöhnen und sich dort zurecht finden. Für Roz kein großes Problem, denn sie ist ein besonders kluger und lernfähiger Roboter. Im Laufe des Buches eignet sie sich die Sprache der Tiere an und erlernt ihr Verhalten. Aber um das Vertrauen ihrer Mitbewohner zu erlangen muss sie noch einiges mehr tun... Meine Meinung: das Wunder der wilden Insel ist wirklich ein tolles Kinderbuch das wirklich herzallerliebst beschrieben war und auch durch die Illustrationen des Autors den Leser ein besonderes Lesevergnügen bereitet. Die Kapitel und Sätze waren recht kurz gehalten was für ein Kinderbuch sehr gelungen ist, aber für ältere Leser vielleicht nicht für jeden geeignet ist. Mir jedoch hat es gut gefallen und vor allem das Robotermädchen Roz hat es mir angetan und mich von Anfang an verzaubert. Das Buch hat als Bewertung 3 Sterne von mir bekommen.

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