Leserstimmen zu
Casablanca 1943

Norbert F. Pötzl

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Der Autor Norbert F. Pötzl, schildert in seinem Werk auf spannende und interessante Weise, was im Jahre 1943 in Casablanca vor sich ging, als sich der Britische Premierminister Winston Churchill und der US-Amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt, in einer geheimen Konferenz trafen um gemeinsam eine Lösung zu finden, um Nazideutschland zu besiegen. Zusätzlich widmet er sich aber ausführlich dem gleichnamigen Film, Casablanca und zeigt auf, wie der Film mit der Realität übereinstimmt. Dazu kann man sagen, ist das Werk in zwei Teile verfasst. Zum Einen geht es um die historischen Fakten rund um den 2.Weltkrieg und die politischen Situationen in England, Amerika usw. Zum Anderen wirft er auch einen interessanten Blick auf die zu jener Zeit aufkommenden Filmproduktionen, die Filmindustrie, Kinos, Filmstars wie Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Cary Grant und viele mehr. Aber eben auch die heute riesigen Filmstudios, wie Warner Brothers uvm. Aber auch viele kritische Blicke zum Nachdenken, erzählt der Autor. So wie der, auch in Amerika zu jener Zeit aufkeimende Antisemitismus. So das selbst Präsident Roosevelt ein Gesetz erließ, dass es immer schwerer wurde für europäische Flüchtlinge aller Art, aber vor allem auch Juden, in die USA zu emigrieren. Oder einige Pläne der Geheimkonferenz, ua. einen möglichen Abwurf einer Atombombe auf Deutschland, sollte Seitens Deutschlands keine bedingungslose Kapitulation erfolgen. Denn diese war eine der Grundziele, die beschlossen wurden. Oder aber auch die Marionettierung der Filmindustrie zur teilweisen Manipulation der Amerikanischen Bevölkerung. Zudem erfährt man auch sehr viele interessante Details, über die beiden Persönlichkeiten, Roosevelt und Churchill. Alles in allem, ein sehr interessantes Buch, dass zwei spannende Themen vereint und den ein oder anderen Leser mit noch unbekannten Fakten, mit Sicherheit überraschen wird. Abgerundet wird das Werk noch mit zahlreichen, originalen schwarzweiß Fotos. Einen ganz kleinen Punkt muss man aber doch erwähnen. Vor allem jüngere Leser, sollten sich vielleicht zuvor ein wenig mit dem Film vertraut machen, auch wenn er in Schwarzweiß ist. Da manches ansonst nicht so klar ersichtlich wird. Für Film- und Geschichtsinteressierte kann man es aber nur empfehlen.

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„Casablanca 1943“ Norbert F.Pötzl. Neuerscheinung Siedler Verlag. 1943. Der Zweite Weltkrieg tobt in Europa. Es gibt nur noch wenige Fluchtpunkte für die Verfolgten und gnadenlos Gejagten. Casablanca im französischen Protektorat Marokko ist ein solcher, der als letztes „Flugfenster“ nach Lissabon gilt, um von dort weiter nach Amerika zu gelangen. In „Ricks Cafe American“ versucht der aus Paris geflüchtete tschechische Widerstandskämpfer Victor Laszlo für sich und seine Frau Ilsa Visa zu bekommen. Der Barbetreiber Richard „Rick“ Blaine besitzt zwei. Die Verbindung zu Ilsa ist jedoch eine amourös tragisch belastete. Ilsa und Rick waren in Paris ein Paar, bis der vermeintlich ermordete Victor Laszlo zurückkehrte. Danach kehrte Ilsa zu ihm zurück und verließ Rick. Nach einem langen persönlichen Gespräch gibt Rick schließlich Ilsa die Visa. So gelingt die Flucht… Soweit die Story des Kultfilmes „Casablanca“, der im November 1942 erstmals gezeigt wie gefeiert wird. Es ist ein mitreißendes Melodram, welches grandios von Humphrey Bogart und Ingrid Bergman getragen wird. Und es ist ein Ausschnitt der dramatischen Wirklichkeit, in der sich die Welt damals befand. Dies macht der Film am persönlichen Schicksal eindringlich deutlich. Casablanca selbst wird im Zweiten Weltkrieg zum großen Brennpunkt der Weltpolitik als Schauplatz einer Konferenz der Alliierten von US-Präsident Franklin D. Roosevelt und dem britischen Premierminister Winston Churchill im Januar 1943. Hier werden die wesentlichen Weichen für die weiteren Kriegsentscheidungen gestellt und Pläne für Europa nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands konzipiert. Norbert F.Pötzl, langjähriger Nachrichtenredakteur des „SPIEGEL“ legt nun eine beeindruckende politische wie cineastische Zeitreise vor, die Leserin und Leser sehr anschaulich an Film und Wirklichkeit teilhaben lässt und interessante Zusammenhänge und Parallelen erläutert. Ein Sachbuch in spannender mitreißender Erzählung. Norbert F.Pötzl „Casablanca 1943“. Das geheime Treffen, der Film und die Wende des Krieges. Siedler Verlag. Walter Pobaschnig, Wien 3_2018 https://literaturoutdoors.wordpress.com https://literaturoutdoors.wordpress.com/Rezensionen

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1943 ist das Jahr, in dem Casablanca zum Mythos wird. Die weiße Stadt am Meer ist Zufluchtsort für die Verfolgten der Nazi-Diktatur, Namensgeberin für einen der erfolgreichsten Filme der Geschichte und Schauplatz einer Geheimkonferenz, die über den Ausgang des Zweiten Weltkriegs entscheiden wird. Norbert F. Pötzl verknüpft kunstvoll die dramatischen Kriegsereignisse mit der Entstehungsgeschichte des Hollywood-Klassikers und zeigt, wie sehr sich Fiktion und Realität gegenseitig beeinflusst haben. Kritik "Casablanca 1943" richtet sich gleichermaßen an Filminteressierte und diejenigen, die sich im Detail über die entsprechende Zeit während des Zweiten Weltkrieges informieren wollen. Der ehemalige Spiegel-Autor Norbert F. Pötzl verbindet hier geschickt beide Themen miteinander. So erfährt der Leser, dass der Film bereits 1942 abgedreht war, nach der geheimen Konferenz Anfang 1943 in Casablanca (einer Art Zufluchtsort für Verfolgte im Zweiten Weltkrieg), bei der sich Churchill und Roosevelt trafen, seinen endgültigen Namen erhielt. Pötzl zeichnet detailliert nach, wie sich Film und Geschichte / Zeitgeschehen gegenseitig beeinflussen. Dabei wirkt es niemals langatmig oder langweilig, sondern liest sich zwischenzeitlich schon fast wie ein Thriller mit politischem Einschlag. Filmzensur und die Suche nach politischen Verbündeten werden ebenso angesprochen, wie auch spannende Portraits der wichtigsten Politiker gezeichnet werden. Neben Roosevelt und Churchill wird auch über den französischen General de Gaulle erzählt, der auf seinem eigenen Feldzug unterwegs war. Nachdem alle wichtigen Figuren dann vorgestellt sind, gibt es ein weiteres Kapitel über die Konferenz in Casablanca, bevor sich dann nochmal detailliert mit dem Film befasst wird. Fazit Eine spannende und lehrreiche Lektüre, die sich gleichermaßen an Filmfreunde und Geschichtsbegeisterte richtet und mit zahlreichen Informationen im rasant erzählten Tempo begeistern kann.

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1943 ist das Jahr, in dem Casablanca zum Mythos wird. Die weiße Stadt am Meer ist Zufluchtsort für die Verfolgten der Nazi-Diktatur, Namensgeberin für einen der erfolgreichsten Filme der Geschichte und Schauplatz einer Geheimkonferenz, die über den Ausgang des Zweiten Weltkriegs entscheiden wird. Norbert F. Pötzl verknüpft kunstvoll die dramatischen Kriegsereignisse mit der Entstehungsgeschichte des Hollywood-Klassikers und zeigt, wie sehr sich Fiktion und Realität gegenseitig beeinflusst haben. Zu diesem Buch kann ich wirklich nur eine kurze, dafür aber sehr angetane Rezension verfassen: Ich fand es hochgradig informativ, gut geschrieben und mochte diese Kombination von zwei parallel zufälligen Ereignissen, die aber dennoch sehr viele Überschneidungen aufweisen. Pötzl erweckt - im Gegensatz zum Klappentext - nie den Anschein, dass der Film und die Geheimkonferenz sich gegenseitig beeinflussen und das eine ein Grund oder eine Ursache für das andere ist. Er liefert wirklich interessante Einblicke in die politische Beeinflussung Hollywoods in den Vierziger Jahren, sodass ich beim Lesen immer das Gefühl hatte, gerade etwas zu lernen. Für mich war das ein schönes Sachbuch, das nicht den Anspruch hat, hochgradig wissenschaftlich zu sein, dafür aber zu informieren und zu unterhalten.

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Das Buch von Nobert F. Pötzl geht einen ungewöhnlichen Weg, indem es eine politische Konferenz in Beziehung zu einem Film, dem Filmklassiker "Casablanca" stellt. Interessant ist dabei, dass es dem Autor gelingt zu zeigen, wie sich die politische Realität und der Hollywood-Klassiker gegenseitig beeinflusst haben. Es gelingt dem Autor darüber hinaus, die beiden verschiedenen Handlungsstränge der Ereignisse, nämlich die der Konferenz und die der Entstehung des Films sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Die Konferenz zwischen Roosevelt und Churchill leitet die Wende im 2. Weltkrieg ein und ist gleichzeitig auch noch Nebenschauplatz eines französischen Führungskampfs, den de Gaulle für sich entscheiden kann. Pötzl schafft es, die Ereignisse spannend und interessant darzustellen und einen wichtigen Wendepunkt des 2. Weltkriegs zu beschreiben. Ein gutes Werk, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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