Leserstimmen zu
Aller Anfang ist küssen

Carly Phillips

Dare (7)

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Die Rezension Kaum, dass ich das Buch in meinen Händen hielt, fiel mir auf, dass dieser Roman extrem dünn ist. Bei einer so geringen Seitenzahl war direkt klar, dass die Geschichte Lücken haben musste. Zum Beispiel fehlte mir ein wenig die Erklärung, warum genau der Manager Greys jetzt einen so riesigen Hass auf den Rockstar hatte, dass er ihn nach allen Regeln der Kunst sabotieren wollte. Oder auch den Konflikt zwischen Grey und Averys Brüdern, die ihn schlichtweg nicht ausstehen können.  Allerdings führte die Kürze natürlich auch daraufhin, dass sich das Buch extrem schnell lesen lies. Ebenso wie der leichte und schlichte Schreibstil, den die Autorin in diesem Roman an den Tag legte. Es ließ sich alles sehr flüssig lesen und man musste nicht zwischendurch die Lektüre abbrechen, um kurz durch zu atmen. Stattdessen konnte man die Geschichte des Paares, welches in der Abschlussklasse mal zusammen war, ganz auf sich wirken lassen. Grey, der sich damals von Avery getrennt hatte, um sich gänzlich seiner Musikkarriere zu widmen, hat nun plötzlich kapiert, dass das wahre Glück in der Liebe liegt und diese Liebe niemand geringeres sein konnte, als Avery, die er noch immer nicht aus dem Kopf bekam. Doch zuvor gab er sich in jugendlichem Unwissen recht oberflächlich: Seinen Eltern wollte er eine Villa kaufen, bloß da es ihm peinlich war, dass sein Stiefvater Hausmeister und seine Mutter Reinigungsfachkraft waren. Doch jetzt, da er hinter das Geheimnis des Glücks gestiegen war, bereute er sein damaliges Verhalten und dass er sich danach nicht mehr weiter um seine Eltern gekümmert hatte. Sein erster Schritt ins Glück war, Avery VIP-Karten zu hinterlegen und so ein Wiedertreffen zu arrangieren. Plan hinten und vorne gescheitert. Avery erblickte ihn in folgender Situation: umklammert von einem wasserstoffblonden Groupie. Avery rennt in vollkommener Verwirrung davon. Das nächste Treffen ist dann bei einem Restaurant, in welchem sie früher immer essen waren. Auch dieser Plan ging nicht gänzlich auf. Stattdessen werden sie von Fans umzingelt. Was Avery ihrem Wesen entsprechend nicht gerade gut gefällt. Die Bloggerin in Sachen Mode und Make-Up wollte nämlich eigentlich ein Leben möglichst weit weg vom Promitrubel und Paparazzi führen. Hinter ihrer Kamera konnte sie sich nämlich weitestgehend verstecken, da sie nur so viel von sich zeigte, wie sie selbst für gesund hielt. Avery ist durch und durch ein Familienmensch und so ist ihr ihre Familie sehr wichtig. Als Kind hatte sie Knochenmark für Sienna gespendet, ihre Halbschwester. Damals kam heraus, dass ihr Vater eine Zweitfamilie hatte und sie kam sich seitdem ausgenutzt als Spenderin vor. Doch nun betätigt sie sich ehrenamtlich im Krankenhaus und setzt sich für Krebskranke ein, ja, organisiert sogar einen Ball für die Kinder. Dementsprechend ist mir Avery auch sehr ans Herz gewachsen.   Übrigens muss man die Reihe nicht in der vorgesehenen Reihenfolge lesen. Ich als Quereinsteigerin verstand den Inhalt auch so. Die Geschichte wird am Ende abgeschlossen. Das Fazit Die Protagonistin Avery liebe ich unheimlich und bewundere sie auch in gewisser Weise. Auch Grey mag ich, doch er hechelt ihr meiner Meinung nach zu übertrieben hinterher. Beiden Charakteren sowie auch den Hintergründen fehlt es ein wenig an Tiefe. Ein Paar Seiten mehr hätten also nicht geschadet. Trotzdem ist die Geschichte eigentlich sehr schön. 3/5 Sternen

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