Leserstimmen zu
The Hate U Give

Angie Thomas

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Das Buch ist heute leider aktueller als je zuvor. Ich würde mir wünschen, dass es jeder liest und in sein Handeln einfließen lässt. Hass und Vorurteile machen unsere Welt zu einem schlechteren Ort für alle. Hoffentlich werden wir schönere Zeiten erleben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat sehr zum Nachdenken angeregt und es hat hoffentlich die Macht Dinge zu ändern.

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Kann ein Buch die Welt verändern? Als Angie Thomas ‚The Hate U Give‘ 2017 veröffentlicht hat, wurde der Roman für seine Aktualität gelobt, für seine so authentische Reflexion der amerikanischen Gesellschaft. Die Autorin hat sich dabei von zwei Ereignissen inspirieren lassen. Als Kind wurde sie Zeugin einer Schießerei zwischen Drogendealern und als der 22jährige Oscar Grant an Neujahr 2009 von Polizisten getötet wurde, hat sich Angie Thomas hingesetzt und ihre Wut und ihre Frustration von der Seele geschrieben. Sie schreibt über Khalil, der ein bißchen wie Oscar ist. Und über Starr, die ein bißchen wie sie selbst ist. Über die Jahre, die zeigten, dass Oscar Grant kein Einzelfall ist und inspriert von der ‚Black Lives Matter‘-Bewegung hat sie ihre ursprünglich als Short Story angelegte Geschichte zu einem Roman ausgebaut. Und dieser ist leider auch elf Jahre nach Oscar Grants Tod immer noch traurige Wahrheit und so aktuell wie zum Erscheinungstermin. Angie Thomas erzählt die Geschichte der 16jährigen Starr, die in zwei Welten aufwächst, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie lebt in einem schwarzen Viertel, in dem Gangs das Sagen haben und Drogendeals an der Tagesordnung stehen. Durch ein prägendes Erlebnis in Starrs Kindheit werden sie und ihre Geschwister auf eine Privatschule geschickt, die überwiegend weiße Schüler besuchen. Als Khalil, ihr bester Freund aus Kindheitstagen, von einem Polizisten erschossen wird, steht sie vor der Entscheidung: hat sie den Mut, für ihren Freund die Stimme zu erheben? Hat sie den Mut für alle Schwarzen, die ungerecht behandelt, gedemütigt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden, aufzustehen und zu kämpfen? Die ersten paar Seiten hatte ich ein paar Probleme mit der Umgangssprache, die verwendet wird. Im Buch selbst wird sie als „Ghetto-Slang“ bezeichnet, den Starr nur in ihrer „Hood“ benutzt. Denn um in ihrer Schule nicht als „Ghetto-Bitch“ abgestempelt zu werden, achtet sie dort sehr auf ihre Worte und deren Aussprache. Doch mit der Zeit gewöhne ich mich an die vielen jugendlichen Ausdrücke, haben es doch einige auch in die Sprache deutscher „Kids“ geschafft. Und auch wenn ich mir schon von Anfang an gedacht habe, in welche Richtung das Buch gehen wird, hat es mich so unglaublich gefesselt, berührt und bewegt. Ich habe die Ohnmacht gespürt, die Starr und ihre Familie fühlten, als über die Ermordung Khalils Lügen erzählt wurden, als die Wahrheit so verdreht wurde, dass Khalil nicht mehr das unschuldige Opfer ist, das er war. Ich habe den Atem angehalten, als Polizisten gegenüber Starrs Vater ihre Macht demonstrieren. Und ich habe traurig den Kopf geschüttelt, als die Entscheidung des Geschworenengerichts verkündet wird. ‚The Hate U Give‘ ist aber nicht nur ein Buch über einen Mord an einem jungen Mann und die Ungerechtigkeit, die daraus resultiert. Es ist auch die Geschichte einer jungen Frau, die erwachsen wird und für ihre Ideale und Überzeugungen eintritt. Die mehr denn je merkt, wie ungerecht das Leben ist, wie unfair und schwierig. Aber auch, dass ihre Stimme eine Waffe ist und sie sich nicht für ihre Herkunft schämen muss. Und es ist ein Buch, das den Alltag in einer Familie zeigt, deren Mitglieder gerne rappen, singen und tanzen, Basketball und Videospiele spielen, albern sind, sich streiten und wieder versöhnen, Scheiße bauen und sich dafür entschuldigen, blöde Sprüche reißen und eifersüchtig sind, Zukunftsträume haben und auch mal fluchen. Ganz normal also oder? Ich verstehe nun noch besser, warum Menschen auf die Straße gehen. Warum sie mit solcher Vehemenz darauf aufmerksam machen, dass schwarze Leben zählen. Denn es ist nötig. Nicht nur in den USA, auch bei uns in Deutschland werden Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, aber auch aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Religion beschimpft, geschlagen, getötet. Und ich frage mich: Wie kann das sein? Wie kommt man auf die Idee, andere Menschen als minderwertig zu betrachten? Wer hat ihnen das eingeredet? Wer hat ihnen gesagt, dass sie andere Menschen so behandeln dürfen? Fragen, die ich nie werde beantworten können. Aber was ich tun kann, ist darauf aufmerksam machen. Was ich tun kann ist, zu sagen: Lest dieses Buch. Es wird zwar nicht die Welt verändern. Aber vielleicht kann es zum richtigen Zeitpunkt zum Nachdenken anregen und dadurch die Welt ein bißchen besser machen. 5 Sterne.

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Die Story an sich ist total gut geschrieben und es freut mich, dass die Autorin sich mit solch einem Thema beschäftigte, da es darüber ja noch nicht sonderlich viele Bücher gibt. Allerdings stört mich etwas an der Übersetzung des Buches, die aber in keinerlei Hinsicht die Handlung der Geschichte "einschränkt". Und zwar hat mich etwas gestört, dass zum Beispiel statt "jemanden", "jemand" oder anstatt "meinen", "mein" stand. Also wurde quasi die Umgangssprache verwendet, was ich an manchen Stellen etwas verwirrend fand. Dann habe ich noch einen klitzekleinen Punkt, bei dem ich mir nicht so ganz sicher bin, ob es ein Fehler meinerseits war oder mit was auch immer es zusammen hängt. Ich spreche von den einzelnen Teilen in dem Buch, in dem es einige Wochen später weitergeht. Es hat mich verwirrt, dass auf dem Deckblatt des nächsten Teilabschnitts "8 Wochen später" stand und die Protagonistin dann erzählt hat, dass es nun zwei Wochen später sei und nicht acht. Falls ich mich da vertan habe, bitte ich um Entschuldigung, ansonsten finde ich wie gesagt die Handlung und die Charaktere der Geschichte sehr lebhaft und gelungen Alles im ganzen gebe ich vier Sterne ; )

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Wie ihr sehen könnt, handelt es sich bei meinem Buch um ein Leseexemplar, welches mir bereits 2017 zur Verfügung gestellt wurde. „The Hate U Give“ war zu dieser Zeit in aller Munde und auch ich wollte wissen, was sich hinter den Buchdeckeln verbirgt. Leider konnten mich die ersten 100 Seiten damals nicht fesseln und ich habe das Buch zunächst unterbrochen, weil es einfach nicht zu mir passen wollte. Bis jetzt. Manchmal kommt die Zeit, da finden einen die Bücher und so war es auch bei diesem hier. Ich konnte mich jetzt viel mehr darauf einlassen und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Der Schwerpunkt des Buches ist meiner Meinung nach die Rassendiskriminierung und für mich ist es das erste Buch mit diesem Thema, welches ich gelesen habe. Dass es sich hierbei um ein Jungendbuch handelt, macht den Einstieg sehr einfach und ich finde es toll, dass dieses Thema aufgegriffen und auch in Deutschland thematisiert wird. Durch Jugendbücher, kommt eben auch die jüngere Generation mit Themen in Berührung, die wichtig sind. Und das auf eine einfachere Art erklärt als vielleicht in einer politischen Nachrichtensendung oder der Zeitung. Ich für meinen Teil habe in meinem Umfeld kaum Berührungspunkte mit dem Thema und bin grundsätzlich ein sehr offener Mensch und mache mir wahrscheinlich weniger Gedanken als andere. Für mich sind Menschen fernab von der Hautfarbe Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist in meinen Augen niemand mehr oder weniger wert, nur weil er eine andere Herkunft oder Hautfarbe hat. Im Gegensatz finde ich die unterschiedlichen Kulturen sogar sehr interessant und bin stets neugierig. Der Schreibstil oder die Übersetzung, je nachdem wie man es nimmt, hat mir nicht ganz so gut gefallen. Teilweise war dieser sehr einfach und nicht flüssig genug für meinen Geschmack. Die Protagonisten und die beschriebene Szenerie wurden gut dargestellt. Ich konnte mir stets vorstellen, dass dies der Realität entspricht. Auch die verwendete Sprache und die beschriebene Kultur haben zu dem Feeling beigetragen. Ein Pluspunkt ist hier zudem, dass es am Ende des Buches ein Glossar gibt, in dem verschiedene Begriffe der Szene beschrieben bzw. übersetzt werden. So erhält man einen noch tieferen Einblick, auch wenn man mit einigen vielleicht sogar schon etwas anfangen konnte. Am besten hat mir die Entwicklung von Starr gefallen. Am Anfang des Buches, konnte ich sie teilweise zwar nachvollziehen, aber so richtig sympathisch war sie mir nicht. Dies hat sich aber im Laufe der Story geändert. Gerade zum Ende hin, entwickelt sie persönliche Stärke und das fand ich sehr faszinierend. Die letzten Kapitel werden zunehmend spannender und zeigen nochmal deutlich die Problematik auf und das hat mir sehr gefallen. Man wird nicht einfach in eine Situation entlassen, sondern kann auch etwas wie Hoffnung verspüren. Die Autorin hat es geschafft, das Thema der Rassendiskriminierung in ein Jugendbuch zu verpacken, welches Bewusstsein für ein Thema schafft, welches oft viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Alles in allem hat mir „The Hate U Give“ gefallen, dennoch hatte ich eine andere Erwartungshaltung aufgrund der vielen Echos, die dieses Buch bekommen hat. Das Thema ist wichtig und wurde gut umgesetzt. Als reines Jugendbuch konnte es mich stellenweise aber nicht ganz überzeugen. Inzwischen gibt es ja sogar eine Verfilmung und direkt nach dem Lesen dieses Buches habe ich mir den Trailer dazu angesehen. Damn! Ich glaube der Film wird mir noch besser gefallen. Fazit: Ein wichtiges Stück Literatur in der heutigen Welt!

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Mit ihrem Debüt "The Hate U Give" wagt sich Angie Thomas an ein schwieriges Thema und schafft es dieses grandios umzusetzen. Starr ist ein 16 jähriges Mädchen, welches im Armenviertel einer Großstadt mit ihrer Familie lebt. Damit sie von Bandenkriegen und Drogendealern Abstand bekommt und ein "besseres Leben" führen wird, schicken ihre Eltern sie auf eine Privatschule, an der es nur sehr wenige Schwarze gibt. Auf einer Feier trifft sie nach langer Zeit ihren sehr engen Freund Kahlil wieder, aber es fallen Schüsse und beide flüchten, da Kahlil sie in Sicherheit bringen will. Jedoch werden beide von der Polizei aufgehalten und, obwohl Kahlil unbewaffnet ist und sich nicht zur Wehr setzt, wird er vor Starrs Augen erschossen. Dieser Vorfall erschütterst Starrs Welt zutiefst und auch in ihrer Stadt kommt es deswegen zu Unruhen. "The Hate U Give" ist eine realistische Geschichte, die aktuell und brisant ist. Angie Thomas sensibilisiert mit ihrem Buch und ermutigt die eigene Stimme zu erheben und nicht weg zu schauen. Für dieses Buch gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung, nicht nur für alle Jugendlichen, sondern auch für Erwachsene!

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Meine Meinung Huch, das wird eine schwer bewertbare Rezension. Zuerst muss ich aber eine Worte loswerden, bevor ich das Buch richtig rezensieren werde. Jeder Mensch ist verschieden, hat andere Geschmäcker und leider ist es auch eben so, dass einem nicht jedes Buch gefallen kann, auch, wenn das Buch von so ziemlich jeden Menschen geliebt wird. Manchmal kann man das nicht einmal beeinflussen, da fehlt dann einfach etwas, was bei einem beeinflusst, dass man einfach keinen Draht zum Buch findet. Egal wie sehr man es sich wünscht. Dieses Gefühl hatte ich bei diesem Buch. Das Cover ist in einem schlichten weiß und in der Mitte ist die Hauptprotagonistin Starr in einem Roten Kapuzenpullover und einem Schild, wo 'The Hate U Give' drauf steht. Ich mag das Cover, da es nicht viel vom Buch zeigt und einen so offen für Gedanken lässt. Zum Buch: Puh..wie fängt man sowas an, also.. Nachdem bereits in den vergangenen Monaten so viele Blogger von "The Hate U Give" geschwärmt und das Buch sogar als eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre in der Jugend, wie Erwachsenenliteratur bezeichnet haben, waren meine Erwartungen an die Geschichte enorm hoch. Ich habe mir eine sehr interessante, berührende wie auch nachdenkliche erhofft. Letztendlich wurde ich nicht in jedem Punkt enttäuscht, nichtsdestorotz hat mich die Geschichte nicht wirklich erreichen können und ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht bin und den ganz großen Hype um das Buch nicht verstehen kann. Okay das tut gut, das endlich zu sagen. Und versteht mich nicht falsch: Rassismus ist ein sehr wichtiges Thema und es ist sehr gut, dass es Angie Thomas angesprochen hat, da man darüber definitiv reden muss. Gleichzeitig muss man auch sagen, dass Angie Thomas definitiv schreiben kann und auch mit Worten umzugehen weiß, also lag dieses Gefühl der Unerreichbarkeit definitiv bei mir. Das Buch selbst ist vom Schreibstil sehr locker und emotional, trotzdem konnte ich keine einzige Träne verdrücken, obwohl ich ein sehr sensibler Mensch bin. Ich weiß ja auch nicht. Die Charaktere haben mich zum Teil nicht immer erreicht und mit vielen Handlungen wurde ich nicht warm (da ich jetzt nicht spoilern möchte, werde ich keine Beispiele nennen). Die Idee der Geschichte, dass ihr bester Freund Khalil von einem Polizisten erschossen wurde und Starr nun Gerechtigkeit für ihn fordert, ist an sich nett gemacht und beweist auch viel Mut und setzt ein Zeichen für Jugendliche, doch leider blieb mir Starr bis zum Schluss fremd. Sie lebt mit ihrer Familie im Ghetto, also in einer Welt voller Kriminalität, erlebt aber auch eine andere Welt, da sie auch auf eine Privatschule gehen darf und dabei fast die einzige schwarze Schülerin ist. Aus dieser Thematik hätte man sehr vieles herausholen können, was meiner Meinung nach aber nicht der Fall ist. Zudem hat das Buch für mich wie eine Verarbeitung von Angie Thomas Gefühlen ihrer Vergangenheit. Daran ist an sich auch nichts auszusetzen, ich hätte es nicht anders gemacht und es ist auch richtig so. Dieser Punkt ist mir nur aufgefallen, sodass man an vielen Stellen gemerkt hat: Oh, da hat jemand viel leiden müssen. Eine Sache, die mich auch echt stark genervt hat war eine Person: Chris. Chris ist der feste Freund von Starr und die beiden haben eine super jugendliche 'Ich liebe dich' Beziehung im Buch, weshalb ich Chris eher als störend empfand, als das er für Starr da war. Vielleicht muss ich das Buch einfach noch einmal beginnen - später irgendwann. Ich will nicht sagen, dass das Buch kein Meilenstein ist, da es wirklich offen und ehrlich mit dem Thema Rassismus umgeht und ich deutlich schlechtere Bücher gelesen habe, aber in diesem Buch fehlte mir eindeutig etwas, was mich mehr gefesselt hätte. Fazit Das Buch beinhaltet ein super wichtiges Thema, das aber meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt wurde, wie ich es erwartet hätte. Rassismus ist in Amerika allgemein bekannt, wie auch viele Vorfälle, die leider tödlich enden mussten. Ich habe zwar einen Einblick in die afroamerikanische Gemeinschaft gekriegt und auch, welchen Einfluss die Polizeigewalt in den USA auf sie ausübt, aber für meinen Geschmack wurde die Thematik zu einseitig beleuchtet und nicht ausreichend beschrieben und hinterfragt. Kurz gesagt zum Buch: Obwohl das Buch "The Hate U Give" eine sehr wichtige Botschaft besitzt und das Thema Rassismus jeden Menschen etwas angeht, konnte mich die Umsetzung der Geschichte leider nicht überzeugen, sodass die Geschichte für mich oberflächlich blieb und ich auch mit den Figuren nicht warm werden konnte. Tut mir leid an alle Liebhaber vom Buch und an Angie Thomas. 3,5/5 Sterne

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Das hier ist ein wichtiges Buch! Anders kann man es kaum sagen. Ein Buch, dass dem Leser vieles klar macht, was ihm vorher vielleicht nicht klar war, dass ihn schockiert, zum Kopfschütteln, zum Lachen und zum Weinen bringt. All das vereint die Geschichte um Starr, die den Leser mit in ihr Viertel und auf die Straßen Amerikas nimmt. Der unverblümte Schreibstil bereitet einem beim Lesen vielleicht anfangs einige Probleme, werden doch viele Begriffe aus Slang und Straßensprache verwendet, von denen man unter Umständen vorher noch nicht gehört hat. Diese Formulierungen schaffen jedoch eine große Unmittelbarkeit, von der man im weiteren Verlauf der Geschichte immer mehr profitiert. Die Identifikation mit der Protagonistin lässt den Leser noch tiefer in ihre Gedanken und Situation eintauchen, sodass jedes Geschehnis, jeder Rückschlag und jeder Erfolg, auch zu einem persönlichen werden. Zwischendurch hat sich die Handlung ein wenig gezogen, sodass ich das Buch tatsächlich für einige Tage aus der Hand legte. Im Nachhinein haben diese Teile, die für mich etwas langwieriger zu lesen waren, aber ebenso prägnant zum Gesamtbild des Buches beigetragen. Denn die zähen Stunden des Alltags, das unsichere Warten und das heimliche, trügerische Gefühl der Sicherheit, vermitteln allesamt die prägnanten Emotionen der Geschichte, die dadurch verstärkt ausgedrückt werden. Zusammenfassend kann ich diesem Buch nichts anderes als 5 Sterne geben, weil es für mich ein unglaublich tiefgründiges und durchdachtes Werk der Jugendliteratur darstellt, dass jeder, egal ob jung oder alt, mal gelesen haben sollte. (Wenn auch nur, um sich der eigenen Privilegien bewusst zu sein.)

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Nachdem dieses Buch nun lange in meinem Regal stand, habe ich endlich geschafft es zu lesen und es nicht bereut. Hier geht es um ein wichtiges Thema, was sich leider bis heute nicht geändert hat. Starr wächst in einem ärmlichen Viertel auf mit all den Menschen, die zu ihr gehören und fühlt sich wohl. Im anderen Teil ihres Lebens geht sie auf auf eine Privatschule und ist dort als fast einzige Farbige eine Minderheit. Demnach lebt sie zwei Leben, denn sie möchte auf ihrer Schule nicht auf das eigentliche Ghetto-Mädchen in ihr aufmerksam machen. Doch dann passiert etwas, das ihr ganzes Leben verändert. Vor ihren Augen wird ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen und Starr muss handeln, denn es gab keinerlei Grund dafür. Mir hat Starrs Veränderung in diesem Buch unglaublich gut gefallen. Nachdem Vorfall mit ihrem besten Freund macht sie sich stark, nicht nur für ihn sondern auch für alle anderen, die unter Rassismus leiden. In dem Buch geht es noch um so viel mehr, was es für mich zu einem großartigen Gesamtpaket macht. Ich konnte mich gut in Starr hineinversetzen. Ich spürte ihre Wut und ihren Zorn und hätte am liebsten mit ihr zusammen die Welt in Aufruhr gebracht :P Diese Manipulation durch Medien und Co. machte mich rasend und so fieberte ich nur so durch dieses Buch. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, es zu lesen, denn das behandelte Thema ist nach wie vor wichtig und öffnet die Augen.

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